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Michael Kretschmer

Kretschmer stärkt Steinmeier nach Kritik an Irankrieg-Urteil

von Hasepost Redaktion 25. März 2026

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gegen Kritik aus der Union nach dessen Äußerungen zum Irankrieg verteidigt. Kretschmer nannte Steinmeiers Bewertung der US-Angriffe auf den Iran als völkerrechtswidrig ein wichtiges Signal für die Einhaltung internationaler Regeln und forderte Haltung in Zeiten geopolitischer Spannungen.

Kretschmer stellt sich hinter Steinmeier

Michael Kretschmer
Bundespräsident Frank-Walter SteinmeierFriedrich Merz

Kritik und Mahnungen zur Zurückhaltung

Unionsfraktionschef Jens Spahn

Unterstützung aus der SPD

Zuvor nahmen bereits SPD-Außenpolitiker das Staatsoberhaupt gegen Kritik aus der Union in Schutz. Adis Ahmetovic

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25. März 2026 0 Kommentare
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Anzeigetafel in

Dax schließt deutlich im Plus, Öl- und Gaspreise fallen

von Hasepost Redaktion 25. März 2026

Der Dax hat am Mittwoch deutlich zugelegt, aber einen Teil seiner anfänglichen Gewinne wieder abgegeben. Zum Xetra-Handelsschluss stand der deutsche Leitindex bei 22.957 Punkten und damit 1,4 Prozent höher als am Vortag. Belastet wurde die Stimmung an den Märkten unter anderem von der unsicheren Lage im Nahen Osten und schwächeren Konjunktursignalen.

Dax kann Marke von 23.000 Punkten nicht halten

Nach einem sehr freundlichen Start konnte der Dax das Niveau über 23.000 Punkten nicht behaupten, das er am Morgen zunächst klar überschritten hatte. „Die Situation im Nahen Osten bleibt unklar und wird von vielen Gerüchten und Spekulationen getragen“, kommentierte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets, die Entwicklung. „So sollen die Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA ins Stocken geraten sein, nachdem der Iran die Forderungen in den Verhandlungen als unlogisch bezeichnet habe. Auch deshalb konnte der Dax das Niveau über 23.000 Punkten nicht halten, das er am Morgen noch sehr beherzt übersprungen hatte“, so Lipkow laut CMC Markets.
An der Dax-Spitze lagen bis kurz vor Handelsschluss die Aktien von Siemens Energy, gefolgt von Infineon, RWE und Vonovia. Im Minus notierten zu diesem Zeitpunkt lediglich die Papiere der Deutschen Post, der Deutschen Telekom, der Deutschen Börse und von SAP.

Konjunktursignale und Notenbank-Aussagen

Der Rückgang der Rohölpreise nehme zunächst etwas Druck vom Aktienmarkt, sagte Lipkow. „Zusätzlich sorgten die Äußerungen der Europäischen Zentralbank bezüglich einer möglichen Handlungsbereitschaft zur Stabilisierung der Konjunktur in der Eurozone für wieder leicht fallende Renditen der Bundesanleihen. Der schwächer als erwartete Ifo-Geschäftsklimaindex zeigt eindrucksvoll, dass der Krieg im Nahen Osten bereits deutliche Bremsspuren in den Unternehmen hinterlässt. Die Einschätzungen hinsichtlich der weiteren konjunkturellen Entwicklungen in Deutschland haben sich abgekühlt“, erklärte der Analyst laut CMC Markets.

Bewegung bei Energiepreisen und Eurokurs

Unterdessen sank der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im April kostete 53 Euro und damit drei Prozent weniger als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund zehn bis zwölf Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.
Auch der Ölpreis gab deutlich nach: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 101,40 US-Dollar, das waren 306 Cent oder 2,9 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochnachmittag schwächer. Ein Euro kostete 1,1564 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8648 Euro zu haben.

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25. März 2026 0 Kommentare
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Gregor Gysi

Gysi fordert Linke zu klarer Position gegen Antisemitismus

von Hasepost Redaktion 25. März 2026

Im innerparteilichen Streit der Linken über den Umgang mit Antisemitismus fordert der frühere Fraktionschef Gregor Gysi eine klare Positionierung seiner Partei. Er drängt auf eine Entscheidung beim Bundesparteitag im Juni und warnt davor, dass der anhaltende Konflikt über den Nahostkonflikt der Linken politisch schade.

