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Spurensicherung der Polizei

Tödlicher Angriff in Barsinghausen: Vater in U-Haft

von Redaktion Hasepost Videonews 25. März 2026


In der Nacht zu Montag kam es in einem Einfamilienhaus in Barsinghausen zu einem tragischen Vorfall.

Die 13-jährige Tochter wird derzeit im Krankenhaus behandelt. Der 15-jährige Sohn und drei weitere Kinder im Alter von zehn, sechs und zwei Jahren waren körperlich unversehrt und werden vom Jugendamt betreut. Die Spurensicherung im Haus und im Garten dauerte viele Stunden an, wie der Stern berichtet. Die Ermittler arbeiteten mit 3D-Scannern zur Dokumentation des Tatorts. Der Bereich war weiträumig abgesperrt.

Polizei hält Kontakt nach Gewaltvorfall im November

Viele zentrale Fragen sind noch offen, etwa zum Tatmotiv und der Tatwaffe. Polizei und Staatsanwaltschaft machten zunächst keine Angaben dazu, wie die Frau und das Mädchen verletzt wurden. Details würden derzeit bewusst nicht veröffentlicht, hieß es aus Ermittlerkreisen. Bereits im vergangenen November hatte es bei der Familie einen Polizeieinsatz wegen häuslicher Gewalt gegeben, wie der NDR weiter berichtet. Die Beamten hatten seither den Kontakt zur Familie gehalten und immer wieder Gespräche geführt, um weitere Übergriffe zu verhindern. Der Zentrale Kriminaldienst Hannover ermittelt wegen eines Tötungsdelikts.

Tatverdächtiger vorgeführt nach tödlichem Angriff

Die Spurensicherung und die weiteren Ermittlungen dauern an. Der 49-jährige Tatverdächtige wurde am Dienstag einem Haftrichter vorgeführt. Er soll die 38-Jährige in der Nacht zu Montag in dem Einfamilienhaus getötet und die gemeinsame Tochter lebensgefährlich verletzt haben, wie der Spiegel berichtet. Der Mann wurde wegen leichter Verletzungen medizinisch behandelt. Die Polizei nahm den verdächtigen Mann noch vor Ort widerstandslos fest.

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25. März 2026 0 Kommentare
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Paar geht

CSU blockiert SPD-Vorstoß zur Abschaffung des Ehegattensplittings

von Hasepost Redaktion 25. März 2026

Die CSU stellt sich gegen Überlegungen innerhalb der SPD, das Ehegattensplitting abzuschaffen. CSU-Generalsekretär Martin Huber warnt vor steuerlichen Nachteilen für verheiratete Paare und spricht von einem massiven Eingriff in Lebensbiografien.

CSU weist SPD-Pläne zum Ehegattensplitting zurück

Die im Bund mitregierende CSU erteilt SPD-Plänen zu einer Abschaffung des Ehegattensplittings eine klare Abfuhr. „Wir wenden uns klar gegen Versuche, das Ehegattensplitting abzuschaffen“, sagte CSU-Generalsekretär Martin Huber den Zeitungen der Mediengruppe Bayern.
Huber betonte, das Ehegattensplitting dürfe nicht angetastet werden. „Ehepartner, die unterschiedlich verdienen, dürfen nicht steuerlich benachteiligt werden. Das wäre eine Steuererhöhung für Verheiratete und ein massiver Eingriff in Lebensbiografien. Das lehnen wir entschieden ab“, sagte er den Zeitungen der Mediengruppe Bayern.

Forderung nach Entlastung von Familien

Nach den Worten Hubers müsse die Steuerpolitik in eine andere Richtung gehen. Das Motto müsse vielmehr lauten, „Steuern runter statt rauf“, so Huber gegenüber den Zeitungen der Mediengruppe Bayern.
Die CSU wolle nach Hubers Darstellung vor allem Familien unterstützen. „Wir wollen Familien entlasten und nicht belasten“, sagte er den Zeitungen der Mediengruppe Bayern.

