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Blick zurück aus dem neuen Marktkauf in Belm auf das "Provisorium" gegenüber

Warum der Marktkauf in Belm früher eröffnet als geplant und wann es losgeht

von Heiko Pohlmann 23. Februar 2026

Auch wenn noch überall geschraubt und gehämmert wird: Der neue Marktkauf in Belm öffnet früher als ursprünglich vorgesehen. Statt – vom Unternehmen zunächst mit „im Sommer“ angekündigt – startet der Markt bereits am 20. Mai 2026 um 8 Uhr und damit gut einen Monat vor dem zuletzt genannten Termin Mitte Juni.

Die Eröffnung fällt in die Woche vor dem langen Pfingstwochenende. Aber bereits am 18. April lädt ein Baustellenfest zu einem ersten Blick hinter die Kulissen ein.

Bauarbeiten für den Marktkauf Belm bereits auf der Zielgeraden

Seit der Grundsteinlegung im Juni 2025 hat sich auf dem rund 37.500 Quadratmeter großen Grundstück viel getan. Der Rohbau steht weitgehend, aktuell laufen die Arbeiten an Heizung, Lüftung und Sanitär, an der Elektrotechnik sowie im Innenausbau. Auch die Malerarbeiten sind in vollem Gange. Parallel werden die Außenanlagen gestaltet.

Muss nun bald gefüllt werden: Baustelle des neuen Marktkauf in Belm

Muss nun bald gefüllt werden: Baustelle des neuen Marktkauf in Belm / Foto: Pohlmann

Täglich arbeiten zwischen 60 und 100 Beschäftigte verschiedenster Gewerke auf der Baustelle. Ziel ist es, die letzten Arbeiten rechtzeitig vor der geplanten Übergabe abzuschließen – damit der Markt deutlich früher an den Start gehen kann.

Inneneinrichtung für den neuen Marktkauf startet im April

Anfang April beginnt der nächste große Schritt: der reguläre Start der Inneneinrichtung und des Ladenbaus. Das künftige MARKTKAUF-Haus setzt auf ein modernes, zeitgemäßes Design. Großzügige Frischebereiche, warme Farbtöne sowie Holz- und Glaselemente sollen für eine offene und angenehme Atmosphäre sorgen.

Auf einer Verkaufsfläche von rund 6.100 Quadratmetern werden künftig etwa 80.000 Artikel angeboten. Herzstück sind die deutlich erweiterten Frischeabteilungen mit Bedientheken für Fleisch, Wurst, Käse, Fisch und Backwaren. Die Obst- und Gemüseabteilung bildet gemeinsam mit einem angrenzenden Sushi-Point den zentralen Bereich des Marktes.

Baustelle des neuen Marktkauf in Belm

Baustelle des neuen Marktkauf in Belm / Foto: Pohlmann

Ergänzt wird das Angebot durch eine umfangreiche Gastronomie mit mehr als 100 Sitzplätzen im Innen- und Außenbereich. Hinzu kommen verschiedene Konzessionäre, die das Sortiment abrunden.

Marktteam vollständig – Übergangsmarkt bleibt bis zur Neueröffnung geöffnet

Das neue Marktteam steht bereits fest: Rund 145 Mitarbeitende bereiten sich derzeit intensiv auf die Eröffnung vor. Der bestehende Übergangsmarkt bleibt bis kurz vor dem Umzug geöffnet. Insgesamt, so Marktleiter Torsten Westebbe, wurden 10 neue Arbeitsplätze geschaffen – zusätzlich zu den Jobs bei den neuen Untermietern, darrunter ein Optiker, eine Apotheke, ein Schlüsseldienst und zwei Mobilfunkanbieter.

Marktkauf-MarktleiterTorsten Westebbe und Projektleiter Helmut Hübner besprechen den Stand der Bauarbeiten

Marktkauf-MarktleiterTorsten Westebbe (links) und Projektleiter Helmut Hübner besprechen den Stand der Bauarbeiten / Foto: Pohlmann

Lediglich am 18. und 19. Mai 2026 ist eine zweitägige Schließung vorgesehen. In dieser Zeit soll der Umzug abgeschlossen und die letzten Vorbereitungen für den Start am 20. Mai getroffen werden.

