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Iran-Krieg treibt deutsche Verbraucher verstärkt zu Discountern

von Hasepost Redaktion 27. März 2026

Nur drei Wochen nach Beginn des Iran-Kriegs zeigen sich in Deutschland erste Auswirkungen auf den Lebensmittelhandel. Verunsicherte Verbraucher reagieren auf steigende Energiekosten und drohende Preiserhöhungen mit einem verstärkten Einkauf bei Discountern, wie Daten des Marktforschungsunternehmens Accurat zeigen. Besonders Aldi Nord und Aldi Süd konnten ihren Anteil an den Kundenbesuchen steigern, während große Supermarktketten Marktanteile verlieren.

Discounter gewinnen Marktanteile

Verbraucher kaufen nach Beginn des Iran-Kriegs häufiger bei Discountern ein. Das geht aus Daten des Marktforschungsunternehmens Accurat hervor, über die das „Handelsblatt“ berichtet. Demnach konnten Aldi Süd und Aldi Nord ihren Anteil an den Kundenbesuchen in der Kalenderwoche 12, also ab dem 16. März, im Vergleich zu der Woche direkt vor Kriegsausbruch signifikant steigern.
Aldi Nord legte um 0,7 Prozentpunkte zu, Aldi Süd sogar um einen ganzen Prozentpunkt. „Ein solcher deutlicher Ausschlag ist ungewöhnlich, das haben wir in der Vergangenheit so noch nicht beobachtet„, sagte Maarten Vander Beken von Accurat.

Finanzielle Bedeutung kleiner Verschiebungen

Auch wenn die Prozentzahlen auf den ersten Blick gering wirken, kann eine solche Verschiebung des Einkaufsverhaltens deutliche finanzielle Auswirkungen haben. So setzen die Lebensmittelhändler in Deutschland im Jahr mehr als 200 Milliarden Euro um. Wenn ein Händler seinen Marktanteil um einen Prozentpunkt steigern kann, bedeutet das einen Mehrumsatz von zwei Milliarden Euro.

Supermarktketten unter Druck

Die deutlichsten Verlierer sind den Daten zufolge die großen Supermarktketten. So ging der Anteil von Edeka an der Besucherzahl in der Kalenderwoche 12 im Vergleich zur Woche vor dem Krieg um 0,6 Prozentpunkte zurück, bei Rewe waren es sogar 0,7 Prozentpunkte. Auch Kaufland verlor 0,5 Prozentpunkte.

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27. März 2026 0 Kommentare
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Bundeskanzleramt (Archiv)

Regierung verteidigt Empfang umstrittenen syrischen Übergangspräsidenten in Berlin

von Hasepost Redaktion 27. März 2026

Die Bundesregierung hält am für Montag geplanten Empfang des syrischen Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa fest. Regierungssprecher Stefan Kornelius betonte, es sei wichtig, mit dem syrischen Regime im Gespräch zu bleiben, obwohl es scharfe Kritik an dem Besuch gibt. Besonders die Kurdische Gemeinde Deutschland wirft al-Scharaa schwere Verbrechen vor.

Bundesregierung verweist auf Notwendigkeit des Dialogs

Regierungssprecher Stefan Kornelius verteidigte am Freitag den geplanten Empfang von Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa im Kanzleramt. „Es sei wichtig, mit dem syrischen Regime im Austausch zu bleiben“, sagte Kornelius der dts Nachrichtenagentur.
Kritik daran, dass Bundeskanzler Olaf Scholz den syrischen Machthaber im Rahmen des Besuchs auch zu einem gemeinsamen Essen empfängt, wies Kornelius zurück. „Dass der Kanzler den syrischen Machthaber sogar zum Mittagessen treffe, sei im Übrigen keine besondere Ehre, sondern eine Frage der Höflichkeit“, sagte er laut dts Nachrichtenagentur.
Zum Vorwurf, al-Scharaa sei ein Kriegsverbrecher, nahm Kornelius ausdrücklich Abstand. Dem Vorwurf, „dass al-Scharaa ein Kriegsverbrecher sei, wolle er sich ausdrücklich nicht anschließen“, so Kornelius gegenüber der dts Nachrichtenagentur.

