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Am 22. März 2026 öffnete das Zoo-Restaurant erstmals zu den niedersächsischen Osterferien seine Türen. / Foto: Zoo Osnabrück (Katrin Krusch).

So soll das neue Restaurant im Zoo Osnabrück überzeugen

von Hasepost 30. März 2026

Nach umfassenden Umbauarbeiten von Januar bis März präsentiert sich die ehemalige Zoo-Gaststätte an den Wasserwelten Mariasiel in völlig neuem Erscheinungsbild und lädt nun zum Verweilen ein. Pünktlich zu Beginn der Osterferien hat das modernisierte Zoo-Restaurant seit vergangenem Sonntag wieder geöffnet und begrüßt hungrige Besucher.

Zoo-Restaurant zu den Osterferien neu modernisiert

Bereits zu den Sommerferien im vergangenen Jahr hatte die neu gegründete Tochtergesellschaft „Erlebnis & Genuss GmbH“ die Zoo-Gaststätte sowie die Grillhütte am Affentempel übernommen und damit den bisherigen Betreiber „Sodexo“ abgelöst. In den vergangenen Monaten wurde die Gastronomie nun umfassend modernisiert und als Zoo-Restaurant neu eröffnet. „Wir freuen uns sehr, dass wir unseren Besucherinnen und Besuchern rechtzeitig zu den Osterferien das modernisierte Restaurant präsentieren können. Damit schaffen wir ein weiteres attraktives Angebot für einen rundum gelungenen Zoobesuch“, so Zoo-Geschäftsführer Philipp Bruelheide.

Gemütliche Atmosphäre direkt in den Wasserwelten

Für die Neugestaltung war es wichtig, Gemütlichkeit mit einem Bezug zu den Wasserwelten Mariasiel zu verbinden. „Als Teil der Wasserwelten haben wir uns von der Nordsee und den nordischen Ländern inspirieren lassen. Unser Restaurant vermittelt Gemütlichkeit und Wohlbefinden. Gleichzeitig haben wir mit verschiedenen Blautönen und Holzarten für maritimes Flair gesorgt“, erläutert Zoo-Architekt Robert Buss. Neben dem neuen Erscheinungsbild wurden auch die Sanitäranlagen erneuert und um ein behindertengerechtes WC ergänzt. Besonders familienfreundlich ist der neue Spielbereich für Kinder. „Ein Spielbereich für Kinder, eine digitalisierte Speisekarte und ein Veranstaltungsraum, der auch für Tagungen mit modernster Präsentationstechnik ausgestattet ist, sind das Ergebnis der Umbauarbeiten“, erklärt Nico Korte, Bereichsleiter Besuchererlebnis.

Neue Speisekarte soll überzeugen

Auch kulinarisch bringt das Zoo-Restaurant frischen Wind mit sich: Neben Klassikern wie Pommes Frites und Currywurst finden sich nun unter anderem eine Salatbar, hausgemachte Antipasti, Fischbrötchen sowie saisonale Tagesgerichte auf der Speisekarte. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf regionalen Produkten; lokale Anbieter sollen gezielt eingebunden werden, um Frische, Qualität und Nachhaltigkeit weiter zu stärken. „Wir möchten unseren Besuchern mehr Vielfalt und Qualität bieten. Von schnellen Snacks bis hin zu frischen, saisonalen und möglichst regionalen Produkten“, berichtet Andreas Szymanski, Betriebsleiter Erlebnis & Genuss GmbH. „Mit den neuen Angeboten schaffen wir zusätzliche Aufenthaltsqualität und entwickeln das Besuchserlebnis im Zoo weiter“, so Nico Korte.

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Tankstelle am

Krieg im Nahen Osten treibt Inflation in Deutschland hoch

von Hasepost Redaktion 30. März 2026

Die Inflation in Deutschland ist im März nach ersten Zahlen aus den Bundesländern deutlich gestiegen. Besonders stark fiel der Anstieg in mehreren westdeutschen Ländern aus, während auch alle anderen berichtenden Länder höhere Teuerungsraten meldeten. Die bundesweite Inflationsrate lag im Februar noch bei 1,9 Prozent und dürfte nach Einschätzung der Statistiker im März vor dem Hintergrund des Krieges im Nahen Osten spürbar höher ausfallen.

Deutlicher Sprung bei den Länderwerten

Die bundesweite jährliche Inflationsrate, die im Februar bei 1,9 Prozent gelegen hatte, ist vor dem Hintergrund des Krieges im Nahen Osten im März wahrscheinlich stark gestiegen. Darauf deuten erste Zahlen aus den Bundesländern hin, die bereits am Montagvormittag veröffentlicht wurden.
Einen besonders kräftigen Anstieg gab es unter anderem im Saarland, wo die Rate von 1,8 Prozent im Vormonat auf aktuell 3,0 Prozent zulegte. In Nordrhein-Westfalen stieg sie von 1,8 Prozent auf 2,7 Prozent, während sie in Hessen von 1,8 auf 2,9 Prozent und in Rheinland-Pfalz von 1,9 auf 2,9 Prozent kletterte.

Alle meldenden Länder mit höheren Raten

Auch alle anderen Bundesländer, die Zahlen veröffentlichten, meldeten einen Anstieg. In Sachsen (Vormonat: 2,3 Prozent), Brandenburg (Vormonat: 2,0 Prozent) und Bayern (Vormonat: 1,9 Prozent) beträgt die Inflation jetzt 2,8 Prozent. Etwas geringer ist der Anstieg in Sachsen-Anhalt mit 2,6 Prozent (Vormonat: 2,0 Prozent), in Berlin mit 2,5 Prozent (Vormonat: 1,9 Prozent), in Niedersachsen mit 2,6 Prozent (Vormonat: 1,9 Prozent) und in Baden-Württemberg mit 2,5 Prozent (Vormonat: 1,8 Prozent).

