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Häuser (Archiv)

Bayerns Kommunen treiben Grundsteuer nach Reform bundesweit am stärksten hoch

von Hasepost Redaktion 3. April 2026

Bayerns Kommunen haben die Grundsteuerreform im vergangenen Jahr für deutliche Steuererhöhungen genutzt. Nach Zahlen des Statistischen Bundesamts, über die die "Welt am Sonntag" berichtet, stiegen die Einnahmen aus der Grundsteuer in Bayern durchschnittlich um 10,4 Prozent und damit stärker als in jedem anderen Flächenland. Während einige Länder ebenfalls Zuwächse verzeichneten, gingen die Einnahmen in anderen Bundesländern zurück.

Deutlicher Anstieg in Bayern, Rückgänge in anderen Ländern

Durchschnittlich stiegen die Einnahmen aus der Grundsteuer in Bayerns Kommunen im vergangenen Jahr um 10,4 Prozent, berichtet die „Welt am Sonntag“ unter Berufung auf Zahlen des Statistischen Bundesamts. In keinem anderen Flächenland war der Anstieg höher.
In hessischen Kommunen erhöhten sich die Einnahmen der relevanten Grundsteuer B um durchschnittlich 3,7 Prozent gegenüber 2024, in niedersächsischen Kommunen um 1,7 Prozent. In anderen Ländern gingen die Einnahmen dagegen zurück, am stärksten in Thüringen. Die dortigen Kommunen verbuchten zusammen sechs Prozent weniger Einnahmen als ein Jahr zuvor. Die Zahlen der Stadtstaaten liegen bisher nicht vor.

Versprechen der Politik und Spielraum der Gemeinden

Seit Beschluss der Grundsteuerreform im Jahr 2019 versprach die Politik, dass die Kommunen die Änderungen nicht nutzen werden, um ihre Einnahmen zu steigern. Das zuständige Bayerische Landesamt für Steuern teilte der „Welt am Sonntag“ dazu mit: „Nach dem erklärten politischen Willen der Bayerischen Staatsregierung sollen die Grundsteuereinnahmen einer Kommune nach der Reform nicht höher sein als davor.“ Ob die Reform in der einzelnen Gemeinde aufkommensneutral umgesetzt wurde, habe aber nur die jeweilige Gemeinde über die Festsetzung des Hebesatzes bestimmen können.

Bundesweite Einnahmen unverändert, Details auf Nachfrage

Das Statistische Bundesamt hatte am 1. April in einer Pressemitteilung zu den Kommunalfinanzen lediglich darauf verwiesen, dass die gesamten Grundsteuereinnahmen A und B im vergangenen Jahr unverändert bei 14,5 Milliarden Euro lagen. Auf Nachfrage der „Welt am Sonntag“ stellten die Statistiker die Aufteilung nach Bundesländern zur Verfügung.

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3. April 2026 0 Kommentare
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Straßensperrung Symbolbild

Sanierung der Autobahnbrücke: Teilstück der Spenger Straße in Bruchmühlen wird vollständig gesperrt

von Hasepost 3. April 2026

Aufgrund von Sanierungsarbeiten am Brückenbauwerk muss die Spenger Straße in Bruchmühlen in Höhe der dortigen Autobahnbrücke in der Zeit von Montag, 13. April, bis voraussichtlich Dienstag, 21. April, vollständig gesperrt werden. Das teilt das Ordnungsamt der Stadt Melle mit. 

Durch Vollsperrung fallen Bushaltestellen aus

Während der Vollsperrung ist es dem Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) nicht möglich, die Bushaltestellen „Sängerstraße“, „Bahnhof“, „Sparkasse“ und „Autobahnbrücke“ anzusteuern. Die Umleitung für den Busverkehr führt dann über die Straße „Im Bruche“. 

Maßnahmen notwendig, um Verkehrssicherheit sicherzustellen

Die Bevölkerung wird um Verständnis für diese notwendigen Maßnahmen gebeten, die im Zuge der Sanierungsarbeiten zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit und einer langfristigen Nutzung des Brückenbauwerks erforderlich sind. Gleichzeitig wird zu besonderer Aufmerksamkeit im Bereich der eingerichteten Umleitungen aufgerufen.