Kritik der Kurdischen Gemeinde Deutschland

Scharfe Vorbehalte gegen den Besuch äußerte die Kurdische Gemeinde Deutschland. Ahmed al-Scharaa sei „ein ehemaliger Dschihadistenführer, dessen Organisation Hayat Tahrir al-Sham (HTS) lange Zeit von den Vereinten Nationen als Terrororganisation eingestuft wurde“.
Nach Angaben der Kurdischen Gemeinde trage al-Scharaa „Verantwortung für zahlreiche Menschenrechtsverletzungen, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit“. Als „früherer Anführer der Al-Nusra-Front stehe al-Scharaa für Massaker, Vertreibungen und systematische Gewalt gegen die Zivilbevölkerung in Syrien“.
Betroffen von diesen Taten seien „insbesondere Kurden aller Glaubensrichtungen, aber auch Alawiten, Drusen und Christen“, so die Kurdische Gemeinde Deutschland.

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27. März 2026 0 Kommentare
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Trump verlängert Ultimatum für Iran erneut

Trump verlängert Ultimatum für Iran erneut

von Redaktion Hasepost Videonews 27. März 2026


US-Präsident verschiebt Frist zur Öffnung der Straße von Hormus.

US-Präsident Donald Trump hat das Ultimatum zur Öffnung der Straße von Hormus durch den Iran erneut verlängert. Die neue Frist endet am 6. April um 20 Uhr US-Ostküstenzeit, wie Trump auf seiner Plattform Truth Social bekannt gab. Dies geschehe auf Bitten der iranischen Regierung und aufgrund der Fortschritte in den Verhandlungen, die ’sehr gut‘ vorankämen, so Trump. Ursprünglich hatte er dem Iran ein Ultimatum von 48 Stunden gesetzt, das bereits in der Nacht zum Dienstag deutscher Zeit abgelaufen wäre. Die Straße von Hormus ist eine der wichtigsten Handelsrouten für Öl und Gas weltweit.

Iran droht mit Sperrung der Ölroute Hormus

Rund ein Fünftel des weltweiten Ölbedarfs wird durch diese Meerenge transportiert, die an der schmalsten Stelle nur etwa 50 Kilometer breit ist. Die iranische Führung hatte zuvor erklärt, sich keinem Ultimatum beugen zu wollen. Medienberichten zufolge erwägt die US-Regierung die Entsendung von bis zu 10.000 zusätzlichen Soldaten in die Konfliktregion, wie die Welt berichtet. Trump hatte zuvor gedroht, iranische Kraftwerke zu zerstören, falls die Straße von Hormus nicht freigegeben werde. Die iranische Regierung hatte für den Fall von Angriffen auf ihre Energieanlagen mit Vergeltung gedroht und angekündigt, US-Anlagen zur Energieversorgung sowie Informationstechnologie in der Region ins Visier zu nehmen.

Iran kassiert Maut für Durchfahrt durch Hormus

Zudem drohte der Iran mit der vollständigen Schließung der Straße von Hormus. Derzeit lässt das Regime in Teheran nur ’nicht-feindliche‘ Schiffe unter Abstimmung mit den Behörden passieren. Experten zufolge hat der Iran ein ‚Mautsystem‘ eingerichtet, bei dem Gebühren für die Durchfahrt von Schiffen verlangt werden. Die Golfstaaten kritisieren das Verhalten des Irans scharf und bezeichnen es als destabilisierend. Die USA bestehen darauf, dass sie mit dem Iran verhandeln, während Teheran dies dementiert.

Israelischer Soldat im Libanon getötet

Die israelische Armee hat unterdessen den Tod eines Soldaten im Südlibanon gemeldet. Der 21-Jährige aus Jerusalem sei dort ‚im Kampfeinsatz gefallen‘, erklärten die Streitkräfte. Die israelische Armee ist derzeit ‚an mehreren Fronten‘ eingesetzt, darunter neben dem Libanon auch das Westjordanland, der Gazastreifen und Syrien. Die Bundesregierung diskutiert unterdessen über eine mögliche Beteiligung der Bundeswehr an einer internationalen Mission zur Absicherung der Straße von Hormus im Fall eines Waffenstillstands. Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) sagte, man werde jeden Einsatz für eine Absicherung des Friedens diskutieren, insbesondere um den freien Seeverkehr in der Straße von Hormus abzusichern.

