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Festnahme mit

Polen verhaftet mutmaßlichen belarussischen NATO-Spion in Europa

von Hasepost Redaktion 23. Februar 2026

Der polnische Inlandsgeheimdienst ABW hat einen mutmaßlichen weißrussischen Spion festgenommen, der nach Angaben der Staatsanwaltschaft in Warschau auch in Deutschland aktiv gewesen sein soll. Der Mann soll im Auftrag des weißrussischen Militärgeheimdienstes Informationen über sicherheitsrelevante Ziele in mehreren Ländern gesammelt haben. Die Ermittlungen erfolgen in enger Zusammenarbeit mit den Geheimdiensten aus Deutschland und Litauen.

Mutmaßlicher Spion in Polen festgenommen

Ein mutmaßlicher Spion aus Weißrussland ist vom polnischen Inlandsgeheimdienst ABW festgenommen worden. Der Mann sei am 9. Februar vom ABW gefasst worden, teilte die Staatsanwaltschaft in Warschau am Montag mit. Er soll im Auftrag des weißrussischen Militärgeheimdienstes Spionage betrieben haben.

Spionageverdacht in drei Ländern

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Verdächtigen konkret vor, zwischen Juni 2024 und Februar 2026 in Polen, Deutschland und Litauen Spionageaktivitäten durchgeführt zu haben. Dabei soll er unter anderem Informationen über kritische Infrastrukturen und Einrichtungen gesammelt haben, die für die Verteidigung Polens und der Nato von Bedeutung sind. Die Festnahme und die Anklage erfolgten in Zusammenarbeit mit den deutschen und litauischen Geheimdiensten.

Verdächtiger in Untersuchungshaft

Der Verdächtige befindet sich derzeit in Untersuchungshaft für eine anfängliche Dauer von drei Monaten. Die Ermittlungen dauern an.

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23. Februar 2026 0 Kommentare
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Strommast (Archiv)

Deutsche fühlen sich hybriden Angriffen schutzlos ausgeliefert

von Hasepost Redaktion 23. Februar 2026

Die Mehrheit der Menschen in Deutschland fühlt sich einer Umfrage zufolge unzureichend gegen hybride Angriffe gewappnet, obwohl viele eine ernsthafte Krise für möglich halten. Gleichzeitig sehen zahlreiche Befragte wachsende Risiken im Zusammenhang mit internationalen Spannungen und fühlen sich über die Bedrohungen nicht ausreichend informiert.

Große Lücke zwischen Sorge und Vorbereitung

Nur 15 Prozent der Befragten gaben laut IT-Branchenverband Bitkom an, dass ihr Haushalt gut auf hybride Angriffe vorbereitet sei. Konkret halten nur zwei Prozent der Bevölkerung ihren Haushalt für sehr gut auf hybride Angriffe und ihre Folgen vorbereitet, weitere 13 Prozent für eher gut. Rund ein Viertel (27 Prozent) sieht sich eher schlecht vorbereitet und mehr als die Hälfte (55 Prozent) ist nach eigenen Angaben überhaupt nicht vorbereitet. Immerhin planen 26 Prozent, Vorkehrungen zu treffen, 29 Prozent wollen dies aber auch künftig nicht tun.
Gleichzeitig erwarten 82 Prozent der Deutschen, dass es in Deutschland zu einer ernsthaften Krise infolge hybrider Angriffe kommen könnte, wie aus der am Montag veröffentlichten Umfrage von Bitkom hervorgeht. Rund zwei Drittel (64 Prozent) sehen demnach aufgrund der Spannungen zwischen Russland und der Nato eine zunehmende Gefahr, knapp die Hälfte (49 Prozent) erwartet in den kommenden fünf Jahren sogar eine militärische Konfrontation zwischen Russland und der Nato.

Informationsdefizite und konkrete Ängste

Die Umfrage ergab außerdem, dass 64 Prozent der Deutschen nach eigenen Angaben nicht ausreichend über Bedrohungen durch hybride Angriffe informiert sind. Große Angst haben die Menschen vor allem davor, dass Angriffe die Energieversorgung beschädigen oder lahmlegen (77 Prozent), wie Bitkom mitteilte. 69 Prozent sorgen sich vor Ausfällen bei Banken und Versicherungen. Dahinter folgen Krankenhäuser und Ärzte (60 Prozent), die Wasserversorgung (58 Prozent) und die Lebensmittelversorgung (54 Prozent).
Etwas weniger als die Hälfte (47 Prozent) hat laut Umfrage Angst vor Ausfällen bei Telekommunikation und IT, 41 Prozent bei der öffentlichen Verwaltung und 35 Prozent bei Transport und Verkehr. Schlusslichter sind die Abfallentsorgung (27 Prozent) sowie Medien und Kultur (22 Prozent).

