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Menschenmassen (Archiv)

Umfrage: Viele Deutsche erwarten vorzeitiges Ende der Bundesregierung

von Hasepost Redaktion 26. März 2026

Fast die Hälfte der Bundesbürger rechnet laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa mit einem vorzeitigen Ende der schwarz-roten Bundesregierung. Zudem erwartet eine Mehrheit der Befragten, dass die Regierung in diesem Jahr eher die Steuern erhöhen als senken wird.

Viele erwarten vorzeitiges Ende der Regierung

Nach einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa rechnet fast jeder zweite Bundesbürger mit einem vorzeitigen Aus der Bundesregierung. Wie die „Bild“ (Donnerstagausgabe) berichtet, erwarten 41 Prozent der Befragten, dass das schwarz-rote Bündnis nicht bis zum regulären Wahltermin im Frühjahr 2029 durchhalten wird. Dagegen gehen 38 Prozent davon aus, dass die Regierung bis dahin bestehen bleibt. 18 Prozent der Befragten haben dazu keine Meinung.

Mehrheit rechnet mit Steuererhöhungen

Der Umfrage zufolge glauben 52 Prozent der Befragten, dass die Bundesregierung in diesem Jahr (eher) die Steuern erhöhen wird. Nur 13 Prozent gehen (eher) von Steuersenkungen aus, wie die „Bild“ berichtet.

Details zur Erhebung

Für die Erhebung vom 20. bis 23. März befragte Insa insgesamt 1.005 Wahlberechtigte.

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26. März 2026 0 Kommentare
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Aral-Tankstelle (Archiv)

Verband warnt: Langer Iran-Krieg bedroht Deutschlands Ölversorgung

von Hasepost Redaktion 26. März 2026

Der Wirtschaftsverband Fuels und Energie sieht derzeit keine akute Gefahr für Lieferengpässe bei Benzin, Diesel oder Heizöl in Deutschland. Bei einem längeren Iran-Krieg und einer anhaltenden Blockade der Straße von Hormus warnt der Verband jedoch vor möglichen Versorgungsproblemen.

Verband: Keine aktuellen Engpässe bei Kraftstoffen

Der Wirtschaftsverband Fuels und Energie hat nach eigenen Angaben aktuell keine Hinweise auf Lieferengpässe bei Sprit. „Aktuell drohen keine Lieferengpässe bei Benzin, Diesel oder Heizöl in Europa und damit auch nicht in Deutschland“, sagte der Sprecher des Verbands der „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe). Der Verband ist zuständig für Raffinerien und Markentankstellen in Deutschland.

Sorge vor verschärftem Wettbewerb um Rohöl

Der Sprecher verwies zugleich auf die Bedeutung der Straße von Hormus für die weltweite Rohölversorgung. „Sollte sich die Blockade der Straße von Hormus in nächster Zeit nicht spürbar entspannen, verschärft sich der globale Wettbewerb um das am Markt verfügbare Angebot an Rohöl und Mineralölprodukten. Dann könnte die Versorgung Europas und damit auch Deutschlands in Mitleidenschaft gezogen werden.“

Unterstützung für Warnung der Wirtschaftsministerin

Die Einschätzung von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) teilt der Verband ausdrücklich. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) liege „daher mit ihrer Warnung richtig“, so der Sprecher. „Unser Ziel ist und bleibt, die Versorgung in Deutschland weiterhin aufrechtzuerhalten.“

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26. März 2026 0 Kommentare
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Deutsche Kriegsschiffe

CDU-Finanzexperte Middelberg will Schuldenausnahme für Verteidigung beenden

von Hasepost Redaktion 26. März 2026

Unionsfraktionsvize Mathias Middelberg (CDU) hat sich gegen eine dauerhafte Ausnahme von der Schuldenbremse für Verteidigungsausgaben ausgesprochen. Der CDU-Finanzexperte fordert zudem eine höher angesetzte Investitionsquote im Kernhaushalt und sieht Reformmöglichkeiten der Schuldenregeln ohne erneute Grundgesetzänderung.

