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Kommentar zum OR-Podcast mit NOZkritisch

Kommentar: Kritik an anderen Meinungen? Oder doch lieber gleich verbieten?

von Heiko Pohlmann 17. März 2026

Seit ein paar Wochen irrlichtert eine Gruppierung selbsternannter Medienkritiker durch die lokale Öffentlichkeit – mit der wenig verschleierten Vorstellung, die Osnabrücker Tageszeitung NOZ habe publizistische und unternehmerische Entscheidungen gefälligst nach ihren Vorgaben zu treffen.
Und bevor erneut jemand versucht, aus einem klar gekennzeichneten Meinungsbeitrag eine justiziable Tatsachenbehauptung zu konstruieren: Was hier folgt, ist genau das – ein Kommentar. Eine Meinung. Eine persönliche und kompakte Einordnung – wer sich ein eigenes Bild machen möchte, kann sich das Ganze auch im Original anhören: Hier der Spotify-Link.

Ein Kommentar von Heiko Pohlmann

Wer wissen möchte, worum es der Initiative „Aktion NOZ-kritisch“ wirklich geht, muss also eigentlich nur zuhören. Gelegenheit dazu bietet ein Podcast des Blogs „Osnabrücker Rundschau“. Dort durften Vertreter der Initiative ausführlich darlegen, was sie antreibt – und taten das erstaunlich  offen. Schon der Einstieg hat seinen ganz eigenen Charme. Eine NOZ-Kritikerin berichtet stolz, wer sich da versammelt habe: Menschen „aus verschiedensten Ecken“, darunter auch solche „mit Doktortitel“. Nun denn – sowohl die Chefredaktion dieser Zeitung als auch die des größeren Wettbewerbers kommen ohne aus. Müssen wir uns also bereits an dieser Stelle geschlagen geben?

Die Kritik richtet sich dabei nicht nur gegen einzelne Kommentare, journalistische Zuspitzungen oder die Abschaffung der Kommentarfunktion. Auch der Umstand, dass der Mantelteil der NOZ – wie bei Regionalzeitungen üblich – von mehreren Blättern eingekauft wird und man gelegentlich Inhalte anderer Medien übernimmt, wird beklagt. Das eigentliche Problem scheint jedoch ein anderes zu sein, das zeigt der Podcast deutlich: dass bestimmte Meinungen überhaupt erscheinen dürfen. Dass Gastautoren eingeladen werden, deren Ansichten den Initiatoren missfallen. Dass es Kommentare gibt, die politisch nicht ins eigene Weltbild passen; die sind dann für Co-Gastgeber Heiko Schulze „gruselig“.

Der Ton der Runde ist dabei durchaus aufschlussreich – und würde in anderer Konstellation vermutlich rasch als „Hass und Hetze“ bezeichnet. Der Physiker und Kabarettist Vince Ebert, seit Jahren auf deutschen Bühnen und im Fernsehen präsent, wird vom Podcast-Gastgeber Kalla Wefel kurzerhand als „Pottsau“ bezeichnet – unwidersprochen.
Anlass: Ebert war zu einem Gespräch für das YouTube-Format von NOZ-Politikchef Michael Clasen eingeladen worden und hatte zuvor mit dem konservativen Portal NIUS gesprochen. Mehr braucht es in diesen Kreisen offenbar nicht, um jemanden öffentlich zu diffamieren.

Ähnlich geht man mit der ehemaligen Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Claudia Pechstein um. Die vielfache Olympiamedaillengewinnerin und Bundespolizistin hatte einen Gastbeitrag veröffentlicht – im Podcast wird das als „unsägliche Frechheit“ bezeichnet, dass sie in der NOZ schreiben „durfte“. Argumente werden nicht genannt und spielen offenbar auch keine Rolle; stattdessen wird die Legitimation der Person selbst infrage gestellt. Ihre Vorgeschichte, die sicher eine Rolle in der reflexartigen Ablehnung spielt: Sie hatte sich 2023 öffentlich und in Uniform für eine konsequentere Anwendung geltenden Rechts bei der Abschiebung abgelehnter Asylbewerber ausgesprochen. Zuvor hatte die Ausnahmesportlerin sich für die CDU um ein Bundestagsmandat beworben. Und dann auch noch das: Die NOZ ließ sie einen kritisches Essay über Wokeness, die traditionelle Familie und Ostdeutschland schreiben – übrigens auch der Essay ist ein klassisches „Meinungsformat“ – journalistische Königsklasse!
Doch wer die Wokeness kritisch hinterfragt, steht für die  NOZ-Kritiker wohl bereits zu weit rechts – weil so etwas ja nicht links ist – genau wie Familie; und Ostdeutschland sowieso.
Und hat Pechstein irgendetwas Verbotenes in der NOZ geschrieben oder gefordert? Natürlich nicht – eine konservative Gastautorin mit CDU-Verbindungen passt einfach nicht ins Weltbild, nochmals: „unsägliche Frechheit“.

