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Fabienne Schröder, Erik Frerker, Lisa Böge, Alexander Mack / Foto: Die Linke Wallenhorst

Die Linke Wallenhorst nominiert Lisa Böge als Bürgermeisterkandidatin

von Hasepost 31. März 2026

Die Linke Wallenhorst hat Lisa Böge als Bürgermeisterkandidatin für die Kommunalwahl 2026 in nominiert. Die 28-jährige gelernte Speditionskauffrau tritt an, um frischen Wind in die Gemeinde zu bringen und neue Impulse für ein lebendiges Wallenhorst zu setzen.„Wallenhorst muss belebt werden“, erklärt Lisa Böge „Gerade für junge Menschen ist es hier oft zu ruhig. In Gesprächen auf der Straße oder bei Haustürbesuchen begegnet uns immer wieder der Wunsch, nach einer aktiveren und lebendigeren Gemeinde.“

Inhaltlich sollen soziale Themen im Fokus stehen

Mit ihrer beruflichen Erfahrung im Vertrieb sieht sich Lisa Böge gut vorbereitet auf die Herausforderungen des Amtes: „Ich bin es gewohnt, Verantwortung zu übernehmen und im Team zu arbeiten. Diese Erfahrung möchte ich nutzen, um die Verwaltung so zu führen, dass wir gemeinsam das Beste für Wallenhorst erreichen.“ Unterstützt wird sie dabei von einem engagierten Team, das die Kampagne aktiv mitträgt und neue Ideen in die Gemeindepolitik einbringen will. Inhaltlich setzt Lisa Böge klare Schwerpunkte im sozialen Bereich: „Soziale Themen kommen bei den anderen Kandidat*innen bisher viel zu kurz. Dabei entscheidet sich genau hier, wie gut das Leben für die Menschen vor Ort wirklich ist.“ Als alleinerziehende Mutter eines elfjährigen Sohnes kennt sie die Herausforderungen im Alltag genau: „Ich erlebe jeden Tag, wo Wallenhorst noch besser werden kann, sei es bei der Betreuung, der Bildung oder der Unterstützung von Familien.“ Aus dieser Erfahrung heraus verfolgt Lisa Böge zwei konkrete Ziele:

Diese zwei Ziele verfolgt Böge konkret

Zum einen setzt sie sich für ein kostenloses Mittagessen in Schulen und Kitas ein. „Gesunde Ernährung und die Möglichkeit einer warmen Mahlzeit, darf keine Frage des Geldbeutels sein“. Stellt sie klar. Zum anderen möchte sie die Personalsituation in den Kitas nachhaltig verbessern. Die Gemeinde muss hier Verantwortung übernehmen, zum Beispiel indem zusätzliche Erzieherinnen und Erzieher direkt über die Gemeinde angestellt und den Einrichtungen zur Verfügung gestellt werden.

28-Jährige geht optimistisch in den Wahlkampf

Neben ihrem politischen Engagement findet Lisa Böge Ausgleich in kreativen Hobbys wie Malen und Kochen. Tätigkeiten, die für sie auch für Gemeinschaft, Zusammenhalt und Lebensqualität stehen. Ein besonderes Anliegen ist ihr die Zukunft der jungen Generation: „Kinder und Jugendliche müssen stärker in den Fokus der Politik rücken. Ihre Bildung, ihre Entwicklung und ihr Wohlergehen müssen oberste Priorität haben.“ Mit Blick auf den kommenden Wahlkampf zeigt sich Lisa Böge motiviert: „Ich freue mich sehr auf die kommenden Monate und gehe mit voller Energie und Überzeugung in diesen Wahlkampf.“

31. März 2026 0 Kommentare
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Stahlproduktion (Archiv)

Iran-Krieg: Deutsche Industrie fürchtet massive Geschäftsbelastungen

von Hasepost Redaktion 31. März 2026

Rund 90 Prozent der Industrieunternehmen in Deutschland erwarten, dass der Iran-Krieg ihre Geschäfte beeinträchtigt. Das geht aus einer Erhebung im Rahmen der monatlichen Ifo-Konjunkturumfrage hervor, wie das Münchner Ifo-Institut am Dienstag mitteilte. Die Ergebnisse zeigen, dass viele Firmen bereits jetzt mit wirtschaftlichen Folgen rechnen und sich auf zusätzliche Belastungen vorbereiten.

