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Älteres Paar

Studie: Mehrheit der Frührentner will unter Bedingungen weiterarbeiten

von Hasepost Redaktion 31. März 2026

Drei von vier Frührentnern in Deutschland können sich vorstellen, länger zu arbeiten – sofern die Bedingungen stimmen. Das zeigt eine Studie der Uni Wuppertal für die Bertelsmann-Stiftung, über die das „Handelsblatt“ (Mittwochsausgabe) berichtet. Zwar ist die Erwerbsquote der Über-60-Jährigen bereits gestiegen, dennoch sehen die Studienautoren weiterhin eine starke Orientierung zum vorzeitigen Ruhestand.

Studie sieht „Kultur des Frühausstiegs“

Studienleiter Martin Hasselhorn von der Uni Wuppertal verweist laut „Handelsblatt“ auf eine weiterhin vorherrschende Haltung zum frühen Ruhestand: Generell „herrscht aber weiterhin eine `Kultur des Frühausstiegs`“, sagte er. Das müsse aus seiner Sicht nicht so sein, denn lediglich ein Viertel der befragten Frührentner lehne jede Erwerbsarbeit kategorisch ab.
Zugleich habe die Erwerbsquote der Über-60-Jährigen in den vergangenen Jahren bereits deutlich zugenommen, heißt es in der Untersuchung, über die das „Handelsblatt“ berichtet. Die Ergebnisse stammen aus einer Studie der Uni Wuppertal für die Bertelsmann-Stiftung.

Arbeit im frühen Ruhestand kein Randphänomen

Ein Fünftel der befragten Frührentner ist den Studienergebnissen zufolge schon jetzt weiterhin erwerbstätig. Damit sei Arbeit im frühen Ruhestand „keine Randerscheinung, sondern ein quantitativ bedeutsames Phänomen“, so die Studie der Uni Wuppertal für die Bertelsmann-Stiftung, zitiert vom „Handelsblatt“.
Zusätzlich gebe es weiteres Potenzial: 14 Prozent der Frührentner äußerten ganz konkret den Wunsch, wieder erwerbstätig zu sein. Diese Gruppe signalisiert demnach einen klar formulierten Wiedereinstiegswillen.

Großes ungenutztes Potenzial bei passenden Rahmenbedingungen

Weitere 37 Prozent der Befragten wären laut der von der Bertelsmann-Stiftung beauftragten Studie bereit, erneut zu arbeiten – wenn die Rahmenbedingungen passen. Diese Bereitschaft hätten sie jedoch erst auf Nachfrage der Forscher bekundet: „Sie suchen also nicht aktiv nach Arbeit.“, heißt es in der Untersuchung, über die das „Handelsblatt“ berichtet.
Besonders wichtig sei den Frührentnern, dass sie den Umfang und die Zeiten der Arbeit selbst bestimmen können sowie ein angenehmes soziales Umfeld im Job. Diese Präferenzen hebt die Uni Wuppertal in ihrer für die Bertelsmann-Stiftung erstellten Studie hervor, wie das „Handelsblatt“ berichtet.

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31. März 2026 0 Kommentare
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Frankfurter Börse

Dax im Plus, doch Nahost- und Ölrisiken verunsichern Anleger

von Hasepost Redaktion 31. März 2026

Der Dax hat sich am Dienstag nach einem verhaltenen Start bis zum Mittag ins Plus gedreht. Der deutsche Leitindex wurde gegen 12:30 Uhr mit rund 22.725 Punkten berechnet, was einem Anstieg von 0,7 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag entspricht. An der Spitze der Kursliste lagen Rheinmetall, Zalando und die Commerzbank, während BASF, Heidelberg Materials und Fresenius das Ende bildeten.

