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Studie: Deutsche Kaufkraft seit den Neunzigern deutlich gestiegen

von Hasepost Redaktion 25. März 2026

Die Kaufkraft in Deutschland hat sich seit Anfang der Neunzigerjahre in vielen Bereichen deutlich verbessert. Das geht aus einer Auswertung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervor, über die der „Spiegel“ berichtet. Gemessen an der Entwicklung der Löhne können sich die Menschen demnach heute trotz der jüngsten Inflationswellen oft mehr leisten.

Technische Geräte deutlich günstiger

Die Auswertung des Instituts der deutschen Wirtschaft zeigt, dass vor allem technische Geräte im Zeitvergleich stark an Kaufkraft gewonnen haben. 1991 musste den Angaben zufolge noch mehr als 78 Stunden für einen einfachen Fernseher geschuftet werden. Heute werden dafür nur 19 Stunden und 30 Minuten veranschlagt – und das für einen Smart-TV.
Für einen Kühlschrank wiederum muss laut Auswertung heute über 17 Stunden weniger gearbeitet werden als 1991, für einen Herrenanzug fast elf Stunden. Grundlage der Berechnungen ist die Arbeitszeit, die mit den Durchschnittslöhnen notwendig ist, um bestimmte Konsumgüter zu erwerben.

Einzelne Alltagsgüter teurer

Nicht in allen Bereichen hat sich die Kaufkraft verbessert. Teurer geworden sind laut Auswertung ein Tageszeitungsabo (plus 53 Minuten), 200 Kilowattstunden Strom zuzüglich Grundgebühr (plus 12 Minuten) oder ein Frauenhaarschnitt (plus 8 Minuten).
Für die Auswertung von insgesamt 32 verschiedenen Konsumgütern ging IW-Forscher Christoph Schröder von einem durchschnittlichen Nettolohn von heute 25,56 Euro pro Stunde sowie 1991 von umgerechnet 10,21 Euro aus. Die Ergebnisse der Analyse wurden vom „Spiegel“ berichtet, der sich auf die Auswertung des Instituts der deutschen Wirtschaft beruft.

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Spielschein für

Aktuelle Lottozahlen: 44-Millionen-Euro-Jackpot am Mittwoch gezogen

von Hasepost Redaktion 25. März 2026

In der Mittwochs-Ausspielung von „6 aus 49“ des Deutschen Lotto- und Totoblocks sind am Abend die aktuellen Gewinnzahlen ermittelt worden. Im Jackpot befinden sich nach Angaben des Deutschen Lotto- und Totoblocks derzeit 44 Millionen Euro, zugleich warnt der Verbund vor den Risiken des Glücksspiels.

Gezogene Gewinnzahlen und Jackpot-Höhe

In der Mittwochs-Ausspielung von „6 aus 49“ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden die Zahlen 7, 12, 29, 30, 46, 49 gezogen. Die Superzahl ist die 5. Im Jackpot liegen aktuell 44 Millionen Euro.
Der Gewinnzahlenblock im „Spiel77“ lautet 0966843. Im Spiel „Super 6“ wurde der Zahlenblock 574082 gezogen. Diese Angaben sind ohne Gewähr.

Hinweis auf Gewinnchancen und Suchtgefahr

Der Deutsche Lotto- und Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege. Zudem warnte der Deutsche Lotto- und Totoblock davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne.

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Michael Kretschmer

Kretschmer stärkt Steinmeier nach Kritik an Irankrieg-Urteil

von Hasepost Redaktion 25. März 2026

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gegen Kritik aus der Union nach dessen Äußerungen zum Irankrieg verteidigt. Kretschmer nannte Steinmeiers Bewertung der US-Angriffe auf den Iran als völkerrechtswidrig ein wichtiges Signal für die Einhaltung internationaler Regeln und forderte Haltung in Zeiten geopolitischer Spannungen.