Vorläufige und endgültige Bundeswerte

Das Statistische Bundesamt veröffentlicht seine vorläufige Schätzung für die bundesweite Inflationsrate im Laufe des Tages, in der Regel gegen 14 Uhr. Die endgültigen Zahlen kommen Mitte des Monats, dabei gibt es aber nur sehr selten Änderungen.

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Weltweite Maßnahmen gegen die Kraftstoffkrise

Weltweite Maßnahmen gegen die Kraftstoffkrise

von Redaktion Hasepost Videonews 30. März 2026


Regierungen ergreifen drastische Schritte zur Bewältigung der Kraftstoffknappheit.

Die weltweit steigenden Kraftstoffpreise führen zu drastischen Maßnahmen verschiedener Regierungen. In Australien hat der Bundesstaat Victoria angekündigt, den öffentlichen Nahverkehr ab sofort kostenlos anzubieten, um die Bürger zu entlasten. Dies sei eine vorübergehende Maßnahme, um den Druck auf die Kraftstoffpreise zu verringern und die Lebenshaltungskosten zu senken, wie die Premierministerin Jacinta Allan auf Social Media mitteilte. Die Initiative soll zunächst bis Ende April laufen. Auch Tasmanien plant, den öffentlichen Nahverkehr für einen längeren Zeitraum kostenlos anzubieten. Diese Maßnahmen sind Teil einer Reihe von politischen Entscheidungen, die darauf abzielen, die Auswirkungen der Kraftstoffkrise abzufedern. Wie RTE berichtet, hat Ägypten Geschäfte, Restaurants und Einkaufszentren angewiesen, ab 21 Uhr zu schließen, um die Energiekosten zu senken, die sich seit Beginn des Iran-Krieges mehr als verdoppelt haben. Die nächtliche Ausgangssperre soll zunächst für einen Monat gelten.

Ägypten und Thailand sparen Energie drastisch

Zudem werden große staatliche Projekte, die einen hohen Kraftstoff- und Dieselverbrauch aufweisen, für mindestens zwei Monate verlangsamt. Der monatliche Energieverbrauch Ägyptens ist von 560 Millionen Dollar vor dem Krieg auf derzeit 1,65 Milliarden Dollar angestiegen. In Thailand wird die Bevölkerung aufgefordert, auf kurzärmelige Hemden umzusteigen, um den Bedarf an Klimaanlagen zu reduzieren. Zudem werden Dienstreisen ins Ausland ausgesetzt und Beamte dazu angehalten, Treppen statt Aufzüge zu nutzen. Zuvor hatte die Regierung Preisobergrenzen für Kraftstoffe eingeführt, diese jedoch aufgrund des finanziellen Drucks wieder zurücknehmen müssen. Wie der Guardian berichtet, hat die australische Industrie- und Handelskammer (ACCI) gemeinsam mit den Handelskammern der Bundesstaaten einen Vier-Punkte-Plan zur Bewältigung der Kraftstoffkrise vorgelegt. Dieser sieht unter anderem vor, dass die Regierung mit Verbündeten zusammenarbeitet, um die Ölversorgung aus dem Nahen Osten wieder aufzunehmen.

Australien plant Vier-Punkte-Plan gegen Kraftstoffkrise

Zudem sollten neue Märkte erschlossen und die Verteilung von Kraftstoffen verbessert werden. Der Plan empfiehlt auch Maßnahmen zur Steuerung der Nachfrage und zur Einsparung von Kraftstoff. Die ACCI und ihre Partner fordern die Regierung auf, finanzielle Unterstützung für Unternehmen bereitzustellen, die unter den steigenden Kraftstoffpreisen leiden. Die Regierung hat bereits angekündigt, die Kraftstoffsteuer für drei Monate zu halbieren, um die Kosten für die Verbraucher zu senken. Der Bundesstaat Victoria hat als Reaktion auf die steigenden Kraftstoffpreise beschlossen, den öffentlichen Nahverkehr ab sofort kostenlos anzubieten. Diese Maßnahme soll zunächst bis Ende April gelten und die Bürger entlasten. Wie CTV News berichtet, haben die steigenden Kraftstoffpreise auch Auswirkungen auf die Reisekosten. Analysten erwarten, dass die Preise in Kanada auf bis zu 2 Dollar pro Liter steigen könnten.

Kraftstoffpreise treiben Reisekosten in Kanada hoch

Dies betrifft nicht nur Autofahrer, sondern auch Flugreisende, da die Kosten für Flugbenzin ebenfalls stark angestiegen sind. Einige Fluggesellschaften, wie Porter Airlines, haben bereits eine vorübergehende Kraftstoffgebühr eingeführt. Die steigenden Preise führen dazu, dass einige Reisende mit kurzen Strecken auf das Auto umsteigen. Die australische Regierung hat angekündigt, gegen Kraftstoffpreistreiber vorzugehen und Unternehmen zu verfolgen, die Verbraucher übervorteilen. Die Preise für Benzin und Diesel haben in Australien Rekordhöhen erreicht, was sowohl Autofahrer als auch die Transportindustrie belastet. Die Australian Competition and Consumer Commission (ACCC) hat die Kraftstoffhändler aufgefordert, Transparenz bei der Preisfestsetzung zu zeigen. Die Regierung hat zudem die Kraftstoffsteuer für drei Monate halbiert, um die Kosten für die Verbraucher zu senken.

