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Verena Hubertz

SPD plant Bundeswohnungsbaugesellschaft als Gamechanger gegen Wohnungsnot

von Hasepost Redaktion 30. März 2026

Bundesbauministerin Verena Hubertz strebt die Gründung einer eigenen Bundeswohnungsbaugesellschaft an, um dem stockenden Wohnungsbau in Deutschland neuen Schub zu geben. Die SPD-Politikerin sieht darin einen möglichen „Gamechanger“ und knüpft das Vorhaben an eine umfassendere Grundgesetzänderung. Parallel laufen in der SPD Debatten über Reformfähigkeit und programmatische Weichenstellungen nach schwachen Landtagswahlergebnissen.

Eigene Bundeswohnungsbaugesellschaft als „Gamechanger“

Bundesbauministerin Verena Hubertz will angesichts des Rückstands beim Wohnungsbau eine eigene Bundeswohnungsbaugesellschaft gründen. Dies könne „ein Gamechanger sein“, sagte die SPD-Politikerin der „Süddeutschen Zeitung“. Die bestehende Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) richte sich nach ihren Worten vor allem an die Beschäftigten des Bundes. „Wir brauchen aber Wohnungen für die Breite des Landes. Deswegen die Gründung einer eigenen Bundeswohnungsbaugesellschaft.“ Das sei eine Idee, „die den Wohnungsbau in Deutschland auf ein stärkeres Fundament stellen würde“, sagte die Ministerin laut „Süddeutscher Zeitung“.

Verfassungsänderung für staatlichen Wohnungsbau

Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hatte in seiner Rede bei der Bertelsmann-Stiftung am Mittwoch gesagt, der Bund solle in Zukunft „in großem Stil“ Wohnungen bauen können. Er schlug dazu die Gründung einer staatlichen Wohnungsbaugesellschaft vor. Um dieses Vorhaben umzusetzen, müsse allerdings das Grundgesetz geändert werden, erklärte Bauministerin Hubertz am vergangenen Donnerstag beim Wohnungsbau-Tag in Berlin.
Gerade fänden Gespräche darüber statt, welche Reformen es in Deutschland brauche und wo weitere Dinge geregelt werden müssten, so Hubertz beim Wohnungsbau-Tag. Es werde aber ein „größeres Paket geben müssen und nicht nur eine Regelung bei der Bundeswohnungsbaugesellschaft.“ Die Gespräche darüber würden über den Sommer stattfinden, sagte Hubertz.

SPD debattiert Kurs nach Wahlniederlagen

Darüber, was die SPD nach den für die Partei erschütternden Ergebnissen bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz ändern müsse, sagte Hubertz: Ihre Partei habe „zu lange das Bild der Reformverhinderer abgegeben“. Es sei daher wichtig, dass die SPD kurzfristig bei den Reformen liefere, langfristig brauche die Partei aber einen „Pitch für die Zukunft“. Sie sei überzeugt davon, dass ihre Partei das Aufstiegsversprechen früherer Generationen zurückbringen müsse. „Dass man weiß, wenn man sich reinhängt, kann man sich ein gutes Leben, ein Häusle oder eine Wohnung leisten.“

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30. März 2026 0 Kommentare
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Fernmeldeturm Essen

NRW-Kommunen in Finanzkrise: Haushaltsdefizit steigt auf Rekordniveau

von Hasepost Redaktion 29. März 2026

Die Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen stehen finanziell massiv unter Druck: Das Defizit der kommunalen Haushalte ist innerhalb eines Jahres auf 9,4 Milliarden Euro angewachsen. Der Vorsitzende des Städtetages NRW, Hamms Oberbürgermeister Marc Herter (SPD), warnt vor einem „freien Fall“ und fordert schnelle Hilfen von Land und Bund. Gegenüber der WAZ kritisiert er, die Kommunen ächzten unter wachsenden Aufgaben ohne ausreichende Finanzierung.