Dax stabilisiert sich trotz Unsicherheit im Nahen Osten

Nach einem zunächst zögerlichen Handelsbeginn hat sich der Dax bis zum Dienstagmittag in den grünen Bereich vorgearbeitet. Gefragt waren insbesondere die Aktien von Rheinmetall, Zalando und der Commerzbank, während BASF, Heidelberg Materials und Fresenius zu den größten Verlierern zählten.
Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets, verwies auf die anhaltenden geopolitischen Risiken. „Die Anleger trauen dem Braten im Nahen Osten nicht wirklich“, sagte Lipkow laut CMC Markets. „Noch pendeln ihre Gedanken zwischen der Angst, eine Erleichterungsrallye zu verpassen, und den Befürchtungen einer erneuten Eskalation hin und her und halten den Dax auf dem aktuellen Kursniveau fest.“

Inflationssignale aus dem Chemiesektor

Im Fokus steht nach Einschätzung von Lipkow auch die weitere Inflationsentwicklung. Die Frage bleibe, „wann und wie stark sich die gestiegenen Energiepreise auch in den Teuerungsraten aufzeigen werden“. Lipkow verwies auf eine aktuelle Unternehmensreaktion: „Am Montag kündigte Europas größter Chemiekonzern BASF bereits an, vereinzelte Preiserhöhungen wegen der gestiegenen Preise für die Grundprodukte und Rohstoffe vornehmen zu müssen. Der Chemiesektor ist im Hinblick auf die Inflationsentwicklungen sehr sensitiv und dadurch ein guter Indikator.“

Geopolitische Risiken und Rohstoffpreise

Ob der Dax in der laufenden Korrektur seine Tiefststände bereits hinter sich gelassen hat, bleibt nach Ansicht von Lipkow offen. „Dass der Dax seine Tiefstkurse in dieser Korrektur bereits gesehen habe, sei alles andere als sicher“, so Lipkow. „Die militärischen Auseinandersetzungen laufen noch und die Rohölpreise verweilen über dem Kursniveau von 100 US-Dollar. Sollte es trotz aller Verhandlungsbemühungen um einen Waffenstillstand am Ende doch zu einem Bodentruppeneinsatz der USA im Iran kommen, dürften die Karten an der Börse noch einmal neu gemischt werden und Europa dabei sicherlich keinen Trumpf erhalten.“
Die europäische Gemeinschaftswährung zeigte sich am Dienstagmittag etwas fester. Ein Euro kostete 1,1465 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8722 Euro zu haben.
Der Ölmarkt stand ebenfalls im Zeichen weiter steigender Preise. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 115,20 US-Dollar; das waren 2,2 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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31. März 2026 0 Kommentare
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Stau in der Innenstadt, Symbolbild

Vollsperrung der Autobahn A30 nach LKW-Unfall sorgt für Verkehrschaos in Osnabrück

von Hasepost 31. März 2026

Verkehrsteilnehmende müssen derzeit starke Nerven mitbringen: Aufgrund einer Vollsperrung der Autobahn A30 in Richtung Rheine kommt es im Stadtgebiet von Osnabrück zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Wie die Verkehrsgemeinschaft Osnabrück (VOS) über ihren WhatsApp-Kanal mitteilt, ist die Stadt aktuell „extrem voll“, was sich auch massiv auf den Busverkehr auswirkt.

Busse bis zu 40 Minuten verspätet

Demnach führen das erhöhte Verkehrsaufkommen und die Ausweichbewegungen vieler Autofahrer dazu, dass Busse im gesamten Liniennetz mit deutlichen Verspätungen unterwegs sind. Teilweise summieren sich diese auf bis zu 40 Minuten. Die Verkehrsbetriebe rufen Fahrgäste dazu auf, für ihre Wege deutlich mehr Zeit einzuplanen. Trotz der angespannten Lage bemühe man sich, den Betrieb so gut wie möglich aufrechtzuerhalten und die Fahrgäste schnellstmöglich an ihr Ziel zu bringen.

