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Mutter mit

Bundesgesundheitsministerin Warken begrüßt Nachbesserungen beim Hebammenvertrag

von Hasepost Redaktion 17. März 2026

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat die Nachbesserungen am umstrittenen Hebammenhilfevertrag als positives Signal bewertet. Sie sieht in der nun gefundenen Einigung einen Beleg für die Handlungsfähigkeit der gemeinsamen Selbstverwaltung im Gesundheitswesen.

Warken lobt Einigung der Selbstverwaltung

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat die Änderungen am Hebammenhilfevertrag begrüßt. „Die Einigung auf eine Änderung zum Hebammenhilfevertrag ist eine gute Nachricht und zeigt die Handlungsfähigkeit der Selbstverwaltung“, sagte Warken der „Rheinischen Post“ (Mittwochsausgabe).
Nach Angaben der Ministerin sei der jetzt erzielte Kompromiss Ergebnis intensiver Gespräche zwischen den Beteiligten. „In verschiedenen Gesprächen habe ich mich davon überzeugen können, dass beide Seiten an tragfähigen Lösungen im Sinne einer guten Geburtshilfe interessiert sind“, so die Ministerin gegenüber der „Rheinischen Post“.

Dank an Hebammen und Beteiligte

Warken hob in diesem Zusammenhang besonders das Engagement der beteiligten Akteure hervor. „Ich danke allen Beteiligten für das zielorientierte Engagement und allen Hebammen für ihren Einsatz an der Seite der Frauen, Kinder und Familien“, fügte Warken laut „Rheinischer Post“ hinzu.

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17. März 2026 0 Kommentare
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Panzer vor Volkswagen Osnabrück

Neue Hoffnung für Volkswagen Osnabrück? Niederländer prüfen Panzerbau im Fledder

von Heiko Pohlmann 17. März 2026

Für das VW-Werk in Osnabrück zeichnet sich womöglich eine neue Perspektive ab: Der Rüstungskonzern KNDS – bei vielen Projekten auch Partner von Rheinmetall – interessiert sich für eine Nutzung von zumindest Teilen des Standorts im Osnabrücker Fledder. Offiziell bestätigt ist das bislang nicht.

Wie der NDR unter Berufung auf Unternehmenskreise berichtet, laufen bereits seit längerer Zeit Gespräche über einen möglichen Einstieg von KNDS bei Volkswagen in Osnabrück. Demnach könnte sich der Konzern in Teilen des ehemaligen Karmann-Werks einmieten. Im Raum steht laut NDR eine mögliche Produktion von Transportpanzern.

KNDS arbeitet in vielen Projekten zusammen mit Rheinmetall

Die Entwicklung ist auch deshalb bemerkenswert, weil sich frühere Überlegungen mit dem Rüstungsunternehmen Rheinmetall bereits zerschlagen hatten. Erst in der vergangenen Woche hatte Rheinmetall eine Übernahme des Osnabrücker VW-Werks ausgeschlossen. Damit richtet sich der Blick nun auf KNDS. Die Niederländer kooperieren bei zentralen Großprojekten eng mit dem Rüstungskonzern aus Düsseldorf. In Partnerschaften und Joint Ventures werden Kampfpanzer (Leopard 2), Schützenpanzer (Puma), Radpanzer (Boxer, Schakal) und zukünftige Kampfpanzerprojekte (MGCS/Leopard 3) gebaut und entwickel.

Eine VW-Sprecherin sagte dem NDR, dass es fortlaufend Gespräche mit Industrieunternehmen über die Zukunft des Werkes gebe. Darunter seien auch Unternehmen aus dem Verteidigungsbereich.

Rund 2.300 Beschäftigte am Standort Osnabrück bangen um ihre Arbeitsplätze

Für den Standort ist die Zukunftsfrage von besonderer Bedeutung. Im Werk Osnabrück arbeiten rund 2.300 Beschäftigte. Zugleich steht fest, dass die Produktion des T-Roc Cabrio im Sommer 2027 ausläuft. Der Betriebsrat und die IG Metall hatten sich in der Vergangenheit wiederholt nicht zu Spekulationen über die Zukunft des Werkes äußern wollen.