Defizit steigt auf 9,4 Milliarden Euro

Der finanzielle Spielraum der Kommunen in Nordrhein-Westfalen hat sich nach Angaben des Städtetages NRW innerhalb eines Jahres weiter dramatisch verschlechtert. Das Defizit der kommunalen Haushalte sei laut neuester Kassenstatistik im vergangenen Jahr auf 9,4 Milliarden Euro gestiegen, erklärte Marc Herter, Vorsitzender des Städtetages NRW und Oberbürgermeister von Hamm, der WAZ (Montagausgabe). „Das sind noch einmal 37,5 Prozent mehr als noch 2024. Es ist eigentlich schon fünf nach zwölf“, sagte Herter der WAZ.
Die kommunalen Haushalte seien „im freien Fall“, so Herter weiter gegenüber der WAZ. Die Entwicklung zeige, dass viele Städte und Gemeinden ihre laufenden Aufgaben kaum noch aus eigener Kraft finanzieren könnten.

Forderungen an die Landesregierung

Um die Finanzlage kurzfristig zu stabilisieren, fordert der Städtetags-Vorsitzende von der Landesregierung eine Anhebung des sogenannten Verbundsatzes im Gemeindefinanzierungsgesetz. Die Landesregierung solle als Soforthilfe den Verbundsatz für die Kommunen auf 28 Prozent anheben. „Dann würde das Land, das in den vergangenen Jahren stets Überschüsse erwirtschaften konnte, weitere 3,6 Milliarden Euro an die Kommunen abgeben und damit einen fairen Beitrag zur kommunalen Aufgabenlast leisten“, forderte der Städtetag-Chef gegenüber der WAZ.

Kommunen pochen auf mehr Umsatzsteuer-Anteile

Auch vom Bund verlangen die Städte zusätzliche finanzielle Unterstützung. Vom Bund fordern die Städte eine jährliche Soforthilfe von 30 Milliarden Euro. Das entspreche in etwa dem Defizit aller Städte, Gemeinden und Landkreise. Finanziert werden soll dies nach den Vorstellungen der Kommunen durch einen erhöhten Anteil der Kommunen an den Umsatzsteuereinnahmen.
„Die städtischen Haushalte in NRW ächzen vor allem unter den vielen Aufgaben, die der Bund und das Land ihnen übertragen haben, ohne gleichzeitig für eine ausreichende Finanzierung zu sorgen“, kritisierte Herter gegenüber der WAZ.

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29. März 2026 0 Kommentare
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Israelische Fahne

Europäische Außenminister protestieren gegen Israels geplante Todesstrafe-Ausweitung

von Hasepost Redaktion 29. März 2026

Deutschland, Frankreich, Italien und das Vereinigte Königreich haben Israel wegen eines geplanten Gesetzes zur Ausweitung der Todesstrafe scharf kritisiert. In einer gemeinsamen Erklärung äußern die Außenminister der vier Länder insbesondere Sorge über einen aus ihrer Sicht diskriminierenden Charakter des Vorhabens.

Europäische Außenminister warnen vor Gesetzesfolgen

„Wir sind insbesondere über den faktisch diskriminierenden Charakter des Gesetzentwurfs besorgt“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der Außenminister Deutschlands, Frankreichs, Italiens und des Vereinigten Königreichs, die am Sonntag verbreitet wurde. Die Verabschiedung des Gesetzes, das die Anwendung der Todesstrafe ausweiten soll, könnte demnach nach Ansicht der Minister schwerwiegende Folgen für Israels demokratisches Selbstverständnis haben.
Das geplante Gesetz könnte bereits nächste Woche in Kraft treten. Es soll für Straftaten zur Anwendung kommen, die als terroristisch eingestuft werden und bei denen vorsätzlich ein Mensch getötet wurde. Für das Westjordanland schließt der Gesetzentwurf israelische Staatsbürger, seien es Soldaten oder Siedler, explizit von der Todesstrafe aus.