Telefonische Befragung in Deutschland

Für die Erhebung befragte Bitkom Research nach eigenen Angaben telefonisch 1.263 Personen ab 16 Jahren in Deutschland. Die Befragung fand im Zeitraum von der 51. Kalenderwoche 2025 bis zur 2. Kalenderwoche 2026 statt.

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Annegret Kramp-Karrenbauer

Kramp-Karrenbauer kritisiert unwürdige Debatte um erste Bundespräsidentin

von Hasepost Redaktion 23. Februar 2026

Die Vorsitzende der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung, Annegret Kramp-Karrenbauer, hat die jüngste öffentliche Diskussion über eine mögliche erste Bundespräsidentin scharf kritisiert. Sie bemängelt vor allem Ton und Form der Debatte und pocht auf die Würde des höchsten Staatsamts.

„Teppich-Bazaar“ statt würdevoller Diskussion

Die Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung Annegret Kramp-Karrenbauer zeigte sich im Gespräch mit dem Fernsehsender „Welt“ „zutiefst verärgert“ über die aktuelle Diskussion um eine mögliche erste Bundespräsidentin. „Ich muss ganz ehrlich sagen, diese Debatte, die wir in den letzten Wochen führen, ärgert mich zutiefst“, sagte sie dem Fernsehsender „Welt“.
Es gehe hier um das höchste deutsche Staatsamt, betonte Kramp-Karrenbauer, und man führe sich auf wie in einem „Teppich-Bazaar“. Aus ihrer Sicht sei dies keine Debatte, die in der Öffentlichkeit geführt werden sollte.

Kritik an öffentlichen Bewerbungsreden

Insbesondere wandte sich die frühere CDU-Chefin gegen Personaldebatten in Form offener Kandidaturen. „Und deswegen sei das keine Debatte, die man öffentlich führe – ‚und schon gar keine Bewerbungsreden irgendwo hält'“, so Kramp-Karrenbauer gegenüber „Welt“. Sie hob hervor: „Ich finde, das Amt hat Würde – und diese Würde muss gewahrt werden.“

Teil eines möglichen Kandidatinnenkreises

Kramp-Karrenbauer wird selbst zum erweiterten Kandidatinnenkreis für die Bundespräsidentenwahl im kommenden Jahr gezählt.

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23. Februar 2026 0 Kommentare
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Einbrecher

Weitere Einbruchsserie in Stadt und Landkreis Osnabrück

von Hasepost 23. Februar 2026

Unbekannte Einbrecher haben am vergangenen Wochenende in Osnabrück und den umliegenden Gemeinden gleich mehrfach zugeschlagen. Wohnhäuser, ein Restaurant und ein Imbiss wurden Ziel von Einbrüchen  oder Einbruchsversuchen. Die Polizei spricht von mehreren Taten innerhalb kurzer Zeiträume und hofft nun auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Nachbarn in Wallenhorst gleichzeitig betroffen

Besonders auffällig ist ein Fall aus Wallenhorst: In der Berta-Karlik-Straße wurden am Samstagnachmittag und -abend gleich zwei benachbarte Wohnhäuser von Einbrechern heimgesucht. Die Täter verschafften sich jeweils über rückwärtige Türen gewaltsam Zugang zu den Gebäuden. In beiden Häusern durchsuchten sie nahezu sämtliche Räume auf der Suche nach Wertgegenständen. Anschließend flüchteten die Unbekannten mit ihrer Beute in unbekannte Richtung. Die Polizei sicherte Spuren und prüft nun mögliche Zusammenhänge.

Einbrüche am helllichten Tag in Osnabrück

Auch im Stadtgebiet Osnabrück nutzten Täter gezielt die Abwesenheit von Bewohnern aus. In der Frankfurter Heerstraße drangen Einbrecher am Samstagnachmittag zwischen 16.45 Uhr und 20.45 Uhr über eine Hintertür in ein Einfamilienhaus ein. Im Inneren wurden mehrere Räume durchwühlt, Bargeld und weitere Wertsachen entwendet. Erst nach ihrer Rückkehr bemerkten die Bewohner die Tat und alarmierten die Polizei.