3. April 2026 0 Kommentare
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Ricarda Lang

Ricarda Lang fordert härteres Vorgehen gegen sexualisierte Deepfakes

von Hasepost Redaktion 3. April 2026

Die frühere Grünenchefin Ricarda Lang berichtet von eigenen Erfahrungen mit digitaler sexualisierter Gewalt und einem Deepfake-Porno, in dem sie vermeintlich zu sehen ist. Vor dem Hintergrund der Vorwürfe der Schauspielerin Collien Fernandes gegen Christian Ulmen fordert sie umfassendere rechtliche Schritte gegen sexualisierte Deepfakes und strengere Regeln für Digitalplattformen.

Lang schildert persönliche Betroffenheit

Die frühere Grünenchefin Ricarda Lang hat nach eigenen Angaben digitale sexualisierte Gewalt erlebt. Dem „Spiegel“ sagte sie: „Ich weiß auch von mindestens einem Deepfake-Porno, in dem es so aussieht, als zeigten die Aufnahmen mich.“ Digitale Gewalt habe sie nach ihren Worten von Beginn ihrer politischen Karriere an begleitet. Ein solcher Deepfake-Porno fühle sich für sie „schlimmer an als jede Beleidigung. Dreidimensionaler, persönlicher. Obwohl ich weiß, dass es ein Fake ist, dass das nicht ich bin.“

Forderungen nach schärferen Regeln

Lang hatte im Zuge der Vorwürfe, die die Schauspielerin Collien Fernandes gegen Christian Ulmen erhebt, zehn Forderungen zur Bekämpfung sexualisierter Gewalt formuliert. Zu diesen Forderungen gehören die Strafbarkeit von sexualisierten Deepfakes und ein strikteres Vorgehen gegen Digitalplattformen, auf denen solche Bilder und Videos erstellt oder verbreitet werden. „Es geht hier um eine Grundsatzfrage: Wer ist mächtiger, unsere Demokratie oder US-amerikanische Tech-Oligarchen?“, sagte Lang dem „Spiegel“.

„Es kostet Kraft, das Thema zu verdrängen“

Der Entschluss, sich öffentlich zu exponieren, sei bei Lang nach ihren Worten durch die Wucht der Debatte gereift. „Es gab die innere Stimme, die sagte: ›Lass es, du willst doch für deine Fachthemen wahrgenommen werden‹“, sagte sie dem „Spiegel“. Dennoch fühle sie eine Verantwortung als Politikerin, aus einem so prominenten Fall eine politische Debatte zu machen. Ihr sei außerdem „aufgefallen, dass es viel Kraft kostet, das Thema zu verdrängen. Es kostet Kraft, ein politisches Klima zu erdulden, in dem nur die Karriere machen können, die Hornhaut auf der Seele haben.“

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Gesundheits-Kommission legt

Warken will Gesundheits-Sparkurs nur teilweise umsetzen

von Hasepost Redaktion 3. April 2026

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) will die Sparvorschläge der Finanzkommission Gesundheit nur teilweise umsetzen. Vor allem Einschnitte bei der beitragsfreien Mitversicherung und Belastungen für pflegende Angehörige lehnt sie ab, während sie höhere Eigenbeteiligungen bei Medikamenten und den Abbau bestimmter Arztzuschläge unterstützt.

Teilweise Ablehnung von Kürzungen bei der Mitversicherung

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat angekündigt, die Kürzungsvorschläge der Finanzkommission Gesundheit nur in begrenztem Umfang zu übernehmen. „Ich werde die Vorschläge der Kommission nicht eins zu eins übernehmen“, sagte die CDU-Politikerin der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Samstag). Das betreffe insbesondere die Empfehlung der Fachleute, die beitragsfreie Mitversicherung von Ehegatten und Lebenspartnern in den Krankenkassen einzuschränken („Frankfurter Allgemeine Zeitung“).
Das Gremium will von der künftigen Pflichtversicherung nur Rentner und solche Personen befreien, deren Kinder noch nicht schulpflichtig sind. Warken gehen diese Ausnahmen nicht weit genug. „Zum Beispiel leisten pflegende Angehörige einen so wichtigen Beitrag, dass ich es schwer begründbar finde, sie an dieser Stelle finanziell zu belasten“, sagte sie der FAZ.

