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Zug der Eurobahn am Hauptbahnhof Osnabrück. / Foto: Dominik Lapp

Gute Nachricht des Tages: Drei eurobahner unter den Nominierten beim Wettbewerb „Eisenbahner mit Herz“

von Hasepost 23. Februar 2026

Drei als „Eisenbahner mit Herz“ Nominierte der eurobahn und viele andere zeigen täglich in den Zügen, dass in der Bahnbranche Menschen arbeiten, die vor allem eines tun: anderen Menschen helfen und sie unterstützen. Eine freundliche und informative Ansage, eine Auskunft wie ein Umstieg am Bahnhof gelingt, ein Tipp, wie das richtige Ticket gekauft wird oder einfach ein Lächeln – Kundenbetreuerinnen, -betreuer, Triebfahrzeugführerinnen und -führer sind weit mehr als Kontrolleure und Fahrer.

Bahnpersonal als Teil des Alltags

Sie sind oft feste Bestandteile im Alltagsleben vieler Menschen und schlicht für sie da. Besondere Situationen oder Erlebnisse mit Bahnpersonal können im Wettbewerb „Eisenbahner mit Herz“ alljährlich und bundesweit von Fahrgästen eingereicht werden. Dieses Jahr haben gleich drei eurobahner bleibenden Eindruck bei Ihren Fahrgästen hinterlassen und wurden nominiert. Neben negativen Erlebnissen auf Seiten von Fahrgästen und Bahnpersonal, stehen vor allem sehr viele positive Erfahrungen, die jeden Tag in den Zügen des ganzen Landes von Reisenden und Bahnpersonal gemacht werden.

„Dass alle eurobahner/innen mit Herzblut jeden Tag alles geben, um unsere Fahrgäste sicher und zuverlässig ans Ziel zu bringen, dass wissen wir sehr gut“, sagt Anne Mathieu, Vorsitzende Geschäftsführerin der eurobahn, „dennoch freuen wir uns besonders für unsere drei Kandidaten, denn die Nominierungen stammen direkt von unseren Fahrgästen, die damit die gute Arbeit stellvertretend für alle unsere Kolleg*innen auf der Schiene anerkennen.“

Die drei Nominierten der eurobahn

Jens Teuber, Kundenbetreuer am Standort Rahden, Mesut Burus, Kundenbetreuer am Standort Hamm und Armin Dörr, Triebfahrzeugführer am Standort Rheine wurden von Fahrgästen für den diesjährigen Wettbewerb zu „Eisenbahner mit Herz“ von Fahrgästen vorgeschlagen. Alle drei Mitarbeiter der eurobahn sind bei den Fahrgästen in Erinnerung geblieben, indem Sie ihnen freundlich, professionell, verständnisvoll und behilflich entgegengetreten sind.

Wofür die drei eurobahnerinnen und eurobahner nominiert wurden und wie abgestimmt werden kann, ist online zu erfahren.

Das steckt hinter dem Wettbewerb „Eisenbahner mit Herz“

Alljährlich verleiht Allianz pro Schiene mit „Eisenbahner mit Herz“ einen Preis an Eisenbahnerinnen und Eisenbahner, der auf deutschlandweiten, eingesendeten Vorschlägen von Fahrgästen basiert. Eine Fachjury wählt dabei für jedes Bundesland einen Landessieger. Der Publikumspreis wird online ermittelt. Interessierte können bis zum 16. März 2026 an der Abstimmung teilnehmen.

23. Februar 2026 0 Kommentare
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Bundesagentur für

Ökonomen begrüßen schnelleren Arbeitsmarktzugang für Asylbewerber

von Hasepost Redaktion 23. Februar 2026

Führende Wirtschaftsforscher haben die Pläne von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) für einen schnelleren Arbeitsmarktzugang von Asylbewerbern begrüßt. Während Ökonomen vor allem positive Effekte für Wirtschaft und Integration sehen, mahnen Experten für Migration und Integration zusätzliche Maßnahmen und warnen vor Kürzungen bei Integrationsangeboten an. Zugleich gehen die Einschätzungen zur tatsächlichen Wirkung auf den Arbeitsmarkt auseinander.