Gysi verlangt klare Positionierung gegen Antisemitismus

Der frühere Fraktionschef Gregor Gysi sieht seine Partei in einem entscheidenden Machtkampf um den Umgang mit Antisemitismus. „Solche Machtkämpfe sind nie gut für eine Partei“, sagte Gysi dem „Spiegel“. „Aber diesen Machtkampf müssen wir jetzt zu Ende führen. Auf dem Bundesparteitag im Juni müssen sich alle sehr genau überlegen, welchen Weg sie gehen und welche Konsequenzen das hat. Am Ende muss sich die Mehrheit klar gegen Antisemitismus positionieren.“
Gysi warnte zugleich, dass der anhaltende Streit über den Nahostkonflikt der Linken schaden könnte. Die ständige Beschäftigung damit lenke davon ab, „dass wir die Partei sind, die sich etwa für soziale Gerechtigkeit und erschwingliches Wohnen und gegen die AfD einsetzt“, sagte er dem „Spiegel“. Nach einem Parteitagsbeschluss müsse die Linke schnell zu ihren eigentlichen Kernthemen zurückkehren. „Sonst werden sich viele Menschen wieder von uns abwenden. Und wir haben ja noch ein paar wichtige Wahlen vor uns in diesem Jahr“, sagte Gysi.

Selbstkritik nach Rassismusvorwürfen

Im Zuge der innerparteilichen Auseinandersetzung verwahrte sich Gysi gegen Rassismusvorwürfe aus den eigenen Reihen, übte jedoch auch Selbstkritik an seiner Wortwahl. „Ich gebe zu, dass meine Wortwahl nicht so glücklich war. Das tut mir auch leid“, sagte er dem „Spiegel“. „Ich hätte nicht nur und so pauschal über migrantische Mitglieder sprechen sollen. Ich hätte auch sagen müssen, dass es auch junge, deutsche Mitglieder ohne Migrationshintergrund gibt, die exakt den Standpunkt vertreten, wonach Israel von Anfang an nur kolonial und imperialistisch war – so wie es auch die Linksjugend vor Kurzem beschlossen hat. So etwas zeugt von einem ungeheuren Mangel an Geschichtswissen.“
Auslöser der Kritik war ein früheres Interview, in dem Gysi auf eine Frage nach Antisemitismus in der Linken unter anderem erklärt hatte, es seien viele Menschen mit „spezifischem Migrationshintergrund“ in die Partei gekommen, was er begrüße. Diese brächten aber Sichten auf Israel mit, die zum Teil falsch seien. In einem Brandbrief der parteiinternen Bundesarbeitsgemeinschaft Migrantische Linke warfen daraufhin mehr als 200 Mitglieder Gysi vor, „rassistische Narrative“ zu reproduzieren.

Gysi weist Vorwürfe zurück

Gysi wies die erhobenen Vorwürfe entschieden zurück. Die Rassismusvorwürfe seien „so etwas von absurd“, sagte er dem „Spiegel“. Er habe seinen Kritikern geschrieben, „dass ich bereit bin, mit ihnen zu reden“, sagte der Linkenpolitiker. Bisher habe er auf das Angebot keine Antwort erhalten.

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Öwer de Hase in Osnabrück. / Foto: Lilli Würdemann

Messerattacke nahe der Waffenverbotszone: 19-Jähriger in Osnabrück schwer verletzt

von Hasepost 25. März 2026

Nachdem HASEPOST bereits am Vormittag exklusiv über die Messerstecherei nahe der Osnabrücker Waffenverbotszone berichtet hatte, hat die Polizei nun weitere Details zu der Gewalttat veröffentlicht. Demnach wurde am Dienstagnachmittag ein 19-Jähriger in der Innenstadt aus einer Gruppe heraus angegriffen und durch einen Messerstich schwer verletzt.

Update 26.03.: Anders als zuerst berichtet, liegt der Tatort knapp außerhalb der Waffenverbotszone rund um den Neumarkt.

