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Warnstreiks legen Nahverkehr in NRW lahm

Warnstreiks legen Nahverkehr in NRW lahm

von Redaktion Hasepost Videonews 17. März 2026


Warnstreiks der Gewerkschaft Verdi führen zu massiven Einschränkungen im Nahverkehr von NRW.

In dieser Woche müssen sich Pendler in Nordrhein-Westfalen auf erhebliche Einschränkungen im Nahverkehr einstellen. Die Gewerkschaft Verdi hat zu landesweiten Warnstreiks aufgerufen, die sowohl Kundenzentren als auch Busse und Bahnen betreffen. Bereits am Montag waren die Kundenzentren von 14 Nahverkehrsbetrieben vom Streik betroffen, darunter die KVB in Köln, die Rheinbahn in Düsseldorf und die DSW in Dortmund. Am Dienstag und Donnerstag sollen dann Busse und Bahnen in fast ganz NRW stillstehen, wie der Spiegel berichtet. Die Gewerkschaft Verdi hat in allen Regionen von NRW zum Warnstreik im Nahverkehr aufgerufen. Ausgenommen vom Streik sind laut Verdi das Unternehmen wupsi in Leverkusen, die Bahnen der Stadt Monheim, der Stadtbus Gütersloh, die Stadtwerke Münster und die Stadtwerke Hamm. Die Aseag in Aachen nimmt ohnehin nicht am Tarifkonflikt teil. Erfahrungsgemäß sind einige Busse von privaten Subunternehmern unterwegs.

NRW-Tarifstreit betrifft 30.000 Nahverkehrsbeschäftigte

S-Bahnen und Regionalzüge sind nicht vom Tarifkonflikt im kommunalen Nahverkehr von NRW betroffen. Diese Züge können auch innerhalb von Großstädten genutzt werden. Der ADAC empfiehlt Fahrgemeinschaften. Für kurze Strecken raten sie zum eigenen Fahrrad oder zu Sharing-Angeboten wie Leihrädern oder E-Scootern. Der Tarifkonflikt betrifft die Arbeitsbedingungen von rund 30.000 Beschäftigten, die in etwa 30 kommunalen Verkehrsbetrieben in NRW arbeiten. Bisher gab es in zwei Verhandlungsrunden keine Einigung. Verdi NRW fordert eine Verkürzung der Wochenarbeitszeit von 39 auf 37 Stunden bei vollem Lohnausgleich.

Arbeitgeber warnen vor ignorierten Finanzrisiken

Die Ruhezeit zwischen zwei Schichten soll von 10 auf 11 Stunden steigen und der Zuschlag für Sonntagsarbeit soll von 25 Prozent auf mindestens 40 Prozent des Stundenentgelts erhöht werden. Der Kommunale Arbeitgeberverband Nordrhein-Westfalen wirft Verdi vor, die finanzielle Lage der Verkehrsbetriebe zu ignorieren. Sie argumentieren, dass die Tarif- und Entgeltbedingungen bereits verbessert wurden und der Nahverkehr attraktive Arbeitsplätze biete. Laut der Tagesschau sind die Auswirkungen an den verschiedenen Streiktagen sehr unterschiedlich, weil jeweils verschiedene Bereiche bestreikt werden. Auf den Berufsverkehr hatte der Streik am Morgen moderate Auswirkungen. Die WDR-Verkehrsredaktion sagt: ‚Auf den Autobahnen ist heute etwas mehr los als sonst im Berufsverkehr.‘ Für den gestrigen Montag hatte Verdi landesweit die Beschäftigten in den Verwaltungen und Kundenzentren der kommunalen Nahverkehrsunternehmen zum Streik aufgerufen. Der Nahverkehr selbst war dabei nicht betroffen.

