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Martin Werding

Wirtschaftsweiser Werding kritisiert neues Tariftreuegesetz als wirkungslos

von Hasepost Redaktion 26. Februar 2026

Der Wirtschaftsweise Martin Werding hält das neue Tariftreuegesetz des Bundes für nicht zielführend. Das Gesetz verfehle sein Ziel, die Tarifautonomie zu stärken, und führe stattdessen zu mehr Bürokratie und höheren Kosten, sagte er der „Rheinischen Post“ (Freitagsausgabe).

Kritik am Eingriff in die Tarifautonomie

Martin Werding, Mitglied im Wirtschafts-Sachverständigenrat der Bundesregierung, bezeichnete das Tariftreuegesetz als widersprüchlich. „Tarifautonomie und die Entscheidung von Unternehmen für oder gegen eine Tarifbindung sind wichtige Elemente unserer Arbeitsmarkt- und Wettbewerbsordnung", sagte Werding der "Rheinischen Post" (Freitagsausgabe). „Das Tariftreuegesetz soll die Tarifautonomie stärken, indem es die Entscheidungsfreiheit dazu einengt. Erfahrungsgemäß bringt das aber nichts.“

Keine Anzeichen für höhere Tarifbindung

Werding verwies darauf, dass in fast allen Bundesländern bereits Regelungen zur Tariftreue existieren. „Außer in Bayern und Sachsen gibt es in allen Bundesländern bereits Regelungen zur Tariftreue, unterschiedlich lange und mit verschiedenen Voraussetzungen, etwa für das Volumen öffentlicher Aufträge, bei denen die Bestimmungen greifen." Nach Analysen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln gebe es aber keinerlei Anzeichen, dass dies die Tarifbindung erhöhe oder auch nur ihren kontinuierlichen Rückgang verlangsamt habe, sagte der Sozialexperte der "Rheinischen Post".

Mehr Bürokratie und höhere Kosten

Als Folge der bestehenden und nun erweiterten Tariftreuevorgaben sieht Werding vor allem zusätzliche Belastungen für die Wirtschaft. „Was bleibt, sind zusätzliche Bürokratie für Unternehmen, die sich um öffentliche Aufträge bemühen, und höhere Kosten für Aufträge an Branchen mit geringer Tarifbindung", so das Mitglied im Wirtschafts-Sachverständigenrat der Bundesregierung gegenüber der "Rheinischen Post".

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26. Februar 2026 0 Kommentare
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Henriette Held

Grüne Jugend kritisiert Partei: Zu abgehoben im Osten

von Hasepost Redaktion 26. Februar 2026

Vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern hat die Sprecherin der Grünen Jugend, Henriette Held, deutliche Kritik an der eigenen Partei geäußert. Sie wirft den Grünen insbesondere in Ostdeutschland „moralische Überheblichkeit“ vor und fordert mehr unmittelbare Präsenz vor Ort.

Kritik an Auftreten der Grünen im Osten

Die Sprecherin der Grünen Jugend Henriette Held bemängelte im Gespräch mit dem Nachrichtenportal Watson das Auftreten ihrer Partei in Ostdeutschland. "Gerade im Osten haben die Grünen leider besonders das Problem der moralischen Überheblichkeit", sagte Held dem Nachrichtenportal Watson. Die Politik in Ostdeutschland müsse demnach nicht nur für, sondern auch mit den Menschen vor Ort gestaltet werden.

Vergleich mit AfD und konkrete Forderungen

Die 24-Jährige forderte in diesem Zusammenhang unter anderem die Organisation konkreter Veranstaltungen. "Die AfD macht das leider besser: Die bringen sich vor Ort ein und schaffen selbst Treffpunkte", so Held gegenüber Watson. "Ich denke da an viele Stadtfeste in MV: Die sind von der AfD organisiert und eben nicht von den Grünen. Da gibt es gratis Bratwurst, Hüpfburgen und Musik."

Positives Signal aus der Parteiführung

Gleichzeitig äußerte sich Held anerkennend über einen Vorstoß aus der Parteispitze. Sie lobte die Initiative von Grünen-Vorsitzendem Felix Banaszak, ein zusätzliches Büro in Brandenburg zu eröffnen. "Es ist ein richtiger Ansatz, weil die Grünen und auch wir als Grüne Jugend immer noch ein massives Problem mit Sichtbarkeit vor Ort haben", sagte sie dem Nachrichtenportal Watson. Held ist seit Oktober 2025 zusammen mit Luis Bobga Bundessprecherin der Grünen Jugend.