LKW kracht in LKW

Auf der A30 ist am Dienstagmorgen (31. März) ein LKW zwischen den Anschlussstellen Hellern und Sutthausen ungebremst auf einen anderen LKW aufgefahren, der sich im stockenden Verkehr befand. Der Fahrer des auffahrenden Lastwagens wurde laut Polizei lebensgefährlich verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Infolge des Unfalls musste die Autobahn in Richtung Rheine für drei Stunden voll gesperrt und der Verkehr an der Ausfahrt Sutthausen von der Autobahn in die Stadt umgeleitet werden. Auf der A30 staute sich eine Blechlawine auf einer Länge von acht Kilometern zurück bis Natbergen. Der Unfallschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf eine Summe von rund 100.000 Euro.

31. März 2026 0 Kommentare
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Israelische Fahne

Berlin kritisiert israelische Todesstrafe-Gesetz für palästinensische Terroristen

von Hasepost Redaktion 31. März 2026

Die Bundesregierung hat den Beschluss des israelischen Parlaments zur Einführung der Todesstrafe für Terroristen mit deutlichen Worten kritisiert. Regierungssprecher Stefan Kornelius verwies dabei auf die grundsätzliche Ablehnung der Todesstrafe in der deutschen Politik und äußerte besondere Sorge über die mögliche einseitige Anwendung des Gesetzes auf Palästinenser. Das neue Gesetz könne zudem nicht rückwirkend auf die Hamas-Terroristen angewendet werden, die am Massaker am 7. Oktober 2023 beteiligt waren.

Bundesregierung reagiert mit „großer Sorge“

Regierungssprecher Stefan Kornelius erklärte am Dienstag, die Bundesregierung beobachte den am Vortag gefassten Beschluss der Knesset mit erheblichen Vorbehalten. „Verständlicherweise ist Israel nach dem 7. Oktober hart gegen den Terrorismus vorgegangen. Das gestern verabschiedete Gesetz sieht die Bundesregierung aber mit großer Sorge“, sagte Kornelius laut Bundesregierung.
Zum einen verwies Kornelius darauf, dass die Ablehnung der Todesstrafe ein grundsätzliches Merkmal der deutschen Politik sei. Zum anderen hob er hervor, dass sich nach Einschätzung der Bundesregierung aus dem israelischen Beschluss besondere Problemstellungen ergäben.

Sorge vor einseitiger Anwendung des Gesetzes

Kornelius betonte, die Bundesregierung sei „zusätzlich besorgt, dass ein solches Gesetz wohl ausschließlich auf Palästinenser in den palästinensischen Gebieten Anwendung finden würde“. „Deshalb bedauert sie die Entscheidung der Knesset und kann sie nicht gutheißen“, so Kornelius.
Nach dem vorliegenden Gesetzentwurf, der de facto nur Palästinenser betrifft, kann vor zivilen Gerichten in Israel eine Person, die wegen eines terroristisch motivierten Mordes mit dem Ziel der Vernichtung des Staates Israel verurteilt wird, entweder mit der Todesstrafe oder mit lebenslanger Haft bestraft werden.

Keine rückwirkende Anwendung auf Hamas-Terroristen

Aufgrund des Rückwirkungsverbots kann das neue Gesetz jedoch nicht auf Hamas-Terroristen angewendet werden, die am Massaker am 7. Oktober 2023 beteiligt waren.

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31. März 2026 0 Kommentare
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Ahmed al-Scharaa

Expertenrat kritisiert Merz’ Rückkehrpläne für syrische Flüchtlinge

von Hasepost Redaktion 31. März 2026

Der Vorsitzende des Sachverständigenrats für Integration und Migration, Winfried Kluth, warnt vor den Rückkehrplänen von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) für syrische Geflüchtete. Der gemeinsam mit Syriens Präsident Ahmed al-Scharaa geäußerte Wunsch, binnen drei Jahren 80 Prozent der in Deutschland lebenden Syrer in ihre Heimat zurückzuführen, könne falsche Hoffnungen schüren und Ängste verstärken. Kluth verweist auf Unsicherheiten hinsichtlich der Sicherheitslage in Syrien und die weiterhin schwierigen Lebensbedingungen. Zugleich mahnt er, die Interessen der Betroffenen und die Bedürfnisse des deutschen Arbeitsmarktes zu beachten.

