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Metin Hakverdi

Neues Handelsabkommen mit USA nur bei dauerhaftem Zolldschutz

von Hasepost Redaktion 24. Februar 2026

Der Transatlantik-Koordinator der Bundesregierung, Metin Hakverdi (SPD), knüpft ein neues Handelsabkommen zwischen der EU und den USA an strikte Bedingungen. Angesichts jüngster Zollankündigungen von US-Präsident Donald Trump fordert er klare Zusagen aus Washington und warnt vor geostrategischen Unwägbarkeiten. Die EU bremst vorerst den Ratifizierungsprozess, während Hakverdi den Zeitdruck eher aufseiten der USA sieht.

Hakverdi fordert Schutz vor neuen Zöllen

Metin Hakverdi (SPD)
Auch die juristische Lage in den USA spielt für Hakverdi eine Rolle. „Nach dem Urteil des Supreme Court steht die Frage eines möglichen Zolldeals unter neuen Vorzeichen“, sagte Hakverdi dem Tagesspiegel. Zunächst müsse die US-Administration klarstellen, welche konkreten Auswirkungen Trumps jüngste Zollankündigungen habe. Erst auf dieser Grundlage sollten aus seiner Sicht die Verhandlungen fortgesetzt werden.

Verzögerungen im EU-Parlament

Die USA und die EU hatten im letzten Sommer ein Handelsabkommen geschlossen. Allerdings ist es noch immer nicht ratifiziert. Eine für Dienstag angesetzte Vorabstimmung im Handelsausschuss des EU-Parlaments wurde am Montag nach einer Sondersitzung abgesagt. Die EU will zunächst Klarheit über die Auswirkungen der Entwicklungen in den USA.
Hakverdi sieht die Zeit klar aufseiten der Europäer. „Die amerikanische Seite dürfte auf eine rasche Einigung drängen, da der Präsident die neuen Zölle lediglich für einen Zeitraum von 150 Tagen verhängen kann“, sagte der SPD-Politiker dem Tagesspiegel.

Stabilität als zentrales Ziel

Nun gehe es darum, sich in Europa eng abzustimmen. Für die Unternehmen sei entscheidend, dass am Ende eine verlässliche und dauerhafte Lösung stehe. „Unser Ziel ist klar: Stabilität und ein fairer Deal“, sagte Hakverdi dem Tagesspiegel. Beides müsse jedoch dauerhaft Bestand haben.
In seiner Rolle als Transatlantik-Koordinator der Bundesregierung sei er häufig in den USA. Auch in Gesprächen mit vielen Republikanern nehme er aktuell einen Wunsch nach mehr Verlässlichkeit wahr. „Nicht wenige stehen dem aktuellen Kurs in Washington kritisch gegenüber“, sagte Hakverdi dem Tagesspiegel: „Sie sorgen sich um deutsche und europäische Investitionen in den Vereinigten Staaten, die eine zentrale Rolle für wirtschaftliche Dynamik und Arbeitsplätze vor Ort spielen.“

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24. Februar 2026 0 Kommentare
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Tanja Gönner

BDI fordert weniger China-Abhängigkeit und transparente Exportkontrollen

von Hasepost Redaktion 24. Februar 2026

Die Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Tanja Gönner, fordert mehr Transparenz und Verlässlichkeit bei chinesischen Exportkontrollen und mahnt zugleich eine Verringerung deutscher Abhängigkeiten an. China sei zugleich Wettbewerber, Systemrivale und Partner, mit einer besonders herausfordernden Rolle als Lieferant wichtiger Rohstoffe, betonte sie im Berlin-Playbook-Podcast.

Abhängigkeiten von China im Fokus

Im Berlin-Playbook-Podcast (Dienstag) sagte Tanja Gönner
Mit Blick auf das sogenannte De-Risking bezeichnete Gönner dies als „eine Aufgabe der Zeit“. Exportkontrollen bei Seltenen Erden und Permanentmagneten bedrohten nach ihren Worten die europäische wirtschaftliche Sicherheit, China wisse, „das durchaus zu spielen“. Deshalb müsse Deutschland eigene „Hausaufgaben“ machen und Abhängigkeiten verringern, zugleich aber im Austausch mit China bleiben. „Vieles ist da eine Frage der Balance.“

De-Risking statt Rückzug

Investitionen deutscher Unternehmen in China bewertete Gönner im Berlin-Playbook-Podcast differenziert. Es gehe um die Frage „Local für Local“ und darum, aus welchem Land welcher Markt bedient werde. Neben Investitionen in anderen asiatischen Staaten bleibe der chinesische Markt „extrem groß“ und innovationsstark.