Bereits am Freitagabend hatte es im Stadtteil Westerberg einen weiteren Einbruch gegeben. Gegen 19 Uhr wurde in der Max-Reger-Straße ein Wohnhaus angegangen. Ein Zeuge beobachtete eine verdächtige Person auf einem Nachbargrundstück, doch trotz sofortiger Fahndung konnten die eingesetzten Polizeikräfte niemanden mehr antreffen. Die Ermittlungen dauern an.

Täter scheitern an Imbiss in Hilter

Nicht in allen Fällen hatten die Täter Erfolg. In Hilter am Teutoburger Wald versuchten Unbekannte zwischen Samstagabend und Sonntagvormittag, gewaltsam in einen Imbiss an der Alten Poststraße einzudringen. Ein Eindringen in die Räume gelang jedoch nicht. Zurück blieb Sachschaden, dessen Höhe noch nicht feststeht.

Zeuge überrascht Einbrecher am Restaurant in Osnabrück

In der Nacht zu Montag wurden zudem zwei mutmaßliche Täter bei einem versuchten Einbruch in ein Restaurant an der Parkstraße in Osnabrück beobachtet. Gegen 1.30 Uhr meldete ein Anwohner verdächtige Geräusche und sah zwei Personen, die offenbar versuchten, sich gewaltsam Zutritt zu verschaffen. Noch während des Telefonats mit der Polizei flüchteten die Männer. Eine sofort eingeleitete Fahndung blieb erfolglos. Am Gebäude entstand lediglich leichter Sachschaden. Die Polizei beschreibt die beiden Verdächtigen als etwa 1,80 Meter groß, schlank, bekleidet mit dunklen Kapuzenpullovern und dunklen langen Hosen.

Polizei setzt auf Hinweise aus der Bevölkerung

Die Polizei bittet Zeugen, verdächtige Personen, Fahrzeuge oder Beobachtungen telefonisch (Osnabrück: 0541/327-3203, Hilter: 05421/931280, Wallenhorst: 05461/94530) zu melden, die im Zusammenhang mit den Einbrüchen stehen könnten.

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Frankfurter Börse

Dax bleibt trotz besserer Unternehmensstimmung im Minus

von Hasepost Redaktion 23. Februar 2026

Der Dax hat seine Verluste am Montagvormittag ausgeweitet und ist bis zur Mittagszeit im Minus geblieben. Trotz eines überraschend starken Ifo-Geschäftsklimaindex für Februar reagierten die Anleger zurückhaltend, während Euro und Ölpreis ebenfalls schwächer tendierten.

Dax bleibt im Minus – Finanzwerte vorne, Rüstungsaktien schwach

Am Montagmittag notierte der Dax weiter im roten Bereich. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.140 Punkten festgestellt, 0,5 Prozent unter dem Schlussniveau vom Freitag. An der Spitze der Kursliste rangierten die Commerzbank, Adidas und die Münchener Rück, am Ende Rheinmetall, SAP und BMW.

Starker Ifo-Index ohne Kursimpuls

Der am Vormittag veröffentlichte überraschend starke Ifo-Geschäftsklimaindex für Februar sorgte an den Börsen kaum für Impulse. „Die vom Ifo-Institut befragten Unternehmen blicken im Februar optimistischer in die Zukunft“, sagte Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP-Bank-Gruppe. „Dies passt ins Bild, schließlich kam es zuletzt zu einer Reihe von positiven Nachrichten für die deutsche Wirtschaft.“ Dazu gehöre vor allem der überraschend starke Anstieg der Auftragseingänge.
„Die Stimmung unter den deutschen Unternehmen ist im Februar zwar besser, allerdings kann von Euphorie keine Rede sein“, so Gitzel. Der Geschäftsklimaindex lege vielmehr nahe, dass sich die wirtschaftliche Tristesse fortsetze. „Das Missverhältnis zwischen deutlich verbesserter Auftragssituation und gedämpften Ifo-Geschäftslimaindex lässt sich mit den höheren Rüstungs- und Infrastrukturausgaben begründen.“

Ungleich verteilte Impulse für die Wirtschaft

„Nicht alle Unternehmen profitieren gleichermaßen von den Neubestellungen“, fügte der Marktexperte hinzu. Hauptprofiteur sei im Moment die Rüstungsindustrie, aber auch die Bauwirtschaft, insbesondere der Tiefbau, profitiere. „In anderen Branchen bleibt die Situation derweil schwierig. Dies gilt insbesondere für die Automobilzuliefererindustrie. Ein breiter Aufschwung zeichnet sich vorerst nicht ab.“
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1793 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8480 Euro zu haben.
Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 71,35 US-Dollar; das waren 41 Cent oder 0,6 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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Agentur für

