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Bauarbeiter auf

Linke kritisiert Wohnungsbaukrise: Regierung tut aus ihrer Sicht zu wenig

von Hasepost Redaktion 22. Mai 2026

Die Linke hat die rückläufige Wohnungsbautätigkeit in Deutschland scharf kritisiert und die geringe Zahl der im vergangenen Jahr fertiggestellten Wohnungen als „beschämend“ bezeichnet. Wohnungspolitische Sprecherin Caren Lay fordert ein umfassendes Investitionsprogramm für sozialen und gemeinnützigen Wohnungsbau und wirft der Bundesregierung mangelnde Konsequenz bei den angekündigten Maßnahmen vor.

Linke kritisiert Bauministerin Hubertz

Die Linke hat die geringe Zahl von fertiggestellten Wohnungen im vergangenen Jahr als „beschämend“ bezeichnet. Die angekündigten Schritte von Bauministerin Verena Hubertz gingen nach Ansicht der Partei nicht weit genug. Das sagte die wohnungspolitische Sprecherin der Linken, Caren Lay, der „Rheinischen Post“.
Lay betonte gegenüber der „Rheinischen Post“, es brauche dringend ein Investitionsprogramm für sozialen und gemeinnützigen Wohnungsbau. Der Bau von sozialen, kommunalen und genossenschaftlichen Wohnungen müsse Priorität bekommen.

Forderung nach stärkerem Engagement des Bundes

Nach den Worten von Lay solle der Bund endlich selbst in relevantem Ausmaß bezahlbare Wohnungen bauen. Die von der Bundesregierung versprochenen Zuschüsse für gemeinnützige Wohnungen müssten „endlich kommen“, so Lay in der „Rheinischen Post“.

Warnung vor gesellschaftlichen Folgen

Lay kritisierte, es fehlten mindestens 1,4 Millionen Wohnungen in Deutschland – allen voran fehle bezahlbarer Wohnraum. Der angespannte Wohnungsmarkt werde immer mehr zur „gesellschaftlichen Zerreißprobe“, sagte sie der „Rheinischen Post“.

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22. Mai 2026 0 Kommentare
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Thomas Röwekamp

CDU-Verteidigungsexperte begrüßt Trumps Truppenaufstockung in Polen

von Hasepost Redaktion 22. Mai 2026

US-Präsident Donald Trump will 5.000 zusätzliche US-Soldaten nach Polen entsenden. Der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag, Thomas Röwekamp (CDU), begrüßt diesen Schritt und sieht darin ein wichtiges Signal für die Rolle der USA in der europäischen Sicherheit. Zugleich verweist er auf die Notwendigkeit, dass Europa selbst mehr Verantwortung für seine eigene Verteidigung übernimmt.

Röwekamp lobt Signal der USA

Thomas Röwekamp (CDU), Vorsitzender des Verteidigungsausschusses im Bundestag, begrüßt die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, zusätzliche 5.000 US-Soldaten nach Polen zu entsenden. „Die stärkere Präsenz amerikanischer Soldaten in Polen ist ein wichtiges Signal: Die USA stehen weiterhin zu ihrer Verantwortung für Abschreckung und Verteidigung in Europa. Das begrüße ich ausdrücklich“, sagte Röwekamp der „Rheinischen Post“.
Zugleich verwies Röwekamp darauf, dass die Verlegung nach Polen den bereits beschlossenen Abzug von US-Soldaten aus Deutschland zumindest teilweise ausgleichen könne. Dieser Abzug sei aus deutscher Sicht jedoch weiterhin kritisch zu sehen. Der CDU-Politiker sagte laut „Rheinischer Post“, die Verlegung könne den Abzug „zumindest teilweise kompensieren, auch wenn dieser Schritt aus deutscher Sicht ‚bedauerlich‘ bleibe“.

Europa soll mehr Verantwortung übernehmen

Röwekamp sieht in der aktuellen Entwicklung zugleich eine verstärkte Pflicht Europas, eigene sicherheitspolitische Fähigkeiten auszubauen. Insgesamt zeige sich „immer deutlicher“, dass Europa selbst „deutlich mehr Verantwortung“ für seine eigene Sicherheit übernehmen müsse, sagte er der „Rheinischen Post“.
Dies gelte besonders für strategische Fähigkeiten und den Bereich Deep Strike. Diese „Verantwortung“ wolle und werde man übernehmen, betonte Röwekamp gegenüber der „Rheinischen Post“.