Forderungen an den Bundeskanzler

Vom Bundeskanzler wünsche sich Gönner das klare Signal, dass Deutschland und Europa geschlossen ihre strategischen Interessen verträten – mit einem De-Risking-Kurs und konstruktiver Wirtschaftskooperation. Konkrete Streitpunkte wie Wettbewerbsverzerrungen oder Exportkontrollen bei kritischen Rohstoffen müssten nach ihren Worten offen angesprochen werden – „gern hinter verschlossenen Türen“. Vereinbarungen müssten umgesetzt und die Lizenzvergabe transparent gestaltet werden.

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24. Februar 2026 0 Kommentare
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Industrieanlagen (Archiv)

BGA erklärt EU-USA-Zollabkommen nach Trump-Urteil für gescheitert

von Hasepost Redaktion 24. Februar 2026

Der Außenhandelsverband BGA geht davon aus, dass das Zoll-Abkommen zwischen der Europäischen Union und den USA nach einem Urteil des Obersten US-Gerichts zur Handelspolitik von US-Präsident Donald Trump in seiner bisherigen Form nicht bestehen bleiben wird. Der BGA sieht das Abkommen infolge der Entscheidung des Supreme Court politisch als „faktisch hinfällig“ an und fordert neue Gespräche mit Washington zur Stabilisierung des transatlantischen Handels.

BGA sieht Zoll-Abkommen politisch „hinfällig“

BGA-Präsident Dirk Jandura sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstag) auf eine entsprechende Frage: „Infolge des Urteils ist das Abkommen zwischen EU und USA politisch faktisch hinfällig.“ Umso wichtiger sei es nach seinen Worten, dass die Europäer jetzt wieder das Gespräch mit Washington suchten, um Berechenbarkeit in den transatlantischen Handel zu bringen.

Supreme Court schränkt Bezug auf Notstands-Gesetz ein

Der Supreme Court in Washington hatte am Freitag entschieden, dass sich Trump bei der Verhängung von Zöllen nicht auf ein besonderes Notstands-Gesetz beziehen darf. Welche Folgen das für den im Sommer abgeschlossenen Zoll-Deal mit der EU haben wird, ist noch unklar.

Verhandlungen ausgesetzt, Brüssel fordert Klarheit

Die zuständigen Unterhändler im Europaparlament legten am Montag die Arbeit an dem Abkommen bis auf Weiteres auf Eis. Die Brüsseler EU-Kommission verlangte ihrerseits von der US-Regierung, schnell Klarheit über das weitere Vorgehen und die rechtlichen Konsequenzen des Urteils zu schaffen.

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U-Boot (Archiv)

Deutschland plant U-Boot-Lieferung an Kanada gegen LNG-Deal

von Hasepost Redaktion 24. Februar 2026

Deutschland und Norwegen bieten Kanada laut einem Medienbericht die Lieferung von zwölf U-Booten an. Im Gegenzug plane Deutschland verstärkte Importe von Flüssigerdgas aus Kanada und eine deutsche Batteriefabrik in der Provinz Ontario. Der mögliche Handelsdeal soll demnach zeitnah im zuständigen Bundestagsausschuss beraten werden.

Möglicher U-Boot-Deal mit Kanada

Zwischen Kanada und Deutschland bahnt sich offenbar ein Handelsdeal an. Demnach bietet die Bundesregierung gemeinsam mit Norwegen an, Kanada zwölf U-Boote zu liefern, berichtet die „Bild“ (Dienstagsausgabe). Der deutsche Rüstungskonzern TKMS könnte damit kurz vor einem milliardenschweren Auftrag stehen. Bisher war auch Südkorea an dem Vergabeverfahren beteiligt.

