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Sören Pellmann

Linke lehnt Hormus-Einsatz ab und fordert US-Airbase-Schließung

von Hasepost Redaktion 9. April 2026

Linksfraktionschef Sören Pellmann spricht sich gegen eine deutsche Beteiligung an einer militärischen Absicherung der Straße von Hormus aus. Stattdessen fordert er mehr diplomatische Initiativen und kritisiert eine aus seiner Sicht zu starke Orientierung an militärischer Logik.

Pellmann warnt vor militärischer Beteiligung an Straße von Hormus

Linksfraktionschef Sören Pellmann lehnt eine deutsche Beteiligung bei der Absicherung der Straße von Hormus ab. „Ich halte insbesondere mit Blick auf die deutsche Bundesregierung ein bisschen mehr Zurückhaltung, was insbesondere das Agieren auch mit militärischer Logik betrifft, für angemessen“, sagte Pellmann den Sendern RTL und ntv.
„Von daher kann ich der Bundesregierung nur raten, sich deutlich zurückzuhalten, mehr auf Diplomatie und weniger auf Kräftemessen jetzt zu setzen“, so der Linken-Politiker weiter. Eine Beteiligung sei kein guter Weg und trage nicht zur Deeskalation, sondern zur Eskalation bei. „Deswegen sollte sich Deutschland insbesondere an einer militärischen Sicherung der Straße von Hormus nicht beteiligen“, so Pellmann gegenüber RTL und ntv.

Forderung nach Schließung von US-Airbases in Deutschland

Darüber hinaus fordert Pellmann die Schließung von US-Airbases in Deutschland. „Ob die US-amerikanischen Airbases in Deutschland unserer Sicherheit dienen, da wage ich zumindest mal ein großes Fragezeichen zu setzen“, sagte er den Sendern RTL und ntv. Besonders bei den Ostermärschen habe nach seinen Worten eine große Bewegung gezeigt, dass es für Frieden in Europa keine US-Luftstützpunkte brauche.

Plädoyer für europäisches Friedensbündnis

Dass Russlands Präsident Putin eine solche Entwicklung sogar freuen könnte, sieht Pellmann nicht. „Es ist ja eine Mär, dass man immer wieder sagt, der Russe steht kurz vor der Übernahme Europas. Von daher, glaube ich, sind wir gut beraten, dass wir mit unseren europäischen Partnern über ein Friedensbündnis reden, über mehr Abrüstung, über eine gemeinsame Sicherheitsarchitektur. Und da braucht man gegebenenfalls Donald Trump auch gar nicht“, so Pellmann in den Interviews mit RTL und ntv.

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9. April 2026 0 Kommentare
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Windrad-Bau (Archiv)

SPD-Expertin attackiert CDU-Ministerin: Streit um Energiewende-Kurs

von Hasepost Redaktion 9. April 2026

Die energiepolitische Sprecherin der SPD, Nina Scheer, hat die jüngste Kritik von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) an der deutschen Energiewende zurückgewiesen. In einem Gastbeitrag in der FAZ wirft sie Reiche vor, zentrale Aspekte der Strompreisentwicklung und der Klimapolitik zu unterschlagen und die deutschen Klimaziele „ins Lächerliche“ zu ziehen.

SPD-Energiepolitikerin attackiert Kritik an Energiewende

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Nina Scheer reagiert auf einen Gastbeitrag von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) in der FAZ, in dem diese ein Ende der deutschen „Selbsttäuschung“ bei der Energiewende gefordert hatte. Scheer wirft der Ministerin vor, die deutschen Klimaziele „ins Lächerliche“ zu ziehen.
In ihrem eigenen Gastbeitrag in der FAZ (Freitagsausgabe) kritisiert Scheer, Reiche verschweige zentrale Kostentreiber im Stromsektor. „CDU-Bundesministerin Reiche verschweigt, dass in Deutschland ein Drittel der Stromkostenbestandteile aus Netzentgelten besteht und aktuell in der Koalition nach Finanzierungswegen gesucht wird, die Kosten des Netzaus- und -umbaus aus den Netzentgelten herauszuschneiden. Sie unterschlägt, dass im vergangenen Jahr etwa Zuschüsse zu Netzentgelten im Umfang von 6,5 Milliarden Euro und Stromsteuerbefreiungen für die Industrie beschlossen wurden“, schreibt Scheer in der FAZ.