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22. Mai 2026 0 Kommentare
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Technische Universität

Gericht kippt Disziplinarverfahren: Like von Ex-TU-Chefin rechtmäßig

von Hasepost Redaktion 22. Mai 2026

Die Berliner Senatsverwaltung für Wissenschaft hat die Disziplinarverfügung gegen die ehemalige Präsidentin der Technischen Universität Berlin Geraldine Rauch zurückgenommen. Hintergrund ist ein „Like“, den Rauch im Mai 2024 auf ihrem privaten X/Twitter-Account unter einem Beitrag zu Demonstrationen für einen Waffenstillstand im Gazastreifen gesetzt hatte. Der Vorsitzende der zuständigen Kammer des Verwaltungsgerichts ließ in der mündlichen Verhandlung durchblicken, dass die Verfügung nicht rechtmäßig gewesen sei, woraufhin die Senatsverwaltung den Schritt zurücknahm.

Disziplinarverfügung im Gerichtstermin zurückgenommen

In der mündlichen Verhandlung am Freitag ließ der Vorsitzende der zuständigen Kammer des Verwaltungsgerichts durchblicken, dass die Disziplinarverfügung gegen Geraldine Rauch nicht rechtmäßig gewesen sei. Die Senatsverwaltung für Wissenschaft nahm die Verfügung daraufhin selbst zurück.
Mit der im August ergangenen Disziplinarverfügung war eine vierstellige Geldbuße gegen Rauch festgesetzt worden, gegen die sie geklagt hatte. Diese Geldbuße ist nun hinfällig. Laut Gericht war schon hinsichtlich des Posts kein Dienstbezug erkennbar gewesen. Zudem sei der durch Drücken eines Buttons erfolgte „Like“ nicht einem disziplinarwürdigen Bereich zuzuordnen, so die Richter.

Auslöser: „Like“ unter Beitrag zu Gaza-Demonstrationen

Im Mai 2024 hatte Rauch mit ihrem privaten X/Twitter-Account einen Post mit dem Inhalt „Tausende türkische Bürger gehen derzeit auf die Straße, um einen Waffenstillstand im Gazastreifen zu fordern und die Operation in Rafah zu verurteilen“ mit einem „Like“ versehen. Verbunden mit dem Text waren Bilder von türkischen Demonstrationen für einen Waffenstillstand im Gaza-Streifen.
Auf einem Bild trugen die Demonstranten ein Plakat, das den israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu mit einem weißen Oberteil zeigte, auf dem rote Farbe verteilt war, augenscheinlich eine Darstellung von Blutspuren. Darunter befinden sich auch zwei Hakenkreuze, die Rauch aber nach eigenen Angaben nicht aufgefallen waren.

Politische Folgen und berufliche Veränderung

Unter anderem hatte der Regierende Bürgermeister daraufhin den Rücktritt bzw. die Abwahl der Präsidentin gefordert. Rauch ist seit Anfang des Jahres nicht mehr Präsidentin der Technischen Universität Berlin. Mittlerweile leitet sie an der Charité das Institut für Biometrie und klinische Epidemiologie.

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Fußball (Archiv)

Pep Guardiola verlässt Manchester City im Sommer 2025

von Hasepost Redaktion 22. Mai 2026

Pep Guardiola wird im Sommer seine Amtszeit als Trainer von Manchester City beenden. Der englische Topclub bestätigte am Freitag das bevorstehende Ende der Zusammenarbeit mit dem Katalanen, der seit Juli 2016 im Amt ist. Guardiola bleibt der City Football Group trotz seines Abschieds als "Globaler Botschafter" erhalten.

Abschied nach einer Dekade voller Titel

Pep Guardiola, der seit Juli 2016 Trainer von Manchester City ist, beendet im Sommer seine Amtszeit beim englischen Topclub. Der Verein bestätigte am Freitag das Ende der Zusammenarbeit. In seiner zehnjährigen Amtszeit gewann der Katalane 20 bedeutende Trophäen und gilt als der erfolgreichste Trainer in der Geschichte des Vereins. Trotz seines Abschieds wird Guardiola der City Football Group als „Globaler Botschafter“ erhalten bleiben.

