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KiK Filiale in Osnabrpck an der Pagenstecherstraße

Textildiscounter KiK schließt viele Läden – auch in Osnabrück?

von Heiko Pohlmann 25. März 2026

Der Textildiscounter KiK will bis Ende 2026 europaweit hunderte Standorte aufgeben. Bislang liegt noch keine Liste betroffener Filialen öffentlich vor, doch auch in Osnabrück dürften die Pläne bei den Angestellten in den Filialen an der Pagenstecherstraße im Hafen und an der Bremer Straße in Schinkel mit Sorge beobachtet werden.

Nach Angaben des Unternehmens soll die Zahl der Standorte in Europa bis Ende 2026 um rund 225 sinken. In Deutschland soll die Zahl der Filialen von derzeit rund 2.400 auf etwa 2.200 zurückgehen. Europaweit sind nach aktuellen Berichten 300 Schließungen und zugleich aber auch 75 Neueröffnungen vorgesehen.

Keine konkrete Liste mit betroffenen Filialen

Welche Märkte tatsächlich wegfallen sollen, hat das Unternehmen bislang nicht öffentlich gemacht. Damit ist derzeit auch offen, ob einer der beiden Osnabrücker Standorte im Schinkel und an der „Page“ im Stadtteil Hafen von den angekündigten Maßnahmen betroffen sein könnte.

Aus der Unternehmensführung hieß es gegenüber Medien, KiK richte sein Standortportfolio stärker auf Profitabilität aus. Hintergrund sei unter anderem, dass der Discounter in der Vergangenheit teilweise zu dicht expandiert habe und einzelne Filialen zu nah beieinander lägen. Die verbliebenen Standorte seien nach Unternehmensangaben profitabel.

KiK plant Umbau statt Rückzug aus dem lokalen Einzelhandel

Der Konzern stellt die Entwicklung nicht als grundlegenden Rückzug dar, sondern als Korrektur der bisherigen Expansion. Bereits im September 2025 hatte KiK angekündigt, unrentable Standorte schließen zu wollen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Schon Ende vergangenen Jahres wurden erste Filialen aufgegeben. Neu ist nun vor allem die Größenordnung, die das Vorhaben inzwischen erreicht hat.

Nach Berichten über eine mögliche noch deutlich größere Zahl von Schließungen hatte das Unternehmen betont, sein Filialnetz regelmäßig zu überprüfen, um wirtschaftlich solide aufgestellt zu bleiben. Anpassungen seien Teil eines fortlaufenden Prozesses. Gleichzeitig investiere KiK weiterhin in bestehende Märkte und eröffne auch neue Standorte im In- und Ausland.

Wettbewerb und Kaufzurückhaltung setzen Discounter unter Druck

Der Umbau erfolgt in einer wirtschaftlich angespannten Lage für viele Handelsunternehmen. KiK verweist auf eine spürbare Kaufzurückhaltung, eine hohe Preissensibilität bei Kundinnen und Kunden sowie einen zunehmenden Wettbewerbsdruck. Neben stationären Konkurrenten wie Woolworth, NKD oder Action machen auch Onlineanbieter wie Shein und Temu dem klassischen Discountgeschäft zu schaffen.

KiK-Beschäftigte sollen weiter im Unternehmen unterkommen

Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter versucht das Unternehmen, Sorgen vor einem größeren Stellenabbau zu dämpfen. Nach Darstellung der Geschäftsführung seien keine Kündigungen geplant. Stattdessen solle Beschäftigten aus betroffenen Filialen nach Möglichkeit ein Einsatz in anderen Märkten angeboten oder eine andere Lösung gefunden werden.

KiK beschäftigt nach eigenen Angaben rund 32.000 Menschen, davon etwa 19.000 in Deutschland. Wegen des dichten Filialnetzes sieht das Unternehmen grundsätzlich Möglichkeiten zur Weiterbeschäftigung.

Auch Veränderungen im KiK-Management

Begleitet werden die Filialpläne von personellen Veränderungen an der Unternehmensspitze. Zuletzt waren mehrere Wechsel in der Führungsetage bekannt geworden. Das verstärkt den Eindruck, dass sich der Discounter insgesamt in einer Phase der Neuordnung befindet.