Baustellenfest von Marktkauf in Belm am 18. April

Bereits einen Monat vor der offiziellen Eröffnung sind Bürgerinnen und Bürger zu einem Baustellenfest eingeladen. Am Samstag, 18. April 2026, besteht die Möglichkeit, das Gebäude im Rahmen einer Begehung kennenzulernen. Visualisierungen geben einen Eindruck davon, wie der fertige Markt aussehen wird.

Architektonisch wertvoll: Der EIngangsbereich des neuen Marktkauf in Belm

Architektonisch wertvoll: Der EIngangsbereich des neuen Marktkauf in Belm / Foto: Pohlmann

Für das leibliche Wohl ist mit Getränken und Imbissangeboten gesorgt. Auch für Kinder wird ein Programm angeboten, unter anderem mit Kinderschminken. Der vordere Parkplatz soll bis dahin fertiggestellt sein und steht Besucherinnen und Besuchern zur Verfügung.

23. Februar 2026 0 Kommentare
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Wahlplakate zur

Grüne holen in Umfrage vor Landtagswahl Baden-Württemberg auf

von Hasepost Redaktion 23. Februar 2026

Zwei Wochen vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg am 8. März holen die Grünen in der Wählergunst weiter auf und verringern den Abstand zur führenden CDU. In einer aktuellen Insa-Umfrage für die „Bild“ kommen sie auf 22 Prozent und liegen damit nur noch sechs Prozentpunkte hinter der CDU, die auf 28 Prozent kommt.

Grüne verkürzen Abstand zur CDU

In der von Insa für die „Bild“ (Dienstagsausgabe) durchgeführten Erhebung kommen die Grünen auf 22 Prozent der Stimmen. Sie liegen damit nur noch sechs Prozentpunkte hinter der CDU, die in der Umfrage auf 28 Prozent kommt.

SPD, AfD und FDP im Vergleich

Die SPD erreicht in der aktuellen Umfrage zehn Prozent. Für die AfD wollen derzeit 20 Prozent der Wähler stimmen. Die FDP liegt in der Wählergunst bei sechs Prozent und kann damit auf den Wiedereinzug in den Stuttgarter Landtag hoffen.

Weitere Parteien und methodische Angaben

Für die Linkspartei würden aktuell sieben Prozent der Wähler stimmen. Das BSW kommt auf drei Prozent, die sonstigen Parteien erreichen vier Prozent. Die Daten für die Erhebung wurden vom 17. bis 23. Februar erhoben, insgesamt wurden online 1.000 Personen befragt.

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23. Februar 2026 0 Kommentare
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Ulrike Malmendier

CDU stoppt Verlängerung von Wirtschaftsweiserin Ulrike Malmendier

von Hasepost Redaktion 23. Februar 2026

Die Amtszeit der Ökonomin Ulrike Malmendier im Sachverständigenrat der Bundesregierung soll offenbar nicht verlängert werden. Nach Informationen des „Handelsblatts“ (Dienstagausgabe) haben Wirtschaftsministerium und Kanzleramt ein Veto gegen eine weitere Berufung eingelegt. Da das Vorschlagsrecht für den Posten bei der CDU liegt, soll Malmendiers Laufzeit Ende Februar enden.

Veto von Wirtschaftsministerium und Kanzleramt

Wie das „Handelsblatt“ (Dienstagausgabe) unter Berufung auf eigene Informationen berichtet, haben das CDU-geführte Wirtschaftsministerium und das Kanzleramt ein Veto gegen die Verlängerung der Amtszeit von Ulrike Malmendier im Sachverständigenrat eingelegt. Da das Vorschlagsrecht für den Posten Malmendiers bei der CDU liegt, endet Malmendiers Laufzeit in dem Beratergremium demnach Ende Februar.
Die Vorbehalte aus Wirtschaftsministerium und Kanzleramt rühren laut „Handelsblatt“ daher, dass Malmendier nicht als ordnungspolitisch genug gilt. In der CDU werde kritisiert, dass vier der fünf Ratsmitglieder sich in den vergangenen Jahren von der traditionellen, ausschließlichen ordnungspolitischen Linie des Gremiums wegbewegt hätten, darunter Malmendier.