Große Unsicherheit in der Industrie

Nur neun Prozent der befragten Industrieunternehmen sehen sich demnach derzeit nicht betroffen. „Der Konflikt trifft die Industrie unmittelbar, sorgt aber vor allem für große Unsicherheit“, sagte Klaus Wohlrabe, Leiter der Ifo-Umfragen, laut Ifo-Institut. „Viele Firmen stellen sich auf zusätzliche Belastungen in den kommenden Monaten ein“, so Wohlrabe weiter.

Gestiegene Energiepreise als Hauptursache

Zur Begründung nennen mit 78 Prozent die meisten Industrieunternehmen gestiegene Energiepreise. 36 Prozent nannten jeweils Einschränkungen bei Schifffahrtswegen und Lieferschwierigkeiten bei Vorprodukten und Rohstoffen. Eine Beeinträchtigung des Luftfrachtverkehrs befürchten 16 Prozent der Unternehmen. Rund ein Viertel (24 Prozent) erwartet eine abnehmende Nachfrage auf wichtigen Exportmärkten.

Finanzielle Risiken und mögliche Verstärkung der Folgen

Darüber hinaus sehen viele Unternehmen finanzielle Risiken, etwa durch unsichere Fracht- und Logistikkosten, steigende Versicherungsprämien oder erhöhte Zahlungsrisiken. „Die Ergebnisse verdeutlichen, dass sich die wirtschaftlichen Folgen des Iran-Kriegs bereits jetzt abzeichnen und sich über verschiedene Kanäle noch verstärken könnten“, so Wohlrabe nach Angaben des Ifo-Instituts. „Je länger die Unsicherheit anhält, desto größer werden die wirtschaftlichen Probleme für die Unternehmen.“

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31. März 2026 0 Kommentare
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Ob süß oder herzhaft: Auf dem Oeseder Wochenmarkt lockt eine große Vielfalt an Produkten – ideal für den Ostereinkauf / Foto: Stadt Georgsmarienhütte

Terminverschiebung: Ostereinkäufe an Gründonnerstag auf dem Oeseder Wochenmarkt erledigen

von PM 31. März 2026

Frisches Obst und Gemüse, dazu ein besonderes Stück Käse, bunt gefärbte Eier oder doch lieber fangfrischer Fisch? All das gibt es neben knusprigen Backwaren, mediterranen Spezialitäten und sogar Haushaltswaren jeden Freitag auf dem Oeseder Wochenmarkt. Die perfekte Mischung für den Ostereinkauf. Dieser Kann aufgrund des Feiertages schon am Gründonnerstag, 2. April, von 14:00 bis 18:00 Uhr erledigt werden.

Oeseder Wochenmarkt ist größter Wochenmarkt in Südkreis

Mit 25 Ständen und Verkaufsstellen ist der Wochenmarkt im Oeseder Zentrum auf dem Parkplatz hinter dem Rathaus der größte Wochenmarkt im Südkreis. Insbesondere das vielfältige Angebot und die ausgesuchten Produkte aus Bio- oder regionalem Anbau locken nicht nur Kundinnen und Kunden aus Georgsmarienhütte, sondern auch aus der Umgebung. Gerade für die kommenden Ostertage lohnt sich ein Besuch auf dem Wochenmarkt, um frisch, gesund und regional für das Festtagsmenü einzukaufen. Um den Einkauf bequem zu erledigen, gibt es ausreichend kostenlose Parkplätze und kurze Wege zur nächstgelegenen Bushaltestelle „Gildehaus“. Besucherinnen und Besucher können außerdem problemlos noch einen Stadtbummel durch die Oeseder Straße anschließen.

Aufgrund der Ostertage kommt es zu Terminverschiebungen

Aufgrund der anstehenden Ostertage kommt es beim Wochenmarkt einmalig zu einer Terminverschiebung. Wie bereits in den Vorjahren üblich wird der Markt auf dem Parkplatz hinter dem Rathaus um einen Tag vorverlegt auf Gründonnerstag, 2. April. Der Wochenmarkt hat an diesem Tag – wie gewohnt – in der Zeit von 14:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.

31. März 2026 0 Kommentare
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Ahmed al-Scharaa

Koalition attackiert Merz-Vorstoß zu Rückführung integrierter Syrer

von Hasepost Redaktion 31. März 2026

Äußerungen von Kanzler Friedrich Merz (CDU) zur möglichen Rückkehr von 80 Prozent der in Deutschland lebenden Syrer haben in der Koalition deutliche Kritik ausgelöst. Vor allem Sicherheitsfragen und wirtschaftliche Folgen stehen dabei im Mittelpunkt der Vorbehalte. Politiker von CDU und SPD mahnen zur Vorsicht und verweisen auf die Bedeutung gut integrierter Syrer für den Arbeitsmarkt.