KiK wurde 1994 gegründet, der Name steht für „Kunde ist König“. Das Unternehmen ist inzwischen in 14 europäischen Ländern vertreten. Für das Jahr 2024 meldete der Händler einen Umsatz von 2,4 Milliarden Euro. In Deutschland zählt KiK weiterhin zu den Einzelhändlern mit den meisten Verkaufsstellen.

 

25. März 2026 0 Kommentare
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Bauarbeiten (Symbolbild)

Bauarbeiten in der Ellerstraße schränken Busverkehr in Osnabrück-Dodesheide ein

von Lilli Würdemann 25. März 2026

Vom 31. März bis voraussichtlich 19. Juni wird die Ellerstraße im Osnabrücker Stadtteil Dodesheide aufgrund von Kanalbauarbeiten zur Einbahnstraße.

Bauarbeiten führen zu folgenden Umleitungen

Wegen der Bauarbeiten kommt es so zu einigen Änderungen im Busverkehr. Für die Linie 15 in Richtung Dodesheide verläuft die Umleitung über die Haltestellen Knollstraße, Haster Weg, In der Dodesheide und schließlich Ellerstraße. Die Linie 162 in Richtung Belm verläuft durch die Umleitung über die Haltestellen Haster Weg, In der Dodesheide und Ellerstraße. Bei der Linie 178 Richtung Stärkefabrik / Grüner Weg bzw. IGS Eversburg entfällt der Linienabschnitt zwischen der Ellerstraße und der Haltestelle In der Dodesheide komplett.

Haltestellen ändern sich durch die Bauarbeiten

Die Haltestelle Ellerstraße-Süd stadteinwärts wird auf die Ellerstraße in Höhe der Hausnummer 15 verlegt. Währenddessen entfallen stadtauswärts die Haltestellen Ellerstraße-Süd, Dodeshausweg und Kastanienstraße ersatzlos. Auf der Umleitungsstrecke werden alle Haltestellen bedient.

Umleitung Ellerstraße / Foto: Stadtwerke Osnabrück

Umleitung Ellerstraße / Foto: Stadtwerke Osnabrück

25. März 2026 0 Kommentare
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Bürgerberatung und Freiwilligenagentur Osnabrück / Foto: Pohlmann

Plätze im Bundesfreiwilligendienst in Osnabrück neu zu besetzen

von Hasepost 25. März 2026

Die Freiwilligen-Agentur Osnabrück sucht auch in diesem Jahr wieder Bundesfreiwilligendienstleistende (BFD). Der Bundesfreiwilligendienst bietet Menschen jeden Alters die Möglichkeit, sich gesellschaftlich zu engagieren, praktische Erfahrungen zu sammeln und sich beruflich zu orientieren.

BFD mit Abwechslung und Praxisnähe

Die Freiwilligen unterstützen die Agentur unter anderem bei Veranstaltungen und Projekten, bei der Beratung und Vermittlung von Ehrenamtlichen sowie der Entwicklung neuer Engagementformate. Neben abwechslungsreichen und praxisnahen Tätigkeiten profitieren die Freiwilligen von einer persönlichen Begleitung sowie von Seminar- und Weiterbildungsangeboten. Außerdem erhalten sie Einblicke in die Verwaltungs- und Netzwerkarbeit. Die Tätigkeit im Bundesfreiwilligendienst zeichnet sich durch eine enge Zusammenarbeit mit Vereinen, Initiativen und Bürgerinnen und Bürgern aus. Bewerbungen können per E-Mail an Raphael Dombrowski gesendet werden.

25. März 2026 0 Kommentare
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Einbruch (Symbolfoto)

Einbruch in Firmengebäude in Glandorf

von Hasepost 25. März 2026

In der Zeit von Montag (23. März), 17:00 Uhr, bis Dienstag (24. März), 7:00 Uhr, drangen bislang unbekannte Täter gewaltsam in ein Firmengebäude an der Füchtorfer Straße in Glandorf ein.

