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Frankfurter Börse

Dax startet stabil in Kriegswochen, Commerzbank-Aktie steigt

von Hasepost Redaktion 16. März 2026

Der Dax ist am Montagmorgen verhalten in die neue Handelswoche gestartet. Der deutsche Leitindex lag gegen 9:30 Uhr mit rund 23.445 Punkten knapp unter dem Schlussniveau vom Freitag. Während die Börsen Experten zufolge vor allem nach Halt suchen, profitieren einzelne Titel wie die Commerzbank von Übernahmefantasie.

Verhaltener Wochenauftakt am Aktienmarkt

An der Spitze der Kursliste rangierte am Morgen die Commerzbank. Die Unicredit hatte ein Übernahmeangebot für das Geldhaus vorgelegt, das bei den Anlegern offenbar gut ankam.
Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank, ordnete die Stimmung an den Märkten ein. „Es ist die erste von drei Kriegswochen, die für den Dax ohne deutliche Kursverluste beginnt“, sagte Stanzl laut Consorsbank. „Die Börsen suchen aber lediglich nach Halt. Mehr nicht. Von Aufbruch oder Zuversicht ist nichts zu spüren. Die Anleger setzen auf Gespräche zwischen Washington und Teheran. Darauf, dass wieder Tanker durch die Straße von Hormus fahren. Es ist viel Erwartung – und wenig Gewissheit. Für eine nachhaltige Erholung der Kurse im Dax ist das wohl noch zu wenig.“

Unsicherheit durch Iran-Konflikt

Stanzl verwies zugleich auf eine gewisse Robustheit des deutschen Leitindex: „Es ist dennoch ein starkes Signal, dass der Dax nicht wieder unter das Tief der Vorwoche – also unter 23.000 Punkte – gefallen ist. Damit bleibt auch die Vorstellung bestehen, der Iran-Krieg könne in absehbarer Zeit an Schärfe verlieren. Gleichzeitig wächst der Zweifel, ob Teheran den Druck, den die Kontrolle über Hormus erzeugt, rasch preisgeben wird. Anleger werden jetzt auf jedes Zeichen achten. Auf Hinweise, dass der Konflikt an Gewicht verliert. Oder darauf, ob sich die Spirale weiterdreht – hin zu gezielten Angriffen auf Tanker oder Infrastruktur, die für den Ölfluss zentral sind.“
Mit Blick auf die internationalen Bemühungen um die Sicherung der Schifffahrtswege sagte Stanzl laut Consorsbank weiter: „Während US-Präsident Trump versucht, unbeteiligte Staaten für den Schutz der Straße von Hormus zu gewinnen, erklärt der Iran, Tanker mit Ziel in neutralen Ländern weiterhin passieren zu lassen. Das könnte die Bereitschaft vieler Staaten senken, sich einzubringen. Worte stehen gegen Worte. Das ist zwar weniger als Frieden, aber mehr als bloße Eskalation. Gespräche könnten den Märkten Zeit verschaffen, sich zu beruhigen. Erst in einem Umfeld nachlassender Schwankungen kann sich ein stabiler Boden bilden. Erst dann kehren größere Investoren zurück. Für den Dax bedeutet das: Ein Anstieg über 24.100 Punkte wäre ein technisches Signal für eine Bodenbildung – allerdings nur, wenn es nicht zuvor noch einmal zu neuen Tiefs kommt. Doch Anleger werden sich nicht alleinig von der Markttechnik wieder ins Risiko bewegen lassen. Dafür bedarf es Klarheit und einer echten Deeskalation. Bislang ist weder das eine noch das andere zu erkennen.“

Währungen, Gold und Öl im Blick

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagmorgen etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1443 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8739 Euro zu haben.
Der Goldpreis zeigte sich schwächer, am Morgen wurden für eine Feinunze 5.002 US-Dollar gezahlt (-0,5 Prozent). Das entsprach einem Preis von 140,53 Euro pro Gramm.
Der Ölpreis stieg unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 106,20 US-Dollar, das waren 3,0 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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16. März 2026 0 Kommentare
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Manfred Weber

Druck auf Union nach Enthüllungen über EVP-Absprachen mit Rechtsaußen

von Hasepost Redaktion 16. März 2026

Nach Berichten über geheime Absprachen zwischen Abgeordneten der Europäischen Volkspartei (EVP) und rechten Fraktionen im Europaparlament wächst der politische Druck auf die Union. Führende Vertreter von SPD und Grünen fordern umfassende Aufklärung, während Stimmen aus der CSU EVP-Fraktionschef Manfred Weber gegen die Vorwürfe in Schutz nehmen.