Kritik an Todesstrafe als „unmenschliche“ Strafe

„Die Verabschiedung dieses Gesetzentwurfs würde Israels Bekenntnisse zu demokratischen Prinzipien gefährden“, heißt es in der am Sonntag von den vier europäischen Außenministern verbreiteten Erklärung. Und weiter: „Die Todesstrafe ist eine unmenschliche und erniedrigende Form der Bestrafung ohne jegliche abschreckende Wirkung. Deshalb lehnen wir die Todesstrafe ab, ungeachtet der Umstände weltweit. Die Ablehnung der Todesstrafe ist ein grundlegender Wert, der uns eint. Wir fordern die israelischen Entscheidungsträger in der Knesset und der Regierung dringend auf, diese Pläne aufzugeben.“

Seltene Anwendung der Todesstrafe in Israels Geschichte

In Israel kam es bisher nur zwei Mal zum Vollzug einer gerichtlich verhängten Todesstrafe. 1948 wurde ein Soldat von einem Militärgericht zum Tode verurteilt und erschossen, weil er angeblich Informationen an das jordanische Militär übergeben haben soll – später wurde seine Unschuld bewiesen. 1962 wurde Adolf Eichmann wegen seiner Verbrechen im Holocaust zum Tode verurteilt und gehängt.

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Friedrich Merz

Opposition fordert neue Merz-Strategie gegenüber Trump und USA

von Hasepost Redaktion 29. März 2026

Die Opposition im Bundestag hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) aufgefordert, seine Linie gegenüber den USA zu überdenken. Während AfD und Grüne unterschiedliche Strategien im Umgang mit US-Präsident Donald Trump fordern, wird Merz sowohl aus der Opposition als auch vom Koalitionspartner SPD kritisiert und zugleich gestützt. Auslöser der Debatte sind Äußerungen des Kanzlers auf dem FAZ-Kongress zu fehlender Abstimmung mit Trump im Iran-Konflikt.

Unterschiedliche Erwartungen an den Kurs gegenüber Washington

Die AfD-Vorsitzende Alice Weidel sagte der FAZ, unter Verbündeten sollten Konflikte „intern diskutiert“ werden. Wechselseitige öffentliche Vorhaltungen seien „wenig hilfreich“.
Demgegenüber lobte die außenpolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion Deborah Düring laut FAZ, „dass Friedrich Merz endlich verstanden hat, dass es klare Worte gegenüber Donald Trump braucht“. Daraus müsse eine „neue Transatlantikstrategie“ folgen.

Kanzler Merz kritisiert Vorgehen Trumps im Iran-Konflikt

Beide Politikerinnen bezogen sich auf Merz` Äußerungen auf dem FAZ-Kongress am Freitag. Dort hatte der Kanzler kritisiert, dass Trump mit ihm über deutsche Hilfe im Iran-Krieg nicht vorab gesprochen habe, sondern „über die Zeitungen hinterher“. Das sei ein Umgang, den er nicht akzeptieren könne. „Das werden wir auch in Zukunft nicht“, so Merz.
Trump äußerte sich am Wochenende kritisch über Friedrich Merz: „Friedrich, der deutsche Bundeskanzler, hat gesagt: `Das ist nicht unser Krieg, wir haben nichts damit zu tun`“, sagte Trump bei einem Wirtschaftsforum in Miami mit Blick auf den Iran. Er beanstandete die fehlende Unterstützung der Nato-Partner: „Die Ukraine ist nicht unser Krieg, aber wir haben ihnen geholfen“, so der Präsident.

Kritik von Linkspartei und Unterstützung aus der SPD

Der Linken-Fraktionsvorsitzende im Bundestag Sören Pellmann hält Merz` Aussage auf dem FAZ-Kongress für „irritierend“. Er frage sich, was Merz damit sagen wolle: „Will er damit andeuten, er hätte, wenn er vorher von Trump gefragt worden wäre, jetzt deutsche Truppen in das Chaos in der Straße von Hormus geschickt?“
Unterstützung bekam Merz vom Koalitionspartner. Die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Siemtje Möller sagte der FAZ, es sei „absolut richtig“, dass Deutschland die eigene Position deutlich mache. Sie übte aber Kritik an Merz` vorheriger Außenpolitik: „Ganz offensichtlich“ sei die Strategie, Trump „in der Hoffnung auf eine Sonderbehandlung zu schmeicheln“ nicht aufgegangen.

