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Straßenschild der

US-Börsen brechen ein: Zinsangst und Ölpreissprung verunsichern Anleger

von Hasepost Redaktion 20. März 2026

Die US-Aktienmärkte haben am Freitag vor dem Wochenende deutliche Verluste verzeichnet. Steigende Ölpreise und die Furcht vor höheren Zinsen sorgten für Verunsicherung unter Anlegern, die sich von riskanten Papieren trennten. Während der Ölpreis erneut deutlich anzog, gaben Aktienindizes und Goldpreis spürbar nach.

Deutliche Kursverluste an den US-Börsen

An den US-Börsen ging es zum Wochenschluss klar nach unten. Der Dow verlor am Freitag 1,0 Prozent auf 45.577 Punkte, der breiter gefasste S&P500 war 1,5 Prozent schwächer bei am Ende 6.506 Punkten. Noch kräftiger ging es allerdings an der Technologiebörse Nasdaq bergab, wo der Index mit den 100 wichtigsten Titeln am Ende 1,9 Prozent niedriger lag bei 23.898 Punkten.
Viele Anleger sorgen sich nun vor womöglich anziehender Inflation, aber noch mehr vor möglichen Gegenmaßnahmen der Zentralbanken, allen voran steigenden Zinsen. Vor dem Wochenende wollen viele Investoren nicht das Risiko eingehen, mit neuen Äußerungen aus dem Umfeld der Fed überrascht zu werden – und stießen riskante Papiere ab.

Ölpreis steigt, Euro schwächer

Der derzeit vielbeachtete Ölpreis stieg wieder kräftig an: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagabend gegen 21 Uhr deutscher Zeit 111,80 US-Dollar, das waren 2,9 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags – und das, nachdem es zuvor schon etwas Entspannung gegeben hatte.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagabend etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1561 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8650 Euro zu haben.

Goldpreis deutlich unter Druck

Der Goldpreis war stark im Rückwärtsgang, am Abend wurden für eine Feinunze 4.502 US-Dollar gezahlt (-2,9 Prozent). Das entspricht einem Preis von 125,20 Euro pro Gramm.

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20. März 2026 0 Kommentare
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Rafael Pinto

KSC dreht Fürth in Nachspielzeit – 3:1-Heimsieg

von Hasepost Redaktion 20. März 2026

Der Karlsruher SC hat sich in einem spannenden Zweitligaspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth mit 3:1 durchgesetzt. Die Entscheidung fiel erst in der Nachspielzeit, als die Gastgeber mit einem Doppelschlag den Sieg sicherten. Auch Hannover 96 feierte einen Erfolg und gewann das Niedersachsenderby gegen Eintracht Braunschweig mit 1:0. Beide Teams behaupteten damit ihre Positionen in der Tabelle, während die unterlegenen Mannschaften trotz engagierter Auftritte ohne Punkte blieben.

Karlsruhe dreht Partie in der Nachspielzeit

Der Karlsruher SC hat gegen die SpVgg Greuther Fürth einen späten 3:1-Erfolg gefeiert. Die Gäste aus Fürth erwischten den besseren Start und gingen früh in Führung.
Bereits in der fünften Minute brachte Noel Futkeu die Fürther in Front. Nach einem Abpraller traf er eiskalt unter die Latte und sorgte damit für das 1:0 der Gäste. Die Karlsruher taten sich zunächst schwer, ins Spiel zu finden, steigerten sich jedoch im Laufe der ersten Halbzeit.
Nach der Pause gelang dem KSC in der 47. Minute der verdiente Ausgleich durch Rafael Pinto Pedrosa. Eine flache Hereingabe von Burnic fand den jungen Spieler, der aus kurzer Distanz einnetzte. Beide Mannschaften suchten in der Folge den Weg nach vorne, doch es dauerte bis zur Nachspielzeit, bis die Entscheidung fiel.
In der 93. Minute erzielte Shio Fukuda das 2:1 für Karlsruhe. Nach einer Freistoßflanke von Wanitzek köpfte Franke den Ball quer, und Schleusener legte per Kopf für Fukuda auf, der aus spitzem Winkel traf. Nur wenige Minuten später, in der 97. Minute, machte Fabian Schleusener mit dem 3:1 alles klar. Nach einem Konter über die linke Seite spielte Wanitzek den Ball flach in den Strafraum, wo Schleusener eiskalt blieb und den Ball ins Netz schob.
Mit diesem Sieg festigt der KSC seine Position im Mittelfeld der Tabelle, während Greuther Fürth trotz einer engagierten Leistung ohne Punkte die Heimreise antreten muss. Am kommenden Osterwochenende stehen für beide Teams erneut wichtige Spiele an.