Vorwurf fehlender Maßnahmen für Industriestrompreis

Scheer verweist zudem auf ausstehende Entscheidungen der Bundesregierung. „Entgegen eines schon vor Monaten vollzogenen Koalitionsausschussbeschlusses hat Frau Reiche bislang keine finalen Maßnahmen für einen Industriestrompreis vorgelegt.“ Ziele sollten zudem nie als selbstwirksam missverstanden werden; „sie bedürfen einer umsetzenden Gesetzgebung. Darum geht es aber an dieser Stelle offenbar nicht, sondern um die verfehlte Annahme, die benannten Erneuerbaren- und Klimaschutzziele seien nicht erreichbar und der Grund für zu hohe Strompreise“, kritisiert Scheer in der FAZ.
Nach Darstellung der SPD-Politikerin unterlässt Reiche Gesetzesvorlagen für eine effizientere Nutzung der Netze. Auch die lange angekündigte Kraftwerkssicherung und ein hierfür benötigter Gesetzentwurf seien bislang nicht vorgelegt worden.

Streit um Förderung von Ökostrom

Kritik übt Scheer auch an Reiches Plänen zur Förderung von Ökostrom. Reiche wolle die Förderung deutlich senken, etwa indem grüner Strom nur noch vergütet wird, wenn er auch genutzt werden kann, weil das Netz aufnahmefähig ist. „Ohne redispatchseitige Entschädigungszahlungen für nicht nutzbaren Strom würde ein beträchtlicher Teil erneuerbarer Stromgewinnung nicht entstehen“, schreibt Scheer in der FAZ.
Durch ein auf diese Weise riskiertes Minus an Erneuerbaren gingen nach Auffassung Scheers milliardenschwere wertschöpfende Investitionen sowie die Option auf sinkende Strompreise verloren. Jede gesetzliche Beschränkung Erneuerbarer wirke günstigen Strompreisen entgegen und blockiere benötigte Weichenstellungen, stellt Scheer fest. „Vermiedene Selbsttäuschung sollte hier ansetzen.“

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9. April 2026 0 Kommentare
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Waffenverbotszone Osnabrück

Polizei Osnabrück zieht positive Bilanz für Videoüberwachung und Verbotszone nach erstem Jahr

von Hannah Meiners 9. April 2026

Anfang April stellte die Polizeiinspektion Osnabrück die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) für das vergangene Jahr 2025 vor. Auch spezifisch für die Innenstadt hat die Polizei Daten erhoben. Spannend sind dabei insbesondere erste Erkenntnisse zur Waffen- und Alkoholverbotszone und dem Einsatz von Videoüberwachung.

Insgesamt zieht Polizei positive Bilanz

Zur Innenstadt gelten in der Statistik der Bereich innerhalb des Walls. Außerdem werden die Straßen, die über den Wall hinausgehen, in Gänze betrachtet (Katharinenstraße, Schloßstraße, Kommenderiestraße, Johannisstraße, Holtstraße, Niedersachsenstraße, Heinrich-Heine-Straße, Möserstraße, Schlagvorderstraße und Wittekindstraße). Insgesamt registrierte die Polizei 2025 4.035 Straftaten im Innenstadtbereich. Das ist die niedrigste Zahl seit den Coronajahren 2020/2021.