Forderung nach Begrenzung der Verteidigungsausgaben auf Kredit

Unionsfraktionsvize Mathias Middelberg (CDU) verlangt, die Schuldenausnahme für Verteidigungsausgaben perspektivisch wieder abzuschaffen. „Im Moment sind Ausgaben für Verteidigung und Sicherheit grenzenlos erlaubt. Da ist kein Deckel drauf. Das kann auf Dauer so nicht bleiben“, sagte er dem Nachrichtenmagazin Focus. Verteidigungsausgaben dürften aus seiner Sicht nicht dauerhaft als Sonderfall behandelt werden: „Aufwendungen für Verteidigung sind keine außerordentlichen, sondern reguläre Staatsausgaben. Die müssen, wenn die Nachrüstung der Bundeswehr abgeschlossen ist, im laufenden Betrieb auch wieder aus den laufenden Einnahmen finanziert werden.“ (Focus)

Kritik an Sondierungsergebnis von Schwarz-Rot

Middelberg kritisierte in dem Interview die Vereinbarung des schwarz-roten Sondierungsteams von vor einem Jahr. Das sei damals „keine glückliche Entscheidung“ gewesen. „Man hätte das technisch besser regeln können.“ (Focus)

Investitionsquote und Reform der Schuldenregeln

Der CDU-Finanzexperte fordert darüber hinaus eine ansteigende Investitionsquote im Kernhaushalt. „Schuldenmachen darf nicht zur regulären Einnahmequelle werden. Im Gegenteil sollten wir perspektivisch eine ambitionierte Mindestinvestitionsquote festschreiben, angefangen bei den zehn Prozent, die wir jetzt leisten, und dann schrittweise ansteigend“, sagte Middelberg dem Nachrichtenmagazin. (Focus)
Eine weitere Grundgesetzänderung zur Reform der Schuldenbremse hält Middelberg nicht für nötig. „Mehr Spielraum für Investitionen bekäme man zum Beispiel auch durch eine andere Berechnung der Konjunkturkomponente“, sagte er dem Focus. „Diese Komponente ist durch einfaches Gesetz geregelt und wäre demzufolge auch mit einfacher Mehrheit im Bundestag – zugunsten weiterer Investitionsspielräume – änderbar.“ (Focus)

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26. März 2026 0 Kommentare
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Alte und

Langes Leben entschlüsselt: Wie wir den Alterungsprozess aktiv beeinflussen können

von Redaktion Hasepost 26. März 2026

Die Frage, wie wir nicht nur älter, sondern vor allem gesünder älter werden, beschäftigt die Menschheit seit Jahrtausenden. In den letzten Jahren hat die Wissenschaft gewaltige Fortschritte gemacht und betrachtet das Altern zunehmend als einen biologischen Prozess, der sich gezielt modulieren lässt. Gerade in unserer modernen Gesellschaft rückt die Lebensqualität im Alter stark in den Fokus. Genau hier setzt ein faszinierendes Forschungsfeld an: Die Zukunft des Alterns: Welche Rolle zelluläre Erneuerung für ein langes, aktives Leben spielt. Es geht längst nicht mehr nur um oberflächliche Anti-Aging-Methoden, sondern um die tieferliegenden Mechanismen in unseren Zellen. Wer diese biologischen Grundlagen versteht, kann bewusstere Entscheidungen für die eigene Gesundheit treffen und den Grundstein für mehr Vitalität legen.

Die Wissenschaft hinter dem biologischen Alter

„Altern ist keine Einbahnstraße, sondern ein biologischer Prozess, dessen Geschwindigkeit wir durch zelluläre Pflege maßgeblich mitbestimmen können.“

Um zu verstehen, warum wir altern, müssen wir einen Blick tief in unsere Zellen werfen. Mit zunehmendem Alter verlieren unsere Zellen die Fähigkeit, sich effizient zu reparieren und zu teilen. Dieser Prozess, bekannt als zelluläre Seneszenz, führt dazu, dass Gewebe und Organe im Laufe der Zeit an Funktion einbüßen. Ein zentraler Faktor bei diesem Abbau ist der Rückgang wichtiger Coenzyme im Körper, die für den Energiestoffwechsel unerlässlich sind.

