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Patient mit

DGB-Chefin attackiert Gesundheitsreform und Profit-Konzerne scharf

von Hasepost Redaktion 3. April 2026

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) kritisiert die Reformvorschläge der Finanzkommission Gesundheit als ungeeignet und inhaltlich widersprüchlich. DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi bemängelt fehlende Klarheit über das Ziel der Bundesregierung und warnt vor einseitigen Leistungskürzungen statt grundlegender Strukturreformen.

DGB-Chefin bezweifelt Schlüssigkeit der Reformideen

Die Finanzkommission Gesundheit hat der Bundesregierung 66 konkrete Empfehlungen für Reformen vorgelegt, stößt damit beim DGB jedoch auf deutliche Skepsis. Yasmin Fahimi sagte dem „Tagesspiegel“: „Die Reformvorschläge sind nicht in sich schlüssig und homogen.“ Die Vielzahl der Vorschläge spiegele nach ihrer Einschätzung „sehr unterschiedliche Sichtweisen“ wider und lasse offen, ob die Bundesregierung „einfach nur Leistungskürzungen“ oder echte Strukturveränderungen wolle. Für grundlegende Reformen müsse die Bundesregierung „bereit sein, sich mit Lobbygruppen anzulegen“, sagte Fahimi laut „Tagesspiegel“.

Sparpotenzial vor allem im Gesundheitswesen gesehen

Beim Sparen sieht Fahimi entscheidende Unterschiede zwischen Gesundheitswesen und Pflege. „Wir sind eine alternde Gesellschaft, weswegen ich bei der Pflege wenig Sparpotenzial sehe“, sagte die DGB-Vorsitzende dem „Tagesspiegel“. Im Gesundheitsbereich hingegen griffen nach ihrer Darstellung „Private-Equity-Konzerne in den Geldbeutel jedes gesetzlich Versicherten“. Diese Unternehmen kauften nicht nur Krankenhäuser, sondern zunehmend auch Arztpraxen auf. In solchen Praxen seien die Mediziner bei „milliardenschweren Konzernen angestellt“. Die Abrechnung falle dort im Schnitt „zehn Prozent höher pro Patient“ aus als bei niedergelassenen Ärzten. Sie fragte, wie das sein könne.

Forderung nach Begrenzungen für renditeorientierte Anbieter

Fahimi forderte Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) zu klaren Vorgaben für renditeorientierte Akteure im Gesundheitswesen auf. „Die Regierung muss den Profit-Unternehmen im Gesundheitswesen strikte Begrenzungen vorgeben“, sagte Fahimi dem „Tagesspiegel“. Sie erwarte, „dass Frau Warken gegen diese weltweit agierenden Konzerne endlich tätig wird“. Mittelfristig müsse die Versorgung nach ihren Vorstellungen „allein als Non-Profit-System aufgebaut“ sein.
Die hohe Inanspruchnahme ärztlicher Leistungen in Deutschland bewertet Fahimi nicht als überzogen. Dass Menschen in Deutschland jährlich rund neunmal einen Arzt aufsuchen, hält sie nicht für übertrieben. „Das tun die ja aber nicht als Freizeitersatz“, sagte sie dem „Tagesspiegel“.
Die DGB-Chefin plädierte zudem für einen Ausbau integrierter Strukturen im Gesundheitswesen. „Deutschland sollte konsequent Gesundheitszentren mit verschiedenen Fachärzten ausbauen.“ Versorgung „aus quasi einer Hand“ helfe Patienten und senke gleichzeitig Kosten, sagte Fahimi dem „Tagesspiegel“.

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3. April 2026 0 Kommentare
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Osterfeuer

Diese 23 öffentlichen Osterfeuer hat die Stadt Osnabrück genehmigt

von Hasepost 3. April 2026

Die Stadt Osnabrück hat 23 beantragte öffentliche Osterfeuer genehmigt. Darüber hinaus gibt es noch 5 weitere öffentliche Osterfeuer, die auf Grund der ausschließlichen Verwendung von Kaminholz genehmigungsfrei sind. Genehmigungs- und anzeigefrei sind auch kleine Lagerfeuer in Feuerschalen oder -körben auf privaten Grundstücken, soweit Kaminholzscheite zum Einsatz kommen.