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30. März 2026 0 Kommentare
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Syrischer Präsident al-Sharaa zu Besuch in Berlin

Syrischer Präsident al-Sharaa zu Besuch in Berlin

von Redaktion Hasepost Videonews 30. März 2026


Der syrische Präsident Ahmed al-Sharaa ist am Montag zu seinem ersten offiziellen Besuch in Berlin

Die Kurdische Gemeinschaft in Deutschland wirft ihm vor, für zahlreiche Menschenrechtsverletzungen verantwortlich zu sein. Auch die Linkspartei übt scharfe Kritik an dem Besuch. Die außenpolitische Sprecherin Cansu Özdemir bezeichnete das Treffen als ‚moralischen Bankrott‘ und warf der Bundesregierung vor, ein Regime zu hofieren, das auf den Trümmern von al-Kaida-nahen Netzwerken errichtet wurde. Die Bundesregierung betont hingegen die Notwendigkeit des Dialogs mit der aktuellen syrischen Führung. Ein Sprecher des Auswärtigen Amts erklärte, dass die Gespräche auch die Lage der Minderheiten in Syrien thematisieren würden.

Kurdische Gebiete unter Regierungskontrolle

Die syrische Regierung hat wiederholt versichert, die Rechte von Minderheiten und verschiedenen Religionsgruppen zu achten. Dennoch kommt es immer wieder zu gewaltsamen Übergriffen, an denen islamistische Milizen beteiligt sind. Die lange weitgehend autonomen kurdischen Gebiete werden inzwischen auf Grundlage eines Waffenstillstandsabkommens größtenteils von Regierungstruppen kontrolliert. Während des Besuchs wird auch die mögliche Rückkehr von syrischen Flüchtlingen aus Deutschland ein zentrales Thema sein. Bundeskanzler Merz hatte bereits im vergangenen Jahr erklärt, dass mit dem Ende des Bürgerkriegs in Syrien die Voraussetzungen für Asyl entfallen seien.

Deutschland plant Abschiebungen nach Syrien

Die Bundesregierung hat im Dezember damit begonnen, Strafäter nach Syrien abzuschieben, wenn auch bisher nur in wenigen Fällen. Menschenrechtsorganisationen kritisieren diese Pläne und verweisen auf die anhaltende Instabilität und Menschenrechtsverletzungen in Syrien. Parallel zum offiziellen Besuch finden in Berlin Proteste gegen die geplante Rückkehr von Flüchtlingen statt. Unter dem Motto ‚Keine Abschiebeabkommen mit Menschenrechtsverletzern‘ demonstrieren Gegner der Regierungspolitik. Die syrische Opposition im Exil wirft Al-Sharaa vor, für zahlreiche Menschenrechtsverletzungen verantwortlich zu sein und fordert die Bundesregierung auf, sich stärker für den Schutz von Minderheiten in Syrien einzusetzen.

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30. März 2026 0 Kommentare
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Markt- und Meinungsforschung

Wie funktionieren Umfragen, Wahl- und Meinungsforschung?

von Mila Dainsley 30. März 2026

Es gibt Umfragen zu Wahlen, politischen Themen, Konsum, Ängsten oder zur allgemeinen Stimmung im Land.  Doch wie seriös und verlässlich sind die Ergebnisse?

Aus den Kommentarspalten im Netz tönt immer wieder derselbe Einwand: „Mich hat noch nie jemand gefragt. Wie kann das repräsentativ sein?“ Die Frage ist tatsächlich berechtigt. Denn nicht jede Umfrage ist automatisch aussagekräftig, nur weil sie mit großen Prozentzahlen arbeitet. Gleichzeitig ist es ein Missverständnis zu glauben, eine Umfrage müsse Millionen Menschen erreichen, um etwas über die Bevölkerung sagen zu dürfen.

Was bedeutet „repräsentativ“ eigentlich?

Eine Umfrage gilt dann als repräsentativ, wenn ihre Ergebnisse mit vertretbarer Genauigkeit auf eine größere Gruppe übertragen werden können – etwa auf die erwachsene Bevölkerung in Deutschland oder auf die Wahlberechtigten eines Bundeslandes.

Das bedeutet nicht, dass jede einzelne Meinung des Landes vollständig erfasst wird. Repräsentativ heißt vielmehr: Die ausgewählten Befragten bilden die relevante Bevölkerung in ihrer Zusammensetzung möglichst gut ab. Dabei spielen Merkmale wie Alter, Geschlecht, Region, Bildung oder andere soziodemografische Faktoren eine wichtige Rolle.

Warum reichen oft schon rund 1.000 Befragte aus?

Viele Leser sind überrascht, dass bundesweite Umfragen häufig mit etwa 1.000 bis 1.500 Befragten arbeiten. Auf den ersten Blick wirkt das wenig, gemessen an mehr als 80 Millionen Menschen in Deutschland. Statistisch ist das aber kein Widerspruch.

Entscheidend ist nicht, einen möglichst großen Teil der Gesamtbevölkerung direkt zu befragen. Entscheidend ist, dass die Stichprobe sauber gezogen wird und typische Bevölkerungsmerkmale gut abbildet. Schon mit rund 1.000 Befragten lassen sich bei vielen Fragestellungen belastbare Aussagen über Trends und Mehrheiten treffen – allerdings immer nur innerhalb eines bestimmten Unsicherheitsbereichs.

Wenn ich nie gefragt wurde – wie kann die Umfrage dann trotzdem stimmen?