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Demonstrantin gegen

Bundesregierung stärkt psychosoziale Hilfe für Gewaltopfer deutlich

von Hasepost Redaktion 25. März 2026

Die Bundesregierung will die psychosoziale Prozessbegleitung für Opfer von Straftaten ausweiten und stärken. Das Kabinett hat dazu am Mittwoch einen Gesetzentwurf von Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) beschlossen. Künftig sollen unter anderem Betroffene häuslicher Gewalt sowie Kinder, Jugendliche und Menschen mit Behinderung leichter Zugang zu kostenfreier Unterstützung im Strafverfahren erhalten.

Anspruch auf Begleitung und anwaltlichen Beistand

Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) legte dem Kabinett einen Gesetzentwurf vor, der die psychosoziale Prozessbegleitung für Opfer von Straftaten stärken soll. Demnach sollen insbesondere künftig auch Betroffene von häuslicher Gewalt in gravierenden Fällen einen Anspruch auf kostenfreie psychosoziale Prozessbegleitung haben. Zusätzlich sollen sie Anspruch auf einen anwaltlichen Beistand erhalten. Für Kinder und Jugendliche sowie Menschen mit Behinderung soll der Zugang zu psychosozialer Prozessbegleitung generell vereinfacht werden.

„Wir haben es mit einem riesigen Dunkelfeld zu tun“

Hubig verwies auf das Ausmaß von Gewalt in Partnerschaften. Partnerschaftsgewalt betreffe Millionen Menschen in Deutschland, insbesondere Frauen. Wörtlich sagte sie: „Wir haben es mit einem riesigen Dunkelfeld zu tun: 19 von 20 Fällen werden nicht angezeigt.“ (Hubig) Deshalb wolle man Betroffene von Partnerschaftsgewalt besser unterstützen. Der Gesetzentwurf sei Teil einer Gesamtstrategie zum besseren Schutz vor Gewalt, so Hubig.

Erleichterter Zugang und höhere Vergütung

Zu den geplanten Änderungen gehört, dass minderjährige Opfer und Menschen mit Behinderung ohne Antrag eine psychosoziale Prozessbegleitung erhalten können. Erwachsene Opfer schwerer Straftaten sollen ebenfalls ohne Nachweis besonderer Schutzbedürftigkeit Anspruch auf kostenfreie Begleitung haben. Zudem wird die Vergütung für Prozessbegleiter erhöht, um das Angebot langfristig sicherzustellen.

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Frank Walter

SPD verteidigt Steinmeier gegen Unionskritik zu Iran-Krieg

von Hasepost Redaktion 25. März 2026

Die Kritik der Union an Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wegen dessen Bewertung des Iran-Kriegs sorgt in der SPD für deutlichen Widerspruch. Führende Außenpolitiker der Partei stellen sich hinter das Staatsoberhaupt und werfen der Bundesregierung eine fehlende völkerrechtliche Einordnung des Konflikts vor. Gleichzeitig dringt die Union auf Zurückhaltung und verweist auf die Zuständigkeit der Regierung für die völkerrechtliche Bewertung.

Union mahnt Bundespräsidenten zur Zurückhaltung

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hatte den von Israel und den USA geführten Iran-Krieg als „völkerrechtswidrig“ und „politisch verhängnisvollen Fehler“ bezeichnet, wie der „Spiegel“ berichtet. Die Bundesregierung von Kanzler Friedrich Merz (CDU) scheut bislang eine solche Bewertung. Unionsfraktionschef Jens Spahn forderte Steinmeier daraufhin zur Zurückhaltung auf. „Die völkerrechtliche Prüfung obliegt in diesem wie in anderen Fällen der Bundesregierung“, sagte Spahn dem „Spiegel“. Er erwarte „von Amts- und Würdenträgern der Bundesrepublik, dass sie diese Prüfung abwarten und sie auch respektieren“.