Caritas warnt: Geplante Asylreform gefährdet Jobchancen für Ukrainer

von Hasepost Redaktion 23. Februar 2026

Die Caritas warnt vor einer deutlichen Verschlechterung der Arbeitsmarktintegration geflüchteter Ukrainer durch den von der Bundesregierung geplanten Wechsel ins Asylbewerberleistungsgesetz. Nach Einschätzung des Deutschen Caritasverbands drohen massive Einschnitte bei Förderangeboten der Jobcenter sowie Versorgungsabbrüche im Gesundheitsbereich, zudem werde der Zugang zu Sprachkursen erheblich erschwert.

Caritas kritisiert geplanten Rechtskreiswechsel

Oliver Müller, Vorstand für Migration, Internationales und Katastrophenhilfe des Deutschen Caritasverbands, sagte den Zeitungen der Mediengruppe Bayern: „Der geplante Rechtskreiswechsel in das Asylbewerberleistungsgesetz wird die Arbeitsmarktintegration der Geflüchteten massiv erschweren.“ Nach seinen Worten entfielen „bewährte Förderstrukturen der Jobcenter, ohne dass dafür adäquater Ersatz vorgesehen ist. Im Gesundheitsbereich drohen Versorgungsabbrüche.“
Hintergrund sind die Pläne der schwarz-roten Bundesregierung, dass seit dem 1. April 2025 eingereiste Ukrainer wieder die geringeren Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz statt Bürgergeld oder Sozialhilfe erhalten sollen. Am Montagnachmittag ist eine öffentliche Anhörung im dazu zuständigen Arbeits- und Sozialausschuss des Bundestags geplant.

Warnung vor Hürden beim Spracherwerb

Müller kritisierte auch die Einschränkung der Integrationskurse durch das Bundesinnenministerium. „Zusätzlich macht der Zulassungsstopp zu kostenlosen Integrations- und Deutschkursen den Zugang zum Spracherwerb unter diesen Bedingungen nahezu unmöglich, obwohl Kenntnisse der deutschen Sprache die zentrale Voraussetzung für Beschäftigung und Teilhabe sind“, sagte er den Zeitungen der Mediengruppe Bayern.
Weiter forderte Müller: „Wir fordern deshalb, den Zulassungsstopp bei den Integrationskursen zurückzunehmen. Auf dem Spiel steht die enorme bisherige Integrationsleistung – sowohl auf Seiten der Geflüchteten als auch von uns als Gesellschaft.“

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Deutscher Olympischer

Bundesregierung hält deutsche Sportförderung trotz Medaillenflaute für ausreichend

von Hasepost Redaktion 23. Februar 2026

Die Bundesregierung bewertet die deutsche Sportförderung trotz des zuletzt rückläufigen Medaillentrends bei Olympischen Spielen weiterhin als „gut aufgestellt“. Regierungssprecher Stefan Kornelius verwies auf beschlossene Reformen und betonte, die Leistungen der Athleten bei den Winterspielen in Italien würden dadurch nicht geschmälert. Zugleich warnte er davor, aus internationalen Medaillenvergleichen ein Politikum zu machen.

Regierung verweist auf beschlossene Reformen

Regierungssprecher Stefan Kornelius sagte am Montag der dts Nachrichtenagentur, die Strukturen der Sportförderung seien aus Sicht der Bundesregierung tragfähig. „Die Ziele sind genannt, auch die Sportförderung und die Verbesserungsnotwendigkeiten, die dort jetzt beschlossen wurden oder erkannt wurden, sind benannt“, erklärte er. Das schmälere nicht die Leistung der Sportler, die jetzt bei Olympia gekämpft haben, so Kornelius laut dts Nachrichtenagentur.
„Ich glaube auch, dass die gesamte globale Sportbewegung sich stark verändert“, fügte Kornelius hinzu. „Die deutsche Sportförderung ist eigentlich gut aufgestellt und kann jetzt mit den Reformen, die vorgesehen sind, sicherlich noch mal neue Leistungsziele sich stecken, und das ist das Ziel, dass das Sportfördergesetz in diese Richtung auch bewirkt“, sagte er der dts Nachrichtenagentur.