Mit Beute unerkannt geflüchtet

Im Inneren durchsuchten die Kriminellen laut Polizeimeldung das Gebäude gezielt nach Wertgegenständen, bevor sie mit ihrer Beute in unbekannte Richtung flüchteten. Die Höhe des entstandenen Sachschadens sowie der Wert des entwendeten Gutes kann derzeit noch nicht genau beziffert werden. Beide Angaben sind Bestandteil der laufenden Ermittlungen.

Die Polizei bittet Zeugen, die im genannten Zeitraum auffällige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben, sich unter der Telefonnummer 05401/83160 bei der Polizeidienststelle in Georgsmarienhütte zu melden.

25. März 2026 0 Kommentare
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Durchfahrtsverbot an

Binnenschifffahrt 2025: Gütertransport sinkt auf Rekordtief seit 1990

von Hasepost Redaktion 25. März 2026

Die Binnenschifffahrt in Deutschland hat im Jahr 2025 weniger Güter transportiert als im Vorjahr. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) sank das Transportaufkommen um 1,3 Prozent auf 171,6 Millionen Tonnen und erreichte damit den niedrigsten Wert seit der deutschen Vereinigung 1990. Besonders deutlich war der Rückgang beim Versand von Gütern ins Ausland, während der innerdeutsche Verkehr weitgehend stabil blieb.

Geringstes Transportaufkommen seit 1990

Im Jahr 2025 wurden auf den deutschen Binnenwasserstraßen insgesamt 171,6 Millionen Tonnen Güter befördert, nach 173,8 Millionen Tonnen im Jahr 2024. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch mitteilte, entsprach dies einem Rückgang um 1,3 Prozent. Das war der niedrigste Wert seit der deutschen Vereinigung im Jahr 1990.
Der Rückgang des Transportaufkommens ist in erster Linie auf den Güterversand ins Ausland zurückzuführen. Die dorthin beförderte Menge sank auf 41,1 Millionen Tonnen und lag damit 4,8 Prozent unter dem Vorjahreswert. Demgegenüber stieg die aus dem Ausland nach Deutschland transportierte Gütermenge mit 77,0 Millionen Tonnen gegenüber dem Vorjahr nur leicht um 0,6 Prozent. Der innerdeutsche Verkehr blieb mit 42,8 Millionen Tonnen nahezu unverändert und verzeichnete ein Plus von 0,2 Prozent. Der Transitverkehr verringerte sich dagegen stark auf 10,7 Millionen Tonnen, ein Rückgang um 5,4 Prozent.

Massengüter prägen das Transportgeschehen

Nach Ladungsarten betrachtet prägten im Jahr 2025 die trockenen Massengüter wie Steine und Erden, Erze oder Kohle mit 92,5 Millionen Tonnen das Transportgeschehen in der Binnenschifffahrt. Gegenüber dem Vorjahr bedeutete dies ein Minus von 1,5 Prozent, der Anteil am gesamten Transportaufkommen lag bei 53,9 Prozent. Flüssige Massengüter wie flüssige Mineralölerzeugnisse oder Chemikalien erreichten 49,0 Millionen Tonnen, ein Rückgang um 1,9 Prozent, und machten 28,5 Prozent des Gesamtaufkommens aus.
Der Containerverkehr kam auf eine Gütermenge von 16,6 Millionen Tonnen und lag damit 1,0 Prozent unter dem Vorjahreswert. Sein Anteil am gesamten Transportaufkommen betrug 9,7 Prozent. Die übrigen Ladungsarten summierten sich auf 13,5 Millionen Tonnen, ein Zuwachs um 2,4 Prozent, und erreichten einen Anteil von 7,9 Prozent am Gesamtaufkommen.
Zu den bedeutendsten Gütergruppen der Binnenschifffahrt zählten im Jahr 2025 flüssige Mineralölerzeugnisse (Motorentreibstoffe, Heizöle und andere Mineralöle) mit einer transportierten Menge von 27,8 Millionen Tonnen, das waren 2,7 Prozent weniger als im Vorjahr. Es folgten Steine und Erden mit 20,0 Millionen Tonnen (-0,7 Prozent), Eisenerze mit 17,7 Millionen Tonnen (-12,7 Prozent) sowie Kohle mit 16,1 Millionen Tonnen (+5,9 Prozent). Insgesamt entfiel damit knapp die Hälfte (47,5 Prozent) des gesamten Transportaufkommens auf diese vier Warengruppen.