Kretschmer stellt sich hinter Steinmeier

Michael Kretschmer
Bundespräsident Frank-Walter SteinmeierFriedrich Merz

Kritik und Mahnungen zur Zurückhaltung

Unionsfraktionschef Jens Spahn

Unterstützung aus der SPD

Zuvor nahmen bereits SPD-Außenpolitiker das Staatsoberhaupt gegen Kritik aus der Union in Schutz. Adis Ahmetovic

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Anzeigetafel in

Dax schließt deutlich im Plus, Öl- und Gaspreise fallen

von Hasepost Redaktion 25. März 2026

Der Dax hat am Mittwoch deutlich zugelegt, aber einen Teil seiner anfänglichen Gewinne wieder abgegeben. Zum Xetra-Handelsschluss stand der deutsche Leitindex bei 22.957 Punkten und damit 1,4 Prozent höher als am Vortag. Belastet wurde die Stimmung an den Märkten unter anderem von der unsicheren Lage im Nahen Osten und schwächeren Konjunktursignalen.

Dax kann Marke von 23.000 Punkten nicht halten

Nach einem sehr freundlichen Start konnte der Dax das Niveau über 23.000 Punkten nicht behaupten, das er am Morgen zunächst klar überschritten hatte. „Die Situation im Nahen Osten bleibt unklar und wird von vielen Gerüchten und Spekulationen getragen“, kommentierte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets, die Entwicklung. „So sollen die Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA ins Stocken geraten sein, nachdem der Iran die Forderungen in den Verhandlungen als unlogisch bezeichnet habe. Auch deshalb konnte der Dax das Niveau über 23.000 Punkten nicht halten, das er am Morgen noch sehr beherzt übersprungen hatte“, so Lipkow laut CMC Markets.
An der Dax-Spitze lagen bis kurz vor Handelsschluss die Aktien von Siemens Energy, gefolgt von Infineon, RWE und Vonovia. Im Minus notierten zu diesem Zeitpunkt lediglich die Papiere der Deutschen Post, der Deutschen Telekom, der Deutschen Börse und von SAP.

Konjunktursignale und Notenbank-Aussagen

Der Rückgang der Rohölpreise nehme zunächst etwas Druck vom Aktienmarkt, sagte Lipkow. „Zusätzlich sorgten die Äußerungen der Europäischen Zentralbank bezüglich einer möglichen Handlungsbereitschaft zur Stabilisierung der Konjunktur in der Eurozone für wieder leicht fallende Renditen der Bundesanleihen. Der schwächer als erwartete Ifo-Geschäftsklimaindex zeigt eindrucksvoll, dass der Krieg im Nahen Osten bereits deutliche Bremsspuren in den Unternehmen hinterlässt. Die Einschätzungen hinsichtlich der weiteren konjunkturellen Entwicklungen in Deutschland haben sich abgekühlt“, erklärte der Analyst laut CMC Markets.

Bewegung bei Energiepreisen und Eurokurs

Unterdessen sank der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im April kostete 53 Euro und damit drei Prozent weniger als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund zehn bis zwölf Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.
Auch der Ölpreis gab deutlich nach: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 101,40 US-Dollar, das waren 306 Cent oder 2,9 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochnachmittag schwächer. Ein Euro kostete 1,1564 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8648 Euro zu haben.

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Gregor Gysi

Gysi fordert Linke zu klarer Position gegen Antisemitismus

von Hasepost Redaktion 25. März 2026

Im innerparteilichen Streit der Linken über den Umgang mit Antisemitismus fordert der frühere Fraktionschef Gregor Gysi eine klare Positionierung seiner Partei. Er drängt auf eine Entscheidung beim Bundesparteitag im Juni und warnt davor, dass der anhaltende Konflikt über den Nahostkonflikt der Linken politisch schade.

