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Rob Jetten

Merz schließt deutsche Beteiligung am Iran-Krieg entschieden aus

von Hasepost Redaktion 16. März 2026

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat eine Beteiligung Deutschlands am Krieg gegen den Iran ausgeschlossen und die Nato als reines Verteidigungsbündnis bezeichnet. Beim Antrittsbesuch des niederländischen Ministerpräsidenten Rob Jetten in Berlin betonte er, eine militärische Einbindung Deutschlands stelle sich nicht. Zugleich verband er den Konflikt mit dem Krieg in der Ukraine und kündigte an, Europa werde den Sanktionsdruck auf Russland weiter erhöhen.

Merz schließt militärische Beteiligung aus

Beim ersten Berlin-Besuch von Rob Jetten stellte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) klar, dass Deutschland sich nicht am Krieg gegen den Iran beteiligen werde. Die Frage, wie sich Deutschland militärisch einbringen werde, stelle sich nicht, sagte Merz am Montag. „Wir werden es nicht tun.“ Nach den Worten des Kanzlers ist die Nato ein Verteidigungsbündnis und kein Interventionsbündnis. „Dieser Krieg ist nicht Angelegenheit der Nato“, erklärte der Kanzler.
Merz betonte zugleich, das iranische Regime müsse durch eine demokratisch legitimierte Regierung ersetzt werden. „Aber das herbeizubomben, wird nach allen Erfahrungen, die wir auch in früheren Jahren und Jahrzehnten gemacht haben, aller Voraussicht nach nicht gelingen“, so der Kanzler.

Iran-Konflikt und Ukraine-Krieg verknüpft

Merz erklärte, die Vereinigten Staaten und Israel hätten Deutschland vor diesem Krieg nicht konsultiert. Es werde keine militärische Lösung mit dem Iran geben, sondern nur eine politische. „Solange der Krieg andauert, werden wir uns daran nicht beteiligen, in der Straße von Hormus mit militärischen Mitteln eine freie Schifffahrt zu gewährleisten.“
Der Kanzler verwies darauf, dass die Kriege im Iran und in der Ukraine miteinander verbunden seien. „Russland wird jede Chance nutzen, die Nato zu testen und die Ukraine zu schwächen“, gab der Kanzler zu bedenken. Es sei falsch gewesen, „dass Washington restriktive Maßnahmen gegen den Verkauf von russischem Öl gelockert hat“, kritisierte er. Europa werde dagegen den Sanktionsdruck auf Russland weiter erhöhen.

Vorsichtige Töne aus Den Haag

Der niederländische Ministerpräsident äußerte sich in Berlin zurückhaltend zum Konflikt. „Der Krieg, von dem wir sprechen, ist ein Krieg, der von den USA und Israel gegen den Iran begonnen wurde“, sagte Jetten. Man müsse zunächst einmal die Spannungen in der Region reduzieren. Man werde immer offen auf Vorschläge reagieren, aber bisher habe es kein konkretes Ersuchen gegeben.

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16. März 2026 0 Kommentare
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Flughafen Berlin-Brandenburg

Warnstreik legt Flughafen BER am Mittwoch komplett lahm

von Hasepost Redaktion 16. März 2026

Am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) sollen am Mittwoch, dem 18. März, wegen eines Warnstreiks der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi keine regulären Passagierflüge stattfinden. Die Flughafengesellschaft hat nach eigenen Angaben bereits Fluggesellschaften und andere Partner informiert und ruft Reisende dazu auf, sich bei ihren Anbietern über Umbuchungen und alternative Reisemöglichkeiten zu erkundigen.

Warnstreik legt Passagierverkehr am BER lahm

Am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) sollen am Mittwoch, dem 18. März, keine regulären Passagierflüge stattfinden. Das teilte die Flughafengesellschaft am Montag mit. Grund dafür ist der Warnstreik der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi.
Die Flughafengesellschaft erklärte, sie habe ihre Partner wie die Fluggesellschaften, Bodenverkehrsdienstleister, Sicherheitsunternehmen und ansässige Gewerbebetriebe darüber informiert. Reisende werden aufgerufen, sich bei ihrer Fluggesellschaft oder ihrem Reiseveranstalter zu Umbuchungen und alternativen Reisemöglichkeiten zu informieren.