Unterstützung für höhere Eigenbeteiligungen und Einschnitte bei Leistungen

Andere Sparvorschläge der Kommission bewertet Warken hingegen als diskussionswürdig. Dazu zählen die Einschränkung von anlasslosen Hautkrebsuntersuchungen und eine Begrenzung der Zahl von Zahnspangen für Kinder. Zustimmung signalisiert sie auch zu höheren Zuzahlungen der Versicherten bei Medikamenten: Die Selbstbeteiligung soll nach den Vorschlägen um die Hälfte auf 7,50 Euro bis zehn Euro je Packung steigen. „Der Vorschlag, die Eigenbeteiligung in der Apotheke im kommenden Jahr nach mehr als 20 Jahren moderat zu erhöhen, ist nachvollziehbar“, sagte Warken der FAZ.
Anfreunden kann sich Warken auch mit dem Plan, Praxisärzte für mögliche Zusatztermine nicht mehr gesondert zu vergüten. „Der Bundesrechnungshof hat kritisiert, dass die Zusatzvergütung außerhalb des Budgets die Wartezeiten nicht verringert habe, das können wir nicht ignorieren“, stellte sie klar. „Insofern ist es völlig richtig, ein solches Instrument in Frage zu stellen.“

Kritik an Ärzten, Verständnis für Pharmabranche

Deutliche Worte fand Warken für die Reaktionen der niedergelassenen Ärzte. „Ich finde es nicht richtig, dass die Vertragsärzte jetzt drohen: Weniger Geld bedeutet noch weniger Termine und eine schlechtere Versorgung“, monierte sie in der FAZ. „Es kann nicht sein, beim Sparen immer nur auf andere zu zeigen.“
Gleichzeitig zeigte die Ministerin Verständnis für die Kritik der Pharmaindustrie an den Sparplänen. Die Branche wendet sich unter anderem gegen den Vorschlag, den Medikamentenrabatt für Krankenkassen auf 14 Prozent zu verdoppeln. Die Konzerne sähen sich großen Herausforderungen gegenüber, etwa den Zollandrohungen von US-Präsident Donald Trump, gab Warken zu bedenken. „Die Gefahren für den Standort Deutschland muss man sehr ernst nehmen“, sagte die Ministerin der FAZ. „Wir können nicht nach mehr Resilienz rufen, nach Versorgungssicherheit und Rückverlagerung und dann nichts dafür tun, die Industrie im Land zu halten.“
Zwar solle auch die Pharmabranche einen Beitrag zu Einsparungen leisten. „Aber wir müssen sie an anderer Stelle entlasten, etwa bei Regulatorik und Bürokratie“, so Warken. Nach ihren Angaben ist sie überzeugt, mit den geplanten Sparmaßnahmen den durchschnittlichen Zusatzbeitrag zur Krankenkasse bis zum Jahr 2030 auf 2,9 Prozent einfrieren zu können. Das entsprechende Gesetz will sie bis zum Juli vorlegen.
In der Koalition mit der SPD rechnet Warken mit kontroversen Beratungen. „Aber ich bin mir sicher, dass sich jeder seiner Verantwortung bewusst ist und weiß: So wie jetzt kann es nicht weitergehen, gerade wenn man die Solidargemeinschaft erhalten will“, sagte sie der Zeitung. „Ich schnüre derzeit ein Paket, mit dem vielleicht nicht alle politisch Verantwortlichen glücklich sind, das aber mehrheitsfähig ist.“

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3. April 2026 0 Kommentare
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Osterfeuer

Das sind die öffentlichen Osterfeuer im Stadtgebiet Georgsmarienhütte

von Hasepost 3. April 2026

An Ostersonntag wird es auch in diesem Jahr einige öffentliche Osterfeuer im Stadtgebiet von Georgsmarienhütte geben. Insgesamt sechs zuvor beantragte Osterfeuer sind genehmigt worden. Größere Osterfeuer sind nur am Ostersonntag, 5. April, als zuvor bei der Stadt beantragte und als öffentlich zugängliche Brauchtumsfeuer zugelassen.