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Feuerwehr Osnabrück im Einsatz

Feuerwehreinsatz in Osnabrück-Voxtrup: Mehrparteienhaus nach Brand evakuiert [Update]

von Hasepost 27. März 2026

Im Osnabrücker Stadtteil Voxtrup kommt es derzeit (27. März) zu einem größeren Einsatz von Polizei und Feuerwehr. Nach ersten Informationen ist in einem Mehrparteienhaus ein Feuer ausgebrochen.

Haus evakuiert

Die Einsatzkräfte reagierten umgehend und evakuierten das Gebäude vorsorglich. Über mögliche Verletzte oder die genaue Brandursache liegen bislang keine weiteren Informationen vor. Laut Polizeiangaben weigerte sich eine Bewohnerin jedoch, ihre Wohnung zu verlassen. Sie musste durch die eingesetzten Beamten aus dem Haus geholt werden.

Weiträumige Absperrung

Die Umgebung der Einsatzstelle wurde weiträumig abgesperrt, um den Rettungskräften ein ungehindertes Arbeiten zu ermöglichen. Anwohner werden gebeten, den Bereich zu meiden.

Update: Einsatz beendet

Der Einsatz wurde beendet, es gibt keine Verletzten. Laut Mitteilung der Polizei ist „augenscheinlich nur der Balkon einer Wohnung vom Brand betroffen“. Alle weiteren Wohnungen wurden wieder freigegeben. Der Schaden wird auf etwa 20.000 Euro beziffert. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

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Reisende im

Deutsche Bahn 2025 operativ profitabel, bleibt bilanziell tief im Minus

von Hasepost Redaktion 27. März 2026

Die Deutsche Bahn (DB) hat im Geschäftsjahr 2025 operativ wieder schwarze Zahlen geschrieben, bleibt unter dem Strich aber in den roten Zahlen. Der Konzernumsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozent auf rund 27 Milliarden Euro, das bereinigte operative Ergebnis (EBIT) verbesserte sich um 630 Millionen Euro auf plus 297 Millionen Euro. Trotz eines negativen Jahresergebnisses von 2,3 Milliarden Euro sank die Netto-Finanzverschuldung deutlich, vor allem durch den Verkauf von DB Schenker. Die DB-Führung sieht darin eine Trendwende, betont aber weiteren Handlungsbedarf.

Operativer Gewinn, hoher Verlust unterm Strich

Im Geschäftsjahr 2025 hat die Deutsche Bahn den Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozent auf rund 27 Milliarden Euro gesteigert. Das operative Konzernergebnis (EBIT bereinigt) verbesserte sich um 630 Millionen Euro auf plus 297 Millionen Euro, wie der Staatskonzern am Freitag mitteilte. Unter dem Strich bleibt das Jahresergebnis in der Bilanz nach Steuern mit minus 2,3 Milliarden Euro jedoch deutlich negativ. Unter Berücksichtigung der Effekte aus dem Schenker-Verkauf erzielte der DB-Konzern einen Jahresüberschuss von 5,3 Milliarden Euro.
Evelyn Palla, DB-Chefin, sagte am Freitag: „Zufriedenheit wäre fehl am Platz.“ Weiter erklärte sie: „Erst wenn wir wieder nachhaltig Jahresüberschüsse erwirtschaften und Investitionen aus eigener Kraft stemmen können, sind wir am Ziel.“
Alle Geschäftsfelder mit Ausnahme von DB Cargo haben 2025 bereits ein positives operatives Ergebnis erreicht. Die Netto-Finanzschulden sind per 31. Dezember 2025 um 11,9 Milliarden Euro auf rund 20,7 Milliarden Euro gesunken. Der Grund laut Bahn: Die Erlöse aus dem Verkauf von DB Schenker wurden wie geplant vorrangig für den Schuldenabbau eingesetzt. „Bei Umsatz und operativem Ergebnis hat die DB 2025 einen wichtigen Schritt nach vorne gemacht. Eine Trendwende zeichnet sich ab. Besser ist aber noch nicht gut genug“, sagte Palla.