Dabei sinken auch die registrierten sexuellen Belästigungen (18), Ladendiebstähle (912), Taschendiebstähle (101), Fahrraddiebstähle (249) und Sachbeschädigungen (350, davon 172 Graffitis). Oliver Voges, Leiter der Polizeiinspektion Osnabrück, sagt bei der Pressekonferenz: „Die Sachbeschädigungen liegen trotzdem auf einem hohen Niveau. Hier fallen insbesondere die Sachbeschädigungen durch Graffitis auf.“

Deutlicher Anstieg bei Körperverletzung und Bedrohung

Die registrierten Straftaten im Bereich der Rohheitsdelikte und Straftaten gegen die persönliche Freiheit belaufen sich im Jahr 2025 auf 708 in der Innenstadt. Damit erreichen sie den höchsten Wert seit dem Nach-Corona-Jahr 2022 (869). 72,9 Prozent dieser Straftaten sind Körperverletzungen, die im Vergleich zum Vorjahr leicht auf 516 Taten gestiegen sind. Auch die Bedrohungsstraftaten sind in der Innenstadt 2025 auf 97 Taten gestiegen (82 im Jahr 2024).

Zahlreiche Verstöße in der Verbotszone

Als Teil des 10-Punkte-Programms für mehr Sicherheit wurde im April 2025 eine Videoüberwachung in Johannisstraße und am Neumarkt in Betrieb genommen und seit Juni 2025 gilt im Bereich um die Johannisstraße eine Waffen- und Alkoholverbotszone. Ziel ist die Verbesserung des objektiven und auch subjektiven Sicherheitsgefühls.

Nach dem ersten Jahr bezieht sich die PKS daher auch auf diese Maßnahmen und zieht eine positive Bilanz. Voges sagt: „Wir haben durch die Verbotszone einen rechtlichen Spielraum, den wir mit vermehrten Streifen ausnutzen. Dennoch können wir geplante Taten keineswegs verhindern.“ 2025 waren es 415 protokollierte Fußstreifen in der Zone – zusätzlich zu den üblichen Polizeistreifen. 2025 leitete die Polizei 66 Ordnungswidrigkeiten und vier Strafteten gegen das Waffenverbotsgesetz ein. Außerdem wurden 457 Ordnungswidrigkeiten wegen Alkoholkonsums eingeleitet. Voges stellt an dieser Stelle klar: „Niemand bekommt wegen einer Dose Bier Schwierigkeiten. Die Alkoholverbotszone gibt uns aber die rechtliche Möglichkeit, alkoholbedingte Eskalationen zu prävenieren, insbesondere bei Gruppen.“

Verschiebt sich Kriminalität aus der Verbotszone?

Immer wieder kommen Stimmen auf, die die Verbotszone deshalb kritisieren, da die Kriminalität in andere Bereiche der Stadt verschoben würde. Voges erklärt: „Weder Polizei nach Stadt ist eine Verschiebung an einen anderen Ort aufgefallen. Natürlich müssen wir aber davon ausgehen, dass die Leute sich woanders aufhalten. Sie scheinen sich aber zu verstreuen, damit lösen wir das Problem der geballten Kriminalität und das hat auch positive Effekte auf das subjektive Sicherheitsgefühl.“

Breitet sich die Videoüberwachung in Osnabrück aus?

Das erste Jahr zeigt: Die Videoüberwachung der Johannisstraße und Neumarkt ermöglicht sowohl frühzeitiges Eingreifen der Polizei als auch eine bessere Aufklärungsarbeit. In 47 Fällen konnten Daten gesichert werden, die der Strafverfolgen dienlich sind. Dennoch steht für Voges vorerst fest: „Sicherlich muss die Nutzung der Videoüberwachung evaluiert werden und es gibt Bereiche in der Innenstadt, an denen zusätzliche Videoüberwachung dienlich sein kann. Aktuell ist die Videoüberwachung im Bereich Neumarkt und Johannisstraße erfolgreich und weitere Bereiche nicht nötig. Das kann sich in Zukunft aber ändern.“

9. April 2026 0 Kommentare
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Iburger Straße (Archivbild) / Foto: Niemeyer

Radentscheid Osnabrück lehnt CDU-Vorschlag für Iburger Straße ab

von Hasepost 9. April 2026

Der Radentscheid Osnabrück lehnt den Vorschlag der CDU-Ratsfraktion für den Radverkehr an der Iburger Straße ab. Obwohl die CDU den Radentscheid selbst unterstützt und beschlossen hat, dass sichere Radwege an Hauptverkehrsstraßen angelegt werden (Ziel 2 des Radentscheids), legt die Fraktion im Stadtentwicklungsausschuss nun einen Antrag vor, der eine alternative Routenführung durch den Stadtteil Schölerberg vorsieht.