Opposition verlangt umfassende Aufklärung

Der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, Dirk Wiese, forderte in der „Handelsblatt“ klare Antworten. „Es muss jetzt umgehend und umfassend aufgeklärt werden, ob es sich tatsächlich um eine strukturierte Zusammenarbeit zwischen der EVP und den Rechtsaußen-Fraktionen im EU-Parlament handelt“, sagte Wiese dem „Handelsblatt“.
EVP-Fraktionschef Manfred Weber (CSU) nahm Wiese persönlich in die Pflicht: „Herr Weber muss sich dazu unverzüglich ehrlich machen.“ Die von Weber ins Spiel gebrachte Verantwortlichkeit auf Mitarbeiterebene nannte Wiese einen „billigen Trick, um von sich selbst abzulenken“. Wer als Fraktionsvorsitzender die Strategie vorgebe, müsse dafür sorgen, „dass die roten Linien von seiner Fraktion und deren Mitarbeitern eingehalten werden“.
Auch die Erste Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen-Bundestagsfraktion, Irene Mihalic, verlangte Klarheit. Die Vorsitzenden von CDU und CSU, Friedrich Merz und Markus Söder, hätten „versprochen, dass es keinerlei Zusammenarbeit zwischen der CDU/CSU und der AfD gibt“, sagte Mihalic dem „Handelsblatt“. Wenn Chats in einer WhatsApp-Gruppe „nun das Gegenteil nahelegen, sind die Spitzen von CDU und CSU aufgefordert, deutlich zu machen, dass ihr Wort noch etwas gilt“. Die Chats belegten zudem, dass gemeinsame Abstimmungen von Christdemokraten und rechtsextremen Parteien „keine Zufälle waren, sondern vorbereitet und abgesprochen wurden“, so Mihalic im „Handelsblatt“.

Rückendeckung für Weber aus der CSU

CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann nahm EVP-Chef Weber gegenüber den Vorwürfen in Schutz, die EVP habe eng mit Vertretern rechter Fraktionen im Europaparlament zusammengearbeitet. Weber hatte die Zusammenarbeit gegenüber der „Tagesschau“ indirekt eingeräumt und gesagt, man wolle keine Zusammenarbeit, brauche aber eine „Lösung in der Sache“.
„Ich glaube, dass man sein Statement in der ganzen Breite betrachten muss“, sagte Hoffmann am Montag den Sendern RTL und ntv und fügte hinzu: „Es wird keine Zusammenarbeit geben zwischen der Union und der AfD, allein schon deswegen, weil die AfD – das ist ja ihr erklärtes Ziel – die Union zerstören will.“ Zudem sei die Politik der Union darauf gerichtet, die AfD überflüssig zu machen. Hoffmann verwies besonders auf die Migrationswende.

Streitpunkt Migration und „Return Hubs“

Hoffmann warnte zugleich davor, dass Politik sich „nur mit sich selbst beschäftigt“. „Es geht schon darum, dass wir die Fragen lösen, die die Menschen beschäftigen. Da gehört das Thema Migration dazu.“ Weber habe darauf verwiesen, dass die SPD auf europäischer Ebene sehr unbeweglich sei. Hoffmann hob im Gespräch mit RTL und ntv einen Unterschied zur Bundes-SPD hervor: „Ich bin der SPD sehr dankbar, dass zum Beispiel bei dem Thema `Return Hubs` die Haltung der SPD sehr klar ist.“
In der Zusammenarbeit von EVP und rechten Parteien soll es unter anderem um die Abschiebung von Asylsuchenden in sogenannte „Return Hubs“ in Staaten außerhalb der EU gegangen sein.

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Reinigungskraft in

Trotz Mindestlohn: Millionen Beschäftigte arbeiten weiter im Niedriglohnsektor

von Hasepost Redaktion 16. März 2026

Fast jeder fünfte abhängig Beschäftigte in Deutschland hat im vergangenen Jahr im Niedriglohnsektor gearbeitet. Trotz des auf 12 Euro angehobenen gesetzlichen Mindestlohns verdienten Millionen Menschen weniger als zwei Drittel des Medianlohns. Besonders häufig betroffen sind Minijobber, Jüngere, Geringqualifizierte, befristet Beschäftigte, Frauen und ausländische Beschäftigte. Das Armutsrisiko liegt für Niedriglohnbeschäftigte deutlich über dem Durchschnitt aller Beschäftigten.