Öffentliche Osterfeuer finden unter klaren Regeln statt

Für die der Öffentlichkeit zugänglichen genehmigten Osterfeuer gibt es klare Regeln: Die maximale Grundfläche beträgt 25 Quadratmeter bei einer Aufschichthöhe von maximal 4 Metern. Es darf lediglich Gehölz- und Strauchschnitt aufgeschichtet werden. Der Astdurchmesser darf dabei maximal 15 cm betragen. Aus Tierschutzgründen ist das Brennmaterial einen Tag vor dem Abbrennen noch einmal komplett umzuschichten. Zu Gebäuden und Wäldern sind je nach genehmigter Brennplatzgröße Mindestabstände von bis zu 50 Metern einzuhalten, bei Einzelbäumen und Hecken sowie öffentlichen Verkehrsflächen betragen die Mindestabstände grundsätzlich 15 Meter. Die Feuer dürfen nur abgebrannt werden, wenn die Windstärke dies zulässt und keine konkrete Waldbrandgefahr besteht. Die Genehmigungsbescheide enthalten entsprechende Bedingungen.

Liste der öffentlichen Osterfeuer online abrufbar

Wer wissen möchte, wo im Stadtgebiet der Öffentlichkeit zugängliche Osterfeuer genehmigt wurden, findet eine entsprechende Liste und einen Lageplan im Internet. Die Polizei und Feuerwehr werden über die genehmigten Osterfeuer informiert. Wer verbotenerweise Osterfeuer abbrennt, muss mit einer Anzeige und einem Bußgeldbescheid rechnen.

3. April 2026 0 Kommentare
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"Blitzer" an der Pagenstecherstraße kurz vor der Umweltstiftung

Blitzer und Radarkontrollen in Osnabrueck am Freitag, 3. April 2026

von Redaktion HASEPOST.de 3. April 2026

Auch heute, am 3. April 2026, sind in Osnabrück wieder einige Blitzer unterwegs – die Standorte wurden von aufmerksamen Lesern der *Hasepost* gemeldet. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte also besser nicht zu schnell unterwegs sein.

Blitzerstandorte und Geschwindigkeitskontrollen heute in Osnabrück:

  • Aktiver mobiler Blitzer, A33
  • Blitzer-Anhänger, Pagenstecherstraße
  • Kurt-Schumacher-Damm
  • Osnabrück, Herrenteichswall
  • Osnabrück, L88

Die Standorte der Geschwindigkeitskontrollen können sich täglich ändern. Kontrollen werden an wechselnden Stellen in ganz Osnabrück durchgeführt. Eine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben besteht nicht.

Wenn Sie im Stadtgebiet Osnabrück einen mobilen „Blitzer“ entdecken, schicken Sie uns einfach eine kurze Info per Mail an blitzer@hasepost.de.
Am besten mit genauer Ortsangabe (Straße + Richtung) und, wenn möglich, mit Uhrzeit. Ein Foto ist nicht notwendig, aber hilfreich. Wir prüfen jede Einsendung redaktionell, bevor sie online geht oder bei HASERADIO gesendet wird.

Warum wir über Geschwindigkeitskontrollen informieren.

Hier finden Sie die aktuellen Blitzer-Standorte für den Landkreis Osnabrück.

Angaben aktualisiert am 03.04.2026 um 23:30.