Verdi kritisiert Arbeitgeberangebot

Verdi wirft dem Arbeitgeber vor, die laufenden Tarifverhandlungen zu blockieren. Verhandlungsführer Holger Rößler erklärte, dass die Beschäftigten den Flughafenbetrieb täglich am Laufen hielten und Respekt sowie einen Tarifabschluss verdienten, der ihre Arbeit anerkenne. In der zweiten Verhandlungsrunde hätten die Arbeitgeber ein Angebot vorgelegt, das die Tarifkommission als nicht verhandlungsfähig zurückgewiesen habe. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 25. März angesetzt.

Details des Angebots der Arbeitgeberseite

Die Arbeitgeber hatten in der zweiten Verhandlungsrunde eine Lohnerhöhung in mehreren Schritten bei einer Laufzeit bis Ende 2028 angeboten. Demnach sollte es bis Juni eine Nullrunde geben, gefolgt von einem Plus von einem Prozent ab Juli 2026, 1,5 Prozent ab Juli 2027 und einem weiteren Prozent ab Mai 2028. Rößler bezeichnete das Angebot als Provokation am Verhandlungstisch.

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16. März 2026 0 Kommentare
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Frankfurter Börse

Dax im Aufwind: Börsenstart mit Kursgewinnen und Erholung

von Hasepost Redaktion 16. März 2026

Der Dax hat zum Wochenbeginn zugelegt und den Handel mit einem Plus von 0,5 Prozent beendet. Getragen wurde die Erholung von leicht sinkenden Ölpreisen und ausbleibenden neuen Negativmeldungen aus dem Nahen Osten, während der Handel zugleich nervös blieb. Besonders im Fokus stand die Aktie der Commerzbank, die deutlich zulegte, während BMW und Beiersdorf zu den Verlierern des Tages zählten.

Dax legt nach verhaltenem Start zu

Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Dax am Montag mit 23.564 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,5 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Nach einem verhaltenen Start drehte der Index kurz vor Mittag ins Plus und baute im weiteren Verlauf seine Zugewinne aus.
Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst CMC Markets, führte die Entwicklung unter anderem auf die Lage an den Rohstoffmärkten und im Nahen Osten zurück. „Einer, wenn auch nur leichten, Entspannung bei den Ölpreisen und weitestgehend ausbleibenden, negativen Nachrichten aus dem Nahen Osten folgte zum Start in die dritte Kriegswoche zur Abwechslung mal eine Erholung am Aktienmarkt“, kommentierte Lipkow laut CMC Markets. Zugleich warnte er: „Dennoch bleibt der Handel an der Frankfurter Börse nervös und von den immer noch hohen Energiepreisen beeinflusst. Die Anleger können zum jetzigen Zeitpunkt nicht abschätzen, wie stark die Auswirkungen auf die einzelnen Branchen sein werden“, erklärte er.

Verfallstermin rückt näher

Zudem verwies Lipkow auf den anstehenden großen Verfallstermin an den Terminmärkten am Freitag. „Bis dahin müssen sich viele Investoren entscheiden, ob sie weiterhin in den Aktien investiert bleiben und die Absicherungsgeschäfte über den Verfalltermin rollen oder netto Aktienbestände reduzieren und dadurch Risiko abbauen“, so Lipkow. „Noch ist die Situation relativ entspannt, da viele Investoren ihre Aktienbestände abgesichert haben.“

