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Esra-Leon Limbacher

SPD drängt auf unabhängige Preisbeobachtungsstelle für Lebensmittelpreise

von Hasepost Redaktion 28. März 2026

Die SPD drängt die Union auf die Einrichtung der im Koalitionsvertrag vorgesehenen Preisbeobachtungsstelle für Lebensmittel. Angesichts deutlich gestiegener Lebensmittelpreise in Deutschland fordert die Partei mehr Transparenz bei der Preisbildung und eine bessere Datengrundlage für die Verbraucherschutzpolitik.

SPD pocht auf Umsetzung des Koalitionsvertrags

Mit Blick auf die Lebensmittelpreise in Deutschland fordert SPD-Fraktionsvize Esra Limbacher die zügige Einrichtung der im Koalitionsvertrag vereinbarten Preisbeobachtungsstelle. „Wir brauchen eine Preisbeobachtungsstelle, die Transparenz in der Lebensmittelpreisbildung schafft“, sagte Limbacher der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe).
Genau für diesen Zweck hätten Union und SPD „im Koalitionsvertrag eine unabhängige und weisungsfreie Stelle vereinbart“, ergänzte er. „Es wird Zeit, das umzusetzen.“ Die Politik müsse besser verstehen, „wo und wie die Gewinne entstehen, um effektive Verbraucherschutzpolitik machen zu können“, sagte der SPD-Politiker weiter.

Steigende Preise und Forderung nach Transparenz

Zwar gebe es wegen des Iran-Krieges noch keine kurzfristig höheren Preise in den Supermärkten. „Aber seit 2020 sind die Lebensmittelpreise in Deutschland bereits um 30 Prozent gestiegen“, sagte Limbacher der „Rheinischen Post“. „Vertrauen ist gut. Genau hinschauen und vorbereitet sein aber auch.“

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28. März 2026 0 Kommentare
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Bundesrechnungshof (Archiv)

Bundesrechnungshof kritisiert massive Defizite bei Steuerstrafverfolgung

von Hasepost Redaktion 28. März 2026

Der Bundesrechnungshof kritisiert deutliche Defizite im Kampf gegen Steuerstraftaten in Deutschland. Nach einem Gutachten für den Haushaltsausschuss des Bundestags wird das Bundeszentralamt für Steuern seiner gesetzlichen Unterstützungsaufgabe gegenüber den Ländern bislang nicht ausreichend gerecht. Unter anderem fehlten klare Aufgabenstrukturen sowie ausreichende personelle und technische Ausstattung, heißt es in dem Bericht. Das Bundesfinanzministerium verweist demnach auf rechtliche Zuständigkeiten und begrenzte Haushaltsmittel, konnte den Prüfern zufolge jedoch nicht überzeugen.

Bundesrechnungshof bemängelt unzureichende Unterstützung der Länder

Der Bundesrechnungshof sieht laut einem Bericht der „Bild“ (Samstagausgabe) im Kampf gegen Steuerstraftaten in Deutschland „deutliche Defizite“. Das Blatt beruft sich auf ein Gutachten der Prüfer für den Haushaltsausschuss des Bundestags. Demnach wird das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) seiner gesetzlichen Aufgabe, die Länder bei der Verhütung und Verfolgung bedeutender Steuerstraftaten zu unterstützen, bislang nicht ausreichend gerecht.
Es fehle unter anderem an klaren Aufgabenstrukturen sowie an ausreichender personeller und technischer Ausstattung, monieren die Prüfer laut „Bild“. Zwar ist die Steuerstrafverfolgung grundsätzlich Sache der Länder, der Bund ist jedoch verpflichtet, insbesondere bei länderübergreifenden oder internationalen Fällen unterstützend tätig zu werden. Nach Einschätzung des Bundesrechnungshofs wird diese Rolle bislang nur eingeschränkt ausgefüllt.