NRW: Busse und Bahnen fallen heute komplett aus

Heute fallen in fast ganz NRW Busse und Straßenbahnen aus. Sie sollen ’spürbar von der frühesten Frühschicht bis zur spätesten Spätschicht stillstehen‘, heißt es von Verdi. Morgen sollen die Mitarbeiter in zahlreichen Werkstätten der kommunalen Verkehrsunternehmen die Arbeit niederlegen. Laut Verdi geht es vor allem um die Fahrzeug- und Instandhaltungsteams. Ob das auch Auswirkungen auf den Fahrbetrieb haben wird, ist noch nicht bekannt. Am Donnerstag gibt es einen bundesweiten Aktionstag, an dem der öffentliche Nahverkehr flächendeckend stillstehen soll. Von der Frühschicht bis zum Spätdienst soll auch in ganz NRW gestreikt werden.

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17. März 2026 0 Kommentare
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Katherina Reiche

Regierung plant Gesetz gegen häufige Preiserhöhungen an Tankstellen

von Hasepost Redaktion 17. März 2026

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hat angesichts stark gestiegener Spritpreise der Mineralölwirtschaft vorgeworfen, die Preisentwicklung an den Tankstellen nicht überzeugend zu erklären. Sie kündigte ein Maßnahmenpaket an, das unter anderem die Zahl der täglichen Preiserhöhungen begrenzen soll.

Kritik an Preisentwicklung und Mineralölbranche

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hat sich kritisch zur Entwicklung der Spritpreise geäußert. „Es ist schon bemerkenswert, dass hierzulande die Preise an den Tankstellen deutlicher gestiegen sind als im europäischen Durchschnitt“, sagte sie am Dienstag in Berlin. Weiter erklärte sie: „Die Mineralölbranche hat für diesen Effekt keine besonders überzeugende Antwort geliefert und deswegen werden wir handeln.“ (Quelle: Katherina Reiche)

Mehrfachänderungen bei Preisen sorgen für Unübersichtlichkeit

Reiche verwies auf häufige Schwankungen der Preise im Tagesverlauf. „Wir haben bis zu einem Dutzend Preisänderungen an einem Tag gesehen. Das führt eher zur Verwirrnis, denn zu Klarheit und zu Markttransparenz“, so Reiche. Als Reaktion darauf habe sie in der vergangenen Woche ein Maßnahmenpaket vorgestellt, mit dem unter anderem die Zahl der Preiserhöhungen an den Tankstellen auf einmal am Tag begrenzt werden soll. (Quelle: Katherina Reiche)

Gesetzgebungsverfahren soll zügig abgeschlossen werden

Nach Angaben der Ministerin befindet sich das Maßnahmenpaket bereits in der Ressortabstimmung. „Ich gehe davon aus, dass das Parlament noch in dieser Woche in einer ersten Lesung über den Gesetzentwurf berät, damit das Gesetzgebungsverfahren Ende März, spätestens Anfang April abgeschlossen werden kann“, so die CDU-Politikerin. (Quelle: Katherina Reiche)

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17. März 2026 0 Kommentare
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Israel meldet Tötung von Irans Sicherheitschef Laridschani

Israel meldet Tötung von Irans Sicherheitschef Laridschani

von Redaktion Hasepost Videonews 17. März 2026


Israelische Armee gibt an, einflussreichen iranischen Sicherheitschef getötet zu haben.

Die israelische Armee hat nach Angaben von Verteidigungsminister Israel Katz den einflussreichen iranischen Sicherheitschef Ali Laridschani getötet. Dies markiert eine deutliche Ausweitung der israelischen Angriffe auf zentrale Figuren des iranischen Machtapparats. Wie die Berliner Zeitung berichtet, wurde Laridschani gemeinsam mit seinem Sohn in einer konspirativen Wohnung in Teheran angegriffen. Eine unabhängige Bestätigung des Todes von Laridschani aus dem Iran liegt jedoch bislang nicht vor.