Nach Angaben der Polizei wurden Einsatzkräfte und Rettungsdienst kurz nach 15 Uhr in den Bereich Öwer de Hase (siehe Titelbild zu diesem Artikel) gerufen. Dort war es nach bisherigen Ermittlungen zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen dem 19-Jährigen und mehreren Personen gekommen. Dabei wurde auf den jungen Mann eingeschlagen und eingetreten.

Im weiteren Verlauf soll ein 22-Jähriger dem 19-Jährigen mit einem Messer in den Oberkörper gestochen haben. Das Opfer musste schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht werden. Nach aktuellen Informationen besteht keine Lebensgefahr.

Jugendlicher (19) wurde aus einer Gruppe heraus angegriffen

Besonders brisant: Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand stand dem 19-Jährigen nicht nur ein einzelner Angreifer gegenüber. Vielmehr soll er aus einer Gruppe heraus attackiert worden sein. Nach der Attacke flüchteten der mutmaßliche Täter und weitere Beteiligte mit zwei Autos vom Tatort.

Im Zuge der Fahndung stoppte die Polizei eines der Fahrzeuge in Tatortnähe. Darin befanden sich drei Männer im Alter von 18, 19 und 22 Jahren. Sie wurden zunächst vorläufig festgenommen. Das mutmaßliche Tatmesser, das nach Polizeiangaben kurz zuvor aus dem Wagen geworfen worden war, wurde sichergestellt.

Mutmaßlicher Täter sitzt nun in Untersuchungshaft

Im weiteren Verlauf des Abends traf die Polizei dann auch den mutmaßlichen 22-jährigen Messerangreifer in seiner Wohnung in Osnabrück an. Er wurde festgenommen und am Mittwochnachmittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück einem Haftrichter am Amtsgericht Osnabrück vorgeführt. Gegen ihn wurde Untersuchungshaft wegen versuchten Totschlags angeordnet.

Weitere Beteiligte bereits alle wieder entlassen

Wie die Polizei mitteilt, wurden die in dem gestoppten Fahrzeug angetroffenen drei Männer nach ihren Vernehmungen wieder auf freien Fuß gesetzt. Nach Recherchen unserer Redaktion gilt das auch für die weiteren Mittäter aus der Gruppe: Sie wurden nach Feststellung ihrer Personalien ebenfalls wieder entlassen.

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Weißes Haus

USA drängen Iran zu Waffenstillstand und Atomprogramm-Stopp

von Hasepost Redaktion 25. März 2026

Die USA drängen im laufenden Golfkrieg auf einen Waffenstillstand mit Iran und haben dazu mehrere zentrale Forderungen formuliert, darunter den Stopp der Urananreicherung und Einschränkungen beim Raketenprogramm. Iran stellt nach Angaben von Diplomaten Gegenforderungen und verlangt Kontrolle über die Straße von Hormus. Bahrain arbeitet laut Diplomatenkreisen an einer Resolution des UN-Sicherheitsrates, die zur Beendigung des Krieges beitragen soll.

USA drängen Iran zu Waffenstillstand

Die USA, die gemeinsam mit Israel den laufenden Golfkrieg begonnen haben, drängen Iran zu einem Waffenstillstand. Das berichtet der "Spiegel" unter Berufung auf europäische Diplomatenkreise. Ein Waffenstillstand ist demnach eines der zentralen Verhandlungsziele Washingtons. Zudem wollten die USA erreichen, dass es künftig keine Anreicherung von Uran mehr geben dürfe.
Die USA verlangen nach diesen Angaben auch ein Moratorium beim ballistischen Raketenprogramm. Diese Raketen sind nach wie vor eines der zentralen Angriffsziele des laufenden Krieges. Eine weitere Forderung der USA ist, dass Iran die Unterstützung für das von den Revolutionswächtern kontrollierte Netzwerk von schiitischen Milizen einstellt.

Iranische Gegenforderungen zur Absicherung

Iran fordert laut Diplomatenangaben als Absicherung die Kontrolle über die Straße von Hormus und verlangt, dort gegebenenfalls Durchfahrtsgebühren erheben zu dürfen.

