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Kampfjets fangen Flugzeug über Trumps Anwesen ab

Kampfjets fangen Flugzeug über Trumps Anwesen ab

von Redaktion Hasepost Videonews 30. März 2026


Ein ziviles Flugzeug ist am Wochenende in die Flugverbotszone über dem Anwesen Mar-a-Lago

Während des Abfangmanövers setzten die Kampfjets Leuchtraketen ein, um die Aufmerksamkeit des Piloten zu erregen und mit ihm zu kommunizieren. Diese Raketen verbrennen vollständig und stellen keine Gefahr für Menschen am Boden dar, wie Norad erklärte. Die genauen Umstände des Vorfalls, einschließlich der Anzahl der eingesetzten Kampfjets und der Art des zivilen Flugzeugs, blieben jedoch unklar. Wie der Stern berichtet, verbringt Trump viele Wochenenden in Mar-a-Lago, insbesondere in den Wintermonaten.

Sicherheitslücken bei Trumps Anwesen aufgedeckt

Seit Trumps Rückkehr ins Präsidentenamt im vergangenen Jahr hat Norad bereits mehrere ähnliche Vorfälle gemeldet, die alle glimpflich ausgegangen sind. Dennoch wirft der aktuelle Vorfall Fragen zu den Sicherheitsstandards rund um Trumps Anwesen auf. Erst im Februar dieses Jahres war es einem Mann gelungen, in den Sicherheitsbereich der Anlage einzudringen. Er wurde von Sicherheitskräften erschossen, wie der Spiegel berichtet. Der Mann soll eine Schusswaffe und einen Benzinkanister bei sich gehabt haben.

Wiederholte Vorfälle trotz hoher Sicherheitsvorkehrungen

Bereits im September 2024 hatte es einen ähnlichen Vorfall gegeben, bei dem ein bewaffneter Mann in der Nähe von Trumps Golfplatz entdeckt und später festgenommen wurde. Diese Zwischenfälle zeigen, dass es trotz der umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen immer wieder zu Sicherheitslücken kommen kann. Die genauen Umstände des aktuellen Vorfalls werden derzeit noch untersucht. Das US-Militär hat bisher keine weiteren Details zu dem Einsatz der Kampfjets oder dem zivilen Flugzeug bekannt gegeben.

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30. März 2026 0 Kommentare
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Tankstelle am

Linke kritisiert Verzögerung bei neuer Tankstellen-Preisregelung

von Hasepost Redaktion 30. März 2026

Die Linke hat das verzögerte Inkrafttreten der neuen Preisregel für Tankstellen scharf kritisiert, während der Tankstellenverband (TIV) die Maßnahme ausdrücklich begrüßt. Streitpunkt ist vor allem der spätere Starttermin der Regelung, die nach einer Intervention des Wirtschaftsministeriums erst am Mittwoch und nicht bereits am Samstag wirksam wird.

Linke kritisiert Verzögerung und Symbolpolitik

Die wirtschaftspolitische Sprecherin Janine Wissler (Die Linke) bemängelte gegenüber der „Rheinischen Post“ (Dienstag) den aus ihrer Sicht widersprüchlichen Kurs der Bundesregierung. „Erst konnte es mit der vermeintlichen Entlastung nicht schnell genug gehen, und dann wird kurz vor Schluss doch nochmal auf die Bremse getreten“, sagte sie der Zeitung. „Das passt leider ins Bild dieser Symbolpolitik.“
Nach Ansicht von Wissler sorgt die neue Regelung zwar für mehr Klarheit an den Zapfsäulen, bleibt aber beim wichtigsten Punkt wirkungslos. „Die neue Regel selbst führe zwar zu mehr Transparenz. „Für spürbar niedrigere Spritpreise werden sie aber nicht sorgen“, so Wissler, wie die „Rheinische Post“ berichtet. Statt auf Preisregeln zu setzen, müsse an anderer Stelle angesetzt werden: „Solange diese Extragewinne nicht abgeschöpft werden, fehlt jeder Anreiz, die Preise wirklich zu senken. Deshalb braucht es endlich eine Übergewinnsteuer, die diese Krisengewinne begrenzt und an die Menschen zurückgibt“, sagte Wissler der „Rheinischen Post“.
Eigentlich hätte die geplante Maßnahme nach den bisherigen Planungen bereits am Samstag in Kraft treten können. Nach einer Intervention des Wirtschaftsministeriums kommen die neuen Preisregeln nun jedoch erst am Mittwoch zur Anwendung.