Iranischer Machtfaktor nach Chamenei-Tötung aktiv

Laridschani war zuletzt unter anderem für Verhandlungen mit westlichen Staaten zuständig und galt als einer der entscheidenden Machtfaktoren im aktuellen iranischen Führungssystem. Nach der Tötung des langjährigen Revolutionsführers Ali Chamenei durch Israel Ende Februar habe er eine zentrale Rolle in der politischen und sicherheitspolitischen Steuerung des Landes übernommen, berichten israelische Medien. Als gesichert gilt nach Angaben der israelischen Armee hingegen die Tötung des Basidsch-Kommandeurs Gholamreza Soleimani. Er sei bei einem Angriff auf ein provisorisches Lager der paramilitärischen Einheit ums Leben gekommen, teilten die Streitkräfte mit.

Israel zielt auf Basidsch und verbündete Milizen

Die Basidsch gilt als zentrale Stütze des Regimes und spielt eine Schlüsselrolle bei der Niederschlagung von Protesten. Die Angriffe sind Teil einer breiteren israelischen Militärkampagne gegen iranische und mit dem Iran verbundene Akteure. Nach Angaben der Armee wurden zuletzt auch führende Mitglieder der militanten Palästinenserorganisation Islamischer Dschihad in Teheran ins Visier genommen. Parallel zur Eskalation setzt Israel seine Operationen auch in anderen Regionen fort.

Iran verschärft Raketenangriffe auf Israel

In der Nacht feuerte der Iran zudem erneut Raketen auf Israel, Berichte über Verletzte gab es zunächst nicht. Der Iran wiederum hat in der Nacht zum Dienstag seine Angriffe auf Nachbarstaaten in der Golfregion verschärft. Die Lage bleibt unübersichtlich, da viele der Angaben von Konfliktparteien stammen und sich derzeit nicht unabhängig überprüfen lassen.

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ZEW (Archiv)

ZEW-Index stürzt wegen Nahost-Krieg ab, Rezessionsangst wächst

von Hasepost Redaktion 17. März 2026

Die Konjunkturerwartungen für Deutschland haben sich im März 2026 laut Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) infolge des Kriegs im Nahen Osten massiv eingetrübt. Der entsprechende Index stürzte im Vergleich zum Vormonat deutlich ab, während sich die Einschätzung der aktuellen Lage leicht verbesserte.

Erwartungen brechen ein, Lage leicht verbessert

Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland haben sich in der Umfrage vom März 2026 wegen des Kriegs im Nahen Osten massiv verschlechtert. Sie liegen mit -0,5 Zählern um 58,8 Punkte unter dem Vormonatswert, wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag in Mannheim mitteilte.
Die Einschätzung der aktuellen konjunkturellen Lage hat sich dagegen leicht verbessert. Der Lageindikator für Deutschland liegt mit -62,9 Punkten um 3,0 Punkte über dem Vormonatswert.

Risiken durch Energiepreise und Inflation

„Die Eskalation im Nahen Osten treibt die Energiepreise massiv nach oben und sorgt für steigenden Inflationsdruck“, sagte Achim Wambach, ZEW-Präsident, laut ZEW. Für die deutsche Wirtschaft wachse damit das Risiko, dass der begonnene Erholungstrend der Konjunktur ausgebremst werde. „Wie stark die Effekte ausfallen, hängt von Dauer und Intensität des Konflikts ab.“ Die Finanzmarktexperten seien aber skeptisch, dass es zu einem schnellen Ende des Konflikts kommen werde.

Belastung für Branchen und Eurozone

Kaum eine Branche erfährt eine Verbesserung im März. Besonders betroffen von den negativen Entwicklungen sind den Angaben zufolge die energieintensiven Branchen: Chemie- und Pharmaindustrie (-43,6 Punkte gegenüber dem Vormonat), Automobilbranche (-34,3 Punkte gegenüber dem Vormonat) und Maschinenbau (-35,5 Punkte gegenüber dem Vormonat). Des Weiteren verzeichnen die Stahl- und Metallindustrie sowie das Baugewerbe ebenfalls starke Rückgänge. Beim Baugewerbe könnte dies auch mit der Erwartung steigender Zinsen zusammenhängen. Etwa 80 Prozent der Befragten rechnen mit Inflationsdruck sowohl in Deutschland als auch in der Eurozone.
Die Erwartungen für die Eurozone verzeichnen im März einen starken Rückgang und rutschen mit -8,5 Punkten in den negativen Bereich. Der Index liegt um 47,9 Punkte niedriger als im Februar. Die Bewertung der Lage verschlechtert sich ebenfalls. Diese liegt mit -29,9 Punkten um 16,3 Punkte unter dem Vormonatswert.