CDU-Vorschlag sei keine faire Alternative für Radfahrende

„Statt auf direktem Weg entlang der Iburger Straße mit nur einem Abbiegevorgang ins Nahner Feld zu fahren, sollen Radfahrende künftig durch den Schölerberg fahren, wo sie von über zehn Rechts-vor-Links-Situationen ausgebremst würden. Die CDU-Route führt außerdem durch verkehrsberuhigte Bereiche wie die Teutoburger Straße, den Ithweg und den Deisterweg – hier gilt Schrittgeschwindigkeit auch für Radfahrende. Das ist keine zügige und sichere Verbindung, sondern ein klarer Rückschritt“, kritisiert Daniel Doerk.

„Der vorgeschlagene Umweg über den Parkplatz des Kinderkrankenhauses und hinter dem Altenheim durch den Wald schafft Konflikte zwischen Radfahrenden, Spaziergängerinnen und Patienten. Es wirkt, als habe die CDU nur kurz bei Google Maps geschaut, wo man irgendwie durchkommt – ohne Rücksicht auf Sicherheit und Alltagstauglichkeit. Radfahrende sind keine Verkehrsteilnehmer zweiter Klasse, die man in Nebenstraßen verdrängen kann. Hier schwingt immer noch mit, dass Radfahren ein Hobby sei. Dabei ist das Fahrrad für viele Bürgerinnen und Bürger das Verkehrsmittel Nummer 1. Auch sie sind Pendler*innen, die sicher und zügig an ihren Arbeitsplatz kommen wollen“, ergänzt Christoph Drepper.

CDU-Vorschlag vergesse Anwohnerinnen und Anwohner

Auch werden mal wieder die vielen Menschen direkt an der Iburger Straße vergessen: „Mit diesem Vorschlag werden die Radfahrenden aus der Hauptstraße in Nebenstraßen verdrängt. Dabei werden die Interessen der Anwohner*innen und der ansässigen Geschäfte – darunter auch ein Fahrradladen – völlig ignoriert. Wir lehnen diese Planung klar ab – sichere Radwege entlang der Iburger Straße sind unverzichtbar“, stellt Philip Erpenbeck klar.

Das ist der Hintergrund des Vorschlags:

Die CDU-Ratsfraktion will die Verwaltung beauftragen zu prüfen und umzusetzen, „inwieweit eine durchgängige und attraktive Ausweichroute für den Radverkehr als Alternative zur Iburger Straße eingerichtet werden kann. Diese soll über die Straße Alte Bauernschaft unterhalb des Schölerberg, entlang des Riedenbachs bis zur Miquelstraße sowie weiter über die Teutoburger Straße, den Ithweg, den Deisterweg und die Rosemannstraße bis zur Meller Straße geführt und entsprechend beschildert werden.“ Der Radentscheid fordert stattdessen, was 2021 mit der Annahme des Radentscheids bereits beschlossen wurde: sichere und komfortable Radwege an der Hauptverkehrsstraße Iburger Straße.

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Amtsgericht (Archiv)

Rekordhohe Firmeninsolvenzen 2026: So viele Pleiten wie 2005

von Hasepost Redaktion 9. April 2026

Die Zahl der Firmeninsolvenzen in Deutschland ist im März deutlich gestiegen. Nach einer Analyse des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) wurden im ersten Quartal 2026 so viele Unternehmenspleiten verzeichnet wie seit über zwanzig Jahren nicht mehr. Besonders betroffen waren Baugewerbe, Handel und wirtschaftliche Dienstleistungen, aber auch mehrere große Flächenländer meldeten Höchststände.

