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Marc Vallendar

Unbekannter attackiert AfD-Wahlkampfstand in Berlin körperlich

von Hasepost Redaktion 4. April 2026

An einem AfD-Wahlkampfstand in Berlin-Wilmersdorf ist es am Samstag nach Parteiangaben zu einem gewalttätigen Übergriff gekommen. Ein unbekannter Mann soll zunächst eine Cola-Dose über einem Infostand ausgeschüttet und anschließend den Berliner Abgeordneten Marc Vallendar ins Gesicht geschlagen haben. Der Täter konnte flüchten, es liegt laut AfD jedoch Bildmaterial vor, das eine Fotofahndung ermöglichen könnte.

Cola über Infostand geschüttet und Faustschlag ins Gesicht

An einem Wahlkampfstand der Berliner AfD in der Wilmersdorfer Straße hat es am Samstag nach Parteiangaben einen gewalttätigen Übergriff gegeben. Demnach schüttete ein Unbekannter gegen 11.45 Uhr zunächst eine Cola-Dose über einem Infostand aus. Als der Berliner Abgeordnete Marc Vallendar ihn davon abhalten wollte, bekam er einen Faustschlag ins Gesicht.
Der unbekannte Mann soll daraufhin geflüchtet sein. „Herbeigeeilte Parteifreunde und zufällige Zeugen konnten ihn eine Weile verfolgen, aber nicht festnehmen“, hieß es in einer Mitteilung der AfD vom Samstagnachmittag. Es liege jedoch „aussagekräftiges Bildmaterial“ vor, so dass eine Fotofahndung erfolgversprechend erscheine.

Anzeige wegen Körperverletzung

Vallendar hat nach eigenen Angaben Anzeige wegen Körperverletzung bei der Polizei gestellt. „Gewalttaten wie diese sollen die politische Willensbildung torpedieren, dies wird nicht gelingen“, sagte der Abgeordnete, der seit 2016 im Berliner Abgeordnetenhaus sitzt. „Auch deshalb nicht, weil immer mehr Bürger durchschauen, welche Gefahr für unser Gemeinwesen von der radikalisierten politischen Linken ausgeht.“

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Gruppenfoto nach

Hamburgs Finanzsenator warnt SPD vor Linkskurs und Selbstzerfleischung

von Hasepost Redaktion 4. April 2026

Hamburgs Finanzsenator Andreas Dressel warnt die SPD davor, sich stärker nach links auszurichten, und plädiert für eine pragmatische Politik für die „arbeitende Mitte“. In einem Interview mit dem Tagesspiegel (Sonntagausgabe) ruft er seine Partei zu mehr Geschlossenheit auf und stellt sich hinter das SPD-Führungsduo Lars Klingbeil und Bärbel Bas. Zugleich kritisiert er den Umgang der SPD mit eigenen Reformprojekten sowie Äußerungen von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU).

Dressel fordert Fokus auf „arbeitende Mitte“

Hamburgs Finanzsenator Andreas Dressel fordert, die SPD nicht stärker nach links auszurichten. „Pragmatische Politik für die arbeitende Mitte, die einen Fokus auf soziale Gerechtigkeit setzt, funktioniert“, sagte Dressel dem Tagesspiegel (Sonntagausgabe).
Dabei verwies er unter anderem auf erfolgreiche Koalition in Hamburg, Niedersachsen oder Hamburg. „Daran sollten wir uns orientieren.“ Zudem rief Dressel die SPD auf, die eigene Arbeit nicht kaputtzureden, wie zuletzt nach der Bürgergeld-Reform. „Wenn wir Kompromisse erzielen und sie dann sofort wieder zerreden, liefern wir den Menschen ein diffuses Bild ab“, sagte Dressel dem Tagesspiegel. „Bei denen bleibt dann nur hängen, dass die SPD Reformen blockieren wollte.“ Das helfe niemandem.