Besonders das Molekül NAD+ (Nicotinamid-Adenin-Dinukleotid) spielt eine entscheidende Rolle bei der Energieproduktion in den Mitochondrien, den Kraftwerken unserer Zellen. Wenn der NAD+-Spiegel sinkt, spüren wir das oft in Form von Müdigkeit und einer nachlassenden Regenerationsfähigkeit. Um diesen Spiegel wieder anzuheben, suchen viele Menschen nach Wegen, Vorstufen dieses Moleküls über die Ernährung oder hochwertige Supplemente aufzunehmen.

Wer sich mit diesem Thema beschäftigt und beispielsweise NMN Kaufen möchte, sollte stets auf höchste Qualität und unabhängige Laborprüfungen achten. Transparenz bei den Inhaltsstoffen ist entscheidend, um den Körper optimal bei der Zellreparatur zu unterstützen. Letztlich ist das Verständnis dieser zellulären Mechanismen der Schlüssel, um den Alterungsprozess nicht einfach passiv hinzunehmen, sondern ihm proaktiv zu begegnen.

Wichtige Moleküle und ihre Funktion im Körper

Die moderne Longevity-Forschung hat in den vergangenen Jahren verschiedene Substanzen identifiziert, die das Potenzial haben, zelluläre Prozesse positiv zu beeinflussen. Neben NMN rücken auch andere natürliche Verbindungen in den Fokus der Wissenschaftler. Diese Stoffe kommen teilweise in unserer täglichen Nahrung vor, jedoch oft nicht in ausreichender Konzentration, um einen messbaren therapeutischen Effekt zu erzielen.

Ein prominentes Beispiel ist Resveratrol, ein sekundärer Pflanzenstoff, der unter anderem in der Schale von roten Trauben vorkommt. Es wird oft in Verbindung mit der Aktivierung von Sirtuinen gebracht, sogenannten Langlebigkeitsgenen. Ein weiterer spannender Stoff ist Spermidin, das die Autophagie anregt – eine Art zelluläres Recyclingprogramm, bei dem beschädigte Zellbestandteile abgebaut und erneuert werden.

Molekül / Stoff Hauptfunktion im Körper Natürliches Vorkommen

 

NMN Vorstufe zur NAD+-Produktion, Zellenergie Brokkoli, Avocado, Edamame
Resveratrol Aktivierung von Langlebigkeitsgenen (Sirtuine) Rote Trauben, Beeren, Erdnüsse
Spermidin Förderung der Autophagie (Zellreinigung) Weizenkeime, gereifter Käse, Pilze

Wenn wir betrachten, wie diese Substanzen zusammenwirken, wird deutlich, warum das Thema so viel Aufmerksamkeit erhält. Die Zukunft des Alterns: Welche Rolle zelluläre Erneuerung für ein langes, aktives Leben spielt, zeigt sich genau in der Erforschung und gezielten Nutzung dieser Moleküle.

Lebensstil und Zellgesundheit im Alltag

Auch wenn Nahrungsergänzungsmittel und spezifische Moleküle vielversprechend sind, bilden sie nur einen Teil des Gesamtbildes. Die Basis für gesunde Zellen und ein langes Leben wird durch unsere täglichen Gewohnheiten gelegt. Ein bewusster Lebensstil kann die zelluläre Alterung nachweislich verlangsamen und die körpereigenen Reparaturmechanismen aktivieren.

Ernährung, Bewegung und Erholung sind die drei Säulen, auf denen die zelluläre Gesundheit ruht. Chronischer Stress beispielsweise führt zu einem dauerhaft erhöhten Cortisolspiegel, was wiederum oxidativen Stress in den Zellen begünstigt und Entzündungsprozesse antreibt. Daher ist Stressmanagement ein essenzieller Faktor für die Langlebigkeit.