Tankstellenverband spricht von „schärfstem Schwert“

Der Tankstellenverband TIV bewertet die neue Preisregelung dagegen positiv. Sprecher Herbert Rabl sagte der „Rheinischen Post“: „Wir bekommen das schärfste Schwert, das gegen die Mineralölkonzerne gezogen werden kann. Und zwar in einer Reformgeschwindigkeit, die ich nicht für möglich gehalten hatte.“
Zugleich mahnte Rabl laut „Rheinischer Post“ zur Beobachtung der Wirkung der neuen Vorgaben. „Wir müssen jedoch genau beobachten, ob das Gesetz wie vorgesehen funktioniert. Wenn der Markt funktioniert, dann werden wir nach der Preisfestlegung um 12 Uhr einen Preiskampf nach unten sehen, der sich gewaschen hat“, sagte er. Rabl führte weiter aus: „Wenn nicht, dann wissen wir, dass der Markt dysfunktional ist. Dann gibt es ein stillschweigendes Kartell der Mineralölkonzerne.“

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30. März 2026 0 Kommentare
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Russischer Öltanker erreicht Kuba mit Trumps Billigung

Russischer Öltanker erreicht Kuba mit Trumps Billigung

von Redaktion Hasepost Videonews 30. März 2026


Trotz US-Blockade: Russischer Tanker liefert Öl nach Kuba mit Trumps Zustimmung.

Ein russischer Öltanker mit etwa 730.000 Barrel Rohöl ist auf dem Weg nach Kuba und soll die Insel bis Dienstag erreichen. Diese Lieferung erfolgt mit der ausdrücklichen Billigung von US-Präsident Donald Trump, obwohl die USA eine aggressive Wirtschaftsblockade gegen Kuba aufrechterhalten. Die Blockade hat zu weitverbreitetem Leid unter der kubanischen Bevölkerung geführt, darunter landesweite Stromausfälle und ein zusammengebrochener öffentlicher Nahverkehr. Die Ankunft des Tankers könnte vorübergehend Erleichterung bringen, doch Trump stellte die langfristige Wirkung infrage und bezeichnete Kuba unter der Führung von Präsident Miguel Díaz-Canel als ‚am Ende‘.

Tanker vor Kuba erwartet – USA geben grünes Licht

Wie die Frankfurter Rundschau berichtet, befindet sich der Tanker bereits vor der Ostspitze Kubas und wird in der Hafenstadt Matanzas erwartet. Kubanische Staatsmedien haben die Ankunft des Schiffes bestätigt, während kubanische Regierungsvertreter bisher keine Stellungnahme abgegeben haben. Trump bestätigte während einer Presseunterrichtung an Bord der Air Force One, dass dem Tanker die Weiterfahrt gestattet werde.

Trump blockt Vorwürfe ab – Kuba-Deal bleibt möglich

Er betonte, er habe keinerlei Einwände, unabhängig von der Herkunft des Schiffs, und wies den Vorschlag zurück, dieser Schritt würde dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zugutekommen. Die Lieferung erfolgt nur wenige Tage, nachdem Trump auf einem Investitionsforum in Miami gesagt hatte, ‚Kuba ist als Nächstes dran‘. Diese Aussage zog er jedoch schnell zurück und forderte das Publikum auf, so zu tun, ‚als hätte ich das nicht gesagt‘. Gleichzeitig hat die Trump-Regierung in den vergangenen Wochen diplomatische Gespräche mit kubanischen Vertretern aufgenommen.