„Falsche Erwartungen“ durch politische Rückkehrpläne

Der Vorsitzende des Sachverständigenrats für Integration und Migration Winfried Kluth bewertet die von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und dem syrischen Präsidenten Ahmed al-Scharaa formulierten Rückkehrziele kritisch. Der von Merz gemeinsam mit al-Scharaa geäußerte Wunsch, dass binnen drei Jahren 80 Prozent der in Deutschland lebenden Syrer in ihre Heimat zurückkehren sollten, „weckt falsche Erwartungen und verunsichert die betroffenen Menschen, was vermieden werden sollte“, sagte Kluth dem „Handelsblatt“ (Mittwochsausgabe).
Kluth erkennt zugleich an, dass der politische Wunsch nach einer Rückkehr syrischer Geflüchteter angesichts des nötigen Wiederaufbaus in Syrien nachvollziehbar sei. Der Rückkehrwunsch sei zwar angesichts des nötigen Wiederaufbaus in Syrien verständlich. Solange den Rückkehrenden jedoch keine Gefahren mehr drohten und sie dauerhaft in Sicherheit leben könnten, seien die Voraussetzungen für den humanitären Schutz in der Regel nicht mehr gegeben.

Unsichere Lage und schwierige Lebensbedingungen in Syrien

Ob eine sichere Rückkehr nach Syrien derzeit möglich ist, sei allerdings „schwer zu beurteilen“, so Kluth im „Handelsblatt“. Im Norden und Nordosten Syriens komme es Berichten zufolge weiter zu Gewalt und bewaffneten Auseinandersetzungen. Auch die humanitäre und wirtschaftliche Lage bleibe schwierig. „Viele Häuser und Straßen sind zerstört, und es fehlt an Arbeit und Wohnraum“, so Kluth.


Interessen der Geflüchteten und Arbeitsmarkt im Blick

Der Experte mahnt darüber hinaus, sowohl die Interessen der betroffenen Geflüchteten als auch die Bedürfnisse des deutschen Arbeitsmarktes zu berücksichtigen. „Viele Syrer leben und arbeiten hier gut integriert, ihre Kinder gehen zur Schule“, sagte Kluth dem „Handelsblatt“.

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31. März 2026 0 Kommentare
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Evonik Industries

Evonik-Chef Kullmann fordert pragmatische Reform des EU-Emissionshandels

von Hasepost Redaktion 31. März 2026

Evonik-Vorstandschef Christian Kullmann vollzieht seine jüngste Kehrtwende beim europäischen Emissionshandel und wirbt nun für eine pragmatische Debatte über das System. Gemeinsam mit dem EU-Abgeordneten Peter Liese (CDU) verteidigt er den Emissionshandel in einem Gastbeitrag für das „Handelsblatt“ und fordert Kompromissbereitschaft. Die EU-Kommission will am Mittwoch erste Reformvorschläge zum Emissionshandel vorlegen, die insbesondere die Chemieindustrie betreffen.

Von Abschaffung zu „pragmatischem Handeln“

Christian Kullmann, Vorstandschef von Evonik, hatte Ende November die EU-Kommission noch aufgefordert, den Emissionshandel (ETS) abzuschaffen oder radikal zu reformieren. Nun schlägt er einen anderen Ton an. In einem gemeinsamen Gastbeitrag für das „Handelsblatt“ (Mittwochausgabe) mit EU-Abgeordnetem Peter Liese (CDU) kritisieren beide eine ideologisch geführte Auseinandersetzung um den ETS. „Die einen wollen ihn abschaffen oder radikal umbauen. Wir sagen, wir müssen jetzt pragmatisch handeln und kluge Kompromisse erzielen“, schreiben Kullmann und Liese im „Handelsblatt“.