Ökonomen loben geplante Erleichterungen

Ifo-Präsident Clemens Fuest bezeichnete die Pläne als wirtschaftlich sinnvoll. „Aus ökonomischer Sicht weist die Initiative in die richtige Richtung“, sagte Fuest dem „Handelsblatt“ (Dienstagsausgabe). Deutschland habe ein großes Interesse an Zuwanderung in den Arbeitsmarkt, und ein erleichterter Einstieg diene diesem Ziel und fördere die Integration.
DIW-Präsident Marcel Fratzscher nannte den Vorstoß von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt „klug und längst überfällig“. Er erwarte spürbare Impulse für die Wirtschaft, da Deutschland ein „riesiges Arbeitskräfteproblem“ habe, von dessen Lösung vor allem kleine und mittlere Unternehmen profitieren könnten.

Forderungen nach ergänzenden Maßnahmen

Allerdings warnte Fratzscher zugleich vor einem zu engen Fokus auf den Arbeitsmarktzugang. „Der schnellere Zugang zum Arbeitsmarkt sollte nur ein Element von vielen sein.“ Er forderte mehr Investitionen in Qualifizierung sowie langfristige Bleibeperspektiven, um Anreize für Investitionen in Ausbildung zu schaffen.

Zweifel an Arbeitsmarktwirkung und Kritik an Kürzungen

Zurückhaltender äußerte sich Winfried Kluth, Vorsitzender des Sachverständigenrats für Integration und Migration. Zwar sei die mit der Maßnahme verbundene Entlastung der Sozialkassen „gut nachvollziehbar“. Doch dürften die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt gering sein, da Arbeitgeber frei wählen könnten, wen sie einstellen, sagte Kluth dem „Handelsblatt“.
Kluth kritisierte zudem geplante Kürzungen bei Integrationskursen durch das Innenministerium. „Dadurch werden sich die Belastungen der Sozialkassen tendenziell erhöhen“, sagte der Migrationsforscher.

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23. Februar 2026 0 Kommentare
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Bundesnachrichtendienst (Archiv)

SPD und Datenschützer warnen vor zu mächtigem BND

von Hasepost Redaktion 23. Februar 2026

Nach Plänen des Kanzleramts soll der Bundesnachrichtendienst (BND) deutlich mehr Befugnisse erhalten und künftig auch operative Maßnahmen im Ausland durchführen dürfen. Während Kanzleramtschef Thorsten Frei (CDU) und BND-Präsident Martin Jäger eine stärkere operative Ausrichtung des Dienstes befürworten, mahnen Politiker und Kontrollinstanzen zu Zurückhaltung und warnen vor einem Abbau von Grundrechtsschutz und parlamentarischer Kontrolle.

Forderung nach Augenmaß bei neuen BND-Befugnissen

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Ralf Stegner fordert mit Blick auf die geplante umfassende Reform des BND Maßnahmen mit Augenmaß. „Einen Blankoscheck darf es nicht geben, und die Befugnisse sollten auch nicht überstrapziert werden“, sagte Stegner der „Wochentaz“. Grundsätzlich unterstütze er das Ansinnen, dem BND angemessene Werkzeuge für die aktuelle Bedrohungslage zu geben, betonte er gegenüber der „taz“. Stegner sagte aber: „Der BND muss nicht die CIA werden. Und ein demokratischer Dienst darf nicht mit den gleichen Mitteln agieren wie der einer Diktatur.“

Operative Eingriffe im Ausland geplant

Kanzleramtschef Thorsten Frei (CDU) hatte neue Befugnisse für den BND angekündigt, mit denen der Auslandsgeheimdienst erstmals auch operative Maßnahmen im Ausland ausführen dürfte. Frei benannte gegenüber der „taz“ als Beispiele das Stören von Funkverkehr zur Drohnenabwehr oder das Ausschalten von Krypto-Wallets feindlicher Agenten, mit denen diese digital Geld transferieren. Für den BND wäre dies ein Novum: Bisher darf der Dienst rein Informationen sammeln und analysieren.
Auch die Kontrolle des BND soll neu ausgerichtet und bei einem Gremium gebündelt werden, dem Unabhängigen Kontrollrat. BND-Chef Martin Jäger hatte zuletzt auf der Münchner Sicherheitskonferenz ebenso erklärt, sein Dienst müsse operativer werden. Die Gegenseite müsse „ebenso den Schmerz fühlen“, sagte er dort nach Angaben der „taz“.

