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Startseite Deutschland & die WeltPetition fordert Social-Media-Verbot für Kinder statt Abwarten
Deutschland & die Welt

Petition fordert Social-Media-Verbot für Kinder statt Abwarten

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 26. November 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 26. November 2025
Jugendliche / Foto: dts
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Die Initiatorin der Petition „Social Media ab 16“, Jeannette Deckers, kritisiert das von Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) angekündigte Abwarten auf eine Expertenkommission. Sie warnt, in der Zwischenzeit blieben Kinder den Gefahren in sozialen Netzwerken ungeschützt ausgesetzt und fordert rasche staatliche Regulierung.

Petitionsinitiatorin kritisiert Kurs der Familienministerin

Die Initiatorin der Petition „Social Media ab 16“, Jeannette Deckers, hält es für falsch, mit einer Entscheidung über ein Verbot bis zu den Ergebnissen einer Expertenkommission in einem Jahr abzuwarten, wie es Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) angekündigt hat. „Deutschland wartet ab, während andere Länder wie Australien die Gefahren klar sehen und längst handeln“, sagte Deckers der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Es verstreiche nun mindestens ein Jahr, in dem Kinder weiter ungeschützt im Netz unterwegs seien. „Der Staat muss regulieren, sofern ihm Kinder- und Jugendschutz wichtig ist.“

Streit um Recht auf digitale Teilhabe

Einwände gegen ein Verbot, wie sie etwa das Deutsche Kinderhilfswerk mit dem Verweis auf das Recht auf digitale Teilhabe vorbringt, hält die Initiatorin der Petition für nicht stichhaltig. Deckers argumentiert dagegen: „Das Recht auf digitale Teilhabe bedeutet nicht, dass Kinder ein Recht auf Teilhabe an Pornografie, Cybergrooming, Gewaltvideos und Radikalisierung haben. Doch genau dies ist Alltag auf Kinder-Smartphones. Dürften sie Social Media nicht mehr nutzen, hätten sie dennoch die Möglichkeit der digitalen Teilhabe, aber über kindgerechte, sichere Angebote wie Online-Bibliotheken, Kindernachrichten-Seiten.“

Dem Recht auf digitale Teilhabe stünden nach ihrer Darstellung weitere Rechte der UN-Kinderrechtskonvention gegenüber, die besonders in den sozialen Medien täglich missachtet werden. „Nämlich der Schutz der Daten und der Privatsphäre und der Schutz vor Gewalt und Ausbeutung.“

Breite Unterstützung und politische Gegenstimmen

Ihre Petition hat auf dem Portal Openpetition mehr als 155.000 Unterstützer. Zuletzt hatten sich neben dem Deutschen Kinderhilfswerk auch Politiker wie Markus Söder, CSU-Chef, gegen ein Verbot ausgesprochen.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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