Mehr Geschlossenheit statt „Selbstzerfleischung“

Sein Vorschlag, um die arbeitende Mitte stärker zu erreichen, lautet: „Weniger Selbstzerfleischung, dafür mehr Geschlossenheit.“ Und weiter: „Wir reden zu viel über Sozialleistungen und zu wenig über Arbeit, Leistung und Aufstieg“, sagte Dressel dem Tagesspiegel. Lars Klingbeils Fokus auf mehr Arbeitsanreize sei genau der richtige Weg.
Der Finanzminister hatte vergangene Woche in einer Grundsatzrede verschiedene Reformvorschläge präsentiert. Dressel glaubt, dass Klingbeil seine Partei damit wachgerüttelt hat. „Denn gerade innerhalb der SPD waren viele immer noch nicht im Reformmodus“, sagte der Hamburger SPD-Politiker dem Tagesspiegel. Dabei stellte er sich auch hinter das Führungsduo Klingbeil/Bas. „Die Menschen wollen Ergebnisse, keine innerparteilichen Therapiesitzungen“, sagte Dressel dem Tagesspiegel: „Beide sind gewählt, jetzt müssen alle mithelfen, dass sie und die SPD insgesamt Erfolg haben.“

Kritik an Söder

Kritik übte Dressel an Bayerns Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU). „Ständig fordert auch er die SPD auf, reformbereit zu sein. Und dann macht unser Parteivorsitzender einen Schritt nach vorne – und aus München wird nur rumgemäkelt“, sagte Dressel dem Tagesspiegel: „Das ist nicht die Konstruktivität, die wir brauchen.“

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Chemie-Anlagen (Archiv)

Unternehmen erwarten Konjunkturabsturz: Bürokratie gilt als Hauptproblem

von Hasepost Redaktion 4. April 2026

Eine Mehrheit der Unternehmen in Deutschland blickt pessimistisch auf die kommenden Monate: 63 Prozent erwarten eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage. Gleichzeitig sinkt die Zufriedenheit mit der Bundesregierung weiter, während bürokratische Anforderungen von den Betrieben als größte Belastung genannt werden.

Deutlich eingetrübte Konjunkturerwartungen

Die Mehrheit der Unternehmen in Deutschland rechnet mit einer weiteren Eintrübung der Konjunktur. 63 Prozent erwarten in den kommenden sechs Monaten eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage, so das Ergebnis einer Forsa-Umfrage für die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), über die die „Bild am Sonntag“ vorab berichtete.
Verglichen mit der BDA-Umfrage vom November 2025 haben sich die Erwartungen demnach deutlich verschlechtert. Nur noch sechs Prozent der Betriebe rechnen mit einer Verbesserung, während 63 Prozent (+ 11 Prozentpunkte) von einer Verschlechterung ausgehen. 29 Prozent erwarten keine Veränderung.
Besonders pessimistisch zeigt sich das Baugewerbe, während das Gastgewerbe vergleichsweise seltener mit einem Abschwung rechnet. Als größtes Problem nennen die Unternehmen weiterhin Vorschriften und bürokratische Anforderungen. 83 Prozent sehen darin die größte Belastung.

Einschätzung der eigenen Lage

Die eigene wirtschaftliche Lage bewerten 62 Prozent der Unternehmen noch als gut oder sehr gut (Vorjahr: 67 Prozent), 37 Prozent hingegen als weniger gut oder schlecht (Vorjahr: 33 Prozent).
Auch die Zufriedenheit mit der Bundesregierung bleibt auf niedrigem Niveau. Sie ist von 21 Prozent im vergangenen Jahr auf 19 Prozent gesunken. 78 Prozent der Befragten sind weniger oder gar nicht zufrieden (77 Prozent im Vorjahr). Mit der Politik für Wirtschaft und Arbeitsmarkt zeigen sich nur noch 10 Prozent der Unternehmen zufrieden.

