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Kransitz (Archiv)

CDU attackiert SPD-Pläne für staatliche Wohnungsbaugesellschaft

von Hasepost Redaktion 26. März 2026

Die von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) und Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) ins Spiel gebrachte Idee einer staatlichen Wohnungsbaugesellschaft stößt in der Opposition auf Widerspruch. Der Sprecher der Unionsfraktion für Wohnen und Bauen, Jan-Marco Luczak (CDU), warnt vor neuen Strukturen und fordert stattdessen strukturelle Reformen im Bausektor.

Union lehnt neue staatliche Wohnungsbaugesellschaft ab

Jan-Marco Luczak
Luczak begründete seine Skepsis mit dem Aufwand und der Wirkung einer neuen bundeseigenen Struktur. „Eine neue Struktur aufzubauen, kostet Zeit und Geld. Eine staatliche Wohnungsbaugesellschaft wäre mit den gleichen strukturellen Problemen beim Bauen konfrontiert wie private Bauherren oder die zahlreichen landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften“, erklärte er der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe).

Kritik an Kosten, Dauer und Standards im Wohnungsbau

Nach Einschätzung von Jan-Marco Luczak
Luczak sprach sich dafür aus, politische Energie auf die Senkung der Baukosten zu konzentrieren. „Deswegen sollten wir alle politische Kraft darauf verwenden, dass wir mit dem Gebäudetyp E die Baukosten dauerhaft, strukturell und für alle Bauvorhaben senken“, sagte er der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe).

Rückendeckung aus der Regierung für Bundeswohnungsbaugesellschaft

Bundesbauministerin Verena HubertzLars Klingbeil

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26. März 2026 0 Kommentare
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Bundesverteidigungsministerium (Archiv)

Offizier wegen Geheimnisverrats bei Rüstungsprojekten suspendiert

von Hasepost Redaktion 26. März 2026

Das Verteidigungsministerium hat einen Offizier wegen des Verdachts der Weitergabe sensibler Informationen über langfristig geplante Rüstungsprojekte suspendiert. Interne Ermittlungen sollen den Verdacht erhärtet haben, dass der Soldat eine als Verschlusssache eingestufte Liste mit geplanten Beschaffungsvorhaben an Unbefugte weitergereicht hat. Der mutmaßliche Geheimnisverrat wird laut einem Medienbericht als so schwerwiegend eingeschätzt, dass auch private Geräte des Offiziers beschlagnahmt wurden.

Verdacht der Weitergabe vertraulicher Rüstungsdaten

Nach einem Bericht des Magazins „Spiegel“ hat das Verteidigungsministerium einen Offizier suspendiert, der im Verdacht steht, sensible Informationen über langfristig geplante Rüstungsprojekte weitergegeben zu haben. Interne Ermittlungen hätten demnach den Verdacht erhärtet, dass dieser eine als Verschlusssache eingestufte Liste mit geplanten Beschaffungsvorhaben an unbefugte Dritte weitergereicht habe, berichtet der „Spiegel“.

Schwerwiegender Schaden und strafrechtliche Schritte

Der Schaden durch den mutmaßlichen Geheimnisverrat wurde laut „Spiegel“ als so schwerwiegend eingeschätzt, dass das Ministerium durch eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft sogar einen Beschlagnahmebeschluss erwirkt haben soll, um auch das private Mobiltelefon und den privaten Computer des Offiziers nach möglichen Beweisen durchsuchen zu können. Der Soldat wurde mittlerweile suspendiert, verlor seine Sicherheitsfreigabe und muss die Entlassung fürchten, heißt es in dem Bericht.

Ministerium verweist auf laufende Ermittlungen

Das Verteidigungsministerium wollte sich auf Anfrage nicht zu den laufenden Ermittlungen äußern.

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26. März 2026 0 Kommentare
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Motorradunfall (Symbolbild)

Motorradfahrer nach Kollision mit Auto in Glandorf schwer verletzt

von Hasepost 26. März 2026

Am Mittwochnachmittag (25. März) gegen 16:00 Uhr kam es auf der Iburger Straße in Glandorf zu einem folgenschweren Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Motorrad.

Motorradfahrer nach Kollision mit Pkw schwerverletzt

Nach ersten Erkenntnissen beabsichtigte die Fahrerin eines Tesla, von der Osnabrücker Straße nach links auf die Iburger Straße einzubiegen. Dabei übersah sie vermutlich den von links kommenden, bevorrechtigten Motorradfahrer. Es kam zum Zusammenstoß. Der Motorradfahrer stürzte infolge der Kollision und erlitt schwere Verletzungen. Er wurde durch den Rettungsdienst in ein umliegendes Krankenhaus gebracht.