Kuba verhandelt mit USA gegen Treibstoffkrise

Díaz-Canel hat bestätigt, dass Verhandlungen im Gange sind, um eine Konfrontation zu vermeiden. Kuba leidet unter schweren Treibstoffengpässen und wirtschaftlichen Verwerfungen, die durch den Ausfall von Öllieferungen aus Venezuela noch verschärft werden. In einem Gespräch mit NBC, über das auf X berichtet wurde, sagte Kubas stellvertretender Außenminister Carlos Fernández de Cossío Domínguez: ‚Die USA, die mächtigste Nation der Welt, mussten fast sieben Jahrzehnte darauf verwenden, zu versuchen, das System der [kubanischen] Regierung zu zerstören, und sind dennoch gescheitert.‘

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Urkundenübergabe (v.l.n.r.) Stiftungsbotschafter Michael Hartmann, Swantje Burmester, Franziska Walter / Foto: Lea Thiemann

Gute Nachricht des Tages: Patenschaftsprogramm „Balu und Du“ mit 1.000 Euro gefördert

von Hasepost 30. März 2026

Individuelle Förderung für Grundschulkinder: Das Osnabrücker Mentoringprogramm „Balu und Du – Mentoring auf Zeit. Wirkung fürs Leben.“ erhält 1.000 € Preisgeld von der Town & Country Stiftung. Im Rahmen ihres nun schon 12. Stiftungspreises fördert die Town & Country Stiftung bundesweit Projekte der Kinder- und Jugendhilfe. 

Ehrenamtliche Partnerschaften schaffen persönliche Entwicklung und Bildungserfolge über das Programm hinaus

Seit 2002 übernehmen Studierende der Universität Osnabrück ehrenamtlich Patenschaften für Osnabrücker Grundschulkinder, die im Alltag besondere Unterstützung benötigen. Seien es schulische Herausforderungen, das Erlernen von Deutsch als Zweitsprache, belastete Familiensituationen oder mangelnde Integration im Klassenverband, die Kinder werden ganz individuell von einem Mentor begleitet und unterstützt. Über mindestens ein Jahr hinweg finden wöchentliche Treffen zwischen Schulkind und Pate statt, während welchen sie Freizeit gemeinsam sinnvoll gestalten, Ausflüge unternehmen oder Alltägliches erledigen wie gemeinsam zu Kochen oder zu Backen. Das 1:1 Mentoring ermöglicht, individuell auf die Wünsche, Bedarfe und Themen des einzelnen Kindes einzugehen – und das mit Erfolg. Die positiven Wirkungen für die persönliche Entwicklung und Bildungserfolge zeichnen sich nicht nur während der Programmteilnahme, sondern noch Jahre im Anschluss ab.

Mit dem Preisgeld der Town & Country Stiftung kann „Balu und Du“ die 1:1 Treffen um Gruppenaktionen erweitern, bei denen neue Kontakte und Integration gefördert werden. Außerdem werden Spiel- und Lernmaterialien sowie Koch- und Backutensilien angeschafft, um die Treffen der Mentoren und Kinder zu bereichern.

Stiftungsbotschafter lobt das Projekt und die Teilnehmenden

Stellvertretend für die Stiftung übergab Stiftungsbotschafter Michael Hartmann, Hausbauberater bei der Massivhaus Meyer GmbH & Co. KG, die Urkunde und lobte das Engagement der Studierenden: „Mit Ihrem herzerwärmenden Projekt leisten Sie hier in Osnabrück einen echten Beitrag zu Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit. Sowohl die Grundschulkinder als auch die Mentor:innen profitieren auf persönlicher und intellektueller Ebene von den wöchentlichen Treffen und den Verbindungen, die dabei entstehen. Dieses Engagement unterstützen und würdigen wir sehr gern mit dem Town & Country Stiftungspreis.“

Verbindungen über Generationen hinweg

Seit der Gründung 2002 wurden am Standort der Universität Osnabrück mehr als 1.900 Mentorate initiiert und nachhaltige Wirkung für die Beteiligten geschaffen. „Balu und Du verbindet verschiedene Generationen und ermöglicht ein voneinander und miteinander Lernen – wir sind stolz auf das, was wir bereits erreichen konnten und freuen uns, dieses Projekt auch mit Hilfe der Town & Country Stiftung weiter verstetigen zu können“, betont Swantje Burmeister, Koordinatorin des Programms an der Uni Osnabrück.

Über den Town & Country Stiftungspreis

Seit 2013 steht der Town & Country Stiftungspreis für Chancengleichheit und Gemeinschaft. Deutschlandweit unterstützt die Stiftung dieses Jahr 300 Projekte mit jeweils 1.000 €, um die wertvolle, oft ehrenamtliche Arbeit für sozial, geistig oder körperlich benachteiligte Kinder und Jugendliche zu fördern. Zwölf besonders herausragende Projekte werden im Rahmen der Town & Country Stiftungsgala am 9. Mai 2026 mit zusätzlichen 5.000 € ausgezeichnet. Eine unabhängige Jury wählt die Projekte aus.