Reformpläne der EU-Kommission

Parallel zu dem Gastbeitrag arbeitet die EU-Kommission an konkreten Vorschlägen zur Weiterentwicklung des Emissionshandels. Am Mittwoch will Brüssel erste Reformvorschläge vorlegen. Dabei werde die EU-Kommission der Chemieindustrie bei der Anpassung von Benchmarks so weit wie möglich entgegenkommen, berichtet das „Handelsblatt“ (Mittwochausgabe) unter Berufung auf Kommissionskreise. Außerdem werde die EU die Löschung der Zertifikate in der Marktstabilitätsreserve (MSR) ersatzlos streichen, heißt es laut „Handelsblatt“ weiter.

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31. März 2026 0 Kommentare
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Geldautomat in

Inflation im Euroraum steigt im März deutlich auf 2,5 Prozent

von Hasepost Redaktion 31. März 2026

Die Inflation im Euroraum hat im März 2026 deutlich angezogen. Nach Angaben der EU-Statistikbehörde Eurostat stieg die jährliche Teuerungsrate auf 2,5 Prozent, nach 1,9 Prozent im Februar. Vor allem die Energiepreise legten kräftig zu, während sich andere Bereiche leicht abschwächten. Im Monatsvergleich erhöhten sich die Verbraucherpreise im Euroraum um 1,2 Prozent.

Inflation steigt auf 2,5 Prozent

Die jährliche Inflation im Euroraum hat im März 2026 vor dem Hintergrund des Krieges im Nahen Osten deutlich zugelegt. Sie wird auf 2,5 Prozent geschätzt, nach 1,9 Prozent im Februar, teilte die EU-Statistikbehörde Eurostat am Dienstag mit. Gegenüber dem Vormonat kletterten die Preise um 1,2 Prozent.
Die als „Kerninflation“ bezeichnete Teuerung, also der Preisanstieg ohne Energie, Nahrungsmittel, Alkohol und Tabak, lag im März bei 2,3 Prozent, nach 2,4 Prozent im Vormonat. Diese „Kernrate“ wird von der EZB ganz besonders in den Blick genommen in Bezug auf ihr Ziel, eine Teuerung von zwei Prozent zu erreichen und beizubehalten.

Deutliches Plus bei Energiepreisen

Im Hinblick auf die Hauptkomponenten der Inflation im Euroraum wird erwartet, dass der Bereich „Energie“ im März die höchste jährliche Rate aufweist (4,9 Prozent, gegenüber -3,1 Prozent im Februar). Dahinter folgen die Bereiche „Dienstleistungen“ (3,2 Prozent, gegenüber 3,4 Prozent im Februar), „Lebensmittel, Alkohol und Tabak“ (2,4 Prozent, gegenüber 2,5 Prozent im Februar) und „nicht-energetische Industriegüter“ (0,5 Prozent, gegenüber 0,7 Prozent im Februar).

Unterschiedliche Teuerungsraten in den Mitgliedstaaten

Die niedrigste Inflationsrate misst Eurostat in Italien und Zypern mit jeweils 1,5 Prozent. In Kroatien liegt sie der Statistikbehörde zufolge dagegen bei 4,7 Prozent. Für Deutschland berechnet Eurostat die Inflationsrate mit 2,8 Prozent, wobei eine andere Methode verwendet wird als vom Statistischen Bundesamt, welches am Vortag eine Teuerungsrate von 2,7 Prozent gemeldet hatte.

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31. März 2026 0 Kommentare
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Raffinerie PCK

Bund sichert PCK-Raffinerie Schwedt und Tausende Jobs ab

von Hasepost Redaktion 31. März 2026

Die Ostbeauftragte der Bundesregierung, Elisabeth Kaiser (SPD), sieht die Zukunft der PCK-Raffinerie in Schwedt derzeit als abgesichert. Beim Besuch des Standorts hob sie die Bedeutung der Treuhandverwaltung durch die Bundesnetzagentur und umfangreiche Bundesfördermittel hervor. Damit seien sowohl der laufende Betrieb als auch Investitionen in eine klimaneutrale Produktion möglich, betonte Kaiser.