Commerzbank an der Spitze, BMW und Beiersdorf hinten

Als klaren Gewinner des Handelstages nannte der Analyst die Commerzbank. Gewinner des heutigen Handelstages sei mit weitem Abstand die Aktie der Commerzbank, erklärte der Analyst. Zu den Hintergründen sagte Lipkow: „Die Unicredit hat mit dem nun vorgelegten Übernahmeangebot ihr weiteres Interesse an dem Zusammenschluss beider Institute bekräftigt. Da jedoch eine gehörige politische Komponente mitberücksichtigt werden muss, entscheidet sich die Unicredit für eine eher vorsichtigere Gangart und versucht mit dem derzeitigen Vorgehen, mehr Mitspracherechte zu bekommen.“
Bis kurz vor Handelsschluss rangierten die Commerzbank-Aktien an der Spitze der Kursliste in Frankfurt. Das Schlusslicht bildeten die Papiere von BMW und Beiersdorf.
Unterdessen stieg der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im April kostete 51 Euro und damit ein Prozent mehr als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund zehn bis zwölf Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.
Der Ölpreis sank hingegen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 101,90 US-Dollar, das waren 120 Cent oder 1,2 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.
Auch der Devisenmarkt zeigte Bewegung: Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagnachmittag stärker, ein Euro kostete 1,1486 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8706 Euro zu haben.

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16. März 2026 0 Kommentare
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Feierabendverkehr (Archiv)

SPD plant schärferes Kartellrecht und Entlastung für Pendler

von Hasepost Redaktion 16. März 2026

Angesichts der gestiegenen Spritpreise in Deutschland dringt die SPD auf eine Reform des Kartellrechts und zusätzliche Entlastungen für Berufstätige. Nach Auffassung der Partei funktioniert der Kraftstoffmarkt nicht, weshalb das Bundeskartellamt mehr Befugnisse erhalten soll. Zugleich werden Maßnahmen wie eine Spritpreisbremse oder eine höhere Pendlerpauschale für 2026 ins Spiel gebracht.

SPD drängt auf Nachschärfung des Kartellrechts

Der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Bundestag, Sebastian Roloff, sieht angesichts der hohen Spritpreise dringenden Handlungsbedarf. „In den letzten Wochen ist der Spritpreis hierzulande deutlich stärker gestiegen als in unseren Nachbarstaaten“, sagte Roloff dem Nachrichtenportal „T-Online“ am Montag. Das zeige, dass der Kraftstoffmarkt nicht funktioniere. „Wir werden daher in dieser Woche das Kartellrecht nachschärfen.“ Damit habe das Bundeskartellamt langfristig mehr Mittel.

Forderung nach weiteren Entlastungen für Berufstätige

Der SPD-Politiker fordert zudem weitergehende Maßnahmen zur Entlastung. „Kurzfristig müssen wir aber auch über weitere Maßnahmen nachdenken, beispielsweise eine Spritpreisbremse oder eine höhere Pendlerpauschale für 2026 zur Entlastung von Berufstätigen.“ Eine weitere Option sei eine „stärkere Regulierung der Mineralölkonzerne“, so Roloff gegenüber „T-Online“. Es dürfe nicht sein, dass „die großen Konzerne auf dem Rücken“ der Verbraucher „Rekordgewinne einheimsen“.

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Heidi Reichinnek

Linke fordert Verdopplung der Beitragsbemessungsgrenze für Rente

von Hasepost Redaktion 16. März 2026

Die Vorsitzende der Linken-Fraktion im Bundestag, Heidi Reichinnek, fordert eine grundlegende Reform der gesetzlichen Rentenversicherung. Unter anderem plädiert sie für eine Verdopplung der Beitragsbemessungsgrenze und die Einbeziehung aller Erwerbstätigen in das System.

Rentenreform mit höherer Beitragsbemessungsgrenze

Die Vorsitzende der Linken-Fraktion im Bundestag Heidi Reichinnek hat eine Verdopplung der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung gefordert. „Wir müssen unser Rentensystem endlich vom Kopf auf die Füße stellen“, sagte Reichinnek der Sendung „Blome und Pfeffer“ von ntv am Montag. Dazu gehöre ein System, „in das alle Erwerbstätigen einzahlen – auch Beamte, Selbstständige und Abgeordnete. Und wir müssen unsere Beitragsbemessungsgrenzen verdoppeln“. Es sei nicht vermittelbar, „warum die Pflegekraft auf jeden Euro ihres Gehalts Beiträge zahlt, der Klinik-CEO aber nicht“.
Derzeit liegt die Beitragsbemessungsgrenze für die gesetzliche Rentenversicherung bei 8.450 Euro (101.400 Euro im Jahr). Die Linke will Spitzenverdiener durch eine Verdopplung der Beitragsbemessungsgrenze mehr in die Pflicht nehmen.

