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ZDF-Logo (Archiv)

ZDF-Chefredakteurin verteidigt Abberufung nach ungekennzeichneter KI-Nutzung

von Hasepost Redaktion 24. Februar 2026

ZDF-Chefredakteurin Bettina Schausten hat die Abberufung der Leiterin des Auslandsstudios in New York nach der nicht gekennzeichneten Verwendung von KI-Material im „Heute-Journal“ verteidigt. Sie sprach von einem klaren Verstoß gegen die Regeln, räumte zugleich jedoch redaktionelle Mängel und Versäumnisse in der internen Kommunikation des Senders ein.

Verteidigung der Abberufung und Kritik aus den eigenen Reihen

ZDF-Chefredakteurin Bettina Schausten begründet die Abberufung der Leiterin des Studios in New York mit einem klaren Regelverstoß. „Die Entscheidung ist an der Sache orientiert. Es ist ein Verstoß gegen Regeln und das fordert auch eine Antwort“, sagte Schausten der „Süddeutschen Zeitung“ (Mittwochausgabe). Hinweise auf eine bewusste Täuschung gebe es nicht, betonte sie gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“.
Unter anderem der frühere langjährige Anchorman des „Heute-Journals“, Claus Kleber, hat die Abberufung kritisiert. Details zu seiner Kritik werden in der „Süddeutschen Zeitung“ nicht ausgeführt, doch zeigt sich damit, dass die Personalentscheidung auch innerhalb des Umfelds des „Heute-Journals“ auf Widerspruch stößt.

Redaktionelle Versäumnisse und späte Reaktion

Schausten räumt Mängel auf redaktioneller Seite ein, die dazu geführt hätten, dass der betreffende Beitrag im „Heute-Journal“ gesendet werden konnte. „Die schauen wir uns im Moment sehr genau an. Das kann auch arbeitsrechtlich noch Konsequenzen haben“, so Schausten in der „Süddeutschen Zeitung“. Bei der Abnahme des Beitrags in Mainz „hätte Alarm schrillen müssen, weil erkennbar Material aus dem Netz verwendet wurde“.
In der Kommunikation des ZDF zu dem Fall sei „die Tragweite des Themas spät erkannt“ worden, erklärte Schausten weiter gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“. Damit verweist sie auf Defizite nicht nur in der redaktionellen Kontrolle, sondern auch im Umgang des Hauses mit der öffentlichen Aufarbeitung des Vorfalls.

Umgang mit KI-Material und angekündigte Konsequenzen

In einem „Heute-Journal“-Beitrag vom 15. Februar über ICE-Abschiebungen waren KI-generierte Szenen ohne Kennzeichnung verwendet worden, sowie eine Szene, die aus einem anderen Zusammenhang stammt. Warum eine Kennzeichnung der KI für den Zuschauer fehlte, prüfe das ZDF noch, berichtete Schausten der „Süddeutschen Zeitung“. Gerettet hätte eine solche Kennzeichnung den Beitrag aber nicht, erklärt Schausten. Von KI erzeugtes Material dürfe in Nachrichten grundsätzlich nicht verwendet werden, sofern KI nicht selber Thema eines Beitrags sei.
Als Konsequenz kündigt die ZDF-Chefredakteurin an, interne Prüf-Prozesse zu intensivieren. „Die Sensibilität muss gesteigert werden“, sagte Schausten der „Süddeutschen Zeitung“. Sie sehe aber auch eine Chance darin, „dass wir jetzt noch am Beginn des medialen KI-Zeitalters so einen Wirkungstreffer bekommen haben“. Das ZDF müsse für kommende Herausforderungen besser werden. „Wir sind beschädigt, aber auch klüger“, so Schausten in der „Süddeutschen Zeitung“.

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Spielschein für

Aktuelle Eurojackpot-Gewinnzahlen: Diese Zahlen wurden heute gezogen

von Hasepost Redaktion 24. Februar 2026

Bei der Dienstags-Ausspielung des Eurojackpots sind am Abend die aktuellen Gewinnzahlen gezogen worden. Die Chancen auf den Hauptgewinn bleiben mit einer Gewinnwahrscheinlichkeit von 1 zu 140 Millionen weiterhin äußerst gering, zudem warnen Experten regelmäßig vor den Risiken des Glücksspiels.

Gezogene Gewinnzahlen und Eurozahlen

In der Dienstags-Ausspielung des Eurojackpots wurden am Abend die Gewinnzahlen ermittelt. Sie lauten 4, 5, 26, 38, 48, die beiden „Eurozahlen“ sind die 2 und die 9. Diese Angaben sind ohne Gewähr.