Rolle des UN-Sicherheitsrates und Bahrains

Nach Diplomatenangaben arbeitet derzeit Bahrain an einer Resolution des UN-Sicherheitsrates, die zu einer Beendigung des Krieges beitragen könnte. Der Golfstaat gehört dem Sicherheitsrat derzeit als nichtständiges Mitglied an. Dem Vernehmen nach soll die Resolution aber wohl nicht nach Kapitel VII der UN-Charta gefasst werden, nach dem der Sicherheitsrat auch Militäroperationen zur Wiederherstellung des Friedens mandatieren kann.

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Friedrich Merz

Merz hält trotz massiver Kulturkritik an Staatsminister Weimer fest

von Hasepost Redaktion 25. März 2026

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) nach massiver Kritik aus der Kulturszene demonstrativ den Rücken gestärkt. Im Bundestag betonte er am Mittwoch sein Vertrauen in den für Kultur und Medien zuständigen Staatsminister und verteidigte dessen Vorgehen trotz anhaltender Kontroversen.

Merz bekräftigt Vertrauen in Kulturstaatsminister

Bundeskanzler Friedrich Merz erklärte im Bundestag: „Ich will Ihnen sagen, Wolfram Weimer hat mein Vertrauen.“ Der CDU-Chef stellte damit klar, dass er trotz der anhaltenden Debatte in der Kulturszene zu Kulturstaatsminister Wolfram Weimer steht.
„Natürlich ist ein Staatsminister des Bundes, der für Kultur und Medien zuständig ist, auch eine umstrittene Person, wenn er sich in schwierige Debatten begibt“, sagte Merz weiter. „Das ist aus meiner Sicht unvermeidlich – jedenfalls dann, wenn er seine Meinung zum Ausdruck bringt und wenn er auch Entscheidungen trifft, die natürlich nicht bei allen und jederzeit auch Zustimmung stoßen.“
Merz verteidigte Weimers Arbeit ausdrücklich: „Ich bin sicher, dass er viele Dinge tut, die in der Kulturszene, die im gesamten Bereich von Kultur und Medien auch auf sehr große Zustimmung stößt, und diese Zustimmung teile ich“, sagte er im Bundestag.

Breite Kritik aus Kulturszene

Weimer steht in der Kritik, weil er einen Baustopp der Erweiterung der Nationalbibliothek in Leipzig plante, Buchhandlungen vom Verfassungsschutz überprüfen und sie vom Buchhandlungspreis ausschließen ließ, die Verleihung des Preises absagte und Medienberichten zufolge versucht haben soll, die Chefin der Filmfestspiele Berlinale, Tricia Tuttle, abzusetzen. Scharfe Kritik kam unter anderem vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels.
Zuletzt forderten die Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald-Dora und die Lagergemeinschaft Buchenwald-Dora Weimer dazu auf, auf einen Auftritt beim Gedenken zur Befreiung des ehemaligen Konzentrationslagers zu verzichten.

Reaktionen von Verbänden und Initiativen

Insbesondere der Börsenverein des Deutschen Buchhandels wandte sich wegen der Maßnahmen im Zusammenhang mit Buchhandlungen und dem Buchhandlungspreis gegen den Kulturstaatsminister. Mit der Aufforderung der Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald-Dora und der Lagergemeinschaft Buchenwald-Dora, auf einen Auftritt bei der Gedenkveranstaltung zur Befreiung des ehemaligen Konzentrationslagers zu verzichten, erhielt die Kritik an Weimer eine weitere öffentlichkeitswirksame Dimension.

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Evonik Industries

Ifo-Chef lobt Chemie-Tarifabschluss als moderaten Inflationsausgleich

von Hasepost Redaktion 25. März 2026

Der Präsident des Ifo-Instituts, Clemens Fuest, bewertet den Tarifabschluss für die Chemie- und Pharmaindustrie als moderat und sieht darin vor allem einen Ausgleich der Inflation. Arbeitsmarktexperte Hagen Lesch vom arbeitgebernahen Institut der Deutschen Wirtschaft spricht von einem typischen Kompromiss, der beiden Seiten Vorteile bringt.