Hannover entscheidet Niedersachsenderby für sich

Hannover 96 hat das Niedersachsenderby gegen Eintracht Braunschweig mit 1:0 für sich entschieden. Das entscheidende Tor fiel in der 30. Minute.
Maik Nawrocki verwertete eine Flanke von Thordarson an die Fünferkante per Kopf und sorgte damit für die Führung der Gastgeber. Zuvor hatte Hannover eine frühe Großchance, als Pichler nach einer Ecke aus kurzer Distanz scheiterte. Braunschweig fand nach und nach besser ins Spiel und kam durch Mijatovic zu einer ersten Möglichkeit, die jedoch ungenutzt blieb. Nach dem Führungstreffer von Nawrocki versuchte Braunschweig, den Ausgleich zu erzielen, kam aber nur zu einem gefährlichen Distanzschuss durch Flick.
In der zweiten Halbzeit musste das Spiel kurz nach Wiederbeginn wegen Rauchentwicklung unterbrochen werden. Nach der Pause drängte Braunschweig auf den Ausgleich, doch sowohl Mijatovic als auch Heusser scheiterten an Hannovers Torhüter Noll. Hannover gelang es, die Führung über die Zeit zu bringen, obwohl Braunschweig bis zur letzten Minute kämpfte und durch Sane beinahe den Ausgleich erzielt hätte.

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Spielschein für

Eurojackpot: Aktuelle Gewinnzahlen vom Freitagabend gezogen

von Hasepost Redaktion 20. März 2026

Bei der Freitags-Ziehung des Eurojackpots sind die Zahlen 2, 17, 21, 25 und 30 sowie die Eurozahlen 2 und 6 ermittelt worden. Die Lotterie wird seit 2012 in 19 Ländern gespielt, die Gewinnchance auf den Hauptgewinn liegt bei 1 zu 140 Millionen. Alle Angaben zu den Gewinnzahlen sind ohne Gewähr.
In der Freitags-Ausspielung des Eurojackpots wurden am Abend die Gewinnzahlen gezogen. Sie lauten 2, 17, 21, 25, 30, die beiden „Eurozahlen“ sind die 2 und 6. Diese Angaben sind ohne Gewähr.

Gewinnchancen und Risiken

Die Gewinnwahrscheinlichkeit in der Gewinnklasse 1, also beim eigentlichen „Eurojackpot“, liegt bei 1:140 Millionen. Glücksspiel kann süchtig machen.

Regeln der Lotterie

Der Eurojackpot wird seit 2012 gespielt, 19 Länder sind an der Lotterie beteiligt. Bei den Ziehungen am Dienstag und Freitag in Helsinki werden fünf Zahlen aus der Zahlenreihe 1 bis 50 gezogen und separat zwei von 12 Zahlen, die sogenannten „Eurozahlen“.

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Gleisanlage (Archiv)

Verkehrsministerium prüft Folgen von EuGH-Urteil zu Trassenpreisen

von Hasepost Redaktion 20. März 2026

Das Bundesverkehrsministerium will das Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zur sogenannten Trassenpreisbremse genau prüfen und in die laufenden Überlegungen zur Reform des Trassenpreissystems einbeziehen. Zugleich sieht das Ministerium durch die Entscheidung nach eigenen Angaben mehr Klarheit bei der rechtlichen Bewertung der deutschen Regelungen.

Ministerium sieht mehr Rechtssicherheit

Ein Ministeriumssprecher sagte am Freitag der dts Nachrichtenagentur: „Zunächst einmal schafft dieses Urteil aus Sicht des Ministeriums Rechtssicherheit.“ Bei den internen Prüfungen für eine Reform des Trassenpreissystems werde die Entscheidung des EuGH in die Überlegungen einbezogen.
„Wir müssen noch das Urteil des Verwaltungsgerichts Köln abwarten“, so der Sprecher. Die Trassenpreisreform werde geprüft und demnächst vorgestellt.