Auch bei der weiteren Bewertung journalistischer Kommentare wird nicht mit Herabsetzungen gespart. Beiträge und Autoren, die politisch missfallen, werden pauschal als „demokratiezersetzend“ bezeichnet. Wer so argumentiert, verlässt die Ebene der Debatte und erklärt missliebige Meinungen kurzerhand zum Problem für das, was inzwischen oft als „unsere Demokratie™“ bezeichnet wird und ebenso oft bei genauerer Betrachtung genau das Gegenteil bedeutet.

Besonders interessant wird es, wenn man den Podcast-Gastgeber erneut selbst reden hört. Eine weitere drastische Bemerkung bleibt im Küchen-Studio wieder unwidersprochen stehen: „Okay, das ist keine verbotene Meinung, ne. Leider noch nicht.“ Man darf so einen Satz nicht einfach überhören. „Leider noch nicht.“ Deutlicher lässt sich kaum formulieren, worum es geht und man sich offenbar wünscht: keine anderen Meinungen!
Während die Initiative öffentlich gern betont, es gehe lediglich um Kritik an einzelnen Kommentaren oder journalistische Qualität, zeigt der Podcast ein anderes Bild. Dort wird nicht nur über Inhalte gestritten – dort wird auch darüber gesprochen, ob bestimmte Positionen überhaupt im öffentlichen Diskurs vorkommen sollten.

Die Initiative entlarvt sich damit letztlich selbst. Während andernorts jeden Tag komplette Zeitungen entstehen – mit Recherchen, Reportagen, Kommentaren und einer Vielfalt an Meinungen, eine Vielfalt übrigens, die im Podcast sogar mehrfach aber eher kleinlaut eingeräumt wird – besteht die sichtbarste Aktivität der Initiative bislang darin, sich über die Arbeit anderer zu empören. Immerhin arbeitet man inzwischen an einer eigenen Webseite und plant in zwei Monaten das nächste Treffen. Das ist ein Anfang.

Aber vielleicht zeigt gerade dieser Kontrast am deutlichsten, wie leicht es ist, Journalismus  von außen zu kritisieren – und wie viel schwieriger es ist, ihn tatsächlich zu machen. Eine Herausforderung, an der sich auch die Podcast-Gastgeber regelmäßig versuchen – mit überschaubarem Ergebnis. Statt selbst einen Beitrag zur Medienvielfalt zu leisten, wird halt lieber die Leistung und vor allem die Meinung anderer kritisiert – ist ja auch einfacher.


[Gruß vom Herausgeber] Liebe Leserin, lieber Leser, schön, dass Sie bis zum Ende durchgehalten haben. Meinungsbeiträge spiegeln immer nur die Ansichten des jeweiligen Autors wider – nicht die der gesamten Redaktion. Mein Anliegen – und das unserer Redaktion – ist es, in gekennzeichneten Meinungsbeiträgen wie diesem Denkanstöße zu geben. Ob Sie zustimmen, ablehnen oder irgendwo dazwischenstehen: Wenn ein Kommentar neue Perspektiven eröffnet oder auch nur zum Nachdenken anregt, haben wir unsere Aufgabe erfüllt.

„Denken ist schwer, darum urteilen die meisten.“ (C. G. Jung)
Bitte denken Sie mehr. Ihr Heiko Pohlmann

17. März 2026 0 Kommentare
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Mutter mit

Bundesgesundheitsministerin Warken begrüßt Nachbesserungen beim Hebammenvertrag

von Hasepost Redaktion 17. März 2026

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat die Nachbesserungen am umstrittenen Hebammenhilfevertrag als positives Signal bewertet. Sie sieht in der nun gefundenen Einigung einen Beleg für die Handlungsfähigkeit der gemeinsamen Selbstverwaltung im Gesundheitswesen.

Warken lobt Einigung der Selbstverwaltung

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat die Änderungen am Hebammenhilfevertrag begrüßt. „Die Einigung auf eine Änderung zum Hebammenhilfevertrag ist eine gute Nachricht und zeigt die Handlungsfähigkeit der Selbstverwaltung“, sagte Warken der „Rheinischen Post“ (Mittwochsausgabe).
Nach Angaben der Ministerin sei der jetzt erzielte Kompromiss Ergebnis intensiver Gespräche zwischen den Beteiligten. „In verschiedenen Gesprächen habe ich mich davon überzeugen können, dass beide Seiten an tragfähigen Lösungen im Sinne einer guten Geburtshilfe interessiert sind“, so die Ministerin gegenüber der „Rheinischen Post“.