Geringe Gewinnwahrscheinlichkeit

Die Gewinnwahrscheinlichkeit in der Gewinnklasse 1, also beim eigentlichen „Eurojackpot“, liegt bei 1:140 Millionen. Glücksspiel kann süchtig machen.

Steuerliche Behandlung von Gewinnen

Da ein Lottogewinn in Deutschland keiner der sieben Einkommensarten, die einer Einkommenssteuer unterliegen, zugeordnet werden kann, ist ein Gewinn allgemein steuerfrei.

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Wärmepumpe (Archiv)

Union und SPD kippen 65-Prozent-Heizungspflicht grundlegend

von Hasepost Redaktion 24. Februar 2026

Union und SPD haben sich auf eine Reform des Gebäudeenergiegesetzes verständigt, die zentrale Vorgaben der bisherigen Wärmewende im Gebäudebereich aufhebt. Die bislang geltende 65-Prozent-Pflicht für erneuerbare Energien bei neuen Heizungen soll entfallen, ebenso wie das Verbot alter Heizkessel und verschiedene Beratungspflichten. Stattdessen soll eine „Grüngasquote“ vorgegeben werden, deren Wirkung auf die Klimaziele bis 2040 überprüft werden soll.

Union und SPD kippen 65-Prozent-Vorgabe

Union und SPD wollen die von der Ampelkoalition eingeführte Vorgabe streichen, nach der neue Heizungen zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden müssen. Ebenfalls entfallen soll das von den Vorgängerregierungen eingeführte und mehrfach verschärfte Verbot alter Heizkessel. Beratungspflichten beim Heizungskauf sollen abgeschafft werden. Kommunen mit weniger als 15.000 Einwohnern sollen künftig nicht mehr zu einer kommunalen Wärmeplanung verpflichtet sein.
Jens Spahn (CDU), Unionsfraktionschef, sagte dazu am Dienstagabend: „Wir schaffen das Habecksche Heizungsgesetz ab.“ Weiter erklärte er: „Der Heizungskeller wird damit wieder zur Privatsache. Die Bürger haben wieder die Freiheit, selbst zu entscheiden, wie sie heizen.“

Neue Vorgaben zu „Grüngasquote“ und Bioanteilen

Statt der bisherigen Regelungen soll auch für Bestandsbauten ab 2028 eine sogenannte „Grüngasquote“ von bis zu einem Prozent eingeführt werden. Diese Quote soll regelmäßig angehoben werden, sodass der Anteil an grünem Wasserstoff und Biogas steigt. Neu eingebaute Gas- und Ölheizungen sollen ab 2029 einen Bioanteil von zehn Prozent haben. Bis 2040 soll dieser Anteil in drei nicht näher vereinbarten Schritten erhöht werden. Für das Jahr 2030 ist vorgesehen zu überprüfen, ob die Klimaziele mit der Reform noch erreichbar sind.
Matthias Miersch, SPD-Fraktionschef, betonte, man sei mit unterschiedlichen Vorstellungen in die Verhandlungen gegangen. „Das alte Heizungsgesetz wird abgeschafft, aber ein neues Gebäudemodernisierungsgesetz kommt“, sagte er. Verbraucher hätten zukünftig die Freiheit, selbst ihre Entscheidung zu treffen. „Ich muss dann auch damit kalkulieren, was im Zweifel auf mich zukommt.“

Warnungen von Instituten und Sozialverband

Eine Studie des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) und des Wuppertal Instituts kam zuletzt zu dem Ergebnis, dass das Gasnetz bis 2045 nicht klimaneutral betrieben werden könne, weil nicht ausreichend Biomethan und grüner Wasserstoff verfügbar sein werde. Die Knappheit dieser Gase kann zudem zu stark steigenden Preisen für Haushalte mit Gasheizungen führen, der Paritätische Gesamtverband warnt vor einer „Kostenfalle“. Wissenschaftler raten dazu, Biomethan und grünen Wasserstoff vor allem für die Industrie und Bereiche wie etwa die Zement- und Stahlproduktion zu nutzen, da diese anders kaum oder nur mit sehr hohen Kosten klimaneutral gemacht werden können.
Die Bundesregierung musste die 65-Prozent-Regelung durch eine alternative Klimaschutzlösung ersetzen, denn bis zum 25. März muss die Bundesregierung ihr Klimaschutzprogramm vorlegen. Darin muss sie laut Bundes-Klimaschutzgesetz aufzeigen, wie sie sämtliche Klimazwischenziele bis 2040 erreichen will. Eine Streichung der Vorgabe im Gebäudeenergiegesetz, dass neue Heizungen mit mindestens 65 Prozent erneuerbarer Energie betrieben werden müssen, würde ohne adäquaten Ersatz die CO2-Minderungslücke bis 2040 allerdings vergrößern.