Kritik aus dem SPD-geführten Finanzministerium

Das SPD-geführte Finanzministerium hält die Entscheidung für einen Fehler. Malmendier sei „eine ausgezeichnete internationale Ökonomin mit hervorragendem Ruf“, hieß es laut „Handelsblatt“. Auch SPD-Fraktionsvize Armand Zorn warf der CDU eine „künstliche Politisierung des Sachverständigenrates“ vor, wie das Blatt berichtet.

Suche nach einer Nachfolgerin oder einem Nachfolger

Die CDU soll für die Nachfolge Malmendiers laut „Handelsblatt“ offenbar eine Präferenz für den Wiener Handelsökonomen Gabriel Felbermayr haben. Allerdings bestehen dem Bericht zufolge Zweifel, ob er bereitstünde.
Als weiterer Name wird die Ökonomin Nicola Fuchs-Schündeln gehandelt. Sie wurde schon häufiger gefragt, scheute aber bislang die große Bühne. Seit sie 2024 die Leitung des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB) übernahm, ist sie in der Öffentlichkeit aber präsenter.
Als weitere Kandidatin wird laut „Handelsblatt“ Silke Übelmesser gehandelt, die als Anhängerin einer ordnungspolitischen Linie gilt.

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Zug der Eurobahn am Hauptbahnhof Osnabrück. / Foto: Dominik Lapp

Gute Nachricht des Tages: Drei eurobahner unter den Nominierten beim Wettbewerb „Eisenbahner mit Herz“

von Hasepost 23. Februar 2026

Drei als „Eisenbahner mit Herz“ Nominierte der eurobahn und viele andere zeigen täglich in den Zügen, dass in der Bahnbranche Menschen arbeiten, die vor allem eines tun: anderen Menschen helfen und sie unterstützen. Eine freundliche und informative Ansage, eine Auskunft wie ein Umstieg am Bahnhof gelingt, ein Tipp, wie das richtige Ticket gekauft wird oder einfach ein Lächeln – Kundenbetreuerinnen, -betreuer, Triebfahrzeugführerinnen und -führer sind weit mehr als Kontrolleure und Fahrer.

Bahnpersonal als Teil des Alltags

Sie sind oft feste Bestandteile im Alltagsleben vieler Menschen und schlicht für sie da. Besondere Situationen oder Erlebnisse mit Bahnpersonal können im Wettbewerb „Eisenbahner mit Herz“ alljährlich und bundesweit von Fahrgästen eingereicht werden. Dieses Jahr haben gleich drei eurobahner bleibenden Eindruck bei Ihren Fahrgästen hinterlassen und wurden nominiert. Neben negativen Erlebnissen auf Seiten von Fahrgästen und Bahnpersonal, stehen vor allem sehr viele positive Erfahrungen, die jeden Tag in den Zügen des ganzen Landes von Reisenden und Bahnpersonal gemacht werden.

„Dass alle eurobahner/innen mit Herzblut jeden Tag alles geben, um unsere Fahrgäste sicher und zuverlässig ans Ziel zu bringen, dass wissen wir sehr gut“, sagt Anne Mathieu, Vorsitzende Geschäftsführerin der eurobahn, „dennoch freuen wir uns besonders für unsere drei Kandidaten, denn die Nominierungen stammen direkt von unseren Fahrgästen, die damit die gute Arbeit stellvertretend für alle unsere Kolleg*innen auf der Schiene anerkennen.“

Die drei Nominierten der eurobahn

Jens Teuber, Kundenbetreuer am Standort Rahden, Mesut Burus, Kundenbetreuer am Standort Hamm und Armin Dörr, Triebfahrzeugführer am Standort Rheine wurden von Fahrgästen für den diesjährigen Wettbewerb zu „Eisenbahner mit Herz“ von Fahrgästen vorgeschlagen. Alle drei Mitarbeiter der eurobahn sind bei den Fahrgästen in Erinnerung geblieben, indem Sie ihnen freundlich, professionell, verständnisvoll und behilflich entgegengetreten sind.

