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Frohe Mienen bei der Siegerehrung: Die neue Bernsteinkönigin, Frauke Selhöfer (Vierte von rechts), zusammen mit (von links) Rebecca Schultz, Stefanie Maistrak, Nicole Kranz, Christine Hagedorn, Silvia Fuhge, Tanja Pegesa und Cindy Caspar. / Foto: Schützenkreis Grönegau

Frauke Selhöfer ist neue Bernsteinkönigin im Schützenkreis Grönegau

von PM 29. März 2026

Das diesjährige Damenvergleichsschießen des Schützenkreises Grönegau fand jetzt unter reger Beteiligung im Schießsportzentrum Grönen Holz in Buer statt. Nahezu 50 Teilnehmerinnen aus verschiedenen Mitgliedsvereinen des Kreises gaben sich an diesem Nachmittag ein Stelldichein und wurden von Vereinspräsidentin Claudia Weber auf das Herzlichste willkommen geheißen.

Ausschießen der Bernsteinkönigin in gemütlicher Atmosphäre

Traditionsgemäß erwies sich die Schützengesellschaft Buer als hervorragende Gastgeberin, welche die Schützendamen in gemütlicher Atmosphäre mit Kaffee, Kuchen und Schnittchen versorgte. Parallel zur Kaffeetafel widmeten sich die Schießsportlerinnen auf dem Kleinkaliberstand unter der Wettkampfleitung von Kreisdamensportleiterin Tanja Pegesa und ihrer Stellvertreterin Rebecca Schultz dem Damenvergleichsschießen, das durch das Ausschießen der Bernsteinkönigin eine ganz besondere Note erhielt.

Auch in der Mannschaftswertung erfolgte ein spannender Wettbewerb

Spannung kam schließlich bei der Siegerehrung auf, die Tanja Pegesa und Rebecca Schultz vornahmen. In der Mannschaftswertung siegte das Team des Schützenvereins Wellingholzhausen mit 232 Ringen (beste Einzelschützin Nicole Kranz). Auf den weiteren Plätzen folgten die Mannschaften des Schützenvereins Kerßenbrock-Küingdorf mit 231 Ringen (beste Einzelschützin Silvia Fuhge), der Meller Schützengilde mit 226 Ringen (beste Einzelschützin Cindy Caspar), der Schützengesellschaft Buer mit 218 Ringen (beste Einzelschützin Stefanie Maistrak) und der Bürgerschützen-Gemeinschaft Melle mit 196 Ringen (beste Einzelschützin Tanja Pegesa, 46 Ringe).

Neue Bernsteinkönigin Frauke Selhöfer ließ sich feiern

Den Höhepunkt des Tages bildete die Krönung der neuen Bernsteinkönigin. Den Titel sicherte sich in diesem Jahr Frauke Selhöfer, gefolgt von Barbara Lemp und Cindy Caspar (beide Meller Schützengilde). Nach dem gelungenen Wettkampf ließen die Teilnehmerinnen die Veranstaltung in geselliger Runde ausklingen und feierten die neue Bernsteinkönigin.

29. März 2026 0 Kommentare
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Iran (Archiv)

Iran droht USA bei Bodeninvasion mit Angriffen und Vergeltung

von Hasepost Redaktion 29. März 2026

Der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf hat die USA vor einer möglichen Bodeninvasion gewarnt und mit massiven Gegenmaßnahmen gedroht. Laut iranischen Staatsmedien kündigte er an, US-Truppen „in Brand zu setzen“ und Angriffe auf US-Verbündete zu verstärken, sollten diese Pläne umgesetzt werden.

Warnungen aus Teheran vor möglicher US-Bodenoffensive

Der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf hat nach Angaben iranischer Staatsmedien die USA eindringlich vor einer möglichen Bodeninvasion gewarnt. Demnach drohte er damit, US-Truppen „in Brand zu setzen“ und Angriffe auf US-Verbündete zu intensivieren. Iranische Kräfte warteten darauf, dass US-Truppen ankommen, um sie zu bestrafen und ihre regionalen Partner dauerhaft zu treffen, zitierten die Staatsmedien den Parlamentspräsidenten.
Ghalibaf erklärte den Berichten zufolge, die iranischen Raketen seien einsatzbereit. In diesem Zusammenhang äußerte er sich auch zu einem von den USA vorgelegten Vorschlagspapier.