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Bahngleise

Jugendliche zwingen Zug zwischen Oldenburg und Osnabrück zur Schnellbremsung

von Hasepost 17. März 2026

Am frühen Sonntagabend (15. März ) kam es auf der Bahnstrecke zwischen Oldenburg und Osnabrück, genauer gesagt zwischen den Bahnhöfen Huntlosen und Sandkrug, zu einem gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr. Zwei Jugendliche befanden sich sitzend auf den Gleisen, eine Triebfahrzeugführerin musste eine Schnellbremsung einleiten.

Jugendliche blockieren Gleise, Zug muss Schnellbremsung einlegen

Der Vorfall ereignete sich gegen 19:15 Uhr. Nachdem die Triebfahrzeugführerin einer NordWestBahn die Jugendlichen im Gleisbereich gesichtet hatte, gab sie einen Achtungspfiff ab und brachte ihr Schienenfahrzeug durch eine Schnellbremsung zum Stehen. Reisende in dem Zug wurden dabei offenbar nicht verletzt. Die beiden Jugendlichen verließen zügig die Gleise und liefen in das angrenzende Waldgebiet.

Bundespolizei nimmt Ermittlungen auf

Wegen des Vorfalls kam es zu Behinderungen in Bahnverkehr. Insgesamt gab es 192 Minuten Verspätung bei mehreren Zügen. Die Bundespolizei in Oldenburg hat wegen des Vorfalls Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet. Wer Angaben zu den unbekannten Jugendlichen machen kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0441/218380 zu melden.

Bundespolizei warnt Eltern und Jugendliche

Die Bundespolizei nimmt diesen Vorfall zum Anlass und weist insbesondere Eltern nochmals auf die Gefahren auf und an den Bahnanlagen hin. Der Aufenthalt im Gleisbereich ist verboten und lebensgefährlich. Neben der erheblichen Eigengefährdung bei unerlaubten Gleisüberschreitungen können überfahrene Schottersteine weggeschleudert und zu regelrechten Geschossen werden. Herannahende Züge sind sehr leise und werden nur sehr spät wahrgenommen. Weiterhin ist der Bremsweg eines fahrenden Zuges erheblich länger als der eines Straßenfahrzeuges. Sprechen Sie mit Ihrem Kind über die Gefahren auf Bahngebiet. Erklären Sie ihm, welche Folgen es haben kann, auf Bahngebiet zu spielen. Achten Sie darauf, wo Ihr Kind seine Freizeit verbringt.

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Tankstelle (Archiv)

SPD erhöht Druck auf Mineralölkonzerne wegen hoher Spritpreise

von Hasepost Redaktion 17. März 2026

SPD-Fraktionsvize Armand Zorn hat das Auftreten der Mineralölwirtschaft in der Spritpreis-Taskforce scharf kritisiert und als unbefriedigend bezeichnet. Während Zorn Zweifel an fairen Preisbildungsmechanismen äußert und ein neues Maßnahmenpaket ankündigt, verweist das Bundeskartellamt auf die Komplexität der Preisgestaltung und fehlende Eingriffsmöglichkeiten. Die Behörde sieht derzeit keine Hinweise auf illegale Absprachen der Mineralölkonzerne.