Verkauf von DB Schenker und Wertminderung bei DB Fernverkehr

Vor allem zwei Sondereffekte haben 2025 das DB-Ergebnis beeinflusst: der vollzogene Verkauf von DB Schenker und eine Wertminderung bei DB Fernverkehr. Die vom DB-Konzern fortgeführten Geschäftsbereiche verzeichneten einen Jahresfehlbetrag von 2,3 Milliarden Euro. Eine Abschreibung in Höhe von rund 1,4 Milliarden Euro bei DB Fernverkehr belastete das Jahresergebnis stark. Grund für die Wertminderung waren laut Bahn geringere Umsatzerwartungen der Sparte DB Fernverkehr.
Auch aufgrund der Streckung der Generalsanierungen bis 2036 erholen sich nach Unternehmensangaben der Zustand der Infrastruktur und die Pünktlichkeit langsamer. Dies wirke sich unmittelbar negativ auf die wirtschaftliche Entwicklung von DB Fernverkehr aus, so der Staatskonzern.
Die Brutto-Investitionen sind nach Bahn-Angaben 2025 erheblich auf einen neuen Rekord von rund 22 Milliarden Euro gestiegen. Allein rund 19 Milliarden Euro flossen davon in die Infrastruktur. Die eigenfinanzierten Netto-Investitionen des DB-Konzerns lagen mit rund 5,9 Milliarden Euro auf dem hohen Niveau des Vorjahres. In diesem Jahr investieren Bund und Bahn über 23 Milliarden Euro in die Infrastruktur.
Palla bezeichnete 2026 als „das Jahr des Umbaus und des Aufbruchs“. Sie sagte: „Wir bauen die DB um, um schneller und kundenorientierter zu handeln. Wir reduzieren intern konsequent unsere Bürokratie. Weniger Bürokratie ist ein Beitrag zur Steigerung der Wirtschaftlichkeit.“

Entwicklung der Geschäftsbereiche und Verkehrszahlen

Die Transportbereiche der DB haben 2025 nach Konzernangaben wirtschaftlich besser abgeschnitten als in den Vorjahren. DB Regio hat sein positives operatives Ergebnis auf insgesamt 191 Millionen Euro gesteigert. Auch DB Regio Straße mit seinen Busgesellschaften hat seit acht Jahren zum ersten Mal wieder einen operativen Gewinn eingefahren.
DB Fernverkehr ist 2025 beim bereinigten operativen Ergebnis mit 45 Millionen Euro (Vorjahr: minus 96 Millionen Euro) zurück in die schwarzen Zahlen gefahren. Umsatz und Verkehrsleistung sind nach Bahn-Angaben auf ein neues Rekordniveau gestiegen, bleiben jedoch aufgrund der infrastrukturellen Rahmenbedingungen „hinter den Erwartungen zurück“, wie es hieß.
Die Zahl der Reisenden im Schienenpersonenverkehr des DB-Konzerns ist 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 3,4 Prozent auf 1,93 Milliarden gewachsen. Die Verkehrsleistung hat um 2,7 Prozent auf rund 87 Milliarden Personenkilometer zugelegt.
DB Cargo verbuchte 2025 teils deutliche Leistungs- und Umsatzrückgänge. Das operative Ergebnis verbesserte sich auch durch Sanierungsmaßnahmen um 350 Millionen Euro, blieb aber noch leicht negativ. DB Cargo müsse 2026 einen Sanierungsplan „mit sehr harten Einschnitten konsequent umsetzen“, teilte die Bahn am Freitag mit.

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27. März 2026 0 Kommentare
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Exil-Geschäftsführerin Sara Josef zeigt VR-Brille. / Foto: Lilli Würdemann

Alltagsrassismus in Osnabrück: So soll das Projekt „PerspektivWandler“ sensibilisieren

von Lilli Würdemann 27. März 2026

Der Exil-Verein ruft gemeinsam mit seiner Tochtergesellschaft, der Exil bewegt gGmbH, das neue Projekt „PerspektivWandler – Du in meiner Haut“ ins Leben, das bis Ende 2028 angesetzt ist. Das Projekt soll alltägliche Erfahrungen mit Rassismus verschiedener Formen in geschützten Räumen für Betroffene aufarbeiten, um durch Empowerment-Workshops Erfahrungen zu reflektieren und gemeinsam Strategien im Umgang mit Ausgrenzung zu entwickeln. 