Das ist vermutlich der häufigste Einwand überhaupt. Er klingt zunächst plausibel, beruht aber auf einem Denkfehler. Repräsentativität bedeutet nicht, dass jeder Mensch irgendwann einmal befragt werden muss. Auch bei einer Bundestagswahl wird vorher nicht testweise jeder Bürger einzeln zu seiner Wahlabsicht befragt.

Stattdessen wird eine vergleichsweise kleine Gruppe ausgewählt, die die Gesamtbevölkerung möglichst gut widerspiegelt. Dass einzelne Menschen nie an einer Befragung teilgenommen haben, ist deshalb kein Beleg gegen die Qualität einer Umfrage. Sonst wäre praktisch jede Statistik unmöglich.

Warum ist nicht nur die Größe, sondern auch die Auswahl der Befragten wichtig?

Eine große Zahl allein macht noch keine gute Umfrage. 10.000 Stimmen aus einer schlecht ausgewählten Online-Abstimmung sind im Zweifel weniger aussagekräftig als 1.000 sauber ausgewählte Interviews.

Der entscheidende Punkt ist die Stichprobe. Wenn nur Menschen befragt werden, die sich freiwillig in einem Internetportal anmelden, dann ist das meist keine repräsentative Auswahl. Denn dann machen eher bestimmte Gruppen mit: besonders politisch Interessierte, besonders Unzufriedene oder Menschen mit viel Zeit und starker Meinung.
Seriöse Institute versuchen deshalb, die Befragten so auszuwählen oder die Ergebnisse so zu gewichten, dass Verzerrungen reduziert werden. Ziel ist es, dass die Zusammensetzung der Befragten der tatsächlichen Bevölkerung möglichst nahekommt.

Das sind die größten Meinungsforschungsinstitute in Deutschland:

Forsa
Spezialität: politische Stimmung, Sonntagsfragen, viele Medien- und Auftragsumfragen
Gründung: 1984
Mitarbeiter: laut Eigenangabe rund 80 Mitarbeiter, darunter etwa 40 Wissenschaftler

Forschungsgruppe Wahlen
Spezialität: ZDF-Politbarometer, Prognosen und Hochrechnungen an Wahlabenden
Gründung: 1974
Mitarbeiter: auf der Website nicht zentral als Gesamtzahl ausgewiesen; das Institut arbeitet seit Jahrzehnten als spezialisierter Anbieter für Wahlforschung und Wahlanalysen

Infratest dimap
Spezialität: ARD-DeutschlandTREND, Wahlprognosen, Hochrechnungen und politische Analysen
Gründung: in heutiger Form als spezialisiertes Institut seit vielen Jahren fester Bestandteil der deutschen Wahlforschung
Mitarbeiter: auf der Website keine zentrale Gesamtzahl veröffentlicht

INSA
Spezialität: regelmäßiger „Meinungstrend“, bekannt unter anderem durch Umfragen für BILD
Gründung: 26. November 2009
Mitarbeiter: auf der Teamseite werden zahlreiche feste Funktionen ausgewiesen; eine offizielle Gesamtzahl nennt das Institut dort nicht

YouGov
Spezialität: stark im Online-Bereich, politische Umfragen sowie Marken-, Konsum- und Gesellschaftsforschung
Gründung: 2000 in Großbritannien
Mitarbeiter: international laut Geschäftsbericht mehr als 3.100 Beschäftigte im Konzern

Was ist eine Stichprobe überhaupt?

Die Stichprobe ist die Gruppe der Menschen, die tatsächlich befragt wird. Sie steht stellvertretend für die größere Grundgesamtheit – also für alle Personen, über die die Umfrage etwas aussagen will.

Wenn ein Institut etwa wissen will, wie die Menschen in Deutschland zu einem politischen Thema stehen, kann es nicht alle befragen. Also wählt es eine deutlich kleinere Gruppe aus. Diese Gruppe muss aber so zusammengestellt sein, dass sie nicht nur eine bestimmte Blase oder Teilöffentlichkeit abbildet.

Warum unterscheiden sich Umfragen manchmal trotzdem von der Realität?

Auch eine gute Umfrage ist keine exakte Vorhersagemaschine. Sie bildet immer nur einen Moment ab – und sie arbeitet mit Wahrscheinlichkeiten. Dafür gibt es mehrere Gründe: statistische Schwankungen, kurzfristige Meinungsänderungen, unehrliche oder spontane Antworten und die konkrete Formulierung der Fragen.

Gerade bei Wahlumfragen kommt hinzu: Nicht jeder, der heute eine Partei nennt, wählt sie später auch wirklich. Und nicht jeder, der befragt wird, geht am Wahltag tatsächlich zur Wahl.

Worin unterscheiden sich Wahlumfragen, Befragungen am Wahltag und Hochrechnungen?

Wahlumfragen vor der Wahl:
Sie messen ein Stimmungsbild vor dem Wahltag. Gefragt wird zum Beispiel: „Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, wen würden Sie wählen?“ Solche Umfragen sind Momentaufnahmen – keine fertige Vorhersage des Endergebnisses.

Befragungen am Wahltag in ausgewählten Wahllokalen:
Direkt am Wahltag werden in einer repräsentativen Auswahl von Stimmbezirken Wähler nach dem Verlassen des Wahllokals anonym gefragt, was sie gewählt haben. Auf dieser Grundlage entsteht die erste Prognose um 18 Uhr.

Hochrechnungen nach Schließung der Wahllokale:
Hochrechnungen basieren nicht mehr nur auf Befragungen, sondern zunehmend auf tatsächlich ausgezählten Stimmen aus ausgewählten Wahlbezirken. Je mehr echte Ergebnisse einfließen, desto genauer werden die Hochrechnungen im Verlauf des Abends.