Folgende Alltagsgewohnheiten unterstützen die zelluläre Erneuerung besonders effektiv:

  • Ausreichend Schlaf: Im Tiefschlaf laufen die wichtigsten zellulären Reparaturprozesse auf Hochtouren.
  • Regelmäßige Bewegung: Ausdauer- und Krafttraining verbessern die Funktion der Mitochondrien und fördern die Durchblutung.
  • Intervallfasten: Längere Essenspausen können die Autophagie anregen und den Stoffwechsel entlasten.
  • Antioxidantienreiche Ernährung: Viel frisches Gemüse und Beeren schützen die Zellen vor freien Radikalen.

Wer diese Prinzipien in seinen Alltag integriert, schafft die besten Voraussetzungen, um bis ins hohe Alter körperlich und geistig leistungsfähig zu bleiben.

Prävention statt Behandlung: Ein Paradigmenwechsel

Unser traditionelles Gesundheitssystem ist stark darauf ausgerichtet, Krankheiten erst dann zu behandeln, wenn sie bereits ausgebrochen sind. In der Longevity-Medizin findet aktuell jedoch ein tiefgreifender Paradigmenwechsel statt. Der Fokus verschiebt sich zunehmend von der reinen Symptombekämpfung hin zur präventiven Optimierung der Gesundheit auf zellulärer Ebene.

Dieser Ansatz zielt darauf ab, die sogenannte Gesundheitsspanne (Healthspan) an die Lebensspanne (Lifespan) anzugleichen. Es nützt wenig, chronologisch 90 Jahre alt zu werden, wenn die letzten 20 Jahre von chronischen Krankheiten und Einschränkungen geprägt sind. Indem wir die zelluläre Alterung verlangsamen, können wir das Risiko für altersbedingte Beschwerden drastisch reduzieren und die Lebensqualität erhalten.

In diesem Kontext wird immer wieder diskutiert: Die Zukunft des Alterns: Welche Rolle zelluläre Erneuerung für ein langes, aktives Leben spielt. Wissenschaftler und Ärzte arbeiten Hand in Hand, um personalisierte Strategien zu entwickeln. Dazu gehören regelmäßige Blutanalysen, die Überwachung von Biomarkern und die gezielte Zufuhr von Mikronährstoffen. Dieser proaktive Umgang mit dem eigenen Körper ermöglicht es uns, das Steuer selbst in die Hand zu nehmen.

Ein Ausblick auf ein vitales Älterwerden

Die Erkenntnisse der modernen Wissenschaft eröffnen uns völlig neue Perspektiven auf den Prozess des Älterwerdens. Wir sind unseren Genen und dem Lauf der Zeit nicht mehr hilflos ausgeliefert. Durch ein tiefes Verständnis der zellulären Abläufe und die Kombination aus einem gesunden Lebensstil und gezielter Nährstoffversorgung können wir unsere Vitalität maßgeblich beeinflussen.

Die Forschung steht hier erst am Anfang, doch die bisherigen Ergebnisse sind mehr als vielversprechend. Es ist faszinierend zu beobachten, wie sich das gesellschaftliche Bild des Alters wandelt. Die Zukunft des Alterns: Welche Rolle zelluläre Erneuerung für ein langes, aktives Leben spielt, wird in den kommenden Jahren zweifellos eines der wichtigsten Themen in der Gesundheitsvorsorge bleiben. Wer heute schon beginnt, auf seine zelluläre Gesundheit zu achten, investiert in ein Fundament, das sich in den späteren Jahrzehnten durch Energie, Widerstandsfähigkeit und eine hohe Lebensqualität auszahlen wird.



26. März 2026 0 Kommentare
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Heinz Rothgang

Gesundheitsökonomen stellen beitragsfreie Mitversicherung von Ehepartnern infrage

von Hasepost Redaktion 25. März 2026

Gesundheitsökonomen äußern Verständnis für den politischen Vorstoß, die kostenlose Mitversicherung von Ehepartnern in der gesetzlichen Krankenversicherung zu streichen. Sie kritisieren die bisherige Regelung als schwer zu begründen und sehen darin ein Gerechtigkeitsproblem, das insbesondere Paare mit gleichem Haushaltseinkommen ungleich belastet.