Kritik an US-Plan und Ablehnung von Kapitulation

Den 15-Punkte-Plan der USA, den Pakistan letzte Woche an den Iran übermittelt hatte, bezeichnete Ghalibaf laut den iranischen Staatsmedien als „Wunschdenken“. Die Trump-Administration versuche, durch diesen Plan zu erreichen, was ihr mit Gewalt nicht gelungen sei. Solange die Amerikaner die Kapitulation des Iran anstrebten, sei „die Antwort klar, dass dies nicht akzeptiert werde“, wurde er zitiert.

Berichte über Planungen im Pentagon

Zuvor hatten US-Medien berichtet, dass das Pentagon „seit Wochen“ Pläne für eine mögliche Bodenoffensive ausarbeiten soll. Ob US-Präsident Donald Trump solche Pläne tatsächlich genehmigen würde, ist allerdings unklar, wie die US-Medien weiter meldeten.

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29. März 2026 0 Kommentare
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Nasskaltes Osterwetter mit Schnee und Frost erwartet

Wie wird das Wetter zu Ostern?

von Redaktion Hasepost Videonews 29. März 2026


Der Frühling lässt auf sich warten: Polarluft bringt Schnee und Frost.

Kommt der Frühling zu Ostern zurück?

Der Frühling lässt in diesem Jahr auf sich warten. Statt milden Temperaturen und Sonnenschein bringt eine Kaltfront polare Luft nach Deutschland. Besonders betroffen sind die höheren Lagen und die Alpenregion, wo mit Schneefällen zu rechnen ist. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) berichtet, wird es in den kommenden Tagen nasskalt und ungemütlich. Die Höchstwerte liegen zwischen fünf und zwölf Grad, in höheren Lagen sowie an den Alpen bleibt es mit drei bis sechs Grad deutlich kühler. Am Sonntag setzt sich nach Angaben des DWD-Meteorologen Christian Herold vorübergehend Zwischenhocheinfluss durch.

Gibt es Regen und Schnee oder Sonne zu Ostern?

Die Niederschläge ziehen sich an den Alpenrand zurück und die Sonne zeigt sich häufiger. Im Südosten und an den Alpen ist es der Vorhersage zufolge meist stark bewölkt, zeitweise regnet es. An den Alpen kann Schnee fallen. In den übrigen Landesteilen zeigen sich zunehmend Quellwolken am Himmel, es gibt aber kaum Schauer. Es weht ein schwacher bis mäßiger, am Abend an der Nordsee frischer, in Böen starker bis stürmischer West- bis Südwestwind. In der Nacht zum Montag setzt wieder Regen ein, oberhalb von 600 bis 800 Metern fällt Schnee.

Ist Ostern noch mit Frost zu rechnen?

Die Tiefstwerte liegen zwischen plus fünf und minus drei Grad. Im höheren Bergland sowie an den Küsten sind teils stürmische Böen oder Sturmböen möglich. Wie t-online berichtet, bringt ein Tiefausläufer am Samstag in weiten Teilen Deutschlands dichte Wolken und Regen oder Schauer, vereinzelt sind auch Gewitter dabei. In höheren Lagen fällt teils Schnee. Während es im Nordwesten und Westen meist frostfrei bleibt, muss in den übrigen Regionen verbreitet mit Frost gerechnet werden. In tieferen Regionen ist laut DWD vorübergehend auch Schneeregen oder Nassschnee möglich.

Wo wird es an Ostern Schnee geben?

In den zentralen und südwestlichen Mittelgebirgen können bis zum Abend zwei bis fünf Zentimeter Neuschnee zusammenkommen. Deutlich mehr fällt in den Alpen: Bis Sonntagmittag werden dort fünf bis zehn Zentimeter erwartet, in Staulagen im Allgäu und Werdenfelser Land örtlich bis zu 15 Zentimeter. Der DWD hat entsprechende amtliche Warnungen herausgegeben, die größtenteils bis zum Sonntagmorgen gelten. Während es an den Alpen und im Alpenvorland trüb bleibt und weiter regnet oder schneit, lockert es in anderen Regionen zeitweise auf. Im Norden und in der Mitte bleibt es überwiegend trocken.