Treuhandverwaltung soll Standort sichern

Elisabeth Kaiser (SPD), Ostbeauftragte der Bundesregierung, bewertete die Lage der PCK-Raffinerie in Schwedt als stabil. „Es gibt Planungssicherheit für neue Investitionen am Standort Schwedt“, sagte Kaiser am Dienstag bei einem Besuch der Raffinerie, wie es von der Bundesregierung hieß.
Sie verwies darauf, dass „die Bundesregierung (…) die deutsche Rosneft-Tochter und damit auch deren Anteil der Raffinerie unter Treuhandverwaltung der Bundesnetzagentur gestellt“ habe. „Das sichert den Standort als wichtigsten Lieferanten für Erdölprodukte in Ostdeutschland und damit Tausende von Arbeitsplätzen.“
Auch mögliche Folgen der Sanktionen gegen Russland für die Anlage seien nach ihren Worten abgewendet. „Auch die Gefahr, dass die PCK-Raffinerie von den Sanktionen gegen Russland betroffen wäre, sei gebannt.“ Weiter erklärte Kaiser: „Damit sind längerfristig die Rohöllieferungen, die Zahlungsabwicklung und damit der Betrieb der PCK-Raffinerie abgesichert.“

Herausforderungen und Chancen des Wandels

Kaiser betonte, in Schwedt würden sich beispielhaft die Aufgaben und Möglichkeiten des industriellen Umbruchs zeigen. In der Stadt zeigten sich „exemplarisch die Herausforderungen und Chancen, die den Wandel hin zu einem nachhaltigen und zukunftsfähigen Industriestandort ausmachten“, so Kaiser weiter laut Bundesregierung.
„Mit meinem Besuch bei der PCK-Raffinerie möchte ich mir ein umfassendes Bild davon machen, wie dieser Transformationsprozess vor Ort Fahrt aufnimmt.“ Für die PCK-Raffinerie stehe demnach der Ausbau zu einer klimaneutralen Produktion im Mittelpunkt.

Bundesförderung für Wasserstoffprojekt

Unterstützung erhält der Standort nach Kaisers Darstellung von der Bundesregierung. Diese helfe etwa bei einem Wasserstoffprojekt, „bei dem `grünes` Kerosin in Schwedt produziert werden soll. Das fördert der Bund mit 245 Millionen Euro. So werden Arbeitsplätze gesichert und neue industrielle Perspektiven für den Standort eröffnet.“
Diese Prozesse werde sie auch in Zukunft eng begleiten, so die Ostbeauftragte.

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31. März 2026 0 Kommentare
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Schuldenuhr (Archiv)

Deutschlands Staatsschulden steigen 2025 auf 2,84 Billionen Euro

von Hasepost Redaktion 31. März 2026

Die Staatsschulden in Deutschland sind im Jahr 2025 deutlich gestiegen. Nach Angaben der Bundesbank erhöhte sich der Schuldenstand um 144 Milliarden Euro auf insgesamt 2,84 Billionen Euro. Die Schuldenquote kletterte damit auf 63,5 Prozent des nominalen Bruttoinlandsprodukts (BIP).

Deutliches Plus beim Bund und seinen Extrahaushalten

Nach Mitteilung der Bundesbank wuchsen die Schulden des Bundes einschließlich seiner Extrahaushalte um 107 Milliarden Euro. Bei den Bundesländern ergab sich ein Plus von 19 Milliarden Euro, bei den Gemeinden ein Zuwachs von 25 Milliarden Euro.
Die Schulden der Sozialversicherungen stiegen von drei auf sieben Milliarden Euro und haben sich damit mehr als verdoppelt. Diese Verbindlichkeiten bestehen zum weit überwiegenden Teil aus innerstaatlichen Kreditaufnahmen beim Bund. Sie werden daher nicht in die Gesamtzahl der staatlichen Schulden eingerechnet.