Kostenlose Mitversicherung von Ehepartnern unter Kritik

Gesundheitsökonomen zeigen Verständnis für den Vorstoß zur Streichung der kostenlosen Mitversicherung von Ehepartnern. Es sei „schwer zu begründen, warum Beitragszahler die beitragsfreie Mitversicherung von Ehepartnern finanzieren sollen“, sagte Martin Albrecht vom Iges-Institut dem „Spiegel“. Anders als die Erziehung von Kindern sei der weitgehende Verzicht auf Erwerbsarbeit in einer Ehe keine Voraussetzung zur Sicherung des Umlageverfahrens. Zudem sei „die Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit heute ein allgemein anerkanntes gesellschaftspolitisches Ziel“.

Datenlage zu betroffenen Familienhaushalten

Laut Berechnungen des Iges-Instituts auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) liegt der Anteil der betroffenen Haushalte mit Kindern unter 14 Jahren bei gerade einmal 43 Prozent aller Mitversicherten. Bei kleinen Kindern unter sechs Jahren haben sogar lediglich 20 Prozent der Haushalte kostenfrei mitversicherte Partner. Allerdings stellen Ehepartner mit Kindern im betreuungsbedürftigen Alter nur eine Minderheit unter den erwachsenen Mitversicherten.

Gerechtigkeitsproblem und Kritik an der Ausgestaltung

Der Bremer Gesundheitsökonom Heinz Rothgang äußerte sich ebenfalls kritisch zur Mitversicherung. Es gebe dort „ein Gerechtigkeitsproblem“. Aktuell würden Paare mit identischem Haushaltseinkommen höchst unterschiedlich belastet. „Die Vorteile sind umso größer, je unterschiedlicher das Einkommen der Partner ist“, so Rothgang. Dies widerspreche „dem Prinzip der horizontalen Gleichbehandlung“.
Ordnungspolitisch sei der Vorstoß allerdings schlecht ausgeführt. „Damit wird kein einziges Strukturproblem grundsätzlich gelöst“, erklärte er. Stattdessen gehe es der Koalition „erkennbar nur darum, kurzfristig ein paar Euro einzusammeln“.

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25. März 2026 0 Kommentare
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Marlene Schönberger

Grünenpolitikerin warnt: Prien gefährdet Projekte gegen Antisemitismus

von Hasepost Redaktion 25. März 2026

Die Grünen-Innenpolitikerin Marlene Schönberger hat die von Bildungsministerin Karin Prien geplanten Änderungen am Bundesprogramm „Demokratie leben“ scharf kritisiert. Sie warnt davor, dass viele zivilgesellschaftliche Organisationen ihre Arbeit einstellen müssten, sollten die Fördermittel wegfallen, und sieht insbesondere Projekte gegen Antisemitismus und Islamismus bedroht.

Kritik an Umbauplänen für „Demokratie leben“

Die Innenpolitikerin Marlene Schönberger (Grüne) hat die Umbaupläne von Bildungsministerin Karin Prien (CDU) für das Förderprogramm „Demokratie leben“ scharf kritisiert. „In den Ankündigungen der letzten Wochen und Tage erkennen viele zivilgesellschaftliche Organisationen ein Damoklesschwert, das über ihrer Arbeit hängt“, sagte sie der „Welt“ (Donnerstagausgabe).
Schönberger verweist darauf, dass unter den betroffenen Trägern zahlreiche Organisationen seien, „die in der aktuellen Situation unersetzliche Antisemitismus-kritische Arbeit machen“ oder „gegen Islamismus kämpfen“. Laut ihrem Bericht gegenüber der „Welt“ sei die Verunsicherung in der Szene erheblich: „Die Verunsicherung ist so groß, dass viele sich nicht trauen, an die Öffentlichkeit zu gehen – aufgrund der Befürchtung, dies könnte zusätzlich förderschädlich sein.“

Warnung vor Folgen für zivilgesellschaftliche Projekte

Viele der genannten Organisationen arbeiteten „angesichts des explodierten Antisemitismus seit Jahren am Limit“ und seien auf die Mittel aus „Demokratie Leben“ angewiesen, so Schönberger weiter im Gespräch mit der „Welt“. „Fallen diese Mittel weg, müssen sie ihre Arbeit einstellen.“ Nach ihren Angaben seien zahlreiche Strukturen über Jahre gewachsen, bündelten Kompetenzen und gäben Juden etwas Stabilität.
„Die aktuelle Situation“ erschüttere sie schon jetzt massiv, erklärte Schönberger der „Welt“. Wer riskiere, dass diese Arbeit in Gefahr gerät, lasse Juden und „alle, die von Extremisten zum Feindbild erklärt werden, allein“.