Gysi verlangt klare Positionierung gegen Antisemitismus

Der frühere Fraktionschef Gregor Gysi sieht seine Partei in einem entscheidenden Machtkampf um den Umgang mit Antisemitismus. „Solche Machtkämpfe sind nie gut für eine Partei“, sagte Gysi dem „Spiegel“. „Aber diesen Machtkampf müssen wir jetzt zu Ende führen. Auf dem Bundesparteitag im Juni müssen sich alle sehr genau überlegen, welchen Weg sie gehen und welche Konsequenzen das hat. Am Ende muss sich die Mehrheit klar gegen Antisemitismus positionieren.“
Gysi warnte zugleich, dass der anhaltende Streit über den Nahostkonflikt der Linken schaden könnte. Die ständige Beschäftigung damit lenke davon ab, „dass wir die Partei sind, die sich etwa für soziale Gerechtigkeit und erschwingliches Wohnen und gegen die AfD einsetzt“, sagte er dem „Spiegel“. Nach einem Parteitagsbeschluss müsse die Linke schnell zu ihren eigentlichen Kernthemen zurückkehren. „Sonst werden sich viele Menschen wieder von uns abwenden. Und wir haben ja noch ein paar wichtige Wahlen vor uns in diesem Jahr“, sagte Gysi.

Selbstkritik nach Rassismusvorwürfen

Im Zuge der innerparteilichen Auseinandersetzung verwahrte sich Gysi gegen Rassismusvorwürfe aus den eigenen Reihen, übte jedoch auch Selbstkritik an seiner Wortwahl. „Ich gebe zu, dass meine Wortwahl nicht so glücklich war. Das tut mir auch leid“, sagte er dem „Spiegel“. „Ich hätte nicht nur und so pauschal über migrantische Mitglieder sprechen sollen. Ich hätte auch sagen müssen, dass es auch junge, deutsche Mitglieder ohne Migrationshintergrund gibt, die exakt den Standpunkt vertreten, wonach Israel von Anfang an nur kolonial und imperialistisch war – so wie es auch die Linksjugend vor Kurzem beschlossen hat. So etwas zeugt von einem ungeheuren Mangel an Geschichtswissen.“
Auslöser der Kritik war ein früheres Interview, in dem Gysi auf eine Frage nach Antisemitismus in der Linken unter anderem erklärt hatte, es seien viele Menschen mit „spezifischem Migrationshintergrund“ in die Partei gekommen, was er begrüße. Diese brächten aber Sichten auf Israel mit, die zum Teil falsch seien. In einem Brandbrief der parteiinternen Bundesarbeitsgemeinschaft Migrantische Linke warfen daraufhin mehr als 200 Mitglieder Gysi vor, „rassistische Narrative“ zu reproduzieren.

Gysi weist Vorwürfe zurück

Gysi wies die erhobenen Vorwürfe entschieden zurück. Die Rassismusvorwürfe seien „so etwas von absurd“, sagte er dem „Spiegel“. Er habe seinen Kritikern geschrieben, „dass ich bereit bin, mit ihnen zu reden“, sagte der Linkenpolitiker. Bisher habe er auf das Angebot keine Antwort erhalten.

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Öwer de Hase in Osnabrück. / Foto: Lilli Würdemann

Messerattacke nahe der Waffenverbotszone: 19-Jähriger in Osnabrück schwer verletzt

von Hasepost 25. März 2026

Nachdem HASEPOST bereits am Vormittag exklusiv über die Messerstecherei nahe der Osnabrücker Waffenverbotszone berichtet hatte, hat die Polizei nun weitere Details zu der Gewalttat veröffentlicht. Demnach wurde am Dienstagnachmittag ein 19-Jähriger in der Innenstadt aus einer Gruppe heraus angegriffen und durch einen Messerstich schwer verletzt.

Update 26.03.: Anders als zuerst berichtet, liegt der Tatort knapp außerhalb der Waffenverbotszone rund um den Neumarkt.