Dank an Hebammen und Beteiligte

Warken hob in diesem Zusammenhang besonders das Engagement der beteiligten Akteure hervor. „Ich danke allen Beteiligten für das zielorientierte Engagement und allen Hebammen für ihren Einsatz an der Seite der Frauen, Kinder und Familien“, fügte Warken laut „Rheinischer Post“ hinzu.

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17. März 2026 0 Kommentare
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Panzer vor Volkswagen Osnabrück

Neue Hoffnung für Volkswagen Osnabrück? Niederländer prüfen Panzerbau im Fledder

von Heiko Pohlmann 17. März 2026

Für das VW-Werk in Osnabrück zeichnet sich womöglich eine neue Perspektive ab: Der Rüstungskonzern KNDS – bei vielen Projekten auch Partner von Rheinmetall – interessiert sich für eine Nutzung von zumindest Teilen des Standorts im Osnabrücker Fledder. Offiziell bestätigt ist das bislang nicht.

Wie der NDR unter Berufung auf Unternehmenskreise berichtet, laufen bereits seit längerer Zeit Gespräche über einen möglichen Einstieg von KNDS bei Volkswagen in Osnabrück. Demnach könnte sich der Konzern in Teilen des ehemaligen Karmann-Werks einmieten. Im Raum steht laut NDR eine mögliche Produktion von Transportpanzern.

KNDS arbeitet in vielen Projekten zusammen mit Rheinmetall

Die Entwicklung ist auch deshalb bemerkenswert, weil sich frühere Überlegungen mit dem Rüstungsunternehmen Rheinmetall bereits zerschlagen hatten. Erst in der vergangenen Woche hatte Rheinmetall eine Übernahme des Osnabrücker VW-Werks ausgeschlossen. Damit richtet sich der Blick nun auf KNDS. Die Niederländer kooperieren bei zentralen Großprojekten eng mit dem Rüstungskonzern aus Düsseldorf. In Partnerschaften und Joint Ventures werden Kampfpanzer (Leopard 2), Schützenpanzer (Puma), Radpanzer (Boxer, Schakal) und zukünftige Kampfpanzerprojekte (MGCS/Leopard 3) gebaut und entwickel.

Eine VW-Sprecherin sagte dem NDR, dass es fortlaufend Gespräche mit Industrieunternehmen über die Zukunft des Werkes gebe. Darunter seien auch Unternehmen aus dem Verteidigungsbereich.

Rund 2.300 Beschäftigte am Standort Osnabrück bangen um ihre Arbeitsplätze

Für den Standort ist die Zukunftsfrage von besonderer Bedeutung. Im Werk Osnabrück arbeiten rund 2.300 Beschäftigte. Zugleich steht fest, dass die Produktion des T-Roc Cabrio im Sommer 2027 ausläuft. Der Betriebsrat und die IG Metall hatten sich in der Vergangenheit wiederholt nicht zu Spekulationen über die Zukunft des Werkes äußern wollen.

17. März 2026 0 Kommentare
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Afghanistan (Archiv)

Pakistanischer Luftangriff auf Kabul: Taliban melden 400 Tote

von Hasepost Redaktion 17. März 2026

Bei einem pakistanischen Angriff auf die afghanische Hauptstadt Kabul sind nach Angaben der Taliban rund 400 Menschen getötet und etwa 250 weitere verletzt worden. Getroffen wurde demnach auch eine Entzugsklinik für Drogenabhängige, deren Beschuss Pakistan jedoch bestreitet. Pakistan verweist stattdessen auf Angriffe gegen militärische Ziele und terroristische Infrastruktur und führt seit dem 21. Februar regelmäßig Angriffe in Afghanistan durch.

Hohe Opferzahlen nach Angriff auf Kabul

Nach Angaben der Taliban-Regierung sind bei einem pakistanischen Angriff auf die afghanische Hauptstadt Kabul rund 400 Menschen getötet worden. Etwa 250 Personen seien zudem verletzt worden, teilte die Taliban-Regierung am Dienstag mit.
Bei dem Angriff war eine Entzugsklinik für Drogenabhängige getroffen worden. Pakistan bestreitet allerdings, die Einrichtung ins Visier genommen zu haben. Stattdessen habe man „militärische Einrichtungen“ sowie „Infrastruktur zur Unterstützung von Terroristen“ angegriffen.

Serie pakistanischer Angriffe seit Februar

Pakistan führt seit dem 21. Februar regelmäßig Angriffe gegen Ziele in Afghanistan durch. Hintergrund sind Terroranschläge in Islamabad, Bajaur und Bannu, für die Pakistan die afghanischen Taliban verantwortlich macht. Am 27. Februar hatte Pakistan den „offenen Krieg“ gegenüber Afghanistan erklärt.