SPD-Außenpolitiker stellen sich hinter Steinmeier

Führende SPD-Außenpolitiker nehmen den Bundespräsidenten nun in Schutz. Steinmeier bekräftige, „was die meisten Völkerrechtsexperten seit Beginn des Krieges sagen: Der militärische Angriff durch Netanjahu und Trump ist illegal“, sagte Adis Ahmetovic, außenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, dem „Spiegel“. Die SPD-Fraktion teile diese rechtliche Einschätzung. „Wir danken dem Bundespräsidenten für seinen Mut und die Orientierung, die er in diesen schwierigen Fragen gibt“, so Ahmetovic laut „Spiegel“. „Diese Klarheit ist notwendig. Die Union sollte sich dem anschließen und einen Gang runterschalten. Niemand relativiert die Verbrechen des iranischen Regimes – doch planlose Angriffe mit Marschflugkörpern helfen niemandem.“

Verweis auf fehlende Bewertung der Bundesregierung

Der ehemalige Fraktionschef Rolf Mützenich bedauert gegenüber dem „Spiegel“, „dass die Bundesregierung bisher keine öffentliche Einschätzung zur völkerrechtlichen Bewertung zur Entführung des damaligen kolumbianischen Präsidenten Maduro noch zum Krieg gegen den Iran vorgelegt“ habe. „Dass der Bundespräsident in Respekt gegenüber unserer Verfassung jetzt dem Völkerrecht Ausdruck gibt, ist angesichts dieser Leerstelle konsequent und notwendig“, sagte Mützenich dem „Spiegel“.

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Andreas Philippi

Philippi warnt vor drastischem Anstieg der Krankenkassenbeiträge

von Hasepost Redaktion 25. März 2026

Niedersachsens Gesundheitsminister Andreas Philippi warnt vor deutlich steigenden Krankenkassenbeiträgen, sollten die Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung weiter zunehmen. Hintergrund sind milliardenschwere Defiziterwartungen und vor allem stark wachsende Kosten im Krankenhausbereich.

Warnung vor Beiträgen von „20 oder 22 Prozent“

Niedersachsens Gesundheitsminister Andreas Philippi
Philippi ist aktuell auch Vorsitzender der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) der Länder. Er forderte: „Die Beiträge müssen stabil bleiben und irgendwann auch wieder ein bisschen sinken.“ Er begrüße alles, was dazu beitrage, „den Menschen draußen klarzumachen, dass Politik die Herausforderungen ernst nimmt und angeht“ (Politico).

Milliardendefizit in der gesetzlichen Krankenversicherung

Die gesetzliche Krankenversicherung erwartet im kommenden Jahr ein Defizit von bis zu 14 Milliarden Euro. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) will die Finanzlücke durch Einsparungen ausgleichen, damit die Beiträge stabil bleiben. Sollte ihr Vorhaben scheitern, müssten die Versicherten künftig mehr zahlen.

Steigende Krankenhausausgaben und Pflegebudget im Fokus

Besonders die Ausgaben im Krankenhausbereich stiegen stark. Die Pflegepersonalkosten waren ein entscheidender Treiber: 2020 wurden diese aus den Fallpauschalen ausgegliedert und über das Pflegebudget an die Versicherungen weitergegeben. Philippi fordert hier Veränderungen: „Das Pflegebudget war ursprünglich eine gute Idee, aber es haben sich seitdem viele Dinge verändert“, sagte er. „Wir brauchen eine neue Idee für das Pflegebudget, um Pflegepersonal gezielt einzusetzen.“ Er wolle verhindern, „dass Pflegepersonal mehrheitlich für logistische Dienste wie Bettentransport, Saubermachen, Desinfektion eingesetzt wird.“
Versicherungen hatten Krankenhäuser kritisiert, dass sie Pflegekräfte fachfremd einsetzen würden, um dort Personal zu sparen. Die Gehälter der Pflegekräfte bekommen sie nämlich über das Pflegebudget erstattet.