Ermittlungen zur Unfallursache dauern an

Beide Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Im Rahmen der Verkehrsunfallaufnahme kam es zu vorübergehenden Straßensperrungen. Der Zentrale Verkehrsdienst unterstützte die Polizei bei der spezialisierten Unfallaufnahme. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.

26. März 2026 0 Kommentare
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Eiffelturm mit

IOC führt verpflichtende DNA-Tests für Frauenwettbewerbe ein

von Hasepost Redaktion 26. März 2026

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) führt künftig verpflichtende DNA-Tests für Frauen ein, die in der Frauenklasse antreten wollen. Nur Sportlerinnen ohne nachweisbares Y-Chromosom dürfen starten, mit Ausnahmen für bestimmte medizinische Diagnosen. IOC-Präsidentin Kirsty Coventry begründet die Neuregelung mit Fairness- und Sicherheitsaspekten im Frauensport.

IOC legt Teilnahme an Frauenwettbewerben neu fest

Künftig sollen laut IOC nur noch Sportlerinnen in der Frauenklasse starten dürfen, bei denen in DNA-Tests kein Y-Chromosom nachgewiesen wird. Eine Ausnahme ist für Menschen vorgesehen, bei denen sogenannte „Störungen der Geschlechtsentwicklung“ diagnostiziert wurden, etwa wenn der Körper nicht auf Testosteron reagiert („Androgeninsensitivitätssyndrom“).
IOC-Präsidentin Kirsty Coventry erklärte zur Begründung der neuen Regelung, es liege auf der Hand, dass es „nicht fair wäre, wenn biologische Männer in der Frauenklasse antreten würden“. Außerdem wäre dies ihrer Ansicht nach „in manchen Sportarten schlichtweg nicht sicher“. Die Aussagen wurden vom IOC am Donnerstag mitgeteilt.

Lange Debatte über Geschlechtertests im Sport

Seit den 1940er Jahren wird über Geschlechtertests im Sport diskutiert. 1966 mussten bei der Leichtathletik-Europameisterschaft Frauen sich vor einem Ärztegremium nackt ausziehen und ihre Genitalien abtasten lassen. Ab 1967 führte das IOC eine neue Regelung ein, nach der mit einem Abstrich der Mundschleimhaut geprüft wurde, welche Chromosomen eine Person hat. Im selben Jahr wurde deshalb die polnische Leichtathletin und Olympiasiegerin Ewa Klobukowska in der Frauenklasse gesperrt, die im Folgejahr einen Sohn zur Welt brachte.
In den 1990er Jahren wurde vom System der Abstriche in der Mundschleimhaut umgestellt auf DNA-Tests bei sogenannten Verdachtsfällen. Transgeschlechtlichen Menschen wurden geschlechtsangleichende Operationen vorgeschrieben. Ab 2011 setzte der Leichtathletik-Dachverband IAFF auf Testosteron-Tests, da ein entsprechender genetischer „Bauplan“ nicht bei allen Menschen die körperliche Entwicklung bestimmt. Die Neuregelung hatte mitunter zur Folge, dass gesunde Frauen Hormonblocker nehmen mussten, um natürlich auftretende hohe Testosteronwerte zu reduzieren.

Medizinische Ausnahmen und frühere Praxis

Mit der jetzt angekündigten Regelung des IOC knüpft die Organisation an die lange Geschichte von Geschlechtertests im Leistungssport an, setzt aber erneut andere Schwerpunkte. Während früher vor allem körperliche Untersuchungen und später Chromosomen- oder Hormonanalysen im Vordergrund standen, soll nun der Nachweis eines Y-Chromosoms zum zentralen Kriterium werden, mit der Einschränkung, dass bei „Störungen der Geschlechtsentwicklung“ Ausnahmen möglich sind.

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26. März 2026 0 Kommentare
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EU-Parlament verschärft Asylpolitik mit rechter Mehrheit

EU-Parlament verschärft Asylpolitik mit rechter Mehrheit

von Redaktion Hasepost Videonews 26. März 2026


Das EU-Parlament hat für strengere Abschieberegeln gestimmt, unterstützt von rechten Parteien.