Universität Duisburg-Essen legt neue Zahlen vor

Nach Angaben der Universität Duisburg-Essen hat im vergangenen Jahr fast jeder fünfte abhängig Beschäftigte in Deutschland im Niedriglohnsektor gearbeitet. Die Universität teilte am Montag mit, dass trotz des auf 12 Euro angehobenen gesetzlichen Mindestlohns rund 7,2 Millionen Menschen weniger als zwei Drittel des Medianlohns verdienten.
Besonders hoch ist das Armutsrisiko unter Niedriglohnbeschäftigten: 22,6 Prozent galten 2022 als armutsgefährdet, während die Quote unter allen abhängig Beschäftigten bei 7,3 Prozent lag. Ende der 1990er-Jahre waren Niedriglohnbeschäftigte mit 9,3 Prozent noch deutlich seltener von Armut betroffen. Entscheidend ist laut dem Report nicht allein der Lohn, sondern vor allem die Arbeitszeit, wie aus den Angaben der Universität hervorgeht.

Bestimmte Gruppen besonders betroffen

Der Niedriglohn konzentriert sich nach dem Report auf bestimmte Gruppen. Besonders verbreitet ist er bei Minijobs: Fast vier von fünf Minijobbern verdienen unterhalb der Niedriglohnschwelle. Auch Jüngere, Geringqualifizierte und befristet Beschäftigte sind den Angaben zufolge besonders häufig betroffen.
Bei Frauen liegt der Niedriglohnanteil nach den Zahlen der Universität bei 23,5 Prozent, bei ausländischen Beschäftigten bei 28,4 Prozent.

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Pilze (Archiv)

Studie: Deutsche kennen heimische Pilze kaum und falsch

von Hasepost Redaktion 16. März 2026

Nur wenige Menschen in Deutschland können heimische Pilzarten sicher bestimmen. Das zeigt eine Studie der Universität Trier, die auf einer Befragung von 747 Personen beruht. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass grundlegende Artenkenntnisse und Wissen über Pilze in der Bevölkerung nur schwach ausgeprägt sind.

Geringe Artenkenntnis in der Bevölkerung

Die meisten Menschen in Deutschland können nur wenige heimische Pilzarten korrekt identifizieren. Das hat eine Studie der Universität Trier ergeben, wie die Hochschule am Montag mitteilte. Im Durchschnitt erkannten die Teilnehmer nur 16,7 Prozent der gezeigten Arten. Mehr als ein Viertel war nicht in der Lage, eine einzige Art zu bestimmen.
Die Studie aus der Biologie-Didaktik basiert auf einer Befragung von 747 Personen. Nur etwa ein Drittel der Befragten konnte den Speisewert von Pilzen richtig einschätzen. 70 Prozent waren nicht in der Lage, fünf Pilzarten aufzulisten. Die Mehrheit ging fälschlicherweise davon aus, dass Pilze Pflanzen seien.

Artenkenntnis als Basis für Naturschutz

Studienautorin Ina Schanz sagte, dass Artenkenntnis eine wichtige Grundlage für Naturschutz sei. „Menschen neigen dazu, nur das zu schätzen und zu schützen, was sie kennen“, erklärte sie. Als Konsequenz entwickelt die Universität ein neues Lehr-Lern-Modul für Schulen, um die ökologische Bedeutung von Pilzen früher zu vermitteln.

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Commerzbank-Tower (Archiv)

Unicredit startet Übernahmeversuch für Commerzbank per Aktientausch

von Hasepost Redaktion 16. März 2026

Die italienische Großbank Unicredit hat ein freiwilliges öffentliches Tauschangebot für alle Aktien der Commerzbank vorgelegt. Unicredit ist bereits größter Einzelaktionär der Commerzbank und peilt mit dem Angebot die Übernahme des Frankfurter Instituts an, obwohl sich sowohl die Commerzbank-Spitze als auch die Bundesregierung gegen eine solche Übernahme ausgesprochen haben.