17. März 2026 0 Kommentare
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Afghanistan (Archiv)

Pakistanischer Luftangriff auf Kabul: Taliban melden 400 Tote

von Hasepost Redaktion 17. März 2026

Bei einem pakistanischen Angriff auf die afghanische Hauptstadt Kabul sind nach Angaben der Taliban rund 400 Menschen getötet und etwa 250 weitere verletzt worden. Getroffen wurde demnach auch eine Entzugsklinik für Drogenabhängige, deren Beschuss Pakistan jedoch bestreitet. Pakistan verweist stattdessen auf Angriffe gegen militärische Ziele und terroristische Infrastruktur und führt seit dem 21. Februar regelmäßig Angriffe in Afghanistan durch.

Hohe Opferzahlen nach Angriff auf Kabul

Nach Angaben der Taliban-Regierung sind bei einem pakistanischen Angriff auf die afghanische Hauptstadt Kabul rund 400 Menschen getötet worden. Etwa 250 Personen seien zudem verletzt worden, teilte die Taliban-Regierung am Dienstag mit.
Bei dem Angriff war eine Entzugsklinik für Drogenabhängige getroffen worden. Pakistan bestreitet allerdings, die Einrichtung ins Visier genommen zu haben. Stattdessen habe man „militärische Einrichtungen“ sowie „Infrastruktur zur Unterstützung von Terroristen“ angegriffen.

Serie pakistanischer Angriffe seit Februar

Pakistan führt seit dem 21. Februar regelmäßig Angriffe gegen Ziele in Afghanistan durch. Hintergrund sind Terroranschläge in Islamabad, Bajaur und Bannu, für die Pakistan die afghanischen Taliban verantwortlich macht. Am 27. Februar hatte Pakistan den „offenen Krieg“ gegenüber Afghanistan erklärt.

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17. März 2026 0 Kommentare
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Überraschungssäckchen "Freudestreuer" Osnabrück / Foto: Lilli Würdemann

So zaubert „Freudestreuerin“ Kira den Menschen in Osnabrück ein Lächeln ins Gesicht

von Lilli Würdemann 17. März 2026

Die Osnabrückerin Kira versteckt nun schon seit Juni 2025 kleine Überraschungssäckchen in den verschiedenen Stadtteilen Osnabrücks, um fremden Menschen ein breites Lächeln und einen schönen Tag schenken zu können. Die bunten Säckchen verbreiten dabei symbolisch Farbe im manchmal so tristen Alltag.

So funktioniert das Projekt „Freudestreuer“

Da sie das Projekt „Freudestreuer“ neben ihrer Arbeit als Erzieherin auf die Beine stellt, werden die kleinen Überraschungssäckchen immer wieder spontan in der Stadt verteilt. „Gerade zum Beispiel verteile ich sogar täglich die kleinen Säckchen, das variiert jedoch immer wieder. Es kommt ganz darauf an, wie viel Zeit ich habe“, erklärt die Osnabrückerin, die anonym bleiben möchte, beim Gespräch in der HASEPOST-Redaktion.

Glückliche Finderinnen und Finder der kleinen Geschenke finden neben variierenden Kleinigkeiten auch selbstgeschriebene Sprüche und eine kleine Karte mit einem QR-Code, der zum Instagram-Kanal des Projekts führt. „Ich sage immer, das Säckchen findet den Gewinner“, betont Kira. So erzählt sie, dass zwar viele Gewinnerinnen und Gewinner die auf Instagram veröffentlichten Tipps zur Standortsuche nutzen, jedoch auch immer wieder Menschen gewinnen, die das Projekt vorher noch nicht kannten. Der QR-Code dient dann zur Einordnung des Geschenks und bietet gleichzeitig die Möglichkeit, eine Rückmeldung dazulassen.