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Bundeskanzleramt (Archiv)

Linke wirft Merz moralischen Bankrott wegen Syriens-Politik vor

von Hasepost Redaktion 29. März 2026

Vor dem Besuch des syrischen Interimspräsidenten Ahmed al-Scharaa in Berlin hat die Linke scharfe Kritik an Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) geübt. Die Außenpolitikerin Cansu Özdemir wirft der Bundesregierung vor, mit dem Treffen islamistische Kräfte aufzuwerten und damit eine problematische Abschiebepolitik vorzubereiten.

Linke spricht von „moralischem Bankrott“

Die Sprecherin für Außenpolitik der Linksfraktion im Bundestag, Cansu Özdemir, bezeichnete das geplante Treffen von Bundeskanzler Friedrich Merz mit dem syrischen Interimspräsidenten Ahmed al-Scharaa als schweren Fehler. „Das Treffen von Merz mit al-Scharaa ist kein diplomatischer Schritt, sondern ein moralischer Bankrott“, sagte Özdemir am Sonntag laut Linksfraktion.
Özdemir warf der Bundesregierung vor, ein Regime zu hofieren, „welches auf den Trümmern von al-Qaida-nahen Netzwerken errichtet worden sei und dessen Ideologie von Unterdrückung, Gewalt und islamistischem Fanatismus bis heute überlebe“. Weiter erklärte sie: „Merz normalisiert damit Islamisten, die unliebsame ethnische und religiöse Bevölkerungsgruppen, wie Christen, Alawiten, Drusen und Kurden, massakrieren.“

Vorwurf der Unterstützung jihadistischer Strukturen

Özdemir verwies in diesem Zusammenhang auf eine frühere Entscheidung der Bundesregierung zur afghanischen Vertretung in Deutschland. „Nachdem die Bundesregierung einen Mann einreisen ließ, der nun de facto für die Taliban die afghanische Botschaft in Deutschland führt, streckt sie nun weiter wohlwollend jihadistischen Strukturen die Hand aus“, so Özdemir.
Nach ihrer Darstellung verfolgt die Bundesregierung mit dieser Linie ein migrationspolitisches Ziel. Das alles geschehe nur, „um endlich im großen Stil nach Syrien abschieben zu können“, erklärte Özdemir.

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IOC führt Geschlechtertests ein und schließt Transfrauen aus

IOC führt Geschlechtertests ein und schließt Transfrauen aus

von Redaktion Hasepost Videonews 29. März 2026


Neue IOC-Regeln: Geschlechtertests für Sportlerinnen und Ausschluss von Transfrauen.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat neue Richtlinien für die Teilnahme von Sportlerinnen an internationalen Wettbewerben beschlossen. Ab den Spielen 2028 müssen sich alle Sportlerinnen Geschlechtertests unterziehen, um in der Frauenkategorie starten zu dürfen. Zudem wurde beschlossen, dass Transfrauen nicht mehr in der Frauenkategorie antreten dürfen. Diese Entscheidungen wurden von einer Arbeitsgruppe zum Schutz der Frauen-Kategorie unter der Leitung von IOC-Präsidentin Kirsty Coventry getroffen.

Worum es jetzt geht

Die neuen Richtlinien sind eine Reaktion auf die Kontroversen um die Teilnahme von Sportlerinnen wie Imane Khelif und Lin Yu-ting im Frauen-Boxen bei den Sommerspielen in Paris 2024. Beide Sportlerinnen waren zuvor von der WM ausgeschlossen worden, da sie angeblich die Teilnahme-Kriterien nicht erfüllt hatten, durften aber bei Olympia starten. Der damalige IOC-Präsident Thomas Bach betonte damals, es habe nie einen Zweifel daran gegeben, dass sie Frauen seien.

Die zentralen Punkte im Überblick

Die zweimalige 800-Meter-Olympiasiegerin Caster Semenya hat die neuen Richtlinien des IOC scharf kritisiert und angekündigt, juristisch dagegen vorgehen zu wollen. Semenya, die sich in der Vergangenheit wiederholt gegen Testosteron-Vorschriften des Leichtathletik-Weltverbandes gewehrt hat, bezeichnete die neuen Regelungen als beschämend und sinnlos. Sie betonte, dass es keinen Respekt gegenüber Frauen gebe, wenn diese sich Tests unterziehen müssten, um ihre Teilnahme am Sport zu ermöglichen. Semenya, die in ihrer Autobiografie angibt, keine Gebärmutter und keine Eileiter zu haben, sagte, sie werde Athleten ermutigen, sich zu einer Sammelklage zusammenzuschließen, um diesem Unsinn ein Ende zu setzen.