Kritik an „Signal solcher Zahlen“

Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter bezeichnete die Aussagen des Kanzlers im „Handelsblatt“ als problematisch. „Das Signal solcher Zahlen ist in mehrfacher Hinsicht problematisch“, sagte der CDU-Politiker der Zeitung. „Es ist innenpolitisch ungünstig, hohe Erwartungshaltungen zu wecken, auf die rechtspopulistische Parteien dann zurückgreifen können.“ Vielmehr seien jetzt „Vorsicht und strategische Vorausschau“ gefragt.
Auch wirtschaftlich hält Kiesewetter den Vorstoß des Kanzlers für verfehlt. Viele Syrer arbeiteten in Berufen mit Fachkräftemangel. „Wenn diese zurückkehren, haben wir eine Herausforderung“, sagte er dem „Handelsblatt“. Deutschland sollte ein Interesse daran haben, gut integrierte Syrer im Land zu halten.

Warnungen vor Folgen für Arbeitsmarkt

Ähnlich äußerte sich der SPD-Bundestagsabgeordnete Hakan Demir. „Der Kanzler hat einfach einen rausgehauen“, sagte der Innenpolitiker dem „Handelsblatt“. Auch er verwies darauf, dass eine Vielzahl von Syrern in Deutschland beschäftigt sei, darunter etliche in sogenannten Engpassberufen wie Gesundheit, Logistik und Gastronomie. „Wenn sie gingen, wäre es fatal für die deutsche Wirtschaft“, sagte Demir dem „Handelsblatt“.


Hinweis auf Sicherheitslage in Syrien

Der SPD-Außenpolitiker Ralf Stegner hob gegenüber dem „Handelsblatt“ insbesondere die Sicherheitslage in Syrien hervor, die das Auswärtige Amt als „volatil“ einstuft. „Manchmal sollte man eher auf Fachleute hören, als partout mit dem Kopf durch die Wand laufen zu wollen“, sagte Stegner dem „Handelsblatt“. Eine 80-Prozent-Rückkehrquote sei angesichts der Lage in Syrien „nicht von dieser Welt“. „Das könnte auch der Bundeskanzler wissen“, sagte Stegner dem „Handelsblatt“.

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31. März 2026 0 Kommentare
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neue "Blitzer" an der Pagenstecherstraße

Blitzer und Radarkontrollen in Osnabrueck am Dienstag, 31. März 2026

von Redaktion HASEPOST.de 31. März 2026

Heute, am 31. März 2026, sind in Osnabrück wieder ein paar Blitzer unterwegs. Die Standorte hat die HASEPOST von ihren aufmerksamen Leserinnen und Lesern zugespielt bekommen. Also Augen auf beim Fahren!

Blitzerstandorte und Geschwindigkeitskontrollen heute in Osnabrück:

  • Aktiver mobiler Blitzer, Knollstraße
  • Blitzer-Anhänger, Sutthauser Straße
  • Osnabrück, Fürstenauer Weg

Die Standorte der Geschwindigkeitskontrollen in Osnabrück wechseln täglich. Mögliche Kontrollstellen sind auf das gesamte Stadtgebiet verteilt. Eine verbindliche Vorhersage ist nicht möglich.

Wenn Sie im Stadtgebiet Osnabrück einen mobilen „Blitzer“ entdecken, schicken Sie uns einfach eine kurze Info per Mail an blitzer@hasepost.de.
Am besten mit genauer Ortsangabe (Straße + Richtung) und, wenn möglich, mit Uhrzeit. Ein Foto ist nicht notwendig, aber hilfreich. Wir prüfen jede Einsendung redaktionell, bevor sie online geht oder bei HASERADIO gesendet wird.

Warum wir über Geschwindigkeitskontrollen informieren.

Hier finden Sie die aktuellen Blitzer-Standorte für den Landkreis Osnabrück.

Angaben aktualisiert am 31.03.2026 um 23:30.

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Pro-Ukraine-Demo (Archiv)

Grüner fordert deutsches Engagement für Tribunal zu Russlands Kriegsverbrechen

von Hasepost Redaktion 31. März 2026

Der Vorsitzende der Deutsch-Ukrainischen Parlamentariergruppe, Robin Wagener (Grüne), fordert eine deutsche Beteiligung an einem Sondertribunal zur Verfolgung russischer Kriegsverbrechen in der Ukraine. Deutschland trage als stärkstes EU-Land eine besondere Verantwortung für den Schutz des Völkerrechts, betonte er im Berlin Playbook Podcast von POLITICO.