Freude sollte nie verloren gehen

Kira selbst beschreibt ihr Projekt als „Schenken mit Message“. Auch sie sieht immer wieder, dass man die Freude allzu oft im Alltag vergisst. So gerate vor allem in diesen Zeiten die Freude und Zuversicht des Öfteren abhanden, wenn man die Nachrichten aus der Welt schaue und nur noch Negatives vor Augen habe. Diese Freude und Zuversicht möchte die Osnabrückerin anderen Menschen zurückgeben. Ihr Projekt soll zeigen, dass man trotz der vielen schrecklichen Dinge in der Welt immer Menschen im Umfeld etwas Nettes bereiten kann. „Der Gedanke hinter meinem Projekt ist es auch, Menschen dazu zu animieren, aktiv ihr Umfeld positiv zu verändern. Dabei sollte jeder das auf seine eigene Weise versuchen, also so wie eben das Herz schlägt“, findet Kira.

Projekt erfreut immer mehr Menschen

Das Projekt zeigt immer wieder große Erfolge, die ihr persönlich sehr nahe gehen. Am schönsten war für sie eine Rückmeldung einer Gewinnerin, die ihr eine sehr emotionale und lange Dankesnachricht per Instagram geschickt hat. „Die Gewinnerin berichtete mir, dass sie das Geschenk mit Tränen in den Augen und einem Lächeln im Gesicht entgegengenommen hat. Mein Spruch hat sie dabei in schwierigen Zeiten sehr glücklich gemacht“, erinnert sich die Erzieherin. Aber auch manche Männer bedanken sich manchmal bei ihr mit einem kurzen „Hab’s gefunden!“, erzählt Kira schmunzelnd.

Spruch im Überraschungssäckchen / Foto: Lilli Würdemann

Projekt wird größtenteils selbst finanziert

Finanziert wird das Projekt größtenteils von Kira selbst, auch wenn manchmal Geschäfte aus der Region auf sie zukommen und Kleinigkeiten für ihre Überraschungen spenden. Andere Geschäfte oder Marken bieten ihr ebenfalls verschiedene Inhalte für ihre Überraschungssäckchen. Im Gegenzug dazu stellt Kira diese Marken auf ihrem Instagram-Kanal vor. Die Unterstützung in den sozialen Medien wächst nämlich mit inzwischen über 3.200 Followern auf Instagram täglich. Die Osnabrückerin erzählt aber auch, dass sie große Unterstützung von ihrer Familie, von Freunden oder auch Arbeitskolleginnen erhält.

„Freudestreuer“ soll den Menschen als Projekt im Kopf bleiben, nicht als Gesicht

Auch wenn schon einige aus dem engsten Vertrautenkreis von Kiras Nebenbeschäftigung als „Freudestreuerin“ Osnabrücks wissen, möchte sie anonym bleiben. „Das Projekt und die wichtige Botschaft dahinter soll im Mittelpunkt stehen“, betont sie. Zudem ist es ihr wichtig, dass das Überraschungssäckchen weiterhin die Gewinnerinnen und Gewinner findet. Wenn sie anonym in der Stadt unterwegs ist, kann sie dies weiterhin sicherstellen, da sie unbemerkt die Überraschungen verteilen kann.

Mysteriöser Osnabrückerin bleibt Anonymität wichtig

Kiras Projekt erregte zuletzt öfter Aufmerksamkeit in den Medien. So zuletzt am 15. März bei der Sendung „Hallo Niedersachsen“ im NDR. Ihr selbst fällt diese Aufmerksamkeit teils noch schwer, gesteht sie. „Auch in diesen Presseterminen tritt man ein Stück weit aus der Anonymität raus“, erzählt sie. Kira selbst wird dabei noch einmal mehr bewusst, wie wichtig ihr aber die Anonymität des Projekts ist.

17. März 2026 0 Kommentare
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Europäischer Gerichtshof

EuGH schränkt Kündigungen nach Kirchenaustritt in Einrichtungen ein

von Hasepost Redaktion 17. März 2026

Eine katholische Einrichtung in Deutschland darf einem Mitarbeiter nicht allein wegen eines Kirchenaustritts kündigen, ohne strenge Voraussetzungen zu erfüllen. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschied, dass eine solche Kündigung nur zulässig ist, wenn die Anforderung, der Kirche anzugehören, „wesentlich, rechtmäßig und gerechtfertigt“ ist und Tätigkeit sowie Ethos der Einrichtung dies rechtfertigen. Im konkreten Fall geht es um eine Beraterin der Katholischen Schwangerschaftsberatung, deren Kündigung nun vom Bundesarbeitsgericht überprüft werden muss.