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Überraschungssäckchen "Freudestreuer" Osnabrück / Foto: Lilli Würdemann

So zaubert „Freudestreuerin“ Kira den Menschen in Osnabrück ein Lächeln ins Gesicht

von Lilli Würdemann 17. März 2026

Die Osnabrückerin Kira versteckt nun schon seit Juni 2025 kleine Überraschungssäckchen in den verschiedenen Stadtteilen Osnabrücks, um fremden Menschen ein breites Lächeln und einen schönen Tag schenken zu können. Die bunten Säckchen verbreiten dabei symbolisch Farbe im manchmal so tristen Alltag.

So funktioniert das Projekt „Freudestreuer“

Da sie das Projekt „Freudestreuer“ neben ihrer Arbeit als Erzieherin auf die Beine stellt, werden die kleinen Überraschungssäckchen immer wieder spontan in der Stadt verteilt. „Gerade zum Beispiel verteile ich sogar täglich die kleinen Säckchen, das variiert jedoch immer wieder. Es kommt ganz darauf an, wie viel Zeit ich habe“, erklärt die Osnabrückerin, die anonym bleiben möchte, beim Gespräch in der HASEPOST-Redaktion.

Glückliche Finderinnen und Finder der kleinen Geschenke finden neben variierenden Kleinigkeiten auch selbstgeschriebene Sprüche und eine kleine Karte mit einem QR-Code, der zum Instagram-Kanal des Projekts führt. „Ich sage immer, das Säckchen findet den Gewinner“, betont Kira. So erzählt sie, dass zwar viele Gewinnerinnen und Gewinner die auf Instagram veröffentlichten Tipps zur Standortsuche nutzen, jedoch auch immer wieder Menschen gewinnen, die das Projekt vorher noch nicht kannten. Der QR-Code dient dann zur Einordnung des Geschenks und bietet gleichzeitig die Möglichkeit, eine Rückmeldung dazulassen.

Freude sollte nie verloren gehen

Kira selbst beschreibt ihr Projekt als „Schenken mit Message“. Auch sie sieht immer wieder, dass man die Freude allzu oft im Alltag vergisst. So gerate vor allem in diesen Zeiten die Freude und Zuversicht des Öfteren abhanden, wenn man die Nachrichten aus der Welt schaue und nur noch Negatives vor Augen habe. Diese Freude und Zuversicht möchte die Osnabrückerin anderen Menschen zurückgeben. Ihr Projekt soll zeigen, dass man trotz der vielen schrecklichen Dinge in der Welt immer Menschen im Umfeld etwas Nettes bereiten kann. „Der Gedanke hinter meinem Projekt ist es auch, Menschen dazu zu animieren, aktiv ihr Umfeld positiv zu verändern. Dabei sollte jeder das auf seine eigene Weise versuchen, also so wie eben das Herz schlägt“, findet Kira.

Projekt erfreut immer mehr Menschen

Das Projekt zeigt immer wieder große Erfolge, die ihr persönlich sehr nahe gehen. Am schönsten war für sie eine Rückmeldung einer Gewinnerin, die ihr eine sehr emotionale und lange Dankesnachricht per Instagram geschickt hat. „Die Gewinnerin berichtete mir, dass sie das Geschenk mit Tränen in den Augen und einem Lächeln im Gesicht entgegengenommen hat. Mein Spruch hat sie dabei in schwierigen Zeiten sehr glücklich gemacht“, erinnert sich die Erzieherin. Aber auch manche Männer bedanken sich manchmal bei ihr mit einem kurzen „Hab’s gefunden!“, erzählt Kira schmunzelnd.

Spruch im Überraschungssäckchen / Foto: Lilli Würdemann

Projekt wird größtenteils selbst finanziert

Finanziert wird das Projekt größtenteils von Kira selbst, auch wenn manchmal Geschäfte aus der Region auf sie zukommen und Kleinigkeiten für ihre Überraschungen spenden. Andere Geschäfte oder Marken bieten ihr ebenfalls verschiedene Inhalte für ihre Überraschungssäckchen. Im Gegenzug dazu stellt Kira diese Marken auf ihrem Instagram-Kanal vor. Die Unterstützung in den sozialen Medien wächst nämlich mit inzwischen über 3.200 Followern auf Instagram täglich. Die Osnabrückerin erzählt aber auch, dass sie große Unterstützung von ihrer Familie, von Freunden oder auch Arbeitskolleginnen erhält.

„Freudestreuer“ soll den Menschen als Projekt im Kopf bleiben, nicht als Gesicht

Auch wenn schon einige aus dem engsten Vertrautenkreis von Kiras Nebenbeschäftigung als „Freudestreuerin“ Osnabrücks wissen, möchte sie anonym bleiben. „Das Projekt und die wichtige Botschaft dahinter soll im Mittelpunkt stehen“, betont sie. Zudem ist es ihr wichtig, dass das Überraschungssäckchen weiterhin die Gewinnerinnen und Gewinner findet. Wenn sie anonym in der Stadt unterwegs ist, kann sie dies weiterhin sicherstellen, da sie unbemerkt die Überraschungen verteilen kann.