Forderung nach deutscher Beteiligung an Sondertribunal

Der Vorsitzende der Deutsch-Ukrainischen Parlamentariergruppe Robin Wagener (Grüne) drängt auf eine deutsche Beteiligung an einem Sondertribunal zur Verfolgung russischer Kriegsverbrechen in der Ukraine. „Deutschland als stärkstes EU-Land hat hier eine besondere Verantwortung. Und für den Schutz des Völkerrechts ist es wesentlich, Verbrechen auch strafrechtlich zu ahnden“, sagte er im Berlin Playbook Podcast von POLITICO.

„Mehr als Symbolik“: Bedeutung des Tribunals

Ein Tribunal sei nach den Worten Wageners mehr als Symbolik. „Die Staatengemeinschaft nimmt nicht hin, dass systematisch Menschenrechte, Völkerrecht mit Füßen getreten werden“, sagte Wagener im Berlin Playbook Podcast von POLITICO. Neben dem Sondertribunal verwies er auf Ermittlungen des Internationalen Strafgerichtshofs und ukrainischer Behörden.

Warnung vor Normalisierung im Umgang mit Moskau

Zum Jahrestag des Massakers von Butscha warnte Wagener vor einer Normalisierung im Umgang mit Moskau. Man müsse „aufhören, darüber zu faseln, normale Beziehungen zu diesem russischen Regime aufzubauen“ und die Ukraine weiter unterstützen, sagte er im Berlin Playbook Podcast von POLITICO.

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Gleise (Archiv)

Deutsche Bahn: Personalmangel in Stellwerken weitgehend überwunden

von Hasepost Redaktion 31. März 2026

Die Deutsche Bahn meldet deutliche Fortschritte bei der Personalbesetzung ihrer Stellwerke und sieht den langjährigen Personalmangel weitgehend behoben. Nach Unternehmensangaben sind seit Anfang 2026 im bundesweiten Durchschnitt wieder ausreichend Fahrdienstleiter im Einsatz, was zuvor häufig zu Verspätungen und Zugausfällen geführt hatte. Auch die Bundesnetzagentur bestätigt eine positive Entwicklung und hat zuletzt auf neue Zwangsgelder verzichtet.

Bahn meldet Zielwert bei Personalquote erreicht

Nach jahrelangen Problemen erklärt die Deutsche Bahn, sie habe den Personalmangel in ihren Stellwerken weitgehend behoben. „Seit Jahresbeginn 2026 konnte die sogenannte leistungswirksame Personalbesetzungsquote in den Stellwerken bundesweit durchschnittlich zu 100 Prozent gesichert werden“, teilte der Staatskonzern dem „Tagesspiegel“ mit.
Laut der Bahn kann es demnach zwar noch vereinzelt zu Engpässen kommen, aber im deutschlandweiten Durchschnitt stehen nun wieder ausreichend Fahrdienstleiter zur Verfügung. „Dieser erfüllte Zielwert bei einer so wichtigen Berufsgruppe ist als außerordentlich hoch einzuschätzen“, sagte Philipp Nagl, Chef der fürs Schienennetz zuständigen Bahntochter DB InfraGO, dem „Tagesspiegel“.

2.200 neue Beschäftigte für Stellwerksdienst

Es sei der Bahn gelungen, in allen Regionen durch Rekrutierung und Übernahme von Auszubildenden bis Dezember 2025 insgesamt rund 2.200 neue Kollegen für den Stellwerksdienst zu gewinnen, erklärte Nagl. Dies entspreche einer Steigerung von zehn Prozent gegenüber dem Vorjahresniveau. „Es muss uns auch zukünftig gelingen, Fachkräfte zu gewinnen und dauerhaft zu binden. Parallel müssen wir die Leit- und Sicherungstechnik wesentlich schneller erneuern“, sagte der InfraGO-Chef dem „Tagesspiegel“.

