HASEPOST
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Gute Nachricht des Tages: Boker Schützen spenden 8.450...
Trojanisches Pferd als Blickfang: Pläne für Çanakkale-Park im...
Ärger um Baumfällungen im Osnabrücker Schutzgebiet – Grüne...
Radverkehr-Streit eskaliert: BOB wirft CDU Ideenklau bei Iburger...
So soll die Immobilien- und Energiemesse der Sparkasse...
VfL Osnabrück schnappt sich Meppen-Star! Wensing wird erster...
Trotz Worst-Case-Wetter: Radsportcommunity in Osnabrück setzt ein starkes...
Neues Modellprojekt: Internationale Fachkräfte für die Region Osnabrück
Polizei Osnabrück zieht positive Bilanz für Videoüberwachung und...
Radentscheid Osnabrück lehnt CDU-Vorschlag für Iburger Straße ab
  • Impressum
  • Datenschutz
  • ✨ KI-Leitlinie
  • 🚫 Werbefrei
HASEPOST
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST
HASEPOST
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Universität Osnabrück

Deutschland investiert Rekordsumme in Forschung und Entwicklung 2024

von Hasepost Redaktion 27. März 2026

Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung in Deutschland sind im Jahr 2024 um 3,8 Prozent auf 137,1 Milliarden Euro gestiegen. Ihr Anteil am Bruttoinlandsprodukt (BIP) erreichte mit 3,17 Prozent den höchsten Stand seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1995, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mitteilte. Deutschland übertraf damit erneut das EU-Ziel von mindestens 3 Prozent des BIP für Forschung und Entwicklung, verfehlte aber weiterhin das nationale Ziel von 3,5 Prozent bis 2025.

Forschungsausgaben erreichen neuen Höchststand

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) beliefen sich die Ausgaben für Forschung und Entwicklung in Deutschland im Jahr 2024 auf insgesamt 137,1 Milliarden Euro. Das entspricht einem Anstieg um 3,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Anteil dieser Ausgaben am Bruttoinlandsprodukt lag bei 3,17 Prozent, nach 3,13 Prozent im Jahr 2023, und damit so hoch wie noch nie seit Beginn der entsprechenden Zeitreihe im Jahr 1995.
Deutschland erfüllte damit erneut das Ziel der EU-Wachstumsstrategie „Europa 2020“, wonach mindestens 3 Prozent des BIP für Forschung und Entwicklung aufgewendet werden sollen. Das nationale Ziel, die Forschungs- und Entwicklungsausgaben bis 2025 auf 3,5 Prozent des BIP zu steigern, wurde dagegen weiterhin nicht erreicht.
In die Berechnungen fließen alle Ausgaben für Forschung und Entwicklung in der Wirtschaft, an Hochschulen und in außeruniversitären Einrichtungen ein. Einen bedeutsamen Ausgabenzuwachs verzeichneten im Jahr 2024 die Unternehmen: Ihre Ausgaben stiegen gegenüber dem Vorjahr um 2,3 Prozent auf 92,5 Milliarden Euro. Damit bestritt die Wirtschaft weiterhin mehr als zwei Drittel der Gesamtausgaben in diesem Bereich.