Unabhängigkeit der Bundesnetzagentur betont

Weiter verwies der Sprecher darauf, dass die Bundesnetzagentur in ihrer Regulierungszuständigkeit unabhängig sei und keiner Fachaufsicht des Bundesministeriums für Verkehr unterliege. Auf dts-Anfrage erklärte er: „Noch ist unklar, wie sich dieses Urteil auf die Trassenpreise auswirken wird. Es wird also noch einer gutachterlichen Ermittlung der Markttragfähigkeit des Schienenpersonennahverkehrs bedürfen, die von der Bundesnetzagentur im Zuge dessen erstellt wird.“

EuGH rügt deutschen Preisdeckel

Der Europäische Gerichtshof hatte am Donnerstag festgestellt, dass die deutsche Regelung zum Preisdeckel für die Schienennutzung im Nahverkehr gegen EU-Recht verstoße. Die Luxemburger Richter teilten mit, dass die Infrastrukturbetreiber über einen gewissen Spielraum bei der Berechnung der Entgelte verfügen müssten, um ihre Geschäftsführung unabhängig ausüben zu können. Die deutsche Regelung lasse den Betreibern jedoch keinen ausreichenden Spielraum. Diese Einschränkung widerspreche dem Ziel, den Eisenbahnverkehr leistungsfähig und wettbewerbsfähig zu gestalten.

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Stefanie Hubig

Neue Gesetze gegen Deepfakes, Upskirting und digitale Überwachung

von Hasepost Redaktion 20. März 2026

Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) plant drei neue Paragraphen im Strafgesetzbuch, um digitale Gewalt schärfer zu ahnden. Nach einem Bericht der „Bild“ sollen insbesondere Deepfakes, heimliche sexualisierte Aufnahmen und digitale Überwachung künftig mit bis zu zwei Jahren Haft bestraft werden. Der Gesetzentwurf soll demnach in der kommenden Woche mit dem Kanzleramt abgestimmt und noch im Frühjahr vom Kabinett beschlossen werden.

Neue Straftatbestände gegen digitale Gewalt

Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) will zur Bekämpfung der digitalen Gewalt drei neue Paragraphen ins Strafgesetzbuch einführen. Das berichtet die „Bild“ in ihrer Samstagausgabe unter Berufung auf einen Gesetzentwurf.
Demnach soll mit bis zu zwei Jahren Haft bestraft werden, wer diskreditierende Deepfakes einer anderen Person erstellt, zum Beispiel gefälschte Pornos. „Pornografische Deepfakes sind eine besonders heftige Form der digitalen Gewalt“, sagte Hubig der „Bild“. „Sie zeigen, wie perfide neue Technologien missbraucht werden können, um zu entwürdigen, zu demütigen, einzuschüchtern und Macht auszuüben.“

Strafen für heimliche sexualisierte Aufnahmen

Ebenfalls künftig mit bis zu zwei Jahren Haft bedroht sein soll laut „Bild“-Bericht, wer heimlich ein sexualisiertes Foto aufnimmt oder digital erstellt oder einer dritten Person zugänglich macht. Damit wird zum Beispiel auch heimliches-unter-den-Rock-Fotografieren (sog. Upskirting) unter Strafe gestellt.

Verschärfung bei heimlicher digitaler Überwachung

Auch heimliche digitale Überwachung soll künftig mit bis zu zwei Jahren Gefängnis bestraft werden, wenn die Handlung dazu führen kann, dass dem Opfer ein schwerer Schaden zugefügt wird.
Laut „Bild“-Bericht soll der Gesetzesentwurf kommende Woche mit dem Kanzleramt abgestimmt und noch im Frühjahr vom Kabinett beschlossen werden. Hubig sagte weiter der „Bild“: „Digitale Gewalt ist brutal. Sie kann Menschen so stark verletzen wie körperliche Gewalt. Deshalb mache ich keinen Unterschied zwischen analoger und digitaler Gewalt: Jeder Übergriff ist einer zu viel.“ Die Ministerin sprach aber auch von einem gesamtgesellschaftlichen Problem, „das wir gemeinsam angehen müssen“.