Kritik an geplanter Neuordnung der Kontrolle

Die Bundesdatenschutzbeauftragte Louisa Specht-Riemenschneider wendet sich gegen den Entzug ihrer Kontrollrechte für den BND. Der Plan sei „nicht zielführend“, sagte ihr Sprecher der „taz“. Die Datenschutzbeauftragte kompensiere, dass Menschen, die von BND-Maßnahmen betroffen seien, wenig Rechtsschutzmöglichkeiten hätten. Ihr Amt genieße „ein hohes Maß an Bekanntheit, Reputation und Vertrauen“ und habe als Einzige einen Überblick über Datenschutzverstöße aller Sicherheitsbehörden, so der Sprecher gegenüber der „taz“. Deshalb sollte bei der BND-Kontrolle lieber eine unbürokratische Kooperation ihres Hauses mit dem Kontrollrat ermöglicht werden. Ein Entzug der Kontrolle wäre dagegen eine „Schwächung des Grundrechtsschutzes“.
Neben der Bundesdatenschutzbeauftragten soll auch die Kontrolle des BND durch die G10-Kommission im Bundestag wegfallen. Der dortige Vorsitzende, der CDU-Mann Michael Grosse-Brömer, sagte der „taz“, seine Kommission sehe die Notwendigkeit, die deutsche Sicherheitsarchitektur zu stärken. „Ich rate aber dazu, die jahrelange Parlaments- und Kontrollerfahrung von Mitgliedern der G10-Kommission und insbesondere die Expertise deren Mitarbeiterstabes in der Bundestagsverwaltung nicht vollständig zu vernachlässigen.“

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Unruhen in

Mexiko versinkt nach Tötung von Kartellboss in Gewaltwelle

von Hasepost Redaktion 23. Februar 2026

In Mexiko ist es nach der Tötung eines mächtigen Drogenbosses zu weitreichenden Gewaltausbrüchen gekommen. Nachdem Sicherheitskräfte den als „El Mencho“ bekannten Anführer des Kartells CJNG im westlichen Bundesstaat Jalisco tödlich verletzt hatten, reagierte das Kartell mit massiven Straßenblockaden. In mehreren Regionen des Landes brannten Fahrzeuge, Städte standen weitgehend still, während die Bevölkerung Schutz suchte.

Gewaltausbrüche in mehreren Bundesstaaten

Die mexikanischen Sicherheitskräfte hatten den als „El Mencho“ bekannten Anführer des Kartells CJNG während einer Operation im westlichen Bundesstaat Jalisco getötet. Das Kartell reagierte mit massiven Straßenblockaden. In fast einem Dutzend mexikanischer Bundesstaaten brannten am Sonntag Fahrzeuge. Die Hauptstadt des Bundesstaates Jalisco, Guadalajara, verwandelte sich in eine Geisterstadt, während die Bevölkerung Schutz suchte.

Razzia in Tapalpa und Tod während des Transports

Der Kartellboss war bei einer Razzia in der Stadt Tapalpa verwundet worden und später während des Transports nach Mexiko-Stadt gestorben. Der Bundesstaat Jalisco ist die Basis des Kartells, das für den Handel mit großen Mengen Fentanyl und anderen Drogen in die Vereinigten Staaten bekannt ist. Die US-Regierung unterstützte die mexikanischen Behörden nach eigenen Angaben mit Geheimdienstinformationen bei der Operation.