Gegengeschäft: LNG und Batteriefabrik

Im Gegenzug will Deutschland mehr kanadisches, statt bisher fast ausschließlich US-amerikanisches, Flüssigerdgas (LNG) kaufen. Im Zentrum des Deals steht außerdem eine Produktionszusage, schreibt die „Bild“ weiter. Der Automobilkonzern Volkswagen soll sich demnach verpflichten, über seine Tochtergesellschaft PowerCo eine Fabrik für Elektrofahrzeugbatterien in St. Thomas in der kanadischen Provinz Ontario zu bauen. Weitere deutsche Auto-Unternehmen wollen den kanadischen Markt in den Blick nehmen.

Beratung im Bundestagsausschuss

Am Mittwoch soll der mögliche Deal in einer nicht öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft und Energie des Deutschen Bundestags behandelt werden, schreibt die „Bild“ weiter. In der Tagesordnung heißt es, das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie wolle über den Report „Autoindustrie – Autos für U-Boote“ berichten.

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Ferda Ataman

Antidiskriminierungsbeauftragte wirft Regierung Versagen bei gleicher Bezahlung vor

von Hasepost Redaktion 24. Februar 2026

Die Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung, Ferda Ataman, wirft der Bundesregierung mit Blick auf Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen Versäumnisse vor. Sie kritisiert mangelnde Fortschritte bei Frauenrechten, ein zu schwaches Antidiskriminierungsrecht und fordert einen grundlegenden Kulturwandel in der Bewertung von Arbeit.

Kritik an ausbleibender Umsetzung von EU-Vorgaben

Die Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung Ferda Ataman bemängelt fehlende Fortschritte der Regierung beim Thema Entgeltgleichheit. „Wir können auf jeden Fall festhalten, dass die Regierung beim Thema Frauenrechte noch nicht geliefert hat“, sagte Ataman der „Rheinischen Post“ (Dienstag).
Ataman verwies gegenüber der „Rheinischen Post“ darauf, dass die Frist zur Umsetzung einer EU-Richtlinie zur Entgeltgleichheit im Juni abläuft. Sie fügte hinzu: „Wenn die Regierung europäische Richtlinien nicht rechtzeitig umsetzt, kann das den Steuerzahler Monat für Monat Millionen Euro kosten. Im Sinne der Steuerzahler kann sich die Regierung nicht leisten, die Arbeit zu verweigern.“

„Eines der schwächsten“ Antidiskriminierungsgesetze

Zugleich kritisierte Ataman im Gespräch mit der „Rheinischen Post“: „Wir haben ein Antidiskriminierungsrecht, das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG), das 20 Jahre alt und europaweit eines der schwächsten ist. Wenn wir in diesem Tempo weitermachen, wird eher der Mensch den Mars besiedeln, als dass Frauen Gleichberechtigung erreichen.“

Forderung nach Kulturwandel und neuer Bewertung von Arbeit

Mit Blick auf Lohnverhandlungen und Gehaltsstrukturen sagte Ataman der „Rheinischen Post“: „In Deutschland finden wir es zum Beispiel immer noch normal, dass diejenigen besser bezahlt werden, die beim Einstellungsgespräch besser geblufft oder verhandelt haben.“ Nötig sei ein grundsätzlicher Wandel: Erforderlich sei ein Kulturwandel, der klarstelle: „Frauen für gleiche Arbeit schlechter zu bezahlen, ist falsch.“
Ataman verwies zudem auf die ungleiche Verteilung unbezahlter Arbeit. Frauen leisteten täglich 45 Prozent mehr unbezahlte Arbeit. „Diese `Care-Arbeit` ist das unsichtbare Fundament, auf dem unsere Gesellschaft und Wirtschaft steht. Wir brauchen eine Regierung, die statt Debatten über Krankheitstage zu führen, lieber erst einmal hinschaut, wie viele Mütter wegen fehlender Kinderbetreuung zu Hause bleiben müssen“, sagte sie der „Rheinischen Post“.
In diesem Jahr ist der sogenannte Equal Pay Day am 27. Februar, der auf die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen aufmerksam macht.