Nach Angaben der Polizei wurden Einsatzkräfte und Rettungsdienst kurz nach 15 Uhr in den Bereich Öwer de Hase (siehe Titelbild zu diesem Artikel) gerufen. Dort war es nach bisherigen Ermittlungen zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen dem 19-Jährigen und mehreren Personen gekommen. Dabei wurde auf den jungen Mann eingeschlagen und eingetreten.

Im weiteren Verlauf soll ein 22-Jähriger dem 19-Jährigen mit einem Messer in den Oberkörper gestochen haben. Das Opfer musste schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht werden. Nach aktuellen Informationen besteht keine Lebensgefahr.

Jugendlicher (19) wurde aus einer Gruppe heraus angegriffen

Besonders brisant: Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand stand dem 19-Jährigen nicht nur ein einzelner Angreifer gegenüber. Vielmehr soll er aus einer Gruppe heraus attackiert worden sein. Nach der Attacke flüchteten der mutmaßliche Täter und weitere Beteiligte mit zwei Autos vom Tatort.

Im Zuge der Fahndung stoppte die Polizei eines der Fahrzeuge in Tatortnähe. Darin befanden sich drei Männer im Alter von 18, 19 und 22 Jahren. Sie wurden zunächst vorläufig festgenommen. Das mutmaßliche Tatmesser, das nach Polizeiangaben kurz zuvor aus dem Wagen geworfen worden war, wurde sichergestellt.

Mutmaßlicher Täter sitzt nun in Untersuchungshaft

Im weiteren Verlauf des Abends traf die Polizei dann auch den mutmaßlichen 22-jährigen Messerangreifer in seiner Wohnung in Osnabrück an. Er wurde festgenommen und am Mittwochnachmittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück einem Haftrichter am Amtsgericht Osnabrück vorgeführt. Gegen ihn wurde Untersuchungshaft wegen versuchten Totschlags angeordnet.

Weitere Beteiligte bereits alle wieder entlassen

Wie die Polizei mitteilt, wurden die in dem gestoppten Fahrzeug angetroffenen drei Männer nach ihren Vernehmungen wieder auf freien Fuß gesetzt. Nach Recherchen unserer Redaktion gilt das auch für die weiteren Mittäter aus der Gruppe: Sie wurden nach Feststellung ihrer Personalien ebenfalls wieder entlassen.

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Weißes Haus

USA drängen Iran zu Waffenstillstand und Atomprogramm-Stopp

von Hasepost Redaktion 25. März 2026

Die USA drängen im laufenden Golfkrieg auf einen Waffenstillstand mit Iran und haben dazu mehrere zentrale Forderungen formuliert, darunter den Stopp der Urananreicherung und Einschränkungen beim Raketenprogramm. Iran stellt nach Angaben von Diplomaten Gegenforderungen und verlangt Kontrolle über die Straße von Hormus. Bahrain arbeitet laut Diplomatenkreisen an einer Resolution des UN-Sicherheitsrates, die zur Beendigung des Krieges beitragen soll.

USA drängen Iran zu Waffenstillstand

Die USA, die gemeinsam mit Israel den laufenden Golfkrieg begonnen haben, drängen Iran zu einem Waffenstillstand. Das berichtet der "Spiegel" unter Berufung auf europäische Diplomatenkreise. Ein Waffenstillstand ist demnach eines der zentralen Verhandlungsziele Washingtons. Zudem wollten die USA erreichen, dass es künftig keine Anreicherung von Uran mehr geben dürfe.
Die USA verlangen nach diesen Angaben auch ein Moratorium beim ballistischen Raketenprogramm. Diese Raketen sind nach wie vor eines der zentralen Angriffsziele des laufenden Krieges. Eine weitere Forderung der USA ist, dass Iran die Unterstützung für das von den Revolutionswächtern kontrollierte Netzwerk von schiitischen Milizen einstellt.

Iranische Gegenforderungen zur Absicherung

Iran fordert laut Diplomatenangaben als Absicherung die Kontrolle über die Straße von Hormus und verlangt, dort gegebenenfalls Durchfahrtsgebühren erheben zu dürfen.