3. April 2026 0 Kommentare
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Johann Wadephul

Deutschland erwägt Beitrag zum Schutz von Seewegen im Nahen Osten

von Hasepost Redaktion 3. April 2026

Außenminister Johann Wadephul (CDU) hat einen möglichen Beitrag Deutschlands zur Absicherung der Seehandelswege im Nahen Osten in Aussicht gestellt. Er knüpfte eine Beteiligung jedoch an das Ende des militärischen Konflikts und das Vorliegen völkerrechtlicher Voraussetzungen. Zugleich äußerte Wadephul die Erwartung, dass die USA ihren Militäreinsatz gegen den Iran in absehbarer Zeit beenden werden.
Außenminister Johann Wadephul (CDU) sprach sich in den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben) für eine Öffnung der Seehandelsrouten im Nahen Osten aus. „Wir haben – wie die USA und andere – ein Interesse daran, dass die Handelswege im Persischen Golf und im Roten Meer wieder geöffnet werden“, sagte der CDU-Politiker den Blättern der Funke-Mediengruppe. „Und natürlich sind wir prinzipiell bereit, uns an einer Absicherung der Seewege zu beteiligen.“

Debatte um möglichen Bundeswehreinsatz

Auf die Nachfrage, ob er von einem Einsatz der Bundeswehr spreche, verwies Wadephul laut Funke-Mediengruppe auf laufende Gespräche mit Partnerstaaten. Über den Beitrag spreche man „mit einer größeren Gemeinschaft von Staaten, wenn der militärische Konflikt beigelegt ist und die rechtlichen Voraussetzungen dafür vorliegen“. So weit sei man „bedauerlicherweise noch nicht“.
Wadephul geht nach eigenen Worten davon aus, dass die USA ihren Militäreinsatz gegen den Iran bald beenden werden. „Aus vielen Gesprächen mit den USA haben wir nicht den Eindruck, dass Präsident Trump ernsthaft erwägt, in einen großangelegten und langfristigen Bodeneinsatz hineinzugehen“, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Meine Erwartung ist schon, dass die USA nach Erreichen der militärischen Ziele ihren Einsatz in nicht allzu ferner Zukunft beenden.“

Ziele der US-Regierung und völkerrechtliche Bewertung

US-Außenminister Marco Rubio habe als Ziele „immer die Zerstörung des nuklearen Potenzials, des ballistischen Raketenprogramms und der Marine des Iran“ genannt, führte Wadephul aus. „Ein umfassender Regime-Change gehört nicht dazu.“
Wadephul forderte die US-Regierung zugleich auf, eine völkerrechtliche Beurteilung des Krieges vorzulegen. Washington sei „gefordert, uns umfänglicher zu sagen, was ihre Beurteilung ist“, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Wir erwarten entsprechende Auskünfte nach Ostern.“

Einordnung des iranischen Verhaltens

Der Bundesaußenminister verwies in dem Gespräch darauf, dass sich der Iran über Jahrzehnte völkerrechtswidrig verhalten habe. „Er hat Israel bedroht und Staaten in der Region destabilisiert – auch über die Milizen der Hisbollah, der Huthis und der Hamas. Er hat entgegen den Regeln des Nichtverbreitungsvertrages sein Atomwaffenprogramm vorangetrieben.“ Außerdem sei der Iran international für Terroranschläge und entsprechende Planungen verantwortlich. „Das ist doch der Einstieg in eine völkerrechtliche Diskussion, die wir gemeinsam vertiefen wollen.“
Es sei im deutschen Interesse, den Iran einzuhegen und ihn nicht zu einer größeren Gefahr für die Weltgemeinschaft werden zu lassen, erklärte der CDU-Politiker. „Ob und wie man das militärisch macht und welche Folgen das dann hat, steht auf einem anderen Blatt und ist letztlich eine Entscheidung der USA und Israels. Friedrich Merz hat gesagt: Wenn man uns gefragt hätte, wir hätten es nicht empfohlen. Und jetzt empfehlen wir dringend, eine Verhandlungslösung anzustreben“, so Wadephul in den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

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Computer-Nutzerin (Archiv)

Grünen-Politikerin fordert Recht auf Homeoffice wegen Spritpreisen

von Hasepost Redaktion 3. April 2026

Angesichts stark gestiegener Spritpreise fordert Grünen-Politikerin Ricarda Lang ein Recht auf Homeoffice, um Beschäftigte finanziell zu entlasten. Homeoffice und mobiles Arbeiten sollen nach ihren Vorstellungen überall dort möglich sein, wo dies mit der Tätigkeit vereinbar ist und keine betrieblichen Gründe entgegenstehen.