Länder fordern mehr Koordinierung und Datenaustausch

Die Länder haben dem Bericht zufolge einen erheblichen zusätzlichen Unterstützungsbedarf angemeldet. Sie schlagen unter anderem eine bessere Koordinierung, einen intensiveren Datenaustausch sowie die Einrichtung einer zentralen Servicestelle beim BZSt vor.
Das Bundesfinanzministerium hat viele dieser Vorschläge bislang nicht umgesetzt. Es verweist den Angaben zufolge unter anderem auf rechtliche Zuständigkeitsfragen sowie auf begrenzte Haushaltsmittel.

Kritik an Argumenten des Bundesfinanzministeriums

Der Bundesrechnungshof hält diese Argumente laut „Bild“ jedoch für nicht überzeugend. Ein Gutachten der Wissenschaftlichen Dienste des Bundestages komme zudem zu dem Ergebnis, dass eine stärkere unterstützende Rolle des Bundes rechtlich möglich sei.
Nach Angaben des Bundesrechnungshofs haben die bestehenden Defizite bereits konkrete Auswirkungen. So seien etwa bei der Auswertung internationaler Datensätze wie den sogenannten Panama Papers mögliche Steuereinnahmen nicht realisiert worden. Die Prüfer fordern daher, das Bundeszentralamt für Steuern deutlich zu stärken und die Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern zu verbessern, um Steuerstraftaten künftig effektiver verfolgen zu können.

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28. März 2026 0 Kommentare
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Fleisch und

Sozialverband fordert Mehrwertsteuersenkung auf Grundnahrungsmittel

von Hasepost Redaktion 28. März 2026

Angesichts befürchteter Preissteigerungen bei Lebensmitteln fordert der Sozialverband Deutschland (SoVD) von der Bundesregierung eine schnelle Senkung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel. SoVD-Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier mahnt, eine verlässliche und gesunde Ernährung müsse für alle Menschen bezahlbar bleiben und dürfe nicht vom Einkommen abhängen. Der Verband sieht die Politik in der Pflicht, Verbraucherinnen und Verbraucher kurzfristig wirksam zu entlasten.

SoVD fordert klare politische Schritte

Michaela Engelmeier, Vorstandsvorsitzende des Sozialverbands Deutschland (SoVD), hat die Bundesregierung vor dem Hintergrund drohender Preissteigerungen bei Lebensmitteln zu einer zeitnahen Senkung der Mehrwertsteuer aufgefordert. „Eine verlässliche und gesunde Ernährung muss für alle bezahlbar sein und darf nicht vom Geldbeutel abhängen“, sagte Engelmeier der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe). Deshalb brauche es nach ihren Worten jetzt klare politische Schritte, die Verbraucher wirksam entlasten.

Gezielte Entlastung bei Grundnahrungsmitteln

Zu diesen Schritten zähle, „Grundnahrungsmittel gezielt günstiger zu machen, etwa durch eine Absenkung der Mehrwertsteuer“, sagte Engelmeier der „Rheinischen Post“. „Entscheidend ist, dass diese Entlastung auch tatsächlich bei den Menschen ankommt.“

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Evonik Industries

Reiche will höhere Industrie-Emissionen und längere CO2-Vergünstigungen

von Hasepost Redaktion 28. März 2026

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) will der Industrie im europäischen Emissionshandel mehr Spielraum beim CO2-Ausstoß einräumen. Sie spricht sich dafür aus, den CO2-Preis nicht weiter steigen zu lassen und die kostenlose Zuteilung von Zertifikaten an Unternehmen deutlich zu verlängern.

Reiche dringt auf Stopp beim Zertifikate-Entzug

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hat sich dafür ausgesprochen, der Industrie einen höheren CO2-Ausstoß zu erlauben. „Wir haben der Kommission empfohlen, nicht weiter Zertifikate aus dem Markt zu nehmen und somit den CO2-Preis nicht zu treiben“, sagte Reiche der „Bild“ (Samstagausgabe) mit Blick auf den EU-Emissionshandel für die Sektoren Energie und Industrie (EU-ETS 1). Weiter erklärte sie: „Zunächst erst mal für die nächsten Jahre, weil wir an dieser Stelle nicht nur während der Krise, sondern auch für eine Phase wirtschaftlicher Belastungen in Europa insgesamt Stabilität brauchen.“
Der Emissionshandel sei „unter großem Druck“, so Reiche in der „Bild“. „Ich höre, dass die Kommission sich tatsächlich bewegen will.“