Was hat es mit der Fehlertoleranz auf sich?

Umfragen arbeiten meist mit einem sogenannten Stichprobenfehler oder einer statistischen Unsicherheit. Das bedeutet: Ein gemessener Wert ist nie absolut punktgenau zu verstehen.

Wenn zum Beispiel für eine Partei 30 Prozent ausgewiesen werden, heißt das nicht automatisch, dass exakt 30,0 Prozent der Bevölkerung genauso denken. Der tatsächliche Wert kann etwas darüber oder darunter liegen. Je kleiner die Stichprobe, desto größer ist dieser Unsicherheitsbereich in der Regel.

Sind Online-Umfragen automatisch unseriös?

Nein, aber man muss genauer hinschauen. Nicht jede Online-Umfrage ist unseriös – genauso wie nicht jede Telefonumfrage automatisch gut ist. Entscheidend ist die Methode.

Ein großer Unterschied besteht zwischen offenen Abstimmungen im Netz und wissenschaftlich geplanten Online-Befragungen. Wer auf einer Nachrichtenseite spontan auf einen Button klickt, nimmt nicht an einer repräsentativen Umfrage teil. Das ist eher ein Meinungsbild derjenigen, die zufällig vorbeikommen und mitmachen wollen.

Woran erkennt man eine seriöse Umfrage?

Ein guter erster Blick gilt dem Auftraggeber und dem durchführenden Institut. Renommierte Meinungsforschungsinstitute machen in der Regel transparent, wie viele Menschen befragt wurden, wann die Befragung stattfand, welche Zielgruppe untersucht wurde und nach welcher Methode gearbeitet wurde.

Wichtig sind außerdem Angaben dazu, ob telefonisch, online oder gemischt befragt wurde und ob die Ergebnisse gewichtet wurden. Fehlen solche Informationen völlig, ist Vorsicht angebracht.

Kann eine Umfrage trotzdem beeinflusst sein?

Ja. Auch seriöse Umfragen sind nicht frei von Problemen. Schon die Formulierung einer Frage kann einen Unterschied machen. Wer nach „Entlastung“ fragt, bekommt oft andere Reaktionen als bei einer Frage nach „Kosten“. Auch die Reihenfolge von Fragen kann Antworten beeinflussen.

Außerdem ist wichtig, wer überhaupt erreichbar ist. Manche Bevölkerungsgruppen nehmen seltener an Befragungen teil oder sind schwieriger zu erreichen. Institute versuchen, solche Verzerrungen auszugleichen – ganz ausschalten lassen sie sich aber nicht immer.

Warum widersprechen sich verschiedene Umfragen manchmal?

Auch das sorgt regelmäßig für Misstrauen. Tatsächlich können zwei Umfragen zum selben Thema leicht unterschiedliche Ergebnisse zeigen, ohne dass eine davon falsch sein muss.
Das kann an unterschiedlichen Befragungszeiträumen liegen, an anderen Methoden, an leicht abweichenden Fragestellungen oder an statistischen Schwankungen. Besonders bei knappen Ergebnissen sind Unterschiede nicht ungewöhnlich.

Heißt repräsentativ automatisch wahr?

Nein. Repräsentativ bedeutet nicht unfehlbar. Es bedeutet nur, dass eine Umfrage nach anerkannten methodischen Standards angelegt ist, um verallgemeinerbare Aussagen treffen zu können.

Ob die Ergebnisse später genauso eintreffen, ist eine andere Frage. Gerade bei dynamischen Themen, emotionalen Debatten oder Wahlkämpfen können sich Stimmungen schnell verändern. Eine Umfrage ist deshalb immer eine Momentaufnahme – keine Glaskugel.

Was sollten Leser also im Hinterkopf behalten?

Wer eine Umfrage bewertet, sollte nicht zuerst fragen, ob er selbst schon einmal angerufen wurde. Wichtiger sind andere Punkte: Wie groß war die Stichprobe? Wer hat die Umfrage durchgeführt? Wie wurde ausgewählt? Wann wurde befragt? Wie lautete die Frage genau?

Eine seriöse Umfrage kann auch mit rund 1.000 Befragten aussagekräftig sein. Nicht weil dann „alle“ vorkommen, sondern weil Statistik gerade dafür da ist, aus einer sauber ausgewählten Teilmenge auf das größere Ganze zu schließen.

Zweifel an Umfragen sind also nicht grundsätzlich falsch. Im Gegenteil: Kritisches Lesen ist sinnvoll. Aber die bloße Feststellung „Mich hat noch nie jemand gefragt“ ist noch kein Argument gegen die Aussagekraft einer Untersuchung.

✨ mit KI erstellt

30. März 2026 0 Kommentare
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Frankfurter Börse

Dax rutscht wegen Kriegs- und Ölpreisängsten ins Minus

von Hasepost Redaktion 30. März 2026

Der Dax ist am Montag mit leichten Verlusten in die neue Handelswoche gestartet. Der Leitindex reagierte damit vor allem auf die zunehmenden Risiken im Konflikt im Mittleren Osten und die wieder steigenden Ölpreise. Experten sehen an den Aktienmärkten die Gefahr eines länger andauernden Preisschocks beim Öl und warnen vor möglichen Rücksetzern an den Börsen sowie einem stagflationären Umfeld.
Gegen 9:30 Uhr wurde der Dax mit rund 22.235 Punkten berechnet und lag damit 0,3 Prozent unter dem Schlussniveau vom Freitag. An der Spitze der Kursliste rangierten SAP, RWE und die Deutsche Telekom, am Ende Zalando, Airbus und Continental.