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Kinder in

UN-Bericht: 273 Millionen Kinder ohne Zugang zu Bildung

von Hasepost Redaktion 25. März 2026

Die Zahl der Kinder und Jugendlichen ohne Zugang zu Bildung ist im siebten Jahr in Folge gestiegen und liegt nach dem neuen Weltbildungsbericht der Unesco inzwischen bei 273 Millionen. Weltweit ist damit jedes sechste Kind von Bildung ausgeschlossen, während nur zwei von drei Jugendlichen die Sekundarschule abschließen. Besonders betroffen sind Regionen mit Konflikten, zugleich verweist der Bericht auf Fortschritte und mögliche Lösungsansätze.

Weltweit jedes sechste Kind ohne Zugang zu Bildung

Nach dem am Mittwoch veröffentlichten Weltbildungsbericht der Unesco bleibt der globale Bildungsnotstand bestehen und hat sich weiter verschärft. Dem Bericht zufolge ist die Zahl der Kinder und Jugendlichen ohne Zugang zu Bildung im siebten Jahr in Folge gestiegen und liegt nun bei 273 Millionen. Weltweit ist damit jedes sechste Kind von Bildung ausgeschlossen, und nur zwei von drei Jugendlichen schließen die Sekundarschule ab. Als Hauptgründe werden Bevölkerungswachstum, Krisen und sinkende Bildungsetats genannt.

Appell der Deutschen Unesco-Kommission an Deutschland

Maria Böhmer, Präsidentin der Deutschen Unesco-Kommission, bezeichnete den Bericht als Weckruf. „Wenn weltweit immer mehr Kinder und Jugendliche von Bildung ausgeschlossen sind, muss uns das auch in Deutschland verpflichten“, sagte sie laut Unesco. Entscheidend sei es nach ihren Worten, Benachteiligungen früh abzubauen und öffentliche Mittel gezielt dort einzusetzen, wo der Unterstützungsbedarf am größten sei.
„In Deutschland erreicht weiterhin ein erheblicher Teil der Jugendlichen keinen Abschluss der Sekundarstufe II oder einen Berufsabschluss“, fügte sie hinzu. Initiativen wie das „Startchancen-Programm“ unterstützten gezielt Schulen mit besonderen Herausforderungen. „Bildungsgerechtigkeit entsteht dabei nicht von selbst – sie sei eine politische Aufgabe“, so Böhmer nach Angaben der Deutschen Unesco-Kommission.

Konfliktregionen besonders betroffen – dennoch Fortschritte

Besonders dramatisch ist die Situation laut Unesco in Regionen, die von Konflikten betroffen sind. Dort lebt mehr als jedes sechste Kind weltweit unter Bedingungen, die den regelmäßigen Schulbesuch stark erschwerten oder unmöglich machten. Dies führt dazu, dass Millionen weitere Kinder keine Schule besuchen können, was in den offiziellen Statistiken nicht erfasst wurde.
Dennoch zeige der Bericht deutlich, dass Fortschritte möglich seien, so die UN-Organisation. Seit 2000 sei die Zahl der Schüler in Primar- und Sekundarschulen weltweit um 327 Millionen gestiegen. Einige Länder konnten den Anteil der Kinder und Jugendlichen ohne Zugang zur Schule deutlich senken. Der Bericht unterstreicht, dass Ausgrenzung nicht mit Einzelmaßnahmen überwunden werden könne. Entscheidend seien politische Strategien, die an die jeweiligen Lebensrealitäten angepasst sind, benachteiligte Gruppen gezielt erreichen und Bildung gerechter finanzieren.

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Friedrich Merz

Merz drängt auf schnelleren Bürokratieabbau und Entlastungskabinett nach Sommerpause

von Hasepost Redaktion 25. März 2026

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) dringt auf mehr Tempo beim Bürokratieabbau und kündigt ein weiteres „Entlastungskabinett“ nach der Sommerpause an. Grundlage sollen tausende Bürgervorschläge sein, die über das digitale Bürokratiemeldeportal der Bundesregierung eingegangen sind.