Erstmalig wird auf der Town & Country Stiftungsgala auch ein Sonderpreis vergeben. Unter dem Motto „Jung trifft Alt – Begegnung, die verbindet“ werden zwei Projekte, die auf kreative Weise intergenerative Begegnung stiften und Austausch zwischen Kindern, Jugendlichen und älteren Menschen ermöglichen, mit 10.000 € auf dem 1. Platz und 5.000 € auf dem 2. Platz gefördert.

Town & Country Stiftung

„Mensch sein heißt verantwortlich sein“ – diesem Leitsatz folgt die gemeinnützige Town & Country Stiftung seit ihrer Gründung durch das Unternehmerpaar Gabriele und Jürgen Dawo im Jahr 2009. Neben der Förderung der Kinder- und Jugendhilfe engagiert sich die Stiftung für unverschuldet in Not geratene Bauherren und Eigentümer von zu Wohnzwecken selbstgenutzten Einfamilienhäusern, für Bildungsprojekte im Bereich Natur- und Umweltbildung, für Kunst und Kultur sowie für bürgerschaftliches Engagement.

30. März 2026 0 Kommentare
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Ahmed al-Scharaa

Merz sagt Syrien Wiederaufbauhilfe und Rückkehr syrischer Flüchtlinge zu

von Hasepost Redaktion 30. März 2026

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat dem syrischen Präsidenten Ahmed al-Scharaa beim Besuch in Berlin umfassende Unterstützung beim Wiederaufbau Syriens zugesagt. Im Mittelpunkt des Treffens stand ein gemeinsames Arbeitsprogramm, das die Rückkehr von Syrern aus Deutschland und den wirtschaftlichen Wiederaufbau in Syrien ermöglichen soll.

Gemeinsames Arbeitsprogramm für Wiederaufbau und Rückkehr

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) erklärte nach dem Treffen am Montag, dass beide Seiten in den vergangenen Wochen ein umfassendes Konzept erarbeitet hätten. „Wir haben in den letzten Wochen ein ehrgeiziges gemeinsames Arbeitsprogramm für Wiederaufbau und Rückkehr ausgearbeitet, das nun in die Umsetzung geht“, sagte Merz nach dem Gespräch mit dem syrischen Präsidenten Ahmed al-Scharaa in Berlin. Man arbeite gemeinsam daran, dass Syrer aus Deutschland in ihre Heimat zurückkehren können.
Nach den Worten von Merz wird die Bundesregierung die syrische Regierung beim Wiederaufbau in vielfältiger Weise unterstützen. „Die Bundesregierung unterstützt die syrische Regierung dabei, mit ihrem Fachwissen, mit Beratung, auch mit Institutionen, wieder aufzubauen und Voraussetzungen für wirtschaftliches Wachstum in Syrien zu schaffen“, sagte er. Zur Umsetzung des Arbeitsprogramms sei die Einrichtung einer gemeinsamen Taskforce beschlossen worden, deren Arbeit rasch aufgenommen werden solle. Es werde schon in wenigen Tagen eine entsprechende Delegationsreise nach Syrien geben.

Appell an ein inklusives „neues Syrien“

Bundeskanzler Merz verband die Zusagen zum Wiederaufbau mit politischen Erwartungen an das künftige Syrien. Er rief Präsident Ahmed al-Scharaa dazu auf, im Land Platz für alle Bevölkerungsgruppen zu schaffen. Merz betonte, im neuen Syrien müsse es Raum für alle Syrer geben, ungeachtet ihrer Religion, ihrer ethnischen Zugehörigkeit und ihres Geschlechts. Gewalt gegen Minderheiten und Andersdenkende müsse der Vergangenheit angehören.
Gleiches gelte für die terroristische Bedrohung, die über Jahre von Syrien ausgegangen sei, so Merz. In diesem Zusammenhang würdigte er das Engagement des syrischen Präsidenten. „Ich weiß, wie engagiert sie auch dafür eintreten und dies auch bereits erfolgreich getan haben“, fügte Merz hinzu.