Kritik an Mineralölwirtschaft und Ankündigung eines Spritpreis-Pakets

SPD-Fraktionsvize Armand Zorn hat das Auftreten der Vertreter der Mineralölwirtschaft in der Sitzung der Spritpreis-Taskforce als unbefriedigend und widersprüchlich kritisiert. „Eigentlich geht es darum, dass die Weltmarktpreise sich natürlich auch in den Preisen an der Tankstelle ausdrücken sollten“, sagte er den Sendern RTL und ntv. „Teilweise konnten sie jedoch nicht erklären, warum die Preise dort nicht runtergehen, wenn sie auf dem Weltmarkt fallen.“
Deswegen gehe man davon aus, dass es nicht fair zugehe. Aus diesem Grund werde man das Spritpreis-Paket auf den Weg bringen. Neben der Einführung des österreichischen Modells zur Preisfestlegung an den Tankstellen verspricht sich Zorn viel von der weiteren Ermächtigung des Kartellamts. „Das Kartellamt soll in Zukunft die Möglichkeit haben, schnell zu handeln und Sanktionen zu verhängen, wenn die Vermutung besteht, dass es nicht fair zugegangen ist“, so der SPD-Wirtschaftspolitiker gegenüber RTL und ntv.

Bundeskartellamt verweist auf Grenzen seiner Eingriffsmöglichkeiten

Der Präsident des Bundeskartellamts, Andreas Mundt, sieht derzeit keine Möglichkeit, gegen die steigenden Spritpreise vorzugehen. Im RBB-Inforadio verwies er darauf, dass die Preisgestaltung der Mineralölkonzerne sehr komplex sei. Auch die Kartellbehörde müsse sie zunächst nachvollziehen: „Wir müssen selber herausfinden, woran das liegt, damit wir wissen, ob wir Verfahren einleiten oder nicht“, so Mundt im RBB-Inforadio.
Direkt beeinflussen könne das Bundeskartellamt die Preisentwicklung nicht: „Wir sind keine Preisbehörde – das ist etwas, was vielen Leuten nicht klar ist. Wir können, wenn wir Absprachen finden, die Mineralölunternehmen bebußen und das abstellen“, sagte Mundt im RBB-Inforadio.

Keine Hinweise auf illegale Absprachen

Es gebe aber momentan keine Hinweise darauf, dass sich die Konzerne absprechen, so Mundt im RBB-Inforadio: „Ich glaube, die Unternehmen brauchen das auch gar nicht. Sie kennen jederzeit die Preise ihrer Wettbewerber, weil die Märkte so transparent sind.“

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Israel und

Israel meldet Tötung von Top-Iran-Funktionär Ali Laridschani

von Hasepost Redaktion 17. März 2026

Israel hat nach eigenen Angaben den iranischen Funktionär Ali Laridschani bei einem Luftangriff getötet. Zudem sollen nach Darstellung der israelischen Streitkräfte bei einem separaten Angriff der Kommandeur der paramilitärischen Basij-Truppe, Gholamreza Soleimani, ums Leben gekommen sein. Eine Bestätigung dieser Angaben durch den Iran liegt bislang nicht vor.

Israel meldet Tötung Laridschanis

Nach israelischen Angaben ist der einflussreiche iranische Funktionär Ali Laridschani bei einem Luftangriff getötet worden. Er sei Ziel eines Luftangriffs gewesen, teilte Verteidigungsminister Israel Katz am Dienstag mit.

Separater Angriff auf Basij-Kommandeur

Zusätzlich teilten die israelischen Streitkräfte mit, dass bei einem separaten Angriff der Kommandeur der paramilitärischen Basij-Truppe, Gholamreza Soleimani, getötet worden sei. „Laridschani und der Basij-Kommandeur wurden über Nacht eliminiert“, sagte Katz laut israelischen Medien bei einer Lagebesprechung.

Keine Bestätigung aus Teheran

Eine Bestätigung vonseiten des Iran gab es zunächst nicht. Laridschani war ein langjähriger Gefolgsmann des zu Beginn des Krieges getöteten Obersten Führers Ali Chamenei. Als Sekretär des Sicherheitsrats gilt er als eine der mächtigsten Personen im Iran.