Geschlechtertests im Sport bleiben umstritten

Die neue Richtlinie des IOC hat eine breite Debatte über die Teilnahme von Transfrauen und die Notwendigkeit von Geschlechtertests im Sport ausgelöst. Während einige die Entscheidung als notwendig für den Schutz der Frauen-Kategorie ansehen, kritisieren andere die Regelungen als diskriminierend und beschämend. Die Diskussion wird voraussichtlich weitergehen, da die neuen Richtlinien juristisch angefochten werden sollen.

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Biertrinkender Mann

Familienministerin plant Ende des begleiteten Alkoholkonsums ab 14

von Hasepost Redaktion 29. März 2026

Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) plant, das sogenannte „begleitete Trinken“ für Jugendliche ab 14 Jahren abzuschaffen. Ein entsprechender Referentenentwurf ihres Ministeriums zur Änderung des Jugendschutzgesetzes liegt vor, wie Politico berichtet. Die Änderung ist Teil einer umfassenderen Reform der Kinder- und Jugendhilfe, die bis Ende des Jahres im Bundestag verabschiedet werden soll.

Ausnahmeregelung im Jugendschutzgesetz soll fallen

Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) will eine Ausnahmeregelung im Jugendschutzgesetz streichen, die Kindern und Jugendlichen den Kauf und Verzehr von Bier, Wein und Sekt in Begleitung einer sorgeberechtigten Person bereits mit 14 oder 15 Jahren erlaubt. Das geht aus einem Referentenentwurf ihres Ministeriums hervor, über den Politico berichtet.
In dem Entwurf heißt es, dies folge „dem Ansatz, das zunehmende Problem der Suchtabhängigkeit ernst zu nehmen“. Die Folgen könnten laut Ministerium „von Gesundheitsgefährdung bis Gewaltbereitschaft und Verwahrlosung“ reichen. Es brauche daher Präventionsmaßnahmen, um Kinder und Jugendliche vor „Alltagssüchten“ zu schützen.

Teil einer umfassenden Reform der Kinder- und Jugendhilfe

Die geplante Änderung des Jugendschutzgesetzes ist Teil eines größeren Gesetzentwurfs zur Reform der Kinder- und Jugendhilfe. Dieser befindet sich laut Informationen von Politico derzeit in der Verbändeanhörung und soll bis Ende des Jahres im Bundestag verabschiedet werden.

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Stadtbaurat Thimo Weitemeier erläutert im Innovatorium des Coppenrath Innovation Centre die Ziele des Mobilitätsfahrplans. / Foto: Constantin Binder

Neuer Mobilitätsfahrplan für Osnabrück: Rund 60 Menschen diskutieren über die Wege der Zukunft

von Hasepost 29. März 2026

Wie bewegen sich die Menschen in Osnabrück im Alltag? Bei der Auftaktveranstaltung zum neuen Mobilitätsfahrplan im Innovatorium des Coppenrath Innovation Centre hat die Stadtverwaltung kürzlich aktuelle Analyseergebnisse zur Verkehrssituation vorgestellt. Rund 60 Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, um das Fachwissen der Planungsbüros mit ihren persönlichen Erfahrungen aus der Praxis zu ergänzen.

Neue Mobilitätsbedürfnisse fordern neues Konzept

Der neue Mobilitätsfahrplan soll als strategisches Instrument dienen, um die Mobilitätsbedürfnisse der Menschen in Osnabrück mit dem Ziel einer besseren Lebensqualität zu erfüllen. „Wir stehen vor der Aufgabe, in einer gewachsenen Stadt mit begrenztem Raum Mobilität neu auszuhandeln“, erklärte Stadtbaurat Thimo Weitemeier zur Begrüßung. Das aktuelle Konzept aus dem Jahr 2010 entspreche nicht mehr den heutigen Anforderungen an den Klimaschutz und die moderne Stadtgestaltung.