Forderung nach Recht auf Homeoffice

Grünen-Politikerin Ricarda Lang hat ein umfassendes Recht auf Homeoffice und mobiles Arbeiten angeregt, um Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der aktuellen Situation steigender Kosten zu unterstützen. „Jeder gesparte Tropfen Sprit ist im Moment gut für den Geldbeutel der Bürger“, sagte die ehemalige Parteichefin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben).
Lang betonte, dass insbesondere die stark gestiegenen Kosten für Kraftstoff den Alltag vieler Pendler erheblich verteuerten. Vor diesem Hintergrund sieht sie die Möglichkeit, von zuhause zu arbeiten, als direkte finanzielle Entlastung für zahlreiche Beschäftigte.

Homeoffice als konkrete Entlastung

„Beschäftigte brauchen jetzt ein Recht auf mobiles Arbeiten und Homeoffice überall dort, wo die Tätigkeit es zulässt und keine betrieblichen Gründe entgegenstehen.“ Gerade angesichts steigender Kosten für Sprit und Bahntickets könne Homeoffice viele Beschäftigte ganz konkret entlasten, sagte die Grünen-Politikerin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.
Zugleich machte Lang deutlich, dass Homeoffice nicht für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer realisierbar sei. Klar sei aber auch, dass Arbeiten zuhause in vielen Berufen keine Option sei.

Gezielte Entlastungen und Übergewinnsteuer

„Wer jeden Tag zur Arbeit fahren muss, darf mit den zusätzlichen Belastungen nicht allein gelassen werden“, sagte Lang weiter den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Deshalb braucht es gezielte Entlastungen, finanziert über eine Übergewinnsteuer.“
Wer in der Krise außergewöhnliche Gewinne mache, solle nach den Worten der Grünen-Politikerin ebenfalls einen Beitrag dazu leisten, die Folgen für die Bevölkerung abzufedern.

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Franziska Brantner

Grünen-Chefin: Trump macht USA zum Sicherheitsrisiko für Europa

von Hasepost Redaktion 3. April 2026

Die Grünen-Vorsitzende Franziska Brantner wirft US-Präsident Donald Trump nach dessen jüngster Rede „Gepöbel gegen Nato-Verbündete“ und „Brandstiftung mit den Mitteln der Außenpolitik“ vor. Anlass sind Äußerungen Trumps zum Iran und zu Nato-Staaten, die Brantner als gefährliche Eskalation und Belastung für das transatlantische Bündnis bewertet.

Brantner kritisiert „Politik der Eskalation und Planlosigkeit“

Die Grünen-Vorsitzende Franziska Brantner hat US-Präsident Donald Trump nach dessen jüngster Ansprache scharf angegriffen. „Die Rede von Donald Trump ist Ausdruck einer Politik der Eskalation und Planlosigkeit“, sagte sie dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Freitagausgabe) mit Blick auf dessen Aussagen zum Iran. „Wer offen davon fantasiert, ein Land `in die Steinzeit` zurückzubomben, macht deutlich, dass er außerhalb einer verantwortungsvollen internationalen Ordnung steht. Trumps Tiraden sind keine Strategie. Sie sind Brandstiftung mit den Mitteln der Außenpolitik“, so Brantner gegenüber dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

„Kein Partner mehr – ein Risikofaktor“

„Gleichzeitig zeigt das Gepöbel der vergangenen Tage gegen Nato-Verbündete: Die USA unter Trump sind kein Partner mehr – sie sind ein Risikofaktor“, warnte die Grünen-Chefin im Gespräch mit dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Die transatlantische Partnerschaft wird von ihm nicht gepflegt, sondern mutwillig beschädigt.“