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Trockenes Feld

Satellitendaten zeigen dramatischen Einbruch der globalen Wasserspeicher

von Hasepost Redaktion 20. März 2026

Satellitendaten zeigen nach Angaben des GFZ Helmholtz-Zentrums für Geoforschung in Potsdam eine deutliche Veränderung der globalen Wasserspeicherung. Demnach nimmt insbesondere die von Trockenheit betroffene Fläche stark zu, während Regionen mit normaler Wasserspeicherung deutlich zurückgehen.

Drastische Abnahme normaler Wasserspeicherung weltweit

Nach Angaben des GFZ Helmholtz-Zentrums für Geoforschung in Potsdam, das sich auf Satelliten-Daten beruft, gibt es weltweit eine „drastische Zunahme der von Trockenheit betroffenen Flächen“. Weltweit hat sich demnach die Fläche mit normaler Wasserspeicherung seit 2009 von 75 Prozent auf knapp ein Drittel im Jahr 2025 verringert. Diese Entwicklung sei vor allem auf die Zunahme trockener Gebiete zurückzuführen, deren Anteil sich mehr als verdreifacht habe, meldet das GFZ Helmholtz-Zentrum für Geoforschung in Potsdam.

Europa und Naher Osten mit Rückgang, Afrika mit Zuwachs

Während Afrika laut GFZ Helmholtz-Zentrum für Geoforschung in Potsdam eine Zunahme der Wasserspeicherung verzeichnete, zeigte sich in Europa und im Nahen Osten eine Abnahme. Besonders betroffen ist die Arktis durch die Gletscherschmelze, heißt es weiter.

Deutliches Wasserdefizit in Deutschland

Nach Angaben des GFZ Helmholtz-Zentrums für Geoforschung in Potsdam hat allein Deutschland zum Jahresende 2025 ein Defizit von rund 25 Milliarden Tonnen Wasser im Vergleich zum Mittel seit 2002 aufgebaut. In Deutschland ist seit 2018 eine anhaltende Trockenheit zu beobachten, die sich nur 2024 kurzzeitig durch überdurchschnittliche Niederschläge erholte. Im Jahr 2025 lagen die Niederschläge jedoch erneut unter dem Durchschnitt, was zusammen mit erhöhter Verdunstung zu einer weiteren Verringerung der Wasserspeicherung führte, meldet das GFZ Helmholtz-Zentrum für Geoforschung in Potsdam.

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Verkehrskontrolle an

Innenministeriumspapiere: Regierung wusste von rechtswidrigen Asyl-Zurückweisungen

von Hasepost Redaktion 20. März 2026

Interne Unterlagen aus dem Bundesinnenministerium zeichnen ein Bild erheblicher rechtlicher Zweifel an der Zurückweisung von Asylsuchenden an den Grenzen. Trotz wiederholter Bedenken aus den Fachabteilungen setzte Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) im Mai 2025 eine entsprechende Weisung an die Bundespolizei in Kraft. Seither wird Schutzsuchenden im Schnitt 113 Mal pro Monat die Einreise nach Deutschland verweigert, obwohl sie ein Asylgesuch äußern.

Interne Bedenken gegen Zurückweisungen

Mehr als 1.300 Seiten interne Akten aus dem Bundesinnenministerium zeigen, dass die von der Regierung praktizierte Zurückweisung von Asylsuchenden an den Grenzen selbst aus Sicht der eigenen Beamten rechtlich kaum haltbar ist. Demnach formulierten Mitarbeiter des Ministeriums seit 2024 mehrfach Bedenken gegen einen solchen Schritt.
Wie der „Spiegel“ schreibt, hat sich das Magazin die Akten auf Basis des Informationsfreiheitsgesetzes besorgt. Demnach schrieb das Referat B 2, das sich im Innenministerium um „Führungs- und Einsatzangelegenheiten der Bundespolizei“ kümmert, am 28. August 2024: Asylbewerber direkt zurückzuweisen, wie die Union es damals schon forderte, wäre „aus fachlicher Sicht mit erheblichen rechtlichen und politischen Risiken verbunden“. Damals war noch Nancy Faeser (SPD) Bundesinnenministerin.
In einem Sprechzettel für Faeser vom 9. September 2024 schrieb eine Beamtin, die später unter Alexander Dobrindt (CSU) zur Leiterin der Migrationsabteilung aufstieg: Die Zurückweisung von Asylbewerbern sei „potenziell toxisch“ und europarechtlich „nicht tragfähig“. Um damit durchzukommen, müsse Deutschland offiziell erklären, dass die öffentliche Ordnung oder die innere Sicherheit dramatisch gefährdet seien.