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Anti-Wehrdienst-Demo (Archiv)

Nur jeder vierte Jugendliche reagiert auf Bundeswehr-Fragebogen

von Hasepost Redaktion 24. Februar 2026

Seit Jahresbeginn haben rund ein Viertel der angeschriebenen jungen Männer und Frauen auf den Fragebogen der Bundeswehr zum neuen Wehrdienst reagiert. Laut einem Medienbericht unterscheiden sich die Rücklaufquoten zwischen Männern und Frauen jedoch deutlich. Der neue Wehrdienst ist zunächst freiwillig, doch die schwarz-rote Koalition schließt eine Rückkehr zur Wehrpflicht nicht aus.

Deutliche Unterschiede zwischen Männern und Frauen

Der Anteil der jungen Männer und Frauen, die seit dem 1. Januar auf den Fragebogen der Bundeswehr zum neuen Wehrdienst geantwortet haben, liegt bisher bei rund 25 Prozent. Dabei sind die Quoten unter den Geschlechtern allerdings extrem unterschiedlich, schreibt das "Redaktionsnetzwerk Deutschland" in seinen Dienstagausgaben unter Berufung auf „Koalitionskreise“. Für Frauen ist die Antwort freiwillig – Männern drohen dagegen Strafen.
Dem Bericht zufolge soll der Rücklauf bei Männern zuletzt bei etwa 50 Prozent gelegen haben, bei Frauen hingegen bei lediglich 6 Prozent. Wie hoch der Anteil derer ist, die zu einem Dienst in der Bundeswehr bereit wären, geht aus den Zahlen nicht hervor. Die Frist, in der männliche 18-Jährige antworten müssen, beträgt vier Wochen. Das Verteidigungsministerium äußerte sich auf Anfrage zunächst nicht.

Befragung per QR-Code für den Jahrgang 2008

Im Jahr 2008 wurden knapp 700.000 Kinder geboren. Sie bekommen, sobald sie volljährig sind, einen QR-Code zugeschickt, mit Hilfe dessen sie auf einen Bogen mit Fragen zu ihrer Eignung und Bereitschaft, bei der Bundeswehr zu dienen, zugreifen können. Wer geeignet erscheint und bereit ist, wird zur Musterung geladen.
Ab 2027 sollen alle jungen Männer gemustert werden. Der neue Wehrdienst ist zunächst freiwillig. Ziel des Gesetzes ist es, die Zahl der aktiven Soldaten von heute zirka 184.000 bis 2035 auf 255.000 bis 270.000 zu erhöhen. Gelingt es nicht, genügend Freiwillige zu gewinnen, behält sich die schwarz-rote Koalition die Wiedereinführung der Wehrpflicht vor.

Einschätzungen zur Wehrpflicht-Debatte

Anfang Februar sagte Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD), dass rund 40.000 Fragebögen verschickt worden seien. Zwar ließen sich wohl erst in zwei, drei Monaten Rückschlüsse auf die Bereitschaft junger Männer und Frauen zu einem Dienst in der Bundeswehr ziehen. Er sei dennoch zuversichtlich, auch künftig auf eine allgemeine Wehrpflicht verzichten zu können. Viele Experten und Verteidigungspolitiker in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion bezweifeln das.

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Deutsche Grenzkontrolle

Grenzkontrollen kosten Deutschland 140 Millionen Euro in vier Monaten

von Hasepost Redaktion 24. Februar 2026

Die im September 2024 eingeführten Kontrollen an allen deutschen EU-Binnengrenzen haben den Bund bis Ende Dezember des vergangenen Jahres 140 Millionen Euro gekostet. Das geht aus der Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine parlamentarische Anfrage der Linken-Bundestagsabgeordneten Clara Bünger hervor, über die die Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" berichten. Die Linke kritisiert angesichts der genannten Kosten die Wirksamkeit und Rechtmäßigkeit der Maßnahmen scharf.