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Evonik Industries

Evonik-Chef Kullmann soll Vertrag in Krisenphase verlängern

von Hasepost Redaktion 30. März 2026

Der Evonik-Chef Christian Kullmann steht vor einer erneuten Verlängerung seines Vertrags. Aufsichtsratsvorsitzender Bernd Tönjes begründet dies mit der Notwendigkeit von Stabilität und Kontinuität in einer als kritisch beschriebenen Phase für den Chemiekonzern. Zugleich zeigt sich Tönjes unzufrieden mit der Börsenbewertung von Evonik und stellt eine Neubesetzung im Vorstand bis Juni in Aussicht.

Stabilität an der Konzernspitze

Der Vorstandsvorsitzende des Chemiekonzerns, Christian Kullmann, steht vor einer erneuten Verlängerung seines Vertrags. „In einer solch kritischen Phase wie derzeit sind Stabilität und Kontinuität nicht zu unterschätzen“, sagte der Evonik-Aufsichtsratsvorsitzende Bernd Tönjes dem „Handelsblatt“ (Dienstagausgabe) mit Blick auf die Führung des Konzerns. Kullmanns Vertrag endet 2027, im Sommer wird das Kontrollgremium über die Verlängerung entscheiden.

Unzufriedenheit mit dem Börsenwert

Mit dem Börsenwert von Evonik zeigte sich Tönjes unzufrieden. „Der Aktienkurs spiegelt das Potenzial von Evonik nicht wider. Aber das liegt nicht am Management, sondern an externen Rahmenbedingungen“, sagte er dem „Handelsblatt“. Tönjes ist Chef der RAG-Stiftung, die 46 Prozent der Anteile hält und Deutschlands vermögensstärkste private Stiftung ist. Bis Juni will der Evonik-Aufsichtsrat zudem die seit Herbst 2025 vakante Position des Finanzvorstands neu besetzen. „Für die anstehende Phase brauchen wir einen krisenerprobten und robusten Manager, der viel Erfahrung in Umbruchsituationen mitbringt“, beschrieb Tönjes die Anforderungen im „Handelsblatt“.

RAG-Stiftung unterstützt neue Dividendenpolitik

Die RAG-Stiftung steht hinter der neuen Dividendenpolitik von Evonik, die faktisch auf eine Kürzung hinausläuft. „Die RAG-Stiftung wird kein Problem haben, die niedrigeren Einnahmen aus der Evonik-Dividende zu ersetzen“, sagte Tönjes dem „Handelsblatt“. „Wir haben uns ein großes Stück unabhängig von Evonik gemacht, unser Portfolio diversifiziert und von einem schwierigen Marktumfeld gelernt.“ Jetzt werde man „mehr und mehr zu einer ,normalen Investorin`“.

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Ahmed al-Scharaa

Syriens Übergangspräsident verspricht in Berlin stärkeren Minderheitenschutz

von Hasepost Redaktion 30. März 2026

Der syrische Interimspräsident Ahmed al-Scharaa hat bei seinem Besuch in Berlin bekräftigt, sich für die Rechte von Minderheiten in seinem Land einsetzen zu wollen. Nach einem Treffen mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) im Kanzleramt betonte er den Anspruch auf Rechtsstaatlichkeit und die Sicherung von Rechten in der Verfassung. Merz begrüßte die Aussagen und zeigte sich zuversichtlich, dass die angekündigten Schritte in Syrien umgesetzt werden können.

Al-Scharaa verspricht stärkere Rechte für Minderheiten

„Wir sind sehr divers in Syrien“, sagte Ahmed al-Scharaa am Montag nach dem Treffen mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) im Kanzleramt. Alle sollten ihre Rechte bekommen. „Und wir wollen, dass wir die Rechtsstaatlichkeit vertiefen, dass in der Verfassung alle ihre Rechte gesichert bekommen.“ In der Region lebe man seit Tausenden von Jahren zusammen und wolle nach dem Sturz des Assad-Regimes wieder zu einer „guten Form des Zusammenlebens“ kommen. Als Beispiel nannte al-Scharaa ein Dekret zu den Rechten der Kurden in Syrien. „Wir erkennen auch ihr kulturelles Erbe an“, so der Präsident.

