Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) verzichtet angesichts der angespannten weltpolitischen Lage in dieser Woche auf Arbeitskampfmaßnahmen. Hintergrund sind nach Gewerkschaftsangaben die eskalierenden Konflikte im Nahen Osten und die daraus resultierenden Unsicherheiten im Luftverkehr. Gleichzeitig betont VC, dass der Tarifkonflikt mit den Fluggesellschaften weiterbesteht und die Situation laufend neu bewertet wird.
Gewerkschaft sieht besondere Verantwortung für Stabilität
Die Pilotengewerkschaft Cockpit (VC) erklärte am Montag, sie verzichte in dieser Woche auf Arbeitskampfmaßnahmen. „Vor dem Hintergrund der derzeit angespannten weltpolitischen Lage und den damit verbundenen Unsicherheiten sieht sich die VC in einer besonderen Verantwortung für die Stabilität und Verlässlichkeit des Luftverkehrssystems“, hieß es in einer Mitteilung am Montag.
Konkret benennt die Gewerkschaft den am Wochenende eskalierten Konflikt im Nahen Osten. Nach Angaben der VC stellen die aktuellen geopolitischen Entwicklungen Fluggesellschaften, Crews und Passagiere gleichermaßen vor erhebliche Herausforderungen.
Priorität für Sicherheit und Versorgung
„In der gegenwärtigen Situation haben insbesondere Rückführungsflüge, die Sicherheit der Passagiere sowie die Aufrechterhaltung der Versorgung über die Luftfracht höchste Priorität“, teilte die Gewerkschaft mit.
Tarifkonflikt dauert an
Der Tarifkonflikt mit den Arbeitgebern bestehe allerdings weiterhin, stellte Cockpit klar. „Wir beobachten die Lage und bewerten die Situation kontinuierlich neu“, hieß es in der Mitteilung.
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