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26. Februar 2026 0 Kommentare
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Tricia Tuttle

Berlinale: Intendantin Tricia Tuttle bleibt vorerst im Amt

von Hasepost Redaktion 26. Februar 2026

Die Intendantin der Internationalen Filmfestspiele Berlin, Tricia Tuttle, bleibt vorerst im Amt. Nach übereinstimmenden Medienberichten sollen die Gespräche über die künftige Ausrichtung der Berlinale in den kommenden Tagen zwischen der Festivalleitung und dem Aufsichtsratsgremium weitergeführt werden.
Am Donnerstagmorgen fand im Kanzleramt die zuvor angekündigte Aufsichtsratssitzung der KBB GmbH statt. Nach Angaben mehrerer Medien, die sich auf einen Sprecher von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer berufen, bleibt die US-Amerikanerin Tricia Tuttle vorerst Intendantin der Berlinale. Die Gespräche über die Ausrichtung der Berlinale würden demnach in den kommenden Tagen zwischen der Intendantin und dem Aufsichtsratsgremium fortgesetzt.

Aufsichtsratssitzung zur Zukunft der Berlinale

Weimer hatte die Aufsichtsratssitzung der Träger-GmbH einberufen, um die "zukünftige Ausrichtung der Berlinale" zu klären. Mehrere Medien berichteten übereinstimmend unter Berufung auf einen Sprecher des Kulturstaatsministers über den Verlauf der Beratungen im Kanzleramt und die vorläufige Entscheidung, Tuttle im Amt zu belassen.

Berichte über mögliche Abberufung

Am Vortag hatte unter anderem die "Bild" berichtet, dass Weimer Tuttle möglicherweise abberufen will. Hintergrund der Krise des Filmfestivals sind die jüngsten Antisemitismusvorfälle bei der Berlinale. Vor allem eine Rede des syrisch-palästinensischen Regisseurs Abdallah Alkhatib bei der Preisverleihung hatte für Aufregung gesorgt.

Rückhalt für die Intendantin

Nach den Berichten über eine mögliche Abberufung Tuttles hatten sich zahlreiche Filmschaffende sowie Mitarbeitende der Berlinale hinter die Intendantin gestellt.

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26. Februar 2026 0 Kommentare
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Generalkonsul Dong Lin trägt sich im Goldenen Buch ein.

Das bedeutet die Städtefreundschaft zwischen Hefei und Osnabrück

von Laura Hilgert 26. Februar 2026

Am Mittwochnachmittag (25. Februar) wurde der chinesische Generalkonsul Dong Lin von Oberbürgermeisterin Katharina Pötter im Friedenssaal des Osnabrücker Rathauses empfangen.

Frieden als Aufgabe der Stadt

Mit den Worten „Es ist mir eine Freude, Sie hier in unserem Rathaus willkommen zu heißen“ begrüßt Pötter den Generalkonsul herzlich und wünscht direkt Glück und Gesundheit zum chinesischen Neujahr.

Oberbürgermeisterin Katharina Pötter empfängt Generalkonsul Dong Lin mit einer Dolmetscherin an ihrer Seite.

Oberbürgermeisterin Katharina Pötter empfängt Generalkonsul Dong Lin mit einer Dolmetscherin an ihrer Seite. / Foto: Lilli Würdemann

Sie erzählt über den Friedenssaal, in dem der erste Frieden durch Verhandlung unterzeichnet wurde, und betont, dass es sich lohnt, auf eine friedvolle Zukunft zu bauen. „Wir nennen uns Friedensstadt, weil wir es uns zur Aufgabe machen, Frieden zu pflegen“, erklärt Pötter. Das geschehe unter anderem durch den Friedenstag des Westfälischen Friedens, an dem die Kinder der vierten Klassen sich zum ersten Mal mit der Geschichte und Verpflichtung dieser Stadt auseinandersetzten.

Pötter geht dabei auf „zwei Söhne der Stadt“ ein: Erich Maria Remarque und Felix Nussbaum. Sie beide erinnern an die dunklen Zeiten des Ersten und Zweiten Weltkrieges und seien ein Zeichen gegen Rassismus, Verfolgung und Krieg.

Städtepartnerschaft mit Austausch

Es besteht eine Städtefreundschaft zwischen Hefei und Osnabrück.

Es besteht eine Städtefreundschaft zwischen Hefei und Osnabrück. / Foto: Lilli Würdemann

Teil von Osnabrück sind auch die Städtepartnerschaften mit Städten anderer Länder, unter anderem mit Hefei in China. Dazu gehört der Austausch von jungen Menschen und Städtebotschafterinnen und -botschaftern, die zeigen, „wie wir Brücken zwischen Menschen bauen“, so Oberbürgermeisterin Pötter. Inzwischen besteht die Städtefreundschaft zwischen Hefei und Osnabrück seit 20 Jahren.