Vergleich mit anderen Nationen

Auf Nachfrage, warum zum Beispiel eine Nation wie die Niederlande mittlerweile sowohl bei Sommer- als auch bei Winterolympiaden erfolgreicher abschneidet als Deutschland, wollte Kornelius keine Bewertung abgeben. Er sagte der dts Nachrichtenagentur, dass er da „keine Spekulation anstellen“ wolle. „Ich glaube auch, dass diese nationalen Hitlisten sehr subjektiv sind, oder sehr einzelne Gründe haben, die dann gerne von fachlicher Seite untersucht werden sollten. Aber ich bitte, daraus kein Politikum zu machen“, so Kornelius laut dts Nachrichtenagentur.

Deutsches Abschneiden bei den Winterspielen

Insgesamt kam Deutschland bei den Winterspielen in Italien auf acht Gold-, zehn Silber- und acht Bronzemedaillen und beendete die Wettbewerbe damit auf dem fünften Platz im Medaillenspiegel. Mit 26 Medaillen insgesamt kam das deutsche Team zwar nur auf eine weniger als in Peking vor vier Jahren, hat aber vier Olympiasiege weniger verbucht. Es ist das erste Mal seit Sotschi 2014, dass Deutschland nicht zu den Top-3-Wintersportnationen zählt.

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EU-Fahnen (Archiv)

EU stoppt Ratifizierung des US-Handelsabkommens vorerst

von Hasepost Redaktion 23. Februar 2026

Die Europäische Union will die Ratifizierung des mit den USA ausgehandelten Handelsabkommens vorerst stoppen. Die größten Fraktionen im Europäischen Parlament planen, die legislative Arbeit zur Genehmigung des Abkommens noch im Laufe des Montags auszusetzen und fordern von der US-Regierung zusätzliche Informationen zu deren neuem Zollprogramm.

EU legt Ratifizierung des Handelsabkommens mit den USA auf Eis

Die Europäische Union will die Ratifizierung des mit den USA ausgehandelten Handelsabkommens offenbar vorerst stoppen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg.
Die größten Fraktionen im Europäischen Parlament wollen die legislative Arbeit zur Genehmigung des Handelsabkommens demnach noch im Laufe des Montags aussetzen. Die EU fordert zudem von der Regierung von US-Präsident Donald Trump weitere Details zu ihrem neuen Zollprogramm.

US-Gerichtshof erklärt Notstandsgesetz-Anwendung für unzulässig

Zuvor hatte der Oberste Gerichtshof der USA Trumps Anwendung eines Notstandsgesetzes zur Verhängung seiner sogenannten „reziproken Zölle“ weltweit für unzulässig erklärt. Trump kündigte daraufhin neue globale Zölle an.

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Gasspeicher (Archiv)

Deutschland zahlt 60 Millionen Euro für kurzfristigen Gaspuffer

von Hasepost Redaktion 23. Februar 2026

Für einen kurzfristigen Sicherheitspuffer im deutschen Gassystem fallen Kosten von rund 60 Millionen Euro an. Hintergrund ist eine Sonderausschreibung des Marktgebietsverantwortlichen Trading Hub Europe (THE) für zusätzliche Regelenergie, die angesichts sinkender Füllstände der Gasspeicher gestartet wurde. Laut THE konnten alle ausgeschriebenen Bedarfe gedeckt werden, zugleich wertet die Branche das Verfahren als Hinweis auf eine angespannte Lage im Gassystem.

Sonderausschreibung für kurzfristige Regelenergie

Das Wirtschaftsmagazin „Capital“ berichtet unter Berufung auf den Marktgebietsverantwortlichen Trading Hub Europe (THE), dass sich die Kosten für einen kurzfristigen Sicherheitspuffer für das deutsche Gassystem auf rund 60 Millionen Euro belaufen. THE ist für die Stabilität des Gassystems verantwortlich und hatte Anfang Februar eine Sonderausschreibung für zusätzliche Gasmengen an sogenannter Regelenergie durchgeführt.
„In Summe belaufen sich die Leistungspreise für die Sonderausschreibung auf knapp 59,1 Millionen Euro“, teilte eine THE-Sprecherin dem Magazin „Capital“ mit. „Die gesamten ausgeschriebenen Bedarfe konnten kontrahiert werden, dementsprechend sind wir mit den Ausschreibungsergebnissen zufrieden.“