Rassismusvorfälle im Café Felka rufen zum Handeln auf

Ins Leben gerufen wird das Projekt vor allem, um den Alltagsrassismus in Deutschland sichtbar zu machen. Auch im Café Felka, Veranstaltungsort des Projekts, habe es in jüngster Vergangenheit rassistische Vorfälle gegenüber des Personals gegeben. „Häufig haben wir dann gespiegelt bekommen, dass das Verhalten oder die Aussagen nicht rassistisch gemeint gewesen wären. Jedoch ist es für uns wichtig klarzustellen, dass Rassismus nicht vom Absender definiert wird“, betont Exil-Geschäftsführerin Sara Josef.

Betroffene sollen aktiv Projekt gestalten

Im Zuge des Projekts werden Teilnehmende im Alter von 14 bis 27 Jahren gesucht, die selbst Rassismus, Antisemitismus oder andere Formen von Diskriminierung erleben mussten. Durch den Einsatz von Virtual Reality sollen in den Empowerment-Workshops VR-Szenarien entwickelt werden, die Rassismus aus der Perspektive von Betroffenen für die breite Öffentlichkeit sichtbar machen. Wichtig dabei ist, dass die Teilnehmenden nicht zwingend eigene Erfahrungen in der Gruppe teilen müssen, sollte dies zu schmerzhaft sein. Zudem werden die Workshops für Betroffene im geschützten Rahmen des Cafés Felka stattfinden, um zusätzlich eine angenehme und sichere Atmosphäre zu schaffen.

VR-Szenarien ermöglichen Perspektivwechsel

Genutzt werden die VR-Szenarien dann, um als mobile „PerspektivWandler-Koffer“ in Bildungskontexten wie Schulen und anderen Lernorten die Bildung im Zusammenhang mit Rassismus und Diskriminierung zu fördern. Es soll ein unmittelbarer Perspektivwechsel entstehen, der nicht nur die Empathie gegenüber Betroffenen fördern, sondern auch zu Zivilcourage ermutigen soll. Ausgeliehen werden die Koffer niedersachsenweit, wobei Schulungen und Workshops in Osnabrück stattfinden werden. Die VR-Szenarien werden durch eine Vor- und Nachbereitung von geschulten Personal begleitet, sodass Interpretationen zu den wahrgenommenen Erfahrungen fachgerecht eingeordnet werden können. „Nur so können Menschen lernen, wenn Erfahrenes in einem sicheren Austausch verarbeitet werden kann“, erzählt Ayşe-Nur Yalçınkaya.

VR-Brillen sind Türöffner

Gestaltet sind die VR-Szenarien in einer Computer-ähnlichen Optik, die durch Avatars die Szenarien darstellt. Gerade Jugendliche und Kinder sollen durch die moderne Technik angesprochen werden, sodass das Interesse und die Aufnahmefähigkeit für das komplexe Themenfeld gesteigert wird.  

VR-Brille / Foto: Lilli Würdemann

VR-Brille / Foto: Lilli Würdemann

Arbeit mit Virtual Reality hat sich bereits bewährt

Exil hat bereits durch das Projekt „Flucht und Klimawandel“, welches letztes Jahr auslief, die VR-Technik an Schulen eingesetzt. Im Zuge des Projekts wurden die Auswirkungen des Klimawandels gezeigt, die bereits jetzt an vielen Orten der Welt spürbar sind. Zeitzeuginnen und Zeitzeugen erzählten hierbei von ihrer Fluchtgeschichte aufgrund des Klimawandels. „Auch bei diesem Projekt gab es begeisterte Rückmeldungen und eine hohe Nachfrage“ erinnert sich Sara Josef. Das Projekt „PerspektivWandler“ wird nun noch interaktiver gestaltet und soll somit die positive Resonanz einfangen. 

Teilnahme von Betroffenen ist überaus erwünscht

Interessierte können sich ab sofort online anmelden. Der erste Empowerment-Workshop findet dabei am 8. und 9. April 2026 von 15:00 bis 18:00 im Café Felka statt. „Wir freuen uns, über jeden der sich für die Empowerment-Workshops anmeldet“, betont einer der Initiatoren. „Wir erhalten bereits von einigen Jugendeinrichtungen das Feedback, dass großes Interesse entsteht.“ Insgesamt wird es bis Ende 2028 zehn solcher Workshops geben, bei denen Antischwarzer Rassismus, Antisemitismus, Antiziganismus und Antimuslimischer-Rassismus aufgearbeitet wird. 