Rolle des UN-Sicherheitsrates und Bahrains

Nach Diplomatenangaben arbeitet derzeit Bahrain an einer Resolution des UN-Sicherheitsrates, die zu einer Beendigung des Krieges beitragen könnte. Der Golfstaat gehört dem Sicherheitsrat derzeit als nichtständiges Mitglied an. Dem Vernehmen nach soll die Resolution aber wohl nicht nach Kapitel VII der UN-Charta gefasst werden, nach dem der Sicherheitsrat auch Militäroperationen zur Wiederherstellung des Friedens mandatieren kann.

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Friedrich Merz

Merz hält trotz massiver Kulturkritik an Staatsminister Weimer fest

von Hasepost Redaktion 25. März 2026

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) nach massiver Kritik aus der Kulturszene demonstrativ den Rücken gestärkt. Im Bundestag betonte er am Mittwoch sein Vertrauen in den für Kultur und Medien zuständigen Staatsminister und verteidigte dessen Vorgehen trotz anhaltender Kontroversen.

Merz bekräftigt Vertrauen in Kulturstaatsminister

Bundeskanzler Friedrich Merz erklärte im Bundestag: „Ich will Ihnen sagen, Wolfram Weimer hat mein Vertrauen.“ Der CDU-Chef stellte damit klar, dass er trotz der anhaltenden Debatte in der Kulturszene zu Kulturstaatsminister Wolfram Weimer steht.
„Natürlich ist ein Staatsminister des Bundes, der für Kultur und Medien zuständig ist, auch eine umstrittene Person, wenn er sich in schwierige Debatten begibt“, sagte Merz weiter. „Das ist aus meiner Sicht unvermeidlich – jedenfalls dann, wenn er seine Meinung zum Ausdruck bringt und wenn er auch Entscheidungen trifft, die natürlich nicht bei allen und jederzeit auch Zustimmung stoßen.“
Merz verteidigte Weimers Arbeit ausdrücklich: „Ich bin sicher, dass er viele Dinge tut, die in der Kulturszene, die im gesamten Bereich von Kultur und Medien auch auf sehr große Zustimmung stößt, und diese Zustimmung teile ich“, sagte er im Bundestag.

Breite Kritik aus Kulturszene

Weimer steht in der Kritik, weil er einen Baustopp der Erweiterung der Nationalbibliothek in Leipzig plante, Buchhandlungen vom Verfassungsschutz überprüfen und sie vom Buchhandlungspreis ausschließen ließ, die Verleihung des Preises absagte und Medienberichten zufolge versucht haben soll, die Chefin der Filmfestspiele Berlinale, Tricia Tuttle, abzusetzen. Scharfe Kritik kam unter anderem vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels.
Zuletzt forderten die Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald-Dora und die Lagergemeinschaft Buchenwald-Dora Weimer dazu auf, auf einen Auftritt beim Gedenken zur Befreiung des ehemaligen Konzentrationslagers zu verzichten.

Reaktionen von Verbänden und Initiativen

Insbesondere der Börsenverein des Deutschen Buchhandels wandte sich wegen der Maßnahmen im Zusammenhang mit Buchhandlungen und dem Buchhandlungspreis gegen den Kulturstaatsminister. Mit der Aufforderung der Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald-Dora und der Lagergemeinschaft Buchenwald-Dora, auf einen Auftritt bei der Gedenkveranstaltung zur Befreiung des ehemaligen Konzentrationslagers zu verzichten, erhielt die Kritik an Weimer eine weitere öffentlichkeitswirksame Dimension.