Bundesnetzagentur erkennt positive Tendenz

In vielen Regionen Deutschlands hatten fehlende Fahrdienstleiter in den Stellwerken und Betriebszentralen in den vergangenen Jahren immer wieder zu Verspätungen und Zugausfällen geführt. Der Deutschen Bahn brachte das viel Ärger mit privaten Bahnunternehmen sowie Bahnverbänden ein. Die zuständige Regulierungsbehörde, die Bundesnetzagentur, verhängte mehrfach Zwangsgelder gegen den Konzern, der das staatliche Schienennetz im Auftrag des Bundes verwaltet.
Auch bei der Bundesnetzagentur sieht man nun aber einen Aufwärtstrend. „Die Fortschritte bei der Stellwerksbesetzung sind erfreulich“, sagte ein Sprecher dem „Tagesspiegel“. Die Maßnahmen zeigten insofern Wirkung. „Wir haben zuletzt wegen der ersichtlich positiven Tendenz auch von der erneuten Androhung von Zwangsgeldern abgesehen“, so der Sprecher.

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Kälteeinbruch im April: DWD warnt vor Frost und Schnee

Kälteeinbruch im April: DWD warnt vor Frost und Schnee

von Redaktion Hasepost Videonews 31. März 2026


Arktische Luft bringt ungewöhnliche Kälte und Schnee bis in tiefe Lagen.

Ein ungewöhnlicher Kälteeinbruch hält Deutschland in Atem. Wie der Hessische Rundfunk berichtet, sickert arktische Luft bis tief nach Mitteleuropa ein und bringt nicht nur Frost, sondern auch Schnee und Schneeregen bis in tiefe Lagen. Für Anfang April ist dies ein außergewöhnliches Wetterphänomen, das deutlich unter den klimatologischen Durchschnittswerten liegt.

Kältephase droht wochenlang zu bleiben

Die Kaltluft könnte sich über mehrere Tage halten und in klaren Nächten für starke Auskühlung sorgen, was zu extremen Frostwerten führt. Einige Wettermodelle deuten darauf hin, dass dieser Kälteeinbruch kein kurzes Ereignis bleibt, sondern sich zu einer längeren Kältephase entwickeln könnte. Wiederholte Kaltluftschübe sind möglich, solange die Wetterblockade anhält.

Frühling verschiebt sich durch Kälteeinbruch

Dies könnte bedeuten, dass der Frühling noch einmal auf sich warten lässt und die Kälte noch einige Zeit anhalten wird. Die Unsicherheiten in den Wettermodellen sind zwar noch groß, doch der Trend zu einer längeren Kältephase ist deutlich erkennbar. Wer nun denkt, die Kälte wäre vorbei, könnte sich täuschen, denn das Schlimmste könnte noch bevorstehen.

DWD warnt vor extremen Wintereinbrüchen

Die Warnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) vor Sturm, Schnee und Frostnächten unterstreichen die Ernsthaftigkeit der Situation. Die Menschen in Deutschland sollten sich auf ungewöhnlich kalte Temperaturen und mögliche Schneefälle einstellen, die für die Jahreszeit untypisch sind. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Wetterlage in den kommenden Tagen entwickelt und ob der Frühling sich durchsetzen kann oder die Kälte weiterhin das Wettergeschehen dominiert.

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Ahmed al-Scharaa

Grünen-Politikerin Amtsberg attackiert Merz’ Syrer-Rückkehrforderung

von Hasepost Redaktion 31. März 2026

Luise Amtsberg, Mitglied im Auswärtigen Ausschuss und Berichterstatterin der Grünen zu Syrien und Nahost, hat die Einschätzung von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zu einer möglichen Rückkehr eines Großteils der syrischen Geflüchteten nach Syrien deutlich kritisiert. Sie wirft Merz vor, mit seiner Prognose zur Rückkehr von „rund 80 Prozent“ der in Deutschland lebenden Syrerinnen und Syrer die Realität in Syrien und die Lebenswirklichkeit der Betroffenen zu verkennen.

Kritik an Merz-Aussagen zu Rückkehr syrischer Geflüchteter

Luise Amtsberg bezeichnet die Äußerungen von Bundeskanzler Friedrich Merz zu einer Rückkehrperspektive für syrische Geflüchtete als unangebracht. „Die Aussage von Friedrich Merz, dass innerhalb der nächsten drei Jahre `rund 80 Prozent` der in Deutschland lebenden Syrerinnen und Syrer in ihr Herkunftsland zurückkehren sollen, ist nicht nur realitätsfern, sondern zynisch“, sagte Amtsberg den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagsausgaben). Nach ihrer Einschätzung blendet eine solche Zahl zentrale Aspekte der Lage aus. „Wer solche Zahlen in den Raum stellt, ignoriert nicht nur die fragile Sicherheitslage in Syrien, sondern auch die Tatsache, dass viele syrische Geflüchtete längst Teil unserer Gesellschaft sind“, erklärte sie gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