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Festnahme mit

Polen verhaftet mutmaßlichen belarussischen NATO-Spion in Europa

von Hasepost Redaktion 23. Februar 2026

Der polnische Inlandsgeheimdienst ABW hat einen mutmaßlichen weißrussischen Spion festgenommen, der nach Angaben der Staatsanwaltschaft in Warschau auch in Deutschland aktiv gewesen sein soll. Der Mann soll im Auftrag des weißrussischen Militärgeheimdienstes Informationen über sicherheitsrelevante Ziele in mehreren Ländern gesammelt haben. Die Ermittlungen erfolgen in enger Zusammenarbeit mit den Geheimdiensten aus Deutschland und Litauen.

Mutmaßlicher Spion in Polen festgenommen

Ein mutmaßlicher Spion aus Weißrussland ist vom polnischen Inlandsgeheimdienst ABW festgenommen worden. Der Mann sei am 9. Februar vom ABW gefasst worden, teilte die Staatsanwaltschaft in Warschau am Montag mit. Er soll im Auftrag des weißrussischen Militärgeheimdienstes Spionage betrieben haben.

Spionageverdacht in drei Ländern

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Verdächtigen konkret vor, zwischen Juni 2024 und Februar 2026 in Polen, Deutschland und Litauen Spionageaktivitäten durchgeführt zu haben. Dabei soll er unter anderem Informationen über kritische Infrastrukturen und Einrichtungen gesammelt haben, die für die Verteidigung Polens und der Nato von Bedeutung sind. Die Festnahme und die Anklage erfolgten in Zusammenarbeit mit den deutschen und litauischen Geheimdiensten.

Verdächtiger in Untersuchungshaft

Der Verdächtige befindet sich derzeit in Untersuchungshaft für eine anfängliche Dauer von drei Monaten. Die Ermittlungen dauern an.

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Strommast (Archiv)

Deutsche fühlen sich hybriden Angriffen schutzlos ausgeliefert

von Hasepost Redaktion 23. Februar 2026

Die Mehrheit der Menschen in Deutschland fühlt sich einer Umfrage zufolge unzureichend gegen hybride Angriffe gewappnet, obwohl viele eine ernsthafte Krise für möglich halten. Gleichzeitig sehen zahlreiche Befragte wachsende Risiken im Zusammenhang mit internationalen Spannungen und fühlen sich über die Bedrohungen nicht ausreichend informiert.

Große Lücke zwischen Sorge und Vorbereitung

Nur 15 Prozent der Befragten gaben laut IT-Branchenverband Bitkom an, dass ihr Haushalt gut auf hybride Angriffe vorbereitet sei. Konkret halten nur zwei Prozent der Bevölkerung ihren Haushalt für sehr gut auf hybride Angriffe und ihre Folgen vorbereitet, weitere 13 Prozent für eher gut. Rund ein Viertel (27 Prozent) sieht sich eher schlecht vorbereitet und mehr als die Hälfte (55 Prozent) ist nach eigenen Angaben überhaupt nicht vorbereitet. Immerhin planen 26 Prozent, Vorkehrungen zu treffen, 29 Prozent wollen dies aber auch künftig nicht tun.
Gleichzeitig erwarten 82 Prozent der Deutschen, dass es in Deutschland zu einer ernsthaften Krise infolge hybrider Angriffe kommen könnte, wie aus der am Montag veröffentlichten Umfrage von Bitkom hervorgeht. Rund zwei Drittel (64 Prozent) sehen demnach aufgrund der Spannungen zwischen Russland und der Nato eine zunehmende Gefahr, knapp die Hälfte (49 Prozent) erwartet in den kommenden fünf Jahren sogar eine militärische Konfrontation zwischen Russland und der Nato.