ARA-Häfen dominieren den Auslandsverkehr

Einen besonders großen Stellenwert im Verkehr mit dem Ausland haben die sogenannten „ARA-Häfen“ Antwerpen, Rotterdam und Amsterdam. Zwischen dem Hafen in Rotterdam und Deutschland wurden 2025 auf Binnenschiffen 57,2 Millionen Tonnen Güter transportiert (Empfang und Versand von Gütern). Damit war Rotterdam der mit Abstand wichtigste Hafen im grenzüberschreitenden Verkehr in der Binnenschifffahrt.
Auf Rang 2 folgte Antwerpen mit 17,7 Millionen Tonnen und auf Rang 3 Amsterdam mit 9,0 Millionen Tonnen. Damit entfielen insgesamt 84,0 Millionen Tonnen – und somit 71,1 Prozent der insgesamt 118,1 Millionen Tonnen im Verkehr mit dem Ausland transportierten Güter – auf diese drei Häfen.
Mehr als die Hälfte (55,1 Prozent) des gesamten Transportaufkommens entfiel 2025 auf Binnenschiffe unter niederländischer Flagge. Schiffe unter deutscher Flagge kamen auf einen Anteil von knapp einem Drittel (31,7 Prozent).

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25. März 2026 0 Kommentare
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"Zu Verkaufen"-Schild

Wohnimmobilienpreise steigen 2025 deutlich – Trendwende am Markt

von Hasepost Redaktion 25. März 2026

Die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland sind im 4. Quartal 2025 im Schnitt um 3,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch mitteilte, war dies der fünfte Anstieg im Vorjahresvergleich in Folge, während sich die Preise gegenüber dem Vorquartal nur leicht um 0,1 Prozent erhöhten. Im Jahresdurchschnitt 2025 lagen die Preise 3,2 Prozent über dem Vorjahr und damit erstmals seit 2022 wieder im Plus.

Breiter Preisanstieg in allen Regionen

Im 4. Quartal 2025 kosteten Wohnimmobilien in allen Regionen Deutschlands im Durchschnitt mehr als im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres. Für Eigentumswohnungen zahlten Käufer in dünn besiedelten ländlichen Kreisen 5,4 Prozent und in kreisfreien Großstädten außerhalb der Top-7-Metropolen 4,8 Prozent mehr als im 4. Quartal 2024, wie Destatis mitteilte.
In den sieben größten Städten Deutschlands (Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt am Main, Stuttgart und Düsseldorf) stiegen die Preise im gleichen Zeitraum um 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Auch Ein- und Zweifamilienhäuser verteuerten sich im Durchschnitt: In den dünn besiedelten Kreisen ergab sich ein Plus von 3,2 Prozent, in den kreisfreien Großstädten ein Anstieg von 3,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. In den Metropolen legten die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser um 1,5 Prozent zu.

Unterschiedliche Entwicklung zum Vorquartal

Gegenüber dem Vorquartal zeigten sich regional unterschiedliche Tendenzen. Die Preise für Wohnimmobilien stiegen in einigen Regionen, während sie in anderen sanken. Niedriger als im 3. Quartal 2025 waren die Preise für Eigentumswohnungen in den Metropolen mit -1,6 Prozent und in kreisfreien Großstädten mit -0,1 Prozent. In den dünn besiedelten ländlichen Kreisen stiegen die Durchschnittspreise für Eigentumswohnungen hingegen um 2,6 Prozent.
Die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser sanken gegenüber dem Vorquartal in den kreisfreien Städten um 1,5 Prozent und in den dünn besiedelten ländlichen Kreisen um 0,3 Prozent. In den Metropolen kosteten Ein- und Zweifamilienhäuser hingegen 0,9 Prozent mehr als im 3. Quartal 2025.