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ZDF-Logo (Archiv)

ZDF leitet arbeitsrechtliche Schritte nach KI-Fake-Video ein

von Hasepost Redaktion 24. Februar 2026

Nach dem Bekanntwerden von KI-generierten Fake-Videos in einem „Heute-Journal“-Beitrag zur US-Abschiebepolitik ist es auf einer ZDF-Mitarbeiterversammlung zu Beginn der Woche offenbar zu heftigen Diskussionen gekommen. Bei der internen Online-Veranstaltung wurden nach Angaben des ZDF die Beschäftigten über den Vorfall informiert und konnten Fragen stellen. Laut einem Bericht des früheren Tagesschau-Mitarbeiters Alexander Teske sollen arbeitsrechtliche Konsequenzen gegen alle Beteiligten eingeleitet worden sein.

ZDF-internes Dialogformat „Open CR“

Zu Wochenbeginn fand beim ZDF eine interne Veranstaltung statt, die nach Angaben einer ZDF-Sprecherin dazu diente, die Mitarbeiter „über den Vorgang rund um einen `Heute-Journal`-Beitrag vom 15. Februar zu informieren und Fragen aus der Belegschaft zu diskutieren“, wie sie am Dienstag der dts Nachrichtenagentur sagte. Die Sprecherin erklärte weiter, die Veranstaltung heiße „Open CR“ und sei ein ZDF-internes Dialogformat, zu dem die Chefredakteurin einlädt. „Um Vertraulichkeit zu gewährleisten, gibt das ZDF keine Aussagen einzelner Mitarbeitenden wieder“, sagte die Sprecherin der dts Nachrichtenagentur.

Bericht über große Beteiligung und arbeitsrechtliche Schritte

Zugleich dementierte die ZDF-Sprecherin nicht einen ausführlichen Bericht, den der frühere Tagesschau-Mitarbeiter Alexander Teske veröffentlicht hatte. Demnach sollen bei der Online-Betriebsversammlung am Montag 1.150 Mitarbeiter zugeschaltet gewesen sein. Laut diesem Bericht sei zudem verkündet worden, dass arbeitsrechtliche Verfahren gegen alle Beteiligten eingeleitet wurden.
Moderatorin Dunja Hayali, die den Beitrag mit Fake-Material anmoderiert hatte, sei in der Versammlung nach Teskes Darstellung nicht genannt worden und habe sich auch nicht zu Wort gemeldet.

Aussagen aus der Redaktion und Verantwortung für Fehler

Chefredakteurin Bettina Schausten soll in „Open CR“ angeblich gesagt haben, „gewisse Plattformen“ würden „infam und böswillig“ über den Fake berichten. Außerdem soll sie beklagt haben, dass Informationen durchgestochen würden und dass man in der „Heute“-Redaktion unterbesetzt sei. Es seien bedauerliche Fehler auf allen Ebenen passiert, man müsse noch besser aufpassen: „Das darf sich nicht noch einmal wiederholen“, wird Schausten zitiert. Die Verantwortung liege bei der mittlerweile abberufenen New Yorker Studioleiterin. Aber man werde „sie nicht fallen lassen“, soll die ZDF-Chefredakteurin gesagt haben.
Eine hochrangige ZDF-Redakteurin soll sich in der Mitarbeiterversammlung ebenfalls zu Wort gemeldet und gesagt haben, sie werde auf Terminen mit: „Ach, sie kommen vom KI-Fernsehen“ begrüßt. Eine andere Redakteurin wird mit den Worten zitiert: „Wir haben einen Relotius-Moment.“

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Friedrich Merz

Merz vor China-Reise: Deutschland bietet ausgewogene Partnerschaft an

von Hasepost Redaktion 24. Februar 2026

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat vor seiner Abreise nach China eine ausgewogene Partnerschaft mit dem Land in Aussicht gestellt. Zugleich betonte er die Notwendigkeit, wirtschaftliche Risiken zu verringern, ohne eine Entkopplung von China anzustreben.