Deutlich mehr Insolvenzen als vor der Corona-Pandemie

Die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften lag im März nach Angaben des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) bei 1.716. Das waren 17 Prozent mehr als im Februar, 18 Prozent mehr als im März 2025 und 71 Prozent mehr als in einem durchschnittlichen März der Jahre 2016 bis 2019, also vor der Corona-Pandemie. Zuletzt lag die monatliche Zahl der insolventen Personen- und Kapitalgesellschaften im Juni 2005 höher.
Im März 2026 wurden laut IWH die höchsten jemals gemessenen Werte im Baugewerbe, im Handel und in den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen erfasst. Regionale Höchstwerte seit 2020 registrierte das Institut im März in Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen.

Arbeitsplätze vor allem in kleineren Unternehmen betroffen

Laut IWH-Insolvenztrend waren im März in den größten zehn Prozent der insolventen Unternehmen etwa 14.000 Arbeitsplätze betroffen. Damit liegt die Zahl der betroffenen Beschäftigten 40 Prozent unter dem Vormonatswert und 15 Prozent unter dem Niveau von März 2025, aber 77 Prozent über dem Durchschnitt eines typischen März der Vor-Corona-Jahre 2016 bis 2019. Der starke Zuwachs bei der Anzahl der Insolvenzen geht nach der IWH-Analyse somit auf eine Häufung von Pleiten kleinerer Unternehmen zurück.
Im ersten Quartal 2026 wurden in Deutschland insgesamt 4.573 Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften verzeichnet. Nach Angaben des IWH ist das der höchste Stand seit dem dritten Quartal 2005, womit die Insolvenzzahlen auch höher liegen als im Zuge der großen Finanzkrise 2009. Insgesamt waren etwa 54.000 Arbeitsplätze von Insolvenzen betroffen, der höchste Wert seit dem dritten Quartal 2020. Damals waren nach IWH-Angaben unter anderem große Unternehmen wie Esprit, Vapiano und Wirecard betroffen. Wie in den Vorquartalen entfiel auch im ersten Quartal 2026 der größte Anteil der betroffenen Arbeitsplätze auf das Verarbeitende Gewerbe mit rund 16.000 Jobs.

Frühindikatoren signalisieren anhaltend hohes Niveau

Das IWH erhebt nach eigenen Angaben Frühindikatoren, die dem Insolvenzgeschehen um zwei bis drei Monate vorauslaufen. Diese Frühindikatoren sind in den vergangenen Monaten kontinuierlich angestiegen und erreichten im Februar und März ungewöhnlich hohe Werte.
„Unsere Frühindikatoren lassen für das zweite Quartal 2026 wenig Raum für Optimismus“, sagte Steffen Müller, Leiter der IWH-Insolvenzforschung, laut IWH. „Wir erwarten weiterhin sehr hohe Insolvenzzahlen. Es ist möglich, dass sich die sehr hohen Werte aus dem März wiederholen.“

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9. April 2026 0 Kommentare
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Mario Adorf

Schauspiellegende Mario Adorf mit 95 Jahren gestorben

von Hasepost Redaktion 9. April 2026

Schauspieler Mario Adorf ist im Alter von 95 Jahren in Paris gestorben. Er starb am Mittwoch nach kurzer Krankheit in seiner Wohnung, wie die „Bild“ unter Berufung auf sein Management berichtet. Adorf galt über mehrere Jahrzehnte als eine prägende Figur des deutschsprachigen Films und wirkte auch international an zahlreichen Produktionen mit.

Karriere über mehrere Jahrzehnte

Mario Adorf starb am Mittwoch nach kurzer Krankheit im Alter von 95 Jahren in seiner Wohnung in Paris, wie die „Bild“ unter Berufung auf sein Management berichtet. In seiner mehrere Jahrzehnte andauernden Karriere war Adorf nicht nur als Schauspieler, sondern auch als Hörbuch- und Hörspielsprecher, Synchronsprecher sowie Autor tätig.
Nach Anfängen auf der Bühne feierte Adorf im Jahr 1957 seinen Durchbruch mit dem Kriminalfilm „Nachts, wenn der Teufel kam“. 1963 spielte er den Bösewicht im ersten Teil der „Winnetou“-Trilogie. Es folgten in den kommenden Dekaden zahlreiche weitere Hauptrollen, zunächst vor allem als Antagonist, später oft auch als Patriarch.