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Polizei (Archiv)

Bundesweite Razzien gegen rechtsextreme Gruppe „Letzte Verteidigungswelle“

von Hasepost Redaktion 17. März 2026

Die Bundesanwaltschaft ist am Dienstagmorgen mit erneuten Durchsuchungen gegen mutmaßliche Mitglieder der rechtsextremistischen Vereinigung "Letzte Verteidigungswelle" vorgegangen. In fünf Bundesländern wurden insgesamt 16 Objekte durchsucht, betroffen sind zehn Beschuldigte. Ziel der Maßnahmen war nach Angaben der Karlsruher Behörde die Objektivierung bestehender Verdachtsmomente.

Durchsuchungen in fünf Bundesländern

Die Bundesanwaltschaft hat am Dienstagmorgen in mehreren Bundesländern erneut Durchsuchungen bei mutmaßlichen Mitgliedern der rechtsextremistischen „Letzten Verteidigungswelle“ durchgeführt. Die Maßnahmen fanden an 16 Orten in Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein statt und richteten sich gegen insgesamt zehn Beschuldigte, teilte die Karlsruher Behörde mit.
Den Beschuldigten wird vorgeworfen, Mitglieder der Vereinigung „Letzte Verteidigungswelle“ zu sein, die sich zwischen April und Dezember 2024 formiert haben soll. Einer der Beschuldigten wird zudem Rädelsführerschaft zur Last gelegt. Gegen zwei Beschuldigte wird auch wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt, die sich gegen vermeintlich pädophile Personen richtete.

Keine neuen Festnahmen

Mehrere mutmaßliche Mitglieder der Gruppe stehen bereits vor Gericht. Neue Festnahmen erfolgten am Dienstag aber nicht. Die Durchsuchungen dienten der Objektivierung der bestehenden Verdachtsmomente, so die Behörden. Beamte des Bundeskriminalamtes sowie örtliche Polizeikräfte waren im Einsatz.

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Kommentar zum OR-Podcast mit NOZkritisch

Kommentar: Kritik an anderen Meinungen? Oder doch lieber gleich verbieten?

von Heiko Pohlmann 17. März 2026

Seit ein paar Wochen irrlichtert eine Gruppierung selbsternannter Medienkritiker durch die lokale Öffentlichkeit – mit der wenig verschleierten Vorstellung, die Osnabrücker Tageszeitung NOZ habe publizistische und unternehmerische Entscheidungen gefälligst nach ihren Vorgaben zu treffen.
Und bevor erneut jemand versucht, aus einem klar gekennzeichneten Meinungsbeitrag eine justiziable Tatsachenbehauptung zu konstruieren: Was hier folgt, ist genau das – ein Kommentar. Eine Meinung. Eine persönliche und kompakte Einordnung – wer sich ein eigenes Bild machen möchte, kann sich das Ganze auch im Original anhören: Hier der Spotify-Link.

Ein Kommentar von Heiko Pohlmann

Wer wissen möchte, worum es der Initiative „Aktion NOZ-kritisch“ wirklich geht, muss also eigentlich nur zuhören. Gelegenheit dazu bietet ein Podcast des Blogs „Osnabrücker Rundschau“. Dort durften Vertreter der Initiative ausführlich darlegen, was sie antreibt – und taten das erstaunlich  offen. Schon der Einstieg hat seinen ganz eigenen Charme. Eine NOZ-Kritikerin berichtet stolz, wer sich da versammelt habe: Menschen „aus verschiedensten Ecken“, darunter auch solche „mit Doktortitel“. Nun denn – sowohl die Chefredaktion dieser Zeitung als auch die des größeren Wettbewerbers kommen ohne aus. Müssen wir uns also bereits an dieser Stelle geschlagen geben?