Funktionsweise und Preissignale im Emissionshandel

Im Europäischen Emissionshandelssystem für die Sektoren Industrie und Energie gibt es eine Obergrenze für CO2-Emissionen. Pro Tonne CO2-Äquivalente, die etwa beim Verbrennen von Gas emittiert wird, müssen die betroffenen Unternehmen Zertifikate kaufen. Diese Zertifikate wurden über mehrere Jahre aufgeteilt, sodass die Menge an Zertifikaten – und damit an CO2-Emissionen – jährlich sinkt.
Senken die betroffenen Unternehmen ihre Nachfrage langsamer als das Angebot sinkt, steigt der Preis der Zertifikate. Ökonomischen Schätzungen zufolge müsste der Preis für Zertifikate von aktuell rund 80 Euro mittelfristig auf 200 bis 300 Euro steigen, um den Industriesektor vollständig zu dekarbonisieren. Wird die Zahl der Zertifikate von Jahr zu Jahr konstant gehalten, führt das entweder dazu, dass der CO2-Ausstoß im Vergleich zu den bisherigen Planungen erhöht wird, oder dass später in kürzerer Zeit mehr eingespart werden muss – wodurch es wiederum zu heftigeren Preissprüngen kommen kann.

Forderung nach längerer kostenloser Zuteilung

Reiche will zudem erreichen, dass weiterhin kostenlos CO2-Zertifikate an Unternehmen zugeteilt werden. Auch das habe sie nach eigenen Angaben mit der Kommission besprochen. Es gebe die „dringende Bitte der energieintensiven Unternehmen, der Chemie, der Stahlindustrie, der Papierindustrie, der Zementindustrie, dass sie CO2-Zertifikate nicht bloß bis Anfang der 30er-Jahre, sondern bis in die 40er-Jahre sicher zugeteilt zu bekommen, um durch den CO2-Preis nicht zusätzlich belastet zu werden“, sagte Reiche der „Bild“.
Nach den bisherigen Plänen soll die jährliche Zertifikatemenge ab 2028 um 4,4 Prozent pro Jahr sinken, sodass spätestens ab 2040 keine Zertifikate mehr verteilt werden. Die Einnahmen aus dem ersten Zertifikatehandel (ETS 1) fließen in Deutschland in den Klima- und Transformationsfonds (KTF), aus dem beispielsweise der Ausbau der E-Ladeinfrastruktur und der Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft gefördert wird. Eine kostenlose Zuteilung von Zertifikaten würde also die künftigen Einnahmen verringern und damit auch die Mittel zur Unterstützung der Dekarbonisierung betroffener Branchen.

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Demo gegen

Klöckner: Debatte über Gewalt an Frauen zu einseitig

von Hasepost Redaktion 28. März 2026

Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) hat die aktuelle Debatte über Gewalt an Frauen begrüßt, zugleich aber als unvollständig kritisiert. Im Gespräch mit der „Rheinischen Post“ fordert sie, auch bislang vernachlässigte Formen und Hintergründe von Gewalt offen zu benennen.

„Gewalt gegen Frauen hat so viele Gesichter“

Julia Klöckner

Forderung nach offener Benennung aller Gewaltformen

„Es muss in Ordnung sein, alle Facetten von Gewalt gegen Frauen anzusprechen“, sagte Klöckner der „Rheinischen Post“. „Zwangsehen zum Beispiel sind Gewalt. Oder jährlich hunderte von Gruppenvergewaltigungen oder die mutmaßliche Vergewaltigung einer 16-jährigen durch einen arabischstämmigen Verdächtigen in einem Jugendzentrum jüngst in Neukölln. Wo bleiben da die Demonstrationen?“, so die Bundestagspräsidentin.
„Kritik an solchen Missständen muss möglich sein, ohne dass man als rassistisch abgestempelt wird. Gewalt gegen Frauen über alle kulturellen und religiösen Gruppen hinweg ist in jeder Form zu verurteilen und anzuprangern“, sagte die CDU-Politikerin der „Rheinischen Post“. „Die gesetzlichen Nachbesserungen für einen besseren Schutz von Frauen auch bei digitaler Gewalt sind überfällig“, sagte Klöckner.