Trendwende im Jahresdurchschnitt und Revision früherer Daten

Im Jahresdurchschnitt 2025 sind die Preise für Wohnimmobilien nach vorläufigen Ergebnissen von Destatis um 3,2 Prozent gegenüber dem Jahr 2024 gestiegen. 2024 und 2023 waren die Jahresdurchschnittspreise im Vorjahresvergleich noch gesunken: Während 2024 die Preise durchschnittlich um 1,5 Prozent niedriger waren als im Vorjahr, kosteten 2023 Wohnimmobilien durchschnittlich 8,4 Prozent weniger als noch 2022. Zuletzt war der Jahresdurchschnitt 2022 um 6,1 Prozent gegenüber 2021 angestiegen.
Mit der aktuellen Veröffentlichung wurde zudem das Ergebnis des 3. Quartals 2025 für den bundesweiten Häuserpreisindex um 0,2 Prozentpunkte nach unten revidiert. Der vorläufige Wert von +3,3 Prozent zum Vorjahresquartal wurde von Destatis auf +3,1 Prozent korrigiert.

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25. März 2026 0 Kommentare
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Bundeswehr-Kaserne (Archiv)

Bundeswehr stoppt Konversion: Kommunen bleiben auf Millionenkosten sitzen

von Hasepost Redaktion 25. März 2026

Deutsche Städte und Gemeinden haben mehr als zwölf Millionen Euro in Planungen für die zivile Nutzung ehemaliger Militärflächen investiert, die nun doch wieder von der Bundeswehr beansprucht werden. Ein Anspruch auf Entschädigung besteht nach Angaben des Bundesverteidigungsministeriums nicht, gleichzeitig dürften die tatsächlichen Gesamtkosten deutlich höher liegen. Betroffen sind zahlreiche Kommunen, deren Konversionsvorhaben durch ein Moratorium des Verteidigungsministeriums gestoppt wurden.

Millionenkosten durch gestoppte Konversion

Eine Recherche des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ (RND) mit elf Partnermedien ergab, dass deutsche Städte und Gemeinden mehr als zwölf Millionen Euro an Planungskosten für die zivile Nutzung ehemaliger Militärflächen ausgegeben haben, die nun doch die Bundeswehr beansprucht. Die Medienverbünde fragten alle Kommunen in Deutschland nach Informationen über die 200 Liegenschaften, die der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) gehören und von einer militärischen in eine zivile Nutzung umgewandelt werden sollten, bis das Verteidigungsministerium im Herbst 2025 diese „Konversion“ stoppte. Viele Gemeinden gaben demnach an, schon Geld investiert zu haben, wollten aber die genaue Summe nicht nennen.
Die Kommunen zeigten sich in ihren Antworten überrascht bis überrumpelt vom Vorgehen der Bima. Oft standen die Städte und Gemeinden nach den Angaben der Recherche bereits sehr kurz vor der Vertragsunterzeichnung mit dem Bund. Geplant waren neue Stadtquartiere, Gewerbegebiete oder Standorte für Schulen und Feuerwehren.

Konkrete Fälle in Regensburg und Leck

Im bayerischen Regensburg sollte auf dem Gelände der früheren Prinz-Leopold-Kaserne eine Grundschule mit Hort und Doppel-Sporthalle errichtet werden. Nun will die Bundeswehr das frühere Armeelogistik-Gelände erneut nutzen. Die Stadt musste umplanen, 2,5 Millionen Euro an Mehrkosten stehen zu Buche.
Ein weiterer Fall betrifft Schleswig-Holstein: Dort wird die Bundeswehr einen ehemaligen Fliegerhorst in der Gemeinde Leck nicht wie geplant verlassen. Durch das Moratorium sind geplante Projekte in der Schwebe. Im schlimmsten Fall „könnte ein Verlust von zwei bis drei Millionen Euro realistisch sein“, sagte Bürgermeister Andreas Deidert dem RND.

Kein Recht auf Entschädigung

Es gebe „keinen rechtlichen Anknüpfungspunkt für Entschädigungsleistungen“, teilte das Bundesverteidigungsministerium dem RND mit. Eine Bima-Sprecherin sagte dem RND, Verkaufsverhandlungen hätten „immer unter dem Vorbehalt eines möglicherweise nochmals entstehenden Bundesbedarfs“ gestanden.
Auch Landes- und Bundesmittel aus verschiedenen Förderprogrammen trifft der Stopp der zivilen Nutzung. So sind an verschiedenen Orten Planungen aus der Städtebauförderung des Bundes kofinanziert worden, mit bis zu 80 Prozent der Kosten. Zurzeit prüft die Bundeswehr alle vom Moratorium betroffenen Liegenschaften „im Rahmen eines strukturierten Verfahrens“. Laut Bima kann ein „genauer Zeitpunkt für den Abschluss der Prüfungen derzeit nicht angegeben werden“.

