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EU-Fahnen (Archiv)

EU leitet Verfahren gegen Snapchat wegen Kinderschutz ein

von Hasepost Redaktion 26. März 2026

Die EU-Kommission hat ein förmliches Verfahren gegen Snapchat eingeleitet, um die Einhaltung des Gesetzes über digitale Dienste (DSA) zu überprüfen. Im Mittelpunkt stehen der Schutz Minderjähriger, die Wirksamkeit der Alterskontrollen sowie der Umgang mit illegalen Inhalten auf der Plattform.

Verdacht auf unzureichenden Schutz Minderjähriger

Die EU-Kommission in Brüssel teilte am Donnerstag mit, sie vermute, dass Snapchat möglicherweise gegen den DSA verstoßen hat, indem die Plattform Minderjährige unzureichend vor Grooming-Versuchen und der Rekrutierung für kriminelle Aktivitäten geschützt habe. Zudem könnten über Snapchat Informationen über den Verkauf illegaler Waren wie Drogen und altersbeschränkter Produkte wie Vapes und Alkohol verbreitet worden sein.
Die Untersuchung konzentriert sich nach Angaben der Kommission auf fünf Hauptbereiche, darunter die Alterssicherung. Laut den Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Snapchat müssen Nutzer mindestens 13 Jahre alt sein, um die Plattform zu nutzen. Die Kommission vermutet jedoch, dass die Selbsterklärung als Alterssicherungsmaßnahme unzureichend ist und Kinder unter 13 Jahren nicht effektiv vom Zugriff auf den Dienst abgehalten werden. Auch die Standard-Kontoeinstellungen von Snapchat könnten aus Sicht der Brüsseler Behörde unzureichend sein, um die Privatsphäre und Sicherheit von Minderjährigen zu gewährleisten.

Alterssicherung und Kontoeinstellungen im Fokus

Ein weiterer Schwerpunkt der Untersuchung ist nach Angaben der EU-Kommission die Verbreitung von Informationen über den Verkauf verbotener Produkte. Die Behörde geht davon aus, dass die Instrumente von Snapchat zur Moderation von Inhalten nicht wirksam genug sein könnten, um die Verbreitung solcher Informationen zu verhindern. Zudem könnten die Mechanismen zur Meldung illegaler Inhalte nicht benutzerfreundlich genug sein.
Die Kommission kündigte an, nun eine eingehende Untersuchung durchzuführen und weitere Beweise zu sammeln, um die Vorwürfe zu überprüfen. Dabei soll geprüft werden, ob Snapchat die Vorgaben des Gesetzes über digitale Dienste einhält.

Klare Worte aus der EU-Kommission

„Von Grooming und der Konfrontation mit illegalen Inhalten bis hin zu Kontoeinstellungen, die die Sicherheit von Minderjährigen gefährden – Snapchat scheint übersehen zu haben, dass das Gesetz über digitale Dienste hohe Sicherheitsstandards für alle Nutzer vorschreibt“, sagte EU-Kommissionsvize Henna Virkkunen. „Im Rahmen dieser Untersuchung werden wir die Einhaltung unserer Rechtsvorschriften durch das Unternehmen genau unter die Lupe nehmen.“

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26. März 2026 0 Kommentare
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Henning Höne

FDP-Vize Höne fordert personellen Neustart und will Parteichef werden

von Hasepost Redaktion 26. März 2026

FDP-Vize Henning Höne will auf dem Bundesparteitag Ende Mai für das Amt des Parteivorsitzenden kandidieren und sich dabei als alleiniger Bundesvorsitzender zur Wahl stellen. Er begründet seinen Schritt mit der Notwendigkeit eines Neuanfangs in der Partei und kritisiert den bisherigen Kurs der Parteiführung als unzureichend, um verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen.
FDP-Vize Henning Höne will beim Bundesparteitag Ende Mai für das Amt des Parteivorsitzenden kandidieren. „Unsere Perspektive, unsere Art Politik zu machen, wird gebraucht“, sagte er am Donnerstag der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ). Aber dafür müsse man einen Neuanfang schaffen. „Ich will der Partei ein Angebot dafür machen und auf dem Bundesparteitag Ende Mai als Bundesvorsitzender kandidieren.“