Warnung vor Altersarmut

Jeder fünfte Rentner in Deutschland sei armutsgefährdet, so Reichinnek. Trotz jahrzehntelanger Arbeit, Kindererziehung und Pflege schaffe es ein reiches Land wie Deutschland nicht, allen Menschen ein Alter in Würde zu ermöglichen. „Immer mehr stehen mit 70 noch hinter der Kasse, sammeln Pfandflaschen oder müssen zur Tafel.“

Kritik an privater Vorsorge

Scharf kritisierte Reichinnek den Fokus der Regierung auf private Vorsorge und Aktienmodelle. Wenn immer wieder darauf verwiesen werde, dass Menschen privat vorsorgen sollten, werde ignoriert, dass „mindestens jeder Vierte in diesem Land am Ende des Monats keinen Cent übrig hat, um Geld in eine teure und riskante private Rentenversicherung zu stecken“. Stattdessen brauche es eine starke gesetzliche Rente, von der alle im Alter leben könnten.

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Shell-Tankstelle (Archiv)

Mineralölbranche warnt: Strengeres Kartellrecht gefährdet Spritversorgung

von Hasepost Redaktion 16. März 2026

Die Mineralölbranche warnt vor Versorgungsengpässen mit Benzin und Diesel, sollte das Kartellrecht wie von der Bundesregierung geplant verschärft werden. Vertreter von Verbänden der Mineralölwirtschaft und des Tankstellengewerbes sehen erhebliche Rechtsunsicherheiten und zusätzliche wirtschaftliche Risiken, insbesondere für mittelständische Betreiber. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) lehnt weitergehende Markteingriffe nach österreichischem Vorbild ab und verweist auf mögliche Mehrbelastungen für Kunden. Noch in diesem Monat soll ein entsprechendes Gesetz zur Verschärfung des Kartellrechts verabschiedet werden.

Warnungen der Mineralölwirtschaft vor Rechtsunsicherheit

Die Mineralölbranche hat sich gegen eine Verschärfung des Kartellrechts positioniert und vor möglichen Engpässen in der Versorgung mit Benzin und Diesel gewarnt. „Für Unternehmen entstehen dadurch erhebliche Rechts- und Planungsunsicherheiten sowie ein hoher Dokumentations- und Begründungsaufwand“, sagte Christian Küchen, Hauptgeschäftsführer des Wirtschaftsverbands Fuels und Energie, der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Dienstagausgabe) nach einem „Benzingipfel“ mit den Regierungsfraktionen am Montagmittag.
„Nach unserer Einschätzung sind die Risiken so hoch, dass sie sich auf die Versorgungssicherheit in Deutschland negativ auswirken könnten“, sagte Küchen nach dem offiziell „Task Force“ genannten Treffen zwischen Politik und Kraftstoffwirtschaft. Sein Verband vertritt unter anderem die Markentankstellen.

Kritik kleinerer und unabhängiger Tankstellen

Auch die Vertreter der kleineren Tankstellen äußern sich kritisch. „Wenn Preisänderungen regulatorisch eingeschränkt werden, trifft das den Mittelstand häufig stärker als große integrierte Mineralölkonzerne. Diese verfügen über andere Beschaffungsstrukturen, größere Kapitalpolster und oft auch über zentrale Preissteuerungssysteme“, sagte Daniel Kaddik, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Freier Tankstellen und Unabhängiger Deutscher Mineralölhändler. „Für unabhängige Betreiber kann eine solche Regulierung daher zusätzliche wirtschaftliche Risiken bedeuten.“ Die Bundesregierung will noch in diesem Monat ein Gesetz zur Verschärfung des Kartellrechts verabschieden.

Reiche gegen österreichisches Modell

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hat sich ihrerseits gegen weitere Eingriffe in den Markt nach dem Vorbild Österreichs ausgesprochen. Dort dürfen die Tankstellen künftig nur noch dreimal die Woche die Preise anheben. „Wenn wir das dreimal die Woche machen, fürchte ich, dass die Preisaufschläge so hoch sind, dass sie am Ende den Tankkunden stärker belasten“, sagte sie vor einem Treffen der EU-Energieminister in Brüssel.
„Das kann nicht im Interesse der Kunden sein, die dringend preiswerten Sprit brauchen“, sagte sie weiter. Reiche forderte Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) auf, sicherzustellen, dass die zusätzlichen Steuereinnahmen, die der Staat wegen der Aufschläge habe, gerecht verteilt würden.