27. März 2026 0 Kommentare
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Foto: Wichtiges Heimspiel: Der TV Bissendorf-Holte empfängt die Ahlener SG / Foto: Petra auf dem Kampe

Wichtiges Heimspiel: TV Bissendorf-Holte empfängt die Ahlener SG

von Hasepost 27. März 2026

Am Sonntag, den 29. März 2026, um 17:00 Uhr, empfängt der TV Bissendorf-Holte in der Handball-Arena an der Werscher Straße die Ahlener SG zum nächsten Heimspiel in der 3. Liga Nord-West. Gleichzeitig markiert die Partie den Start in die entscheidende Endphase der Saison.

Trotz schlechter Phase bleibt Ahlener SG starker Gegner

Die Gäste aus Ahlen stehen aktuell auf Tabellenplatz 13 mit 15:33 Punkten und befinden sich in einer schwierigen Phase. Zuletzt musste die Mannschaft drei Niederlagen in Folge gegen den ASV Hamm-Westfalen, die TSG A-H Bielefeld und den VfL Fredenbeck hinnehmen. Dennoch verfügt die Ahlener SG mit David Wiencek (Rückraum Mitte), Benedikt Bayer (Linksaußen) und Shawn Pauly (Rückraum rechts) über mehrere gefährliche Offensivspieler, denn sie sind die besten Torschützen der Mannschaft.

TVB-H konnte im Hinspiel überzeugen

Das Hinspiel konnten die Bissendorfer nach einer starken Leistung mit 33:28 für sich entscheiden – ein Ergebnis, das jedoch keine Selbstverständlichkeit für das Rückspiel darstellt.

TVB-H muss wichtige Punkte sammeln

Der TVB-H musste, ähnlich wie die Gäste, zuletzt drei Niederlagen hinnehmen: Nach zwei deutlichen Rückschlägen gegen das Team Handball Lippe II und den TV Emsdetten folgte eine knappe Niederlage gegen den TuS Vinnhorst, bei der die Mannschaft eine kämpferisch starke Leistung zeigte. Darauf gilt es nun aufzubauen, um im Saisonendspurt wichtige Punkte zu sammeln. Personell fehlt weiterhin Levin Zare, ansonsten steht der gesamte Kader zur Verfügung.

Jedes Wochenende zählt in der Schlussphase der Saison

Trainer Timon Döring unterstreicht die Bedeutung der Partie: „Am kommenden Heimspiel gegen die Ahlener SG starten wir gleichzeitig in die letzten sechs Spiele der Saison – und jetzt zählt wirklich jedes Wochenende. Das Hinspiel konnten wir auswärts für uns entscheiden, aber darauf dürfen wir uns nicht ausruhen. Wir wissen, dass es jetzt um alles geht. Umso wichtiger ist es, dass wir zu Hause spielen und auf eine volle Halle bauen können. Mit der Unterstützung von den Rängen wollen wir kämpferisch alles hineinhauen, alles auf dem Feld lassen und unbedingt ein positives Ergebnis holen.“

Spiel kann kostenpflichtig von zuhause verfolgt werden

Wie immer setzt die Bissendorfer Mannschaft auf die Unterstützung der Fans von der Tribüne, die in dieser entscheidenden Saisonphase ein wichtiger Faktor sein kann. Für alle, die nicht live vor Ort dabei sein können, wird das Spiel im kostenpflichtigen Livestream bei SportEurope.TV übertragen. Die Ausgangslage ist klar: Im Saisonendspurt zählt jeder Punkt – und der TVB-H möchte vor heimischer Kulisse den Grundstein für einen erfolgreichen Abschluss legen.

27. März 2026 0 Kommentare
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Buckelwal befreit sich von Ostsee-Sandbank

Buckelwal befreit sich von Ostsee-Sandbank

von Redaktion Hasepost Videonews 27. März 2026


Nach tagelangen Rettungsversuchen hat sich der Buckelwal selbst befreit.