Keine Doppelspitze, aber Lob für Parteikollegen

Höne gab an, als alleiniger Vorsitzender kandidieren zu wollen und nicht als Teil einer Doppelspitze. „Mein Angebot ist eines, das ich allein mache“, sagte er der FAZ. Die EU-Abgeordnete Marie-Agnes Strack-Zimmermann hatte zuletzt öffentlich durchblicken lassen, dass sie sich vorstellen könnte, zusammen mit Höne für eine Doppelspitze zu kandidieren. Höne sagte der FAZ, er freue sich, wenn auch andere Persönlichkeiten sich weiterhin stark einbrächten. „Wir brauchen Marie-Agnes Strack-Zimmermann, wir brauchen Wolfgang Kubicki und viele andere.“

Neustart nach angekündigtem Rücktritt des Bundesvorstands

Hönes Bewerbung um den Parteivorsitz kommt nur wenige Tage, nachdem Anfang der Woche der Bundesvorstand der FDP angekündigt hatte, zum Bundesparteitag Ende Mai gesammelt zurückzutreten. Parteichef Christian Dürr hatte das als Ausdruck des Willens beschrieben, sich dort eine neue Legitimation zu holen, sich also in dem von ihm eingeschlagenen Kurs bestätigen zu lassen. Dürr selbst will wieder als Parteivorsitzender antreten.

Kritik an Kurs und Forderung nach „neuen Köpfen“

Höne kritisierte diesen Kurs. „Wir haben nicht nur Wahlen verloren, sondern auch viel Vertrauen“, sagte er der FAZ. „Das wollen wir zurückgewinnen. Wir haben seit der Bundestagswahl schon zu viel Zeit verstreichen lassen. Darum brauchen wir dringend einen Neustart im Mai.“ Dieser könne nur mit „neuen Köpfen“ gelingen. Dürr sehe er nicht als Teil eines neuen Vorstandes, sagte Höne der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.

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26. März 2026 0 Kommentare
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Fahrradweg (Archiv)

Studie: E‑Bike-Unfälle treffen ältere Männer ohne Helm besonders hart

von Hasepost Redaktion 26. März 2026

E-Bike-Unfälle führen bei älteren Männern besonders häufig zu schweren Verletzungen. Das ergab eine Studie der Technischen Universität München (TUM). Demnach waren fast alle schwer verletzten Patienten, die nach einem E-Bike-Sturz auf die Intensivstation mussten, Männer mit einem Durchschnittsalter von 77 Jahren. Keiner von ihnen hatte einen Helm getragen.

Studie der Technischen Universität München

Einer Untersuchung der Technischen Universität München (TUM) zufolge sind insbesondere ältere Männer von schweren Unfällen mit E-Bikes betroffen. Die Unfallchirurgen der TUM analysierten die Daten von 103 verletzten E-Bike-Fahrern aus den Jahren 2017 bis 2023.
Allein 2023 habe sich die Zahl der behandelten Unfälle im Vergleich zum Vorjahr um das Anderthalbfache erhöht, so die Forscher. Über ein Drittel der Patienten musste stationär aufgenommen werden. Fast alle schwer verletzten Patienten, die nach einem E-Bike-Sturz auf die Intensivstation mussten, waren Männer mit einem Durchschnittsalter von 77 Jahren und ohne Helm unterwegs.

Risikofaktoren und Unfallmechanismen

Als Risikofaktoren identifizierte die Studie eine Kombination aus Erschöpfung während der Fahrt, der Einnahme von Blutverdünnern und dem Verzicht auf einen Helm. Das hohe Gewicht der E-Bikes von rund 20 Kilogramm erschwere die Kontrolle bei Stürzen, erklärten die Mediziner der TUM. Zudem könne die Motorunterstützung dazu führen, dass Fahrer ihre körperliche Erschöpfung zu spät bemerkten.

Warnung vor „folgenschwerer Kaskade“

Leitender Oberarzt Michael Zyskowski warnte vor einer „folgenschweren Kaskade“. Er verwies auf das Zusammenspiel von hohem Fahrzeuggewicht, motorischer Unterstützung und fehlendem Helmschutz. Die Mediziner riefen alle E-Bike-Nutzer dringend dazu auf, einen Helm zu tragen. Dieser hätte ihrer Einschätzung nach die meisten schweren Kopfverletzungen verhindern können.