Anstieg der Schuldenquote trotz wachsendem BIP

Die Schuldenquote, also der Schuldenstand im Verhältnis zum nominalen BIP, erhöhte sich der Bundesbank zufolge um 1,3 Prozentpunkte auf 63,5 Prozent. Der Anstieg des nominalen BIP senkte für sich genommen die Schuldenquote um 2,0 Prozentpunkte. Demgegenüber ließ der Schuldenzuwachs die Schuldenquote rechnerisch um 3,3 Prozentpunkte steigen.
Der Schuldenanstieg um 144 Milliarden Euro lag höher als das vom Statistischen Bundesamt veröffentlichte gesamtstaatliche Maastricht-Defizit von 119 Milliarden Euro. Ausschlaggebend dafür ist laut Bundesbank, „dass mit einem Teil der Schulden Finanzvermögen aufgebaut wurde. Dies schlägt dann nicht als Defizit zu Buche.“

Gemeinschaftliche Verschuldung auf EU-Ebene

Die Bundesbank verweist zudem darauf, dass sich die EU-Mitgliedstaaten nicht nur national, sondern auch gemeinschaftlich auf europäischer Ebene verschulden. Letztlich werden diese gemeinschaftlichen Schulden im Wesentlichen über den EU-Haushalt bedient. Entsprechend ihren Finanzierungsanteilen am EU-Haushalt sind die Mitgliedstaaten daran beteiligt.
Der deutsche Beitrag liegt derzeit bei etwa einem Viertel. Die Bundesbank schätzt, dass Deutschland von den EU-Schulden ein Anteil von etwa 118 Milliarden Euro oder 2,6 Prozent des deutschen BIP zugerechnet werden kann.

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Agentur für

Arbeitslosigkeit steigt im Jahresvergleich, sinkt aber zum Vormonat

von Hasepost Redaktion 31. März 2026

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im März 2026 im Vorjahresvergleich gestiegen, gegenüber dem Vormonat jedoch gesunken. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) ging die Arbeitslosenquote leicht zurück, während sich die saisonbereinigte Zahl der Arbeitslosen nicht veränderte.
Im März 2026 waren in Deutschland 3,021 Millionen Menschen arbeitslos gemeldet. Das waren 54.000 mehr als im März des Vorjahres, aber 49.000 weniger als im Februar 2026, teilte die Bundesagentur für Arbeit am Dienstag mit. Saisonbereinigt hat sich die Zahl der Arbeitslosen gegenüber dem Vormonat nicht verändert. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Prozentpunkte auf 6,4 Prozent.

Verhaltener Start in die Frühjahrsbelebung

BA-Chefin Andrea Nahles bewertete die Entwicklung zum Frühlingsbeginn zurückhaltend. „Im März beginnt wie üblich die Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt – dieses Jahr allerdings ohne nennenswerten Schwung“, sagte BA-Chefin Andrea Nahles am Mittwoch in Nürnberg.

Unterbeschäftigung und gemeldete Stellen

Die Unterbeschäftigung umfasst neben der Arbeitslosigkeit auch die Arbeitsmarktpolitik und kurzfristige Arbeitsunfähigkeit und soll damit ein umfassenderes Bild der Lage am Arbeitsmarkt zeichnen. Sie ist saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat gleichgeblieben. Im März lag sie bei 3,690 Millionen und damit um 4.000 niedriger als vor einem Jahr.
Im dritten Monat des Jahres waren 638.000 Arbeitsstellen bei der BA gemeldet, 5.000 weniger als vor einem Jahr. Der BA-Stellenindex (BA-X) – ein Indikator für die Nachfrage nach Personal in Deutschland, der neben dem Bestand an gemeldeten Arbeitsstellen auch den Zugang berücksichtigt – lag im März 2026 bei 103 Punkten.

Leistungen und Bürgergeld

1,104 Millionen Personen erhielten nach Hochrechnung der BA im März 2026 Arbeitslosengeld, 98.000 mehr als vor einem Jahr. Die Zahl der erwerbsfähigen Bürgergeldberechtigten belief sich hochgerechnet auf 3,820 Millionen. Gegenüber März 2025 war dies ein Rückgang um 147.000 Personen. 7,0 Prozent der in Deutschland lebenden Personen im erwerbsfähigen Alter waren damit hilfebedürftig.

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31. März 2026 0 Kommentare
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