Unicredit plant Tauschangebot und Kapitalerhöhung

Aus einer Ad-hoc-Mitteilung von Unicredit vom Montag geht hervor, dass die Bank ein freiwilliges öffentliches Tauschangebot für sämtliche Commerzbank-Aktien vorgelegt hat. Unicredit hält bereits rund 26 Prozent an der Commerzbank und bietet voraussichtlich 0,485 neue Unicredit-Aktien je Commerzbank-Aktie an. Die Bafin und die Europäische Zentralbank müssen dem Angebot noch zustimmen.
Für die zur Übernahme notwendige Kapitalerhöhung plant Unicredit eine außerordentliche Hauptversammlung, die spätestens am 4. Mai stattfinden soll. Das Angebot soll Anfang Mai formell gestartet werden und eine Laufzeit von vier Wochen haben. Die Abwicklung des Angebots wird für die erste Hälfte des Jahres 2027 erwartet, nachdem alle notwendigen behördlichen Genehmigungen eingeholt wurden, so Unicredit.

Widerstand von Commerzbank-Spitze und Bundesregierung

Commerzbank-Chefin Bettina Orlopp hatte sich gegen eine Übernahme ausgesprochen. Auch die deutsche Bundesregierung lehnte die Avancen von Unicredit ab und sagte, dass sie weiterhin auf die Eigenständigkeit der Commerzbank setze.

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Israelischer Soldat

Israel startet Bodenoffensive im Südlibanon gegen Hisbollah-Stellungen

von Hasepost Redaktion 16. März 2026

Die israelische Armee hat im Süden Libanons eine „begrenzte und gezielte Bodenoffensive“ gestartet, die auf Stellungen der Hisbollah zielt. Ziel der Operation ist nach Angaben des Militärs die Ausweitung einer „Vorwärtsverteidigungszone“ und der Aufbau einer „Pufferzone“ entlang der Grenze. Laut libanesischem Gesundheitsministerium haben israelische Angriffe im Libanon seit dem 2. März 850 Menschen getötet und mehr als 2.100 weitere verletzt.

Israels Armee beginnt Bodenoffensive im Südlibanon

Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben eine „begrenzte und gezielte Bodenoffensive“ gegen Ziele im Süden Libanons begonnen. Das Militär teilte am Montag mit, dass die 91. „Galiläa“ Regionaldivision einen Angriff im östlichen Sektor des Südlibanons gestartet habe, bei dem mehrere Hisbollah-Kämpfer getötet worden seien. Ziel der Operation sei es, die „Vorwärtsverteidigungszone“ zu erweitern, wie das Militär weiter erklärte.

Ausbau einer „Pufferzone“ an der Grenze

Die Offensive sei Teil eines Plans, um eine „Pufferzone“ zu schaffen und die Bedrohung durch die Hisbollah von der Grenze fernzuhalten, hieß es vonseiten der israelischen Armee. Vor dem Einmarsch der Truppen führte die Armee nach eigenen Angaben massive Luftangriffe und Artilleriebeschüsse durch.

Hohe Opferzahlen laut libanesischem Gesundheitsministerium

Seit dem 2. März haben israelische Angriffe im Libanon 850 Menschen getötet und mehr als 2.100 weitere verletzt, teilte derweil das libanesische Gesundheitsministerium mit. Die israelische Armee bereitet sich nach eigenen Angaben darauf vor, weitere Kräfte im Süden Libanons zu stationieren und die „Pufferzone“ weiter auszubauen.

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Boris Szalinski, Ausstellungsmacher und Enkel des Künstlers, sowie Claudia Stuckenberg (Kulturbüro Landkreis Osnabrück), präsentieren Werke in der Ausstellung „Fritz Szalinski“ im Museum im Kloster / Foto: Landkreis Osnabrück/Hermann Pentermann

Ausstellung mit Werken des Bildhauers Fritz Szalinski im Museum im Kloster Bersenbrück eröffnet

von Hasepost 16. März 2026

Im Blauen Salon des Museums im Kloster Bersenbrück wurde jetzt die Ausstellung „Fritz Szalinski“ eröffnet. Claudia Stuckenberg, im Namen des Kulturbüros des Landkreises Osnabrück, und Boris Szalinski, Enkel des Künstlers, begrüßten die Gäste. In Erinnerung an seinen Großvater beschrieb Boris Szalinski die stille Konzentration und die allgegenwärtige Präsenz des künstlerischen Schaffens von Fritz Szalinski.

Schon immer enge Verbindung zwischen Fritz Szalinski und Museum

Fritz Szalinski und das kreiseigene Museum sind bereits über Jahrzehnte verbunden. Zum 50. Jubiläum zeigte des damalige Kreismuseum die letzte große Ausstellung des Künstlers. Auch zur Jubiläumsausstellung 2024 zum 100-jährigen Bestehen der Kultureinrichtung waren Skulpturen des Bildhauers vertreten. Im Blauen Salon ist nun eine bemerkenswerte Auswahl an Skulpturen und Skizzen zu sehen. 

