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Stifterverband verlangt bundesweite Qualitätsstandards für Quer- und Seiteneinstieg

von Hasepost Redaktion 28. März 2026

Angesichts eines „akuten und teilweise dramatischen Mangels an Lehrkräften“ fordert der Stifterverband verbindliche Qualitätsstandards und eine systematische Qualifizierung für Seiteneinsteiger im Lehramt. Ziel ist es, ein Absinken professioneller Standards zu verhindern und den Seiteneinstieg auf eine solide Grundlage zu stellen. Die Organisation mahnt unter anderem eine verpflichtende Vorbereitung vor dem ersten Unterrichtseinsatz sowie eine engere Begleitung im Berufseinstieg an, wie aus einem Papier hervorgeht, über das das „Handelsblatt“ berichtet.

Stifterverband warnt vor De-Professionalisierung

Hintergrund der Forderungen ist nach Angaben des Stifterverbands der „akute und teilweise dramatische Mangel an Lehrkräften“, der den Seiteneinstieg zwar notwendig mache. Zu häufig fehlten jedoch klare Standards und strukturierte Programme, sodass eine De-Professionalisierung drohe.
Bettina Jorzik vom Stifterverband betonte gegenüber dem „Handelsblatt“, Seiteneinsteiger übernähmen „von der ersten Unterrichtsstunde an große Verantwortung“. Die Organisation sieht daher die Gefahr, dass ohne verbindliche Regelungen die Qualität des Unterrichts leide.

Seiteneinsteiger machen zehn Prozent der Lehrkräfte aus

Laut Destatis waren im Schuljahr 2023/24 rund zehn Prozent der Lehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen Seiteneinsteiger. Der Stifterverband leitet daraus einen wachsenden Handlungsdruck für Bildungspolitik und Schulverwaltung ab.
Konkret empfiehlt der Stifterverband unter anderem eine mindestens dreimonatige Vorqualifizierung, den Ausbau berufsbegleitender Fortbildungen sowie eine stärkere Verzahnung von universitärer Ausbildung und schulischer Praxis. Zudem sollten Programme regelmäßig evaluiert und bundesweit abgestimmte Qualitätsstandards entwickelt werden.

Seiteneinstieg als „möglichen alternativen Weg“

In dem Papier, über das das „Handelsblatt“ berichtet, heißt es weiter: „Den Seiteneinstieg nicht nur als Notnagel zu betrachten, sondern als möglichen alternativen Weg in den Beruf, heißt auch, ihn auf eine solide Grundlage zu stellen.“ Der Stifterverband verbindet damit die Forderung, den Seiteneinstieg strukturiert auszugestalten, um die Professionalität des Lehrerberufs zu sichern.

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28. März 2026 0 Kommentare
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LKW-Fahrer protestieren gegen hohe Spritpreise in Frankreich

LKW-Fahrer protestieren gegen hohe Spritpreise in Frankreich

von Redaktion Hasepost Videonews 28. März 2026


Französische LKW-Fahrer blockieren Autobahnen, um gegen steigende Kraftstoffpreise zu protestieren.

Französische LKW-Fahrer haben mit Protestaktionen auf den Autobahnen begonnen, um gegen die stark gestiegenen Kraftstoffpreise zu demonstrieren. Die Blockaden sollen auf die schwierige Situation der Transportbranche aufmerksam machen und die Regierung zum Handeln bewegen. Die Proteste begannen am Wochenende in Lyon und Clermont-Ferrand und sollen in den kommenden Tagen auf weitere Regionen ausgeweitet werden, wie die Organisation des transporteurs routiers européens (ORTE) mitteilte. Die LKW-Fahrer fordern direkte Hilfen von der Regierung, um die gestiegenen Kosten für Diesel zu bewältigen.

Proteste gegen unzureichende Regierungshilfen

Die Regierung hat bisher jedoch nur Maßnahmen wie die Verlängerung von Steuerfristen und die Möglichkeit von Geschäftskrediten angeboten, was von den Protestierenden als unzureichend angesehen wird. Die Blockaden auf den Autobahnen A7 und A71/A89 sollen den Verkehr behindern und so Druck auf die Politik ausüben. Die Regierung hat bisher keine konkreten Schritte zur Senkung der Kraftstoffpreise angekündigt, was die Proteste weiter anheizt.