In Georgsmarienhütte keine offenen Feuer zu Ostern erlaubt

Die Stadt Georgsmarienhütte möchte deshalb in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, dass das private Betreiben von offenen Feuern anlässlich der Osterfeiertage nicht erlaubt ist. Als Alternative darf trockenes, unbehandeltes Holz in handelsüblichen Feuerschalen oder Feuerkörben auf dem eigenen Grundstück abgebrannt werden. Die Stadt Georgsmarienhütte wird diesbezüglich verstärkt Kontrollen im gesamten Stadtgebiet durchführen:

Das sind die öffentlichen Standorte:

In diesem Jahr wurden folgende Osterfeuer an folgenden Standorten genehmigt: Die Kolpingsfamilie Harderberg zündet ein Feuer auf dem Hof Bensmann, Obere Bauerschaft 8 an. Der Beginn ist dabei für 19:30 Uhr angesetzt. Auch der Schützenverein Holsten-Mündrup am Schnettberg (oberhalb der Gaststätte Schierbaum-Licher), Voxtruper Straße 16 eröffnet um 19:00 Uhr ein Osterfeuer. Die Kolpingsfamilie Oesede vom Hof Gröne, Dröper Mark 2 beginnt das Osterfeuer auch schon um 19:00 Uhr. Ein weiteres öffentliches Feuer bietete die Jugendfeuerwehr Oesede, Graf-Stauffenberg-Straße (zwischen Michaelisschule und Hof Potthoff) an. Hier beginnt es schon um 18:00 Uhr.  Die Katholische Herz-Jesu Gemeinde an der Von-Galen-Straße (gegenüber Hof Plate) beginnt auch um 18:00 Uhr. Zuletzt bietete auch die Katholische Jugend Kloster Oesede am Hof Qualbrink, Auf der Insel 12 ein Osterfeuer. Beginn ist hier 19:00 Uhr.

 

3. April 2026 0 Kommentare
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Johann Wadephul

Wadephul warnt vor Trumps Drohung eines Nato‑Austritts

von Hasepost Redaktion 3. April 2026

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat sich besorgt über Äußerungen von US-Präsident Donald Trump zu einem möglichen Austritt der USA aus der Nato gezeigt. Zugleich betonte er die zentrale Bedeutung des Bündnisses für die Sicherheit Deutschlands und aller Partnerländer und verwies auf die gewachsene Stärke der Allianz.

Wadephul warnt vor Infragestellung der Nato

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) reagierte mit deutlicher Kritik auf jüngste Aussagen von US-Präsident Donald Trump zu einem möglichen Austritt der USA aus der Nato. „Natürlich besorgen mich solche Aussagen“, sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Die Nato ist für die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland genau wie für die Sicherheit aller Bündnispartner von enormer Wichtigkeit“, betonte Wadephul gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.
Die Nato sei das erfolgreichste Verteidigungsbündnis der Welt, so Wadephul. „Wir sind stärker als je zuvor. Wir haben mit Schweden und Finnland zwei Mitglieder mehr. Und wir Europäer haben uns dazu verpflichtet, fünf Prozent unserer Wirtschaftsleistung für Verteidigung auszugeben. Wir sollten all das nicht infrage stellen, sondern auf unseren Erfolgen aufbauen.“ Die Welt sei unsicherer geworden. „Deswegen müssen wir im Bündnis umso mehr zusammenstehen.“

Trump nennt Nato „Papiertiger“

US-Präsident Donald Trump hatte zuvor einen möglichen Austritt der USA aus der Nato angedeutet. Das Bündnis sei „ein Papiertiger“, sagte Trump der britischen Zeitung „Telegraph“. Auf die Frage, ob er nach dem Iran-Krieg die Nato-Mitgliedschaft überdenken werde, antwortete der US-Präsident dem „Telegraph“: „Oh ja, ich würde sagen, dass es über ein bloßes Hinterfragen hinausgeht.“