Mysteriöser Osnabrückerin bleibt Anonymität wichtig

Kiras Projekt erregte zuletzt öfter Aufmerksamkeit in den Medien. So zuletzt am 15. März bei der Sendung „Hallo Niedersachsen“ im NDR. Ihr selbst fällt diese Aufmerksamkeit teils noch schwer, gesteht sie. „Auch in diesen Presseterminen tritt man ein Stück weit aus der Anonymität raus“, erzählt sie. Kira selbst wird dabei noch einmal mehr bewusst, wie wichtig ihr aber die Anonymität des Projekts ist.

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Europäischer Gerichtshof

EuGH schränkt Kündigungen nach Kirchenaustritt in Einrichtungen ein

von Hasepost Redaktion 17. März 2026

Eine katholische Einrichtung in Deutschland darf einem Mitarbeiter nicht allein wegen eines Kirchenaustritts kündigen, ohne strenge Voraussetzungen zu erfüllen. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschied, dass eine solche Kündigung nur zulässig ist, wenn die Anforderung, der Kirche anzugehören, „wesentlich, rechtmäßig und gerechtfertigt“ ist und Tätigkeit sowie Ethos der Einrichtung dies rechtfertigen. Im konkreten Fall geht es um eine Beraterin der Katholischen Schwangerschaftsberatung, deren Kündigung nun vom Bundesarbeitsgericht überprüft werden muss.

EuGH verlangt strenge Voraussetzungen für Kündigung

Eine katholische Einrichtung kann einem Mitarbeiter nicht ohne Weiteres kündigen, weil er aus der Kirche ausgetreten ist. Eine solche Kündigung sei nur dann gerechtfertigt, wenn die Anforderung, nicht aus der Kirche auszutreten, „wesentlich, rechtmäßig und gerechtfertigt“ sei, entschied der Europäische Gerichtshof (EuGH). Zudem müsse die Art der Tätigkeit und das Ethos der Einrichtung berücksichtigt werden.

Fall einer Beraterin der Katholischen Schwangerschaftsberatung

Der konkrete Fall betrifft eine Beraterin der Katholischen Schwangerschaftsberatung in Deutschland, die aus der Kirche austrat. Die Einrichtung hatte ihr daraufhin gekündigt, obwohl sie auch nicht-katholische Mitarbeiter beschäftigte. Die Luxemburger Richter teilten mit, dass die Zugehörigkeit zur Kirche nicht als wesentliche Anforderung für die Tätigkeit einer Schwangerschaftsberaterin angesehen werden könne, wenn die Einrichtung selbst nicht-katholische Personen für die gleiche Tätigkeit beschäftige.

Rolle des Bundesarbeitsgerichts

Das Bundesarbeitsgericht muss nun entscheiden, ob die Kündigung gerechtfertigt war. Der Gerichtshof wies darauf hin, dass die Katholische Schwangerschaftsberatung darlegen müsse, dass die Gefahr einer Beeinträchtigung ihres Ethos oder ihres Rechts auf Autonomie wahrscheinlich und erheblich sei, damit die Anforderung tatsächlich als notwendig und verhältnismäßig erachtet werden könne (C-258/24).

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Goldbarren (Archiv)

AfD fordert kompletten Rücktransport deutscher Goldreserven nach Deutschland

von Hasepost Redaktion 17. März 2026

Die AfD will sämtliche deutschen Goldreserven aus dem Ausland nach Deutschland holen und hat dazu einen Antrag mit dem Titel „Deutsches Staatsgold vollständig nach Deutschland holen“ vorbereitet. Vertreter von SPD und Union kritisieren den Vorstoß und verweisen auf die aus ihrer Sicht sinnvolle Diversifizierung der Bestände und die Vorteile einer Lagerung im Ausland.
Die AfD fordert die Bundesregierung auf, sämtliche deutsche Goldreserven aus dem Ausland nach Deutschland zurückzubringen. Einen entsprechenden Antrag mit dem Titel „Deutsches Staatsgold vollständig nach Deutschland holen“ will die AfD-Fraktion am Mittwoch in den Deutschen Bundestag einbringen, wie der „Tagesspiegel“ berichtet.