Internationale Erfolge und späte Rollen

Erfolge feierte Adorf auch im internationalen Kino, unter anderem in Italien. Er stand bis ins hohe Alter vor der Kamera, unter anderem spielte er 2018 noch Karl Marx in dem Doku-Drama „Karl Marx – der deutsche Prophet“.

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Aral-Tankstelle (Archiv)

Kartellamt erwartet rasche Benzinpreissenkungen nach Ölpreisrutsch

von Hasepost Redaktion 9. April 2026

Nach dem Sinken des Rohölpreises infolge des Waffenstillstands zwischen den USA und dem Iran fordert der Präsident des Bundeskartellamts, Andreas Mundt, schnelle Preissenkungen an den Tankstellen. Sinkende Kosten auf den Weltmärkten müssten sich nach seiner Einschätzung zügig an den Zapfsäulen bemerkbar machen.

Bundeskartellamt erwartet schnelle Reaktion der Mineralölkonzerne

Präsident des Bundeskartellamts Andreas Mundt erwartet nach dem Rückgang der Rohölpreise infolge des Waffenstillstands zwischen den USA und dem Iran rasche Entlastungen für Autofahrer. „Sinkende Rohölpreise sind ein klares Signal – und sie sollten sich auch zeitnah an der Zapfsäule widerspiegeln“, sagte Mundt dem „Handelsblatt“ (Freitagsausgabe).
Mundt verwies darauf, dass sich zuletzt ein deutliches Muster gezeigt habe: „Preiserhöhungen wurden sehr schnell weitergereicht. Es wäre nur folgerichtig, wenn das in die andere Richtung genauso gilt.“ Seine Erwartung begründet er auch mit der Entwicklung der Kraftstoffpreise in Deutschland nach Beginn des Iran-Kriegs. „In anderen Ländern gibt es zum Teil vertragliche oder regulatorische Regelungen, die Preisanpassungen stärker verzögern“, sagte er dem „Handelsblatt“.

Neue Vorgaben für Tankstellen noch nicht gescheitert

Trotz der stark gestiegenen Preise für Benzin und Diesel sieht Mundt die neuen Vorgaben für Tankstellen weiterhin im Rennen. „Ob die Regelung eine preisdämpfende Wirkung hat, werden wir erst später beurteilen können“, sagte er in dem „Handelsblatt“.
Wesentlich sei aus Sicht des Präsidenten des Bundeskartellamts, dass die neue Regelung das ständige Auf und Ab der Preise mit bis zu 50 Änderungen am Tag begrenze. „Die Verbraucher werden langfristig davon profitieren, dass sie Preise besser vergleichen und Tankentscheidungen fundierter treffen können.“ In weniger aufgeregten Zeiten würden das alle zu schätzen wissen, sagte Mundt dem „Handelsblatt“.

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9. April 2026 0 Kommentare
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Andre Horstmann und Katharina Brackmann-Löffler von der Langzeitpflegeeinrichtung Junge Pflege der St. Elisabeth Pflege GmbH Osnabrück freuen sich, dass die Junge Pflege vorübergehend in das ehemalige Krankenhaus St. Raphael in Ostercappeln einziehen kann. / Foto: Ute Laumann

Spezialpflegeeinrichtung „Junge Pflege“ zieht vorübergehend nach Ostercappeln

von Hasepost 9. April 2026

Die Langzeitpflegeeinrichtung „Junge Pflege“ der St. Elisabeth Pflege GmbH Osnabrück plant einen vorübergehenden Umzug in das ehemalige Krankenhaus St. Raphael in Ostercappeln. Grund für den Umzug der 55 Bewohner und 50 Mitarbeitenden der Jungen Pflege sind Renovierungsarbeiten am aktuellen Standort im Paulusheim an der Magdalenenstraße.