Appell an Männer und Väter

In der laufenden Diskussion rief Klöckner laut „Rheinischer Post“ auch Männer ausdrücklich zum Engagement auf. „Gewalt an Frauen ist ja nicht nur ein Frauenthema, sondern ein gesamtgesellschaftliches. Männer haben vor allem als Väter Einfluss auf ihre Söhne und Töchter“, sagte Klöckner der „Rheinischen Post“. „Sie müssen einen gleichberechtigten Umgang mit Frauen vorleben, zu Gewaltfreiheit und Respekt gegenüber dem anderen Geschlecht erziehen. Da liegt der Schlüssel für Fortschritt in der Gesellschaft“, erklärte die Bundestagspräsidentin.

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Lars Klingbeil

SPD-Arbeitsgemeinschaft attackiert Klingbeils Reformkurs als arbeitnehmerfeindlich

von Hasepost Redaktion 27. März 2026

Die SPD-Arbeitsgemeinschaft für Arbeit (AfA) stellt sich mit scharfer Kritik gegen den Reformkurs von SPD-Chef Lars Klingbeil. In einer vom AfA-Vorstand beschlossenen Resolution, über die der "Spiegel" berichtet, werfen die Arbeitsmarktexperten der Partei ihrem Vorsitzenden vor, zentrale sozialpolitische Beschlüsse der SPD in Frage zu stellen und die Lebensrealität vieler Beschäftigter zu verkennen.

AfA-Resolution kritisiert Reformkurs

Die SPD-Arbeitsgemeinschaft für Arbeit hat den von Parteichef Lars Klingbeil angestoßenen Reformkurs in einer am Freitag vom AfA-Vorstand beschlossenen Resolution deutlich zurückgewiesen. „Die Sozialdemokratie war immer dann stark, wenn sie den Menschen den Rücken gestärkt hat – nicht, wenn sie ihnen auch noch erklärt hat, sie würden angeblich nicht genug arbeiten“, heißt es in der „Resolution“, über die der „Spiegel“ berichtet. Diese Erzählung sei nicht nur falsch. „Sie ist eine Ohrfeige für Millionen Beschäftigte, die jeden Tag den Laden am Laufen halten, Überstunden machen, Schicht arbeiten, Kinder erziehen, Angehörige pflegen – und trotzdem am Monatsende jeden Euro zweimal umdrehen müssen.“
Zwar erkenne der AfA-Vorstand nach eigenen Angaben die Notwendigkeit eines kraftvollen politischen Aufbruchs an, den Klingbeil nun versuche. „Doch viele seiner Vorschläge – von verlängerten Befristungsmöglichkeiten über Arbeitszeitausweitung bis hin zur neu gedachten Rentenpolitik – werfen ernsthafte sozialpolitische Fragen auf und widersprechen der Beschlusslage der Partei“, hieß es weiter in dem Papier, auf das sich der „Spiegel“ bezieht.

Forderung nach klarer sozialdemokratischer Linie

Die AfA fordert den Parteichef auf, sich stärker an den Interessen von Beschäftigten und Gewerkschaften zu orientieren. „Die SPD darf ihre sozialdemokratische Seele nicht dem Primat wirtschaftlicher Anpassung opfern. Deutschland braucht Investitionen, industrielle Stärke und Entlastung für die arbeitende Mitte – darin sind wir uns einig. Aber wer glaubt, Wachstum durch mehr Druck auf Beschäftigte zu erzeugen, verkennt die Realität in den Betrieben“, sagte Cansel Kiziltepe, Bundesvorsitzende der AfA, dem „Spiegel“.
„Nicht die Beschäftigten haben dieses Land in die Krise geführt. Sie halten es Tag für Tag am Laufen“, ergänzte Kiziltepe in dem Gespräch mit dem „Spiegel“.