AfD begründet Forderung mit Sicherheitsaspekten

In dem Antrag heißt es, Gold sei ein wichtiger psychologischer und materieller Stabilitätsgarant. Staatsgold müsse „zwingend vollständig in inländisch-deutschen Tresoren gelagert sein“. Der Schritt sei erforderlich und überfällig, um die Eigentümerschaft, Verfügbarkeit und Handlungsfähigkeit sicherzustellen.
„In Krisen- oder Spannungsfällen kann der physische Zugriff auf im Ausland gelagertes Gold beispielsweise durch Sanktionen blockiert werden“, heißt es weiter in dem sechsseitigen Antrag. Zudem behauptet die AfD, dass man auch der EU oder den USA nicht mehr sicher vertrauen könne, weil sie in jüngster Zeit darüber diskutiert oder damit begonnen hätten, ausländisches Staatsvermögen einzuziehen.
Als Belege führt die AfD EU-Überlegungen über ein Einfrieren und Konfiszieren russischer Vermögen sowie Trumps Pläne zur Kontrolle Venezuelas Öleinnahmen an. Zudem verknüpft die AfD die Sicherheit der Goldreserven mit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. „Falls etwa die deutsche Regierung einmal mit der Bezahlung von US-Waffenlieferungen in die Ukraine im Rückstand sein sollte, könnte die USA durchaus eine Art `Verrechnung` mit deutschem Gold fordern und auch durchsetzen“, heißt es in dem Antrag. Die Amerikaner könnten den zu zahlenden Betrag einfach in Form des Wertes in Gold einbehalten.

Kritik von SPD und Union

Frauke Heiligenstadt
Auch Fritz Güntzler

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Frankfurter Börse

Dax fällt nach Ölpreissprung – EZB unter Zinsdruck

von Hasepost Redaktion 17. März 2026

Der Dax ist am Dienstagmorgen mit leichten Verlusten in den Handel gestartet. Belastet wurde der Leitindex vor allem durch einen deutlichen Anstieg des Ölpreises und die damit verbundene Unsicherheit an den Märkten. Analysten sehen die zunehmende Volatilität und den Druck auf die Europäische Zentralbank (EZB) als zentrale Faktoren für die aktuelle Entwicklung.
Gegen 9:30 Uhr wurde der Dax mit rund 23.505 Punkten berechnet und lag damit 0,3 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Eon, RWE und Zalando, am Ende Brenntag, Rheinmetall und Qiagen.

Ölpreisanstieg dämpft Stimmung am Aktienmarkt

Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank, führte den nachlassenden Optimismus auf die Entwicklung am Rohstoffmarkt zurück. Der Optimismus, der den Dax gestern steigen ließ, werde durch einen nächtlichen Ölpreisanstieg zunichtegemacht, sagte Stanzl laut Consorsbank. „Schnäppchenjäger mögen ein Auge auf den Markt geworfen haben, doch ein Einstieg bleibt angesichts der stark erhöhten Volatilität riskant.“ Kursgewinne könnten je nach geopolitischer Nachrichtenlage in Minutenschnelle wieder verloren sein, so Stanzl weiter.
„Ohne den Beweis, dass die Eskorte der Tanker durch die Straße von Hormus sicher gelingen kann, bleiben Kursgewinne auf Sand gebaut. Die hohe Volatilität wirkt weiter in beide Richtungen, ohne klare Tendenz.“ Hinzu komme die Sorge, dass der Druck auf die EZB zu vorschnellen Zinsanhebungen als Reaktion auf steigende Ölpreise führen könnte, sagte Stanzl laut Consorsbank.

Druck auf die EZB und „rhetorischer Drahtseilakt“

Der Druck auf die EZB, die Zinsen zu erhöhen, wächst. „Es gibt fundamentale Unterschiede zwischen dem aktuellen Konflikt und der Energiekrise des Jahres 2022“, so Stanzl laut Consorsbank. Es sei daher nicht wahrscheinlich, dass sich die EZB zu vorschnellen Handlungen hinreißen lasse.
„Die EZB kann den Druck jedoch nicht leugnen, und die Sitzung am Donnerstag wird sicherlich zu einem rhetorischen Drahtseilakt werden. Christine Lagarde wird wohl ihre Einschätzung, die Geldpolitik sei `gut positioniert`, gegen eine deutlich vorsichtigere Haltung austauschen.“ Mehr als diese verbale Anpassung sei nicht zu erwarten. „Für Zinsanhebungen, wie sie gefordert werden, ist es noch viel zu früh“, sagte der Analyst laut Consorsbank.