Sorge vor längerem Konflikt im Mittleren Osten

„Vier Wochen lang haben die Börsen einen zeitlich begrenzten Konflikt im Mittleren Osten eingepreist“, sagte Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank. Mit dem Kriegseintritt der Huthi-Milizen am Wochenende und der wachsenden Wahrscheinlichkeit eines Einsatzes von US-Bodentruppen müssten sich die Anleger zunehmend mit dem Risiko eines zeitlich ausgedehnten Kriegs auseinandersetzen. „Die deutlichen Kursverluste am Freitag deuten zunehmend auf eine Kapitulation der optimistischen Anleger hin. Nun hoffen die Märkte auf eine Bestätigung durch den Iran, dass Gespräche mit den USA tatsächlich stattfinden“, so Stanzl laut Consorsbank.
„Die Aktienbörsen haben ein Szenario einer milden Wachstumsabschwächung durch einen Brentölpreis um 100 Dollar bereits eingepreist“, erklärte Stanzl weiter. Was der Markt bislang nicht berücksichtigt habe, sei eine spürbare Abwärtsrevision der Wachstums- und Inflationsschätzungen – so wie zuletzt am „Liberation Day“. Dieses Risiko würde sich nach seinen Worten öffnen, wenn der Ölpreis nachhaltig über 120 Dollar steige. „In solchen Phasen kam es historisch häufig zu Rücksetzern am Aktienmarkt von 15 bis 20 Prozent“, sagte der Analyst der Consorsbank.

Risiken für Wachstum, Inflation und Zinsen

„Ein anhaltender Störfall in der Straße von Hormus mit Brent-Notierungen um 120 Dollar würde für sich genommen noch keine Rezession auslösen. Bleibt der Ölpreis jedoch über mehrere Monate in einer Spanne zwischen 100 und 120 Dollar und wird dies zugleich von fiskalischen Entlastungsmaßnahmen für Verbraucher begleitet, verschiebt sich das Risiko in Richtung eines stagflationären Umfelds“, fügte Stanzl hinzu. „Höhere Inflation könnte die Notenbanken am Ende zu Zinserhöhungen zwingen. Dieses Szenario würde an das Jahr 2022 erinnern – mit entsprechendem Gegenwind für die Aktienmärkte“, sagte der Chefmarktanalyst der Consorsbank.
Anders stelle sich die Lage bei einem abrupten und starken Preissprung dar. „Steigt der Ölpreis deutlich über 150 Dollar, rückt eine Rezession in den Bereich des Wahrscheinlichen. Zinserhöhungen wären dann kaum noch ein Thema; vielmehr würde eine Nachfrageschwäche den Ölpreis selbst wieder unter Druck bringen“, so Stanzl. „Für die Märkte ist damit nicht nur das Niveau entscheidend, sondern vor allem die Dauer eines solchen Preisschocks.“ Komme es dagegen zu einer raschen Deeskalation und zu einer Wiederaufnahme der Öltransporte durch die Straße von Hormus, dürfte die erste Marktreaktion positiv ausfallen.

Euro stabil, Ölpreis deutlich höher

Die europäische Gemeinschaftswährung zeigte sich am Montagmorgen wenig verändert. Ein Euro kostete 1,1502 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8694 Euro zu haben.
Der Ölpreis stieg unterdessen wieder stark. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 115,80 US-Dollar; das waren 2,9 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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Trockenes Feld

Klimaforscher warnt: 2026 droht extremes Super-El-Niño-Phänomen

von Hasepost Redaktion 30. März 2026

Der Kieler Klimaforscher Mojib Latif hält es für möglich, dass sich 2026 ein starkes El-Nino-Klimaphänomen entwickelt. Im Laufe des Spätsommers werde sich die Meeresoberflächentemperatur im Ostpazifik stetig erhöhen, bis zum Jahresende könne vielleicht auch ein Super-El-Nino heranwachsen. Fachleute erwarten nicht nur Auswirkungen im Pazifikraum, sondern auch mögliche Fernwirkungen in Europa.

„Der Revolver ist geladen“

Der Kieler Klimaforscher Mojib Latif hält es für möglich, dass sich 2026 ein starkes El-Nino-Klimaphänomen entwickelt. Im Laufe des Spätsommers werde sich die Meeresoberflächentemperatur im Ostpazifik stetig erhöhen, sagte Latif dem „Spiegel“. Bis zum Jahresende könne vielleicht auch ein Super-El-Nino heranwachsen. „Der Revolver ist geladen“, so der Experte vom meereswissenschaftlichen Forschungszentrum Geomar in Kiel.
Ein El Nino ist verbunden mit einer Abschwächung der westwärts blasenden Passatwinde. Das führt dazu, dass weniger kaltes Wasser vor der Küste Südamerikas aufsteigen kann. Dort staut sich die Wärme, die Wassertemperatur an der Meeresoberfläche steigt, und mit ihr die Verdunstung. Die Folge sind oftmals heftige Niederschläge in Peru, Mexiko oder Kalifornien. Im Westpazifik dagegen bleiben Regenfälle aus, vorwiegend in Indonesien und Australien.

Entwicklung „wie nach Lehrbuch“

„**In diesem Jahr entwickelt es sich wie nach Lehrbuch**“, sagte Latif dem „Spiegel“. Es begann mit den charakteristischen Schüben von Westwinden im Westpazifik, die dem Passat entgegenwirken und ihn so ausbremsen. Vor der Küste Perus zeigt sich bereits die für einen El Nino typische Anomalie: Die Meerestemperaturen sind merklich gestiegen. Es gebe aber noch Unsicherheiten. Im Jahr 2014 hatten Experten ebenfalls einen starken El-Nino vorhergesagt, der dann aber erst ein Jahr später kam.