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Henning Höne

FDP-Politiker fordern Höne als Parteichef und Neuanfang

von Hasepost Redaktion 29. März 2026

Der Brandenburger FDP-Landesvorsitzende Zyon Braun unterstützt die Kandidatur von Parteivize Henning Höne für den FDP-Bundesvorsitz. Gleichzeitig fordert FDP-Präsidiumsmitglied Hans-Ulrich Rülke mit Blick auf die Wahl der Parteispitze eine deutliche Abgrenzung von der bisherigen Bundespolitik und stellt sogar einen neuen Parteinamen zur Diskussion.

Unterstützung für Höne als neuen Parteichef

FDP-Landesvorsitzender Zyon Braun aus Brandenburg kann sich Parteivize Henning Höne als neuen Parteichef vorstellen. „Henning Höne ist ein frisches Gesicht und gleichzeitig ein erfahrener Parlamentarier“, sagte er dem „Spiegel“.
Henning Höne hatte Ende der Woche angekündigt, auf dem Bundesparteitag Ende Mai für den Parteivorsitz zu kandidieren. Er fordert nach aktuellem Stand Amtsinhaber Christian Dürr heraus. „Wenn es darum geht, Vertrauen zurückzugewinnen, die Vergangenheit hinter uns zu lassen und einen echten Aufbruch zu organisieren, muss ein neues Führungsteam Verantwortung in der FDP übernehmen“, sagte Braun dem „Spiegel“. „Henning Höne kann das leisten.“

Forderung nach klarer Neuaufstellung

FDP-Präsidiumsmitglied Hans-Ulrich Rülke plädiert mit Blick auf die Vorsitzendenwahl für eine klare Neuaufstellung. „Wir müssen uns von unserer Vergangenheit auf Bundesebene, insbesondere von der Ampel, mit einem ganz klaren Schnitt absetzen“, sagte er dem „Spiegel“. „Dabei darf es keine Denkverbote geben, bis hin zu einem neuen Namen.“

Debatte über möglichen neuen Parteinamen

Schon nach 2013, als die FDP zum ersten Mal den Wiedereinzug in den Bundestag verpasst hatte, gab es in der Partei eine Debatte über eine mögliche Namensänderung.

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Polizist (Archiv)

Drei Tote in Einfamilienhaus: mutmaßliches Tötungsdelikt in Pommelsbrunn

von Hasepost Redaktion 29. März 2026

In einem Einfamilienhaus in Pommelsbrunn im mittelfränkischen Landkreis Nürnberger Land sind am Sonntag drei Menschen tot aufgefunden worden. Laut Polizei Mittelfranken handelt es sich um einen 51-jährigen deutschen Mann, eine 51-jährige deutsch-griechische Frau und deren 10-jährige Tochter. Die Hintergründe des Geschehens sind noch unklar, Hinweise auf einen weiteren Täter gibt es nach ersten Erkenntnissen nicht.

Drei Tote in Einfamilienhaus entdeckt

In einem Einfamilienhaus in Pommelsbrunn im mittelfränkischen Landkreis Nürnberger Land sind am Sonntag drei Menschen tot aufgefunden worden. Das teilte Polizei Mittelfranken mit.
Eine Zeugin hatte nach Angaben der Polizei am Vormittag den Verdacht auf ein Tötungsdelikt gemeldet. Die alarmierten Streifen der Polizeiinspektionen Hersbruck, Lauf an der Pegnitz und Altdorf bei Nürnberg fanden gegen 11:20 Uhr die drei Leichen.

Großeinsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungskräften

Feuerwehr sperrte den Tatort weiträumig ab. Neben Rettungsdienst und Notarzt rückten auch Einsatzkräfte der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) an.