Künstler prägte maßgeblich Osnabrück der Nachkriegszeit

Der Künstler, bekannt als Schöpfer der „Friedensklinke“ am Osnabrücker Rathaus, hinterließ zahlreiche Werke sowie Skulpturen im öffentlichen Raum. In einer Zeit gesellschaftlicher Umbrüche in der Nachkriegszeit musste sich der Bildhauer mit seinen Einflüssen und seiner Formensprache auseinandersetzen. Die Menschenfiguren Szalinskis blieben figürlich, verzichteten aber auf alles Affektive oder Erzählerische. Sie wirken ruhig, würdevoll und mit makelloser Oberfläche. Betrachterinnen und Betrachter können den Figuren auf Augenhöhe begegnen – sowohl im Osnabrücker Land als auch im Blauen Salon des Museums im Kloster. 

Die Ausstellung „Fritz Szalinski“ ist bis Ostern zu sehen. Über die aktuellen Öffnungszeiten an den Feiertagen wird auf der Website des Museums informiert. Das aktuelle Veranstaltungsprogramm und alle weiteren Infos sind online zu finden. Das Museum ist donnerstags bis samstags von 14:00 bis 17:00 Uhr und sonntags von 11:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. An jedem ersten Samstag des Monats ist der Eintritt frei.

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Nachhaltigkeit

So macht die Stadt Osnabrück Fortschritte beim Klimaschutz digital sichtbar

von PM 16. März 2026

Die Stadt Osnabrück hat sich das Ziel gesetzt, bis 2040 klimaneutral zu werden. Um den Weg dorthin für die Öffentlichkeit transparent und nachvollziehbar zu gestalten, hat die Stadtverwaltung ein neues Klima-Dashboard veröffentlicht. Online können Bürgerinnen und Bürger ab sofort zentrale Kennzahlen zur lokalen Klimawende abrufen.

Bürgerinnen und Bürger erhalten Transparenz im Klimaschutz

Wie weit ist der Ausbau der Photovoltaik im Stadtgebiet fortgeschritten? Wie entwickelt sich der Anteil der erneuerbaren Energien am Strommix? Und wie steht es um die Emissionen im Bereich Mobilität? Antworten auf diese Fragen liefert das neue Klima-Dashboard. Als eine Art digitaler Klimaschutzbericht bündelt die Plattform relevante Daten und bereitet sie mit Grafiken und Diagrammen übersichtlich auf.

„Das Klima-Dashboard ist ein wichtiges Instrument für unsere strategische Steuerung, aber vor allem ein Angebot an die Stadtgesellschaft“, sagt Stadtbaurat Thimo Weitemeier. „Der Weg zur Klimaneutralität im Jahr 2040 ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Mit der Veröffentlichung dieser Daten schaffen wir die nötige Transparenz, um Fortschritte messbar zu machen und den Dialog über notwendige Maßnahmen auf einer sachlichen Basis zu führen.“

Verschiedene Kategorien helfen bei der Übersicht des Dashboards

Das Reporting ist in verschiedene Kategorien unterteilt. Dazu gehören unter anderem das übergeordnete Klimaschutzziel, die erneuerbaren Energien oder die Mobilität. Die visuelle Aufbereitung der Daten ermöglicht es, den Stand der städtischen Klimaschutzmaßnahmen schnell zu erfassen.

Stadtbaurat Weitemeier betont den technologischen Mehrwert: „Im Gegensatz zu statischen Berichten hat dieses moderne Reporting kein Verfallsdatum. Das Dashboard wird regelmäßig mit neuen Daten gespeist.“ Die Plattform verknüpft dabei größtenteils selbst erfasste Daten aus der Verwaltung mit relevanten Kennzahlen aus bundesweiten Datenbanken. Zusätzliche Informationstexte und Verlinkungen bieten Interessierten die Möglichkeit, tiefer in die jeweiligen Fachthemen einzusteigen. Das Klima-Dashboard ist ab sofort unter dieser Adresse erreichbar.

16. März 2026 0 Kommentare
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Bauarbeiter auf

Wohnungsbau-Stimmung steigt leicht, Auftragslage bleibt weiter kritisch

von Hasepost Redaktion 16. März 2026

Die Stimmung im Wohnungsbau in Deutschland hellt sich weiter auf. Das Ifo-Geschäftsklima stieg im Februar auf den höchsten Wert seit Monaten, bleibt aber deutlich im negativen Bereich. Nach Einschätzung des Ifo-Instituts zeigt sich in den Auftragsbüchern bislang nur wenig von einer echten Belebung.