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Florian Wirtz

Deutschland dreht torreiches Spektakelspiel gegen Schweiz zum Sieg

von Hasepost Redaktion 27. März 2026

Die deutsche Nationalmannschaft hat am Freitag in einem torreichen Länderspiel in Basel die Schweiz mit 4:3 geschlagen. In einer intensiven und offensiv geführten Partie musste das Team sich mehrfach zurückkämpfen und drehte die Begegnung in der zweiten Halbzeit. Matchwinner war Florian Wirtz, der mit einem Doppelpack in der Schlussphase den Sieg sicherte.
In Basel entwickelte sich von Beginn an ein lebhaftes Duell mit zahlreichen Offensivszenen. Die Gastgeber gingen früh in Führung: Dan Ndoye traf in der 17. Minute zum 1:0 für die Schweiz. Deutschland antwortete nach einer halben Stunde, als Jonathan Tah in der 26. Minute per Kopf den Ausgleich erzielte.

Ausgeglichene erste Halbzeit

Die Schweizer nutzten kurz vor der Pause erneut eine Gelegenheit und gingen durch Breel Embolo in der 41. Minute wieder in Führung. Doch noch vor dem Halbzeitpfiff stellte Serge Gnabry in der Nachspielzeit (45.+2) auf 2:2.

Deutschland dreht das Spiel

Nach dem Seitenwechsel übernahm Deutschland zunehmend die Kontrolle und drehte das Spiel erstmals. Florian Wirtz brachte sein Team in der 61. Minute mit einem sehenswerten Treffer zum 3:2 in Führung. Die Schweiz blieb jedoch effizient und kam durch Joel Monteiro in der 79. Minute zum 3:3-Ausgleich.

Wirtz entscheidet die Partie

In der Schlussphase entschied Wirtz die Partie: In der 85. Minute erzielte er mit einem präzisen Abschluss das 4:3 für Deutschland. In der verbleibenden Zeit verteidigten die Gäste den Vorsprung und brachten den Sieg über die Zeit. Damit gelang der deutschen Mannschaft ein erfolgreicher Auftakt ins WM-Jahr in einem unterhaltsamen und offensiv geprägten Spiel.

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Wallstreet in

US-Börsen brechen ein: Krieg, Zinsangst und teures Öl

von Hasepost Redaktion 27. März 2026

Die US-Aktienmärkte haben am Freitag deutlich nachgegeben. Belastet von geopolitischen Spannungen und veränderten Zinserwartungen schlossen die großen Indizes klar im Minus. Während der Dow Jones kräftig verlor, rutschten auch S&P 500 und Nasdaq spürbar ab.

Deutliche Verluste an der Wall Street

Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 45.167 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,7 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 6.369 Punkten 1,7 Prozent im Minus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 23.133 Punkten 1,9 Prozent im Minus.

Zinserwartungen und Konflikt im Nahen Osten

Der Krieg der USA und Israels gegen den Iran dominiert weiterhin das Geschehen an den Börsen. Anleger rechnen nun nicht mehr damit, dass die US-Zentralbank Federal Reserve wie von US-Präsident Donald Trump gewünscht den Leitzins in diesem Jahr senken wird. Am wahrscheinlichsten gilt laut „CME Fed Watch“ derzeit, dass der Leitzins stabil gehalten wird. Doch die Märkte preisen zunehmend eine moderate Leitzinserhöhung im Oktober ein.

Währungen, Gold und Öl im Fokus

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagabend etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1515 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8684 Euro zu haben.
Der Goldpreis verzeichnete starke Zuwächse, am Abend wurden für eine Feinunze 4.505 US-Dollar gezahlt (+2,3 Prozent). Das entspricht einem Preis von 125,79 Euro pro Gramm.
Der Ölpreis stieg ebenfalls stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagabend gegen 21 Uhr deutscher Zeit 113,30 US-Dollar, das waren 4,9 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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Spielschein für

Eurojackpot: Aktuelle Gewinnzahlen und Hinweise zu Risiken

von Hasepost Redaktion 27. März 2026

Im Eurojackpot sind am Freitagabend die aktuellen Gewinnzahlen gezogen worden. Millionen Tipperinnen und Tipper hoffen nun darauf, mit ihren Scheinen einen Treffer in einer der Gewinnklassen zu landen.