Existenzängste treiben LKW-Fahrer auf die Barrikaden

Die LKW-Fahrer argumentieren, dass die hohen Spritpreise ihre Existenz bedrohen, da sie die Kosten nicht an ihre Kunden weitergeben können. Die Situation wird durch die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten verschärft, die zu einem Anstieg der Ölpreise geführt haben. Die Regierung hat bisher nur eine einmalige Unterstützung von 50 Millionen Euro für den Transportsektor angekündigt, was von den Protestierenden als unzureichend angesehen wird.

Forderungen nach Subventionen wie in der Ukraine-Krise

Die LKW-Fahrer fordern direkte Subventionen, ähnlich wie sie während der Ukraine-Krise gewährt wurden. Die Proteste könnten sich in den kommenden Tagen weiter ausweiten, falls die Regierung nicht auf die Forderungen der Transportbranche eingeht. Die Situation bleibt angespannt, da die LKW-Fahrer weiterhin auf eine Lösung warten, die ihre Existenz sichert.

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28. März 2026 0 Kommentare
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Friedrich Merz

SPD weist Trumps Kritik an Merz und Nahost-Kurs zurück

von Hasepost Redaktion 28. März 2026

Die SPD weist die Kritik von US-Präsident Donald Trump an Kanzler Friedrich Merz (CDU) und der deutschen Haltung im Nahost-Krieg zurück. SPD-Außenpolitiker Adis Ahmetovic verteidigt insbesondere die Zurückhaltung Deutschlands bei der Beteiligung an militärischen Aktionen im Nahen Osten und verweist auf fehlende Konsultationen durch die USA. Zugleich fordert er klare Kriegsziele, Strategien und eine Stärkung der westlichen Allianz auf Basis von Geschlossenheit statt Unterwerfung.

SPD verteidigt deutsche Zurückhaltung im Nahost-Krieg

Der außenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Adis Ahmetovic, hat die Kritik von US-Präsident Donald Trump an Kanzler Friedrich Merz (CDU) und der deutschen Linie im Nahost-Krieg deutlich zurückgewiesen. „Es bleibt weiter richtig, sich in diesen Krieg nicht hineinziehen zu lassen. Es gab vor Beginn des Angriffs auf den Iran keine Konsultation der Partner durch die USA“, sagte Ahmetovic dem „Tagesspiegel“ (Sonntagsausgabe).
Ahmetovic kritisierte zudem die aus seiner Sicht fehlende strategische Grundlage der US-geführten Militäraktion. „Nun erleben wir einen Krieg, der nicht nur illegal ist, sondern weiterhin keine klar formulierten Kriegsziele hat, keinen Plan für einen Exit, geschweige eine Strategie für das Danach“, sagte er dem „Tagesspiegel“.

Trump attackiert Kanzler Merz

Zuvor hatte Trump Kanzler Merz für die ausbleibende Hilfe bei der Sicherung der Straße von Hormus kritisiert. Der Republikaner attackierte bei einem Kongress in Miami im US-Bundesstaat Florida erneut zunächst die Nato-Verbündeten Frankreich und Großbritannien und kam dann auf Deutschland zu sprechen: „Der deutsche Bundeskanzler – das sind alles meine Freunde – Friedrich. Der deutsche Bundeskanzler, er sagte: „Das ist nicht unser Krieg“.“
Trump stellte diesen Satz in einen größeren Zusammenhang und zog einen Vergleich mit dem Krieg in der Ukraine. Er schob nach, dass dann der Ukraine-Krieg auch nicht der der USA sei.