Das Europäische Parlament hat am Donnerstag für eine Verschärfung der Abschieberegeln gestimmt. Die neuen Regelungen sehen vor, dass abgelehnte Asylbewerber bis zu 24 Monate in Abschiebehaft genommen werden können. Zudem sollen sogenannte Rückkehrzentren außerhalb der EU eingerichtet werden, in die Asylsuchende abgeschoben werden können, wie die Tagesschau berichtet. Diese Zentren sollen in Drittstaaten liegen, zu denen die Betroffenen keine Verbindung haben müssen. Die neuen Regelungen sehen auch schärfere Maßnahmen für Personen vor, die ein Sicherheitsrisiko darstellen oder nicht kooperieren. Nach Angaben der EU-Kommission reist aktuell nur etwa jeder Fünfte, gegen den eine Rückkehrentscheidung vorliegt, aus Europa aus.

Trilog-Verfahren soll Asylgesetz schnell beschließen

Die Zustimmung des Parlaments ist jedoch nur ein Schritt im Gesetzgebungsverfahren. Nun müssen sich Vertreter des Rates der EU, des Parlaments und der Kommission auf den endgültigen Rechtstext einigen. Da die Kommission und die Vertretung der Mitgliedstaaten das Thema mit Priorität behandeln, soll es rasch eine Einigung im sogenannten Trilog-Verfahren geben. Die Abstimmung im Parlament war politisch brisant, da die Mehrheit mit Stimmen der rechten EVP zustande kam, darunter auch die AfD. Ein Versuch der Sozialdemokraten, Grünen und Linken, den Vorstoß anzufechten, scheiterte im Plenum. Für den Text stimmten 389 Abgeordnete, 206 votierten dagegen und 32 enthielten sich, wie t-online berichtet.

Kritik an Rückführungszentren wächst

Die innenpolitische Sprecherin der sozialdemokratischen S&D-Fraktion im EU-Parlament, Birgit Sippel, kritisierte den Entwurf, weil dieser abgelehnte Asylbewerber mit verurteilten Straftätern gleichsetze. Die EVP habe zudem mit der Zusammenarbeit mit der AfD einen Tabubruch begangen, erklärte Sippel. Der Gesetzesentwurf basiert auf einem Vorschlag der konservativen EVP-Fraktion, der in Koordination mit Rechtsaußen-Fraktionen im EU-Parlament durch den Innenausschuss gebracht wurde. Dabei hatte es auch Absprachen mit der AfD in einer Chatgruppe und bei Treffen gegeben, was heftige Kritik ausgelöst hatte. EVP-Fraktionschef Manfred Weber waren die Vorgänge nach eigenen Angaben nicht bekannt. Weber hat nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur intern deutlich gemacht, dass die Kontakte mit der AfD inakzeptabel waren und sich nicht wiederholen dürfen.

Neues EU-Gesetz verschärft Rückführungsregeln ab 2027

Das neue Gesetz soll neben den Rückkehrzentren auch klarere Regeln für die Rückführung und neue Anreize für die freiwillige Rückkehr von Migranten schaffen. Abgelehnte Asylbewerber sollen zudem verpflichtet werden, aktiv an ihrer Rückführung mitzuwirken. Migranten, die die Kooperation verweigern, müssten demnach europaweit mit der Kürzung oder Streichung von Unterhaltsleistungen oder der Beschlagnahme der Reisedokumente rechnen. Während EU-Mitgliedstaaten derzeit nicht verpflichtet sind, von einem anderen Mitgliedstaat erlassene Abschiebebescheide anzuerkennen, sieht der nun im Parlament abgestimmte Text vor, dass eine solche gegenseitige Anerkennung ab 2027 verpflichtend wird – es sei denn, sie widerspricht der öffentlichen Ordnung. Unter den Mitgliedstaaten ist dieser Punkt umstritten, wie das Handelsblatt berichtet.

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Earth Hour: Deshalb geht in Osnabrück wieder das Licht aus

von Hasepost 26. März 2026

Rund um den Globus gehen am Samstag, 28. März, von 20:30 bis 21:30 Uhr die Lichter aus. Auch in Osnabrück beteiligen sich wieder einige öffentliche Gebäude an der Aktion.

Die Friedensstadt folgt damit erneut dem Aufruf des WWF Deutschland und beteiligt sich an der Earth Hour, der Stunde der Erde. Mit der Earth Hour fordern Menschen, Städte und Unternehmen weltweit mehr Einsatz für den Klimaschutz und stellen sich hinter die demokratischen Grundwerte.