Merz lobt Verständigung mit kurdischen Kräften

Merz begrüßte diese Aussagen. Es sei gut, dass sich al-Scharaa mit den kurdischen Bevölkerungsteilen in Syrien verständigen konnte. Zudem sei der Prozess aktuell im Gang, die kurdischen Streitkräfte in die syrischen Streitkräfte zu integrieren. Merz unterstützte auch die Aussage des Präsidenten, dass es in Syrien nur ein Gewaltmonopol beim Staat geben soll. „Das ist exakt das, was auch unsere Vorstellung von Rechtsstaat und Gewaltenteilung ausmacht“, so Merz. „Natürlich gibt es hier noch viele Aufgaben zu leisten, aber ich bin zuversichtlich, dass auch aus den Worten, die ich von ihm gehört habe, genau diese Rechte für Minderheiten und auch für religiöse Minderheiten in Syrien realisiert werden.“

Vom Milizführer zum Interimspräsidenten

Al-Scharaa ist seit Ende Januar 2025 Interimspräsident von Syrien. Zuvor hatte er als Anführer des syrischen Milizbündnisses Haiʾat Tahrir asch-Scham (HTS) den Sturz des Assad-Regimes erreicht. Als HTS-Anführer war er ein gesuchter Terrorist, ihm werden teilweise heftige Kriegsverbrechen vorgeworfen. Seit seinem Amtsantritt gibt er sich aber als gemäßigter Anführer, der sich dem Westen annähern will. Die Sicherheitslage in Syrien bleibt aber insbesondere für Angehörige von Minderheiten angespannt.

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Gesundheits-Kommission legt

Kommission schlägt Reformpaket zur Stabilisierung der GKV-Beiträge vor

von Hasepost Redaktion 30. März 2026

Die Finanzkommission Gesundheit hat ihren ersten Bericht zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) vorgelegt. Der am Montag in Berlin präsentierte Bericht enthält 66 Empfehlungen, die ab 2027 wirksam werden sollen und auf eine langfristige Sicherung der Finanzlage der GKV abzielen. Die Vorschläge reichen von Einsparungen mit potenziell positiven Effekten auf die Versorgungsqualität bis hin zu Maßnahmen mit unsicheren oder möglicherweise negativen Auswirkungen auf Zugang und Verteilungsgerechtigkeit.

Umfangreicher Empfehlungskatalog der Kommission

Die Finanzkommission Gesundheit unterteilt ihre Empfehlungen in drei Kategorien: Einsparungen oder Einnahmen mit positiven Auswirkungen auf die Qualität der Versorgung, neutrale Maßnahmen sowie Einsparungen oder Einnahmen, die mit unsicheren oder potenziell negativen Auswirkungen auf die Qualität der Versorgung, den Zugang oder die Verteilungsgerechtigkeit einhergehen könnten.
In der ersten Kategorie empfiehlt die Kommission unter anderem die schrittweise Einführung eines obligatorischen Zweitmeinungsverfahrens für mengensensible Eingriffe. Damit sollen bei bestimmten Behandlungen zusätzliche ärztliche Einschätzungen verpflichtend eingeholt werden.
Zu den neutral eingestuften Maßnahmen zählt der Bericht beispielsweise die Streichung der Vergütungsregelungen für TSVG-Konstellationen. Zudem werden in dieser Kategorie die Abschaffung der beitragsfreien Ehegattenversicherung, eine Erhöhung der Tabaksteuer und der Alkoholsteuer sowie die Einführung einer gestaffelten Steuer auf zuckergesüßte Erfrischungsgetränke genannt.
Als Maßnahme der dritten Kategorie führt die Kommission unter anderem die Beendigung der Vollfinanzierung von Erprobungsstudien durch die GKV an. Hier sieht der Bericht potenzielle Risiken für die Qualität der Versorgung oder den Zugang zu bestimmten Leistungen.

Warnung vor Milliardenloch in der GKV

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) bezeichnete die Lage der gesetzlichen Krankenversicherung als ernst. Ohne entschlossenes Handeln drohe ein „historisches Finanzdefizit der Krankenkassen von über 40 Milliarden Euro im Jahr 2030“, sagte Warken laut Bundesgesundheitsministerium.
Die Kommission habe „zentrale Kostentreiber und strukturelle Herausforderungen identifiziert und Maßnahmen zur Stabilisierung der Beitragssätze formuliert“, so Warken weiter. Grundlage der Empfehlungen ist eine aktuelle Finanzprojektion der GKV.
Nach Berechnungen der Kommission beläuft sich die bestehende Finanzlücke der GKV im Jahr 2027 auf über 15 Milliarden Euro. Bis 2030 könnte diese Lücke auf über 40 Milliarden Euro ansteigen. Das Bundesgesundheitsministerium werde die Vorschläge des Berichts „zügig prüfen und ein Gesetzgebungsverfahren einleiten, um die Finanzsituation der GKV ab 2027 zu stabilisieren“, kündigte Warken an.