Geschäftsklima im Wohnungsbau steigt leicht

Das Ifo-Geschäftsklima im Wohnungsbau ist im Februar von -20,8 auf -17,6 Punkte gestiegen, wie das Ifo-Institut am Montag mitteilte. Die Unternehmen bewerteten ihre aktuelle Lage positiver, zudem sank die Skepsis mit Blick auf die kommenden Monate deutlich.
Klaus Wohlrabe, Leiter der Ifo-Umfragen, sagte laut Ifo-Institut: „Die Stimmung verbesserte sich zwar, aber die Branche ist noch nicht über den Berg.“ Zugleich betonte er mit Blick auf die tatsächliche Auftragsentwicklung: „In den Auftragsbüchern zeigt sich die Belebung bislang kaum.“

Auftragslage weiter angespannt

Ein genauerer Blick auf die Nachfrage zeigt laut Ifo-Institut, dass die Branche noch nicht aus dem Schneider ist. Der Anteil der Unternehmen im Wohnungsbau, die über zu wenig Aufträge klagen, sank im Februar leicht von 49,8 auf 48,0 Prozent.
Gleichzeitig wurden wieder etwas mehr Projekte storniert: Der Anteil der Firmen, die von abgesagten Bauprojekten berichten, stieg von 11,1 auf 11,3 Prozent. „Die Auftragslage ist noch bei vielen Unternehmen unbefriedigend, auch wenn sich erste kleine Verbesserungen zeigen“, sagte Wohlrabe nach Angaben des Ifo-Instituts.

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16. März 2026 0 Kommentare
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Kita (Symbolbild) / Foto: dts

CDU Hasbergen: Gefährliche Situation vor der Kita Hüggelzwerge muss schnell entschärft werden

von PM 16. März 2026

Eltern, Kinder und Autofahrer teilen sich am Hellerner Weg in Hasbergen täglich denselben engen Raum. Gerade zu den Bring- und Abholzeiten der Kita Hüggelzwerge wird deutlich: Die Verkehrssituation ist alles andere als sicher. Ein durchgehender Fußweg fehlt, die Straße ist schmal – gefährliche Situationen sind leider keine Seltenheit.

CDU-Bürgermeisterkandidat fordert mehr Sicherheit für Kitaverkehr

Für die CDU Hasbergen steht fest: Die Situation rund um die Kita muss kurzfristig verbessert werden. Ziel muss es sein, den Verkehr so zu ordnen, dass insbesondere Kinder sicher zur Kita gelangen können.  „Die Sicherheit der Kinder muss hier oberste Priorität haben. Wir brauchen schnell eine praktikable Lösung – und die ist mit überschaubaren finanziellen Mitteln möglich“, erklärt Robert Schirmbeck, Bürgermeisterkandidat der CDU.

Möglichkeiten für Baumaßnahmen gibt es für CDU mehrere

Die CDU fordert daher Bürgermeister und Verwaltung auf, unverzüglich Kontakt mit dem Landkreis Osnabrück als zuständiger Verkehrsbehörde aufzunehmen, um gemeinsam kurzfristige Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit zu prüfen.  Möglichkeiten dafür gibt es aus Sicht der CDU mehrere. Denkbar wären beispielsweise eine zeitlich begrenzte Geschwindigkeitsreduzierung zu den Bring- und Abholzeiten der Kita sowie die Schaffung eines klar abgegrenzten Fußgängerbereichs zwischen der Gaststätte Schirmbeck-Hunsche und dem Gräfin-von-Maltzan-Weg, etwa durch Absperrpfosten.  „Hier geht es nicht um große Bauprojekte, sondern um einfache und schnell umsetzbare Maßnahmen, die den Kitaverkehr sicherer machen können“, ergänzt Schirmbeck.

CDU: Problem muss sofort gelöst werden

„Es geht darum schnell eine praktikable Lösung zu finden“, erklärt Michael Plogmann, stellvertretender CDU-Fraktionsvorsitzender und Mitglied im Bauausschuss. „Gerade an Orten, an denen viele Kinder unterwegs sind, muss die Verkehrssituation besonders sorgfältig organisiert sein.“ Für die CDU steht fest: Die Sicherheit der Kinder darf nicht länger aufgeschoben werden.

16. März 2026 0 Kommentare
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