Wofür die drei eurobahnerinnen und eurobahner nominiert wurden und wie abgestimmt werden kann, ist online zu erfahren.

Das steckt hinter dem Wettbewerb „Eisenbahner mit Herz“

Alljährlich verleiht Allianz pro Schiene mit „Eisenbahner mit Herz“ einen Preis an Eisenbahnerinnen und Eisenbahner, der auf deutschlandweiten, eingesendeten Vorschlägen von Fahrgästen basiert. Eine Fachjury wählt dabei für jedes Bundesland einen Landessieger. Der Publikumspreis wird online ermittelt. Interessierte können bis zum 16. März 2026 an der Abstimmung teilnehmen.

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Bundesagentur für

Ökonomen begrüßen schnelleren Arbeitsmarktzugang für Asylbewerber

von Hasepost Redaktion 23. Februar 2026

Führende Wirtschaftsforscher haben die Pläne von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) für einen schnelleren Arbeitsmarktzugang von Asylbewerbern begrüßt. Während Ökonomen vor allem positive Effekte für Wirtschaft und Integration sehen, mahnen Experten für Migration und Integration zusätzliche Maßnahmen und warnen vor Kürzungen bei Integrationsangeboten an. Zugleich gehen die Einschätzungen zur tatsächlichen Wirkung auf den Arbeitsmarkt auseinander.

Ökonomen loben geplante Erleichterungen

Ifo-Präsident Clemens Fuest bezeichnete die Pläne als wirtschaftlich sinnvoll. „Aus ökonomischer Sicht weist die Initiative in die richtige Richtung“, sagte Fuest dem „Handelsblatt“ (Dienstagsausgabe). Deutschland habe ein großes Interesse an Zuwanderung in den Arbeitsmarkt, und ein erleichterter Einstieg diene diesem Ziel und fördere die Integration.
DIW-Präsident Marcel Fratzscher nannte den Vorstoß von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt „klug und längst überfällig“. Er erwarte spürbare Impulse für die Wirtschaft, da Deutschland ein „riesiges Arbeitskräfteproblem“ habe, von dessen Lösung vor allem kleine und mittlere Unternehmen profitieren könnten.

Forderungen nach ergänzenden Maßnahmen

Allerdings warnte Fratzscher zugleich vor einem zu engen Fokus auf den Arbeitsmarktzugang. „Der schnellere Zugang zum Arbeitsmarkt sollte nur ein Element von vielen sein.“ Er forderte mehr Investitionen in Qualifizierung sowie langfristige Bleibeperspektiven, um Anreize für Investitionen in Ausbildung zu schaffen.

Zweifel an Arbeitsmarktwirkung und Kritik an Kürzungen

Zurückhaltender äußerte sich Winfried Kluth, Vorsitzender des Sachverständigenrats für Integration und Migration. Zwar sei die mit der Maßnahme verbundene Entlastung der Sozialkassen „gut nachvollziehbar“. Doch dürften die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt gering sein, da Arbeitgeber frei wählen könnten, wen sie einstellen, sagte Kluth dem „Handelsblatt“.
Kluth kritisierte zudem geplante Kürzungen bei Integrationskursen durch das Innenministerium. „Dadurch werden sich die Belastungen der Sozialkassen tendenziell erhöhen“, sagte der Migrationsforscher.

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Bundesnachrichtendienst (Archiv)

SPD und Datenschützer warnen vor zu mächtigem BND

von Hasepost Redaktion 23. Februar 2026

Nach Plänen des Kanzleramts soll der Bundesnachrichtendienst (BND) deutlich mehr Befugnisse erhalten und künftig auch operative Maßnahmen im Ausland durchführen dürfen. Während Kanzleramtschef Thorsten Frei (CDU) und BND-Präsident Martin Jäger eine stärkere operative Ausrichtung des Dienstes befürworten, mahnen Politiker und Kontrollinstanzen zu Zurückhaltung und warnen vor einem Abbau von Grundrechtsschutz und parlamentarischer Kontrolle.