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Herfried Münkler

Politologe warnt: Artikel 5 im Iran-Konflikt gefährdet Nato

von Hasepost Redaktion 16. März 2026

Der Berliner Politologe Herfried Münkler warnt vor gravierenden Folgen einer möglichen Ausrufung des Bündnisfalls nach Artikel 5 des Nato-Vertrags im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg. Eine solche Aktivierung könnte die Nato grundlegend verändern und die Allianz aus seiner Sicht vor eine Zerreißprobe stellen.

Münkler warnt vor „Ende der Nato“

Der Berliner Politologe Herfried Münkler hat mit Blick auf den Iran-Krieg eindringlich vor den Folgen einer Ausrufung des Bündnisfalls nach Artikel 5 des Nato-Vertrags durch Trump gewarnt. „Die Aktivierung von Artikel 5 wäre das Ende der Nato, denn damit würde sich das Bündnis aus einem Defensiv- in ein Offensivbündnis verwandeln“, sagte Münkler dem „Handelsblatt“ (Dienstagausgabe).
„Jedes Mitglied könnte dann ein beliebiges Land angreifen und, sobald es in Schwierigkeiten gerät, die Hilfe der anderen anfordern“, ergänzte er gegenüber dem „Handelsblatt“. Das sei im Falle von Afghanistan, dem bisher einzigen Artikel-5-Einsatz, anders gewesen, weil die USA die Angriffe gegen al-Qaida als direkte Antwort auf die Terroranschläge des 11. September begründen konnten.

Preis für europäische Unterstützung und Blick auf Ukraine

Natürlich könne „man darüber nachdenken, den USA in der Straße von Hormus aus der Patsche zu helfen, zumal sich argumentieren lässt, dass die Blockade der Straße von Hormus ein Angriff auf den Welthandel ist“, sagte Münkler dem „Handelsblatt“. Aber die Europäer müssten „dafür einen Preis einfordern, der eine stärkere Unterstützung der Ukraine durch die USA zum Ziel hat, denn der russische Angriff auf die Ukraine ist de facto ein Angriff auf Europa“, argumentierte der Politikwissenschaftler in dem Gespräch mit dem „Handelsblatt“.

Kritik an Planung der US-Militäraktion

Allein die Debatten um die Aktivierung der Nato-Beistandsklausel zeige, „wie nachlässig die US-Militäraktion gegen den Iran geplant worden ist“, sagte Münkler dem „Handelsblatt“.

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Seit Jahren ist das Haste Open Air ausverkauft, bevor es traditionell Anfang September seine Tore öffnet.
 / Foto: Björn Plantholt | Fotokrat

Haste Open Air 2026 ist restlos ausverkauft

von Hasepost 16. März 2026

Verkaufsrekord für das Haste Open Air in Osnabrück: Das Festival ist früher als jemals zuvor ausverkauft. Wer sich rechtzeitig ein Ticket gesichert hat, darf sich Anfang September auf eines der beliebtesten kleinen Festivals im Raum Osnabrück freuen. Das Organisationsteam lässt die Fangemeinde nicht ganz ohne Musik in den Frühling: Am 11. April 2026 findet der beliebte Grill- und Bierabend nahe des Festivalgeländes im Ortsteil Haste statt – kostenlos, draußen und mit der Osnabrücker Cover-Band „Akustikhelden“.

Verbundenheit, Solidarität und Rock ‘n‘ Roll

Das ehrenamtlich organisierte Haste Open Air hat sich in den vergangenen Jahren weit über die Stadtgrenzen hinaus als authentisches Gemeinschaftserlebnis etabliert. Dass die Tickets für die Ausgabe im Jahr 2026 so schnell vergriffen waren, dürfte neben der familiären Community auch an den diesjährigen Headlinern liegen. Wo die Deutschpunker von „Adam Angst“ und „Dritte Wahl“ Haltung und Leidenschaft auf die Bühne bringen, mischen die Regional-Ikonen der „Frog Bog Dosenband“ den Party-Cocktail an. Aus London gesellt sich die Ska-Band „Buster Shuffle“ im Polohemd und mit Schiebermütze hinzu.