Merz wirbt für „ausgewogene, zuverlässige, geregelte und faire“ Beziehungen

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat nach eigenen Worten das Ziel, China eine ausgewogene Form der Zusammenarbeit anzubieten. „Wir wollen Partnerschaft mit China: ausgewogen, zuverlässig, geregelt und fair. Das ist unser Angebot“, sagte Merz am Dienstag. „Es ist zugleich, was wir von der chinesischen Seite auch erhoffen und erwarten“, so der Kanzler weiter.

Konflikte in der Handelspolitik und gemeinsame Regeln

Mit Blick auf bestehende Konflikte in der Handelspolitik forderte Merz Verlässlichkeit auf Basis gemeinsamer Absprachen. Mit Blick auf Konflikte in der Handelspolitik sagte Merz, es müsse Verlass auf gemeinsam vereinbarte Regeln sein. „In diesem Sinne werden wir uns über die großen Chancen austauschen, die die deutsch-chinesische Zusammenarbeit weiter eröffnet. Wir wollen auch diskutieren, wie wir Abhilfe schaffen, zum Beispiel, wo Überkapazitäten entstanden sind, wo es Ausfuhrbeschränkungen gibt, wo es Zugangsrestriktionen im Wettbewerb gibt, die den Wettbewerb verzerren und verhindern“, so der Kanzler.

„Politik des De-Risking“ statt Entkopplung

Zugleich betonte Merz, dass Deutschland eine „Politik des De-Risking“ verfolgen wolle und müsse. „Das gilt nicht nur gegenüber China, sondern das gilt insgesamt“, sagte Merz. Eine Loslösung von China lehnte er ab: „Es wäre aber ein Fehler, eine Entkopplung von China damit zu verbinden. Mit einer solchen Politik würden wir uns nur selbst schaden.“ China habe zudem eine zentrale Rolle in der internationalen Politik und Wirtschaft eingenommen. China sei in die Riege der Großmächte aufgestiegen. „An China kommt niemand mehr vorbei“, so der Kanzler.

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Pro-Ukraine-Demo (Archiv)

Ukraines Außenminister drängt auf EU-Beitritt und kritisiert Westen

von Hasepost Redaktion 24. Februar 2026

Am vierten Jahrestag des russischen Überfalls auf die Ukraine hat Außenminister Andrij Sybiha deutliche Kritik am westlichen Umgang mit Russland geübt und zugleich eine Aufnahme seines Landes in die Europäische Union gefordert. In einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin "Focus" betonte er die sicherheitspolitische Bedeutung einer EU-Mitgliedschaft der Ukraine und warb für eine fortgesetzte Unterstützung durch die europäischen Partner.

Sybiha fordert EU-Beitritt als Sicherheitsgarantie

Außenminister Andrij Sybiha bezeichnete die Perspektive eines EU-Beitritts als zentral für die künftige Sicherheitsarchitektur seines Landes. „Die Mitgliedschaft in der EU ist für die Ukraine ein wichtiger Teil der künftigen Sicherheitsgarantien“, sagte er dem Nachrichtenmagazin „Focus“. Europa solle in einer neuen Sicherheitsstrategie die Ukraine „als einen wichtigen Partner einbeziehen“. Sein Land verfüge über die Kampferfahrung, die den europäischen Armeen fehle. „Die Ukraine verschafft den Europäern Zeit, sich besser auf die russische Bedrohung vorzubereiten“, so Sybiha weiter (Quelle: „Focus“).

Unterstützung kein „wohltätiger Akt“

Für die Ukraine sei es nach den Worten des Außenministers „extrem wichtig“, weiterhin Hilfe von den europäischen Partnern zu erhalten. Die finanzielle und militärische Unterstützung sei jedoch kein „wohltätiger Akt“, sondern nutze auch den Geberstaaten. „Ich wünsche niemandem die Erfahrung, die unsere Soldaten an der Front machen. Aber dieses Wissen und diese Erfahrung sind zu einem Vorteil der Ukraine und ganz Europas geworden“, sagte der Politiker dem „Focus“.
Der Krieg habe die Rolle der Ukrainer innerhalb Europas grundlegend verändert, so Sybiha. „Er hat unser Selbstvertrauen und unser Selbstbewusstsein gestärkt“, erklärte er gegenüber dem Nachrichtenmagazin.