Informationsdefizite und konkrete Ängste

Die Umfrage ergab außerdem, dass 64 Prozent der Deutschen nach eigenen Angaben nicht ausreichend über Bedrohungen durch hybride Angriffe informiert sind. Große Angst haben die Menschen vor allem davor, dass Angriffe die Energieversorgung beschädigen oder lahmlegen (77 Prozent), wie Bitkom mitteilte. 69 Prozent sorgen sich vor Ausfällen bei Banken und Versicherungen. Dahinter folgen Krankenhäuser und Ärzte (60 Prozent), die Wasserversorgung (58 Prozent) und die Lebensmittelversorgung (54 Prozent).
Etwas weniger als die Hälfte (47 Prozent) hat laut Umfrage Angst vor Ausfällen bei Telekommunikation und IT, 41 Prozent bei der öffentlichen Verwaltung und 35 Prozent bei Transport und Verkehr. Schlusslichter sind die Abfallentsorgung (27 Prozent) sowie Medien und Kultur (22 Prozent).

Telefonische Befragung in Deutschland

Für die Erhebung befragte Bitkom Research nach eigenen Angaben telefonisch 1.263 Personen ab 16 Jahren in Deutschland. Die Befragung fand im Zeitraum von der 51. Kalenderwoche 2025 bis zur 2. Kalenderwoche 2026 statt.

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Annegret Kramp-Karrenbauer

Kramp-Karrenbauer kritisiert unwürdige Debatte um erste Bundespräsidentin

von Hasepost Redaktion 23. Februar 2026

Die Vorsitzende der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung, Annegret Kramp-Karrenbauer, hat die jüngste öffentliche Diskussion über eine mögliche erste Bundespräsidentin scharf kritisiert. Sie bemängelt vor allem Ton und Form der Debatte und pocht auf die Würde des höchsten Staatsamts.

„Teppich-Bazaar“ statt würdevoller Diskussion

Die Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung Annegret Kramp-Karrenbauer zeigte sich im Gespräch mit dem Fernsehsender „Welt“ „zutiefst verärgert“ über die aktuelle Diskussion um eine mögliche erste Bundespräsidentin. „Ich muss ganz ehrlich sagen, diese Debatte, die wir in den letzten Wochen führen, ärgert mich zutiefst“, sagte sie dem Fernsehsender „Welt“.
Es gehe hier um das höchste deutsche Staatsamt, betonte Kramp-Karrenbauer, und man führe sich auf wie in einem „Teppich-Bazaar“. Aus ihrer Sicht sei dies keine Debatte, die in der Öffentlichkeit geführt werden sollte.

Kritik an öffentlichen Bewerbungsreden

Insbesondere wandte sich die frühere CDU-Chefin gegen Personaldebatten in Form offener Kandidaturen. „Und deswegen sei das keine Debatte, die man öffentlich führe – ‚und schon gar keine Bewerbungsreden irgendwo hält'“, so Kramp-Karrenbauer gegenüber „Welt“. Sie hob hervor: „Ich finde, das Amt hat Würde – und diese Würde muss gewahrt werden.“

Teil eines möglichen Kandidatinnenkreises

Kramp-Karrenbauer wird selbst zum erweiterten Kandidatinnenkreis für die Bundespräsidentenwahl im kommenden Jahr gezählt.

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Einbrecher

Weitere Einbruchsserie in Stadt und Landkreis Osnabrück

von Hasepost 23. Februar 2026

Unbekannte Einbrecher haben am vergangenen Wochenende in Osnabrück und den umliegenden Gemeinden gleich mehrfach zugeschlagen. Wohnhäuser, ein Restaurant und ein Imbiss wurden Ziel von Einbrüchen  oder Einbruchsversuchen. Die Polizei spricht von mehreren Taten innerhalb kurzer Zeiträume und hofft nun auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Nachbarn in Wallenhorst gleichzeitig betroffen

Besonders auffällig ist ein Fall aus Wallenhorst: In der Berta-Karlik-Straße wurden am Samstagnachmittag und -abend gleich zwei benachbarte Wohnhäuser von Einbrechern heimgesucht. Die Täter verschafften sich jeweils über rückwärtige Türen gewaltsam Zugang zu den Gebäuden. In beiden Häusern durchsuchten sie nahezu sämtliche Räume auf der Suche nach Wertgegenständen. Anschließend flüchteten die Unbekannten mit ihrer Beute in unbekannte Richtung. Die Polizei sicherte Spuren und prüft nun mögliche Zusammenhänge.