Für eine Stunde geht das Licht aus

Sie schalten dafür am 28. März um 20:30 Uhr für eine Stunde das Licht aus, um so ein Zeichen zu setzen. Bekannte Bauwerke stehen dann wieder in symbolischer Dunkelheit, darunter Wahrzeichen wie das Brandenburger Tor in Berlin, der Big Ben in London oder die Christusstatue in Rio de Janeiro – darunter sind auch einige Wahrzeichen in Osnabrücker Partnerstädten.

Der WWF ruft in diesem Jahr bereits zum 20. Mal zur Earth Hour auf. Mittlerweile wird die Stunde der Erde auf allen Kontinenten gefeiert. In den vergangenen Jahren haben sich Tausende Städte in 192 Ländern beteiligt. Allein in Deutschland haben im vergangenen Jahr rund 600 Städte und Gemeinden teilgenommen.

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Zwei Männer

EU kippt Sonderregeln zur Aufdeckung von Online-Kindesmissbrauch

von Hasepost Redaktion 26. März 2026

Das Europäische Parlament hat eine weitere Verlängerung der Ausnahmeregelung von den E-Privacy-Vorschriften zur Bekämpfung von sexuellem Kindesmissbrauch im Internet abgelehnt. Damit wird die derzeitige Übergangsregelung, die Online-Dienstanbietern die freiwillige Erkennung von Kindesmissbrauchsmaterial ermöglicht, nach dem 3. April 2026 auslaufen.

Vorschlag der EU-Kommission scheitert im Parlament

Mit 228 Ja-Stimmen, 311 Nein-Stimmen und 92 Enthaltungen hat das EU-Parlament am Donnerstag den Vorschlag der Kommission abgelehnt, die vorübergehende Ausnahme von den E-Privacy-Regeln zu verlängern. Die von der Kommission beantragte Verlängerung sollte die bestehenden Maßnahmen fortführen, während die Verhandlungen über einen langfristigen rechtlichen Rahmen zur Prävention und Bekämpfung von Online-Kindesmissbrauch andauern.
Die Ausnahmeregelung gestattet es Dienstanbietern bislang, freiwillig nach Hinweisen auf sexuellen Kindesmissbrauch zu suchen und entsprechende Inhalte zu melden, obwohl dies von den normalen E-Privacy-Vorschriften nicht abgedeckt ist. Mit der Ablehnung des Verlängerungsvorschlags endet der letzte Versuch zur Beibehaltung des aktuellen Systems im Kampf gegen sexuellen Kindesmissbrauch im Internet.

Strittiger Zeitraum und engerer Zuschnitt der Maßnahmen

Die Position des Parlaments sah vor, die Maßnahmen für einen kürzeren Zeitraum bis August 2027 zu verlängern, als von der Kommission vorgeschlagen. Zugleich sollte der Umfang der Maßnahmen enger gefasst werden, um deren Verhältnismäßigkeit und Zielgerichtetheit zu gewährleisten.
Verhandlungen mit dem Rat führten jedoch zu keiner Einigung über diese vom Parlament angestrebte, zeitlich begrenzte und inhaltlich präzisere Verlängerung. In der Folge steht nun fest, dass die vorläufige Regelung nach dem 3. April 2026 auslaufen wird.

Laufende Gespräche über dauerhafte Regelung

Die freiwillige Ausnahme von den E-Privacy-Regeln war bereits 2024 verlängert worden. Das Parlament ist nach eigenen Angaben seit November 2023 bereit für Verhandlungen über einen dauerhaften Rahmen.
Seit der Annahme der Position des Rates im November 2025 laufen die Gespräche über das dauerhafte Gesetz zur Prävention und Bekämpfung von Online-Kindesmissbrauch weiter. Eine Übergangslösung über den April 2026 hinaus kommt nach der Entscheidung des Parlaments jedoch nicht mehr zustande.

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Alexander Kluge

Filmemacher und Autor Alexander Kluge mit 94 Jahren gestorben

von Hasepost Redaktion 26. März 2026

Der Filmemacher und Autor Alexander Kluge ist im Alter von 94 Jahren in München gestorben. Wie der Suhrkamp-Verlag am Donnerstag mitteilte, starb Kluge bereits am Mittwoch. Der Verlag gab damit das Ende eines prägenden Lebenswerks in Film und Literatur bekannt.