Nach tagelangen Rettungsversuchen hat sich der Buckelwal, der auf einer Sandbank vor Timmendorfer Strand festsaß, in der Nacht zum Freitag selbst befreit. Das Tier konnte mithilfe einer Rinne, die ein Schwimmbagger ausgegraben hatte, ins tiefere Wasser schwimmen, wie der Biologe Robert Marc Lehmann berichtete. Der Wal war Montagmorgen auf der Sandbank entdeckt worden und hatte seitdem mehrere Rettungsversuche über sich ergehen lassen müssen, darunter auch einen gescheiterten Versuch mit einem kleinen Saugbagger. Der Biologe Robert Marc Lehmann betonte, dass der Wal noch nicht in Sicherheit sei. Seine Befreiung von der Sandbank sei nur ein kleiner Schritt in die richtige Richtung.

Buckelwal in Lübecker Bucht aktiv begleitet

Zu Hause sei der Wal erst im Atlantik. Der Buckelwal schwimmt laut Stephanie Groß vom Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung derzeit in der Lübecker Bucht und ist auf Kurs, die Bucht zu verlassen. Das Tier wird von einem Schiff der Küstenwache und mehreren Booten begleitet. Der Wal zeigte sich aktiver als in den Tagen zuvor und gab immer wieder lautes Brummen von sich. Die Helfer versuchten es auch mit Lärm zu animieren – durch Hupen, Trommeln oder Rufen.

Ursache für Wal-Aufenthalt vor Niendorf unklar

Warum der Wal vor Niendorf aufgetaucht war, ist bislang unklar. Groß vom Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung hatte gesagt, vielleicht sei das Tier krank oder verletzt, vielleicht auch nur erschöpft gewesen. Es könne aber auch sein, dass der Wal einfach durch einen unglücklichen Zufall in diesem Flachwasserbereich gelandet sei. Der Buckelwal wird von einer Schiffseskorte aus acht Booten begleitet, darunter das Küstenwachenschiff „Fehmarn“ und ein Boot von Greenpeace. Zuletzt war das Tier auf Höhe Neustadt an der Ostsee in Richtung Norden unterwegs.

Wal auf Kurs zurück in die Nordsee

Das Ziel ist, dass der Wal Fehmarn passiert und nördlich von Dänemark durch das Skagerrak zurück in die Nordsee gelangt. Walexpertin Stephanie Groß vom ITAW zieht eine vorsichtig positive Bilanz: „Der Wal war fit genug, allein hier herauszuschwimmen. Ein sehr gutes Zeichen“, wird sie vom Spiegel zitiert. Allerdings trage das Tier noch ein Stück Seil im Maul und leide an stark geschädigter Haut.

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27. März 2026 0 Kommentare
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Frankfurter Börse

Irankonflikt drückt Dax zum Handelsstart deutlich ins Minus

von Hasepost Redaktion 27. März 2026

Der Dax ist zum Handelsstart deutlich ins Minus gerutscht. Der Leitindex notierte kurz nach 9:30 Uhr bei rund 22.425 Punkten und damit 0,8 Prozent unter dem Vortagesschluss. Begleitet wird die schwache Entwicklung von steigenden Ölpreisen und einem etwas schwächeren Euro.

Dax rutscht ab – Hoffnung auf Stabilisierung

Kurz nach 9:30 Uhr lagen im Frankfurter Börsensaal rund 22.425 Punkte auf der Anzeigetafel, 0,8 Prozent weniger als bei Vortagesschluss, und die Tendenz war weiter sinkend. Seit Kriegsbeginn ist der Dax damit mittlerweile um gut ein Zehntel gefallen.
Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank, kommentierte das Börsengeschehen am Morgen mit den Worten: „Niemand weiß, wie es im Irankonflikt weitergeht, aber Krieg mit Diplomatie ist besser als Krieg ohne Diplomatie“. Er hofft darauf, dass sich die Kurse trotz des schlechten Starts noch stabilisieren. „Die Diplomatie und die Verlängerung des Ultimatums könnten im Dax einen allmählichen Vertrauensbonus aufbauen.“ Eine Stabilisierung der Kurse zusammen mit einer Beruhigung der Schwankungsintensität sei „eine zwingend notwendige Zutat für eine Bodenbildung“, und ohne Bodenbildung werde es keinen neuen Trendaufbau nach oben geben können.

