Linksfraktionschef Sören Pellmann hat die Union aufgefordert, mit seiner Partei zusammenzuarbeiten. Die CDU stehe in der Verantwortung, die Felder politischer Kooperation abzustecken. Zuvor hatten sich bereits andere Spitzenvertreter der Linken für eine Annäherung ausgesprochen.
Gemeinsame Ablehnung rechtsextremer Regierungsbeteiligung
"Die Linke sagt ganz klar, eine rechtsextreme Partei darf nicht in eine Regierung kommen – weder in Sachsen-Anhalt noch anderswo. Ich gehe davon aus, dass die CDU das ebenfalls so sieht“.
Pellmann betonte dies in einem Gespräch mit der "Süddeutschen Zeitung".
Die Union müsse auf die Linke zugehen, um eine Zusammenarbeit zu ermöglichen. Der Ball liege bei der CDU, die in der Verantwortung stehe. Pellmann verwies darauf, dass solche Kooperationen in Landtagen bereits gängige Praxis seien. Für konkrete Verbesserungen im Alltag der Menschen stehe seine Partei jederzeit bereit.
Zuvor hatte sich Linken-Chef Luigi Pantisano im ZDF-Sommerinterview offen für eine Zusammenarbeit mit der Union gezeigt. Auch Bundestagsvizepräsident Bodo Ramelow, Thüringens früherer Ministerpräsident, sprach sich für eine Annäherung aus.