Mögliche Fernwirkungen in Europa

Im nächsten Winter könnten auch Fernwirkungen in Europa spürbar sein. „**Mit etwas Verzögerung breiten sich atmosphärische Wellen bis zu uns aus**“, sagte Tim Hempel, der sich beim Deutschen Wetterdienst in Offenbach mit saisonaler Wettervorhersage befasst. Im Falle eines ausgeprägten El Ninos rechne er im Spätwinter 2027 mit starken arktischen Kälteeinbrüchen.

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prämierte Website der Wendt Maschinenbau GmbH & Co KG

WENDT Maschinenbau aus Georgsmarienhütte bekommt German Design Award 2026

von Hasepost 30. März 2026

Auch ein Maschinenbauer muss mit Design überzeugen, das fängt bereite bei der Kommunikation an. Der Maschinenbauer WENDT aus Georgsmarienhütte ist für seinen neuen digitalen Markenauftritt mit dem German Design Award 2026 in der Kategorie „Excellent Communications Design – Web“ ausgezeichnet worden.

Entwickelt wurde die Website in Zusammenarbeit mit der Osnabrücker Werbeagentur team4media.

Kompetenz und Leistungsfähigkeit werden online vermittelt

Im Mittelpunkt des Relaunchs stand die Aufgabe, die technische Kompetenz und die industrielle Leistungsfähigkeit des Unternehmens klar und verständlich darzustellen. Die Website wurde dabei bewusst als zentrale Marketing-Plattform konzipiert, auf der Inhalte strukturiert aufbereitet und für unterschiedliche Zielgruppen zugänglich gemacht werden.

Die Jury des German Design Award, eine der wichtigsten internationalen Auszeichnungen für Design und Markenkommunikation, würdigte insbesondere die gelungene Verbindung aus markantem Design, klarer Struktur und überzeugender Nutzerführung: „Ein charismatischer, klar fokussierter Webauftritt bringt die Identität von ›Wendt Maschinenbau‹ konsequent auf den Punkt.“

Hund Henry zusammen mit (v.l.n.r.) Valeska Hurtzig, Geschäftsführerin Wendt Maschinenbau GmbH & Co KG, Julia- Marie Kramer, Projektmanagerin bei team4media und Moritz Neumann, Personalleitung

Hund Henry zusammen mit (v.l.n.r.) Valeska Hurtzig, Geschäftsführerin Wendt Maschinenbau GmbH & Co KG, Julia- Marie Kramer, Projektmanagerin bei team4media und Moritz Neumann, Personalleitung Wendt Maschinenbau

Valeska Hurtzig, Geschäftsführerin von WENDT Maschinenbau, sieht in der Auszeichnung eine Bestätigung für den gemeinsamen Weg: „Mit der neuen Website ist es gelungen, unsere Leistungen klar zu zeigen und unsere Marke zeitgemäß weiterzuentwickeln.“
Auch bei der Osnabrücker Agentur team4media ist die Freude groß. „Solche Projekte zeigen, was möglich ist, wenn Strategie, Gestaltung und Inhalte zusammenpassen“, ist Franziska Prenzler überzeugt.

v.l.: Julia-Marie Kramer, Projektmanagerin bei team4media und Franziska Prenzler, Senior Art Director bei team4media

v.l.: Julia-Marie Kramer, Projektmanagerin bei team4media und Franziska Prenzler, Senior Art Director bei team4media

 

 

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L&T in der Großen Straße in Osnabrück.

Diese Marke bringt durch Kooperation mit L&T ein neues Erlebnisformat für Hund und Mensch nach Osnabrück

von Hasepost 30. März 2026

Wo sonst Mode im Mittelpunkt steht, rücken im April Hunde und ihre Menschen ins Zentrum – mit Kreativität, Bewegung und echtem Handwerk, alles rund um den Hund. Im April verwandelt sich das Atrium des L&T Modehauses in Osnabrück für vier Wochen in eine Erlebniswelt für Hund und Mensch. Unter dem Motto „Raus in den Garten“ bringt die Premium-Marke HUNTER Kunst, Handwerk und Tiergesundheit direkt in den stationären Handel – und zeigt, wie sich Kaufhäuser heute neu erfinden können: als Orte für Begegnung, Inspiration und echte Interaktion. Auf rund 70 Quadratmetern erwartet Besucher ein Programm, das weit über klassische Produktpräsentation hinausgeht.

Kunst entsteht live bei L&T

Zum Auftakt gestaltet der Künstler Caspar David Engstfeld aka Krashkid das neue HUNTER-Motiv 2027/2028 live vor Publikum. Der gesamte kreative Prozess – von der ersten Idee bis zum fertigen Werk – wird erstmals öffentlich sichtbar. Medien sind eingeladen, den Künstler mit osnabrücker Wurzeln zu begleiten und exklusive Einblicke in die Entstehung eines Markenmotivs zu erhalten.

Wenn das Gangbild eines Hundes auf dem Laufband analysiert wird

Am 11. April steht die Gesundheit im Fokus: HUNTER bringt seine Laufbandanalyse für Hunde nach Osnabrück. Gemeinsam mit den Tierärztinnen Dr. Julia Vietmeier und Dr. Birgitt Willms können Besucher die Bewegungsabläufe ihrer Hunde professionell analysieren lassen und mehr über Gesundheit, Gangbild und passende Ausstattung erfahren.