Umzug soll Wohn- und Betreuungskonzept nicht ändern

Die dortige Immobilie wird umfassend modernisiert. Zudem wird sie als Übergangsort für die Bewohner der Pflegeeinrichtung St. Franziskus an der Bassumer Straße in der Dodesheide genutzt, wo ebenfalls Renovierungsarbeiten anstehen. Ab September wird die Junge Pflege in Ostercappeln beheimatet sein, bis sie nach drei bis fünf Jahren in grundsanierte Räume in die Magdalenenstraße zurückzieht. Gemeinsames Ziel der St. Elisabeth Pflege und der Niels-Stensen-Kliniken ist es, das hochwertige Wohn- und Betreuungskonzept der Jungen Pflege in der bestehenden Gruppenkonstellation nahtlos fortzusetzen und gleichzeitig das Gebäude in Ostercappeln weiter sinnvoll zu nutzen.

„Die Bewohnerinnen und Bewohner der Jungen Pflege bleiben in der Regel viele Jahre bei uns. Eine stabile Gemeinschaft und Struktur sind wichtige Voraussetzungen für eine optimale Versorgung. Deshalb sind wir sehr glücklich, dass wir in Ostercappeln optimale Rahmenbedingungen vorfinden, um die komplette Bewohnergruppe auch während der Renovierungszeit gemeinsam weiter betreuen zu können“, sagt André Horstmann, Geschäftsführer der St. Elisabeth Pflege. Neben der guten Erreichbarkeit und der grünen Umgebung waren die sehr großzügigen Zimmer und Flure mit ausreichend Bewegungsflächen ausschlaggebend für die Entscheidung für den Standort.

Bewohner und Angehörige bereits umfassend informiert

Die Bewohner sowie die Angehörigen wurden in Informationsveranstaltungen über den Umzug, der für September dieses Jahres geplant ist, informiert. Bis zum Umzug stehen in Ostercappeln noch Umbauarbeiten an. Sobald diese abgeschlossen sind, werden alle Beteiligten vor Ort eingeladen, um sich mit den neuen Örtlichkeiten auf der vierten und fünften Ebene und im ehemaligen Ambulanzbereich vertraut zu machen.

Zukunftssichere Lösung steht im Vordergrund

Die Junge Pflege ist zusammen mit der Fachklinik Möhringsburg, die bereits ab Juli nach Ostercappeln umziehen wird, der zweite große neue Mieter in Ostercappeln. Die Niels-Stensen-Kliniken engagieren sich seit 2004 als Gesellschafter bei der St. Elisabeth-Pflege. „Dass wir den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie den Mitarbeitenden in dieser Übergangsphase ein neues Zuhause anbieten können, freut uns sehr. Parallel arbeiten wir mit geeigneten Investoren an einer zukunftssicheren Lösung für den Standort”, sagt Christina Jaax, Geschäftsführerin der Niels-Stensen-Kliniken.

9. April 2026 0 Kommentare
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Eine Pilgerreise zu Lourdes

Bischof Dominicus begleitet Gläubige aus dem Bistum Osnabrück nach Lourdes

von Claudia Neurath 9. April 2026

Die 46. Wallfahrt der Malteser im Bistum Osnabrück nach Lourdes wird in diesem Jahr von Bischof Dominicus höchstpersönlich begleitet. Vom 21. bis 26. September können Pilger für 1.149 Euro den heiligen Bezirk von Lourdes besuchen.

Fünf Tage spirituelle Reise mit dem Oberhirten

Der Malteser Hilfsdienst im Bistum Osnabrück macht es möglich: Gemeinsam mit Bischof Dominicus können Gläubige eine außergewöhnliche Pilgerreise nach Lourdes unternehmen. Die traditionsreiche Wallfahrt geht bereits in die 46. Runde und verspricht fünf Tage voller spiritueller Erlebnisse. „Für Gesunde und Kranke, Jung und Alt empfehlen wir unsere Wallfahrt auch als wunderbare Geschenkidee“, erklärt Charlotte Hengelbrock von der Dienststelle Hunteburg.