20.000 Vorschläge über digitales Meldeportal

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) erwartet mehr Tempo bei der Umsetzung des Bürokratieabbaus. Wie die „Rheinische Post“ berichtet, soll der CDU-Chef am Dienstag in der Fraktionssitzung der Union gesagt haben, beim digitalen Bürokratiemeldeportal der Bundesregierung hätten die Bürger bereits 20.000 Vorschläge zum Abbau von Bürokratie eingereicht.
Wörtlich sagte der Kanzler nach Angaben von Teilnehmern laut „Rheinische Post“: „Das wird jetzt sorgfältig bearbeitet. Ich habe vor, spätestens nach der Sommerpause das nächste Entlastungskabinett zu machen. Und Entlastungskabinett heißt, wir beschließen bei dieser Gelegenheit im Bundeskabinett keine neuen Gesetze, sondern nur Gesetze, die vorhanden sind, abzuschaffen.“

„Verdammt mühsame Arbeit“ in den Ressorts

Merz erklärte demnach weiter, zitiert von Teilnehmern in der „Rheinischen Post“: „Das ist eine verdammt mühsame Arbeit.“ Denn in dem Augenblick, wo die Ressorts aufgefordert seien „zu sagen, jetzt liefert mal und zeigt mal, was ihr habt, wird das ganz mühsam“. Dann würde oft gesagt, „aber dieses Gesetz und diese Verordnung und diese Regulierung, die könne nun aus übergeordneten Gründen auf gar keinen Fall gestrichen werden“.
Auf diese Auseinandersetzung müsse man sich aber einlassen, „und da bitte ich auch um Unterstützung seitens der Fraktionen, dass wir dann wirklich mal zu durchgreifenden Entlastungen kommen was die Wirtschaft betrifft, was die privaten Haushalte betrifft“, sagte Merz laut Teilnehmern gegenüber der „Rheinischen Post“.

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E-Auto-Ladestation (Archiv)

Neues Förderprogramm für E‑Auto-Ladepunkte an Mehrparteienhäusern

von Hasepost Redaktion 25. März 2026

Das Bundesverkehrsministerium hat ein neues Förderprogramm zum Aufbau von Ladeinfrastruktur in und an Mehrparteienhäusern gestartet. Ziel ist es, den Zugang zu Lademöglichkeiten an rund neun Millionen Stellplätzen außerhalb des Straßenverkehrs zu erleichtern. Gefördert werden unter anderem private Wallboxen, der Netzanschluss und notwendige Baumaßnahmen. Für das Programm stehen insgesamt bis zu 500 Millionen Euro zur Verfügung.

Förderung für Ladepunkte an Mehrparteienhäusern

Das Bundesverkehrsministerium teilte am Mittwoch mit, dass mit dem neuen Programm der Zugang zu Ladeinfrastruktur an den rund neun Millionen Stellplätzen außerhalb des Straßenverkehrs erleichtert werden solle. Gefördert werden die Anschaffung und Errichtung von privater Ladeinfrastruktur, wie Wallboxen, sowie der Netzanschluss und notwendige Baumaßnahmen, hieß es weiter.
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder

Drei Förderaufrufe mit unterschiedlicher Zielgruppe

Nach Angaben des Bundesverkehrsministeriums ist das Förderprogramm in drei Förderaufrufe unterteilt, die sich an Wohnungseigentümergemeinschaften, kleine und mittlere Unternehmen sowie Wohnungsbaugesellschaften richten. Insgesamt steht ein Fördervolumen von bis zu 500 Millionen Euro bereit.
Die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur betreut das Programm inhaltlich. Anträge für die Förderung sind nach Angaben des Bundesverkehrsministeriums ab dem 15. April 2026 möglich.

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Parkhaus Kaufhof, Öwer de Hase

Messerstecherei in der Osnabrücker Innenstadt

von Heiko Pohlmann 25. März 2026

Wer stach auf wen ein – und warum? Noch hüllt sich die Osnabrücker Polizei in Schweigen. Die Täter würden vernommen, hieß es zunächst auf eine Anfrage unserer Redaktion. Weitere Informationen gibt es bislang nicht, auch weil sich die Polizei dazu nach eigenen Angaben noch mit der Staatsanwaltschaft abstimmen muss. Bestätigt ist bislang nur grundsätzlich, dass es eine Messerattacke gab.