Starker Zuwachs bei außeruniversitären Einrichtungen

Die Hochschulen erhöhten ihre Ausgaben für Forschung und Entwicklung im Jahr 2024 um 4,7 Prozent auf 24,1 Milliarden Euro. Außeruniversitäre Einrichtungen für Forschung und Entwicklung, zu denen öffentliche und überwiegend öffentlich geförderte Forschungseinrichtungen zählen, wendeten 20,4 Milliarden Euro auf. Dies entsprach einer überdurchschnittlichen Zunahme von 10,1 Prozent.
Ein Großteil der Ausgaben dieser außeruniversitären Einrichtungen entfiel im Jahr 2024 auf Institutionen, die im Wissenschaftszweig Naturwissenschaften und Mathematik aktiv sind. Auf sie entfielen 39,9 Prozent der Ausgaben; in diesem Bereich stiegen die Mittel im Vorjahresvergleich um 22,8 Prozent auf 8,2 Milliarden Euro.
Wesentliche Treiber dieser Entwicklung waren die Wissenschaftsgebiete Physik und Astronomie mit Ausgaben von insgesamt 4,4 Milliarden Euro. „Dieses Plus von 46,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr sei im Wesentlichen auf hohe Investitionen bei einer Großforschungseinrichtung zurückzuführen“, so das Bundesamt.
Mit einem Zuwachs von 4,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 14,5 Milliarden Euro nahmen im Jahr 2024 die etwa 300 gemeinsam von Bund und Ländern geförderten Einrichtungen ohne Erwerbszweck, wie etwa die Institute der Max-Planck- und Fraunhofer-Gesellschaft, bei den Ausgaben für Forschung und Entwicklung den Spitzenplatz ein. Die übrigen außeruniversitären Forschungseinrichtungen gaben im gleichen Zeitraum zusammen 6,0 Milliarden Euro aus, ein Plus von 26,0 Prozent.
Den prozentual stärksten Zuwachs verzeichneten dabei die sonstigen öffentlich geförderten Organisationen ohne Erwerbszweck, zu denen auch die bereits erwähnte Großforschungseinrichtung gehört. Ihre Ausgaben stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 54,9 Prozent.

Mehr Personal, aber weiterhin keine Geschlechterparität

Die Personalsituation in den außeruniversitären Forschungseinrichtungen verbesserte sich nach den Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) auch im Jahr 2024. Diese Entwicklung folge einem langjährigen Trend, der sowohl das wissenschaftliche Personal als auch die Beschäftigten insgesamt im Bereich der Forschung und Entwicklung betrifft.
Die Zahl der auf die volle Arbeitszeit umgerechneten Beschäftigten für Forschung und Entwicklung (Vollzeitäquivalente) nahm beim wissenschaftlichen Personal um 2,1 Prozent auf 67.200 Personen zu. Beim weiblichen Forschungspersonal mit wissenschaftlichen Aufgaben fiel der Anstieg mit 4,1 Prozent deutlicher aus als bei den männlichen Beschäftigten, deren Zahl um 0,9 Prozent zunahm.
Mit einem Anteil der Frauen von 36,7 Prozent an allen wissenschaftlichen Beschäftigten konnte beim wissenschaftlichen Personal im Jahr 2024 erneut keine Geschlechterparität erreicht werden. Der Frauenanteil stieg jedoch gegenüber dem Vorjahr um 0,7 Prozentpunkte, nach 36,0 Prozent im Jahr 2023. Etwas günstiger stellte sich die Situation beim insgesamt in der Forschung und Entwicklung tätigen Personal dar: Hier lag der Frauenanteil im Jahr 2024 bei 42,2 Prozent, nach 41,9 Prozent im Jahr 2023.

✨ mit KI bearbeitet

27. März 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Lukaschenko und Kim Jong-un unterzeichnen Kooperationsvertrag

Lukaschenko und Kim Jong-un unterzeichnen Kooperationsvertrag

von Redaktion Hasepost Videonews 27. März 2026


Belarus und Nordkorea vertiefen ihre Beziehungen durch neuen Vertrag.

Bei einem Staatsbesuch in Pjöngjang haben der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko und Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un einen Freundschafts- und Kooperationsvertrag unterzeichnet. Dieser Besuch markiert einen bedeutenden Schritt in den bilateralen Beziehungen der beiden Länder, die bisher als eher distanziert galten. Lukaschenko sprach von einer grundlegend neuen Phase der Zusammenarbeit, wie sein Büro mitteilte. Er räumte ein, dass die bisherige mangelnde Kooperation größtenteils die eigene Schuld gewesen sei, zeigte sich aber erfreut über die nun intensivierte Zusammenarbeit. Kim Jong-un erklärte laut der belarussischen Nachrichtenagentur Belta, Nordkorea lehne den unrechtmäßigen Druck des Westens auf Belarus ab.