Warnung der Arbeitgeberverbände

Arbeitgeber-Präsident Rainer Dulger sagte der „Bild am Sonntag“: „Unternehmer sind Optimisten – aber keine Träumer. Seit fast einem Jahr wartet die Wirtschaft auf echte Impulse für Wachstum. Viele Betriebe sind ernüchtert: 63 Prozent erwarten eine Verschlechterung der Lage. Das ist ein Alarmsignal, das die Politik nicht überhören darf.“ Dulger weiter in der „Bild am Sonntag“: „Wir stehen an einer Wegmarke: Entweder es kommt jetzt ein großes Reformpaket – oder Deutschland rutscht weiter ab.“
Für das sogenannte „Arbeitgeber-Barometer“ befragte das Meinungsforschungsinstitut Forsa 1.001 Unternehmen aus der Privatwirtschaft in Deutschland mit mindestens zehn Mitarbeitern. Der Befragungszeitraum lag nach Angaben von Forsa zwischen dem 23. Februar und dem 20. März 2026.

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1. FC

Magdeburg fegt Bochum 4:1 weg und sammelt Abstiegspunkte

von Hasepost Redaktion 4. April 2026

Der 1. FC Magdeburg hat am 28. Spieltag der zweiten Bundesliga einen wichtigen 4:1-Sieg gegen den VfL Bochum gefeiert. Mit einem frühen Führungstreffer und einer starken Reaktion auf den Bochumer Anschlusstreffer sicherten sich die Magdeburger wertvolle Punkte im Abstiegskampf. Bochum hingegen verpasste die Gelegenheit, sich von den unteren Tabellenrängen abzusetzen.

Magdeburg legt früh vor

Der 1. FC Magdeburg erwischte einen idealen Start in die Partie. Bereits in der 7. Minute brachte Lubambo Musonda die Gastgeber mit einem Kopfball in Führung, nachdem er eine Flanke von Bockhorn verwertete. Kurz vor der Halbzeitpause erhöhte Baris Atik auf 2:0, indem er einen langen Pass von Mathisen gekonnt verarbeitete und den Ball ins rechte Eck schob.

Bochumer Aufbäumen nur von kurzer Dauer

Nach der Pause zeigte der VfL Bochum ein anderes Gesicht und kam durch Philipp Hofmann in der 56. Minute zum Anschlusstreffer. Hofmann drehte sich im Strafraum geschickt um seinen Gegenspieler und traf flach in die linke Ecke. Doch Magdeburg ließ sich nicht beirren und stellte durch einen Doppelpack von Mateusz Zukowski in der 71. und 73. Minute den alten Abstand wieder her. Zukowski nutzte zunächst einen Konter, um aus kurzer Distanz einzuschieben, und traf wenig später nach einem Querpass von Tachie aus 15 Metern in die linke Ecke.

Wechsel in der Schlussphase und Blick auf die Konkurrenz

In der Schlussphase wechselten beide Trainer mehrfach, um frische Kräfte zu bringen und Spieler für den Saisonendspurt zu schonen. Trotz der Bemühungen der Gäste blieb es beim klaren Sieg für Magdeburg, das mit diesem Erfolg wichtige Punkte im Abstiegskampf sammelte. Bochum hingegen verpasste die Chance, sich weiter von den unteren Tabellenrängen abzusetzen.
Die weiteren Ergebnisse vom Samstagmittag: Kaiserslautern – Düsseldorf 3:0 und Bielefeld – Darmstadt 2:1.

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Universität Osnabrück, Schloss Osnabrück, Uni Osnabrück

Universität Osnabrück untersucht Auswirkungen von Migration auf Spitzensport

von Hasepost 4. April 2026

Wie gelingt Athletinnen und Athleten mit Fluchterfahrung der Zugang zum deutschen Spitzensportsystem? Mit dieser Frage beschäftigt sich das neue Forschungsprojekt „Zwangsmigration und Spitzensport in Deutschland: Integrationsbedingungen aus Athlet:innen- und Sportsystemperspektive“, das am Institut für Sport- und Bewegungswissenschaften der Universität Osnabrück durchgeführt wird.