„Es ist an der Zeit“

Guardiola äußerte, dass es keinen spezifischen Grund für seinen Abschied gebe, aber er fühle, dass es an der Zeit sei. Er betonte die Bedeutung der Stadt Manchester und die Unterstützung, die er während seiner Zeit dort erfahren habe. Besonders hob er die Stärke der Gemeinschaft hervor, die sich nach dem Manchester Arena-Angriff gezeigt habe, sowie die Unterstützung, die er nach dem Verlust seiner Mutter während der Corona-Pandemie erhalten habe.

Lob von Vereinsseite

Khaldoon Al Mubarak, Vorsitzender von Manchester City, erklärte, dass „Ehrlichkeit und Vertrauen“ die Grundlage ihrer Zusammenarbeit mit Guardiola bildeten. Er lobte Guardiolas „einzigartige Herangehensweise“, die den Verein nicht nur erfolgreicher, sondern auch den Fußball insgesamt verbessert habe.

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Bundestagssitzung am

Bundestag beschließt Apothekenreform: Stärkung ländlicher Versorgung und Kompetenzen

von Hasepost Redaktion 22. Mai 2026

Der Bundestag hat die Apothekenreform der Bundesregierung beschlossen. Mit dem Apothekenversorgung-Weiterentwicklungsgesetz sollen Apotheken wirtschaftlich gestärkt und mit zusätzlichen Befugnissen ausgestattet werden. Ziel ist es, die Versorgung der Bevölkerung zu verbessern, insbesondere in ländlichen Regionen und für kleinere Apotheken. Vorgesehen sind unter anderem erleichterte Bedingungen für Zweigapotheken, erweiterte Kompetenzen für Apothekenpersonal und neue Leistungen wie Impfungen und Schnelltests.

Bundestag beschließt Apothekenversorgung-Weiterentwicklungsgesetz

Das Apothekenversorgung-Weiterentwicklungsgesetz erzielte am Freitag im Parlament die nötige Mehrheit. Ziel des Gesetzes ist es, Apotheken wirtschaftlich zu stärken und mit mehr Befugnissen auszustatten, um das Versorgungsangebot für die Bevölkerung zu erweitern. Vor allem kleinere und ländliche Apotheken stünden vor Herausforderungen durch Fachpersonalmangel, Strukturwandel und sinkende Wirtschaftlichkeit, heißt es in dem Regierungsentwurf. Man wolle verbesserte wirtschaftliche Rahmenbedingungen für inhabergeführte Apotheken zu schaffen. Die vor Ort verfügbare pharmazeutische Expertise solle zudem besser als bisher für die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung genutzt werden, etwa zur Prävention. Bürokratie soll abgebaut und die Eigenverantwortung der Apotheker gestärkt werden.

Erleichterungen für Zweigapotheken und Notdienste

Der Entwurf beinhaltet zahlreiche Detailregelungen. So sollen die Anforderungen an die Gründung einer Zweigapotheke abgesenkt werden. Zweigapotheken können künftig eröffnet werden, wenn in abgelegenen Orten die Versorgung mit Arzneimitteln deutlich eingeschränkt ist. Mit Blick auf flexiblere Arbeitszeitmodelle soll die Leitung von Filial- oder Zweigapotheken auch durch zwei Personen wahrgenommen werden können. Dabei soll eine zeitliche oder organisatorische Abgrenzung der Verantwortlichkeiten ermöglicht werden.
Mit behördlicher Genehmigung sollen im Rahmen einer praktischen Erprobung erfahrene pharmazeutisch-technische Assistenten (PTA) zur vorübergehenden Aufrechterhaltung des Betriebs von Apotheken in ländlichen Regionen für maximal 20 Tage, davon höchstens 10 Tage am Stück, ihre Apothekenleitung vertreten können. Neben Vollnotdiensten über Nacht werden künftig auch Teilnotdienste in den Abendstunden über den Nacht- und Notdienstfonds bezuschusst.

Erweiterte Leistungen in Apotheken

Apotheken sollen ferner Impfungen mit allen Impfstoffen, die keine Lebendimpfstoffe sind, verabreichen können. Dazu wird neben der Erweiterung der ärztlichen Schulung auch die Vergütungsverhandlung ausgeweitet. Auch sollen in Apotheken und zugelassenen Pflegeeinrichtungen Schnelltests gegen bestimmte gängige Erreger ermöglicht werden. Dazu wird der Arztvorbehalt teilweise aufgehoben.