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25. März 2026 0 Kommentare
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Baustelle (Archiv)

Bauhauptgewerbe: Auftragseingang im Januar 2026 deutlich rückläufig

von Hasepost Redaktion 25. März 2026

Der reale Auftragseingang im deutschen Bauhauptgewerbe ist im Januar 2026 gegenüber Dezember 2025 kalender- und saisonbereinigt um 5,1 Prozent zurückgegangen. Besonders betroffen war der Hochbau mit einem Minus von 5,0 Prozent und der Tiefbau mit einem Rückgang von 5,1 Prozent. Gleichzeitig sank der reale Umsatz deutlich, während die Zahl der Beschäftigten im Bauhauptgewerbe leicht zunahm.

Rückgang der Aufträge im Monats- und Dreimonatsvergleich

Der Auftragseingang im deutschen Bauhauptgewerbe hat sich zu Jahresbeginn 2026 deutlich abgeschwächt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch mitteilte, verringerte sich der reale, kalender- und saisonbereinigte Auftragseingang im Januar 2026 im Vergleich zum Vormonat um 5,1 Prozent.
Destatis berichtete, dass der Auftragseingang im Januar 2026 im Vormonatsvergleich im Hochbau um 5,0 Prozent und im Tiefbau um 5,1 Prozent abnahm. Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich lag der kalender- und saisonbereinigte Auftragseingang von November 2025 bis Januar 2026 um 2,8 Prozent niedriger als in den drei Monaten zuvor. Für den Hochbau ergab sich dabei ein Rückgang von 5,8 Prozent, während im Tiefbau keine Veränderung ausgewiesen wurde (0,0 Prozent).

Weniger Aufträge als im Vorjahr

Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank der reale, kalenderbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im Januar 2026 um 4,3 Prozent. Nach Angaben von Destatis nahm der Auftragseingang im Hochbau um 6,9 Prozent ab, im Tiefbau verringerte er sich um 2,0 Prozent.
Der nominale, also nicht preisbereinigte Auftragseingang lag im Januar 2026 um 3,9 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats. Auch diese Entwicklung geht aus den vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Daten hervor.

Umsatzrückgang bei steigender Beschäftigung

Der reale Umsatz im Bauhauptgewerbe war im Januar 2026 um 7,5 Prozent niedriger als im Vorjahresmonat. Destatis teilte weiter mit, dass der nominale Umsatz im gleichen Zeitraum um 5,1 Prozent auf 5,4 Milliarden Euro fiel.
Trotz der rückläufigen Umsätze stieg die Zahl der im Bauhauptgewerbe tätigen Personen gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,0 Prozent auf rund 537.000 Personen. Alle Angaben beziehen sich nach Angaben des Statistischen Bundesamts auf Betriebe von Unternehmen mit 20 und mehr tätigen Personen.

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Graffiti-Entfernung (Archiv)

Friseure verdienen deutlich weniger als andere Fachkräfte in Deutschland

von Hasepost Redaktion 25. März 2026

Vollzeitbeschäftigte mit anerkannter Berufsausbildung haben im April 2025 in Deutschland durchschnittlich 4.125 Euro brutto im Monat verdient. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts (Destatis) fallen die Einkommen in vielen handwerklichen Ausbildungsberufen deutlich niedriger aus, während höhere Bildungsabschlüsse im Regelfall zu spürbar höheren Verdiensten führen.

Geringere Einkommen in vielen Handwerksberufen

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch mitteilte, verdienten Beschäftigte in Ausbildungsberufen des Handwerks häufig unterdurchschnittlich. So erhielten vollzeitbeschäftigte Maurer durchschnittlich 3.910 Euro. Friseure verdienten durchschnittlich 2.470 Euro und somit über 1.500 Euro weniger als der Durchschnitt aller Beschäftigten mit Ausbildungsabschluss. Werkzeugmechaniker kamen im April 2025 mit 4.179 Euro brutto hingegen leicht über den Durchschnitt und erzielten damit mehr als anderthalbmal so viel wie Friseure (2.470 Euro). Alle Angaben beziehen sich laut Statistischem Bundesamt (Destatis) auf abhängig Beschäftigte, nicht auf Selbstständige.