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25. März 2026 0 Kommentare
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Wallstreet /

US-Börsen steigen trotz Iran-Kriegssorgen und Tech-Urteil

von Hasepost Redaktion 25. März 2026

Die US-Börsen haben am Mittwoch zugelegt. Vor allem der Dow legte zu, während auch S&P 500 und Nasdaq im Plus schlossen. Anleger reagierten auf politische Entwicklungen im Iran-Konflikt sowie auf ein Urteil eines US-Gerichts zu Youtube und Instagram.

US-Indizes schließen im Plus

Die US-Börsen haben am Mittwoch fester geschlossen. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 46.429 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,7 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 6.592 Punkten 0,5 Prozent im Plus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 24.163 Punkten 0,7 Prozent im Plus.

Reaktionen auf Iran-Plan und Tech-Urteil

Die USA haben Berichten zufolge einen Plan für ein Ende des von ihnen und Israel begonnenen Iran-Kriegs vorgelegt. Der Iran lehnt den Plan zwar ab, die Börsen zeigten sich dennoch erleichtert.
Derweil reagierten Anleger auf ein Urteil eines US-Gerichts bezüglich der Frage, inwiefern Youtube und Instagram süchtig machen. Die Aktien von Google-Mutter Alphabet rutschten in den roten Bereich, die Meta-Aktie blieben trotz Verlusten im Plus.

Währungen, Gold und Öl im Blick

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochabend schwächer: Ein Euro kostete 1,1561 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8650 Euro zu haben.
Der Goldpreis konnte deutlich profitieren, am Abend wurden für eine Feinunze 4.530 US-Dollar gezahlt (+1,0 Prozent). Das entspricht einem Preis von 125,97 Euro pro Gramm.
Der Ölpreis sank unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochabend gegen 21 Uhr deutscher Zeit 103,10 US-Dollar, das waren 135 Cent oder 1,3 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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25. März 2026 0 Kommentare
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Solidarität mit Collien Fernandes: Demo gegen sexualisierte Gewalt

Solidarität mit Collien Fernandes: Demo in Hannover gegen sexualisierte Gewalt

von Redaktion Hasepost Videonews 25. März 2026


2.000 Menschen demonstrieren in Hannover gegen sexualisierte Gewalt und zeigen Solidarität.

In Hannover haben sich am Abend rund 2.000 Menschen zu einer Kundgebung gegen sexualisierte Gewalt versammelt. Die Demonstration stand unter dem Motto ‚Sexualisierte Gewalt stoppen‘ und wurde von Victoria Schwertmann, Co-Vorsitzende des Grünen-Regionsverbands Hannover, organisiert. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigten sich solidarisiert mit der Schauspielerin Collien Fernandes, die in den letzten Wochen mit Vorwürfen gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen an die Öffentlichkeit gegangen ist.

Deepfakes und sexualisierte Gewalt im Netz

Anlass für die Kundgebung sind die Vorwürfe von Collien Fernandes gegen Christian Ulmen. Wie der NDR berichtet, wirft Fernandes Ulmen vor, im Internet Fake-Profile von ihr erstellt und sogenannte Deepfakes verschickt zu haben. Diese Vorwürfe haben eine breite Diskussion über sexualisierte Gewalt und den Missbrauch digitaler Medien ausgelöst. Die Demonstration in Hannover ist ein Zeichen des Protestes gegen solche Handlungen und ein Aufruf zum Schutz der Opfer.