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Rayan Ghrieb

Nürnberg verpflichtet Flügelspieler Rayan Ghrieb vom 1. FC Magdeburg

von Hasepost Redaktion 22. Mai 2026

Der 1. FC Nürnberg hat Flügelspieler Rayan Ghrieb vom Zweitliga-Konkurrenten 1. FC Magdeburg verpflichtet. Der 27-Jährige soll vor allem mit seinen Qualitäten im Eins-gegen-eins die Offensive der Franken verstärken. Beide Seiten äußerten sich positiv zu dem Wechsel.

1. FC Nürnberg stellt Neuzugang Ghrieb vor

Nürnbergs Sport-Vorstand Joti Chatzialexiou erklärte laut Mitteilung des Vereins: „Wir haben Rayans Weg schon seit Längerem verfolgt.“ Er betonte die spielerischen Qualitäten des Neuzugangs: „Er ist ein Spieler mit einem spannenden Paket. Gerade mit seinen Qualitäten in Eins-gegen-eins-Situationen kann er unserer Offensive einiges geben. Wir freuen uns, dass er sich dafür entschieden hat, seinen weiteren Weg in Nürnberg zu gehen.“

Ghrieb hofft auf viele Erfolge mit dem FCN

Neuzugang Rayan Ghrieb schilderte seine Sicht auf den Wechsel und seine bisherigen Eindrücke vom neuen Klub. „Als Liga-Konkurrent habe ich den 1. FC Nürnberg im letzten Jahr natürlich verfolgt und beim direkten Duell Ende April auch selbst erlebt, wie es ist, im Max-Morlock-Stadion auf dem Platz zu stehen“, ließ sich Ghrieb zitieren. Weiter sagte er: „Jetzt freue ich mich darauf, die Atmosphäre künftig als FCN-Spieler genießen zu können, und hoffe natürlich, gemeinsam mit Mannschaft und Fans möglichst viele Erfolge feiern zu können.“

Leistungsdaten aus Magdeburg und Frankreich

Der 27-jährige Flügelspieler, der bevorzugt über die rechte Seite agiert, kam beim 1. FC Magdeburg in der abgelaufenen Spielzeit auf 30 Pflichtspieleinsätze, in denen er sechs Treffer erzielte und vier Tore vorbereitete. Vor seinem Wechsel ins deutsche Fußball-Unterhaus stürmte der Linksfuß mit französischen und algerischen Wurzeln in der zweiten französischen Liga, wo er EA Guingamp in der Saison 2024/2025 mit neun Toren in die Aufstiegsrelegation zur Ligue 1 schoss.

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22. Mai 2026 0 Kommentare
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Sitz von

Bund startet Sofortprogramm zur Stärkung der Cybersicherheit der Verwaltung

von Hasepost Redaktion 22. Mai 2026

Das Bundesdigitalministerium und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) planen ein Sofortprogramm zur Stärkung der Cybersicherheit und Cyberresilienz der Bundesverwaltung. Eine als Verschlusssache eingestufte Vorlage des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS), aus der das Magazin Politico berichtet, sieht dafür erweiterte Befugnisse für den Chief Information Security Officer (CISO) des Bundes vor.

Sofortprogramm für mehr Schutz der Bundes-IT

Aus dem Bericht des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung geht hervor, dass noch in diesem Jahr der Chief Information Security Officer (CISO) des Bundes neue „konkrete operative und ressortübergreifende Einzelmaßnahmen“ erhalten soll. Der CISO ist die zentrale Koordinierungsstelle für die Cybersicherheit der Bundesverwaltung. Damit soll die Stelle unter anderem in den Bereichen „Detektion“, „Schwachstellenscans“ und „Härtung zentraler Verzeichnisdienste“ handlungsfähiger werden. Die fachaufsichtliche Steuerung soll beim BMDS liegen, heißt es in dem Bericht, aus dem Politico zitiert.

Stärkung von Detektion und Abwehrmaßnahmen

Detektion meint dabei das frühzeitige Erkennen von Cyberangriffen und Sicherheitsvorfällen in den IT-Systemen des Bundes. Schwachstellenscans dienen dazu, Sicherheitslücken in Programmen und Netzwerken aufzuspüren. Bei der „Härtung zentraler Verzeichnisdienste“ geht es darum, besonders wichtige IT-Systeme so abzusichern, dass Angreifer schwerer eindringen können.