Ermittlungen der Kriminalpolizei laufen

Bei den Toten handelt es sich nach Polizeiangaben um einen 51-jährigen deutschen Mann, eine 51-jährige deutsch-griechische Frau und deren 10-jährige deutsche Tochter. Die Kriminalpolizei Schwabach hat die Ermittlungen übernommen. Ersten Erkenntnissen zufolge gibt es keine Hinweise auf einen weiteren Täter. Die Mordkommission führt die Ermittlungen in enger Absprache mit der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth.

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Lamya Kaddor

Grünen-Politikerin: Keine Bleibeperspektive für nicht integrierte Syrer

von Hasepost Redaktion 29. März 2026

Die Grünen-Bundestagsabgeordnete Lamya Kaddor sieht im Vorfeld des Besuchs des syrischen Präsidenten Ahmed al-Scharaa in Berlin für nicht integrierte Syrer in Deutschland keine Bleibeperspektive. Zugleich hält sie eine Rückkehr der meisten seit Jahren in Deutschland lebenden Syrer in ihr Heimatland für unwahrscheinlich und fordert eine klare politische Agenda für die Gespräche mit al-Scharaa. Beim Besuch des syrischen Präsidenten in Berlin sind Treffen mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sowie ein deutsch-syrischer Wirtschafts-Roundtable geplant.

Keine Perspektive für nicht integrierte Syrer

Die Grünen-Politikerin Lamya Kaddor sieht für Syrer in Deutschland, die sich einer Integration verweigern, keinen dauerhaften Verbleib. „Wer sich aktiv gegen unser Land stellt, nicht arbeitet, kein Deutsch spricht, der muss auch nicht hierbleiben“, sagte Kaddor dem Nachrichtenmagazin Focus. „Das ist auch konkret mein Appell an die Syrer, die bis heute nicht in Deutschland angekommen sind“, so die Grünen-Bundestagsabgeordnete weiter. Wer sich der Integration völlig verweigere, solle „selbstverständlich keine Perspektive in Deutschland haben“.

Verwurzelung vieler Syrer in Deutschland

Zugleich bewertet Kaddor eine umfassende Rückkehr der seit Jahren in Deutschland lebenden Syrer nach Syrien als wenig realistisch. „Ein Großteil derer, die vor zehn Jahren nach Deutschland kamen, haben heute Kinder, die hier geboren sind. Andere sind als Kinder oder Jugendliche nach Deutschland gekommen“, sagte Kaddor dem Nachrichtenmagazin Focus. Diese Syrer würden ihr Heimatland teilweise gar nicht kennen. „Liegt es wirklich in unserem bundesdeutschen Interesse, Menschen, die hier Wurzeln geschlagen haben, heimzuschicken?“, fragte die Grünen-Politikerin.

Erwartungen an den Besuch von Präsident al-Scharaa

Den Besuch des umstrittenen syrischen Machthabers Ahmed al-Scharaa in Berlin begrüßt Kaddor grundsätzlich. „Gleichzeitig muss aus meiner Sicht aber auch die Agenda klar sein, über welche Themen man eigentlich mit ihm sprechen möchte“, sagte sie dem Nachrichtenmagazin Focus. Man dürfe dem syrischen Präsidenten nicht den roten Teppich ausrollen. Sie forderte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) dazu auf, die Lage der Christen, Drusen, Kurden und Alawiten in Syrien anzusprechen.
Al-Scharaa wird am Montag in Berlin erwartet. Dabei sind Treffen mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Bundeskanzler Merz geplant. Der syrische Machthaber wird auch an einem deutsch-syrischen Wirtschafts-Roundtable mit Unternehmen teilnehmen.

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Internationales Rotes

IKRK: Rotkreuz-Chefin warnt vor Zusammenbruch des Kriegsrechts

von Hasepost Redaktion 29. März 2026

Die Präsidentin des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) Mirjana Spoljaric warnt vor einer zunehmenden Missachtung des humanitären Völkerrechts im Nahen Osten. Angriffe auf Zivilisten und die Aushöhlung der Genfer Konventionen führten dazu, dass Kriege sich immer stärker gegen die Zivilbevölkerung richteten, sagte sie der FAZ. Sie sieht die Grundlage des Völkerrechts gefährdet und fordert Staaten auf, ihre Verpflichtungen konsequent umzusetzen.