Forderung nach Augenmaß bei neuen BND-Befugnissen

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Ralf Stegner fordert mit Blick auf die geplante umfassende Reform des BND Maßnahmen mit Augenmaß. „Einen Blankoscheck darf es nicht geben, und die Befugnisse sollten auch nicht überstrapziert werden“, sagte Stegner der „Wochentaz“. Grundsätzlich unterstütze er das Ansinnen, dem BND angemessene Werkzeuge für die aktuelle Bedrohungslage zu geben, betonte er gegenüber der „taz“. Stegner sagte aber: „Der BND muss nicht die CIA werden. Und ein demokratischer Dienst darf nicht mit den gleichen Mitteln agieren wie der einer Diktatur.“

Operative Eingriffe im Ausland geplant

Kanzleramtschef Thorsten Frei (CDU) hatte neue Befugnisse für den BND angekündigt, mit denen der Auslandsgeheimdienst erstmals auch operative Maßnahmen im Ausland ausführen dürfte. Frei benannte gegenüber der „taz“ als Beispiele das Stören von Funkverkehr zur Drohnenabwehr oder das Ausschalten von Krypto-Wallets feindlicher Agenten, mit denen diese digital Geld transferieren. Für den BND wäre dies ein Novum: Bisher darf der Dienst rein Informationen sammeln und analysieren.
Auch die Kontrolle des BND soll neu ausgerichtet und bei einem Gremium gebündelt werden, dem Unabhängigen Kontrollrat. BND-Chef Martin Jäger hatte zuletzt auf der Münchner Sicherheitskonferenz ebenso erklärt, sein Dienst müsse operativer werden. Die Gegenseite müsse „ebenso den Schmerz fühlen“, sagte er dort nach Angaben der „taz“.

Kritik an geplanter Neuordnung der Kontrolle

Die Bundesdatenschutzbeauftragte Louisa Specht-Riemenschneider wendet sich gegen den Entzug ihrer Kontrollrechte für den BND. Der Plan sei „nicht zielführend“, sagte ihr Sprecher der „taz“. Die Datenschutzbeauftragte kompensiere, dass Menschen, die von BND-Maßnahmen betroffen seien, wenig Rechtsschutzmöglichkeiten hätten. Ihr Amt genieße „ein hohes Maß an Bekanntheit, Reputation und Vertrauen“ und habe als Einzige einen Überblick über Datenschutzverstöße aller Sicherheitsbehörden, so der Sprecher gegenüber der „taz“. Deshalb sollte bei der BND-Kontrolle lieber eine unbürokratische Kooperation ihres Hauses mit dem Kontrollrat ermöglicht werden. Ein Entzug der Kontrolle wäre dagegen eine „Schwächung des Grundrechtsschutzes“.
Neben der Bundesdatenschutzbeauftragten soll auch die Kontrolle des BND durch die G10-Kommission im Bundestag wegfallen. Der dortige Vorsitzende, der CDU-Mann Michael Grosse-Brömer, sagte der „taz“, seine Kommission sehe die Notwendigkeit, die deutsche Sicherheitsarchitektur zu stärken. „Ich rate aber dazu, die jahrelange Parlaments- und Kontrollerfahrung von Mitgliedern der G10-Kommission und insbesondere die Expertise deren Mitarbeiterstabes in der Bundestagsverwaltung nicht vollständig zu vernachlässigen.“

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Unruhen in

Mexiko versinkt nach Tötung von Kartellboss in Gewaltwelle

von Hasepost Redaktion 23. Februar 2026

In Mexiko ist es nach der Tötung eines mächtigen Drogenbosses zu weitreichenden Gewaltausbrüchen gekommen. Nachdem Sicherheitskräfte den als „El Mencho“ bekannten Anführer des Kartells CJNG im westlichen Bundesstaat Jalisco tödlich verletzt hatten, reagierte das Kartell mit massiven Straßenblockaden. In mehreren Regionen des Landes brannten Fahrzeuge, Städte standen weitgehend still, während die Bevölkerung Schutz suchte.