Fuest sieht nur Inflationsausgleich für Beschäftigte

Der Präsident des Ifo-Instituts Clemens Fuest lobt den Abschluss der Tarifpartner für die Chemie- und Pharmaindustrie als „moderat“. „Denn damit erhalten die Beschäftigten voraussichtlich nur einen Inflationsausgleich“, sagte er dem „Handelsblatt“ (Donnerstagausgabe). Das spiegele die Krise wider, in der sich die deutsche Chemieindustrie befinde. Zusätzlich verschärft werde die Lage nun durch die Folgen des Iran-Krieges, so Fuest.

Tarifabschluss als Reaktion auf die Krise

„Die Chemie-Tarifpartner können Krise“, sagte der Arbeitsmarktexperte des arbeitgebernahen Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW), Hagen Lesch. Es sei ein „typischer Chemie-Kompromiss, der für beide Seiten Besonderes beinhaltet – die Arbeitgeber bekommen 2026 die geforderte Atempause und durch eine lange Laufzeit Planungssicherheit bei den Lohnkosten“, sagte er. Die Gewerkschaft könne ab 2027 ordentliche Entgeltsteigerungen verbuchen, die aber erst einmal erwirtschaftet werden müssten.

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Rheinmetall (Archiv)

Innenpolitiker warnen vor russischen Angriffen auf Rüstungsindustrie

von Hasepost Redaktion 25. März 2026

Nach der Festnahme mutmaßlicher russischer Agenten warnen führende Innenpolitiker von SPD und CDU vor gezielten Operationen gegen die deutsche Rüstungsindustrie. Sie verweisen auf eine anhaltend hohe Gefährdungslage und sehen Deutschland im Fokus hybrider Kriegsführung Russlands.

Warnungen vor Angriffen auf die Rüstungsindustrie

Der innenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Sebastian Fiedler, sieht die deutsche Rüstungsbranche gezielt ins Visier Russlands genommen. Es sei „innerhalb der russischen Logik, dass die deutsche Rüstungsindustrie einschließlich ihrer Verantwortungsträger im Zielspektrum von Spionage, Sabotage und Anschlagsplänen liegt“, sagte Fiedler dem „Handelsblatt“ (Donnerstagausgabe).
Die Gefährdungslage in Deutschland sei nach wie vor auf einem „abstrakt sehr hohen Niveau“, sagte Fiedler dem „Handelsblatt“. „Deutschland befindet sich bei der hybriden Kriegsführung durch Russland im Fadenkreuz.“ Man müsse davon ausgehen, dass die Bundesrepublik in Europa „Zielland Nummer eins“ sei.

Hinweise auf eine Serie russischer Operationen

Auch Marc Henrichmann (CDU), Vorsitzender des Parlamentarischen Kontrollgremiums für die Nachrichtendienste, ordnet den aktuellen Vorgang in einen größeren Zusammenhang ein. Er sagte dem „Handelsblatt“ (Donnerstagausgabe), der aktuelle Fall reihe sich „in eine lange Kette russischer Tötungsoperationen in Westeuropa ein“ und sei „scharf zu verurteilen“.
Henrichmann verwies zudem auf frühere Erkenntnisse zu möglichen Angriffszielen. Bereits 2024 habe es Meldungen über einen Anschlagsplan gegen Rheinmetall-Chef Armin Papperger gegeben, „den unsere Sicherheitsbehörden zusammen mit europäischen Partnern vereiteln konnten“, sagte Henrichmann dem „Handelsblatt“.

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Ron Prosor

Israels Botschafter attackiert Steinmeier wegen Iran-Krieg-Äußerung

von Hasepost Redaktion 25. März 2026

Der israelische Botschafter in Deutschland, Ron Prosor, hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wegen dessen Einschätzung kritisiert, der Iran-Krieg sei völkerrechtswidrig. In einem Gastbeitrag wirft er Steinmeier vor, mit seiner Auslegung des Völkerrechts Israels und auch Deutschlands Recht auf Selbstverteidigung infrage zu stellen und die Bedrohung durch den Iran zu unterschätzen.