Warnung vor „Regellosigkeit“ im Kriegsrecht

Mirjana Spoljaric, Präsidentin des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), hat im gesamten Nahen Osten eine zunehmende Erosion der Regeln des Kriegsrechts beklagt. Sie attestierte eine „Regellosigkeit, was das Kriegsrecht angeht“. Die Genfer Konventionen würden Angriffe auf die Zivilbevölkerung verbieten: „Wenn man sich daran nicht mehr hält, dann werden Kriege zwischen Kriegsparteien zu Kriegen gegen die Zivilbevölkerung“, sagte sie der FAZ. Es sei „selbstzerstörerisch“, das humanitäre Völkerrecht zu missachten, so Spoljaric. Dies gelte auch für die Angriffe auf Iran.

Vergleich mit Kriegsführung in der Ukraine

Die Kriegsführung Israels in Libanon verglich Spoljaric mit jener von Russland in der Ukraine. Ziviles Leben unmöglich zu machen, sei eine Strategie, „die wir seit Jahren in den verschiedenen Konfliktgebieten beobachten, ob nun in Gaza, Sudan, der Ukraine oder jetzt gerade im Süden Libanons“. Die Zivilbevölkerung werde instrumentalisiert, um militärische Ziele zu erreichen. „Das sind Kriege zur Aushöhlung der Existenzgrundlage ganzer Bevölkerungen“, so Spoljaric.

Stärke des Völkerrechts in der Umsetzung

Spoljaric zeigte sich in Sorge um die Stärke des Völkerrechts. Diese liege wie im nationalen Recht auch „letztlich in seiner Umsetzung“. Die Staaten müssten wieder dazu gebracht werden, „dass sie sich an die Genfer Konventionen halten“. Das Völkerrecht müsse durchgesetzt werden. „Dazu müssen die Gerichte entsprechend ausgestattet und die Militärs entsprechend geschult sein.“ Wenn sich Regierungen nur mit militärischen Mitteln auf Kriege vorbereiteten, dann komme die Bevölkerung unter die Räder.

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29. März 2026 0 Kommentare
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Reem Alabali

Entwicklungsministerin zweifelt Völkerrechtskonformität von US‑Israel‑Angriff an

von Hasepost Redaktion 29. März 2026

Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) hat den jüngsten Angriff der USA und Israels auf den Iran scharf kritisiert und erhebliche völkerrechtliche Bedenken geäußert. Zugleich betonte sie die Bedeutung der internationalen Ordnung und kündigte verstärkte Hilfen für Menschen im Libanon an. Kontakte mit den Taliban lehnte sie trotz laufender Gespräche des Innenministeriums mit der afghanischen Regierung klar ab.

Kritik am Angriff auf den Iran

Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) sieht den Angriff der USA und Israels auf den Iran äußerst kritisch. „Ich habe erhebliche Zweifel daran, dass dieser Angriff völkerrechtskonform war“, sagte die SPD-Politikerin dem Nachrichtenportal T-Online. Es bereite ihr große Sorgen, dass internationale Regeln an Gewicht verlieren. „Es ist unverzichtbar, dass wir auch weiterhin auf die internationale Ordnung und das Völkerrecht setzen“, betonte sie gegenüber T-Online.

Keine Entwicklungszusammenarbeit mit dem Iran

Zur Lage im Iran erklärte Alabali Radovan, dass eine direkte Unterstützung der Menschen vor Ort derzeit nicht möglich sei. Im Iran könne man die Menschen aktuell nicht vor Ort unterstützen, da man nicht mit dem Regime oder iranischen Organisationen zusammenarbeite. „Der Iran ist kein Partnerland der Entwicklungszusammenarbeit“, sagte Alabali Radovan T-Online.
Stattdessen verweist die Ministerin auf verstärkte Hilfsleistungen in der Region. Man verstärke die Hilfen im Libanon, wo durch den neu entfachten Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah zahlreiche Menschen auf der Flucht seien. „Deshalb unterstützen wir die Menschen dort jetzt zusätzlich zur humanitären Hilfe des Auswärtigen Amts auch mit Mitteln unseres Hauses, damit sie vor Ort besser versorgt werden können“, so die Ministerin gegenüber T-Online.