Kritik an Verhandlungen über die Zukunft der Ukraine

Sybiha wandte sich in dem Interview auch gegen die seiner Ansicht nach einseitige Ausrichtung internationaler Debatten und Verhandlungen über die Zukunft der Ukraine. „Warum sprechen wir immer über Zugeständnisse der Ukraine, aber nie über Zugeständnisse Russlands?“, sagte der Außenminister dem „Focus“. Sein Land habe bereits viele Vorschläge für eine Waffenruhe eingebracht – etwa eine entmilitarisierte Freihandelszone im Donbass. „Ich wundere mich, dass niemand die Russen auf deren Seite der Kontaktlinie zu ähnlichen Schritten zwingt“, sagte Sybiha.
Andrij Sybiha ist seit September 2024 Außenminister der Ukraine. Er ist Mitglied der Partei des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, „Diener des Volkes“.

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Frankfurter Börse

Dax gibt leicht nach – Zollsorgen und Nahost belasten Märkte

von Hasepost Redaktion 24. Februar 2026

Der Dax hat am Dienstag leicht nachgegeben und ist zum Xetra-Handelsschluss bei 24.986 Punkten aus dem Handel gegangen. Belastet wurde der Markt vor allem durch anhaltende Unsicherheit im Zollstreit sowie geopolitische Risiken und brancheninterne Umbrüche. Auch an den Energie- und Devisenmärkten zeigten sich moderate Bewegungen, während einzelne Dax-Titel deutlich zulegen konnten.

Leichte Verluste im Dax trotz robuster Einzelwerte

Am Dienstag hat der Dax geringfügig nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.986 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von wenigen Punkten im Vergleich zum Vortagesschluss.
Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets, sprach von anhaltender Unsicherheit mit Blick auf die Handelspolitik. „Die Verunsicherung im Zollthema bleibt am zweiten Handelstag der Woche groß“, kommentierte Lipkow laut CMC Markets. „Was die Zölle angeht, lautet die zentrale Frage, wie ein Abkommen zwischen den USA und der Europäischen Union vereinbart werden kann, wenn es nun überhaupt keine Klarheit mehr gibt.“
Zusätzlich belaste weiterhin die Situation im Nahen Osten und der zunehmende Druck auf die Softwarebranche durch das Vorrücken der Künstlichen Intelligenz die Stimmung, so Lipkow. „Der Aktienmarkt wird derzeit von zu vielen unterschiedlichen Seiten in die Zange genommen. Die Investoren bleiben zwar weiterhin vorsichtig optimistisch, aber in ihrer Aktienauswahl sehr selektiv. Die Ausgangssituation für eine fortgesetzte Konjunkturerholung in Deutschland könnte sich durch neue Handels- und Zollstreitigkeiten wieder eintrüben.“

Zölle und Branchen im Fokus

In der derzeitigen Gemengelage gehörten die Autohersteller und Zulieferer zu den Gewinnern im Dax, da die neuen US-Strafzölle unter den ursprünglich vereinbarten Sätzen liegen, erklärte der Analyst. „Insgesamt sind die Anleger nicht von den neuen Zöllen beeindruckt, als viel mehr von den potenziellen Konflikten, die daraus in Zukunft entstehen könnten“, sagte Lipkow laut CMC Markets.
Bis kurz vor Handelsschluss standen die Papiere von Continental und Symrise an der Spitze der Handelsliste. Am Tabellenende fanden sich die Aktien von Fresenius Medical Care und MTU.

Bewegung bei Energiepreisen und Eurokurs

Unterdessen sank der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im März kostete 31 Euro und damit drei Prozent weniger als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund acht bis zehn Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.
Der Ölpreis sank ebenfalls: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 71,05 US-Dollar, das waren 44 Cent oder 0,6 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagnachmittag kaum verändert: Ein Euro kostete 1,1787 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8484 Euro zu haben.

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24. Februar 2026 0 Kommentare
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CSU kritisiert CDU-Vorstoß für Social-Media-Verbot scharf

von Hasepost Redaktion 24. Februar 2026

Die CSU hat die Forderung der CDU nach einem Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche deutlich kritisiert, zeigt sich aber offen für eine Prüfung konkreter Vorschläge. Generalsekretär Martin Huber warnt vor Symbolpolitik, will mögliche Gesetzentwürfe jedoch sorgfältig bewerten.

CSU warnt vor Symbolpolitik

CSU-Generalsekretär Martin Huber hat die von der Schwesterpartei CDU erhobene Forderung nach einem Verbot von Social Media für Kinder und Jugendliche zurückgewiesen. „Symbolpolitik hilft nicht weiter“, sagte Huber dem „Tagesspiegel“ (Dienstagausgabe). Zwar teile man in der CSU „das Anliegen vieler Eltern“, zeigte sich aber skeptisch gegenüber einem generellen Verbot. Man bleibe „zurückhaltend bei der Frage, ob der Weg eines Social-Media-Verbots zum erwünschten Erfolg führen würde“, erklärte Huber laut „Tagesspiegel“.