„Er bräuchte dafür die Zustimmung mindestens im Senat“

Wadephul zeigte sich zuversichtlich, dass ein Nato-Austritt der USA abzuwenden sei. „Ich denke, dass unser klares Bekenntnis und unser entschiedenes Eintreten für das Bündnis die USA davon überzeugen werden, diese Erfolgsstory gemeinsam weiterzuschreiben“, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Es sei nicht im Interesse der USA, diese aus Gemeinsamkeit wachsende Stärke aufzugeben. Im Übrigen wäre ein Austritt nicht nur die Entscheidung des US-Präsidenten, so Wadephul. „Er bräuchte dafür die Zustimmung mindestens im Senat.“
Dass sich die USA auf Deutschland und die Allianz verlassen könnten, habe sich nach seinen Worten bei der bislang einzigen Ausrufung der Beistandsklausel nach den Anschlägen vom 11. September 2001 klar gezeigt. „In Afghanistan hat Deutschland 20 Jahre an der Seite der USA gestanden. Wir haben Soldaten verloren, wir haben gekämpft, wir haben Einsatz gezeigt“, sagte Wadephul.
Auf die Frage, ob die Beistandspflicht nach Artikel 5 des Nato-Vertrags noch intakt sei, antwortete Wadephul: „Eindeutig. Alle Nato-Partner stehen dazu. Und wir stellen die Schlagkraft der Nato jeden Tag und an allen Flanken unter Beweis.“

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3. April 2026 0 Kommentare
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Patient mit

DGB-Chefin attackiert Gesundheitsreform und Profit-Konzerne scharf

von Hasepost Redaktion 3. April 2026

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) kritisiert die Reformvorschläge der Finanzkommission Gesundheit als ungeeignet und inhaltlich widersprüchlich. DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi bemängelt fehlende Klarheit über das Ziel der Bundesregierung und warnt vor einseitigen Leistungskürzungen statt grundlegender Strukturreformen.

DGB-Chefin bezweifelt Schlüssigkeit der Reformideen

Die Finanzkommission Gesundheit hat der Bundesregierung 66 konkrete Empfehlungen für Reformen vorgelegt, stößt damit beim DGB jedoch auf deutliche Skepsis. Yasmin Fahimi sagte dem „Tagesspiegel“: „Die Reformvorschläge sind nicht in sich schlüssig und homogen.“ Die Vielzahl der Vorschläge spiegele nach ihrer Einschätzung „sehr unterschiedliche Sichtweisen“ wider und lasse offen, ob die Bundesregierung „einfach nur Leistungskürzungen“ oder echte Strukturveränderungen wolle. Für grundlegende Reformen müsse die Bundesregierung „bereit sein, sich mit Lobbygruppen anzulegen“, sagte Fahimi laut „Tagesspiegel“.

Sparpotenzial vor allem im Gesundheitswesen gesehen

Beim Sparen sieht Fahimi entscheidende Unterschiede zwischen Gesundheitswesen und Pflege. „Wir sind eine alternde Gesellschaft, weswegen ich bei der Pflege wenig Sparpotenzial sehe“, sagte die DGB-Vorsitzende dem „Tagesspiegel“. Im Gesundheitsbereich hingegen griffen nach ihrer Darstellung „Private-Equity-Konzerne in den Geldbeutel jedes gesetzlich Versicherten“. Diese Unternehmen kauften nicht nur Krankenhäuser, sondern zunehmend auch Arztpraxen auf. In solchen Praxen seien die Mediziner bei „milliardenschweren Konzernen angestellt“. Die Abrechnung falle dort im Schnitt „zehn Prozent höher pro Patient“ aus als bei niedergelassenen Ärzten. Sie fragte, wie das sein könne.

Forderung nach Begrenzungen für renditeorientierte Anbieter

Fahimi forderte Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) zu klaren Vorgaben für renditeorientierte Akteure im Gesundheitswesen auf. „Die Regierung muss den Profit-Unternehmen im Gesundheitswesen strikte Begrenzungen vorgeben“, sagte Fahimi dem „Tagesspiegel“. Sie erwarte, „dass Frau Warken gegen diese weltweit agierenden Konzerne endlich tätig wird“. Mittelfristig müsse die Versorgung nach ihren Vorstellungen „allein als Non-Profit-System aufgebaut“ sein.
Die hohe Inanspruchnahme ärztlicher Leistungen in Deutschland bewertet Fahimi nicht als überzogen. Dass Menschen in Deutschland jährlich rund neunmal einen Arzt aufsuchen, hält sie nicht für übertrieben. „Das tun die ja aber nicht als Freizeitersatz“, sagte sie dem „Tagesspiegel“.
Die DGB-Chefin plädierte zudem für einen Ausbau integrierter Strukturen im Gesundheitswesen. „Deutschland sollte konsequent Gesundheitszentren mit verschiedenen Fachärzten ausbauen.“ Versorgung „aus quasi einer Hand“ helfe Patienten und senke gleichzeitig Kosten, sagte Fahimi dem „Tagesspiegel“.