Forschung soll Integration von Athleten stärken

Die Forschungsergebnisse des Projekts sollen dazu beitragen, Handlungsempfehlungen zu entwickeln, die eine bessere Integration von Athletinnen und Athleten ermöglichen, die aufgrund von Verfolgung, Krieg oder Gewalt unfreiwillig aus ihrem Land geflohen sind. Geleitet wird die vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft geförderte Studie von PD Dr. Enrico Michelini von der Universität Osnabrück. Kooperationspartnerin ist Prof. Dr. Astrid Schubring vom Institut für Soziologie und Genderforschung der Deutschen Sporthochschule Köln.

Herausforderungen für Spitzensportler mit Migrationshintergrund bisher kaum wissenschaftlich erforscht

„Sport gilt oft als Raum der Chancengleichheit – tatsächlich hängen Karrieremöglichkeiten jedoch stark von sozialen Voraussetzungen, Netzwerken und institutionellen Zugängen ab. Für Spitzensportlerinnen und -sportler mit Fluchterfahrung entstehen hier zusätzliche Hürden, die bislang kaum systematisch untersucht wurden“, sagt Enrico Michelini.

Forschung untersucht mehrere Einflüsse

Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen zunächst die sportlichen Lebenswege und Netzwerke von Athletinnen und Athleten mit Fluchthintergrund aus den Sportarten Schwimmen, Wasserball, Leichtathletik und Cricket. Ergänzend werden zentrale Organisationen des Spitzensports analysiert. Grundlage der Studie bilden biografisches Mapping und Netzwerkanalysen für die Athletinnen und Athleten sowie leitfadengestützte Interviews und Dokumentenanalysen auf Ebene von Verbänden und Vereinen. Die erhobenen Daten werden unter anderem inhaltsanalytisch ausgewertet und vor dem Hintergrund von Pierre Bourdieus Feldtheorie interpretiert.

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Alice Weidel

AfD laut Umfrage erneut stärkste Kraft in Deutschland

von Hasepost Redaktion 4. April 2026

Die AfD ist laut einer neuen Insa-Umfrage im Sonntagstrend der „Bild am Sonntag“ erneut stärkste politische Kraft in Deutschland. Während die AfD ihren Vorsprung behauptet, verliert die Union leicht an Boden, ebenso wie die SPD. Auch für FDP und Bündnis Sahra Wagenknecht zeigen sich Veränderungen, während Grüne und Linke stabile Werte halten.

AfD vor CDU/CSU im Sonntagstrend

Die AfD bleibt laut einer aktuellen Umfrage des Instituts Insa stärkste politische Kraft in Deutschland. Im Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut wöchentlich für die „Bild am Sonntag“ erhebt, kann die Partei ihren Wert aus der Vorwoche von 26 Prozent halten. CDU/CSU hingegen verlieren einen Prozentpunkt und rutschen auf 25 Prozent.

Verluste für SPD, stabile Werte für Grüne und Linke

Die SPD büßt der Erhebung zufolge ebenfalls einen Prozentpunkt ein und landet bei 13 Prozent. Die Grünen kommen unverändert auf 12 Prozent, die Linke auf 11 Prozent.

BSW legt zu, FDP weiter unter Fünf-Prozent-Hürde

Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) verbessert sich leicht auf 4 Prozent und gewinnt damit einen Punkt hinzu. Die FDP kommt auf 3 Prozent und bleibt damit weiter deutlich unter der Fünf-Prozent-Hürde. Die sonstigen Parteien legen zusammen um einen Punkt auf 6 Prozent zu.
Insa hatte für die „Bild“ nach eigenen Angaben 1.199 Personen im Zeitraum vom 30. März bis zum 2. April 2026 befragt (TOM). Die Frage lautete: „Wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre, wie würden Sie wählen?“

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Wenn ich nie gefragt wurde – wie kann die Umfrage dann trotzdem stimmen?

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Stadtrat diskutiert über Baumschutzsatzung

Gruppe FDP/UWG versteht Osnabrücker Baumschutzsatzung als Bürokratiemonster auf Kosten der Bürger

von Hasepost 4. April 2026

Die Gruppe FDP/UWG lehnt die Baumschutzsatzung ab. Die von der Ratsmehrheit aus SPD, Grünen und Volt beschlossene Satzung schaffe erheblichen Verwaltungsaufwand, belaste Privatpersonen einseitig und gewähre der Verwaltung gleichzeitig einen Freifahrtschein.