Lufthansa bringt Pilger von Münster nach Toulouse

Die Anreise erfolgt komfortabel mit regulären Lufthansa-Maschinen vom Flughafen Münster/Osnabrück nach Toulouse. In Kooperation mit dem Reisebüro Eisele Limburgerhof wurden spezielle Kontingente für die Osnabrücker Pilger gebucht. Ein Bustransfer in Frankreich sowie die Unterbringung in einem guten Hotel mit Vollverpflegung unweit des heiligen Bezirks sind im Preis von 1.149 Euro pro Person im Doppelzimmer enthalten.

Auf den Spuren der heiligen Bernadette wandeln

Das umfangreiche Programm führt die Teilnehmer auf die Spuren der heiligen Bernadette mit einer ausführlichen Orts- und Museumsführung. Höhepunkte der Reise sind die Teilnahme an internationalen Gottesdiensten mit der berühmten Lichterprozession sowie eine Krankensalbung. Die Malteser sorgen während der gesamten Pilgerfahrt für geistliche Begleitung und Betreuung der Gläubigen.

Barrierefreie Wallfahrt für alle Generationen

Besonders hervorzuheben ist, dass die Pilgerreise auch für Menschen mit eingeschränkter Mobilität geeignet ist. Die Malteser haben ihre Erfahrung aus 45 vorangegangenen Wallfahrten genutzt, um eine barrierefreie Teilnahme zu ermöglichen. Interessierte können sich unter der Telefonnummer 05475/314 informieren und anmelden. Die Dienststelle Hunteburg in der Kurzen Straße 2 steht für weitere Auskünfte zur Verfügung.

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9. April 2026 0 Kommentare
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Frankfurter Börse

Dax fällt wegen unsicherer Waffenruhe zwischen USA und Iran

von Hasepost Redaktion 9. April 2026

Der Dax ist am Donnerstag mit Verlusten in den Handelstag gestartet. Die fragile Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran beeinflusst weiterhin die Stimmung der Anleger und sorgt für Bewegungen an Aktien-, Devisen- und Rohstoffmärkten.

Dax startet mit Abschlägen

Der Dax hat den Handel am Donnerstag mit einem Minus begonnen. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 23.850 Punkten berechnet und lag damit 1,0 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten BASF, Brenntag und Eon, am Ende Rheinmetall, SAP und Siemens Energy.

Sorge um Waffenruhe beeinflusst Märkte

Die fragile Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran steht weiter im Fokus der Anleger. „Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank, sagte: „Es war bereits absehbar, dass die Verhandlungen zwischen Iran und den USA von Wendungen und Rückschlägen geprägt sein würden“, so die Consorsbank. Die anfänglichen Forderungen seien maximalistisch, und der Weg zu einer Einigung dürfte angesichts der genannten Punkte nicht gradlinig verlaufen. „Der Waffenstillstand scheint dabei durch politischen Druck auf US-Präsident Trump – unter anderem im Vorfeld der Zwischenwahlen – motiviert zu sein. Das erhöht die Chancen auf eine letztliche Einigung.“
„Die Anleger setzen geduldig auf ein Szenario, in dem der Waffenstillstand letztlich Bestand hat“, fügte der Analyst hinzu (Consorsbank). „Denn Fakt ist: Die Wahrscheinlichkeit einer vollständigen Wiederöffnung der Straße von Hormus ist gestiegen.“ Angesichts der niedrigen Gesamtpositionierung am Aktienmarkt sei eine deutliche Erholung wahrscheinlich – und im Falle eines stabilen Waffenstillstands sogar ein Ausbruch auf neue Höchststände.

Euro schwächer, Ölpreis im Aufwind

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagmorgen etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1661 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8576 Euro zu haben.
Der Ölpreis stieg unterdessen wieder: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 97,75 US-Dollar; das waren 3,2 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

9. April 2026 0 Kommentare
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