Solidarität gegen digitale Belästigung wächst

Die Vorwürfe von Collien Fernandes haben eine Welle der Solidarität ausgelöst. Viele Menschen sehen in ihrem Fall ein Beispiel für die weitverbreiteten Probleme sexualisierter Gewalt und digitaler Belästigung. Die Demonstration in Hannover ist ein deutliches Signal, dass die Gesellschaft solche Handlungen nicht toleriert und sich für den Schutz der Opfer einsetzt.

Ulmen droht mit Klagen gegen Vorwürfe

Christian Ulmen hat durch seinen Anwalt auf die Vorwürfe reagiert. Dieser spricht von unzulässiger Verdachtsberichterstattung und kündigte rechtliche Schritte an. Es gilt die Unschuldsvermutung, bis die Vorwürfe gerichtlich geklärt sind. Dennoch zeigt die große Teilnahme an der Demonstration, dass das Thema sexualisierte Gewalt und der Schutz der Opfer in der Gesellschaft einen hohen Stellenwert haben.

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25. März 2026 0 Kommentare
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Karin Prien

Prien verteidigt Umbau von „Demokratie leben“ und Kurswechsel

von Hasepost Redaktion 25. März 2026

Familienministerin Karin Prien (CDU) verteidigt den geplanten Umbau des Bundesprogramms „Demokratie leben“ gegen Kritik aus der Zivilgesellschaft. Das Programm soll nach ihren Angaben stärker auf die politische Bildung in der Mitte der Gesellschaft und auf digitale Formate ausgerichtet werden, während bisher geförderte Vielfaltsprojekte zurückgedrängt werden. Betroffene Träger kritisieren das Vorgehen scharf und warnen vor einer Schwächung der Zivilgesellschaft in einer politisch angespannten Lage.

Prien will Fokus auf „Mitte der Gesellschaft“ legen

Familienministerin Karin Prien (CDU) hat den Umbau des Bundesprogramms „Demokratie leben“ verteidigt. „Aus meiner Sicht ist es Zeit, dass wir neue Strategien finden, mit dieser Vertrauenskrise umzugehen“, sagte Prien der „taz“ (Donnerstagausgabe). Sie stellte die Frage: „Wie es besser gelingt, diejenigen zu erreichen, die auf der Kippe stehen, die uns in der Mitte der Gesellschaft verloren gehen.“ Zudem brauche das Programm „mehr Pluralismus, mehr Transparenz, demokratische Legitimation“.
Prien erklärte, sie wolle mit dem Programm künftig „mehr auf die Mitte der Gesellschaft zielen“. Es brauche bessere Demokratiebildung an Kitas, Schulen und Berufsschulen, in Betrieben oder Gewerkschaften. Zudem werde sich das Programm stärker auf das Internet konzentrieren.
Den bisherigen Weg, auch Vielfaltsprojekte zu fördern, will Prien verlassen. „Gesellschaftliche Vielfalt ist grundsätzlich positiv – aber als staatliches Förderziel sehe ich das nicht“, sagte sie der „taz“.

Kein Kahlschlag, aber Einsparungen geplant

Prien betonte, dass das Programm „Demokratie leben“ nur umgestaltet, nicht gekürzt werden solle. Ihr Ministerium werde im kommenden Jahr insgesamt 170 Millionen Euro einsparen müssen. Beim Programm „Demokratie leben“ werde dies höchstens „in geringem Maße“ passieren, so Prien laut „taz“. Das Ministerium gibt für „Demokratie leben“ in diesem Jahr 191 Millionen Euro aus.
Zu den Trägern, deren Projekte zum Jahresende beendet werden sollen, sagte Prien der „taz“, all diese Organisationen könnten sich „neu bewerben, wenn sie bereit sind, Projekte aufzulegen, die den zukünftigen präzisierten Förderzwecken entsprechen“. Es gebe „niemanden, den wir von vornherein ausschließen“.
Prien erklärte auf Nachfrage zudem, dass in ihrem Ministerium in diesem Jahr keine Organisation nach dem zuletzt viel diskutierten Haber-Verfahren vom Verfassungsschutz überprüft wurde. „Wir sorgen für Legitimation der Organisationen, die sich gegen Extremismus engagieren – sie müssen fest auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung stehen“, so die CDU-Politikerin gegenüber der „taz“. „Alles andere macht keinen Sinn, und deshalb gibt es dieses Verfahren.“