Zusätzliche Kosten fallen in der Verwaltung an

„Diese Satzung bindet zwei zusätzliche Vollzeitstellen in der Verwaltung und das bei Kosten, die laut Vorlage der Stadt bis heute nicht kalkulierbar sind. Wer so eine Satzung einführt, ohne zu wissen, was sie den Steuerzahler kostet, handelt nicht verantwortungsvoll“, kritisiert Oliver Hasskamp, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der Gruppe. „Wer einen Baum im eigenen Garten fällen möchte, hat dafür in aller Regel einen guten Grund. Kein Bürger fällt seinen Baum aus Spaß.“

Baumsatzung sei massiver Eingriff in Eigentumsrechte

Besonders scharf kritisiert die Gruppe die geplante Ersatzzahlung von 1.100 Euro pro Baum, wenn keine Ersatzpflanzung vorgenommen wird. Wulf-Siegmar Mierken betont: „1.100 Euro für das Fällen des eigenen Baumes auf dem eigenen Grundstück. Das ist ein unverhältnismäßiger Eingriff in die Eigentumsrechte der Bürgerinnen und Bürger.“

Ungleiche Behandlung von Stadt und Privatpersonen

Hinzu kommt aus Sicht der FDP/UWG eine strukturelle Ungleichbehandlung. Während Privatpersonen streng reguliert werden, sieht die Satzung für die Stadtverwaltung selbst großzügige Ausnahmeregelungen bei öffentlichem Interesse vor, obwohl die Stadt Osnabrück mit Abstand die meisten Bäume im Stadtgebiet fällt. „Mit dieser Satzung schreibt sich die Verwaltung selbst einen Freifahrtschein. Das ist eine Ungleichbehandlung, die für die Bürgerinnen und Bürger schlicht nicht nachvollziehbar ist“, so Dr. Thomas Thiele, Gruppenvorsitzender. „Die einen werden mit Gebühren und Ersatzzahlungen belastet, während die öffentliche Hand für sich Ausnahmen schafft. Das vergrößert den Graben zwischen Politik und Bürger.“

Baumsatzung verspreche nicht direkt Schutzeffekt für Bäume

Die FDP/UWG weist zudem auf einen absehbaren Nebeneffekt hin: Bereits vor Inkrafttreten der Satzung sei zu beobachten, dass Bürgerinnen und Bürger vorsorglich Bäume fällen, genau das Gegenteil des beabsichtigten Schutzeffekts. Die Gruppe fordert stattdessen einen verhältnismäßigen, bürgerfreundlichen Ansatz zum Baumschutz, der Privateigentümer nicht kriminalisiert und die Verwaltung denselben Maßstäben unterwirft wie die Bevölkerung.

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Weggeworfener Mund-Nasen-Schutz

Ex-CSU-Abgeordneter Sauter wirft Justiz Verfassungsbruch vor

von Hasepost Redaktion 4. April 2026

Der frühere CSU-Landtagsabgeordnete Alfred Sauter erhebt nach seiner gerichtlichen Entlastung in der sogenannten "Masken-Affäre" schwere Vorwürfe gegen die Generalstaatsanwaltschaft und die bayerische Landesregierung. Im Gespräch mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ) kritisiert er das Vorgehen der Ermittlungsbehörden und den Umgang der eigenen Partei mit seiner Person.