Warnung vor „Himmelfahrtskommando“ und Bedingungen für Einsatz

Die SPD-Bundestagsfraktion sei „nicht bereit, unsere deutschen Soldaten in ein derartiges Himmelfahrtskommando zu schicken“, sagte Ahmetovic dem „Tagesspiegel“. Zugleich verwies er auf die Haltung der europäischen Nato-Partner, die nach seinen Worten klare Bedingungen für ein Engagement formuliert hätten.
Die europäischen Nato-Partner hätten unmissverständlich dargelegt, unter welchen Voraussetzungen eine Unterstützung zur Sicherung der Straße von Hormus in Betracht komme: „Nach Ende der Kampfhandlungen zur Sicherung der Straße von Hormus, verbunden mit einem Mandat unter internationalem Dach“, so Ahmetovic im „Tagesspiegel“. Gleichzeitig betonte er mit Blick auf den Krieg in der Ukraine, die USA könnten „wenn sie wollen würden, den entscheidenden Beitrag zur schnellen Beendigung des russischen Angriffskriegs in der Ukraine leisten, wenn sie ihren Druck auf Putin entsprechend diplomatisch erhöhen würden“.
Abschließend stellte der SPD-Außenpolitiker den Zustand der westlichen Zusammenarbeit in einen größeren Kontext. Die sogenannte westliche Allianz könne stark sein, sagte Ahmetovic dem „Tagesspiegel“, „wenn sie den politischen Willen zur Geschlossenheit hat, und in der Partnerschaft nicht Unterwerfung heißt“. Zugleich sei es aus seiner Sicht wichtig, dass dabei „die Glaubwürdigkeit der regelbasierten Ordnung“ gewahrt bleibe.

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Alexander Hoffmann

CSU hält trotz Wahlschlappe am harten Anti-Grünen-Kurs fest

von Hasepost Redaktion 28. März 2026

Alexander Hoffmann, Vorsitzender der CSU-Landesgruppe im Bundestag, verteidigt trotz des schwachen CSU-Abschneidens bei den Kommunalwahlen in Bayern den Anti-Grünen-Kurs seiner Partei. In einem Interview mit dem „Tagesspiegel“ wirft er den Grünen Populismus vor und kritisiert ihre frühere Regierungsarbeit in der Ampel deutlich.

CSU-Politiker sieht Grünen-Erfolge als Personenwahlen

Alexander Hoffmann, Vorsitzender der CSU-Landesgruppe im Bundestag, bewertet den Kurs seiner Partei gegenüber den Grünen als weiterhin richtig. Trotz des vergleichsweise schwachen Abschneidens der CSU bei den Kommunalwahlen in Bayern sieht er dafür keine Veranlassung zur Korrektur.
Mit Blick auf die Oberbürgermeisterwahl in München sagte Hoffmann dem „Tagesspiegel“: „Bei der OB-Wahl in München wurde weniger ein Grüner gewählt, sondern Dieter Reiter wurde abgewählt“. Auch in Baden-Württemberg erkennt er nach eigener Darstellung keinen eigentlichen Triumph der Grünen. Dort hätten „nicht die Grünen gewonnen, sondern Cem Özdemir“. Hoffmann sagte weiter: „Er hat im Wahlkampf alles dafür getan, den Eindruck zu erwecken, er habe nichts mit den Grünen zu tun“ (Quelle jeweils: „Tagesspiegel“).

Kritik an Oppositionsarbeit der Grünen im Bundestag

Hoffmann richtet seine Kritik insbesondere an die Rolle der Grünen im Bundestag. „Die Grünen im Bund entwickeln sich immer mehr zu einer populistischen Partei“, sagte er dem „Tagesspiegel“. Schon in der Ampel unter Robert Habeck habe man nach seiner Darstellung gesehen, „wie gefährlich grüne Ideologie für die Demokratie und die deutsche Wirtschaft sei“.
Als Beispiel nannte Hoffmann das sogenannte Heizungsgesetz. „Beim Heizungsgesetz waren die Grünen bereit, massive gesellschaftliche Verwerfungen in Kauf zu nehmen“, sagte er dem „Tagesspiegel“. Zugleich verteidigte er die neuen Eckpunkte von Union und SPD zu diesem Gesetz.