Zweifel an Nachweis einer „Großkrise“

Laut einem weiteren Ministeriumspapier aus dieser Zeit sei es die Sache von Ländern und Kommunen, Belege für die angebliche Großkrise zu liefern. „Solche Daten liegen derzeit nicht vor, weder zur Unterbringungssituation noch zu Bereichen wie Integration, in denen das Angebot massiv ausgeweitet wurde, noch zu Kita, Schulen, medizinischer Versorgung, Polizei und so weiter.“
Auf Anforderung des beamteten Staatssekretärs Bernd Krösser sollten Mitarbeiter Ende Januar 2025 berichten, wie wahrscheinlich es sei, dass so eine Grenzpraxis kurzfristig vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) gestoppt werden würde. Die Antwort: Dies sei nicht ganz unwahrscheinlich, dauere aber mindestens neun Monate. Man sehe, so kommentierte Krösser das Ergebnis, „dass doch von einem längeren Zeitraum auszugehen ist, als bisher angenommen“. Das könne „als Stärkung der Position derjenigen angesehen werden, die zwar auch davon ausgehen, dass ein solches Vorgehen Deutschlands vor dem EuGH keinen Bestand hätte“. Die aber trotzdem dafür seien, dass „man die Maßnahme `einfach macht, weil es eben dauert, bis sie aufgehoben werden muss und sie in dieser Zeit ja faktisch wirkt`“.

Keine EuGH-Erfolgsaussichten – dennoch neue Weisung

Anfang März 2025, nach dem Erfolg der Union bei der Bundestagswahl, verfasste das Referat Europarecht nochmals einen umfassenden Vermerk zur Rechtslage. Die Zweifel, ob Deutschland EU-Recht aushebeln könne, um Asylbewerber zurückzuweisen, blieben unverändert. Noch nie habe ein Mitgliedstaat damit beim Europäischen Gerichtshof Erfolg gehabt, heißt es in den Akten.
Am 7. Mai unterschrieb der neue Innenminister Dobrindt dennoch eine Weisung an die Bundespolizei. Seitdem kann auch Schutzsuchenden die Einreise nach Deutschland verweigert werden. Bis heute wurden im Schnitt monatlich 113 Menschen trotz Asylgesuch zurückgewiesen.

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Leipziger Buchmesse

Leipziger Buchmesse: Besucherrekord rückt in greifbare Nähe

von Hasepost Redaktion 20. März 2026

Die Leipziger Buchmesse verzeichnet bereits zur Halbzeit einen deutlichen Besucherzuwachs und steuert auf einen neuen Rekord zu. An den ersten beiden Messetagen wurden 105.000 Besucher gezählt, wie die Veranstalter am Freitag mitteilten.
An den ersten beiden Messetagen der Leipziger Buchmesse strömten nach Angaben der Veranstalter 105.000 Menschen auf das Messegelände. „An den ersten beiden Messetagen wurden bereits 105.000 Besucher gezählt“, teilten die Veranstalter am Freitag mit.

Deutlicher Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr

Im Vorjahr waren es am Donnerstag und Freitag 96.000 Besucher und damit rund 9.000 weniger. Das Wochenende ist allerdings typischerweise noch einmal deutlich stärker frequentiert, im letzten Jahr kamen allein am Samstag und Sonntag rund 200.000 Besucher.
Schon im vergangenen Jahr war der Corona-Einbruch nach Angaben der Veranstalter komplett überwunden. Damals war ein neuer Rekord aufgestellt worden, an den die Messe nun anzuknüpfen scheint.

Mehr als 2.000 Aussteller vor Ort

Insgesamt 2.044 Aussteller locken derzeit Leseratten nach Leipzig.

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Frankfurter Börse

Dax rutscht zum Hexensabbat deutlich ab, Wochenverlust 4,5 Prozent

von Hasepost Redaktion 20. März 2026

Der Dax hat zum Wochenausklang deutlich nachgegeben und ist am Freitag mit einem Minus von 2,0 Prozent aus dem Handel gegangen. Zum Xetra-Schlussstand notierte das wichtigste deutsche Börsenbarometer bei 22.380 Punkten und verzeichnete auf Wochensicht einen Verlust von 4,5 Prozent. Neben dem sogenannten „Hexensabbat“ wirkten sich auch Kursrückgänge an den US-Börsen belastend aus, während sich die Energiepreise vergleichsweise moderat entwickelten.