Unruhe bei Trägern und scharfe Kritik aus der Zivilgesellschaft

Mit der Neuaufstellung will Prien zum Jahresende die sogenannten Innovationsprojekte und bundesweiten Infrastrukturen einstellen. Rund 200 Projekte sind davon betroffen. Unter den betroffenen Trägern war es in den vergangenen Tagen deshalb zu Unruhe und Unmut gekommen.
Zuletzt hatte unter anderem die Bildungsstätte Anne Frank Priens Förderpolitik scharf kritisiert. „Das ist Politik mit der Kettensäge – zum denkbar schlechten Zeitpunkt: In Zeiten, in denen die AfD ein Rekordergebnis nach dem nächsten für ihre menschenfeindliche Politik einfährt und wir einen massiven Anstieg von Antisemitismus erleben, reißt die Bundesfamilienministerin die mühsam errichteten Abwehrdämme gegen Antisemitismus, Rassismus und andere menschenfeindliche Ideologien ein“, sagte Meron Mendel, Direktor der Bildungsstätte Anne Frank, der „taz“. „Bereits genehmigte, begonnene und auf Jahre angelegte Projekte mittendrin zu stoppen, das hat es in dieser Form bislang nicht gegeben.“
Die Bundesregierung schwäche die Zivilgesellschaft, statt sie zu stärken, so Mendel gegenüber der „taz“. „In einer Hauruck-Aktion Programme zu stoppen, die mit Beginn der neuen Förderperiode gerade erst angelaufen waren, ist Ressourcen-Verschwendung im großen Stil und das Gegenteil von verantwortungsvoller und wirkungsorientierter Verwendung von Steuergeld.“

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25. März 2026 0 Kommentare
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Fernsehzuschauer mit

Studie: Deutsche Kaufkraft seit den Neunzigern deutlich gestiegen

von Hasepost Redaktion 25. März 2026

Die Kaufkraft in Deutschland hat sich seit Anfang der Neunzigerjahre in vielen Bereichen deutlich verbessert. Das geht aus einer Auswertung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervor, über die der „Spiegel“ berichtet. Gemessen an der Entwicklung der Löhne können sich die Menschen demnach heute trotz der jüngsten Inflationswellen oft mehr leisten.

Technische Geräte deutlich günstiger

Die Auswertung des Instituts der deutschen Wirtschaft zeigt, dass vor allem technische Geräte im Zeitvergleich stark an Kaufkraft gewonnen haben. 1991 musste den Angaben zufolge noch mehr als 78 Stunden für einen einfachen Fernseher geschuftet werden. Heute werden dafür nur 19 Stunden und 30 Minuten veranschlagt – und das für einen Smart-TV.
Für einen Kühlschrank wiederum muss laut Auswertung heute über 17 Stunden weniger gearbeitet werden als 1991, für einen Herrenanzug fast elf Stunden. Grundlage der Berechnungen ist die Arbeitszeit, die mit den Durchschnittslöhnen notwendig ist, um bestimmte Konsumgüter zu erwerben.

Einzelne Alltagsgüter teurer

Nicht in allen Bereichen hat sich die Kaufkraft verbessert. Teurer geworden sind laut Auswertung ein Tageszeitungsabo (plus 53 Minuten), 200 Kilowattstunden Strom zuzüglich Grundgebühr (plus 12 Minuten) oder ein Frauenhaarschnitt (plus 8 Minuten).
Für die Auswertung von insgesamt 32 verschiedenen Konsumgütern ging IW-Forscher Christoph Schröder von einem durchschnittlichen Nettolohn von heute 25,56 Euro pro Stunde sowie 1991 von umgerechnet 10,21 Euro aus. Die Ergebnisse der Analyse wurden vom „Spiegel“ berichtet, der sich auf die Auswertung des Instituts der deutschen Wirtschaft beruft.

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25. März 2026 0 Kommentare
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