Prüfung der Vorschläge angekündigt

Ganz aufhalten will der kleinste Berliner Koalitionspartner das von CDU und SPD unterstützte Vorhaben in der vorbereitenden Arbeit der zuständigen Ministerien allerdings nicht. „Wir werden uns daher genau ansehen, welche konkreten Vorschläge nun kommen“, sagte Huber laut „Tagesspiegel“ zu einem möglichen Gesetzentwurf. Man werde die Vorschläge dann „in Ruhe bewerten“.

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Stau auf der Autobahn A1 bei Wallenhorst

Bombe gefunden: Autobahn A1 zwischen Münster und Osnabrück gesperrt

von Hasepost 24. Februar 2026

Wegen der Entschärfung einer Weltkriegsbombe ist die Autobahn A1 bei Ladbergen (Münster – Osnabrück) am Dienstagnachmittag (24. Februar 2026) zeitweise voll gesperrt worden. Die Sperrung sollte nach Informationen des zuständigen Landkreises ab 16.30 Uhr für mindestens für eine Stunde andauern.

Autobahn A1 bei Ladbergen am Nachmittag voll gesperrt

Hintergrund der Sperrung ist eine Bombenentschärfung in Ladbergen. Für die Arbeiten wurde die Autobahn 1 im genannten Zeitraum in beide Richtungen vollständig gesperrt. Verkehrsteilnehmer mussten in dieser Zeit mit Einschränkungen rechnen.

Flughafen Münster/Osnabrück (FMO): Flugaufsicht muss umziehen

Auch am Airport Flughafen Münster/Osnabrück sorgt die Maßnahme für Betriebsamkeit: Die Flugaufsicht musste vorübergehend umziehen. Nach dem Stand der Informationen müssen Flüge von und zum FMO jedoch nicht ausfallen.

 

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Franziska Brantner

Grünen-Chefin fordert von Merz harten Kurs gegenüber China

von Hasepost Redaktion 24. Februar 2026

Vor dem Antrittsbesuch von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in China fordert die Grünen-Vorsitzende Franziska Brantner ein deutliches Auftreten gegenüber der Regierung in Peking. Merz müsse sowohl wirtschaftliche Fragen als auch die Menschenrechtslage und sicherheitspolitische Themen klar ansprechen, sagte Brantner dem „Spiegel“.

Grünen-Chefin fordert Klartext in Peking

Die Grünen-Vorsitzende Franziska Brantner erwartet von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), dass er auf seiner China-Reise bestehende Meinungsverschiedenheiten offen anspricht. „Bundeskanzler Friedrich Merz muss in Peking Klartext reden“, sagte Brantner dem „Spiegel“. „Wer Deutschland vertritt, muss beides einfordern – Fairness im Handel und Respekt vor den grundlegenden Menschenrechten und der europäischen Friedensordnung“, so Brantner laut „Spiegel“.

Kritik an Wettbewerbsverzerrungen

China verzerre den Wettbewerb systematisch, kritisiert die Grünen-Chefin nach Angaben des „Spiegel“. Europäische Unternehmen würden vom öffentlichen Markt in vielen Sektoren weitgehend ausgeschlossen, etwa im Gesundheitsbereich, während chinesische Firmen in der EU selbstverständlich an öffentlichen Vergaben teilnähmen.
„Herr Merz muss deutlich machen: Es braucht fairen Wettbewerb“, forderte Brantner im „Spiegel“. „Wer unsere Offenheit nutzt, muss seine Märkte ebenfalls öffnen. Sonst sind auch wir gezwungen, unseren Markt vor China zu schützen.“

Forderung nach Ansprache der Menschenrechtslage

Die Grünen-Vorsitzende sagte dem „Spiegel“, sie erwarte darüber hinaus, „dass Friedrich Merz die Menschenrechtslage offensiv anspricht ebenso wie die Rolle Chinas im Angriffskrieg gegen die Ukraine“.
Der Kanzler will am Dienstagabend zu einem zweitägigen Antrittsbesuch nach China aufbrechen. Er soll von einer großen Wirtschaftsdelegation begleitet werden.

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24. Februar 2026 0 Kommentare
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