Lukaschenkos pompöser Empfang in Pjöngjang

Die beiden Staatschefs, die als Unterstützer des russischen Präsidenten Wladimir Putin gelten, hatten sich zuletzt im September 2023 in Peking getroffen. Lukaschenko wurde in Pjöngjang mit einer berittenen Kavallerie auf weißen Pferden, fahnenschwenkenden Kindern und einem 21-Schuss-Salut empfangen, wie Reuters berichtet. Diese aufwendige Begrüßung unterstreicht die Bedeutung des Besuchs und die Bemühungen beider Seiten, die Beziehungen zu vertiefen. Belarus stellte im Februar 2022 sein Territorium als Aufmarschgebiet für den russischen Angriff auf die Ukraine zur Verfügung und genehmigte die Stationierung russischer taktischer Atomwaffen.

Nordkorea unterstützt Russland mit Waffen und Soldaten

Nordkorea lieferte Millionen Schuss Munition an Russland und entsandte Tausende Soldaten. Gleichzeitig bemüht sich Lukaschenko um eine Normalisierung der Beziehungen zu den USA. Er traf sich in der vergangenen Woche mit John Coale, dem Gesandten von US-Präsident Donald Trump, und ließ 250 Gefangene im Gegenzug für eine Lockerung von US-Sanktionen frei. Coale erklärte, Lukaschenko habe eine nützliche Perspektive auf den Krieg in der Ukraine geliefert.

Lukaschenko sucht Annäherung an die USA

Möglicherweise werde der belarussische Präsident bald ins Weiße Haus eingeladen, während die Verhandlungen über die Freilassung weiterer politischer Gefangener andauern. Menschenrechtsaktivisten zufolge befinden sich noch knapp 900 politische Häftlinge in belarussischer Haft. Der Besuch Lukaschenkos in Nordkorea und die Unterzeichnung des Kooperationsvertrags zeigen die Bemühungen beider Länder, ihre internationalen Beziehungen zu stärken und neue Allianzen zu bilden. Gleichzeitig bleibt die Situation im Hinblick auf die Beziehungen zu den USA und die Menschenrechtslage in Belarus komplex und vielschichtig.

✨ mit KI bearbeitet

27. März 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Johann Wadephul

Wadephul fordert stärkere europäische Rolle in US‑Iran-Strategie

von Hasepost Redaktion 27. März 2026

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat vor seinem Treffen mit US-Außenminister Marco Rubio beim G7-Gipfel eine stärkere Einbindung Europas in die Iran-Strategie der USA gefordert. Europa müsse in die Überlegungen der USA zur Beendigung des Krieges einbezogen werden, betonte Wadephul und verwies auf die wirtschaftlichen Folgen des Konflikts für Europa.

Forderung nach mehr Mitsprache Europas

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat vor dem Gespräch mit US-Außenminister Marco Rubio beim G7-Gipfel darauf gedrängt, Europa stärker in die Strategie der USA im Iran-Konflikt einzubinden. „Wir als Europäer müssen einbezogen werden in die Gedankenwelt der USA, wie dieser Krieg beendet werden kann“, sagte Wadephul RTL/ntv. „Deswegen müssen wir wissen, wann und unter welchen Bedingungen dieser Krieg beendet werden kann.“
Wadephul verwies auf die Folgen des Konflikts für Europa. Die Auswirkungen seien erheblich: „Unsere Wirtschaft ist stark beeinflusst, die Energiepreise steigen“, sagte er RTL/ntv.