Wochenende- und Ostereffekt an den Märkten

Stanzl beobachtet beim bisherigen Konflikt einen besonderen Verlauf an den Handelstagen: „Was wir im bisherigen Konflikt gesehen haben, war ein Wochenendeffekt: An Freitagen und Montagen wurde eher verkauft, unter der Woche standen die Anleger eher auf der Käuferseite. Dieser Wochenendeffekt könnte sich zum Ostereffekt ausweiten.“ Das neue Ultimatum endet am Ostermontag, einem handelsfreien Tag in Deutschland. Nach Einschätzung des Analysten könnten sich die Anleger darauf verständigen, zunächst bis nach Ostern abzuwarten, um dann zu entscheiden, ob sie wieder in Aktien einsteigen wollen oder nicht.
„In den gefallenen Kursen ist bereits ein Teil der negativen Folgen der hohen Energiepreise enthalten. In den Kursen steckt auch immer noch etwas Hoffnung, dass die deutsche Wirtschaft trotz aller absehbaren Belastungen vielleicht noch einmal mit einem blauen Auge davonkommt“, so Stanzl weiter.

Ölpreis legt zu, Euro schwächer

Parallel zur Dax-Schwäche stieg der Ölpreis deutlich. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 110,00 US-Dollar, das waren 1,8 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
Die europäische Gemeinschaftswährung zeigte sich am Freitagmorgen etwas schwächer. Ein Euro kostete 1,1520 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8681 Euro zu haben.

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27. März 2026 0 Kommentare
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Karte von

Libanon droht wegen Massenflucht durch israelische Angriffe Kollaps

von Hasepost Redaktion 27. März 2026

Die israelischen Angriffe und die daraus resultierende Massenflucht bringen den Libanon nach Einschätzung von Sozialministerin Haneen Sayed an den Rand seiner Belastungsfähigkeit. Mehr als eine Million Menschen seien innerhalb des Landes auf der Flucht, während die internationale Unterstützung zurückgehe und bestehende Krisen das Land zusätzlich schwächten.

„Das bringt das System an seine Grenzen“

Sozialministerin Haneen Sayed sieht angesichts der Massenflucht im Libanon infolge der israelischen Angriffe ihr Land vor einer kaum zu bewältigenden Herausforderung. „Das bringt das System an seine Grenzen“, sagte Sayed dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ in Beirut. „Kein Land kann eine so massive Belastung verkraften, wenn sich 20 Prozent der Bevölkerung in Bewegung setzen“, so Sayed laut „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.
Es gebe zudem weiterhin Bombardierungen und Warnungen Israels, bestimmte Gebiete im Libanon zu evakuieren. „Jede Warnung löst eine neue Vertreibungswelle aus“, sagte Sayed dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

Ein Fünftel der Bevölkerung auf der Flucht

Nach offiziellen libanesischen Angaben sind mehr als eine Million Menschen infolge der israelischen Angriffe auf der Flucht – etwa ein Fünftel der Bevölkerung. Zugleich trifft die Eskalation ein ohnehin krisengeschütteltes Land. „Der Krieg hätte für uns zu keinem schlechteren Zeitpunkt kommen können“, sagte Sayed dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Die Wirtschaftskrise dauere an, internationale Hilfe sei deutlich zurückgegangen, Geberländer vor allem am Golf seien mit eigenen Krisen beschäftigt.
„Wir sind dankbar für die Unterstützung, aber sie reicht bei Weitem nicht aus – und niemand weiß, wie lange der Konflikt dauert“, sagte Sayed laut „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

Warnung vor Pufferzone im Süden

Die Ministerin wandte sich eindringlich gegen die von Israel angedrohte Einrichtung einer Pufferzone im Süden des Landes. „Eine erneute Besetzung unseres Territoriums wäre verheerend für den Libanon“, sagte sie dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Wir setzen alles daran, dass es nicht dazu kommt.“
Letztlich hänge vieles vom Ausgang des Krieges Israels und der USA mit dem Iran ab, betonte Sayed gegenüber dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Das ist gewissermaßen der übergeordnete Krieg, dessen Teil wir leider sind.“

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27. März 2026 0 Kommentare
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