Die Kritik richtet sich dabei nicht nur gegen einzelne Kommentare, journalistische Zuspitzungen oder die Abschaffung der Kommentarfunktion. Auch der Umstand, dass der Mantelteil der NOZ – wie bei Regionalzeitungen üblich – von mehreren Blättern eingekauft wird und man gelegentlich Inhalte anderer Medien übernimmt, wird beklagt. Das eigentliche Problem scheint jedoch ein anderes zu sein, das zeigt der Podcast deutlich: dass bestimmte Meinungen überhaupt erscheinen dürfen. Dass Gastautoren eingeladen werden, deren Ansichten den Initiatoren missfallen. Dass es Kommentare gibt, die politisch nicht ins eigene Weltbild passen; die sind dann für Co-Gastgeber Heiko Schulze „gruselig“.

Der Ton der Runde ist dabei durchaus aufschlussreich – und würde in anderer Konstellation vermutlich rasch als „Hass und Hetze“ bezeichnet. Der Physiker und Kabarettist Vince Ebert, seit Jahren auf deutschen Bühnen und im Fernsehen präsent, wird vom Podcast-Gastgeber Kalla Wefel kurzerhand als „Pottsau“ bezeichnet – unwidersprochen.
Anlass: Ebert war zu einem Gespräch für das YouTube-Format von NOZ-Politikchef Michael Clasen eingeladen worden und hatte zuvor mit dem konservativen Portal NIUS gesprochen. Mehr braucht es in diesen Kreisen offenbar nicht, um jemanden öffentlich zu diffamieren.

Ähnlich geht man mit der ehemaligen Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Claudia Pechstein um. Die vielfache Olympiamedaillengewinnerin und Bundespolizistin hatte einen Gastbeitrag veröffentlicht – im Podcast wird das als „unsägliche Frechheit“ bezeichnet, dass sie in der NOZ schreiben „durfte“. Argumente werden nicht genannt und spielen offenbar auch keine Rolle; stattdessen wird die Legitimation der Person selbst infrage gestellt. Ihre Vorgeschichte, die sicher eine Rolle in der reflexartigen Ablehnung spielt: Sie hatte sich 2023 öffentlich und in Uniform für eine konsequentere Anwendung geltenden Rechts bei der Abschiebung abgelehnter Asylbewerber ausgesprochen. Zuvor hatte die Ausnahmesportlerin sich für die CDU um ein Bundestagsmandat beworben. Und dann auch noch das: Die NOZ ließ sie einen kritisches Essay über Wokeness, die traditionelle Familie und Ostdeutschland schreiben – übrigens auch der Essay ist ein klassisches „Meinungsformat“ – journalistische Königsklasse!
Doch wer die Wokeness kritisch hinterfragt, steht für die  NOZ-Kritiker wohl bereits zu weit rechts – weil so etwas ja nicht links ist – genau wie Familie; und Ostdeutschland sowieso.
Und hat Pechstein irgendetwas Verbotenes in der NOZ geschrieben oder gefordert? Natürlich nicht – eine konservative Gastautorin mit CDU-Verbindungen passt einfach nicht ins Weltbild, nochmals: „unsägliche Frechheit“.

Auch bei der weiteren Bewertung journalistischer Kommentare wird nicht mit Herabsetzungen gespart. Beiträge und Autoren, die politisch missfallen, werden pauschal als „demokratiezersetzend“ bezeichnet. Wer so argumentiert, verlässt die Ebene der Debatte und erklärt missliebige Meinungen kurzerhand zum Problem für das, was inzwischen oft als „unsere Demokratie™“ bezeichnet wird und ebenso oft bei genauerer Betrachtung genau das Gegenteil bedeutet.

Besonders interessant wird es, wenn man den Podcast-Gastgeber erneut selbst reden hört. Eine weitere drastische Bemerkung bleibt im Küchen-Studio wieder unwidersprochen stehen: „Okay, das ist keine verbotene Meinung, ne. Leider noch nicht.“ Man darf so einen Satz nicht einfach überhören. „Leider noch nicht.“ Deutlicher lässt sich kaum formulieren, worum es geht und man sich offenbar wünscht: keine anderen Meinungen!
Während die Initiative öffentlich gern betont, es gehe lediglich um Kritik an einzelnen Kommentaren oder journalistische Qualität, zeigt der Podcast ein anderes Bild. Dort wird nicht nur über Inhalte gestritten – dort wird auch darüber gesprochen, ob bestimmte Positionen überhaupt im öffentlichen Diskurs vorkommen sollten.