Angebot deutscher Unterstützung für die USA

Zugleich bot Wadephul den USA deutsche Unterstützung an. „Wir sind ein Partner an der Seite der USA“, sagte er RTL/ntv. Deutschland verfüge über „ein gutes diplomatisches Netz“ in der Region, „was den USA sicherlich in dieser Zeit hilft“ und sei „jederzeit bereit, als militärischer Verbündeter der USA zu helfen“.
Auch für die Absicherung eines möglichen Friedens stellte Wadephul Beiträge in Aussicht. Mit Blick auf mögliche deutsche Beteiligungen sagte er RTL/ntv: „Darüber kann gesprochen werden.“

✨ mit KI bearbeitet

27. März 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Jobcenter (Archiv)

Stellenabbau in Deutschland verlangsamt sich – Trendwende noch offen

von Hasepost Redaktion 27. März 2026

Der Stellenabbau in deutschen Unternehmen hat sich im März etwas verlangsamt, bleibt aber insgesamt auf einem erhöhten Niveau. Das Ifo-Beschäftigungsbarometer ist leicht von 93,1 Punkten im Februar auf 93,4 Punkte im März gestiegen. Fachleute des Ifo-Instituts sehen darin noch keine eindeutige Trendwende, da Personalabbau vor allem in der Industrie weiterhin ein zentrales Thema bleibt.

Leichtes Plus beim Beschäftigungsbarometer

Laut Klaus Wohlrabe

Industrie im anhaltenden Anpassungsprozess

In der Industrie bleibt der Personalabbau weiter ein zentrales Thema. Nahezu alle Branchen planen, Stellen zu streichen, wenn auch etwas weniger ausgeprägt als zuletzt. „Der strukturelle Anpassungsprozess in der Industrie hält an“, sagte Wohlrabe laut Ifo-Institut.

Unterschiedliche Signale aus Dienstleistung, Bau und Handel

Bei den Dienstleistern hat sich das Barometer etwas erholt. Die Pläne zu Entlassungen und Einstellungen halten sich den Angaben zufolge in etwa die Waage. Auch im Baugewerbe planen die Unternehmen, ihre Mitarbeiterzahl weitgehend konstant zu halten.
Der Handel will dagegen wieder mehr Personal abbauen. Zur Begründung verwies Wohlrabe auf Risiken von außen. „Die aktuelle geopolitische Lage bleibt ein Unsicherheitsfaktor“, sagte Wohlrabe. „Sollten sich die Rahmenbedingungen weiter eintrüben, könnte das auch den Arbeitsmarkt wieder stärker belasten.“

✨ mit KI bearbeitet

27. März 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Anke Rehlinger

Rehlinger gegen höhere Mehrwertsteuer, für Entlastung der Mittelschicht

von Hasepost Redaktion 27. März 2026

Die saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) hat sich kritisch zu den in der Bundesregierung diskutierten Plänen für eine Erhöhung der Mehrwertsteuer geäußert. Stattdessen plädiert sie für Entlastungen bei der Einkommenssteuer für breite Teile der Bevölkerung und für höhere Abgaben auf große Erbschaften. Zudem unterstützt sie den Vorschlag von Finanzminister Lars Klingbeil (SPD), das Ehegattensplitting abzuschaffen, fordert dabei jedoch Bestandsschutz für bisher Begünstigte.

Rehlinger warnt vor höheren Verbraucherpreisen

Die saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) sieht eine mögliche Anhebung der Mehrwertsteuer von 19 auf 21 Prozent skeptisch. „Ich habe dabei ein erhebliches Störgefühl. Das macht das Leben für alle noch teurer als eh schon“, sagte Rehlinger dem „Handelsblatt“.
Die Bundesregierung diskutiert derzeit intern über eine solche Mehrwertsteuererhöhung. Im Gegenzug könnten der ermäßigte Satz von sieben Prozent sowie die Steuern und Abgaben auf Arbeitseinkommen gesenkt werden.