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26. März 2026 0 Kommentare
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Frankfurter Börse

Dax rutscht ab: Hoher Ölpreis schürt Rezessionsangst

von Hasepost Redaktion 26. März 2026

Der Dax hat am Donnerstag seine Verluste im Verlauf des Vormittags ausgeweitet und blieb klar im Minus. Belastet von einem stark steigenden Ölpreis und wachsender Sorge vor Stagflation rutschte der Leitindex bis zur Mittagszeit deutlich unter das Vortagesniveau. Analysten verweisen auf die Energieabhängigkeit Europas und Unsicherheit im Nahen Osten als zentrale Faktoren für die eingetrübte Stimmung an den Aktienmärkten.

Dax rutscht tiefer ins Minus

Der Dax bewegte sich am Donnerstag nach einem bereits schwachen Start bis zum Mittag weiter im roten Bereich. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 22.630 Punkten berechnet, 1,4 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Brenntag, BASF und Henkel, am Ende die Porsche-Holding, Siemens Energy und MTU.

Sorge vor Stagflation belastet Anleger

„Mit jedem Handelstag, an dem der Ölpreis über 100 US-Dollar notiert, verschlechtert sich die Stimmung am Aktienmarkt“, sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. Die Gefahr einer Stagflation nehme stetig zu und könne insbesondere in Europa zu einer Rezession führen. „Die hohe Energieabhängigkeit der europäischen Staaten führt zu einer unangenehmen Sandwich-Situation, in der sowohl die Inflation als auch eine drohende Wachstumsabschwächung auf die Unternehmensbilanzen drücken.“ Das Szenario werde durch die weiterhin widersprüchlichen Nachrichten aus dem Nahen Osten verstärkt und von den Investoren mehr und mehr in die Kurse eingepreist, so CMC Markets.

Euro schwächer – Ölpreis deutlich im Plus

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1546 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8661 Euro zu haben. Der Ölpreis stieg unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 106,20 US-Dollar; das waren 3,9 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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26. März 2026 0 Kommentare
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Grenzübergang Deutschland

Deutschland und Niederlande beschleunigen Abschiebungen und verstärken Grenzsicherheit

von Hasepost Redaktion 26. März 2026

Deutschland und die Niederlande wollen abgelehnte Asylbewerber schneller in ihre Herkunftsländer zurückführen und dazu ihre Zusammenarbeit deutlich ausbauen.Die Innen- und Migrationsminister beider Länder einigten sich in Berlin auf eine engere Kooperation bei der Umsetzung des europäischen Asyl- und Migrationspakts, bei sicherheitspolitischen Fragen und beim Informationsaustausch entlang der gemeinsamen Grenze.

Berlin und Den Haag planen engere Kooperation

Deutschland und die Niederlande haben sich darauf verständigt, die Rückführungen von abgelehnten Asylbewerbern zu beschleunigen und die Zusammenarbeit ihrer Sicherheitsbehörden entlang der gemeinsamen Grenze auszubauen. Das teilte das Bundesinnenministerium mit. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) und der niederländische Minister für Migration und Asyl, Bart van den Brink, trafen sich zu diesem Zweck am Donnerstag in Berlin.
Im Mittelpunkt der Gespräche stand nach Angaben des Ministeriums die zügige Umsetzung des europäischen Asyl- und Migrationspakts. Eine zentrale Rolle sollen dabei sogenannte „Return Hubs“ spielen, Einrichtungen, die die Rückkehr von abgelehnten Asylbewerbern effizienter organisieren sollen. Deutschland und die Niederlande wollen bei der Ansprache von Drittstaaten und der diplomatischen Umsetzung eng zusammenarbeiten.

"Return Hubs" und Rückführungen

Die geplanten „Return Hubs“ sollen dazu beitragen, Verfahren zur Rückkehr abgelehnter Asylbewerber zu bündeln und die Abläufe zu straffen. Beide Länder streben an, die Rückführungen deutlich zu erhöhen und dabei auf abgestimmte Strukturen sowie gemeinsame diplomatische Initiativen gegenüber Drittstaaten zu setzen.
„Deutschland und die Niederlande gehen bei der Migrationspolitik gemeinsam voran“, sagte Dobrindt laut Bundesinnenministerium. „Klar ist: Wir wollen weniger irreguläre Migration und deutlich mehr Rückführungen.“ Dafür setze man auf klare Regeln und neue Instrumente wie die „Return Hubs“, damit Rückkehr konsequenter funktioniere.