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3. April 2026 0 Kommentare
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Osterfeuer

Diese 23 öffentlichen Osterfeuer hat die Stadt Osnabrück genehmigt

von Hasepost 3. April 2026

Die Stadt Osnabrück hat 23 beantragte öffentliche Osterfeuer genehmigt. Darüber hinaus gibt es noch 5 weitere öffentliche Osterfeuer, die auf Grund der ausschließlichen Verwendung von Kaminholz genehmigungsfrei sind. Genehmigungs- und anzeigefrei sind auch kleine Lagerfeuer in Feuerschalen oder -körben auf privaten Grundstücken, soweit Kaminholzscheite zum Einsatz kommen.

Öffentliche Osterfeuer finden unter klaren Regeln statt

Für die der Öffentlichkeit zugänglichen genehmigten Osterfeuer gibt es klare Regeln: Die maximale Grundfläche beträgt 25 Quadratmeter bei einer Aufschichthöhe von maximal 4 Metern. Es darf lediglich Gehölz- und Strauchschnitt aufgeschichtet werden. Der Astdurchmesser darf dabei maximal 15 cm betragen. Aus Tierschutzgründen ist das Brennmaterial einen Tag vor dem Abbrennen noch einmal komplett umzuschichten. Zu Gebäuden und Wäldern sind je nach genehmigter Brennplatzgröße Mindestabstände von bis zu 50 Metern einzuhalten, bei Einzelbäumen und Hecken sowie öffentlichen Verkehrsflächen betragen die Mindestabstände grundsätzlich 15 Meter. Die Feuer dürfen nur abgebrannt werden, wenn die Windstärke dies zulässt und keine konkrete Waldbrandgefahr besteht. Die Genehmigungsbescheide enthalten entsprechende Bedingungen.

Liste der öffentlichen Osterfeuer online abrufbar

Wer wissen möchte, wo im Stadtgebiet der Öffentlichkeit zugängliche Osterfeuer genehmigt wurden, findet eine entsprechende Liste und einen Lageplan im Internet. Die Polizei und Feuerwehr werden über die genehmigten Osterfeuer informiert. Wer verbotenerweise Osterfeuer abbrennt, muss mit einer Anzeige und einem Bußgeldbescheid rechnen.

3. April 2026 0 Kommentare
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"Blitzer" an der Pagenstecherstraße kurz vor der Umweltstiftung

Blitzer und Radarkontrollen in Osnabrueck am Freitag, 3. April 2026

von Redaktion HASEPOST.de 3. April 2026

Auch heute, am 3. April 2026, sind in Osnabrück wieder einige Blitzer unterwegs – die Standorte wurden von aufmerksamen Lesern der *Hasepost* gemeldet. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte also besser nicht zu schnell unterwegs sein.

Blitzerstandorte und Geschwindigkeitskontrollen heute in Osnabrück:

  • Aktiver mobiler Blitzer, A33
  • Blitzer-Anhänger, Pagenstecherstraße
  • Kurt-Schumacher-Damm
  • Osnabrück, Herrenteichswall
  • Osnabrück, L88

Die Standorte der Geschwindigkeitskontrollen können sich täglich ändern. Kontrollen werden an wechselnden Stellen in ganz Osnabrück durchgeführt. Eine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben besteht nicht.

Wenn Sie im Stadtgebiet Osnabrück einen mobilen „Blitzer“ entdecken, schicken Sie uns einfach eine kurze Info per Mail an blitzer@hasepost.de.
Am besten mit genauer Ortsangabe (Straße + Richtung) und, wenn möglich, mit Uhrzeit. Ein Foto ist nicht notwendig, aber hilfreich. Wir prüfen jede Einsendung redaktionell, bevor sie online geht oder bei HASERADIO gesendet wird.

Warum wir über Geschwindigkeitskontrollen informieren.

Hier finden Sie die aktuellen Blitzer-Standorte für den Landkreis Osnabrück.