Entlastung bei der Einkommenssteuer und Reform des Ehegattensplittings

Rehlinger spricht sich für eine andere Schwerpunktsetzung in der Steuerpolitik aus. „Ich bin eher dafür, bei der Einkommenssteuer 95 Prozent der Steuerzahler zu entlasten, aber bei den absoluten Spitzenverdienern etwas mehr zu nehmen.“
Eine von Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) vorgeschlagene Abschaffung des Ehegattensplittings hält Rehlinger grundsätzlich für richtig. „Wichtig ist aber: Wer heute vom Ehegattensplitting profitiert, soll das auch behalten können“, sagte sie dem „Handelsblatt“.

Höhere Erbschaftsteuer und SPD-Konferenz

Um die Staatseinnahmen zu erhöhen, plädiert Rehlinger für eine stärkere Belastung großer Erbschaften. „Es ist nicht gerecht, dass jemand, der ein paar Hunderttausend erbt, prozentual deutlich mehr Steuern zahlt als jemand, der viele Millionen erbt. Daran etwas zu ändern, wäre Steuerdurchsetzung, nicht Steuererhöhung.“
Die SPD will an diesem Freitag auf einer Konferenz ihr Reformprogramm für die kommenden Monate abstecken.

✨ mit KI bearbeitet

27. März 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
AWIGO-Recyclinghof in Wallenhorst. / Foto: AWIGO

Ein Jahr Recyclinghof Wallenhorst: Wie ein moderner Standort zum Erfolgsmodell wurde

von Hasepost 27. März 2026

Vor einem Jahr hat ein Großprojekt der regionalen Abfallwirtschaft seine Tore geöffnet – und offenbar genau den Nerv der Zeit getroffen. Der neue Recyclinghof in Wallenhorst feiert sein erstes Jubiläum, und die Bilanz fällt durchweg positiv aus. Mit Aktionen, Einblicken und einem klaren Appell an die Bürgerinnen und Bürger wird der Geburtstag nun im April begangen.

Der größte Recyclinghof der Region

Mit mehr als 25.000 Quadratmetern Fläche ist der Standort nicht nur der größte, sondern auch der modernste seiner Art im Landkreis Osnabrück. Doch der Ausbau erfolgte schrittweise: Bereits im Sommer 2023 ging der angeschlossene Grünplatz in Betrieb, ebenso wie eine neue Umschlaghalle.

In dieser Halle werden täglich bis zu 250 Tonnen Restabfälle umgeladen. Die Müllfahrzeuge kippen ihren Inhalt dort ab, bevor dieser in große Transportfahrzeuge verladen und weiter zu Müllverbrennungsanlagen gebracht wird. Ziel dieser Investition war es, die Entsorgungssicherheit in der Region langfristig zu stärken.

Herzstück des Geländes ist heute die überdachte Entsorgungsstation. Dort können Bürgerinnen und Bürger unterschiedlichste Abfälle bequem und wetterunabhängig entsorgen – von Holz, Kunststoff und Metall bis hin zu Sperrmüll, Bauschutt oder alten Fenstern. Auch für Elektroschrott gibt es eine kontrollierte Abgabestelle. Separate Zu- und Abfahrten sorgen zudem für einen reibungslosen Ablauf.

Positive Bilanz nach einem Jahr

Nach zwölf Monaten Betrieb zeigt sich: Der neue Recyclinghof wird gut angenommen. „Ein Jahr nach der Eröffnung zeigt sich, dass unser neuer Recyclinghof sehr gut angenommen wird. Wir freuen uns über die Akzeptanz und das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger im Landkreis. Mein besonderer Dank gilt auch dem Team vor Ort, das mit Einsatz, Fachwissen und Freundlichkeit täglich dazu beiträgt, dass der Betrieb zuverlässig und bürgernah funktioniert“, so Marcus Scholtz, Fachbereichsleitung Recyclinghöfe Mitte bei der AWIGO.