Deutliche Wochenverluste trotz moderater Energiepreise

Der Dax schloss den Xetra-Handel am Freitag bei 22.380 Punkten und lag damit 2,0 Prozent unter dem Vortagesniveau. Auf die gesamte Woche gesehen büßte das wichtigste deutsche Börsenbarometer 4,5 Prozent an Wert ein.
Offensichtlich lagen die Gründe für die Kursverluste am Freitag tiefer als die zuletzt häufig genannten Energiepreise, denn diese zeigten sich vor dem Wochenende vergleichsweise moderat. Gas zur Lieferung im April war rund fünf Prozent günstiger zu haben als am Vortag, Öl verteuerte sich lediglich um rund ein Prozent.

„Hexensabbat“ und US-Börsen belasten Kurse

Eine Rolle gespielt haben dürfte auch der sogenannte „Hexensabbat“, da viele Optionen und Futures am Freitag verfallen sind. Einerseits versuchen Investoren, die über entsprechende Mittel verfügen, Kurse an diesem Tag noch in ihrem Sinne zu lenken, andererseits verlieren viele Investoren nach Verfall ihrer Tickets an bestimmten Papieren schlagartig das Interesse. Kursverluste zu Handelsstart in den USA verstärkten den Abwärtsdruck zusätzlich.

Breite Verluste, wenige Gewinner und schwächerer Euro

Der Blick auf die Einzeltitel zeigte Kursverluste über verschiedene Branchen hinweg. Zu den größten Verlierern zählten der Software-Konzern SAP, der Energieversorger Eon und der Triebwerkhersteller MTU. Mit Heidelberg Materials, Brenntag und Infineon gab es jedoch auch Werte, die im Kurs zulegen konnten.
Die europäische Gemeinschaftswährung zeigte sich am Freitagnachmittag etwas schwächer. Ein Euro kostete 1,1556 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8654 Euro zu haben.

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20. März 2026 0 Kommentare
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Nina Warken

CDU-Politikerin fordert schärfere Gesetze gegen KI-Sexgewalt

von Hasepost Redaktion 20. März 2026

In der politischen Debatte um digitale sexualisierte Gewalt dringt die Vorsitzende der Frauenunion, Nina Warken (CDU), auf rasche gesetzliche Änderungen. Aus ihrer Sicht müssen bestehende Lücken im Strafrecht umgehend geschlossen und Ermittlungsstrukturen verstärkt werden, um Betroffene besser zu schützen.

Forderung nach schneller Gesetzesverschärfung

Nina Warken (CDU), Vorsitzende der Frauenunion, fordert angesichts digitaler sexualisierter Gewalt zügige Nachbesserungen im Strafrecht. „Die Strafbarkeitslücke muss unverzüglich geschlossen werden“, sagte sie dem „Tagesspiegel“. Warken kündigte zugleich politischen Druck an: „Wir werden Druck machen, dass die angekündigte Gesetzesverschärfung schnell kommt.“ (Quelle: „Tagesspiegel“)

„Menschenwürde wird verletzt“

Warken verwies auf die Folgen digitaler sexualisierter Gewalt für die Betroffenen. „Wer per KI zur sexualisierten Ware gemacht wird, dessen Menschenwürde wird verletzt“, betonte sie. Frauen würden dabei „besonders häufig zum Opfer“. Aus ihrer Sicht besteht ein erhebliches strafrechtliches Defizit: „Das Perfide ist, dass die Täter bislang nur schwer bestraft werden können. Diese Ungerechtigkeit ist eine erneute Demütigung für die Betroffenen. Die Strafbarkeitslücke muss unverzüglich geschlossen werden.“

Mehr Personal und spezialisierte Einheiten gefordert

Nach Auffassung Warkens reichen Gesetzesänderungen allein nicht aus. „Der Schutz darf nicht nur auf dem Papier stehen. Es braucht zudem mehr Ermittler und spezialisierte Einheiten bei Polizei und Justiz sowie schnellere Verfahren“, sagte sie.

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20. März 2026 0 Kommentare
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