Ausbau der sicherheitspolitischen Zusammenarbeit

Neben der Migrationspolitik soll auch die sicherheitspolitische Zusammenarbeit vertieft werden. Spezialeinheiten beider Länder sollen enger kooperieren, und die Behörden entlang der gesamten Grenze – von Aachen und Maastricht bis zur Nordsee – sollen künftig rund um die Uhr Informationen austauschen können.
„Gleichzeitig machen wir unsere Länder sicherer. Wir arbeiten enger zusammen, tauschen Informationen schneller aus und stärken die Zusammenarbeit unserer Polizeibehörden über die Grenze hinweg“, erklärte Dobrindt nach dem Treffen mit van den Brink laut Bundesinnenministerium.

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26. März 2026 0 Kommentare
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Chinesische Flagge

Müller stoppt China-Pläne und forciert Expansion in Europa

von Hasepost Redaktion 26. März 2026

Die Drogeriekette Müller hat ihre konkreten Expansionspläne für den chinesischen Markt vorerst auf Eis gelegt und richtet ihren Fokus stattdessen stärker auf Europa. Während die Gespräche über einen Einstieg in Shanghai-Pudong ruhen, treibt das Unternehmen die Erschließung neuer Märkte wie Slowakei und Tschechien voran. Die grundsätzliche Option eines späteren China-Einstiegs bleibt jedoch bestehen.

Müller verschiebt Einstieg in China und setzt auf Europa

Die Drogeriekette Müller hat einen weitreichenden Einstieg mit eigenen Geschäften in den chinesischen Markt geprüft und nun zunächst vertagt. Stattdessen wird das Unternehmen neue Länder in Europa erschließen, wie Müller dem „Handelsblatt“ (Freitagsausgabe) bestätigte. „Für die aktuelle Phase hat Müller entschieden, seinen Expansionsschwerpunkt auf Europa zu legen – insbesondere auf die neu erschlossenen Märkte Slowakei und Tschechien“, sagte ein Sprecher. Weitere europäische Länder befänden sich derzeit in der Bewertung.

Konkrete Planungen für Pudong in Shanghai

Dabei waren die Planungen für China bereits sehr konkret. Startpunkt der Expansion sollte das Wirtschafts- und Hightech-Viertel Pudong in Shanghai werden. Mit der dortigen Entwicklungsgesellschaft führten Vertreter des Unternehmens intensive Gespräche, die nach Angaben von Müller „offen und konstruktiv“ verliefen.
Wie Chu Tongzhou, der Leiter der Müller-Aktivitäten in China, auf einer Konferenz in Pudong bekanntgab, hatte das Unternehmen schon die Auswahl eines Standortes für den ersten Drogeriemarkt gestartet und plante die Eröffnung für das vierte Quartal 2026. Die Planungen sahen bis zu 500 Läden in China in den kommenden fünf Jahren vor.

Gespräche in Pudong ruhen vorerst

Nun aber hat Müller dieses Investitionsvorhaben zurückgestellt, jedoch nicht komplett beendet. „Zum jetzigen Zeitpunkt“ würden die Gespräche in Pudong nicht weitergeführt, teilte das Unternehmen mit. Zugleich hob Müller hervor: „Beide Seiten schließen nicht aus, zu einem späteren Zeitpunkt erneut miteinander in Kontakt zu treten, sofern sich neue Möglichkeiten ergeben.“

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26. März 2026 0 Kommentare
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Container im

OECD: Nahostkonflikt gefährdet globales Wachstum und treibt Inflation

von Hasepost Redaktion 26. März 2026

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) sieht die globale Wirtschaft angesichts des Konflikts im Nahen Osten unter Druck. In ihrem am Donnerstag veröffentlichten Zwischenbericht zur Weltwirtschaft warnt sie vor neuen Inflationsrisiken und erheblichen Unsicherheiten. Trotz dieser Risiken hält die OECD an einem moderaten weltweiten Wachstum fest, betont jedoch die Verwundbarkeit der Prognosen.

Konflikt im Nahen Osten belastet Aussichten

Die OECD sieht die Widerstandsfähigkeit der globalen Wirtschaft durch den Konflikt im Nahen Osten auf die Probe gestellt. Der Konflikt erzeuge neuen inflationären Druck und schaffe erhebliche Unsicherheiten, heißt es im neuen OECD-Zwischenbericht zur Weltwirtschaft, der am Donnerstag veröffentlicht wurde.
Die Organisation rechnet weiterhin mit einer globalen Wachstumsrate für 2026 von 2,9 Prozent. Für 2027 wurde sie von 3,1 auf 3,0 Prozent heruntergesetzt. Diese Projektionen sind jedoch durch die ungewisse Entwicklung des Konflikts im Nahen Osten mit erheblicher Unsicherheit verbunden.