Blumensamen für alte Elektrogeräte

Zum Jubiläum setzt die AWIGO nun auf eine kreative Aktion mit Umweltbotschaft. Am Samstag, 11. April, steht der Recyclinghof ganz im Zeichen der Aktion „Blumenwiese für Elektroschrott“. Wer an diesem Tag ein altes Elektrogerät abgibt, erhält als Dankeschön Blumensamen.

Die Idee dahinter: Aufmerksamkeit für ein oft unterschätztes Problem schaffen. „Durchschnittlich verursacht jeder Bürger pro Jahr mehr als 20 kg E-Schrott. Diesen gilt es unbedingt richtig zu entsorgen und zu recyceln, da sonst Gefahren für die Umwelt entstehen und gleichzeitig wichtige Rohstoffe verloren gehen. Mit unserer Jubiläumsaktion möchten wir die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis für dieses wichtige Thema sensibilisieren und das Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit Elektroaltgeräten stärken“, so Christoph van Kampen, Pressesprecher der AWIGO.

Reparieren statt wegwerfen

Neben der Entsorgung setzt die AWIGO auch auf Wiederverwertung. Auf mehreren Recyclinghöfen im Landkreis können funktionstüchtige oder leicht defekte Elektrogeräte an Reparaturinitiativen gespendet werden. Diese bereiten die Geräte auf und geben sie anschließend weiter – ein Ansatz, der Ressourcen schont und gleichzeitig soziale Projekte unterstützt.

Blick hinter die Kulissen

Wer schon immer wissen wollte, was genau auf einem Recyclinghof passiert, bekommt nun die Gelegenheit dazu. Im Rahmen des Jubiläums werden Führungen über das Gelände angeboten. „Wir geben einen spannenden Blick hinter die Kulissen. Hier können Groß und Klein noch eine Menge über die Arbeit auf einem Recyclinghof und natürlich über die richtige Entsorgung lernen“, so van Kampen. Interessierte können sich für die Führungen per E-Mail anmelden.

27. März 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Tausende demonstrieren in Hamburg gegen sexualisierte Gewalt

Tausende demonstrieren in Hamburg gegen sexualisierte Gewalt

von Redaktion Hasepost Videonews 27. März 2026


Mehr als 17.000 Menschen fordern besseren Schutz für Frauen und Opfer digitaler Gewalt.

In Hamburg haben sich am Donnerstagabend Tausende Menschen auf dem Rathausmarkt versammelt, um gegen sexualisierte Gewalt zu protestieren. Die Kundgebung wurde von einem Fall der Schauspielerin und Moderatorin Collien Fernandes ausgelöst, die überraschend auf der Bühne erschien. Fernandes, die Opfer von Deepfake-Pornos geworden sein soll, sprach unter Tränen zu den Demonstranten und berichtete von Morddrohungen gegen sie. ‚Ich stehe hier mit schusssicherer Weste unter Polizeischutz, weil Männer mich killen wollen‘, sagte sie unter dem Applaus der Menge. Die Veranstalter sprachen von 22.000 Teilnehmern, während die Polizei von 17.000 ausging.

Prominente fordern Schutz vor digitaler Gewalt

Die Demonstration stand unter dem Motto ‚Es reicht! Die Scham muss die Seite wechseln‘, das von der Französin Gisèle Pelicot geprägt wurde, die durch einen Vergewaltigungs-Prozess bekannt wurde. Die Kundgebung wurde von prominenten Persönlichkeiten wie der Klimaaktivistin Luisa Neubauer unterstützt. Die Teilnehmer forderten mehr Schutz für Betroffene von digitaler Gewalt und strengere Gesetze. Die SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Annika Urbanski, die die Demonstration mitorganisiert hatte, betonte die Notwendigkeit eines Umdenkens in der Gesellschaft.