140 Millionen Euro einsatzbedingte Mehrkosten

Laut Antwort des Bundesinnenministeriums handelt es sich bei den 140 Millionen Euro um „einsatzbedingte Mehrkosten“ der Bundespolizei. Diese umfassen Überstunden, Zulagen, den Betrieb der Grenzkontrollstellen, Materialverbrauch sowie Unterbringungs- und Verpflegungskosten.
Bis Ende Juni 2025 waren bereits Kosten von 80,5 Millionen Euro angefallen, in der zweiten Jahreshälfte sind den Angaben des Ministeriums zufolge weitere 59,5 Millionen Euro hinzugekommen. Das Bundesinnenministerium verweist darauf, dass es sich bei den angegebenen Kosten für die Mehrarbeit um eine „rechnerische Größe“ handele. Sie würden nur dann „kassenwirksam“, wenn den Beamten für Überstunden nicht innerhalb von 12 Monaten Freizeitausgleich gewährt werden könne. Abzüglich dieser Kosten für Mehrarbeit sind Kosten von 78,2 Millionen Euro entstanden.

Zurückweisungen an den Grenzen

Im Zeitraum zwischen dem 5. August und dem 31. Dezember 2025 wurden den Angaben zufolge 14.129 Personen an den deutschen Landgrenzen zurückgewiesen, davon 552 Asylbewerber.

Kritik der Linken an „kostenintensiver Symbolpolitik“

Die fluchtpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, Clara Bünger (Linke), sprach angesichts der neuen Zahlen von einer verheerenden Bilanz. „140 Millionen Euro Kosten für rechtswidrige Grenzkontrollen, deren praktische Wirkung und Legalität höchst fraglich sind. Diese kostenintensive Symbolpolitik der Abschreckung können wir uns nicht mehr leisten“, sagte Bünger dem RND. Weiter forderte sie: „Statt mit Verweis auf angeblich fehlende Haushaltsmittel den Integrationskurszugang einzuschränken, sollten die teuren und rechtswidrigen Grenzkontrollen sofort beendet werden“.

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Alexander Dobrindt

Polizeigewerkschaft attackiert Dobrindts Plan für frühere Asylarbeit

von Hasepost Redaktion 24. Februar 2026

Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) hat Pläne von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) kritisiert, Asylbewerbern bereits nach drei Monaten die Arbeitsaufnahme zu ermöglichen. DPolG-Vorsitzender Heiko Teggatz sieht in dem Vorhaben einen Widerspruch zur von der Bundesregierung ausgerufenen Asylwende und warnt vor zusätzlichen Anreizen zur Einreise.

DPolG: Vorhaben widerspricht Asylwende

Die Deutsche Polizeigewerkschaft stellt sich klar gegen den Plan von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU), Asylbewerbern künftig schon nach drei Monaten eine Arbeitserlaubnis zu erteilen. In der Dienstagausgabe der „Bild“ kritisierte DPolG-Vorsitzender Heiko Teggatz das Vorhaben als nicht vereinbar mit der von der Bundesregierung ausgerufenen Asylwende.
Der Plan sei „ein Geschenk für die SPD“, sagte Teggatz der „Bild“. Er betonte zugleich, bestimmte Gruppen von Schutzsuchenden dürften seiner Ansicht nach keinesfalls von einer solchen Regelung profitieren. „Subsidärschutzberechtigte oder Personen, die über einen sicheren Drittstaat nach Deutschland eingereist sind oder aus einem sicheren Herkunftsstaat stammen, dürfen unter keinen Umständen unter eine solche Regelung fallen. Bei ihnen ist keine Chance eines dauerhaften Bleiberechts vorhanden. Selbstverständlich wäre das ein weiterer Pull-Faktor, welcher die Asylwende der Bundesregierung ad absurdum führen würde“, sagte Teggatz der „Bild“.

Warnung vor falschen Erwartungen

Teggatz erläuterte in der „Bild“, eine Arbeitsaufnahme habe zwar „grundsätzlich keine Auswirkungen auf eine mögliche Abschiebung“. Zugleich attackierte er den Vorschlag des Innenministers als unausgereift. „Ich halte es jedoch für höchst unseriös allen Beteiligten gegenüber (Asylbewerber und Arbeitgeber), mit einer Arbeitsaufnahme einen dauerhaften Aufenthalt zu suggerieren und diesen dann gegebenenfalls ad hoc zu widerrufen“, sagte Teggatz der „Bild“.

