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Startseite Deutschland & die WeltPhilologenverband warnt vor Schüler-ID und Datenballast für Lehrer
Deutschland & die Welt

Philologenverband warnt vor Schüler-ID und Datenballast für Lehrer

von Hasepost Redaktion 17. Dezember 2025
von Hasepost Redaktion 17. Dezember 2025
Susanne Lin-Klitzing (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
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Vor der Bildungsministerkonferenz in Berlin warnt der Deutsche Philologenverband vor einer ausufernden Datenerhebung an Schulen ohne erkennbaren Mehrwert für die einzelnen Schüler. Insbesondere die geplante Ausweitung der datengestützten Schulentwicklung und die Einführung einer „Schüler-ID“ könnten nach Ansicht des Verbandes zu zusätzlicher Mehrarbeit für Lehrkräfte führen.

Philologenverband kritisiert wachsenden Datenhunger

Vor der Bildungsministerkonferenz der Länder am Donnerstag in Berlin hat der Deutsche Philologenverband davor gewarnt, dass die geplante Ausweitung der datengestützten Schulentwicklung und die Entwicklung einer „Schüler-ID“ am Ende in Mehrarbeit für Lehrkräfte ausarten könnte – ohne konkreten Nutzen für die einzelnen Schüler.

Susanne Lin-Klitzing</em, Vorsitzende des Deutschen Philologenverbands, sagte der „Welt“: „Zentrale Datenerhebungen dürfen nicht länger Selbstzweck sein und ihre Nutzung den Lehrkräften als kreative Übung übergeben werden.“ Sie betonte gegenüber der „Welt“, Datenerhebungen müssten „strukturell und unmittelbar mit praktisch nutzbaren Vorschlägen für konkrete Fördermaßnahmen verbunden sein, die tatsächlich bei den Schülern ankommen“.

Zudem forderte Lin-Klitzing laut „Welt“, die Bildungsminister müssten den „politischen und rechtlichen Orientierungsrahmen“ abklären, auch für die geplante „Schüler-ID“, auf der die Bildungsbiografie jedes Schülers anonymisiert hinterlegt werden soll.

Mehr Förderung statt mehr Lernstandserhebungen

Nach Angaben des Deutschen Philologenverbands müsse Ziel einer datenbasierten Steuerung und Entwicklung von Schulen die verstärkte Leistungsförderung der Schüler im Schulwesen sein. „Die Rolle der Bildungsministerien der Länder kann nicht darin bestehen, immer mehr Daten von Schulen zu fordern, um lediglich ein Mehr an Lernstandserhebungen und Lernverläufen anzuhäufen“, erklärte der Verband.

Vielmehr müsse die Rolle der Bildungsministerien nach Auffassung des Verbands darin bestehen, für die Schulen ein „differenziertes Angebot an datensparsamen, nutzerorientierten Rückmelde- und Förderformaten bereitzustellen, welches direkt von den Lehrkräften für die Förderung der Schüler genutzt werden könne“. Wichtig sei es, so der Verband, bildungspolitische Maßnahmen der Länder auf die konkrete individuelle Leistungsförderung der Kinder und Jugendlichen auszurichten – möglichst mit aufgrund empirischer Erkenntnisse entwickelten Förderformaten, die den Lehrkräften zur Verfügung gestellt werden.

Forderung nach klaren Rahmenbedingungen

Der Deutsche Philologenverband knüpft seine Zustimmung zur weiteren Digitalisierung und Datennutzung im Bildungswesen an die Bedingung, dass diese unmittelbar den Schülern zugutekommt und für Lehrkräfte praktikabel bleibt. Die geplante „Schüler-ID“ und die Ausweitung der datengestützten Schulentwicklung müssten sich nach den Worten von Lin-Klitzing gegenüber der „Welt“ an klar definierten rechtlichen und politischen Leitplanken orientieren und so gestaltet sein, dass sie nicht vor allem zusätzlichen Bürokratieaufwand erzeugen.

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Hasepost Redaktion

Die HASEPOST-Redaktion liefert täglich aktuelle Nachrichten für Osnabrück und die Region. Dieser Artikel basiert auf Basismaterial der dts Nachrichtenagentur, das – sofern gekennzeichnet – durch KI bearbeitet wurde. Der Artikel wurde von unserer Redaktion geprüft, inhaltlich bearbeitet und gegebenenfalls um lokale Aspekte oder weiterführende Informationen aus anderen Quellen ergänzt.

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