Ausbildung als zentrale Verdienstgrundlage

Die Wahl des Berufs ist nach den Angaben des Statistischen Bundesamts (Destatis) nicht der einzige Einflussfaktor auf den Verdienst. Höhere Bildungsabschlüsse führen im Regelfall auch zu höheren Verdiensten der Beschäftigten. Im April 2025 erhielten Vollzeitbeschäftigte ohne einen beruflichen Ausbildungsabschluss durchschnittlich 3.432 Euro und damit rund 693 Euro weniger als Beschäftigte mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung (4.125 Euro).

Deutliche Unterschiede nach Bildungsniveau

Wer einen Meister-, Techniker- oder Fachschulabschluss vorweisen konnte, kam im Durchschnitt auf 5.405 Euro und damit auf 621 Euro mehr als der Gesamtdurchschnitt aller Personen (mit und ohne Bildungsabschluss). Mit einem Bachelorabschluss betrug der Verdienst 5.289 Euro, während mit einem Masterabschluss rund 1.730 Euro mehr erzielt wurden (7.019 Euro). Bei promovierten oder habilitierten Beschäftigten lag der durchschnittliche Verdienst nach Angaben des Statistischen Bundesamts (Destatis) bei 9.476 Euro.

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25. März 2026 0 Kommentare
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Prof. Dr. med. Roßlenbroich, Dr. med. Wellenbrock, Prof. Dr. med. Hirsch, Dr. Runde

So baut das Marienhospital Osnabrück seine Kompetenz für Schwerverletzte deutlich aus

von Lilli Würdemann 25. März 2026

Durch die enge Kooperation mit der Fachklinik Hornheide in Münster konnte in der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie am Marienhospital Osnabrück eine Sektion für Plastische Chirurgie und Orthoplastische Chirurgie gegründet werden. Dadurch entsteht innerhalb der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie, welche von Prof. Dr. med. Steffen Roßlenbroich geleitet wird, ein bedeutendes Alleinstellungsmerkmal in der Region Osnabrück, welches gleichzeitig Modellcharakter in der Versorgung für Schwerverletzte für andere Kliniken hat.

Kooperation soll effizientere Versorgung schaffen

Auch wenn die Entwicklung in der Chirurgie immer mehr von der Spezialisierung auf einzelne Fachbereiche geprägt wird, müssen weiterhin Strukturen geschaffen werden, die die Ganzheitlichkeit in der Versorgung von Schwerverletzten nicht vergessen. Aus diesem Grund entsteht nun eine Kooperation zwischen MHO und der Fachklinik Hornheide in Münster, welche unter der Leitung von Prof. Dr. med. Tobias Hirsch über eine herausragende Expertise in der plastischen Chirurgie besitzt. Diese Expertise wird jetzt am MHO genutzt, um die Versorgung von Schwerverletzten, insbesondere derer, die komplexe Rekonstruktionen wie Lappenplastiken benötigen, von der Diagnose über die Operation bis zur Nachsorge effizienter gestalten zu können.

Infrastruktur zur Versorgung von Schwerverletzten wird in Osnabrück gesichert

Die Koordination der Sektion übernimmt Priv.-Doz. Dr. med. Sascha Wellenbrock, welcher bereits Oberarzt an der Fachklinik Hornheide sowie am Universitätsklinikum Münster ist. Wellenbrock erklärt dabei, wie wichtig die interdisziplinäre Arbeit und problemorientierte Ausrichtung innerhalb der plastischen Chirurgie sei, da die Medizin nicht innerhalb der starren Kasten der einzelne Fachbereiche bleiben dürfe. Für Dr. med. Wellenbrock wurde dabei eine neue Vollzeitstelle geschaffen, die aber nicht nur die Erweiterung des MHO um einen Oberarzt bedeute, sondern den Gewinn der Expertise der gesamten Fachklinik Hornheide in Münster einschließe, so Dr. Bernd Runde, Geschäftsführer des MHO. So wird die Infrastruktur in Osnabrück geschaffen, in Notfallsituation die Versorgung von Schwerverletzten gewährleisten zu können. „Es gibt nun sehr gute Austauschwege, die im Krisenfall in beide Richtungen genutzt werden können“, betont Prof. Dr. med. Hirsch.