Gewaltausbrüche in mehreren Bundesstaaten

Die mexikanischen Sicherheitskräfte hatten den als „El Mencho“ bekannten Anführer des Kartells CJNG während einer Operation im westlichen Bundesstaat Jalisco getötet. Das Kartell reagierte mit massiven Straßenblockaden. In fast einem Dutzend mexikanischer Bundesstaaten brannten am Sonntag Fahrzeuge. Die Hauptstadt des Bundesstaates Jalisco, Guadalajara, verwandelte sich in eine Geisterstadt, während die Bevölkerung Schutz suchte.

Razzia in Tapalpa und Tod während des Transports

Der Kartellboss war bei einer Razzia in der Stadt Tapalpa verwundet worden und später während des Transports nach Mexiko-Stadt gestorben. Der Bundesstaat Jalisco ist die Basis des Kartells, das für den Handel mit großen Mengen Fentanyl und anderen Drogen in die Vereinigten Staaten bekannt ist. Die US-Regierung unterstützte die mexikanischen Behörden nach eigenen Angaben mit Geheimdienstinformationen bei der Operation.

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Festnahme mit

Polen verhaftet mutmaßlichen belarussischen NATO-Spion in Europa

von Hasepost Redaktion 23. Februar 2026

Der polnische Inlandsgeheimdienst ABW hat einen mutmaßlichen weißrussischen Spion festgenommen, der nach Angaben der Staatsanwaltschaft in Warschau auch in Deutschland aktiv gewesen sein soll. Der Mann soll im Auftrag des weißrussischen Militärgeheimdienstes Informationen über sicherheitsrelevante Ziele in mehreren Ländern gesammelt haben. Die Ermittlungen erfolgen in enger Zusammenarbeit mit den Geheimdiensten aus Deutschland und Litauen.

Mutmaßlicher Spion in Polen festgenommen

Ein mutmaßlicher Spion aus Weißrussland ist vom polnischen Inlandsgeheimdienst ABW festgenommen worden. Der Mann sei am 9. Februar vom ABW gefasst worden, teilte die Staatsanwaltschaft in Warschau am Montag mit. Er soll im Auftrag des weißrussischen Militärgeheimdienstes Spionage betrieben haben.

Spionageverdacht in drei Ländern

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Verdächtigen konkret vor, zwischen Juni 2024 und Februar 2026 in Polen, Deutschland und Litauen Spionageaktivitäten durchgeführt zu haben. Dabei soll er unter anderem Informationen über kritische Infrastrukturen und Einrichtungen gesammelt haben, die für die Verteidigung Polens und der Nato von Bedeutung sind. Die Festnahme und die Anklage erfolgten in Zusammenarbeit mit den deutschen und litauischen Geheimdiensten.

Verdächtiger in Untersuchungshaft

Der Verdächtige befindet sich derzeit in Untersuchungshaft für eine anfängliche Dauer von drei Monaten. Die Ermittlungen dauern an.

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Strommast (Archiv)

Deutsche fühlen sich hybriden Angriffen schutzlos ausgeliefert

von Hasepost Redaktion 23. Februar 2026

Die Mehrheit der Menschen in Deutschland fühlt sich einer Umfrage zufolge unzureichend gegen hybride Angriffe gewappnet, obwohl viele eine ernsthafte Krise für möglich halten. Gleichzeitig sehen zahlreiche Befragte wachsende Risiken im Zusammenhang mit internationalen Spannungen und fühlen sich über die Bedrohungen nicht ausreichend informiert.