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Evonik Industries

Ifo-Chef lobt Chemie-Tarifabschluss als moderaten Inflationsausgleich

von Hasepost Redaktion 25. März 2026

Der Präsident des Ifo-Instituts, Clemens Fuest, bewertet den Tarifabschluss für die Chemie- und Pharmaindustrie als moderat und sieht darin vor allem einen Ausgleich der Inflation. Arbeitsmarktexperte Hagen Lesch vom arbeitgebernahen Institut der Deutschen Wirtschaft spricht von einem typischen Kompromiss, der beiden Seiten Vorteile bringt.

Fuest sieht nur Inflationsausgleich für Beschäftigte

Der Präsident des Ifo-Instituts Clemens Fuest lobt den Abschluss der Tarifpartner für die Chemie- und Pharmaindustrie als „moderat“. „Denn damit erhalten die Beschäftigten voraussichtlich nur einen Inflationsausgleich“, sagte er dem „Handelsblatt“ (Donnerstagausgabe). Das spiegele die Krise wider, in der sich die deutsche Chemieindustrie befinde. Zusätzlich verschärft werde die Lage nun durch die Folgen des Iran-Krieges, so Fuest.

Tarifabschluss als Reaktion auf die Krise

„Die Chemie-Tarifpartner können Krise“, sagte der Arbeitsmarktexperte des arbeitgebernahen Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW), Hagen Lesch. Es sei ein „typischer Chemie-Kompromiss, der für beide Seiten Besonderes beinhaltet – die Arbeitgeber bekommen 2026 die geforderte Atempause und durch eine lange Laufzeit Planungssicherheit bei den Lohnkosten“, sagte er. Die Gewerkschaft könne ab 2027 ordentliche Entgeltsteigerungen verbuchen, die aber erst einmal erwirtschaftet werden müssten.

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25. März 2026 0 Kommentare
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Rheinmetall (Archiv)

Innenpolitiker warnen vor russischen Angriffen auf Rüstungsindustrie

von Hasepost Redaktion 25. März 2026

Nach der Festnahme mutmaßlicher russischer Agenten warnen führende Innenpolitiker von SPD und CDU vor gezielten Operationen gegen die deutsche Rüstungsindustrie. Sie verweisen auf eine anhaltend hohe Gefährdungslage und sehen Deutschland im Fokus hybrider Kriegsführung Russlands.

Warnungen vor Angriffen auf die Rüstungsindustrie

Der innenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Sebastian Fiedler, sieht die deutsche Rüstungsbranche gezielt ins Visier Russlands genommen. Es sei „innerhalb der russischen Logik, dass die deutsche Rüstungsindustrie einschließlich ihrer Verantwortungsträger im Zielspektrum von Spionage, Sabotage und Anschlagsplänen liegt“, sagte Fiedler dem „Handelsblatt“ (Donnerstagausgabe).
Die Gefährdungslage in Deutschland sei nach wie vor auf einem „abstrakt sehr hohen Niveau“, sagte Fiedler dem „Handelsblatt“. „Deutschland befindet sich bei der hybriden Kriegsführung durch Russland im Fadenkreuz.“ Man müsse davon ausgehen, dass die Bundesrepublik in Europa „Zielland Nummer eins“ sei.

Hinweise auf eine Serie russischer Operationen

Auch Marc Henrichmann (CDU), Vorsitzender des Parlamentarischen Kontrollgremiums für die Nachrichtendienste, ordnet den aktuellen Vorgang in einen größeren Zusammenhang ein. Er sagte dem „Handelsblatt“ (Donnerstagausgabe), der aktuelle Fall reihe sich „in eine lange Kette russischer Tötungsoperationen in Westeuropa ein“ und sei „scharf zu verurteilen“.
Henrichmann verwies zudem auf frühere Erkenntnisse zu möglichen Angriffszielen. Bereits 2024 habe es Meldungen über einen Anschlagsplan gegen Rheinmetall-Chef Armin Papperger gegeben, „den unsere Sicherheitsbehörden zusammen mit europäischen Partnern vereiteln konnten“, sagte Henrichmann dem „Handelsblatt“.

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25. März 2026 0 Kommentare
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