Verteidigung der neuen Heizungspläne von Union und SPD

Hoffmann betonte im Gespräch mit dem „Tagesspiegel“, Union und SPD wollten mit ihren neuen Eckpunkten zum sogenannten Heizungsgesetz bestehende Entwicklungen nicht ausbremsen. „Es gibt heute bereits den Trend zur Wärmepumpe, den wollen wir nicht abwürgen“, erklärte er. Schwarz-Rot wolle „den Menschen Wahlfreiheit im Heizungskeller lassen“, so Hoffmann.

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Polizeiabsperrung (Archiv)

Familiendrama in Witten: Vater tötet Sohn, verletzt Angehörige

von Hasepost Redaktion 28. März 2026

In einem Mehrfamilienhaus in Witten im nordrhein-westfälischen Ennepe-Ruhr-Kreis hat ein Mann am Samstag seine Frau, seinen Sohn und seine Tochter mit einem Messer angegriffen. Der 12 Jahre alte Sohn erlag seinen Verletzungen, wie die Polizei dem Portal "Der Westen" bestätigte.

Messerangriff in Witten endet tödlich

Nach Angaben der Polizei gegenüber dem Portal „Der Westen“ begann die Tat zunächst im häuslichen Umfeld, bevor sie sich später auf die Straße verlagerte. Der tatverdächtige Vater wurde festgenommen und befindet sich in polizeilichem Gewahrsam.

Ermittlungen zu Hintergründen laufen

Die weiteren Hintergründe waren zunächst unklar. Eine Mordkommission wurde eingesetzt, um die Ermittlungen voranzutreiben.

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Sven Schulze

Sachsen-Anhalts Regierungschef kritisiert Merz-Regierung und fordert Ergebnisse

von Hasepost Redaktion 28. März 2026

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) hat die Performance der CDU-geführten Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz kritisiert und ein besseres Erscheinungsbild in der Öffentlichkeit gefordert. Vor der Landtagswahl im September in Sachsen-Anhalt verbindet er seine eigenen Chancen ausdrücklich mit einer positiveren Bilanz der Berliner Koalition.

Schulze fordert bessere Ergebnisse der Bundesregierung

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) blickt kritisch auf die Arbeit der CDU-geführten Bundesregierung von Kanzler Friedrich Merz. „Das Image der Bundesregierung muss wieder besser werden“, sagte Schulze dem „Spiegel“. Aus seiner Sicht reicht die bisherige Bilanz nicht aus: „Es braucht echte Ergebnisse, nicht nur in der Wirtschaftspolitik.“

Landtagswahlkampf in Sachsen-Anhalt im Schatten Berlins

Mit Blick auf die Landtagswahl im September setzt Schulze darauf, auch von einer verbesserten Wahrnehmung der Regierung in Berlin zu profitieren. „Uns ist am meisten geholfen, wenn sich die CDU im Bund auf ihre Arbeit konzentriert“, sagte er dem „Spiegel“. „Das würde uns den Wahlkampf hier erleichtern.“ In Sachsen-Anhalt wird am 6. September gewählt, die AfD liegt dort in Umfragen deutlich vor der CDU und allen anderen Parteien.

Sorge um wirtschaftliche Lage und Ost-West-Unterschiede

Auch die aktuelle Stimmung in der Bevölkerung in Sachsen-Anhalt führt Schulze auf die Politik der Bundesregierung zurück. Viele Menschen fürchteten, die wirtschaftliche Not könnte wieder so groß werden wie in den Jahren nach der Wiedervereinigung. „Das liegt nicht an der Landesregierung hier, sondern daran, dass viele Menschen wenig Vertrauen in die Berliner und Brüsseler Politik haben“, sagte er dem „Spiegel“.
Zugleich verweist Schulze auf strukturelle Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland. „Das Durchschnittsgehalt liegt noch immer knapp 20 Prozent niedriger als im Westen, viele haben kein Erbe und kaum Ersparnisse. Wenn dann plötzlich der Diesel an der Tankstelle deutlich über zwei Euro pro Liter kostet, macht das etwas mit den Menschen – noch mehr als im Westen, wo das Durchschnittsgehalt eines Vollzeitbeschäftigten bei 4.800 Euro liegt“, sagte Schulze dem „Spiegel“.