Einbrüche am helllichten Tag in Osnabrück

Auch im Stadtgebiet Osnabrück nutzten Täter gezielt die Abwesenheit von Bewohnern aus. In der Frankfurter Heerstraße drangen Einbrecher am Samstagnachmittag zwischen 16.45 Uhr und 20.45 Uhr über eine Hintertür in ein Einfamilienhaus ein. Im Inneren wurden mehrere Räume durchwühlt, Bargeld und weitere Wertsachen entwendet. Erst nach ihrer Rückkehr bemerkten die Bewohner die Tat und alarmierten die Polizei.

Bereits am Freitagabend hatte es im Stadtteil Westerberg einen weiteren Einbruch gegeben. Gegen 19 Uhr wurde in der Max-Reger-Straße ein Wohnhaus angegangen. Ein Zeuge beobachtete eine verdächtige Person auf einem Nachbargrundstück, doch trotz sofortiger Fahndung konnten die eingesetzten Polizeikräfte niemanden mehr antreffen. Die Ermittlungen dauern an.

Täter scheitern an Imbiss in Hilter

Nicht in allen Fällen hatten die Täter Erfolg. In Hilter am Teutoburger Wald versuchten Unbekannte zwischen Samstagabend und Sonntagvormittag, gewaltsam in einen Imbiss an der Alten Poststraße einzudringen. Ein Eindringen in die Räume gelang jedoch nicht. Zurück blieb Sachschaden, dessen Höhe noch nicht feststeht.

Zeuge überrascht Einbrecher am Restaurant in Osnabrück

In der Nacht zu Montag wurden zudem zwei mutmaßliche Täter bei einem versuchten Einbruch in ein Restaurant an der Parkstraße in Osnabrück beobachtet. Gegen 1.30 Uhr meldete ein Anwohner verdächtige Geräusche und sah zwei Personen, die offenbar versuchten, sich gewaltsam Zutritt zu verschaffen. Noch während des Telefonats mit der Polizei flüchteten die Männer. Eine sofort eingeleitete Fahndung blieb erfolglos. Am Gebäude entstand lediglich leichter Sachschaden. Die Polizei beschreibt die beiden Verdächtigen als etwa 1,80 Meter groß, schlank, bekleidet mit dunklen Kapuzenpullovern und dunklen langen Hosen.

Polizei setzt auf Hinweise aus der Bevölkerung

Die Polizei bittet Zeugen, verdächtige Personen, Fahrzeuge oder Beobachtungen telefonisch (Osnabrück: 0541/327-3203, Hilter: 05421/931280, Wallenhorst: 05461/94530) zu melden, die im Zusammenhang mit den Einbrüchen stehen könnten.

23. Februar 2026 0 Kommentare
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Frankfurter Börse

Dax bleibt trotz besserer Unternehmensstimmung im Minus

von Hasepost Redaktion 23. Februar 2026

Der Dax hat seine Verluste am Montagvormittag ausgeweitet und ist bis zur Mittagszeit im Minus geblieben. Trotz eines überraschend starken Ifo-Geschäftsklimaindex für Februar reagierten die Anleger zurückhaltend, während Euro und Ölpreis ebenfalls schwächer tendierten.

Dax bleibt im Minus – Finanzwerte vorne, Rüstungsaktien schwach

Am Montagmittag notierte der Dax weiter im roten Bereich. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.140 Punkten festgestellt, 0,5 Prozent unter dem Schlussniveau vom Freitag. An der Spitze der Kursliste rangierten die Commerzbank, Adidas und die Münchener Rück, am Ende Rheinmetall, SAP und BMW.