Forderung nach europäischer Handlungsfähigkeit

Zwar bleibe die Nato ein zentraler Pfeiler der deutschen Verteidigung, betonte Brantner. „Aber wir müssen endlich die Fähigkeit entwickeln, im Zweifel eigenständig zu handeln“, sagte sie dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Eine echte europäische Verteidigungsunion ist dafür kein abstraktes Ziel mehr, sondern eine sicherheitspolitische Notwendigkeit.“ Wer jetzt noch zögere, trage Mitverantwortung für das, was folge.
Trump hatte in einer Fernsehansprache erklärt, die USA seien auf dem Weg, alle militärischen Ziele „sehr bald“ zu erreichen. Bis dahin werde es im Iran aber noch heftige Angriffe geben. „Wir werden sie in den nächsten zwei bis drei Wochen extrem hart treffen“, sagte er laut der Fernsehansprache. „Wir werden sie zurück in die Steinzeit versetzen, wo sie hingehören.“ Zuvor hatte der US-Präsident Nato-Länder „Feiglinge“ genannt und mit einem Austritt aus dem Bündnis gedroht.

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Autobahn (Archiv)

Wirtschaftsweise Grimm fordert Tempolimit als Signal in Energiekrise

von Hasepost Redaktion 3. April 2026

Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm hat angesichts der Energiekrise ein Tempolimit vorgeschlagen und es als mögliches Signal für mehr Ernsthaftigkeit im Umgang mit der Lage bezeichnet. Sie warnte vor verzerrenden Eingriffen in die Energiepreise und kritisierte unter anderem Tankrabatte, Preisdeckel und die sogenannte Übergewinnsteuer. Zugleich verwies sie auf deutlich strengere Maßnahmen in vielen Ländern des globalen Südens.

Grimm plädiert für Tempolimit als Signal

Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm, die auch im Aufsichtsrat von Siemens Energy sitzt, schlug in der „Rheinischen Post“ (Freitag) ein Tempolimit vor. „Das wäre kein Schaden – vielleicht sogar ein kluges Signal, damit die Menschen die Situation ernst nehmen“, sagte Grimm der „Rheinischen Post“ (Freitag).
Grimm verwies auf Maßnahmen in anderen Teilen der Welt. „Viele Länder des globalen Südens haben schon einschneidende Maßnahmen umgesetzt wie Homeoffice-Pflicht und Einschränkung der Fahrzeugnutzung. Je mehr wir verbrauchen, desto schlimmer trifft es letztlich diese Länder“, erklärte sie der „Rheinischen Post“ (Freitag).

Kritik an Tankrabatt, Preisdeckeln und Übergewinnsteuer

Von anderen in Deutschland diskutierten Maßnahmen hält Grimm nach eigenen Angaben wenig. „Die Regierung muss die Preise wirken lassen, damit die Energie-Nachfrage sinkt. Tankrabatte und Preisdeckel verzerren die Preise, sie sind der falsche Weg“, sagte sie der „Rheinischen Post“ (Freitag). Auch von der sogenannten „Übergewinnsteuer“ halte sie nichts, so Grimm in der „Rheinischen Post“ (Freitag).

Bewertung der 12-Uhr-Regel an Tankstellen

Mit Blick auf die neue Tankstellen-Regel äußerte Grimm ebenfalls Skepsis. „Die 12-Uhr-Regel ist vermutlich noch das geringste Übel“, sagte die Ökonomin der „Rheinischen Post“ (Freitag). „Das Ganze ist wohl politisch: Die Menschen erwarten, dass man etwas tut – also tut man etwas“, sagte Grimm der „Rheinischen Post“ (Freitag).