Update 26.03.: Anders als zuerst berichtet, liegt der Tatort knapp außerhalb der Waffenverbotszone rund um den Neumarkt.

Was bislang bekannt ist, deutet auf ein neues Ausmaß der Gewaltkriminalität rund um den Osnabrücker Neumarkt hin. Nach Berichten ansässiger Geschäftsleute kam es am späten Dienstagnachmittag zu einer Auseinandersetzung im Bereich Öwer de Hase, nahe der Fußgängerzone an der Georgstraße.

Tatort in direkter Nähe zur „Waffenverbotszone“

Der Tatort liegt in der Nähe der Osnabrücker Waffenverbotszone. Der oder die Täter haben sich von den gelben Warnschildern nicht davon abhalten lassen, einen Menschen möglicherweise lebensgefährlich zu verletzen.

Polizei will später am Tag Details zur Tat veröffentlichen

Hintergründe zur Tat und zur Schwere der Verletzung von mindestens einem Opfer sind aktuell von der Polizei noch nicht zu erfahren. Eine offizielle Mitteilung an die Presse wurde für Mittwochmittag angekündigt.

 

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Autoproduktion (Archiv)

Ifo-Geschäftsklima fällt: Deutsche Wirtschaft rutscht tiefer in Krise

von Hasepost Redaktion 25. März 2026

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im März deutlich eingetrübt. Der Ifo-Geschäftsklimaindex fiel von 88,4 Punkten im Februar auf 86,4 Punkte, wie das Ifo-Institut am Mittwoch mitteilte. Ausschlaggebend waren vor allem pessimistischere Erwartungen der Unternehmen, während die Einschätzung der aktuellen Lage unverändert blieb. Zudem nahm die Unsicherheit spürbar zu und der Krieg im Iran beendet vorerst die Hoffnung auf einen Aufschwung.

Erwartungen brechen ein, Lage bleibt stabil

Das Ifo-Institut berichtet, der Rückgang des Geschäftsklimaindex im März sei „auf deutlich pessimistischere Erwartungen zurückzuführen“. Die Urteile zur aktuellen Lage blieben demnach unverändert. Nach Angaben des Instituts nahm die Unsicherheit unter den Unternehmen spürbar zu, und „der Krieg im Iran beendet vorerst die Hoffnung auf einen Aufschwung“ (Ifo-Institut).

Industrie und Dienstleistungen unter Druck

Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Index nach den Anstiegen in den Vormonaten gesunken. Insbesondere die Erwartungen trübten sich merklich ein. Die Unternehmen beurteilten zudem ihre aktuelle Lage schlechter, wobei energieintensive Industrien am stärksten betroffen sind.
Im Dienstleistungssektor hat sich das Geschäftsklima stark eingetrübt. Die aktuelle Lage wurde zwar etwas besser eingeschätzt, die Erwartungen sind aber „regelrecht eingebrochen“ (Ifo-Institut). Besonders im Tourismus und der Logistik haben sich die Aussichten massiv verschlechtert.

Handel und Bau mit verschlechtertem Geschäftsklima

Im Handel ist der Index ebenfalls gesunken. Dies war laut Ifo-Institut „auf deutlich pessimistischere Erwartungen zurückzuführen“. Inflationssorgen der Bürger trübten die Aussichten sowohl im Groß- als auch im Einzelhandel spürbar ein. Mit den laufenden Geschäften waren die Händler hingegen etwas zufriedener.
Im Bauhauptgewerbe hat sich das Geschäftsklima deutlich verschlechtert. Die Erwartungen erlebten nach Angaben des Ifo-Instituts „den stärksten Rückgang seit März 2022“, während die aktuelle Lage positiver beurteilt wurde.

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25. März 2026 0 Kommentare
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