Große Lücke zwischen Sorge und Vorbereitung

Nur 15 Prozent der Befragten gaben laut IT-Branchenverband Bitkom an, dass ihr Haushalt gut auf hybride Angriffe vorbereitet sei. Konkret halten nur zwei Prozent der Bevölkerung ihren Haushalt für sehr gut auf hybride Angriffe und ihre Folgen vorbereitet, weitere 13 Prozent für eher gut. Rund ein Viertel (27 Prozent) sieht sich eher schlecht vorbereitet und mehr als die Hälfte (55 Prozent) ist nach eigenen Angaben überhaupt nicht vorbereitet. Immerhin planen 26 Prozent, Vorkehrungen zu treffen, 29 Prozent wollen dies aber auch künftig nicht tun.
Gleichzeitig erwarten 82 Prozent der Deutschen, dass es in Deutschland zu einer ernsthaften Krise infolge hybrider Angriffe kommen könnte, wie aus der am Montag veröffentlichten Umfrage von Bitkom hervorgeht. Rund zwei Drittel (64 Prozent) sehen demnach aufgrund der Spannungen zwischen Russland und der Nato eine zunehmende Gefahr, knapp die Hälfte (49 Prozent) erwartet in den kommenden fünf Jahren sogar eine militärische Konfrontation zwischen Russland und der Nato.

Informationsdefizite und konkrete Ängste

Die Umfrage ergab außerdem, dass 64 Prozent der Deutschen nach eigenen Angaben nicht ausreichend über Bedrohungen durch hybride Angriffe informiert sind. Große Angst haben die Menschen vor allem davor, dass Angriffe die Energieversorgung beschädigen oder lahmlegen (77 Prozent), wie Bitkom mitteilte. 69 Prozent sorgen sich vor Ausfällen bei Banken und Versicherungen. Dahinter folgen Krankenhäuser und Ärzte (60 Prozent), die Wasserversorgung (58 Prozent) und die Lebensmittelversorgung (54 Prozent).
Etwas weniger als die Hälfte (47 Prozent) hat laut Umfrage Angst vor Ausfällen bei Telekommunikation und IT, 41 Prozent bei der öffentlichen Verwaltung und 35 Prozent bei Transport und Verkehr. Schlusslichter sind die Abfallentsorgung (27 Prozent) sowie Medien und Kultur (22 Prozent).

Telefonische Befragung in Deutschland

Für die Erhebung befragte Bitkom Research nach eigenen Angaben telefonisch 1.263 Personen ab 16 Jahren in Deutschland. Die Befragung fand im Zeitraum von der 51. Kalenderwoche 2025 bis zur 2. Kalenderwoche 2026 statt.

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Annegret Kramp-Karrenbauer

Kramp-Karrenbauer kritisiert unwürdige Debatte um erste Bundespräsidentin

von Hasepost Redaktion 23. Februar 2026

Die Vorsitzende der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung, Annegret Kramp-Karrenbauer, hat die jüngste öffentliche Diskussion über eine mögliche erste Bundespräsidentin scharf kritisiert. Sie bemängelt vor allem Ton und Form der Debatte und pocht auf die Würde des höchsten Staatsamts.

„Teppich-Bazaar“ statt würdevoller Diskussion

Die Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung Annegret Kramp-Karrenbauer zeigte sich im Gespräch mit dem Fernsehsender „Welt“ „zutiefst verärgert“ über die aktuelle Diskussion um eine mögliche erste Bundespräsidentin. „Ich muss ganz ehrlich sagen, diese Debatte, die wir in den letzten Wochen führen, ärgert mich zutiefst“, sagte sie dem Fernsehsender „Welt“.
Es gehe hier um das höchste deutsche Staatsamt, betonte Kramp-Karrenbauer, und man führe sich auf wie in einem „Teppich-Bazaar“. Aus ihrer Sicht sei dies keine Debatte, die in der Öffentlichkeit geführt werden sollte.

Kritik an öffentlichen Bewerbungsreden

Insbesondere wandte sich die frühere CDU-Chefin gegen Personaldebatten in Form offener Kandidaturen. „Und deswegen sei das keine Debatte, die man öffentlich führe – ‚und schon gar keine Bewerbungsreden irgendwo hält'“, so Kramp-Karrenbauer gegenüber „Welt“. Sie hob hervor: „Ich finde, das Amt hat Würde – und diese Würde muss gewahrt werden.“

Teil eines möglichen Kandidatinnenkreises

Kramp-Karrenbauer wird selbst zum erweiterten Kandidatinnenkreis für die Bundespräsidentenwahl im kommenden Jahr gezählt.

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23. Februar 2026 0 Kommentare
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