Vorwürfe gegen Generalstaatsanwaltschaft

Der frühere CSU-Politiker Alfred Sauter, der im Zuge der „Maksen-Affäre“ gerichtlich von den Vorwürfen der Bestechlichkeit und der Bestechung von Abgeordneten entlastet wurde, wirft der Generalstaatsanwaltschaft ein verfassungswidriges Vorgehen vor. „Es wurde festgestellt, dass es nicht einmal einen Anfangsverdacht gab, der Ermittlungen gerechtfertigt hätte. Trotzdem ist die Generalstaatsanwaltschaft hier in der Kanzlei und an fünf weiteren Orten mit mehr als 50 Personen und Medien im Schlepptau einmarschiert“, sagte Sauter der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ).
Nach seinen Worten stützte sich die Behörde auf eine fragwürdige Rechtsgrundlage. „Ihre Begründung für die Razzien und das Einfrieren meiner Konten war am Ende, dass im Strafgesetzbuch eigentlich hätte etwas anderes drinstehen müssen – und auf Grundlage dessen, was hätte drinstehen müssen, wurde ermittelt. Bei Lichte betrachtet hat hier ein Verfassungsbruch stattgefunden, und zwar in dem Sinne, dass die Generalstaatsanwaltschaft sich zur Legislative aufgeschwungen hat“, erklärte Sauter der FAZ.

Kritik an Söder und CSU

Sauter kritisierte zudem den Umgang von Parteikollegen mit ihm. Besonders wandte er sich gegen CSU-Vorsitzenden Markus Söder, dem er mangelnde Unterstützung vorwirft. „Angesichts dessen, was er mir früher alles an SMS geschrieben hat, habe ich es nicht für möglich gehalten, dass er es so machen würde“, sagte Sauter der FAZ. Söder habe sich zuvor in Handy-Nachrichten noch dankbar gezeigt für Sauters Angebot, Masken zu beschaffen. „Nach dem Motto: Das werde ich dir nie vergessen. Im positiven Sinne, wohlgemerkt.“
Auch zum innerparteilichen Umgang mit früheren CSU-Größen zog Sauter Vergleiche. Über den einstigen Parteivorsitzenden Franz Josef Strauß sagte er: „Der hätte sich um eine Lösung bemüht, die Gesichtswahrung sichergestellt hätte. Bei Stoiber bin ich mir nicht so sicher, aber ich glaube, selbst der hätte sich überlegt, wie man das anders lösen kann.“
Auf die Frage, was Söder konkret hätte tun können, antwortete Sauter der FAZ: „Er hätte sagen können: `Der Alfred hat auch einen Beitrag geleistet, dass ich so viele Menschenleben retten konnte.`“

Hintergrund der Maskenbeschaffung

Sauter hatte in der Pandemie der Staatsregierung angeboten, Masken aus China zu besorgen. Über eine Gesellschaft seiner Kinder erhielt er 1,243 Millionen Euro an Vermittlungsprovision, die er nach eigenen Angaben gespendet hat. Dies habe er nach seinen Worten getan, bevor sein Fall öffentlich wurde.
Zugleich stellte Sauter in dem FAZ-Gespräch die Frage nach der Rolle des Freistaats bei der Beschaffung der Schutzmasken. „Warum hat der Freistaat die Masken nicht selber besorgt?“, fragte er und verwies darauf, dass dieser in China mehrere Verbindungsbüros unterhalte.
Im Zuge der Affäre wurde Sauter aus der Landtagsfraktion gedrängt, wofür auch moralische Gründe vorgebracht wurden. Die Gerichte bis hinauf zum Bundesgerichtshof haben ihn von den Vorwürfen der Bestechlichkeit und der Bestechung von Abgeordneten entlastet.

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Marcel Fratzscher

Ökonom warnt Unternehmer: AfD gefährdet Deutschlands Wirtschaft und Wohlstand

von Hasepost Redaktion 4. April 2026

Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, warnt Unternehmenschefs vor einer Annäherung an die AfD. Die Partei sei aus seiner Sicht eine Gefahr für Wirtschaft, Wohlstand und gesellschaftlichen Zusammenhalt und agiere gegen die Interessen des Standorts Deutschland. Unterstützung erhält er teilweise von IW-Experte Knut Bergmann, der wachsende Unzufriedenheit in der Wirtschaft als Nährboden für AfD-Sympathien sieht, eine breite Unterstützung aber verneint.