Handwerk live erleben

Am 18. April zeigt sich HUNTER von seiner handwerklichen Seite: Ein Experte der HUNTER-Manufaktur fertigt individuelle Lederaccessoires direkt vor Ort. Jedes Stück ist ein Unikat – und ein authentischer Einblick in die traditionsreiche Lederverarbeitung des Unternehmens.

Ein Fotomoment für Mensch und Hund

Den Abschluss bildet am 25. April ein besonderer Fotosamstag. Ein Fotograf porträtiert Hunde auf ganz besondere Weise – persönliche Erinnerungen an eine besondere Aktion im Herzen des Mode- und Sporthauses.

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Wohnmobil auf

Camping in Deutschland erreicht 2025 neuen Rekordboom

von Hasepost Redaktion 30. März 2026

Der Campingboom in Deutschland hält an: 2025 ist die Zahl der Übernachtungen auf Campingplätzen auf fast 44,7 Millionen gestiegen und damit so hoch wie nie zuvor. Camping legt damit deutlich stärker zu als der Übernachtungstourismus insgesamt und erreicht einen wachsenden Anteil an allen Gästeübernachtungen.

Rekordjahr und langfristiger Trend

Nach Angaben des Statistischen Bundesamts (Destatis) wurden im Jahr 2025 in Deutschland fast 44,7 Millionen Gästeübernachtungen auf Campingplätzen gezählt. Das waren 4,2 Prozent mehr als im Jahr 2024 mit 42,9 Millionen Übernachtungen und 24,9 Prozent mehr als vor der Pandemie im Jahr 2019 mit 35,8 Millionen Übernachtungen.
Mit Ausnahme der von Reisebeschränkungen und Beherbergungsverboten geprägten Pandemiejahre 2020 und 2021 ist die Zahl der Campingübernachtungen in den vergangenen Jahren nahezu kontinuierlich gestiegen. Binnen 20 Jahren hat sie sich mehr als verdoppelt (+105,5 Prozent): 2005 hatten Campingplätze in Deutschland noch 21,7 Millionen Übernachtungen verzeichnet. Zum Vergleich: Die Übernachtungszahlen über alle Beherbergungsbetriebe hinweg sind im selben Zeitraum um 44,6 Prozent gestiegen.
Rund jede elfte (9,0 Prozent) der insgesamt 497,4 Millionen Gästeübernachtungen im Jahr 2025 fand auf einem Campingplatz statt. Im Pandemiejahr 2020 war sogar jede neunte Übernachtung (11,2 Prozent) auf Campingplätze entfallen, da die Übernachtungszahlen insgesamt damals deutlich stärker eingebrochen waren als die Zahl der Campingübernachtungen. Gegenüber 2024 (8,6 Prozent) ist der Anteil der Campingübernachtungen 2025 wieder gestiegen und lag weiter über dem Vor-Corona-Niveau von 7,2 Prozent im Jahr 2019.

Beliebteste Regionen und Campinghochburgen

Die meisten Camper zog es auch 2025 an die schleswig-holsteinische Ostsee mit 3,5 Millionen Übernachtungen, darunter 3,4 Millionen von Gästen aus dem Inland. Dahinter folgten ebenfalls wie im Jahr zuvor der Schwarzwald (2,6 Millionen Übernachtungen), die niedersächsische Nordseeküste (2,0 Millionen) sowie das bayerische Allgäu (1,8 Millionen). Die Region Bodensee-Oberschwaben (1,7 Millionen) konnte ihren Platz in den Top 5 der meistbesuchten Reiseziele zum Campen zurückerobern und an der mecklenburgischen Ostseeküste (1,6 Millionen) sowie Vorpommern (1,5 Millionen) vorbeiziehen.
Campinggäste aus dem Ausland zog es insbesondere in den Südwesten Deutschlands. Sie verbrachten 2025 erneut die meisten Nächte im Schwarzwald (735.000), gefolgt von den Regionen Mosel-Saar (369.000), der rheinland-pfälzischen Eifel (301.000), Bodensee-Oberschwaben (239.000) sowie dem bayerischen Allgäu (162.000).
Gemessen am Anteil der Übernachtungen auf Campingplätzen an den Übernachtungen über alle Beherbergungsbetriebe hinweg war das Fränkische Seenland 2025 erneut die Campinghochburg. Fast jeder zweite Gast (47,1 Prozent) übernachtete dort auf Campingplätzen. Auch im Lausitzer Seenland (37,3 Prozent), im Hegau am Bodensee (33,7 Prozent), in der Holsteinischen Schweiz (31,1 Prozent) sowie in der Region Haßberge in Franken (26,4 Prozent) hatte Camping einen hohen Anteil an allen Übernachtungen. Bundesweit lag der Anteil 2025 im Schnitt bei 9,0 Prozent.

Deutlich steigende Preise auf Stellplätzen

Die Preise für Übernachtungen auf Campingplätzen sind in den vergangenen Jahren stärker gestiegen als die Übernachtungspreise insgesamt. Im Jahr 2025 waren Übernachtungen auf einem Wohnmobilstellplatz 32,2 Prozent teurer als im ersten Pandemiejahr 2020. Etwas moderater fiel der Preisanstieg bei der Campingplatzgebühr mit +28,7 Prozent gegenüber dem Jahr 2020 aus. Zum Vergleich: Über alle Formen von Unterkünften hinweg haben sich Übernachtungen insgesamt im selben Zeitraum um 26,9 Prozent verteuert, die Verbraucherpreise insgesamt stiegen um 21,9 Prozent gegenüber 2020.

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30. März 2026 0 Kommentare
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