Auch wirtschaftlicher Kontakt zwischen den Städten

Pötter betont, ihr Besuch in Hefei sei eine der Höhepunkte ihrer Amtszeit gewesen. So hätte sie sehen können, wie die Stadt Tradition und Innovation verbinde. Denn neben einem kulturellen Austausch bietet die Städtepartnerschaft auch wirtschaftliche Kontakte.

„Ich hoffe, dass Sie einen guten Eindruck von uns haben und nach China mitnehmen“, sagt Pötter zum Abschluss, bevor Generalkonsul Dong Lin im Goldenen Buch von Osnabrück unterzeichnet.

„Peace“ und „future“

Daraufhin ergreift Dong Lindas Wort und erzählt auf Englisch, dass es ihm eine große Freude sei, in die historische und schöne Stadt Osnabrück zu kommen. Auch er wolle den Städteaustausch vertiefen und betont, dass die Partnerschaft Frieden und Zukunft zeige.

Internationale Kontakte seien momentan besonders wichtig für Weltfrieden und Stabilität und Technologie und grüne Wirtschaft für unsere Zukunft, denn China produziert weltweit am meisten Solaranlagen und Solarenergie. „Wir wollen eine Annäherung zwischen den Wirtschaften fördern“, erzählt der Generalkonsul dabei, da die Städte voneinander lernen könnten.

„Die Freundschaft und Kooperation zwischen Deutschland und China soll weiter bestehen und sich erweitern“, damit schließt er seine Rede ab und es wird auf die Freundschaft zwischen den zwei Städten angestoßen.

26. Februar 2026 0 Kommentare
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Selbstgemaltes Verbotsschild

Fußgängerverband fordert höhere Bußgelder für Radler auf Gehwegen

von Hasepost Redaktion 26. Februar 2026

Der Fußgängerverband "Fuss e.V." fordert angesichts des Frühjahrsbooms beim Radfahren deutlich höhere Strafen für das Fahren auf Gehwegen. Vorstand Roland Stimpel kritisiert insbesondere rücksichtsloses Verhalten mancher Radfahrer und mahnt zu mehr Kontrollen und höheren Bußgeldern.

Fußgängerverband warnt vor Radlern auf Gehwegen

Roland Stimpel
Der Verband appelliert nachdrücklich an Radfahrer, Gehwege zu meiden. Das Fahren dort sei meist ohnehin nicht erlaubt. "Viel Autoverkehr und hartes Pflaster auf der Fahrbahn sind keine Ausrede für das Gehwegfahren. Wer das vermeiden will, kann auch ein Stück schieben oder eine andere Route nehmen", so Stimpel weiter gegenüber der "Rheinischen Post".

Forderung nach strengeren Kontrollen und Bußgeldern

Viele Radfahrer verhielten sich nach Einschätzung des Verbandes rücksichtsvoll. "Viele Radler seien zum Glück achtsam", so Stimpel. "Für die Rücksichtslosen und Hektischen braucht es aber mehr Kontrollen und am besten höhere Bußgelder."
Als Vergleich verweist der Experte auf Regelungen im Ausland. In Frankreich gebe es nach seinen Worten deutlich strengere Sanktionen: "Gehwegfahren kostet bei unseren Nachbarn bis zu 135 Euro", sagte der Experte der "Rheinischen Post".

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Finanzamt (Archiv)

Milliarden-Erbschaften an Minderjährige fast steuerfrei verschont

von Hasepost Redaktion 26. Februar 2026

Ein großer Teil der steuerlich begünstigten Unternehmensvermögen geht an Minderjährige. Das geht aus der Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Kleine Anfrage der Linken-Bundestagsfraktion hervor, über die der "Spiegel" berichtet. Im Jahr 2024 wurden demnach begünstigte Vermögen in Milliardenhöhe übertragen, häufig zu sehr niedrigen Steuersätzen.

Milliardenvermögen an Minderjährige übertragen

Nach der Antwort des Bundesfinanzministeriums wurden im Jahr 2024 begünstigte Vermögen von gut 11,1 Milliarden Euro weitergegeben. Davon entfielen 4,7 Milliarden Euro auf Empfänger im Alter bis einschließlich 17 Jahren, was einem Anteil von 43 Prozent entspricht. Der durchschnittliche Steuersatz lag bei diesen Vorgängen bei 4,7 Prozent. Waren die Begünstigten Stiftungen, betrug der Steuersatz sogar nur 0,1 Prozent.