DIW-Präsident warnt vor Nähe der Wirtschaft zur AfD

Marcel Fratzscher
Er bezeichnete die AfD als „eine Gefahr für Wirtschaft, Wohlstand und gesellschaftlichen Zusammenhalt“. Unternehmen seien auf offene Märkte und verlässliche Regeln angewiesen, die die AfD jedoch „durch Abschottung und rechtspopulistische Spaltung untergraben“ wolle, so Fratzscher im „Handelsblatt“.

Appell an Verantwortungsbewusstsein der Firmenchefs

In seinen Aussagen an das „Handelsblatt“ appellierte Fratzscher an Unternehmensführungen, ihre Entscheidungen nicht an kurzfristigen Vorteilen auszurichten. „Gerade in Zeiten, in denen demokratische Institutionen unter Druck geraten, braucht es wirtschaftliche Akteure, die Haltung zeigen, Orientierung geben und sich klar gegen Ausgrenzung, Autoritarismus und demokratiefeindliche Kräfte stellen“, sagte er.

IW-Experte sieht Unzufriedenheit, aber keine breite AfD-Unterstützung

Knut Bergmann
Gleichzeitig widersprach Bergmann der Einschätzung, es gebe eine breite Unterstützung der Wirtschaft für die AfD. „Ich halte das nach wie vor für eine Randerscheinung“, sagte er dem „Handelsblatt“. Problematisch werde es aus seiner Sicht erst, „wenn die AfD Regierungsverantwortung bekäme oder ihre Positionen von anderen Parteien übernommen würden“.
Unternehmen, die der AfD kritisch gegenüberstehen, riet Bergmann im „Handelsblatt“, den Dialog mit ihren Beschäftigten zu suchen und auf eine sachliche Debatte zu setzen. „Sachliche Argumente ohne erhobenen Zeigefinger sind oft überzeugender als pauschale Warnungen“, sagte er.

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Winfried Hermann

Grünen-Minister Hermann spricht bei Ostermarsch gegen Militarisierung

von Hasepost Redaktion 4. April 2026

Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) will am Ostersamstag beim Ostermarsch des überparteilichen „Friedensbündnis Freudenstadt“ in Alpirsbach auftreten. Er gehört damit zu den wenigen prominenten Politikern, die sich in diesem Jahr bei den Ostermärschen der Friedensbewegung öffentlich engagieren.

Hermann kündigt Auftritt beim Friedensbündnis an

Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) wird nach eigenen Angaben als einer der wenigen prominenten Politiker bei einem der Ostermärsche der Friedensbewegung sprechen. Am Ostersamstag werde er beim überparteilichen „Friedensbündnis Freudenstadt“ in Alpirsbach auftreten, sagte Hermann den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben).
„Ich bin wie viele Menschen besorgt über die Militarisierung der internationalen Politik, besonders über völkerrechtswidrige Angriffskriege Russlands, Israels und der USA“, sagte Hermann den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Abweichende Haltung in der innerparteilichen Debatte

2025 hatte Grünen-Parteichefin Franziska Brantner Kritik an den Ostermärschen geäußert. Man müsse Solidarität mit den Angegriffenen haben, nicht den Aggressoren beistehen, lautete damals ihre Position. Hermann ficht das nicht an: „Pazifisten sind bei den Grünen schon länger eine Minderheit. Selbstverständlich stehen wir auf der Seite der Opfer. Das reicht aber nicht. Notwendig sind mehr Anstrengungen zum Frieden, mehr Diplomatie“, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.
Wenn man den Frieden wolle, müsse man nicht den Krieg, sondern den Frieden vorbereiten, so Hermann weiter. „Im Grundgesetz steht übrigens ein klares Friedensgebot für die Regierenden wie für das Volk“, betonte er gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Kritik an militärischen Interventionen

Der Krieg der USA und Israels gegen Iran sowie die israelischen Angriffe im Libanon seien „völkerrechtswidrig und brutal“, ohne Rücksicht auf die Zivilbevölkerung, sagte Hermann den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Hermann weiter: „Die Friedensbewegung setzt ein klares Stoppsignal gegen Militärinterventionen mit fragwürdigen Begründungen und gegen autokratische Regierungen.“

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4. April 2026 0 Kommentare
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