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Fahne von

Verfassungsschützer warnt: Russland erhöht Risiko für Rüstungsmanager

von Hasepost Redaktion 28. März 2026

Nach der Festnahme mutmaßlicher russischer Spione warnt Thüringens Verfassungsschutzpräsident Stephan Kramer vor einer verschärften Bedrohungslage für Führungskräfte der Rüstungsindustrie. Besonders betroffen seien Manager von Unternehmen, die die Ukraine unterstützen, die zunehmend in den Fokus hybrider Angriffe russischer Dienste rückten.

„Deutlich zugenommenes Aggressionspotenzial“ gegen Rüstungsmanager

Thüringens Verfassungsschutzpräsident Stephan Kramer sieht nach der jüngsten Festnahme mutmaßlicher russischer Spione eine wachsende Gefahr für Manager in der Rüstungsbranche. „Die Risikobereitschaft und das Aggressionspotenzial haben in den letzten Monaten deutlich zugenommen – von Einschüchterung und Kompromittierung bis hin zu konkreten Aktionen gegen Leib und Leben von Rüstungsmanagern im Rahmen hybrider Angriffe“, sagte Kramer dem „Handelsblatt“.
Die Bundesanwaltschaft hatte am Dienstag mitgeteilt, dass man zwei Personen habe festnehmen lassen, die für einen russischen Geheimdienst spioniert haben sollen. Die Beschuldigten sollen einen Geschäftsmann ausgespäht haben, dessen Firma von Bayern aus Bauteile für Drohnen an die Ukraine liefert.

Rüstungsbetriebe als „legitime Angriffsziele“

Kramer erklärte, dass Rüstungsbetriebe und ihre Manager, insbesondere wenn sie die Ukraine unterstützen, von Russland als „legitime Angriffsziele“ angesehen würden, sei „nicht neu“. Dieses Szenario „fließt in entsprechende Sicherheitslagebewertungen und Warnungen der Sicherheitsbehörden in Deutschland seit Langem mit ein“. Auch das persönliche Umfeld könne davon nicht ausgenommen werden.

Verweis auf frühere Tötungsoperationen

Der Behördenchef verwies in diesem Zusammenhang auf frühere Vorgehensweisen russischer Agenten. Tötungsoperationen stünden „in einer langen Tradition von Giftattentaten russischer Nachrichtendienste“. Dies betreffe etwa Oppositionelle sowie ehemalige Angehörige russischer Dienste, vorwiegend im europäischen Exil in den vergangenen Jahrzehnten.

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Symbolbild IHK

Osnabrück setzt auf Ausbildung: Lehre bleibt bei Jugendlichen gefragt

von Hasepost 28. März 2026

Aktuell schreiben viele Jugendliche Bewerbungen für einen Ausbildungsstart im Jahr 2026. „Wir möchten sie ausdrücklich dazu ermutigen, diesen Schritt zu einer Karriere mit Lehre zu gehen“, sagt Juliane Hünefeld-Linkermann, IHK-Geschäftsbereichsleiterin Aus- und Weiterbildung. Denn eine aktuelle IHK-Umfrage zeigt, dass junge Menschen damit eine gute Wahl treffen: „81 % der Auszubildenden in Osnabrück, dem Emsland und der Grafschaft Bentheim geben darin an, dass sie sich wieder für ihren Ausbildungsberuf entscheiden würden.“ Die duale Ausbildung bleibt damit für junge Menschen ein attraktiver Bildungsweg.

Ausbildung ist atrraktiver Bildungsweg für Jugendliche

„Damit dies so bleibt, muss die berufliche Bildung als gleichwertiger Bildungsweg zum Studium gestärkt werden, etwa durch Investitionen in Berufsschulen und eine bessere Unterrichtsversorgung“, so Hünefeld-Linkermann.

Zu den Umfrageergebnissen: Bei der Wahl des Ausbildungsberufs war es den Auszubildenden aus der Region vor allem wichtig, dass der Beruf ihnen Spaß macht (72 %), dass sie nach der Ausbildung gute Zukunftschancen haben (66 %) und dass der Beruf ihren Neigungen entspricht (55 %). Bei der Berufswahl geholfen haben den Jugendlichen besonders die Eltern und Familie (57 %) sowie Freunde (20 %). Dies zeigt, wie wichtig es ist, Angebote zur Berufsorientierung auch an Eltern zu richten, etwa in Form von Elternabenden.