Kritik an Ungerechtigkeit der Erbschaftsteuer

Christian Görke

Vorwurf an SPD und Finanzminister

Görke verwies zudem auf den Widerspruch zwischen öffentlichen Forderungen der SPD und dem Verhalten des Bundesfinanzministeriums. "Die SPD hat sich zuletzt fast täglich öffentlich für eine gerechtere Erbschaftsteuer stark gemacht", so Görke laut "Spiegel". "Aber wenn man diese Antwort auf meine Anfrage liest, steht der Finanzminister und SPD-Parteivorsitzende offensichtlich nicht hinter seiner Partei."

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Friedrich Merz

Merz lobt China-Reise, mahnt aber Wettbewerbsprobleme an

von Hasepost Redaktion 26. Februar 2026

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat zum Abschluss seiner China-Reise ein positives Fazit gezogen. In der Tech-Metropole Hangzhou betonte er die gute Kooperation mit China, verwies jedoch zugleich auf bestehende Herausforderungen, insbesondere im wirtschaftlichen Wettbewerb.

„Gute Kooperation mit China“

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sagte am Donnerstag in Hangzhou: "Ich fahre mit tiefen Eindrücken aus diesem Land. Wir haben eine gute Kooperation mit China." Zugleich machte er deutlich, dass aus seiner Sicht nicht alle Fragen geklärt seien. Es gebe einige Herausforderungen, die man gemeinsam bestehen müsse – vor allen Dingen beim Wettbewerb.
Merz verwies dabei auf die wirtschaftlichen Kapazitäten chinesischer Unternehmen: "Es gibt hohe Kapazitäten aus China, die zum Teil auch für Europa mittlerweile ein Problem darstellen, weil es Kapazitäten sind, die weit über den Marktbedarf hinausgehen." Darüber werde man nach seinem Besuch noch intensiv zu sprechen haben, kündigte der Kanzler an.

Folgebesuch des Wirtschaftsressorts geplant

Mit Blick auf die weiteren Beziehungen kündigte Merz an, das Thema in der Bundesregierung weiter zu vertiefen. "Ich werde auch die Bundeswirtschaftsministerin bitten, einen Folgebesuch in China zu machen." Aus seiner Sicht gehe es nun darum, die Zusammenarbeit mit China weiter auszubauen, dabei aber mögliche Konfliktfelder nicht zu verschweigen.
"Alles in allem gehe es aus seiner Sicht jetzt darum, dass man eine gute Zusammenarbeit suche, dass man aber auch ganz offen die Themen, die schwierig seien, anspreche", so Merz. Er betonte, dies bereits während seiner Reise umgesetzt zu haben: "Das habe ich in meinen Gesprächen gestern getan", fügte der Kanzler hinzu.

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Bundestagssitzung am

Bundestag beschließt umstrittenes Tariftreuegesetz für öffentliche Aufträge

von Hasepost Redaktion 26. Februar 2026

Der Bundestag hat das umstrittene Tariftreuegesetz beschlossen, das die Stärkung der Tarifautonomie bei der Vergabe öffentlicher Aufträge des Bundes zum Ziel hat. Union, SPD und Grüne stimmten am Donnerstag dafür, während die AfD dagegen votierte und die Linke sich enthielt. Wirtschaftsverbände kritisieren das Gesetz scharf und warnen vor neuer Bürokratie und Eingriffen in die Tarifautonomie.

Bundestag beschließt Tariftreuegesetz

Der Bundestag hat das umstrittene Tariftreuegesetz auf den Weg gebracht. Es wurde am Donnerstag mit den Stimmen von Union, SPD und Grünen beschlossen. Die AfD stimmte dagegen und die Linke enthielt sich.
Ziel des Gesetzes ist die Stärkung der Tarifautonomie durch die Sicherung von Tariftreue bei der Vergabe öffentlicher Aufträge des Bundes. Konkret soll es für die Vergabe in den Bereichen Bau und Dienstleistungen gelten. Ausnahmen sind „verteidigungs- oder sicherheitsspezifische öffentliche Aufträge“. Lieferaufträge wurden im Gesetzgebungsverfahren komplett aus dem Entwurf gestrichen.

Kritik von Wirtschaftsverbänden

Bei Wirtschaftsverbänden ist das Gesetz umstritten. So beklagte etwa die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), dass es zu neuer Bürokratie führe. Zudem spricht der Verband von einem „gefährlichen Eingriff in die Tarifautonomie“.
Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall bezeichnete das Gesetz derweil als „völlig unpraktikabel“.