EuGH verlangt strenge Voraussetzungen für Kündigung

Eine katholische Einrichtung kann einem Mitarbeiter nicht ohne Weiteres kündigen, weil er aus der Kirche ausgetreten ist. Eine solche Kündigung sei nur dann gerechtfertigt, wenn die Anforderung, nicht aus der Kirche auszutreten, „wesentlich, rechtmäßig und gerechtfertigt“ sei, entschied der Europäische Gerichtshof (EuGH). Zudem müsse die Art der Tätigkeit und das Ethos der Einrichtung berücksichtigt werden.

Fall einer Beraterin der Katholischen Schwangerschaftsberatung

Der konkrete Fall betrifft eine Beraterin der Katholischen Schwangerschaftsberatung in Deutschland, die aus der Kirche austrat. Die Einrichtung hatte ihr daraufhin gekündigt, obwohl sie auch nicht-katholische Mitarbeiter beschäftigte. Die Luxemburger Richter teilten mit, dass die Zugehörigkeit zur Kirche nicht als wesentliche Anforderung für die Tätigkeit einer Schwangerschaftsberaterin angesehen werden könne, wenn die Einrichtung selbst nicht-katholische Personen für die gleiche Tätigkeit beschäftige.

Rolle des Bundesarbeitsgerichts

Das Bundesarbeitsgericht muss nun entscheiden, ob die Kündigung gerechtfertigt war. Der Gerichtshof wies darauf hin, dass die Katholische Schwangerschaftsberatung darlegen müsse, dass die Gefahr einer Beeinträchtigung ihres Ethos oder ihres Rechts auf Autonomie wahrscheinlich und erheblich sei, damit die Anforderung tatsächlich als notwendig und verhältnismäßig erachtet werden könne (C-258/24).

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Goldbarren (Archiv)

AfD fordert kompletten Rücktransport deutscher Goldreserven nach Deutschland

von Hasepost Redaktion 17. März 2026

Die AfD will sämtliche deutschen Goldreserven aus dem Ausland nach Deutschland holen und hat dazu einen Antrag mit dem Titel „Deutsches Staatsgold vollständig nach Deutschland holen“ vorbereitet. Vertreter von SPD und Union kritisieren den Vorstoß und verweisen auf die aus ihrer Sicht sinnvolle Diversifizierung der Bestände und die Vorteile einer Lagerung im Ausland.
Die AfD fordert die Bundesregierung auf, sämtliche deutsche Goldreserven aus dem Ausland nach Deutschland zurückzubringen. Einen entsprechenden Antrag mit dem Titel „Deutsches Staatsgold vollständig nach Deutschland holen“ will die AfD-Fraktion am Mittwoch in den Deutschen Bundestag einbringen, wie der „Tagesspiegel“ berichtet.

AfD begründet Forderung mit Sicherheitsaspekten

In dem Antrag heißt es, Gold sei ein wichtiger psychologischer und materieller Stabilitätsgarant. Staatsgold müsse „zwingend vollständig in inländisch-deutschen Tresoren gelagert sein“. Der Schritt sei erforderlich und überfällig, um die Eigentümerschaft, Verfügbarkeit und Handlungsfähigkeit sicherzustellen.
„In Krisen- oder Spannungsfällen kann der physische Zugriff auf im Ausland gelagertes Gold beispielsweise durch Sanktionen blockiert werden“, heißt es weiter in dem sechsseitigen Antrag. Zudem behauptet die AfD, dass man auch der EU oder den USA nicht mehr sicher vertrauen könne, weil sie in jüngster Zeit darüber diskutiert oder damit begonnen hätten, ausländisches Staatsvermögen einzuziehen.
Als Belege führt die AfD EU-Überlegungen über ein Einfrieren und Konfiszieren russischer Vermögen sowie Trumps Pläne zur Kontrolle Venezuelas Öleinnahmen an. Zudem verknüpft die AfD die Sicherheit der Goldreserven mit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. „Falls etwa die deutsche Regierung einmal mit der Bezahlung von US-Waffenlieferungen in die Ukraine im Rückstand sein sollte, könnte die USA durchaus eine Art `Verrechnung` mit deutschem Gold fordern und auch durchsetzen“, heißt es in dem Antrag. Die Amerikaner könnten den zu zahlenden Betrag einfach in Form des Wertes in Gold einbehalten.