Prägende Figur des Neuen Deutschen Films

Alexander Kluge war in den 1960er- und 1970er-Jahren als einer der einflussreichsten Vertreter des Neuen Deutschen Films bekannt geworden. Seine Arbeit trug maßgeblich dazu bei, diese Strömung des deutschen Kinos mitzuprägen und ihr ein eigenes Profil zu geben.
Als Autor machte sich Kluge vor allem durch Kurzgeschichten einen Namen. Neben seinen filmischen Arbeiten entwickelte er damit ein eigenständiges literarisches Werk, das seine Bekanntheit über die Grenzen des Kinos hinaus erweiterte.

Schriften zu Kultur, Philosophie und Politik

Darüber hinaus verfasste Kluge Schriften mit kulturellen, philosophischen und politischen Themen. Seine Texte beschäftigten sich mit Fragen, die weit über das unmittelbare filmische und erzählerische Schaffen hinausreichten.

Plattform im Privatfernsehen

Im Jahr 1987 gründete Kluge die Produktionsfirma dctp. Diese etablierte sich als Plattform für unabhängige Anbieter im deutschen Privatfernsehen und schuf damit einen Raum für eigenständige Inhalte jenseits der großen Senderstrukturen.
Wie der Suhrkamp-Verlag am Donnerstag mitteilte, starb Alexander Kluge im Alter von 94 Jahren in München.

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Supermarkt (Archiv)

Merz prüft Mehrwertsteuererhöhung – heftiger Widerstand von CDU und SPD

von Hasepost Redaktion 26. März 2026

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat in einer Regierungsbefragung im Bundestag eine Erhöhung der Mehrwertsteuer nicht ausgeschlossen und damit deutlichen Widerspruch ausgelöst. Kritik kommt sowohl aus den Reihen der CDU als auch vom Koalitionspartner SPD, der vor zusätzlichen Belastungen für Menschen mit geringen und mittleren Einkommen warnt.

Kritik aus der CDU

Mario Voigt
Auch der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer

SPD warnt vor Mehrbelastung

Noch schärfer kritisierte Steffen Krach
Auch Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) lehnte eine Anhebung der Mehrwertsteuer ab. Eine höhere Mehrwertsteuer dürfe „auf keinen Fall“ kommen, sagte Schwesig bei der Veranstaltung in Berlin.

Aussagen des Bundeskanzlers

Bundeskanzler Friedrich Merz

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Marie-Agnes Strack-Zimmermann

Strack-Zimmermann verzichtet auf FDP-Vorsitzkandidatur, unterstützt Höne

von Hasepost Redaktion 26. März 2026

FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann verzichtet auf eine Kandidatur für den Parteivorsitz im Rahmen einer Doppelspitze. Anlass ist die Ankündigung von FDP-Vize Henning Höne, sich beim Bundesparteitag Ende Mai als alleiniger Vorsitzender zu bewerben.

Unterstützung für Henning Höne

Marie-Agnes Strack-Zimmermann zieht ihre Bewerbung für den Parteivorsitz als Teil einer Doppelspitze zurück. Damit reagiert sie auf die Entscheidung von Parteivize Henning Höne, sich als Vorsitzender zu bewerben. „Seine Kandidatur hat meine volle Unterstützung“, sagte Strack-Zimmermann dem „Spiegel“.
Zuvor hatte sie Höne als geeigneten Partner für eine Doppelspitze bezeichnet. „Ich habe von Anfang an deutlich gemacht, dass die für eine Doppelspitze erforderliche Zweidrittelmehrheit eine sehr hohe Hürde ist“, sagte die FDP-Politikerin mit Blick auf den kommenden Bundesparteitag Ende Mai. „Nach vielen Gesprächen ist eher nicht davon auszugehen, dass sich in der Partei aktuell eine solche Mehrheit findet“, erklärte sie dem „Spiegel“.

Belastung durch Aufgaben im Europäischen Parlament

Eine Solo-Kandidatur komme für Strack-Zimmermann nach eigener Aussage nicht in Frage. Begründet wird dies mit ihrer Aufgabe als Vorsitzende des Ausschusses für Sicherheit und Verteidigung im Europäischen Parlament. „Die Entscheidung von Henning Höne ist daher folgerichtig und erfreulich“, sagte sie dem „Spiegel“.
Strack-Zimmermann betonte ihre Wertschätzung für den FDP-Vize. Sie sagte, „sie schätze ihn seit jeher sehr“. Höne sei „ein ebenso junger wie erfahrener Vorsitzender des stärksten FDP-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen“. Die Europapolitikerin kündigte an, sich auch zukünftig im Parteipräsidium für die FDP einzusetzen, wie sie dem „Spiegel“ sagte.

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26. März 2026 0 Kommentare
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