Aufgabe von Trading Hub Europe und Umfang der Maßnahmen

Als sogenannter Marktgebietsverantwortlicher ist es die Aufgabe von Trading Hub Europe, sicherzustellen, dass das Angebot und der Verbrauch von Gas stets in der Balance sind. Dafür kann THE Regelenergie zukaufen, die zum Ausgleich benötigt wird. Dies kann kurzfristig geschehen, aber auch über längerfristige Optionen, mit denen sich THE Zugriff auf Leistung sichert.
Wegen der sinkenden Füllstände der deutschen Erdgasspeicher hatte THE Anfang Februar kurzfristig eine Sonderausschreibung für zusätzliche Regelenergie für den Zeitraum von Mitte Februar bis Mitte März gestartet. Die Händler, die bei dieser Auktion den Zuschlag erhalten haben, müssen das Gas an Speicher liefern, unter anderem in Bayern. Bei Bedarf kann THE die Gasmengen als Ausgleichsenergie abrufen.
Sogenannte Long-Term-Options (LTO) für die Wintervorsorge stehen THE schon länger zur Verfügung. Im Herbst hatte THE bereits für die Monate Januar bis März Optionen über jeweils 14.410 Megawatt ausgeschrieben. Die Kosten dafür betrugen rund 50 Millionen Euro. Die kurzfristige Sonderausschreibung für weitere Leistungen von Mitte Februar bis Mitte März von in Summe 36.300 Megawatt werten Gasexperten als Zeichen für eine angespannte Situation im deutschen Gassystem. Finanziert werden die Kosten für die Ausgleichsenergie über eine spezielle Umlage.

Einordnung durch das Bundeswirtschaftsministerium

Das Bundeswirtschaftsministerium teilte auf Anfrage von „Capital“ mit, die genauen Kosten für die zusätzliche Regelenergie seien ihm noch nicht bekannt. Zugleich hob es hervor, dass es sich bei der Sonderausschreibung von THE um „eine rein präventive Maßnahme zur Sicherstellung von lokalen Regelenergiebedarfen in Hochlastszenarien“ handele. Bei der Auktion handele sich nicht um eine Maßnahme gemäß Gasspeichergesetz zur Absicherung von Gasmengen, es gehe also nicht um eine Gasumlage, so eine Ministeriumssprecherin gegenüber „Capital“.
Die LTO könnten „die Netzstabilität in Süddeutschland unterstützen, indem Leistung in Hochlastszenarien bereitgestellt wird, bis zum Beispiel angelandetes LNG aus dem Norden den Süden erreicht“, erklärte die Ministeriumssprecherin laut „Capital“.

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Arztpraxis für

Krankheitswelle in Bundesbehörden: Deutlich mehr Fehltage als üblich

von Hasepost Redaktion 23. Februar 2026

In Deutschlands wichtigsten Behörden liegen die krankheitsbedingten Fehltage der Beschäftigten über dem Bundesdurchschnitt. Besonders hoch ist der Krankenstand in Bundesrat und Bundestag, während das Bundesumweltministerium deutlich niedrigere Werte verzeichnet. Die Zahlen stammen aus dem Bundesinnenministerium und wurden von Politico ausgewertet und berichtet.

Beschäftigte in Bundesbehörden häufiger krank als im Durchschnitt

Die Mitarbeiter in Deutschlands wichtigsten Behörden sind überdurchschnittlich häufig krank. Das geht aus Zahlen des Bundesinnenministeriums hervor, über die Politico berichtet. Im Jahr 2024 fehlten die Beschäftigten in den obersten Bundesbehörden demnach im Schnitt 15,2 Tage krankheitsbedingt, in den nachgelagerten Behörden waren es 21,1 Tage. Der Bundesdurchschnitt lag im gleichen Zeitraum bei 14,8 Tagen.

Bundesrat und Bundestag mit besonders vielen Fehltagen

Den höchsten Krankenstand verzeichnete der Bundesrat mit 25,2 Tagen, gefolgt vom Bundestag mit 22,3 Tagen. Im Bundesumweltministerium lagen die krankheitsbedingten Fehltage hingegen nur bei 7,4 Tagen.

Kontroverse um telefonische Krankschreibung

Angesichts des hohen Krankenstands in Deutschland hat die CDU auf ihrem Parteitag beschlossen, dass die telefonische Krankschreibung wieder abgeschafft werden soll. Der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD, Dirk Wiese, lehnte den Vorschlag jedoch ab.

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23. Februar 2026 0 Kommentare
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