Deutliche Ablehnung gegenüber den Taliban

Zudem nahm Alabali Radovan Stellung zu den Beziehungen zu Afghanistan. Trotz Gesprächen des Innenministeriums mit der afghanischen Regierung lehnte sie Kontakte mit den Taliban ab. „Ich bin dagegen, Beziehungen mit den Taliban zu normalisieren“, sagte sie T-Online. Man dürfe die Menschen aber nicht im Stich lassen. Für die Weltgemeinschaft gelte nun: „Hilfe muss möglich bleiben, ohne die Taliban zu legitimieren“, erklärte Alabali Radovan dem Nachrichtenportal.

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Autounfall in Derby: Sieben Verletzte nach Fahrereingriff

Anschlag in Osnabrücks Partnerstadt Derby: Sieben Verletzte nach Auto-Attacke

von Redaktion Hasepost Videonews 29. März 2026


Sieben Personen verletzt, als Auto in Menschenmenge fährt. Ein 36-Jähriger Migrant wurde festgenommen.

In der Nacht zum Sonntag ereignete sich in Osnabrücks Partnerstadt Derby ein schwerer Vorfall, bei dem ein Auto in eine Gruppe von Fußgängern fuhr. Dabei wurden sieben Personen verletzt, wie die Polizei von Derbyshire mitteilte. Glücklicherweise seien die Verletzungen nicht lebensbedrohlich, so die Behörden. Der Vorfall erschütterte die lokale Gemeinschaft und löste sofortige Ermittlungen aus. Die Polizei sicherte das Gebiet ab und begann mit den Untersuchungen, um die genauen Umstände des Vorfalls zu klären.

Chaos nach Fahrt in Menschenmenge

Augenzeugen berichteten von einem chaotischen Szenario, als das Fahrzeug plötzlich in die Menschenmenge fuhr. Die Verletzten wurden umgehend in nahegelegene Krankenhäuser gebracht, wo sie medizinisch versorgt wurden. Die genauen Ursachen des Vorfalls sind noch unklar, doch die Ermittler gehen verschiedenen Spuren nach. Die Polizei rief Zeugen auf, sich zu melden, um weitere Informationen zu sammeln. Der Vorfall wirft Fragen über die Sicherheit in öffentlichen Bereichen auf und hat eine Debatte über mögliche Präventivmaßnahmen ausgelöst.

Behörden versprechen mehr Sicherheit nach Vorfall

Die Behörden betonten, dass sie alles tun werden, um die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten und solche Vorfälle in Zukunft zu verhindern. Die Gemeinschaft steht unter Schock, doch die schnelle Reaktion der Rettungskräfte und der Polizei wurde gelobt. Die Ermittlungen dauern an, und die Behörden werden regelmäßig über den Fortschritt informieren. Die Gedanken der Gemeinschaft sind bei den Verletzten und ihren Familien, die in dieser schwierigen Zeit Unterstützung benötigen. Die Polizei von Derbyshire leitet die Ermittlungen und wird von Kollegen der Terrorismusbekämpfung unterstützt, wie die BBC berichtet.

Festnahme eines Zuwanderers nach mutmaßlichem Anschlagversuch

Ein 36-jähriger Mann, der ursprünglich aus Indien stammt, aber seit mehreren Jahren in Großbritannien lebt, wurde festgenommen. Der Mann wird verdächtigt, versucht zu haben, mehrere Menschen zu töten. Die genauen Motive des Verdächtigen sind noch unklar, doch die Ermittler arbeiten intensiv daran, die Hintergründe des Vorfalls aufzuklären. Die Behörden betonten, dass sie alle notwendigen Maßnahmen ergreifen werden, um die Sicherheit der Öffentlichkeit zu gewährleisten.

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29. März 2026 0 Kommentare
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