Starke Basis: Mehr als die Hälfte aller Wege zu Fuß oder mit dem Rad

Aus diesem Grund hat die Stadt Osnabrück die Planungsbüros PTV Group, IGS und P.3 mit der Erarbeitung des neuen Mobilitätsfahrplans beauftragt. Dass die Grundlagen hierfür gut sind, verdeutlichte der stellvertretende Projektleiter Julian Wulf von der PTV Group unter Verweis auf die aktuelle SrV-Studie (System repräsentativer Verkehrsbefragungen) von 2025, die eine positive Entwicklung für den sogenannten Umweltverbund dokumentiert: 27 Prozent der täglichen Wege legen die Osnabrückerinnen und Osnabrücker zu Fuß zurück, weitere 27 Prozent mit dem Rad. Zusammen mit dem Busverkehr (8 Prozent) werden bereits 62 Prozent aller Wege mit klimafreundlichen Verkehrsmitteln absolviert.

Besonders deutlich wird der Wandel beim sogenannten Binnenverkehr – also den Wegen, die innerhalb der Stadtgrenzen starten und enden: Hier werden weniger als ein Drittel aller Wege (29 Prozent) mit dem Auto zurückgelegt. Dennoch bleibe das Auto bei längeren Distanzen und Pendlerbeziehungen das dominierende Verkehrsmittel, was den Handlungsbedarf für den neuen Mobilitätsfahrplan unterstreiche, so Wulf.

Spannungsfelder und gegenseitige Akzeptanz

In einer ersten Arbeitsphase benannten die Teilnehmenden konkrete Stärken und Schwächen. Dabei wurden deutliche Spannungsfelder sichtbar: Während etwa die Verfügbarkeit von Parkhäusern als Stärke genannt wurde, sahen andere im Vorrang des Autos eine Schwäche. Michael Vieten von der beteiligten Agentur P.3 unterstrich: „Eine zentrale Aufgabe dieses Prozesses ist es, dass wir uns in die Situation anderer Verkehrsteilnehmender hineinversetzen.“ Da es niemals eine für alle Beteiligten gleichzeitig optimale Lösung geben könne, müsse der Fokus auf der gemeinsamen Erarbeitung von Kompromissen liegen, um eine breite Akzeptanz für die künftigen Planungsschritte zu schaffen.

Dynamischer Fahrplan und Online-Beteiligung

Der neue „Fahrplan“ soll der Verwaltung und der Politik als strategischer Orientierungsrahmen dienen. Roman Karl, Leiter des Referats für strategische Mobilitätsplanung, kündigte an, den Dialog kontinuierlich fortzusetzen. Parallel zur Veranstaltung wurde hierfür ein Online-Beteiligungsportal freigeschaltet. Online können alle Interessierten ohne vorherige Anmeldung ihre Anregungen auf einer interaktiven Karte eintragen. Perspektivisch plant die Stadtverwaltung zudem offene Sprechstunden, um den direkten Austausch weiter zu vertiefen.

Zum Hintergrund: Was ist der Mobilitätsfahrplan?

Der Mobilitätsfahrplan der Stadt Osnabrück basiert auf dem Konzept des sogenannten „Sustainable Urban Mobility Plan“ (nachhaltiger urbaner Mobilitätsplan), kurz SUMP. Dabei handelt es sich um einen strategischen Planungsansatz, den die Europäische Union als Standard für die Mobilitätsgestaltung in Städten etabliert hat. Ein SUMP hat zum Ziel, die Mobilitätsbedürfnisse der Menschen und der Wirtschaft mit einer höheren Lebensqualität in Einklang zu bringen. Im Gegensatz zur klassischen Verkehrsplanung betrachtet dieser Ansatz alle Verkehrsarten – vom Fuß- und Radverkehr über den öffentlichen Personennahverkehr bis zum Auto – als integriertes Gesamtsystem. Ein zentrales Merkmal ist die frühzeitige und transparente Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Für Städte mit mehr als 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern ist die Erstellung eines solchen Plans bis Ende 2027 auf EU-Ebene vorgesehen. In Osnabrück dient der Mobilitätsfahrplan zudem als wesentliches Instrument, um das Ziel der Klimaneutralität bis zum Jahr 2040 zu erreichen.

29. März 2026 0 Kommentare
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Buckelwal in der Ostsee: Stranden und Befreien im Wechsel

Buckelwal in der Ostsee: Stranden und Befreien im Wechsel

von Redaktion Hasepost Videonews 29. März 2026


Der Buckelwal in der Ostsee strandet immer wieder, doch schafft es auch, sich zu befreien.