Weltwirtschaft zwischen Wachstum und Inflationsdruck

Der Energieschock infolge des Konflikts im Nahen Osten wird laut OECD voraussichtlich das globale Wachstum erheblich belasten und den Inflationsdruck erhöhen. In den Vereinigten Staaten wird ein BIP-Wachstum von 2,0 Prozent für 2026 prognostiziert, das sich bis 2027 auf 1,7 Prozent verlangsamen soll.
Für die Eurozone wurden Wachstumsraten von 0,8 Prozent in 2026 und 1,2 Prozent in 2027 erwartet. Chinas Wachstum werde sich voraussichtlich auf 4,4 Prozent in 2026 und 4,3 Prozent in 2027 verlangsamen.

Schwache Dynamik in Deutschland

Für Deutschland geht die Organisation davon aus, dass die Wirtschaftsleistung im laufenden Jahr nur leicht zulegen wird. Für 2026 liegt die Prognose bei 0,8 Prozent, 2027 dann bei 1,5 Prozent.

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26. März 2026 0 Kommentare
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Fahrradweg auf dem Limberg, Osnabrück

Niedersachsen fördert Radwege im Osnabrücker Land mit 4,7 Millionen Euro

von Hasepost 26. März 2026

Mit dem bisher größten Investitionspaket für den Radverkehr fördert die niedersächsische Landesregierung den Radwegebau im Landkreis Osnabrücker. Neue Radwege schließen Lücken, bestehende Strecken werden saniert und damit sicherer und komfortabler für alle, die im Alltag aufs Fahrrad setzen. Im Osnabrücker Land sollen mit dem Landesbauprogramm insgesamt 17 Kilometer gefördert werden. Dazu gehören der Bürgerradwege in Wallenhorst/Hollage, der entlang der L 109 um 750 Meter verlängert werden soll und die 3,3 Kilometer zwischen Voltlage-Höckel und Merzen-Engelern, wo zwei neue Radwegebrücken gebaut werden sollen.

Entscheidung gut für das Klima und die allgemeine Lebensqualität

„Das Fahrrad als umweltfreundliche Alternative wird so erheblich gestärkt“, so Anne Kura und Volker Bajus, die grünen Landtagsabgeordneten aus der Region. „Wir schaffen gemeinsam mit dem Landkreis ein Netz, das immer sicherer, durchgängiger und attraktiver wird. Das ist nicht nur gut fürs Klima, sondern auch für die Lebensqualität – gerade im ländlichen Raum.“

Investition in Millionenhöhe Schritt in die richtige Richtung

Insgesamt investiert das Land rund 4,7 Millionen Euro in den Ausbau und die Sanierung von Radwegen im Landkreis Osnabrück – vor allem entlang der Landesstraßen. Kura und Bajus sehen in den Investitionen einen wichtigen Schritt, betonen aber auch, dass der Ausbau konsequent weitergehen muss: „Es ist richtig, dass wir jetzt Tempo machen. Gleichzeitig wissen wir, dass noch viele Lücken geschlossen und bestehende Wege verbessert werden müssen. Unser Ziel bleibt klar: ein Radwegenetz, auf dem man sicher, bequem und gerne unterwegs ist.“

In Niedersachsen setzen bereits viele auf den Radverkehr

Hintergrund ist die langfristige Strategie des Landes, den Anteil des Radverkehrs deutlich zu steigern. Bereits heute werden rund 15 Prozent aller Wege in Niedersachsen mit dem Fahrrad zurückgelegt und bis 2030 soll dieser Anteil auf 25 Prozent wachsen. Gleichzeitig profitiert auch die Wirtschaft: Der Radtourismus trägt jährlich erheblich zur Wertschöpfung bei und stärkt insbesondere ländliche Regionen.

26. März 2026 0 Kommentare
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Arbeiter Gleisanlage

Arbeitsmarkt 2045: Gesamt stabil, Ostdeutschland verliert massiv

von Hasepost Redaktion 26. März 2026

Das Arbeitskräfteangebot in Deutschland wird sich bis 2045 insgesamt nur geringfügig verringern. Während die Zahl der Erwerbspersonen bundesweit nahezu stabil bleibt, nehmen die regionalen Unterschiede deutlich zu. Vor allem strukturschwächere ostdeutsche Regionen verlieren viele Erwerbspersonen, während Ballungsräume wie Hamburg, München und Berlin stark zulegen.