Vorgeschmack im Frühling: Grill- und Bierabend am 11. April 2026

Für alle, die die Wartezeit auf den Festivalsommer verkürzen möchten, hat das Organisationsteam eine gute Nachricht: Bereits zum vierten Mal veranstalten sie mit dem sogenannten „Grill- und Bierabend“ ein Umsonst-und-draußen-Minifestival auf einem Teil des Geländes, auf dem auch das Hauptfestival im September stattfinden wird. Am 11. April 2026 spielen die „Akustikhelden“ aus Osnabrück live. Die Band steht für unterhaltsame Akustik-Covermusik mit Herz und Witz und hat sich in der Region eine treue Anhängerschaft erspielt. Der Eintritt ist frei.

Über das Haste Open Air

In enger Partnerschaft mit der Kirchengemeinde San Judas y San Nicolás in Havanna, Kuba, arbeitet die Katholische Kirchengemeinde Christus König in Haste an der Verbesserung der schwierigen Lebensbedingungen auf Kuba. Das 2008 ins Leben gerufene Benefizkonzert „Haste Open Air“ ist ein wichtiger Baustein. 75 Prozent des Reinerlöses spenden die Veranstalter jedes Jahr an die Partnergemeinde. Mit weiteren 25 Prozent fördert die Veranstaltung soziale Einrichtungen in Osnabrück, beispielsweise Kindertagesstätten oder das Mehrgenerationenhaus Haste.

16. März 2026 0 Kommentare
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Katastrophenschutz (Archiv)

Grüne verlangen bundeseinheitliche Koordination des Zivilschutzes

von Hasepost Redaktion 16. März 2026

Die Grünen im Bundestag wollen den Bevölkerungsschutz in Deutschland neu ordnen und stärker koordinieren lassen. In einem Antrag, der an diesem Dienstag in der Fraktion beschlossen werden soll, fordern sie unter anderem, den Zivilschutz zur Gemeinschaftsaufgabe von Bund und Ländern zu machen und einen „Operationsplan Zivile Verteidigung“ zu erarbeiten. Der „Tagesspiegel“ (Dienstagausgabe) berichtet über die Pläne.

Grüne dringen auf neues Gesetz für den Zivilschutz

Die Bundestagsfraktion der Grünen will die Bundesregierung auffordern, den Bevölkerungsschutz in Deutschland besser zu koordinieren. Das geht aus einem Antrag hervor, den die Abgeordneten an diesem Dienstag beschließen sollen und über den der „Tagesspiegel“ (Dienstagausgabe) berichtet.
Darin plädieren die Grünen unter anderem dafür, mit einem neuen Gesetz den Zivilschutz zur Gemeinschaftsaufgabe von Bund und Ländern zu machen. Bisher sind dafür den Angaben zufolge allein die Länder zuständig. Die Bundesregierung solle außerdem definieren, wie viele Einsatzkräfte im Zivilschutz benötigt werden, und Technisches Hilfswerk, Feuerwehr und Hilfsorganisationen beim nötigen Aufwuchs unterstützen, heißt es weiter in dem Antrag.

Kritik an Innenminister Dobrindt

Der Grünen-Abgeordnete Leon Eckert, der den Antrag verfasst hat, sieht in der zivilen Verteidigung erheblichen Nachholbedarf. „Die Zeitenwende in der zivilen Verteidigung steht vier Jahre nach dem Beginn des russischen Angriffskriegs noch immer aus“, sagte er laut „Tagesspiegel“. Bis auf Ankündigungen habe Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) im Bereich der zivilen Verteidigung bisher wenig Substantielles geliefert, kritisiert der Haushaltspolitiker, der für den Etat des Innenministeriums zuständig ist.
„Wir fordern endlich die überfälligen Entscheidungen von Minister Dobrindt, um unsere Gesellschaft als Ganzes gegen aktuelle Bedrohungen zu wappnen“, so Eckert weiter. Der Bund solle einen „Operationsplan Zivile Verteidigung“ erstellen sowie eine Koordinierungsstelle schaffen, um den Zivilschutz in Deutschland stärker zu steuern.