Ein Buckelwal hält die Ostsee in Atem. Das Tier, das sich bereits mehrfach von Sandbänken befreien konnte, strandete erneut in der Wismarbucht. Die Hoffnung auf eine endgültige Befreiung bleibt bestehen, doch das Schicksal des Wals ist weiterhin ungewiss. Der Buckelwal war am Samstag vor der Insel Walfisch erneut gestrandet, konnte sich jedoch in der Nacht befreien. Am Sonntagmorgen wurde er vor Redentin gesichtet, wie die Wasserschutzpolizei bestätigte. Unklar ist, ob er dort schwimmt oder erneut gestrandet ist.

Experten untersuchen schwer verletzten Wal

Die Wasserschutzpolizei, Greenpeace und Experten des Meeresmuseums Stralsund sondieren derzeit die Lage und wollen den Zustand des Tieres untersuchen. Der Wal war am Samstag in der Wismarbucht gestrandet und konnte sich in der Nacht befreien. Am Freitag war das Tier nach seiner ersten Strandung auf einer Sandbank bei Timmendorfer Strand erstmals freigekommen. Thilo Maack, Meeresbiologe bei Greenpeace, berichtete, dass der Wal sich in einem schlechten Zustand befindet. Die Haut des Tieres sei in einem wirklich schlechten Zustand, die Oberhaut löse sich in großen Placken und die Unterhaut sei sichtbar. Der Wal war seit Freitagvormittag von mehreren Booten aus der Lübecker Bucht eskortiert worden, um ein erneutes Stranden zu verhindern.

Biologe verhindert erneutes Stranden des Wales

Der Meeresbiologe Robert Marc Lehmann hatte den Wal davon abgehalten, erneut auf einer flachen Sandbank zu stranden, indem er an die Bootswand klopfte und laut rief. Der Plan war, das völlig erschöpfte Tier in Richtung Fehmarn zu geleiten und an der Küste bei Neustadt vorbeizumanövrieren. Der Buckelwal war am Montagmorgen auf der Sandbank entdeckt worden. Sein Rücken ragte aus dem Wasser und die brummenden Töne, die der Wal von sich gab, waren vor Ort noch Hunderte Meter entfernt zu hören. Warum der Wal vor Niendorf aufgetaucht war, ist bislang unklar. Stephanie Groß vom Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (ITAW) hatte gesagt, vielleicht sei das Tier krank oder verletzt, vielleicht auch nur erschöpft gewesen.

Buckelwal in Ostsee: Zufall oder Orientierungsverlust

Es könne aber auch sein, dass der Wal einfach durch einen unglücklichen Zufall in diesem Flachwasserbereich gelandet sei. Nach Angaben der Meeresschutzorganisation Sea Shepherd handelt es sich bei dem Tier wahrscheinlich um den Wal, der bereits zuvor wiederholt auch vor der Küste Mecklenburg-Vorpommerns gesichtet worden war und Anfang März durch sein Auftauchen im Hafen von Wismar Aufsehen erregt hatte. Großwale wie Buckelwale sind in der Ostsee nicht heimisch. Sie könnten auf der Suche nach Nahrung Fischschwärmen folgen und in der Ostsee landen. Auch Unterwasserlärm könnte laut Experten eine Rolle spielen.

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29. März 2026 0 Kommentare
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Modernes Wohnhaus

Nur wenige Firmen planen neue Mitarbeiterwohnungen trotz Fachkräftemangel

von Hasepost Redaktion 29. März 2026

Nur eine kleine Minderheit der deutschen Unternehmen plant in den kommenden fünf Jahren, neue Mitarbeiterwohnungen zu schaffen. Obwohl viele Betriebe Vorteile bei der Gewinnung und Bindung von Fachkräften sehen, bremsen vor allem ungünstige Rahmenbedingungen und hoher Aufwand neue Initiativen. Die Unternehmen fordern bessere Informationen und erleichterte Genehmigungen, um Wohnraum für Beschäftigte bereitstellen zu können.

Nur wenige Betriebe wollen neue Mitarbeiterwohnungen anbieten

Nur vier Prozent der deutschen Betriebe planen, in den nächsten fünf Jahren neue Mitarbeiterwohnungen anzubieten. Das geht aus einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervor. Rund neun Prozent der Unternehmen stellen ihren Beschäftigten demnach bereits direkt Wohnraum zur Verfügung, während weitere 21 Prozent indirekt unterstützen, etwa durch interne Wohnungsbörsen oder die Übernahme von Maklerkosten.