Zusammenarbeit rettet immer wieder Leben

Beispielhaft lässt sich dabei die Versorgung einer jungen Krankenschwester anführen, die durch einen schweren Verkehrsunfall eine so schwere Verletzung des Unterarms erlitt, dass dieser fast abgetrennt war. Durch die Zusammenarbeit von Unfallchirurgie und Plastischer Chirurgie konnte die Amputation des Armes durch eine aufwendige Replantation und die Rekonstruktion der verlorenen Haut durch eine Lappenplastik verhindert werden. Somit konnte nicht nur die Lebensqualität der Frau sichtlich verbessert werden, sondern auch die Berufsfähigkeit verhindert werden. Gerade in der Motorradsaison oder auch zu Sylvester kommt es immer wieder zu Verletzungen, die diese Zusammenarbeit von Unfallchirurgie und Plastischer Chirurgie benötigen.

Auch in Krisenzeiten muss Versorgung gewährleistet sein

Erfahrungen aus Großbritannien zeigen beispielsweise, dass bei einer früheren Behandlung aus der plastischen Chirurgie weniger Komplikationen auftreten. Dies ist erkennbar an kürzeren Liegezeiten der Patientinnen und Patienten, an einer sinkenden Notwendigkeit von operativen Eingriffen und einen früheren Wundverschluss. Dies konnte auch in Münster bereits durch die Zusammenarbeit von Hirsch und Roßlenbroich insbesondere bei der Behandlung von ukrainischen Kriegsverletzten unter Beweis gestellt werden. Daher ist Roßlenbroich besonders erfreut, diese Zusammenarbeit nun am MHO weiterführen zu können. „Die enge Verzahnung von Unfallchirurgie und Plastischer Chirurgie ist ein zentraler Baustein, um die Versorgung von Schwerverletzten weiter zu verbessern und das Gesundheitssystem auch im Hinblick auf zivile und militärische Krisenszenarien resilient aufzustellen“, betont Prof. Dr. Roßlenbroich.

Es entstehen Vorteile für Patienten und Ärzte gleichermaßen

Bisher wurden Patientinnen und Patienten aus der Region Osnabrück nach umfänglicher unfallchirurgischer Behandlung umverlegt, wenn eine Expertise aus der Plastischen Chirurgie notwendig war. Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Plastischer Chirurgie und Unfallchirurgie kann nun eine verzahnte Teamarbeit stattfinden, die nicht nur die Versorgung der Patientinnen und Patienten aus der Region Osnabrück verbessert, sondern auch die Arbeit der Ärztinnen und Ärzte. „Auch für uns Ärzte ist diese Zusammenarbeit in gewisser Weiße ein mentaler Gamechanger, da wir uns bei jeder Behandlung unabhängig des Resultats versichern können, dass wir das Bestmögliche für den Patienten geleistet haben“, so Roßlenbroich.

Versorgungslücke in Osnabrück soll geschlossen werden

Durch die neue Kooperation am MHO kann nun eine Versorgungslücke in der Region Osnabrück ausgebaut werden, die weitreichende Folgen für die gesamte Region Niedersachsen haben wird. Dies werde nun auch der Verantwortung einer Großstadt wie Osnabrück gerecht, so Roßlenbroich. „Für unsere Patienten bedeutet dies oftmals kürzere Wege und insbesondere eine Behandlung aus einer Hand“, betont Dr. Bernd Runde: „Wir sind insofern dankbar, dass dieses innovative bundeslandübergreifende Konzept möglich geworden ist.“ Auch Die Infrastruktur innerhalb Osnabrücks mit dem CKO und dem Klinikum Osnabrück zeigt durch eine enge Zusammenarbeit bei der Versorgung von Patientinnen und Patienten das große Potenzial Osnabrücks für die Zukunft einer interdisziplinären, medizinischen Versorgung.

25. März 2026 0 Kommentare
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