Übungstag, Erste Hilfe und Fortbildungen

Über strukturelle Änderungen hinaus verlangen die Grünen konkrete Maßnahmen zur Stärkung der Fähigkeiten im Bevölkerungsschutz. Sie sprechen sich für einen jährlichen bundesweiten Übungstag aus. Schüler sollen im Unterricht die Erste Hilfe erlernen. Für Landräte und Oberbürgermeister soll es verpflichtende Fortbildungen im Zivilschutz geben.

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SPD-Parteizentrale (Archiv)

SPD modernisiert Willy-Brandt-Haus zur kreativen Kampagnenzentrale

von Hasepost Redaktion 16. März 2026

Die SPD plant einen umfassenden Umbau ihrer Parteizentrale, des Willy-Brandt-Hauses, um die Arbeitsstrukturen zu modernisieren und Flächen neu zuzuschneiden. Generalsekretär Tim Klüssendorf bestätigte entsprechende Pläne dem „Spiegel“ und kündigte Investitionen der parteieigenen Vermietungsgesellschaft an, während die Kostenfrage nachrangig sei.

SPD-Zentrale soll modernisiert und Flächen neu verteilt werden

SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf bestätigte dem „Spiegel“, dass die Partei einen groß angelegten Umbau ihrer Parteizentrale, des Willy-Brandt-Hauses, plant. „Ziel ist es, eine moderne Arbeitsatmosphäre zu schaffen – mit viel Raum für Kreativität, Kommunikation und schlagkräftige Kampagnen“, sagte er laut „Spiegel“.
Im Zuge der Modernisierung will Klüssendorf den Flächenbedarf anpassen und die Räume neu zuschneiden. Man bündle die Mitarbeiter des Parteivorstandes auf der vierten, fünften und sechsten Etage des Hauses, erklärte er dem „Spiegel“. Die dadurch freiwerdende dritte Etage soll vermietet werden, ähnlich wie die Etagen eins und zwei bereits heute. Auch aus dem benachbarten Paul-Singer-Haus, das sich ebenfalls im Besitz einer SPD-Gesellschaft befindet, will Klüssendorf die Mitarbeiter zurück in die Zentrale holen. Die Flächen dort sollen ebenfalls in die Vermietung gehen.

Kostenthematik und Rolle der Vermietungsgesellschaft

Es gehe ihm dabei nicht vordringlich ums Geldsparen, erklärte Klüssendorf dem „Spiegel“. „Wir wollen mit dem Umbau eine moderne Arbeitsumgebung schaffen, die zu einer zeitgemäßen Organisation passt. Die Kosten stehen im Hintergrund.“ Im Gegenteil werde die parteieigene Vermietungsgesellschaft des Willy-Brandt-Hauses zunächst einen hohen Betrag investieren.

Umbaupläne nach Etagen und Reaktionen aus der Belegschaft

Noch in diesem Jahr soll der Umbau in der vierten Etage beginnen. Künftig sollen dort alle mit Kommunikation und Außendarstellung befassten Beschäftigten zusammenarbeiten. Kurze Wege und schnelle Absprachen sind das Ziel. „Im vierten Stock schlägt künftig das Herz unserer Kampagne“, sagte Klüssendorf dem „Spiegel“. Danach sollen die Stockwerke fünf und sechs modernisiert werden, wo Leitungsebene, Organisationsentwicklung, Verwaltung und programmatische Arbeit ihren Sitz haben werden.
Klüssendorf räumte gegenüber dem „Spiegel“ ein, dass es in Teilen der Belegschaft Vorbehalte gebe. „Viele jüngere Mitarbeiter wünschen sich eine moderne Arbeitsatmosphäre, bei anderen gibt es auch Sorgen“, sagte er. Er nehme diese ernst und befinde sich mit Beschäftigten sowie Betriebsrat in produktiven Gesprächen. „Wir finden für unterschiedliche Bedürfnisse gute Lösungen“, versprach der Generalsekretär dem „Spiegel“.

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16. März 2026 0 Kommentare
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