Starker Ifo-Index ohne Kursimpuls

Der am Vormittag veröffentlichte überraschend starke Ifo-Geschäftsklimaindex für Februar sorgte an den Börsen kaum für Impulse. „Die vom Ifo-Institut befragten Unternehmen blicken im Februar optimistischer in die Zukunft“, sagte Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP-Bank-Gruppe. „Dies passt ins Bild, schließlich kam es zuletzt zu einer Reihe von positiven Nachrichten für die deutsche Wirtschaft.“ Dazu gehöre vor allem der überraschend starke Anstieg der Auftragseingänge.
„Die Stimmung unter den deutschen Unternehmen ist im Februar zwar besser, allerdings kann von Euphorie keine Rede sein“, so Gitzel. Der Geschäftsklimaindex lege vielmehr nahe, dass sich die wirtschaftliche Tristesse fortsetze. „Das Missverhältnis zwischen deutlich verbesserter Auftragssituation und gedämpften Ifo-Geschäftslimaindex lässt sich mit den höheren Rüstungs- und Infrastrukturausgaben begründen.“

Ungleich verteilte Impulse für die Wirtschaft

„Nicht alle Unternehmen profitieren gleichermaßen von den Neubestellungen“, fügte der Marktexperte hinzu. Hauptprofiteur sei im Moment die Rüstungsindustrie, aber auch die Bauwirtschaft, insbesondere der Tiefbau, profitiere. „In anderen Branchen bleibt die Situation derweil schwierig. Dies gilt insbesondere für die Automobilzuliefererindustrie. Ein breiter Aufschwung zeichnet sich vorerst nicht ab.“
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1793 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8480 Euro zu haben.
Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 71,35 US-Dollar; das waren 41 Cent oder 0,6 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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Agentur für

Caritas warnt: Geplante Asylreform gefährdet Jobchancen für Ukrainer

von Hasepost Redaktion 23. Februar 2026

Die Caritas warnt vor einer deutlichen Verschlechterung der Arbeitsmarktintegration geflüchteter Ukrainer durch den von der Bundesregierung geplanten Wechsel ins Asylbewerberleistungsgesetz. Nach Einschätzung des Deutschen Caritasverbands drohen massive Einschnitte bei Förderangeboten der Jobcenter sowie Versorgungsabbrüche im Gesundheitsbereich, zudem werde der Zugang zu Sprachkursen erheblich erschwert.

Caritas kritisiert geplanten Rechtskreiswechsel

Oliver Müller, Vorstand für Migration, Internationales und Katastrophenhilfe des Deutschen Caritasverbands, sagte den Zeitungen der Mediengruppe Bayern: „Der geplante Rechtskreiswechsel in das Asylbewerberleistungsgesetz wird die Arbeitsmarktintegration der Geflüchteten massiv erschweren.“ Nach seinen Worten entfielen „bewährte Förderstrukturen der Jobcenter, ohne dass dafür adäquater Ersatz vorgesehen ist. Im Gesundheitsbereich drohen Versorgungsabbrüche.“
Hintergrund sind die Pläne der schwarz-roten Bundesregierung, dass seit dem 1. April 2025 eingereiste Ukrainer wieder die geringeren Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz statt Bürgergeld oder Sozialhilfe erhalten sollen. Am Montagnachmittag ist eine öffentliche Anhörung im dazu zuständigen Arbeits- und Sozialausschuss des Bundestags geplant.

Warnung vor Hürden beim Spracherwerb

Müller kritisierte auch die Einschränkung der Integrationskurse durch das Bundesinnenministerium. „Zusätzlich macht der Zulassungsstopp zu kostenlosen Integrations- und Deutschkursen den Zugang zum Spracherwerb unter diesen Bedingungen nahezu unmöglich, obwohl Kenntnisse der deutschen Sprache die zentrale Voraussetzung für Beschäftigung und Teilhabe sind“, sagte er den Zeitungen der Mediengruppe Bayern.
Weiter forderte Müller: „Wir fordern deshalb, den Zulassungsstopp bei den Integrationskursen zurückzunehmen. Auf dem Spiel steht die enorme bisherige Integrationsleistung – sowohl auf Seiten der Geflüchteten als auch von uns als Gesellschaft.“

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23. Februar 2026 0 Kommentare
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