Behörden prüfen die nächsten Schritte

‚Es reicht! Die Scham muss die Seite wechseln!‘, hatte sie zuvor auf Instagram geschrieben. Fernandes hatte zunächst ihre Teilnahme aus Sicherheitsgründen abgesagt, entschied sich dann aber doch für einen Auftritt. Ihr Ex-Mann Christian Ulmen, gegen den sie Vorwürfe wegen der Verbreitung gefälschter Sexvideos erhoben hat, bestreitet die Vorwürfe. Sein Anwalt kündigte rechtliche Schritte gegen die Berichterstattung an.

Nationweite Proteste gegen sexualisierte Gewalt

Der Fall Fernandes hat eine breite Debatte über digitale Gewalt und den Schutz von Opfern ausgelöst. In anderen Städten wie Berlin und Hannover fanden ebenfalls Demonstrationen gegen sexualisierte Gewalt statt. Die Grünen-Politikerin Ricarda Lang forderte eine Änderung der Gesetzeslage, um Frauen besser zu schützen. Die Demonstration in Hamburg zeigte die Wut und Entschlossenheit vieler Menschen, die sich gegen Gewalt an Frauen und für einen gesellschaftlichen Wandel einsetzen.

✨ mit KI bearbeitet

27. März 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Lars Klingbeil / Foto: Dominik Lapp

SPD stürzt im Politbarometer auf historisches Umfragetief

von Hasepost Redaktion 27. März 2026

Die SPD fällt im aktuellen ZDF-„Politbarometer“ auf ein neues Rekordtief von 13 Prozent. Deutlich zulegen können dagegen AfD und Grüne, während CDU/CSU ihre Spitzenposition halten. Die Linke verliert leicht, alle übrigen Parteien kommen gemeinsam auf einen geringeren Stimmenanteil als bislang.

SPD rutscht auf Rekordtief

Im neuen ZDF-„Politbarometer“ erreichen die Sozialdemokraten, falls bereits am Sonntag Bundestagswahl wäre, nur noch 13 Prozent. Nach Angaben des am Freitagmorgen veröffentlichten Umfrageergebnisses sind das zwei Prozentpunkte weniger als beim letzten „Politbarometer“ vor einem Monat.

Union stabil, AfD legt zu

Um zwei Zähler zulegen kann dagegen die AfD, die nun wieder wie CDU/CSU auf 26 Prozent kommt, wobei die Union unverändert bleibt.

Grüne gewinnen, Linke verliert

Die Grünen legten drei Prozentpunkte zu auf 15 Prozent, die Linke verliert einen auf 10 Prozent. Alle anderen Parteien kommen zusammen auf 10 Prozent (-2), darunter auch FDP und BSW.

✨ mit KI bearbeitet

27. März 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Schwerer Busunfall in Hamburg: 16 Verletzte

Schwerer Busunfall in Hamburg fordert 16 Verletzte

von Redaktion Hasepost Videonews 27. März 2026


Ein Bus stieß in Hamburg-Barmbek gegen einen Baum. 16 Menschen wurden verletzt.

In Hamburg-Barmbek-Nord hat sich am Donnerstagnachmittag ein schwerer Busunfall ereignet. Ein Linienbus der Linie 23 kam von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Baum. Nach Angaben der Polizei wurden dabei mindestens 16 Menschen verletzt, darunter auch der Busfahrer. Der Unfall ereignete sich in der Drosselstraße, wo der Bus aus bislang ungeklärter Ursache mit dem Baum zusammenstieß. Wie SAT.1 REGIONAL berichtet, mussten einige der Verletzten direkt ins Krankenhaus gebracht werden, während andere vor Ort medizinisch und psychisch versorgt wurden.

Busfahrer nach zwei Stunden aus Wrack befreit

Die Rettungskräfte waren mit schwerem Gerät im Einsatz, um den eingeklemmten Busfahrer aus der Führerkabine zu befreien. Die Drosselstraße wurde zwischen der Steilshooper- und der Bramfelder Straße in beide Richtungen gesperrt. Nach Angaben der Welt war auch ein Rettungshubschrauber im Einsatz. Die Feuerwehr Hamburg sprach von einem Massenanfall von Verletzten und löste einen Großalarm aus.