Die Initiative entlarvt sich damit letztlich selbst. Während andernorts jeden Tag komplette Zeitungen entstehen – mit Recherchen, Reportagen, Kommentaren und einer Vielfalt an Meinungen, eine Vielfalt übrigens, die im Podcast sogar mehrfach aber eher kleinlaut eingeräumt wird – besteht die sichtbarste Aktivität der Initiative bislang darin, sich über die Arbeit anderer zu empören. Immerhin arbeitet man inzwischen an einer eigenen Webseite und plant in zwei Monaten das nächste Treffen. Das ist ein Anfang.

Aber vielleicht zeigt gerade dieser Kontrast am deutlichsten, wie leicht es ist, Journalismus  von außen zu kritisieren – und wie viel schwieriger es ist, ihn tatsächlich zu machen. Eine Herausforderung, an der sich auch die Podcast-Gastgeber regelmäßig versuchen – mit überschaubarem Ergebnis. Statt selbst einen Beitrag zur Medienvielfalt zu leisten, wird halt lieber die Leistung und vor allem die Meinung anderer kritisiert – ist ja auch einfacher.


[Gruß vom Herausgeber] Liebe Leserin, lieber Leser, schön, dass Sie bis zum Ende durchgehalten haben. Meinungsbeiträge spiegeln immer nur die Ansichten des jeweiligen Autors wider – nicht die der gesamten Redaktion. Mein Anliegen – und das unserer Redaktion – ist es, in gekennzeichneten Meinungsbeiträgen wie diesem Denkanstöße zu geben. Ob Sie zustimmen, ablehnen oder irgendwo dazwischenstehen: Wenn ein Kommentar neue Perspektiven eröffnet oder auch nur zum Nachdenken anregt, haben wir unsere Aufgabe erfüllt.

„Denken ist schwer, darum urteilen die meisten.“ (C. G. Jung)
Bitte denken Sie mehr. Ihr Heiko Pohlmann

17. März 2026 0 Kommentare
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Mutter mit

Bundesgesundheitsministerin Warken begrüßt Nachbesserungen beim Hebammenvertrag

von Hasepost Redaktion 17. März 2026

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat die Nachbesserungen am umstrittenen Hebammenhilfevertrag als positives Signal bewertet. Sie sieht in der nun gefundenen Einigung einen Beleg für die Handlungsfähigkeit der gemeinsamen Selbstverwaltung im Gesundheitswesen.

Warken lobt Einigung der Selbstverwaltung

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat die Änderungen am Hebammenhilfevertrag begrüßt. „Die Einigung auf eine Änderung zum Hebammenhilfevertrag ist eine gute Nachricht und zeigt die Handlungsfähigkeit der Selbstverwaltung“, sagte Warken der „Rheinischen Post“ (Mittwochsausgabe).
Nach Angaben der Ministerin sei der jetzt erzielte Kompromiss Ergebnis intensiver Gespräche zwischen den Beteiligten. „In verschiedenen Gesprächen habe ich mich davon überzeugen können, dass beide Seiten an tragfähigen Lösungen im Sinne einer guten Geburtshilfe interessiert sind“, so die Ministerin gegenüber der „Rheinischen Post“.

Dank an Hebammen und Beteiligte

Warken hob in diesem Zusammenhang besonders das Engagement der beteiligten Akteure hervor. „Ich danke allen Beteiligten für das zielorientierte Engagement und allen Hebammen für ihren Einsatz an der Seite der Frauen, Kinder und Familien“, fügte Warken laut „Rheinischer Post“ hinzu.

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17. März 2026 0 Kommentare
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