Verweis auf bestehende Wege der Arbeitsmigration

Der DPolG-Vorsitzende verwies in der „Bild“ zudem auf bestehende Möglichkeiten der legalen Einreise zum Zweck der Erwerbstätigkeit. „Wer in Deutschland arbeiten wolle, könne in den Botschaften im Ausland ein Visum für die Arbeitsaufnahme beantragen und dann auf legalem Wege nach Deutschland kommen und hier arbeiten“, sagte Teggatz der „Bild“. Und weiter: „An diesem Prinzip sollte im Grundsatz auch festgehalten werden.“

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Bundestagsabgeordnete (Archiv)

Mehrheit der Deutschen für Verbot von Verwandtenjobs bei Abgeordneten

von Hasepost Redaktion 24. Februar 2026

Eine knappe Mehrheit der Bundesbürger spricht sich für ein Verbot aus, wonach Abgeordnete keine Verwandten von Parteifreunden mehr als Mitarbeiter beschäftigen dürfen. Das zeigt eine Forsa-Umfrage für das Magazin „Stern“ und den Sender RTL, in der 55 Prozent der Befragten für ein solches Verbot votierten, während 39 Prozent an der bisherigen Praxis festhalten wollen. Sechs Prozent der Befragten gaben an: „weiß nicht“ (Forsa-Umfrage für „Stern“ und RTL).

Debatte über mögliche Vetternwirtschaft

Ausgelöst wurde die Debatte durch bekannt gewordene Fälle, unter anderem in der AfD-Landtagsfraktion in Sachsen-Anhalt, in denen entsprechende Beschäftigungsverhältnisse eingerichtet worden waren. Rechtlich sind solche Konstellationen bislang zulässig, sie stehen jedoch zunehmend in der Kritik, weil sie als mögliche Form indirekter Vetternwirtschaft gewertet werden.

Reaktion aus dem Kanzleramt

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) denkt vor diesem Hintergrund über strengere Transparenzregeln bis hin zu gesetzlichen Einschränkungen nach. Die Diskussion reiht sich in eine breitere Auseinandersetzung über Integrität und Vertrauen in politische Institutionen ein.

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New York

US-Börsen rutschen ab: KI-Sorgen lassen IBM Aktie einbrechen

von Hasepost Redaktion 23. Februar 2026

Die US-Börsen haben am Montag deutlich nachgegeben. Neben Kursverlusten bei den großen Indizes sorgte vor allem die Entwicklung im Technologiesektor für Unruhe. Gleichzeitig legte der Goldpreis kräftig zu, während Euro und Ölpreis leicht schwächer tendierten.
Der Leitindex Dow schloss am Montag 1,7 Prozent tiefer bei 48.804 Punkten. Der technologielastige Nasdaq-100 gab um 1,2 Prozent auf 24.709 Punkte nach. Der breiter gefasste S&P 500 beendete den Handel mit 6.838 Punkten, was einem Minus von 1,0 Prozent entsprach.

„KI-Angst“ belastet die Stimmung

In den Börsensälen ging erneut die KI-Angst um, da sich Investoren weiterhin schwer tun, die Auswirkungen für jedes einzelne Unternehmen zu bewerten. Besonders kräftig unter Druck geriet die IBM-Aktie, die um 13 Prozent einbrach und damit den größten Tagesverlust seit über 25 Jahren verbuchte.
Auslöser für die Panikverkäufe war eine Mitteilung des KI-Unternehmens Anthropic zu einer neuen Version des Tools „Claude Code“. Mit diesem könnten die Karten bei der alten Programmiersprache „Cobol“ – für IBM weiterhin wichtig – neu gemischt werden.

Währungen, Gold und Öl im Blick

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagabend etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1792 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8480 Euro zu haben.
Der Goldpreis verzeichnete starke Zuwächse, am Abend wurden für eine Feinunze 5.234 US-Dollar gezahlt (+2,5 Prozent). Das entspricht einem Preis von 142,70 Euro pro Gramm.
Der Ölpreis sank unterdessen leicht: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 71,62 US-Dollar, das waren 14 Cent oder 0,2 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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23. Februar 2026 0 Kommentare
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