Kritik von SPD und Union

Frauke Heiligenstadt
Auch Fritz Güntzler

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Frankfurter Börse

Dax fällt nach Ölpreissprung – EZB unter Zinsdruck

von Hasepost Redaktion 17. März 2026

Der Dax ist am Dienstagmorgen mit leichten Verlusten in den Handel gestartet. Belastet wurde der Leitindex vor allem durch einen deutlichen Anstieg des Ölpreises und die damit verbundene Unsicherheit an den Märkten. Analysten sehen die zunehmende Volatilität und den Druck auf die Europäische Zentralbank (EZB) als zentrale Faktoren für die aktuelle Entwicklung.
Gegen 9:30 Uhr wurde der Dax mit rund 23.505 Punkten berechnet und lag damit 0,3 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Eon, RWE und Zalando, am Ende Brenntag, Rheinmetall und Qiagen.

Ölpreisanstieg dämpft Stimmung am Aktienmarkt

Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank, führte den nachlassenden Optimismus auf die Entwicklung am Rohstoffmarkt zurück. Der Optimismus, der den Dax gestern steigen ließ, werde durch einen nächtlichen Ölpreisanstieg zunichtegemacht, sagte Stanzl laut Consorsbank. „Schnäppchenjäger mögen ein Auge auf den Markt geworfen haben, doch ein Einstieg bleibt angesichts der stark erhöhten Volatilität riskant.“ Kursgewinne könnten je nach geopolitischer Nachrichtenlage in Minutenschnelle wieder verloren sein, so Stanzl weiter.
„Ohne den Beweis, dass die Eskorte der Tanker durch die Straße von Hormus sicher gelingen kann, bleiben Kursgewinne auf Sand gebaut. Die hohe Volatilität wirkt weiter in beide Richtungen, ohne klare Tendenz.“ Hinzu komme die Sorge, dass der Druck auf die EZB zu vorschnellen Zinsanhebungen als Reaktion auf steigende Ölpreise führen könnte, sagte Stanzl laut Consorsbank.

Druck auf die EZB und „rhetorischer Drahtseilakt“

Der Druck auf die EZB, die Zinsen zu erhöhen, wächst. „Es gibt fundamentale Unterschiede zwischen dem aktuellen Konflikt und der Energiekrise des Jahres 2022“, so Stanzl laut Consorsbank. Es sei daher nicht wahrscheinlich, dass sich die EZB zu vorschnellen Handlungen hinreißen lasse.
„Die EZB kann den Druck jedoch nicht leugnen, und die Sitzung am Donnerstag wird sicherlich zu einem rhetorischen Drahtseilakt werden. Christine Lagarde wird wohl ihre Einschätzung, die Geldpolitik sei `gut positioniert`, gegen eine deutlich vorsichtigere Haltung austauschen.“ Mehr als diese verbale Anpassung sei nicht zu erwarten. „Für Zinsanhebungen, wie sie gefordert werden, ist es noch viel zu früh“, sagte der Analyst laut Consorsbank.

Euro schwächer, Ölpreis deutlich höher

Die europäische Gemeinschaftswährung zeigte sich am Dienstagmorgen etwas schwächer. Ein Euro kostete 1,1493 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8701 Euro zu haben.
Der Ölpreis stieg unterdessen stark. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 103,80 US-Dollar; das waren 3,5 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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Commerzbank-Tower (Archiv)

Verdi warnt: Unicredit-Commerzbank-Fusion gefährdet über 10.000 Jobs

von Hasepost Redaktion 17. März 2026

Die Gewerkschaft Verdi warnt vor einem möglichen massiven Arbeitsplatzabbau im Zuge einer Übernahme der Commerzbank durch die italienische Großbank Unicredit. Nach Einschätzung der Gewerkschaft könnten deutlich über 10.000 Stellen bei der Commerzbank unter Druck geraten, vor allem in zentralen Bereichen und Servicegesellschaften. Zudem sieht Verdi Risiken für Arbeitsplätze im Filialnetz und bei der bereits zum Unicredit-Konzern gehörenden Hypovereinsbank.