Gesamtzahl der Erwerbspersonen bleibt nahezu stabil

Laut neuer Erwerbspersonenprognose des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) sinkt das Arbeitskräfteangebot in Deutschland bis 2045 nur leicht um rund 0,5 Prozent auf etwa 43,3 Millionen Menschen. Die Prognose basiert auf der aktuellen Bevölkerungsprognose des BBSR sowie dem Mikrozensus der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder.

Deutliche regionale Unterschiede

Zugleich verschärfen sich die regionalen Unterschiede: In 58 von 96 Raumordnungsregionen wird die Zahl der Erwerbspersonen abnehmen. Besonders stark betroffen sind strukturschwächere, vor allem ostdeutsche Regionen wie Altmark, Anhalt-Bitterfeld-Wittenberg und Nordthüringen, wo Rückgänge von mindestens 20 Prozent erwartet werden. Im Gegensatz dazu verzeichnen strukturstärkere Ballungsräume wie Hamburg und München Zuwächse von mehr als neun Prozent, für Berlin wird ein Anstieg von rund 15 Prozent prognostiziert.
In den wachstumsstarken Regionen steigt die Zahl der Erwerbspersonen vor allem durch Zuzüge und eine höhere Erwerbsbeteiligung der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter. In strukturschwächeren Regionen sinkt die Erwerbspersonenzahl deutlich, da zu wenige junge Menschen nachrücken, um altersbedingt ausscheidende Arbeitskräfte zu ersetzen. Zuwanderung und steigende Erwerbsbeteiligung können diese Verluste dort nicht ausgleichen.

Handlungsspielräume und Bedeutung von Qualifizierung

Politische Handlungsspielräume bestehen der Prognose zufolge vor allem bei der Zuwanderung und der Erwerbsbeteiligung. Fort- und Weiterbildung gewinnen an Bedeutung, um aktuelles Wissen zu sichern, wenn das Arbeitskräfteangebot insgesamt zurückgeht und weniger junge Menschen in den Arbeitsmarkt eintreten.

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26. März 2026 0 Kommentare
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EU-Parlament in

EU-Parlament ebnet Weg für härtere Abschieberegeln in Europa

von Hasepost Redaktion 26. März 2026

Das EU-Parlament hat den Weg für eine umstrittene Verschärfung der europäischen Einwanderungspolitik freigemacht. Eine Mehrheit der Abgeordneten stimmte in Brüssel für die Aufnahme von Verhandlungen mit dem Rat über einen neuen Rechtsrahmen für Rückführungen von Personen ohne Aufenthaltsrecht in der EU. Das Gesetzesprojekt sieht unter anderem Abschiebungen in sogenannte „Return Hubs“ außerhalb der EU und strengere Pflichten für abgelehnte Asylbewerber vor.

Parlament gibt Verhandlungsmandat frei

389 Abgeordnete stimmten am Donnerstag in Brüssel für die Aufnahme von Verhandlungen mit dem Rat über den neuen Rechtsrahmen für die Rückführung von Personen ohne Aufenthaltsrecht in der EU. 206 Parlamentarier votierten dagegen, 32 enthielten sich. Eine erste Verhandlungsrunde mit der zyprischen Ratspräsidentschaft soll in Kürze stattfinden.
Das Gesetzesprojekt soll die Abschiebung von Asylsuchenden in sogenannte „Return Hubs“ außerhalb der EU ermöglichen. Zudem sind auch klarere Regeln für die Rückführung und Anreize für die freiwillige Rückkehr von Migranten vorgesehen. Abgelehnte Asylbewerber sollen verpflichtet werden, an ihrer Rückführung mitzuwirken. Bei Verweigerung drohen Kürzungen von Unterhaltsleistungen oder die Beschlagnahme von Reisedokumenten.

Politische Mehrheiten und Kontroversen

Im Vorfeld hatten Absprachen zwischen der EVP und rechten Fraktionen zu dem Gesetzespaket für Aufregung gesorgt. Das Paket wurde letztendlich mit Unterstützung rechter Parteien wie der AfD verabschiedet.

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26. März 2026 0 Kommentare
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