Einbindung in EU-Vorgaben und bestehende Programme

Das Sofortprogramm ist Teil des Programms CyberGovSecure, das das BSI Anfang Mai gestartet hatte. Das Programm ist ein Baustein zur Umsetzung der EU-NIS-2-Richtlinie. Diese verpflichtet die Bundesverwaltung dazu, ein einheitliches Cybersicherheitsniveau zu etablieren und die Resilienz gegen Cyberbedrohungen zu stärken. Der Vorstoß kommt vor dem Hintergrund einer anhaltend angespannten Bedrohungslage. Sicherheitsbehörden warnen, dass Deutschland ein zentrales Ziel von Cyberangriffen sei und insbesondere staatliche Stellen verstärkt im Fokus stünden.

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Frankfurter Börse

Dax steigt weiter – KI- und Halbleiteraktien treiben an

von Hasepost Redaktion 22. Mai 2026

Der Dax hat am Freitag seine Gewinne aus dem frühen Handel bis zur Mittagszeit ausgebaut und ist im Plus geblieben. Unterstützt wurde der Leitindex unter anderem von besseren Stimmungsdaten zum Konsum- und Geschäftsklima in Deutschland, während Anleger vor dem verlängerten US-Wochenende defensiv agierten.
Am Freitagmittag wurde der Dax gegen 12:30 Uhr mit rund 24.810 Punkten berechnet und lag damit 0,8 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag.

Defensive Positionierung und bekannte Favoriten im Dax

Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, sprach von einer eher vorsichtigen Haltung der Marktteilnehmer: „Die Investoren positionieren sich vor dem Wochenende eher defensiv und setzen im Dax auf die altbekannten Sektoren“, sagte Lipkow laut CMC Markets. Er verwies zugleich auf den Einfluss der US-Börsenpause: „In den USA bleiben die Börsen am Montag geschlossen, was das bevorstehende Wochenende noch länger macht und damit das Risiko einer Eskalation im Nahen Osten erhöht.“
Zugleich sieht Lipkow bestimmte Themen weiterhin als treibende Kräfte am Markt: „Die Themen KI und Halbleiter bleiben die maßgeblichen Zugpferde. Für Unterstützung sorgen die Daten zum Konsumklima und zum Geschäftsklima in Deutschland. Beide Zahlen fielen etwas besser aus als erwartet. An der Dax-Spitze stehen die Aktien von Infineon, der Deutschen Post, Symrise und Zalando. In der Verlustzone finden sich Vonovia und Fresenius Medical Care, die heute ex Dividende gehandelt werden“, so Lipkow laut CMC Markets.

Entwicklung an Devisen-, Gold- und Ölmarkt

Die europäische Gemeinschaftswährung zeigte sich am Freitagnachmittag etwas schwächer. Ein Euro kostete 1,1602 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8619 Euro zu haben.
Der Goldpreis gab ebenfalls nach. Am Nachmittag wurden für eine Feinunze 4.526 US-Dollar gezahlt, was einem Minus von 0,4 Prozent entspricht. Umgerechnet ergab sich daraus ein Preis von 125,43 Euro pro Gramm.
Deutlich nach oben ging es hingegen für den Ölpreis. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagnachmittag gegen 12 Uhr deutscher Zeit 104,80 US-Dollar, das waren 2,2 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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Frei und

Bundesregierung schließt Abschuss entführter Passagierflugzeuge klar aus

von Hasepost Redaktion 22. Mai 2026

Nach einer Krisenreaktionsübung der Bundesregierung hat der stellvertretende Regierungssprecher Sebastian Hille klargestellt, dass die Regierung ein entführtes Passagierflugzeug nicht abschießen lassen würde. Grundlage sei ein Urteil des Bundesverfassungsgericht von 2006, das entsprechende Regeln im Luftsicherheitsgesetz für verfassungswidrig erklärt hatte.