Verdi befürchtet Abbau von mehr als 10.000 Stellen

Der Gewerkschaft Verdi zufolge hätte eine mögliche Übernahme der Commerzbank durch Unicredit gravierende Konsequenzen für die Belegschaft. Jan Duscheck, Bundesfachgruppenleiter Bankgewerbe bei Verdi, sagte der „Bild“ (Dienstagsausgabe): „Bei Bankenfusionen werden fast immer Doppelstrukturen abgebaut“. Aus Sicht der Gewerkschaft sei daher ein weitreichender Stellenabbau zu erwarten. „Wir gehen deshalb davon aus, dass deutlich über 10.000 Arbeitsplätze bei der Commerzbank unter Druck geraten könnten“, so Duscheck gegenüber der „Bild“ (Dienstagsausgabe).
Besonders im Fokus stehen nach Verdi-Einschätzung zentrale Funktionen des Konzerns. Als besonders gefährdet gelten Verwaltung, IT und Backoffice. „Vor allem wären Tausende Stellen in den Zentralen in Frankfurt und München betroffen sowie in den Servicegesellschaften“, sagte Duscheck der „Bild“ (Dienstagsausgabe).

Risiken auch im Filialnetz und bei der Hypovereinsbank

Über die zentralen Bereiche hinaus warnt Verdi auch vor möglichen Folgen im Filialnetz. Dort könne es zu Überschneidungen kommen, wenn Standorte zusammengelegt würden. Nach Angaben der Gewerkschaft sind potenziell auch Arbeitsplätze bei der Hypovereinsbank betroffen, die bereits zum Unicredit-Konzern gehört.

Scharfe Kritik an Unicredit-Chef Orcel

Deutliche Kritik richtet Verdi an Unicredit-Chef Andrea Orcel. Duscheck warf ihm im Gespräch mit der „Bild“ (Dienstagsausgabe) vor: „Andrea Orcel handelt weiterhin unkalkulierbar und spielt mit dem Vertrauen der Beschäftigten – aber auch mit dem Vertrauen der deutschen Wirtschaft.“

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17. März 2026 0 Kommentare
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Christian Licher, Geschäftsführer CL Inneneinrichtungen GmbH & Co. KG, führte WIGOS-Geschäftsführer Peter Vahrenkamp und Andrea Frosch vom WIGOS-UnternehmensService durch die neue Produktionsstätte / Foto: Sandra Joachim-Meyer

Warum die WIGOS den neuen Produktionsstandort von CL Inneneinrichtungen in Bad Iburg besuchte

von Hasepost 17. März 2026

Wo vor wenigen Jahren noch freie Fläche war, steht heute eine moderne Produktionshalle mit 2.280 Quadratmetern Nutzfläche. Rund fünf Millionen Euro sind in den Neubau der CL Inneneinrichtungen GmbH & Co. KG in Bad Iburg geflossen. Seit August 2025 wird am neuen Standort gearbeitet – Anlass genug für die WIGOS Wirtschaftsförderung des Landkreises Osnabrück, sich vor Ort ein Bild zu machen und mit dem Unternehmer über weitere Pläne zu sprechen.