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3. April 2026 0 Kommentare
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Mann im

Patientenschützer fordert Verbot kommerzieller Sterbehilfe in Deutschland

von Hasepost Redaktion 3. April 2026

Der Vorsitzende der Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, fordert ein Verbot kommerzieller Sterbehilfe in Deutschland. Er warnt vor einer stark zunehmenden Zahl organisierter, bezahlter assistierter Suizide und kritisiert einen gesellschaftlichen Diskurs, der Pflege und Alter als Last darstelle. Zugleich bemängelt er eine auf Kostengesichtspunkte verengte Debatte über die Finanzierung des Gesundheitssystems, von der aus seiner Sicht vor allem Sterbehilfe-Anbieter profitieren.

Patientenschützer warnt vor wachsendem Markt für Sterbehilfe

Eugen Brysch, Vorsitzender der Stiftung Patientenschutz, hat die Bundesregierung aufgefordert, kommerzielle Sterbehilfe zu verbieten. „Immer mehr Sterbehilfe-Anbieter drängen auf den Markt“, sagte Brysch der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe). „Selbst Bestatter und Ärzte tun sich zusammen und steigen in das Geschäftsmodell der organisierten, bezahlten Selbsttötung ein.“
Nach Darstellung von Brysch gebe es eine deutliche Zunahme entsprechender Angebote. „Schon jetzt werden mindestens 1.300 organisierte assistierte Suizide pro Jahr gezählt“, sagte er der „Rheinischen Post“. „Die Dunkelziffer dürfte aber höher sein, da selbst Einzelunternehmer aktiv sind.“

Forderung nach gesetzlicher Regelung

Der Bundestag sei „dringend aufgefordert, den Profit mit der Selbsttötungs-Assistenz endlich zu verbieten“, so der Patientenschützer gegenüber der „Rheinischen Post“. „Ebenso muss das Handeln des einzelnen Sterbehelfers strafrechtlich in den Blick genommen werden. Er hat zweifelsfrei sicherzustellen, dass der Suizid selbstbestimmt gewünscht wird und die Entscheidung ohne Einfluss sowie Druck seitens Dritter zustande kommt. Eine gesetzliche Regelung aus der Mitte des Parlaments ist überfällig.“
Es gelte aus Sicht von Brysch, mehr Transparenz zu schaffen. „Die Fälle müssen systematisch in der Sterbestatistik erfasst werden. Solche Zuwachsraten in wenigen Jahren sind in Europa beispiellos. Verantwortlich dafür ist auch ein gesellschaftlicher Diskurs, der Pflege und Alter nur noch als Last definiert“, sagte er der „Rheinischen Post“.

Kritik an Gesundheitsdebatte und „Geschäftsmodell mit dem Tod“

Brysch kritisierte darüber hinaus die aktuelle Debatte über die Finanzierung des Gesundheitssystems. „Selbst bei der Finanzreform der Krankenkassen wird ausschließlich über Geld, aber nicht mehr über Inhalte geredet. Bei den Betroffenen, oft betagten Menschen, die nicht akut sterbend sind, kommt eine solche kalte Kostenrechnung an“, sagte er der „Rheinischen Post“.
Nach seinen Angaben führt dies zu Vorteilen für Sterbehilfe-Anbieter. „Davon profitieren vor allem die Selbsttötungsanbieter. Das Geschäftsmodell mit dem Tod spült heute schon jährlich mehr als sechs Millionen Euro in ihre Kassen“, sagte Brysch der „Rheinischen Post“.

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3. April 2026 0 Kommentare
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Ulrike Malmendier

Ökonomin fordert Krisengespräch zwischen Reiche und Habeck

von Hasepost Redaktion 3. April 2026

Die Ökonomin Ulrike Malmendier hat einen Austausch zwischen Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) und ihrem Vorgänger Robert Habeck (Grüne) angeregt. Beide hätten nach ihrer Einschätzung mit vergleichbaren Krisen zu tun, in denen zu wenig voneinander gelernt werde, sagte sie dem „Stern“ und ntv.