Angaben aktualisiert am 03.04.2026 um 23:30.

3. April 2026 0 Kommentare
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Johann Wadephul

Deutschland erwägt Beitrag zum Schutz von Seewegen im Nahen Osten

von Hasepost Redaktion 3. April 2026

Außenminister Johann Wadephul (CDU) hat einen möglichen Beitrag Deutschlands zur Absicherung der Seehandelswege im Nahen Osten in Aussicht gestellt. Er knüpfte eine Beteiligung jedoch an das Ende des militärischen Konflikts und das Vorliegen völkerrechtlicher Voraussetzungen. Zugleich äußerte Wadephul die Erwartung, dass die USA ihren Militäreinsatz gegen den Iran in absehbarer Zeit beenden werden.
Außenminister Johann Wadephul (CDU) sprach sich in den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben) für eine Öffnung der Seehandelsrouten im Nahen Osten aus. „Wir haben – wie die USA und andere – ein Interesse daran, dass die Handelswege im Persischen Golf und im Roten Meer wieder geöffnet werden“, sagte der CDU-Politiker den Blättern der Funke-Mediengruppe. „Und natürlich sind wir prinzipiell bereit, uns an einer Absicherung der Seewege zu beteiligen.“

Debatte um möglichen Bundeswehreinsatz

Auf die Nachfrage, ob er von einem Einsatz der Bundeswehr spreche, verwies Wadephul laut Funke-Mediengruppe auf laufende Gespräche mit Partnerstaaten. Über den Beitrag spreche man „mit einer größeren Gemeinschaft von Staaten, wenn der militärische Konflikt beigelegt ist und die rechtlichen Voraussetzungen dafür vorliegen“. So weit sei man „bedauerlicherweise noch nicht“.
Wadephul geht nach eigenen Worten davon aus, dass die USA ihren Militäreinsatz gegen den Iran bald beenden werden. „Aus vielen Gesprächen mit den USA haben wir nicht den Eindruck, dass Präsident Trump ernsthaft erwägt, in einen großangelegten und langfristigen Bodeneinsatz hineinzugehen“, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Meine Erwartung ist schon, dass die USA nach Erreichen der militärischen Ziele ihren Einsatz in nicht allzu ferner Zukunft beenden.“

Ziele der US-Regierung und völkerrechtliche Bewertung

US-Außenminister Marco Rubio habe als Ziele „immer die Zerstörung des nuklearen Potenzials, des ballistischen Raketenprogramms und der Marine des Iran“ genannt, führte Wadephul aus. „Ein umfassender Regime-Change gehört nicht dazu.“
Wadephul forderte die US-Regierung zugleich auf, eine völkerrechtliche Beurteilung des Krieges vorzulegen. Washington sei „gefordert, uns umfänglicher zu sagen, was ihre Beurteilung ist“, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Wir erwarten entsprechende Auskünfte nach Ostern.“

Einordnung des iranischen Verhaltens

Der Bundesaußenminister verwies in dem Gespräch darauf, dass sich der Iran über Jahrzehnte völkerrechtswidrig verhalten habe. „Er hat Israel bedroht und Staaten in der Region destabilisiert – auch über die Milizen der Hisbollah, der Huthis und der Hamas. Er hat entgegen den Regeln des Nichtverbreitungsvertrages sein Atomwaffenprogramm vorangetrieben.“ Außerdem sei der Iran international für Terroranschläge und entsprechende Planungen verantwortlich. „Das ist doch der Einstieg in eine völkerrechtliche Diskussion, die wir gemeinsam vertiefen wollen.“
Es sei im deutschen Interesse, den Iran einzuhegen und ihn nicht zu einer größeren Gefahr für die Weltgemeinschaft werden zu lassen, erklärte der CDU-Politiker. „Ob und wie man das militärisch macht und welche Folgen das dann hat, steht auf einem anderen Blatt und ist letztlich eine Entscheidung der USA und Israels. Friedrich Merz hat gesagt: Wenn man uns gefragt hätte, wir hätten es nicht empfohlen. Und jetzt empfehlen wir dringend, eine Verhandlungslösung anzustreben“, so Wadephul in den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

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3. April 2026 0 Kommentare
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