Wohlbefinden der Unternehmen in der Region ist wichtig

„Es ist nicht alltäglich, dass eine Tischlerei auf der grünen Wiese und dann auch noch in dieser Größenordnung neu baut“, staunt WIGOS-Geschäftsführer Peter Vahrenkamp beim Besuch des neuen Standorts. Die Dimensionen seien beeindruckend. Umso mehr freue es ihn, dass man das Vorhaben bei Planung und Umsetzung habe unterstützen können. „Uns ist wichtig, Rückmeldungen aus den Unternehmen zu bekommen. Wir haben ein großes Interesse daran, dass sich die Betriebe hier wohlfühlen und investieren.“

Weg zum Unternehmer verläuft nicht immer leicht

Der Weg zum Unternehmer verlief für Geschäftsführer Christian Licher zunächst nicht geradlinig. 2012 gründete der Tischlermeister und Betriebswirt die CL Inneneinrichtungen GmbH & Co. KG. Zuvor war er bereits im Nebengewerbe selbstständig tätig: „Wir haben damals im Keller angefangen, auf 150 Quadratmetern“, erinnert er sich. Später pachtete er eine Halle seines ehemaligen Arbeitgebers. Die räumlichen Möglichkeiten blieben aber begrenzt. Am alten Standort fehlten Büroräume, Lagerflächen und Entwicklungsmöglichkeiten. „Das war nicht zukunftsfähig.“

Entscheidung zum Kauf des Grundstückes wurde nicht leichtfertig getroffen

Die entscheidende Wendung kam bei einem Unternehmerfrühstück in Bad Iburg. Dort erfuhr Christian Licher von einem Grundstück, das zum Verkauf stand. „Es war nicht optimal geschnitten, ein Spitzwinkel, eigentlich schwierig zu bebauen.“ Trotzdem griff er 2019 zu. Der Bebauungsplan ließ eine gewerbliche Nutzung zu. „So eine Entscheidung trifft man nicht leichtfertig. Ich habe lange mit meiner Familie beraten. Das ist eine Entscheidung für Generationen. Wenn so ein Projekt startet, sind fünf Lebensjahre weg.“

Trotz Corona-Pandemie blieb das Unternehmen flexibel

Dann kam die Corona-Pandemie. Der Umsatz im Messebau, einem weiteren Standbein des Unternehmens, brach ein, sodass mit dem Neubau erst einmal abgewartet wurde. In dieser Zeit konnte das Unternehmen sehr flexibel reagieren und in anderen Aufgabenbereichen tätig sein. Rund 40 Prozent des Umsatzes erzielt der Spezialist für Messebau und Objekteinrichtungen mit großen Stammkunden aus dem Landkreis. Fokussiert ist das Unternehmen auf die komplette Abwicklung von Messeständen. „Aufgebaut werden die Stände dort, wo sie gebraucht werden: an großen und kleinen Messestandorten in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, deutschlandweit und auch im europäischen Ausland.“ Wichtig ist dem Handwerksunternehmen die langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Stammkunden aus der Region: „Je besser es den Unternehmen geht, desto mehr Aufträge bekommen wir.“ Hinzu kommen private Kundinnen und Kunden, die individuelle, hochwertige Inneneinrichtungen nach Maß nachfragen. 

Neubau großer Schritt in die Zukunft des Unternehmens

Mit Unterstützung der WIGOS ging es mit dem Bau der Produktionsstätte voran. Über das GRW-Förderprogramm (Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“) wurde das Unternehmen finanziell unterstützt. Den ersten Anstoß zur Förderung hatte Andrea Frosch vom WIGOS-UnternehmensService gegeben: „Mit dem Neubau erweitert die Tischlerei ihre Fertigungstiefe und steigert ihre Unabhängigkeit und Wettbewerbsfähigkeit. Das ist eine gute Investition in die Zukunft.“ So investierte Licher unter anderem in neue CNC-Technik und eine digitale Arbeitsvorbereitung, wodurch sich Abläufe effizienter gestalten und Projekte präziser planen lassen.