Unternehmen sehen Vorteile bei Fachkräftegewinnung und -bindung

Die Studie zeigt, dass 58 Prozent der Unternehmen die Rekrutierung von Fachkräften durch Mitarbeiterwohnungen erleichtert sehen, und 55 Prozent berichten von Vorteilen für die langfristige Bindung. Dennoch zögern viele Betriebe, neue Angebote einzuführen.

Hürden bei Rahmenbedingungen und Kooperationen

Zwei Drittel der Betriebe nennen ungünstige Rahmenbedingungen für die Anmietung als größtes Hindernis, gut 45 Prozent zögern wegen erwarteter Schwierigkeiten bei der Suche nach geeigneten Kooperationspartnern in der Wohnungswirtschaft. Zudem halten fast 40 Prozent den finanziellen und organisatorischen Aufwand für zu hoch.
IW-Experte Philipp Deschermeier sagte, dass Mitarbeiterwohnungen im Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte ein entscheidender Standortvorteil sein können. Dafür bräuchten Unternehmen aber bessere Informationen und Kommunen müssten den Wohnungsbau auf Betriebsgeländen leichter genehmigen. „Wenn Arbeitgeber, Wohnungswirtschaft und Kommunen enger zusammenarbeiten, profitieren alle: Die Betriebe sichern sich Fachkräfte und der Wohnungsmarkt entspannt sich“, so der Immobilienökonom.

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Katherina Reiche

Reiche offen für höheren Spitzensteuersatz und frühere Unternehmenssteuersenkung

von Hasepost Redaktion 29. März 2026

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) schließt eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes nicht aus und stellt sich damit hinter Reformüberlegungen in der Bundesregierung. Zugleich dringt sie auf schnell wirksame Entlastungen für Unternehmen und Pendler, um den Standort Deutschland zu stärken und Bürger angesichts hoher Spritpreise zu unterstützen.

Debatte um Spitzensteuersatz und Unternehmenssteuern

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) zeigt sich offen für eine mögliche Erhöhung des Spitzensteuersatzes. Hintergrund ist eine Forderung von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD), der eine Lohnsteuer-Erhöhung für die 5 Prozent Beschäftigten mit den höchsten Gehältern ins Gespräch gebracht hatte.
„Ich sage nichts. Ich schließe nichts aus“, sagte die Ministerin der „Bild am Sonntag“. „Am Ende ist ein gutes Reformpaket das Entscheidende.“ Zugleich machte Reiche deutlich, dass sie vor allem Steuersenkungen für Unternehmen für notwendig hält. Die Körperschaftsteuer solle bereits 2027 und nicht wie bislang geplant erst 2028 sinken. „Das wäre eine große Entlastung und auch ein wichtiges Zeichen, in den Standort Deutschland zu investieren“, betonte sie in dem Interview mit der „Bild am Sonntag“.

Reformpaket soll „so schnell wie möglich greifen“

Die von der Bundesregierung geplanten Reformen müssten nach Ansicht der CDU-Politikerin zügig umgesetzt werden. „Die geplanten Reformen der Bundesregierung“ müssten „so schnell wie möglich greifen“, verlangt Reiche in der „Bild am Sonntag“: „Es ist tatsächlich, wenn nicht kurz vor 12, aber dann dicht vor 12.“ Vor dem Sommer müsse das Reformpaket daher stehen, so Reiche gegenüber der „Bild am Sonntag“.

Maßnahmen gegen hohe Spritpreise

Angesichts hoher Spritpreise setzt Reiche auf eine Entlastung von Pendlern. „Gegen die hohen Spritpreise“ will sie mit einer höheren Pendlerpauschale handeln, wie sie der „Bild am Sonntag“ sagte: „Ich habe selbst vorgeschlagen, dass wir uns mit dem Thema Pendlerpauschale beschäftigen und die Pendlerpauschale temporär anheben.“ Die Finanzierung solle aus den höheren Mehrwertsteuer-Einnahmen erfolgen. Einen konkreten Betrag für die Anhebung der Pendlerpauschale nannte sie jedoch nicht.

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29. März 2026 0 Kommentare
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