Aktuelle Gewinnzahlen der Freitagsziehung

In der Freitags-Ausspielung des Eurojackpots wurden am Abend die Gewinnzahlen gezogen. Sie lauten 21, 23, 25, 38, 40, die beiden „Eurozahlen“ sind die 7 und die 11. Diese Angaben sind ohne Gewähr.

Gewinnwahrscheinlichkeit und Risiken

Die Gewinnwahrscheinlichkeit in der Gewinnklasse 1, also beim eigentlichen „Eurojackpot“, liegt bei 1:140 Millionen. Glücksspiel kann süchtig machen.

Verwendung der Spieleinnahmen

Die Hälfte der Einnahmen wird an die Teilnehmer der Lotterie ausgeschüttet, die andere Hälfte fließt – abzüglich der Kosten für die Lottogesellschaften – in die Staatskassen der teilnehmenden Länder mit der Maßgabe, gemeinnützige Projekte zu fördern.

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27. März 2026 0 Kommentare
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Lufthansa-Maschine (Archiv)

Lufthansa-Flugbegleiter stimmen deutlich für mögliche Streiks

von Hasepost Redaktion 27. März 2026

Die Mitglieder der Gewerkschaft Unabhängige Flugbegleiter Organisation (Ufo) bei der Deutschen Lufthansa und bei Lufthansa CityLine haben in Urabstimmungen mit großer Mehrheit für Arbeitskampfmaßnahmen votiert. Bei Lufthansa stimmten 94,02 Prozent, bei Lufthansa CityLine 98,63 Prozent für entsprechende Schritte. Die Gewerkschaft kündigte an, auf Basis der Ergebnisse über das weitere Vorgehen zu entscheiden.

Hohe Zustimmung zu Arbeitskampfmaßnahmen

Die Mitglieder der Unabhängigen Flugbegleiter Organisation (Ufo) bei der Deutschen Lufthansa sowie der Lufthansa CityLine haben in den am Freitag beendeten Urabstimmungen für die Durchführung von Arbeitskampfmaßnahmen gestimmt. Bei Lufthansa lag die Zustimmung bei 94,02 Prozent, bei Lufthansa Cityline bei 98,63 Prozent, teilte die Gewerkschaft mit. Die Ufo will nun auf Basis der Ergebnisse über das weitere Vorgehen entscheiden.

Kritik an Arbeitsbedingungen bei Lufthansa

Harry Jaeger, Leiter Tarifpolitik und Verhandlungsführer bei UFO, kritisierte die aktuellen Pläne des Unternehmens deutlich. „Was Lufthansa aktuell als `smarte Produktivität` verkauft, ist in Wahrheit nichts anderes als ein Kahlschlag der Arbeitsbedingungen“, sagte er laut UFO. „Hier sollen Schutzstandards systematisch abgeräumt werden. Dass sich die Kabine dagegen wehrt und für die Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen eintritt, ist nur folgerichtig.“

Ufo sieht „dramatische“ Lage bei Lufthansa CityLine

Bei Lufthansa Cityline bleib die Situation aus Sicht der Gewerkschaft unverändert dramatisch. Die Flugbegleitergewerkschaft kritisiert, dass die Arbeitgeberseite trotz der geplanten Einstellung des Flugbetriebs und der damit verbundenen existenziellen Folgen für rund 800 Kabinenbeschäftigte weiterhin jegliche Verhandlungen über einen tariflichen Sozialplan verweigere.
Sara Grubisic, stellvertretende Vorsitzende und Vorständin für Tarifpolitik der UFO, wertete das Ergebnis der Urabstimmungen als deutliches Signal. „Das klare Votum ist nicht nur eine Bestätigung, sondern ein Auftrag. Unsere Mitglieder erwarten zu Recht, dass ihre Forderungen endlich ernsthaft aufgegriffen werden“, so Grubisic laut UFO. „Wenn die Arbeitgeberseite weiter auf Zeit spielt oder auf Konfrontation setzt, ist auch klar, dass die Kabinen in beiden Flugbetrieben bereit sind, die nächsten Schritte zu gehen. Die Ergebnisse der Urabstimmungen geben uns den nötigen Rückenwind dafür.“

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27. März 2026 0 Kommentare
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