Kritik an Steinmeiers Völkerrechts-Äußerungen

In einem Gastbeitrag für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Donnerstagausgabe) wirft Botschafter Ron Prosor Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier vor, mit dessen Einordnung des Iran-Kriegs als völkerrechtswidrig die Grundlagen der Selbstverteidigung zu schwächen. „Das Völkerrecht ist wichtig. Steinmeiers Auslegung läuft jedoch darauf hinaus, nicht nur Israels Recht, sondern im Fall der Fälle auch Deutschlands Fähigkeit zur Selbstverteidigung zu unterbinden“, schreibt der Botschafter in dem Beitrag für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Donnerstagausgabe).
Prosor verbindet seine Kritik mit einem Verweis auf geopolitische Machtkonstellationen. „Das wäre ein Traum für die Achse Moskau-Teheran: Unter dem Schirm des Völkerrechts können sie unsere Länder bedrohen, ohne je selbst Konsequenzen zu fürchten“, heißt es in dem Gastbeitrag für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Donnerstagausgabe).

Warnung vor iranischer Rolle im Krieg in Europa

Der Botschafter warnt in dem Beitrag ausdrücklich davor, die Gefahr durch den Iran zu unterschätzen. Wer glaube, der Iran sei weit weg, „der irrt sich gewaltig“, so der Botschafter in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Donnerstagausgabe). Er verweist dabei auf die Rolle des iranischen Regimes im Kontext des Kriegs in Europa: „Die Mullahs sind längst Teil des Krieges in Europa. Ihre Drohnen fallen auf ukrainische Städte und töten Zivilisten. Die Mullahs unterstützen Putin und Putin unterstützt die Mullahs. Und während man in Berlin über Diplomatie philosophiert, baut Teheran ballistische Raketen, die auch auf europäische Hauptstädte zielen – ihre Terrorzellen sind dort längst aktiv.“

Iranisches Atomprogramm als „existenzielle Gefahr“

Prosor mahnt in dem Gastbeitrag, man könne es sich nicht leisten, auf den nächsten „Schock“ zu warten. „Ein Iran mit der Atombombe ist keine theoretische Debatte“, behauptete Prosor in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Donnerstagausgabe). „Es ist eine existenzielle Gefahr. Und zwar nicht nur für uns. Wenn Teheran die Bombe hat, wird die Welt eine andere sein. Dann helfen keine diplomatischen Sprechzettel mehr.“

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25. März 2026 0 Kommentare
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Einkaufswagen vor

Regierung prüft Mehrwertsteuererhöhung – Ökonomen uneins über Folgen

von Hasepost Redaktion 25. März 2026

Die von der Bundesregierung erwogene Erhöhung der Mehrwertsteuer stößt bei Ökonomen auf ein geteiltes Echo, während die Opposition im Bundestag den Vorstoß klar ablehnt. Diskutiert werden laut „Handelsblatt“ verschiedene Modelle, bei denen ein höherer allgemeiner Mehrwertsteuersatz mit Entlastungen an anderer Stelle kombiniert würde.

Ökonomen sehen Chancen und Risiken

Clemens Fuest
Auch Gabriel Felbermayr
Skeptischer äußert sich Marcel Fratzscher

Deutliche Kritik aus der Opposition

Die Opposition im Bundestag lehnt den Vorschlag ab. „Dass die Union ernsthaft erwägt, mitten in der Ölpreiskrise durch Mehrwertsteuererhöhungen die Inflation noch weiter anzuheizen, ist Wahnsinn“, sagte Grünen-Fraktionsvize Andreas AudretschKatharina Beck

Verschiedene Modelle in der Prüfung

Laut „Handelsblatt“ rechnet das Bundesfinanzministerium auf Bitten des Bundeskanzleramts verschiedene Modelle durch. Demnach könnte der generelle Mehrwertsteuersatz von 19 auf 21 Prozent steigen. Im Gegenzug könnte der ermäßigte Mehrwertsteuersatz für Güter des täglichen Bedarfs von derzeit sieben Prozent sinken. Mit Mehreinnahmen könnten zudem die Steuern und Abgaben auf Arbeitseinkommen fallen.


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25. März 2026 0 Kommentare
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