Ein wichtiger Faktor, um den Betrieb zukunftsgerecht aufzustellen, ist das Thema Nachhaltigkeit. Auf dem Hallendach wurde eine Photovoltaikanlage mit 474 kWp installiert. Ein Teil der Leistung wird selbst genutzt, der Rest ins Netz eingespeist. Zusätzlich wurde ein Stromspeicher mit 30 kWh Kapazität integriert. „An guten Tagen brauchen wir keinen Strom von außen“, erläutert der Geschäftsführer. Für die Wärme sorgt eine Hackschnitzelheizung, die mit Holzresten aus der eigenen Produktion betrieben wird. Ergänzt wird das System durch eine Hallenheizung aus Hochleistungs-Deckenstrahlplatten, welche die acht Meter hohe Halle mühelos energiesparend erwärmen. „Selbst wenn ein Tor aufgeht, bleibt die Wärme im Baukörper.“ 

Unternehmen möchte weiter wachsen

Heute beschäftigt das Unternehmen zwölf Mitarbeiter, darunter drei Auszubildende. Der Fachkräftenachwuchs wird bewusst im eigenen Haus ausgebildet. Gleichzeitig sucht das Unternehmen weitere Fachkräfte, etwa für die Arbeitsvorbereitung. „Wir wollen weiter wachsen“, betont Christian Licher. Für die WIGOS ist das Projekt ein Beispiel dafür, wie sich Handwerksbetriebe mit langfristiger Planung und öffentlicher Unterstützung weiterentwickeln können. Für Geschäftsführer Christian Licher ist es vor allem eines: „Ein Schritt, um das Unternehmen dauerhaft auf solide Beine zu stellen.“

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Wolfgang Grupp kehrt nach Suizidversuch ins Büro zurück

Wolfgang Grupp kehrt nach Suizidversuch ins Büro zurück

von Redaktion Hasepost Videonews 17. März 2026


Wolfgang Grupp ist nach einem Suizidversuch wieder als Berater bei Trigema aktiv.

Nach einem Suizidversuch im vergangenen Jahr hat der Textilunternehmer Wolfgang Grupp seine Arbeit bei Trigema wieder aufgenommen. Der 84-Jährige ist regelmäßig im Büro anzutreffen und unterstützt das Familienunternehmen in seiner neuen Rolle als Berater. Seine Rückkehr markiert einen wichtigen Schritt in seiner Genesung und zeigt seine fortwährende Verbundenheit mit dem Unternehmen, das er über Jahrzehnte hinweg geprägt hat.

Familie Grupp führt Trigema gemeinsam in die Zukunft

Die Familie Grupp steht weiterhin geschlossen hinter dem Unternehmen und arbeitet gemeinsam an der Zukunft von Trigema. Die Erfahrung und das Wissen von Wolfgang Grupp sind dabei von unschätzbarem Wert und werden von der gesamten Belegschaft hoch geschätzt.

Wolfgang Grupp Junior begrüßt Rückkehr des Vaters

Seine Kinder, die mittlerweile die Geschäftsführung innehaben, freuen sich über die Rückkehr ihres Vaters und schätzen seine Erfahrung und Ratschläge. ‚Er hat uns zwar angeboten, dass wir seinen Schreibtisch an der Stirnseite des Großraumbüros anderweitig nutzen können. Das wollen wir jedoch nicht und freuen uns, wenn er dort an seinem Platz sitzt‘, sagte Wolfgang Grupp Junior.

Wolfgang Grupp als Symbol für Zusammenhalt und Stärke

Die Rückkehr von Wolfgang Grupp ins Büro ist nicht nur ein Zeichen seiner persönlichen Stärke, sondern auch ein Symbol für den Zusammenhalt und die Kontinuität innerhalb des Familienunternehmens Trigema. Seine Präsenz und sein Engagement sind eine Inspiration für alle Mitarbeiter und zeigen, dass selbst in schwierigen Zeiten gemeinsame Ziele erreicht werden können.


HASEPOST geht mit Berichten über mögliche Suizide äußerst zurückhaltend um. Eine unangemessene oder detaillierte Darstellung solcher Ereignisse kann unter Umständen Nachahmungseffekte begünstigen. Wenn Sie sich in einer seelischen Krise befinden oder an Suizid denken, erhalten Sie rund um die Uhr anonym und kostenfrei Unterstützung bei der Telefonseelsorge unter 0800 1110 111 oder 0800 1110 222 sowie online unter www.telefonseelsorge.de. Für Kinder und Jugendliche ist zudem das „Nummer gegen Kummer“-Telefon unter 116 111 erreichbar.

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17. März 2026 0 Kommentare
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