Bundesregierung verweist auf klare Rechtslage

Der stellvertretende Regierungssprecher Sebastian Hille sagte am Freitag der dts Nachrichtenagentur, die Rechtslage sei in dieser Frage „eindeutig“. Die Bundesregierung würde demnach ein entführtes Passagierflugzeug nicht abschießen lassen.
Hille verwies auf das Urteil des Bundesverfassungsgericht von 2006. Darin war entschieden worden, dass ein von Terroristen gekapertes Passagierflugzeug nicht abgeschossen werden dürfe, um dadurch Menschen am Boden zu retten. Entsprechende Regeln des Luftsicherheitsgesetzes waren für verfassungswidrig erklärt worden.

Distanzierung von früheren Äußerungen

Der damalige Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) hatte 2007 allerdings eine andere Position vertreten. „Wenn es kein anderes Mittel gibt, würde ich den Abschussbefehl geben, um unsere Bürger zu schützen“, sagte er damals mit Bezug auf das Recht des „übergesetzlichen Notstandes“, wie die dts Nachrichtenagentur berichtete.
Diesen „übergesetzlichen Notstand“ will die aktuelle Bundesregierung offenbar nicht mehr geltend machen. Hille erklärte mit Blick auf die Äußerungen von Jung: Er wolle solche „Aussagen aus der Vergangenheit“ nicht kommentieren.

Übung mit realem Flugzeug und Eurofightern

Die Bundesregierung hatte am Mittwoch unter Leitung des Bundeskanzlers eine ressortübergreifende „Krisenreaktionsübung“ durchgeführt. Nach eigenen Angaben verlief die Übung „erfolgreich“. In einem konkreten Szenario wurde die Reaktion auf die fiktive Entführung eines zivilen Flugzeugs im deutschen Luftraum geübt.
Auf Grundlage einer Kabinettsentscheidung wurde dabei ein „entführtes“ Flugzeug, das zu Testzwecken tatsächlich in der Luft war, von einer Alarmrotte der Bundeswehr begleitet. Diese bestand aus zwei Eurofighter-Kampfflugzeugen, die das Flugzeug real „abgefangen und bis zur Landung auf einem Flugplatz in Norddeutschland begleitet“ haben, „wie es von der Bundesregierung hieß“, so die dts Nachrichtenagentur.

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22. Mai 2026 0 Kommentare
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Autobahnausfahrt (Symbolbild)

Chaos auf der Autobahn A33 bei Osnabrück: LKW-Panne sorgt für Sperrung, Bußgelder und Unfallflucht

von Hasepost 22. Mai 2026

Eine liegengebliebene Sattelzugmaschine hat am Donnerstagnachmittag (21. Mai) auf der A33 bei Osnabrück für erhebliche Verkehrsprobleme gesorgt. Doch nicht nur die Panne selbst beschäftigte die Polizei – zahlreiche Autofahrer ignorierten die Sperrung der Ausfahrt Lüstringen, zudem kam es zu einer Unfallflucht.

Stundenlange Sperrung nach Lkw-Defekt

Gegen 15:30 Uhr blieb ein Lastwagen in der Ausfahrt Lüstringen auf der A33 in Fahrtrichtung Diepholz aufgrund eines technischen Defekts liegen. Um die Gefahrenstelle abzusichern und den Verkehrsraum zu schützen, musste die Abfahrt für mehrere Stunden vollständig gesperrt werden. Erst gegen 18:00 Uhr konnte die Sperrung wieder aufgehoben werden. Die Maßnahme führte zu deutlichen Verkehrsbehinderungen im Feierabendverkehr rund um Osnabrück.

34 Autofahrer missachten Sperrung

Für zusätzlichen Ärger sorgte das Verhalten zahlreicher Verkehrsteilnehmer. Wie die Polizei mitteilte, ignorierten viele Autofahrer die eingerichtete Sperrung und fuhren dennoch in den abgesperrten Bereich ein. Die Folge: Insgesamt leitete die Polizei 34 Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Die Beamten betonen, dass solche Sperrungen nicht ohne Grund eingerichtet werden. Sie dienten dem Schutz aller Beteiligten und seien zwingend einzuhalten.

Unfallflucht nach beschädigter Absperrung

Während der Einsatzmaßnahmen kam es zudem zu einem weiteren Vorfall: Ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer beschädigte ein Absperrelement und flüchtete anschließend vom Unfallort, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Bislang gibt es keine Hinweise auf den Verursacher. Die Polizei bittet daher Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben oder Angaben zum flüchtigen Fahrzeug machen können, sich telefonisch unter 0541/327-2533 oder -2515 zu melden.

22. Mai 2026 0 Kommentare
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