Euro schwächer, Ölpreis deutlich höher

Die europäische Gemeinschaftswährung zeigte sich am Dienstagmorgen etwas schwächer. Ein Euro kostete 1,1493 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8701 Euro zu haben.
Der Ölpreis stieg unterdessen stark. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 103,80 US-Dollar; das waren 3,5 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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17. März 2026 0 Kommentare
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Commerzbank-Tower (Archiv)

Verdi warnt: Unicredit-Commerzbank-Fusion gefährdet über 10.000 Jobs

von Hasepost Redaktion 17. März 2026

Die Gewerkschaft Verdi warnt vor einem möglichen massiven Arbeitsplatzabbau im Zuge einer Übernahme der Commerzbank durch die italienische Großbank Unicredit. Nach Einschätzung der Gewerkschaft könnten deutlich über 10.000 Stellen bei der Commerzbank unter Druck geraten, vor allem in zentralen Bereichen und Servicegesellschaften. Zudem sieht Verdi Risiken für Arbeitsplätze im Filialnetz und bei der bereits zum Unicredit-Konzern gehörenden Hypovereinsbank.

Verdi befürchtet Abbau von mehr als 10.000 Stellen

Der Gewerkschaft Verdi zufolge hätte eine mögliche Übernahme der Commerzbank durch Unicredit gravierende Konsequenzen für die Belegschaft. Jan Duscheck, Bundesfachgruppenleiter Bankgewerbe bei Verdi, sagte der „Bild“ (Dienstagsausgabe): „Bei Bankenfusionen werden fast immer Doppelstrukturen abgebaut“. Aus Sicht der Gewerkschaft sei daher ein weitreichender Stellenabbau zu erwarten. „Wir gehen deshalb davon aus, dass deutlich über 10.000 Arbeitsplätze bei der Commerzbank unter Druck geraten könnten“, so Duscheck gegenüber der „Bild“ (Dienstagsausgabe).
Besonders im Fokus stehen nach Verdi-Einschätzung zentrale Funktionen des Konzerns. Als besonders gefährdet gelten Verwaltung, IT und Backoffice. „Vor allem wären Tausende Stellen in den Zentralen in Frankfurt und München betroffen sowie in den Servicegesellschaften“, sagte Duscheck der „Bild“ (Dienstagsausgabe).

Risiken auch im Filialnetz und bei der Hypovereinsbank

Über die zentralen Bereiche hinaus warnt Verdi auch vor möglichen Folgen im Filialnetz. Dort könne es zu Überschneidungen kommen, wenn Standorte zusammengelegt würden. Nach Angaben der Gewerkschaft sind potenziell auch Arbeitsplätze bei der Hypovereinsbank betroffen, die bereits zum Unicredit-Konzern gehört.

Scharfe Kritik an Unicredit-Chef Orcel

Deutliche Kritik richtet Verdi an Unicredit-Chef Andrea Orcel. Duscheck warf ihm im Gespräch mit der „Bild“ (Dienstagsausgabe) vor: „Andrea Orcel handelt weiterhin unkalkulierbar und spielt mit dem Vertrauen der Beschäftigten – aber auch mit dem Vertrauen der deutschen Wirtschaft.“

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17. März 2026 0 Kommentare
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Christian Licher, Geschäftsführer CL Inneneinrichtungen GmbH & Co. KG, führte WIGOS-Geschäftsführer Peter Vahrenkamp und Andrea Frosch vom WIGOS-UnternehmensService durch die neue Produktionsstätte / Foto: Sandra Joachim-Meyer

Warum die WIGOS den neuen Produktionsstandort von CL Inneneinrichtungen in Bad Iburg besuchte

von Hasepost 17. März 2026

Wo vor wenigen Jahren noch freie Fläche war, steht heute eine moderne Produktionshalle mit 2.280 Quadratmetern Nutzfläche. Rund fünf Millionen Euro sind in den Neubau der CL Inneneinrichtungen GmbH & Co. KG in Bad Iburg geflossen. Seit August 2025 wird am neuen Standort gearbeitet – Anlass genug für die WIGOS Wirtschaftsförderung des Landkreises Osnabrück, sich vor Ort ein Bild zu machen und mit dem Unternehmer über weitere Pläne zu sprechen.

Wohlbefinden der Unternehmen in der Region ist wichtig

„Es ist nicht alltäglich, dass eine Tischlerei auf der grünen Wiese und dann auch noch in dieser Größenordnung neu baut“, staunt WIGOS-Geschäftsführer Peter Vahrenkamp beim Besuch des neuen Standorts. Die Dimensionen seien beeindruckend. Umso mehr freue es ihn, dass man das Vorhaben bei Planung und Umsetzung habe unterstützen können. „Uns ist wichtig, Rückmeldungen aus den Unternehmen zu bekommen. Wir haben ein großes Interesse daran, dass sich die Betriebe hier wohlfühlen und investieren.“