Plötzliche Erkrankung als mögliche Unfallursache

Rund 120 Feuerwehrleute waren im Einsatz, um die Verletzten zu versorgen und die Unfallstelle abzusichern. Der NDR berichtet, dass der 69-jährige Busfahrer zunächst im Bus eingeklemmt war und erst nach mehr als zwei Stunden befreit werden konnte. Er hatte offenbar an der Kreuzung Drosselstraße/Steilshooper Straße die Kontrolle über das Fahrzeug verloren und am Straßenrand zwei parkende Autos touchiert, bevor der Bus gegen eine Platane krachte. Die Polizei sucht Zeugen, die Hinweise zum Unfallgeschehen geben können. Die genaue Ursache des Unfalls ist noch unklar, jedoch wird eine plötzliche Erkrankung des Busfahrers als mögliche Ursache in Betracht gezogen.

✨ mit KI bearbeitet

27. März 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
EU-Fahnen (Archiv)

CDU/CSU will EU-Gelder strikt an Bürokratieabbau koppeln

von Hasepost Redaktion 27. März 2026

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion fordert in einem Entwurf für ein Positionspapier deutlich mehr Ehrgeiz der EU-Kommission beim Bürokratieabbau. Beitragszahlungen der Mitgliedstaaten an die EU-Kommission sollen nach dem Willen der Fraktion künftig an messbare Fortschritte bei Deregulierung und Entlastung geknüpft werden, meldet "Politico".

CDU/CSU will EU-Beiträge an Bürokratieabbau koppeln

Ein Entwurf für ein Positionspapier der CDU/CSU-Bundestagsfraktion fordert von der EU-Kommission deutlich mehr Ambitionen beim Bürokratieabbau. Beitragszahlungen an die Kommission sollen künftig an Fortschritte bei der Deregulierung und dem Bürokratieabbau geknüpft werden, meldet „Politico“.
Das Papier wurde unter Federführung der CDU/CSU-Arbeitsgruppe für Digitales und Staatsmodernisierung unter Mitarbeit der Arbeitsgruppe für Wirtschaft und Energie ausgearbeitet und befindet sich derzeit in der Beratung mit anderen Arbeitsgruppen. „Die bisherigen Omnibus-Pakete sind weder im Umfang noch in der Geschwindigkeit zufriedenstellend“, heißt es in dem Papier zu den derzeitigen Initiativen der Europäischen Kommission zum Bürokratieabbau.

Neue Kontrollstelle mit Veto-Recht

Deshalb soll eine „zentral verantwortliche Stelle auf EU-Ebene“ eingeführt werden, die Gesetzesvorhaben der Kommission überwachen und Ziele vorgeben soll. Die Stelle soll auch über „ein grundsätzliches Veto-Recht bei jeder neuen durch die EU-Kommission geplanten Rechtssetzung verfügen“, so der Entwurf.
Das Papier sieht außerdem vor, dass Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen regelmäßig dem Europäischen Rat über die „Kosteneinsparung und Vereinfachung“ Bericht erstattet. „Die Zuweisung der Finanzmittel der EU-Mitgliedstaaten an die EU-Kommission wird an diese Zielerreichung geknüpft“, heißt es dazu in dem Entwurf.

„One in, two out“ und Sunset-Klauseln

Auch die Einführung eines „One in, two out“-Prinzips bei neuen EU-Gesetzen sowie eine zeitliche Begrenzung durch sogenannte „Sunset“-Klauseln werden vorgeschlagen. Neue EU-Gesetze würden demnach nur noch befristet gelten und ohne Erneuerung auslaufen.

✨ mit KI bearbeitet

27. März 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
neuere Artikel
ältere Artikel
  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3
Tanken