Malmendier fordert mehr Dialog über Parteigrenzen hinweg

Die Ökonomin Ulrike Malmendier regt einen direkten Austausch zwischen Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) und deren Vorgänger Robert Habeck (Grüne) an. „Ich würde mir wünschen, dass Frau Reiche und Herr Habeck mal reden würden“, sagte die frühere Wirtschaftsweise dem „Stern“ und zu ntv.
Beide Politiker hätten nach Ansicht Malmendiers mit vergleichbaren Herausforderungen zu tun gehabt. „Die Krisen, mit denen beide konfrontiert sind oder waren, haben erstaunliche Ähnlichkeiten“, sagte Malmendier dem „Stern“ und ntv. Es gehe jeweils um steigende Energiepreise, Unsicherheit und wirtschaftliche Anpassungsprozesse.

„Warum tauscht man sich nicht intensiver aus?“

Aus Sicht von Malmendier wird in Deutschland zu wenig voneinander gelernt. „Warum tauscht man sich nicht intensiver aus?“, fragte die Ökonomin laut „Stern“ und ntv. „Gerade in solchen Situationen wäre es klug, Erfahrungen weiterzugeben, auch über Parteigrenzen hinweg“, sagte Malmendier dem „Stern“ und ntv. Deutschland könne es sich nicht leisten, auf dieses Wissen zu verzichten.

Wechsel im Sachverständigenrat

Malmendiers Amtszeit im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung lief zuletzt aus. In das Gremium wurde stattdessen der österreichische Ökonom Gabriel Felbermayr berufen, der ihr nachfolgt. Dass das Mandat von Malmendier nicht verlängert wurde, hatte Kritik ausgelöst; auch im Rat selbst war die Entscheidung auf Überraschung gestoßen.

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3. April 2026 0 Kommentare
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ICE (Archiv)

Vermummter mit Messer nach Explosion in ICE bei Siegburg festgenommen

von Hasepost Redaktion 2. April 2026

Ein vermummter Mann hat am Donnerstagabend in einem ICE auf der Fahrt von Köln Richtung Frankfurt einen Polizeieinsatz ausgelöst. Nachdem Fahrgäste eine Explosion und starken Rauch meldeten, stoppte die Bundespolizei den Zug außerplanmäßig im Bahnhof Siegburg bei Bonn und nahm den Verdächtigen fest. Zwei Personen sollen leicht verletzt worden sein.
Die Bundespolizei hat am Donnerstagabend einen vermummten Mann in einem ICE auf der Fahrt von Köln in Richtung Frankfurt festgenommen. Gegen 21:00 Uhr wurde der Zug, der bereits mit rund 20 Minuten Verspätung aus Brüssel gekommen war, außerplanmäßig im Bahnhof Siegburg bei Bonn für den Zugriff gestoppt.

Explosion und starker Rauch in Waggon 23

Fahrgäste hatten zuvor gemeldet, dass ein Mann im Waggon 23 etwas explodieren ließ, woraufhin starker Rauch entstand. Ob es sich um einen Böller oder einen anderen Sprengsatz handelte, war zunächst unklar. Zeugen berichteten von einer möglichen Paintball-Granate. Zwei Personen sollen leicht verletzt worden sein.

Festnahme nach Drohung mit Anschlag

Nachdem der ICE den Bahnhof in Siegburg erreicht hatte, durchsuchten die Einsatzkräfte den Zug nach dem vermummten Mann, der zudem mit einem Messer bewaffnet war. Er hatte sich in einer Toilette verschanzt und drohte mit einem Anschlag. Die Beamten konnten die Toilette schließlich öffnen, den Mann überwältigen und festnehmen. Er wurde in Handschellen aus dem Zug gebracht.

Zug komplett untersucht, Weiterfahrt abgesagt

Der Zug wurde am Abend nach möglichen Sprengstoffladungen untersucht, die Weiterfahrt des ICE 19 nach Frankfurt abgesagt.

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2. April 2026 0 Kommentare
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