Weg zum Unternehmer verläuft nicht immer leicht

Der Weg zum Unternehmer verlief für Geschäftsführer Christian Licher zunächst nicht geradlinig. 2012 gründete der Tischlermeister und Betriebswirt die CL Inneneinrichtungen GmbH & Co. KG. Zuvor war er bereits im Nebengewerbe selbstständig tätig: „Wir haben damals im Keller angefangen, auf 150 Quadratmetern“, erinnert er sich. Später pachtete er eine Halle seines ehemaligen Arbeitgebers. Die räumlichen Möglichkeiten blieben aber begrenzt. Am alten Standort fehlten Büroräume, Lagerflächen und Entwicklungsmöglichkeiten. „Das war nicht zukunftsfähig.“

Entscheidung zum Kauf des Grundstückes wurde nicht leichtfertig getroffen

Die entscheidende Wendung kam bei einem Unternehmerfrühstück in Bad Iburg. Dort erfuhr Christian Licher von einem Grundstück, das zum Verkauf stand. „Es war nicht optimal geschnitten, ein Spitzwinkel, eigentlich schwierig zu bebauen.“ Trotzdem griff er 2019 zu. Der Bebauungsplan ließ eine gewerbliche Nutzung zu. „So eine Entscheidung trifft man nicht leichtfertig. Ich habe lange mit meiner Familie beraten. Das ist eine Entscheidung für Generationen. Wenn so ein Projekt startet, sind fünf Lebensjahre weg.“

Trotz Corona-Pandemie blieb das Unternehmen flexibel

Dann kam die Corona-Pandemie. Der Umsatz im Messebau, einem weiteren Standbein des Unternehmens, brach ein, sodass mit dem Neubau erst einmal abgewartet wurde. In dieser Zeit konnte das Unternehmen sehr flexibel reagieren und in anderen Aufgabenbereichen tätig sein. Rund 40 Prozent des Umsatzes erzielt der Spezialist für Messebau und Objekteinrichtungen mit großen Stammkunden aus dem Landkreis. Fokussiert ist das Unternehmen auf die komplette Abwicklung von Messeständen. „Aufgebaut werden die Stände dort, wo sie gebraucht werden: an großen und kleinen Messestandorten in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, deutschlandweit und auch im europäischen Ausland.“ Wichtig ist dem Handwerksunternehmen die langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Stammkunden aus der Region: „Je besser es den Unternehmen geht, desto mehr Aufträge bekommen wir.“ Hinzu kommen private Kundinnen und Kunden, die individuelle, hochwertige Inneneinrichtungen nach Maß nachfragen. 

Neubau großer Schritt in die Zukunft des Unternehmens

Mit Unterstützung der WIGOS ging es mit dem Bau der Produktionsstätte voran. Über das GRW-Förderprogramm (Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“) wurde das Unternehmen finanziell unterstützt. Den ersten Anstoß zur Förderung hatte Andrea Frosch vom WIGOS-UnternehmensService gegeben: „Mit dem Neubau erweitert die Tischlerei ihre Fertigungstiefe und steigert ihre Unabhängigkeit und Wettbewerbsfähigkeit. Das ist eine gute Investition in die Zukunft.“ So investierte Licher unter anderem in neue CNC-Technik und eine digitale Arbeitsvorbereitung, wodurch sich Abläufe effizienter gestalten und Projekte präziser planen lassen.

Ein wichtiger Faktor, um den Betrieb zukunftsgerecht aufzustellen, ist das Thema Nachhaltigkeit. Auf dem Hallendach wurde eine Photovoltaikanlage mit 474 kWp installiert. Ein Teil der Leistung wird selbst genutzt, der Rest ins Netz eingespeist. Zusätzlich wurde ein Stromspeicher mit 30 kWh Kapazität integriert. „An guten Tagen brauchen wir keinen Strom von außen“, erläutert der Geschäftsführer. Für die Wärme sorgt eine Hackschnitzelheizung, die mit Holzresten aus der eigenen Produktion betrieben wird. Ergänzt wird das System durch eine Hallenheizung aus Hochleistungs-Deckenstrahlplatten, welche die acht Meter hohe Halle mühelos energiesparend erwärmen. „Selbst wenn ein Tor aufgeht, bleibt die Wärme im Baukörper.“ 

Unternehmen möchte weiter wachsen

Heute beschäftigt das Unternehmen zwölf Mitarbeiter, darunter drei Auszubildende. Der Fachkräftenachwuchs wird bewusst im eigenen Haus ausgebildet. Gleichzeitig sucht das Unternehmen weitere Fachkräfte, etwa für die Arbeitsvorbereitung. „Wir wollen weiter wachsen“, betont Christian Licher. Für die WIGOS ist das Projekt ein Beispiel dafür, wie sich Handwerksbetriebe mit langfristiger Planung und öffentlicher Unterstützung weiterentwickeln können. Für Geschäftsführer Christian Licher ist es vor allem eines: „Ein Schritt, um das Unternehmen dauerhaft auf solide Beine zu stellen.“

17. März 2026 0 Kommentare
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