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Deutschland & die Welt

Pestel-Institut: Beamte sollen länger arbeiten als Arbeiter

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 8. August 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 8. August 2025
Foto: dts
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Das Pestel-Institut fordert eine grundlegende Reform des Rentensystems. In einer aktuellen Untersuchung sprechen sich die Wissenschaftler dafür aus, die Lebenserwartung stärker zu berücksichtigen und Geringverdiener bei der Rente besserzustellen. Zugleich schlagen sie vor, dass Beamte künftig über fünf Jahre länger arbeiten als Arbeiter, da sie im Schnitt deutlich länger leben.

Vorschlag des Pestel-Instituts: Längere Lebensarbeitszeit für Beamte

Das Pestel-Institut hat sich mit einem deutlichen Appell in die öffentliche Debatte um die Lebensarbeitszeit eingemischt. In einer Untersuchung, über die der „Spiegel“ berichtet, schlagen die Ökonomen des Instituts vor, Beamte künftig fünfeinhalb Jahre länger arbeiten zu lassen als Arbeiter. Grundlage des Vorschlags ist die unterschiedliche durchschnittliche Lebenserwartung in den Berufsgruppen.

Matthias Günther, Leiter des Pestel-Instituts, erklärte dem „Spiegel“: „Wer weniger verdient, lebt statistisch auch kürzer. Überdurchschnittlich viele Arbeitnehmerinnen und Arbeiter erreichen die Rente nicht einmal, weil sie früher sterben.“ Im Gegensatz dazu würden Menschen mit höherem Einkommen, gewissermaßen proportional zu ihrem Einkommen, statistisch deutlich älter. „Sie bekommen also eine höhere Rente oder Pension – und das auch noch wesentlich länger. Menschen mit geringen Einkommen dagegen müssen mit einer deutlich niedrigeren Rente klarkommen, von der sie außerdem deutlich kürzer überhaupt etwas haben“, so Günther weiter.

Unterschiede bei Lebenserwartung und Einkommen

Die Zahlen bestätigen den Befund: Nach einer Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) aus dem Jahr 2021 haben männliche Beamte ab dem 65. Lebensjahr eine durchschnittliche Lebenserwartung von weiteren 21,5 Jahren. Bei männlichen Arbeitern beträgt dieser Wert nur 15,9 Jahre – das entspricht einem Unterschied von etwa fünfeinhalb Jahren. Zwischen männlichen Angestellten und Beamten liegt die Differenz bei gut zwei Jahren.

Auch beim Einkommen zeigen sich große Unterschiede: Männliche Spitzenverdiener verfügen über eine um 6,3 Jahre höhere Lebenserwartung als Geringverdiener. Ökonomen führen das unter anderem darauf zurück, dass wohlhabendere Menschen besseren Zugang zu medizinischer Versorgung haben und seltener schwere körperliche Arbeiten verrichten. Laut Matthias Günther werden diese Aspekte in der bisherigen Rentendiskussion „kaum oder gar nicht berücksichtigt“.

Forderung nach gerechterer Rentenverteilung

Das Pestel-Institut kritisiert das derzeitige Rentensystem als Quelle großer Ungerechtigkeit. „Das derzeitige System führt zu großer Ungerechtigkeit“, sagte Matthias Günther dem „Spiegel“. Eine mögliche Lösung wäre eine „soziale Staffelung“: Die Renten von Geringverdienern müssten angehoben werden, während bei Besserverdienern eine „soziale Dämpfung“ der Rentenhöhe vertretbar wäre. Ein solcher Ansatz könne das Problem auch ohne eine längere Lebensarbeitszeit für Beamte adressieren.

Alle genannten Aussagen und Daten stammen laut Artikel aus der Untersuchung des Pestel-Instituts und entsprechenden Angaben des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) sowie aus den Zitaten des „Spiegel“.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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