Einwände von der Linken

Vonseiten der Linken wurden wiederum die Ausnahmeregelungen scharf kritisiert.

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Frankfurter Börse

Dax tritt trotz Nvidia-Rekordzahlen weiter auf der Stelle

von Hasepost Redaktion 26. Februar 2026

Der Dax ist am Donnerstag mit leichten Verlusten in den Handel gestartet und hat damit seine jüngste Seitwärtsbewegung fortgesetzt. Belastet von verhaltenen Vorgaben trotz starker Quartalszahlen des US-Chipherstellers Nvidia notierte der Leitindex am Morgen unter seinem Vortagesschluss. Auch am Devisen- und Ölmarkt zeigten sich moderate Bewegungen.
Gegen 9:30 Uhr wurde der Dax mit rund 25.115 Punkten berechnet, was einem Minus von 0,2 Prozent gegenüber dem Schlussniveau vom Vortag entsprach. An der Spitze der Kursliste rangierten FMC, Zalando und Airbus, am Ende die Münchener Rück, Bayer und Scout24.

Starke Nvidia-Zahlen ohne positive Marktüberraschung

„Nvidia hat geliefert“, sagte Thomas Altmann von QC Partners. „Q4 war das bislang beste Quartal in der Unternehmensgeschichte von Nvidia. Zugleich war es der 14. Gewinnanstieg in Folge.“ Doch all das reiche nicht, um den Markt positiv zu überraschen. „Die Top-Zahlen von Nvidia reichen nicht aus, um den KI-Hype zurückzubringen. Die Anleger bleiben vorsichtig“, so Altmann weiter (Quelle: QC Partners).

Dax weiter in enger Handelsspanne

„Beim Dax bleibt die Story unverändert. Nach zwei Tagen unter der 25.000 hat der Dax gestern wieder darüber geschlossen“, sagte Altmann. Der Dax stecke im Seitwärtsmarkt fest. Das sei aktuell ein Trader-Markt, in dem viele versuchten, durch regelmäßiges Kaufen und Verkaufen vom ständigen Auf und Ab zu profitieren. „Eine echte und vor allem langfristige Richtung stellt sich so nicht ein“ (Quelle: QC Partners).

Euro etwas schwächer, Ölpreis legt zu

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagmorgen etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1805 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8471 Euro zu haben. Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 71,10 US-Dollar; das waren 25 Cent oder 0,4 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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Airbus-Logo (Archiv)

Airbus-Betriebsrat drängt auf Bruch mit Dassault bei FCAS

von Hasepost Redaktion 26. Februar 2026

In der deutschen Airbus-Belegschaft wächst der Widerstand gegen die Zusammenarbeit mit dem französischen Partner Dassault beim Luftkampfsystem FCAS. Betriebsratsvertreter und Branchenverbände fordern eine Neuausrichtung des Projekts und bringen eine Aufteilung in zwei getrennte Kampfflugzeugentwicklungen ins Gespräch.

Airbus-Betriebsrat fordert Ende der Kooperation mit Dassault

In der deutschen Airbus-Belegschaft lehnt man es ab, mit dem französischen Industriepartner Dassault bei der Entwicklung eines zukünftigen Kampfflugzeugs weiter zusammenzuarbeiten. Diese Entwicklung eines zukünftigen Kampfflugzeugs ist die zentrale Säule im Projekt FCAS. „Es wird Zeit, das Drama mit Dassault endlich zu beenden“, sagte der Betriebsratschef der Airbus-Rüstungssparte, Thomas Pretzl, der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Die in Bayern ansässige Sparte ist zusammen mit Dassault Hauptauftragnehmer von FCAS.

Ruf nach eigenständigem Airbus-Kampfflugzeug

Der Airbus-Betriebsratschef fordert ein eigenes, federführend von Airbus gebautes Kampfflugzeug. „Europäische Souveränität, Unabhängigkeit von den USA darf Deutschland nicht in die Abhängigkeit der französischen Firma Dassault führen“, so Pretzl mit Blick auf Frankreichs Führungsanspruch beim Kampfflugzeug.

Verbände plädieren für „Zwei-Flugzeug-Lösung“

Auch der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie und die IG Metall fordern eine „Zwei-Flugzeug-Lösung“ innerhalb von FCAS. Deutschland und Frankreich sollten jeweils eigene Flugzeuge entwickeln. Airbus-Chef Guillaume Faury hatte vergangene Woche dagegen gesagt, dass FCAS aus seiner Sicht weiterhin „als Ganzes sinnvoll ist“.

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26. Februar 2026 0 Kommentare
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