Sichtbarkeit und digitale präsenz von Unternehmen ist wichtig

Ihren Ausbildungsplatz gefunden haben die Jugendlichen vornehmlich über Familie und Freunde (39 %), Internet und Social-Media (35 %) oder durch ein vorgelagertes Praktikum im Ausbildungsbetrieb (16 %). Sichtbarkeit und digitale Präsenz sind also für Betriebe grundlegend wichtig, um Auszubildende zu finden. Die IHKs in Niedersachsen unterstützen Ausbildungsbetriebe dabei zum Beispiel durch die Internetseite und durch das IHK-Siegel „Top-Ausbildung“ für Unternehmen mit herausragender Ausbildungsqualität. Ein regionaler Ausbildungsatlas findet sich im Ausbildungsmagazin „Karriere mit Lehre“ der IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim, der alle Ausbildungsberufe und -betriebe listet.

Über 6.000 Auszubildende befragt

Bei der Wahl des Ausbildungsbetriebes war den Auszubildenden der Region wichtig, dass das Unternehmen in ihrer Nähe liegt (56 %), dass das Unternehmen insgesamt ein gutes Image hat (41 %) und dass die Aussicht besteht, übernommen zu werden (38 %). Für die Ausbildungsumfrage hatten die IHKs in Niedersachsen kürzlich mehr als 6.000 Azubis befragt. Aus der Region nahmen rund 800 Auszubildende teil.

28. März 2026 0 Kommentare
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Markus Söder

Ex-CSU-Chef Huber wirft Söder Blockadepolitik und Konzeptlosigkeit vor

von Hasepost Redaktion 28. März 2026

Der frühere CSU-Vorsitzende Erwin Huber hat seinen Nachfolger Markus Söder vor einer Blockade in der Bundesregierung gewarnt und mehr Konstruktivität in der Reformdebatte gefordert. Hintergrund sind Söders jüngste Forderungen nach höherem Reformtempo und Steuerentlastungen, die aus Hubers Sicht nicht zu den aktuellen Herausforderungen passen. Huber kritisiert insbesondere Söders Vorgehen in Berlin und Bayern sowie dessen Rolle in der Koalition.

Huber fordert konstruktive Rolle im „Team Merz“

Der frühere CSU-Vorsitzende Erwin Huber warf CSU-Chef Markus Söder mangelnde Teamarbeit in der Union vor. „Söder sollte endlich lernen, konstruktiv im Team Merz zu spielen, statt von der Seitenlinie falsche Einwürfe zu fabrizieren“, sagte Huber dem „Spiegel“. Viele CSU-Wähler, vor allem aus dem Mittelstand, erwarteten Lösungen, so Bayerns früherer Wirtschafts- und Finanzminister.

Kritik an Steuerplänen und Reformkurs

Hintergrund der Kritik Hubers sind Söders Ansagen an die Bundesregierung. Der CSU-Chef hatte zu Wochenbeginn im „Stern“ mehr Reform-Tempo gefordert. Zugleich setzt Söder trotz des Haushaltslochs auf Steuerentlastungen für Unternehmen, Erben und Spitzenverdiener. Das widerspricht den Reformvorschlägen des SPD-Vorsitzenden und Finanzministers Lars Klingbeil.
Söder setze als Koalitionspartner in Berlin „knappe Fristen, verbunden mit einem Nein zu vielen Reformschritten“, so Huber. „Zusätzlich fordert er trotz hoher Verschuldung saftige Mehrausgaben und eine unrealistische Steuerpolitik, die weder konzeptionell durchdacht noch durchgerechnet ist.“