„Desolate“ Situation vor Ort

Amtsberg, die im Februar selbst in Syrien war, beschreibt die Lage im Land als desolat. Nach ihren Schilderungen wird insbesondere nahe Damaskus deutlich, in welchem Ausmaß das Assad-Regime ganze Städte systematisch zerstört habe. „Wiederaufbau bedeutet dort nicht, Häuser zu errichten, sondern bei null anzufangen und Leben überhaupt erst wieder möglich zu machen“, sagte die Grünen-Politikerin, die unter der Ampel-Regierung Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung war, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Wer diese Orte mit eigenen Augen gesehen hat, kann nicht ernsthaft so tun, als gäbe es flächendeckend sichere Bedingungen für eine Rückkehr und als wäre Rückkehr nur eine Frage der Entscheidung“, sagte sie den Funke-Zeitungen.

Forderungen an Bundeskanzler Merz

Von Bundeskanzler Friedrich Merz erwartet Amtsberg klare Signale in Richtung des syrischen Übergangspräsidenten. Aus ihrer Sicht müsse die militärische Gewalt im Nordosten des Landes unverzüglich eingestellt werden. Für eine friedliche Zukunft in Syrien brauche es nach ihren Worten einen nationalen Dialog unter Beteiligung aller Gruppen, das Zulassen von Parteien, die Aufarbeitung vergangener Verbrechen und die Stärkung der Zivilgesellschaft. „Wer den Anspruch hat, eine friedliche Zukunft in Syrien zu gestalten, darf die Debatte hierzulande nicht auf Abschiebungen reduzieren, sondern muss die Situation der Betroffenen in den Mittelpunkt stellen“, fordert Amtsberg in den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

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Tankstelle am

Verbraucherschützerin lehnt Spritpreisbremse ab und fordert Stromsteuersenkung

von Hasepost Redaktion 31. März 2026

Angesichts steigender Spritpreise hat der Verbraucherzentrale Bundesverband eine Neuauflage der Spritpreisbremse kritisch bewertet. Vorständin Ramona Pop warnt vor einer Wiederholung früherer Fehler und fordert stattdessen umfassende Entlastungen für Privathaushalte, etwa über eine Senkung der Stromsteuer. Zugleich rechnet sie mit weiter steigenden Kosten für Sprit und Heizen, sollte der Krieg und der Iran-Konflikt anhalten.

Verbraucherschützerin gegen neue Spritpreisbremse

Die Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverbands, Ramona Pop, hat von einer Spritpreisbremse abgeraten. „Die Erfahrung mit dem letzten Tankrabatt hat gezeigt: Er ist weniger bei den Verbrauchern als bei den Mineralölkonzernen selbst angekommen“, sagte Pop den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagsausgaben). „Deshalb würde ich zumindest in dieser Form davon abraten.“
Sollte der Krieg länger andauern, sei mit weiter steigenden Ölpreisen zu rechnen. „An hohen Spritpreisen werden wir erst mal nicht vorbeikommen“, sagte sie den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Darum sollten die Privathaushalte insgesamt entlastet werden.“

Forderung nach Entlastung über Stromsteuer

Pop verwies auf die Möglichkeit, Haushalte über eine Senkung der Stromsteuer zu entlasten. „Das sei etwa durch die Senkung der Stromsteuer möglich. „Die wurde schon im Koalitionsvertrag versprochen und liegt auf dem Tisch. Bisher ist sie aber nur für die Industrie, aber nicht die Privathaushalte gekommen“, so Pop. „Das muss sich ändern. Verbraucherinnen und Verbraucher brauchen diese versprochene Entlastung.“

Sorge vor steigenden Heiz- und Gaskosten

Vor dem Hintergrund des Iran-Konflikts und steigender Energiepreise warnte Pop auch vor höheren Heizkosten im kommenden Winter. „Ich befürchte, dass Heizen nächsten Winter teurer wird“, sagte Pop den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Wenn der Konflikt anhält, werden die Gaspreise weiter steigen und wir müssen für den Winter teuer einkaufen.“
Zugleich verwies sie auf wachsende Konkurrenz auf dem Weltmarkt für Flüssiggas. Viele asiatische Länder sicherten sich derzeit Lieferungen aus Katar. „Wenn aus Katar weniger auf den Weltmarkt kommt, müssen diese Länder stärker anderswo einkaufen, etwa in Norwegen oder den USA – und dann konkurrieren wir direkt mit ihnen“, so Pop.

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31. März 2026 0 Kommentare
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