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Donald Trump

Trump droht Iran mit Zerstörung von Energieinfrastruktur

von Hasepost Redaktion 30. März 2026

US-Präsident Donald Trump hat seine Drohung gegen den Iran erneuert, bei einer anhaltenden Blockade der Straße von Hormus die iranische Energieinfrastruktur anzugreifen. In einer Erklärung auf seinem Kurznachrichtendienst Truth Social stellte er eine Eskalation der Militäroperationen in Aussicht, sollte eine Einigung mit der Regierung in Teheran nicht „in Kürze“ zustande kommen.

Trump droht mit Angriff auf Energieinfrastruktur

US-Präsident Donald Trump schrieb am Montag bei seinem Kurznachrichtendienst Truth Social, „Die Vereinigten Staaten von Amerika führen ernsthafte Gespräche mit einer neuen, vernünftigeren Regierung, um unsere Militäroperationen im Iran zu beenden“. Es seien „große Fortschritte“ erzielt worden, erklärte er weiter auf Truth Social.
Für den Fall, dass „in Kürze“ keine Einigung erzielt werde und die Straße von Hormus blockiert bleibe, stellte Trump laut Truth Social drastische Schritte in Aussicht. Die US-Streitkräfte würden ihren „Aufenthalt“ im Iran damit beenden, dass sie „alle Kraftwerke, Ölquellen und die Insel Kharg und möglicherweise alle Entsalzungsanlagen in die Luft jagen und vollständig auslöschen“, so Trump auf Truth Social.

Begründung mit Vergeltung für frühere Taten

Nach den Worten des US-Präsidenten seien diese Ziele bislang absichtlich noch nicht „angetastet“ worden. Die von ihm angedrohten Attacken wären laut Truth Social Vergeltung für die vielen Soldaten, „die der Iran während der 47-jährigen `Terrorherrschaft` des alten Regimes abgeschlachtet und getötet hat“, fügte Trump hinzu.

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Tankstelle (Archiv)

Inflation in Deutschland steigt im März deutlich auf 2,7 Prozent

von Hasepost Redaktion 30. März 2026

Die Inflation in Deutschland hat im März spürbar angezogen. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamts stiegen die Verbraucherpreise binnen Jahresfrist um 2,7 Prozent, nachdem im Februar lediglich ein Plus von 1,9 Prozent verzeichnet worden war. Wesentlicher Treiber waren dabei die deutlich gestiegenen Energiepreise, während die sogenannte Kerninflation stabil blieb.

Inflationsrate zieht deutlich an

Vor dem Hintergrund des Krieges im Nahen Osten hat der jährliche Anstieg der Verbraucherpreise in Deutschland im März wieder deutlich an Fahrt aufgenommen. Die Inflationsrate wird voraussichtlich 2,7 Prozent betragen, teilte das Statistische Bundesamt am Freitag mit. Im Februar hatte die Teuerung nur bei 1,9 Prozent gelegen. Gegenüber dem Vormonat haben sich die Verbraucherpreise im dritten Monat des Jahres voraussichtlich um 1,1 Prozent erhöht.

Kerninflation bleibt stabil

Die deutlich aussagekräftigere Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, oftmals auch als Kerninflation bezeichnet, lag unterdessen voraussichtlich wie in den beiden Monaten zuvor bei 2,5 Prozent. Damit liegt sie erstmals seit langem niedriger als der Gesamtindex.

Energie treibt Preise, Nahrungsmittel legen moderat zu

Die Energiepreise waren im März um 7,2 Prozent höher als im Vorjahresmonat – dies ist der erste Anstieg bei Energie seit Dezember 2023. Der Preisauftrieb bei Nahrungsmitteln lag unterdessen bei 0,9 Prozent. Die Preise für Dienstleistungen stiegen um 3,2 Prozent.

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30. März 2026 0 Kommentare
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