Widersprüche zwischen Berlin und Bayern

Der Ministerpräsident „gibt Rätsel auf“, sagte Huber. „In Bayern spart er für den ausgeglichenen Haushalt zulasten von Familien, Pflege, Besoldung“ und nehme dafür viel Ärger in Kauf. Dagegen stehe sein Vorgehen in Berlin mit den Ansagen an die Partner. „Sollte Söder eine Doppelstrategie vorschweben – ein Standbein in der Koalition und ein Spielbein in der Opposition, sage ich: Das geht nicht in Zeiten multipler Krisen“, so der 79-Jährige und fragt: „Wo ist ein Steuerprogramm der CSU? Wo ein Konzept zu Rente und Gesundheit?“ Die Zeiten seien zu ernst und der Vertrauensverlust der Koalition sei zu hoch „für politische Extratouren“.
Die Politik, so Huber, stehe vor einer historischen Aufgabe bei Verteidigung, Wirtschaft und sozialer Sicherheit: „Das wäre schon in guten Zeiten eine Riesenaufgabe und erfordert Disziplin, Teamarbeit und Weitblick.“ Deshalb gelte nun: „Söder sollte sich, nach dem Beispiel von Theo Waigel, konstruktiv einbringen“, so Huber. Der CSU-Chef sei das „dem Land und der Partei schuldig“.

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Stahlproduktion (Archiv)

Studien: Deutscher Industrie droht Strukturbruch, keine Deindustrialisierung

von Hasepost Redaktion 28. März 2026

Die deutsche Industrie befindet sich nach mehreren Studien in einem tiefgreifenden Strukturbruch, eine umfassende Deindustrialisierung sehen die Autoren jedoch nicht. Drei Untersuchungen des Ifo-Instituts, des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) und der Bertelsmann-Stiftung kommen zu dem Ergebnis, dass ein Großteil der industriellen Wertschöpfung auf wachsende Branchen entfällt. Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet über die Studien und deren Einschätzungen zu den aktuellen Herausforderungen des Standorts Deutschland.

Wachsende Nachfrage in weiten Teilen des verarbeitenden Gewerbes

Ein zentrales und von den Studienautoren als überraschend beschriebenes Ergebnis: 76 Prozent der Bruttowertschöpfung des verarbeitenden Gewerbes entfallen auf Branchen, deren Produkte in den vergangenen fünf Jahren immer stärker nachgefragt wurden. Die große Mehrheit der Industrieunternehmen hat den Untersuchungen zufolge überwiegend wachsende Produkte im Portfolio – von der Pharma- und Halbleiterindustrie bis hin zum Maschinenbau, wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ berichtet.
Selbst in vermeintlichen Krisenbranchen wie der Metallerzeugung oder der Chemie überwiegen laut den Forschern die wachstumsstarken Segmente. Die Studien von Ifo-Institut, IW und Bertelsmann-Stiftung zeigen damit, dass der industrielle Kern in vielen Bereichen von steigender Nachfrage getragen wird.

Automobilindustrie als Problemfall

Der große Wermutstropfen bleibt der Industriebranche zufolge die Automobilindustrie mit knapp 900.000 Beschäftigten. Dort verschärft die Konkurrenz die Lage. Zudem hat sich die deutsche Ausfuhr von Autos nach China in wenigen Jahren halbiert – die Umstellung auf wachstumsstarke Produkte ist den Studien zufolge noch nicht gelungen, wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ weiter berichtet.

Forderungen an die Politik und „Bild in Grautönen“

Die Forscher fordern die Politik auf, nicht bestehende Strukturen zu konservieren, sondern innovationsfreundliche Rahmenbedingungen zu schaffen. Angesichts der schrumpfenden Erwerbsbevölkerung könne ein Modell tragfähig sein, bei dem in Deutschland entwickelt und anderswo produziert werde – vorausgesetzt, Kapitalmarkt, Steuersystem und Regulierung würden Innovationen begünstigen.
Die Studien zeichnen insgesamt ein Bild in Grautönen: Am Ende bleibt ein Bild in Grautönen. „Ich würde die Wette nicht ohne die deutsche Industrie machen“, sagte Oliver Falck vom Ifo-Institut der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. „Ich sehe da absolut positive Entwicklungen.“

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28. März 2026 0 Kommentare
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