HASEPOST
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Warum der Strothmannsweg in Osnabrück in den Osterferien...
Blitzer und Radarkontrollen in Osnabrueck am Sonntag, 22....
Neuausrichtung der Waldbewirtschaftung: Entwicklung eines zukunftsfähigen Stadtwaldes in...
Ökumenisches Jugendhaus Osnabrück wurde eröffnet
Gruppe FDP/UWG in Osnabrück: „SPD jongliert mit Steuergeldern:...
Messerangriff in Georgsmarienhütte: Teenager entkommen knapp
Gute Nachricht des Tages: Förderprogramm für Investitionen kleiner...
Kommentar: Ingolstadt schließt sein Theater – ein Warnsignal...
Unfall mit zwei Brummis derselben Spedition legt Autobahn...
Restaurant „Ma“ hat in der Innenstadt von Osnabrück...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Leitlinie
HASEPOST
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST
HASEPOST
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Flughafen BER

Streik am Flughafen BER: Verdi legt Passagierflüge komplett lahm

von Hasepost Redaktion 18. März 2026

Am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) ist am Mittwochmorgen ein Warnstreik der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi angelaufen, der den gesamten regulären Passagierflugverkehr lahmlegt. Wegen der Arbeitsniederlegungen fallen den ganzen Tag alle planmäßigen Passagierflüge aus, Reisende sollen sich bei Airlines und Reiseveranstaltern über Umbuchungen und Alternativen informieren.

Warnstreik legt Passagierflüge am BER lahm

Am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) ist am Mittwochmorgen der von der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi angekündigte Warnstreik angelaufen. Wegen der Arbeitsniederlegungen finden den ganzen Tag keine regulären Passagierflüge statt. Die Flughafengesellschaft rief Reisende dazu auf, sich bei ihrer Fluggesellschaft oder ihrem Reiseveranstalter zu Umbuchungen und alternativen Reisemöglichkeiten zu informieren.

Verdi kritisiert Angebot der Arbeitgeber

Verdi wirft dem Arbeitgeber vor, die laufenden Tarifverhandlungen zu blockieren. In der zweiten Verhandlungsrunde hätten die Arbeitgeber ein Angebot vorgelegt, das die Tarifkommission als nicht verhandlungsfähig zurückgewiesen habe. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 25. März angesetzt.

Details des Arbeitgeberangebots

Die Arbeitgeber hatten in der zweiten Verhandlungsrunde eine Lohnerhöhung in mehreren Schritten bei einer Laufzeit bis Ende 2028 angeboten. Demnach sollte es bis Juni eine Nullrunde geben, gefolgt von einem Plus von einem Prozent ab Juli 2026, 1,5 Prozent ab Juli 2027 und einem weiteren Prozent ab Mai 2028. Verhandlungsführer Holger Rößler bezeichnete das Angebot als Provokation am Verhandlungstisch.

✨ mit KI bearbeitet

18. März 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Vandalismus am Blitzer-Anhänger

Blitzer und Radarkontrollen in Osnabrueck am Mittwoch, 18. März 2026

von Redaktion HASEPOST.de 18. März 2026

Heute, am 18. März 2026, sind in Osnabrück wieder einige Blitzer unterwegs – gemeldet von aufmerksamen Leser der HASEPOST. Die Radarfallen stehen an den üblichen Verdächtigen, also Augen auf beim Fahren!

Blitzerstandorte und Geschwindigkeitskontrollen heute in Osnabrück:

  • Osnabrück, Nordstraße
  • Osnabrück, Sutthauser Straße
  • Osnabrück, Wersener Straße

Die genauen Standorte der Geschwindigkeitsmessungen sind nicht fest vorgegeben und können täglich wechseln. Für präzise Informationen empfiehlt sich daher eine aktuelle Überprüfung vor Ort. Die Angaben erfolgen ohne Gewähr.

Wenn Sie im Stadtgebiet Osnabrück einen mobilen „Blitzer“ entdecken, schicken Sie uns einfach eine kurze Info per Mail an blitzer@hasepost.de.
Am besten mit genauer Ortsangabe (Straße + Richtung) und, wenn möglich, mit Uhrzeit. Ein Foto ist nicht notwendig, aber hilfreich. Wir prüfen jede Einsendung redaktionell, bevor sie online geht oder bei HASERADIO gesendet wird.

Warum wir über Geschwindigkeitskontrollen informieren.

Hier finden Sie die aktuellen Blitzer-Standorte für den Landkreis Osnabrück.

Angaben aktualisiert am 18.03.2026 um 23:30.

18. März 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Vom Buchhandlungspreis

Grüne stellen Kleine Anfrage zu Weimers Buchhandlungspreis-Entscheidung

von Hasepost Redaktion 18. März 2026

Die Bundestagsfraktion der Grünen hat wegen der Kontroverse um den Deutschen Buchhandlungspreis eine Kleine Anfrage an Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) gestellt. Hintergrund ist der Ausschluss dreier linker Buchhandlungen vom Preis nach einer Überprüfung durch das Haber-Verfahren des Bundesamts für Verfassungsschutz.

Grüne hinterfragen Ausschluss dreier Buchhandlungen

Die Bundestagsfraktion der Grünen hat wegen der Kontroverse um den Deutschen Buchhandlungspreis einen Fragenkatalog an Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) verschickt. Mit der Kleinen Anfrage, über die der „Tagesspiegel“ berichtet, wollen die Grünen die Hintergründe erfragen, weshalb Weimer drei linke Buchhandlungen mit dem Haber-Verfahren des Bundesamts für Verfassungsschutz überprüfen und vom Preis ausschließen ließ.
Es steht außer Frage, dass staatliche Fördermittel und Preise nicht in die Hände von Extremisten gehörten, heißt es in dem Schreiben der Grünen. Kunst und Kultur müssten jedoch frei und unabhängig agieren können, so die Grünen weiter. „Dieser Grundsatz darf durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und seine kulturpolitischen Entscheidungen nicht gefährdet werden“, zitierte der „Tagesspiegel“ aus dem Schreiben.

Fragen zu Informationspraxis und Rechtsgrundlage

In ihrer Anfrage wollen die Grünen unter anderem wissen, ob Weimer die Buchhandlungen vorab informierte, dass der Verfassungsschutz sie überprüfe, oder ob er die drei ausgeschlossenen Buchhandlungen über die Art der verfassungsschutzrelevanten Erkenntnisse informierte. Außerdem fragen die Grünen, ob Weimer weitere Buchhandlungen mit dem Haber-Verfahren des Verfassungsschutzes überprüft habe und auf welcher rechtlichen Grundlage er die drei Buchhandlungen ausgeschlossen habe.

Vorwurf des Schadens am Buchhandlungspreis

Die frühere Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt kritisierte Weimers Vorgehen scharf. „Wolfram Weimer hat immensen Schaden am Deutschen Buchhandlungspreis angerichtet“, sagte sie dem „Tagesspiegel“. Mit der Anwendung des Haber-Verfahrens habe er Verunsicherung geschaffen. „Seit dem Bekanntwerden der Überprüfung verstrickt sich Wolfram Weimer in Widersprüchen und manifestiert seine Intransparenz“, sagte die Grünen-Politikerin dem „Tagesspiegel“.

✨ mit KI bearbeitet

18. März 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Patient mit

DGB-Chefin Fahimi warnt vor Gewinnmaximierung im Gesundheitswesen

von Hasepost Redaktion 18. März 2026

In der Diskussion um Reformen in der Kranken- und Pflegeversicherung warnt DGB-Chefin Yasmin Fahimi vor Beitragserhöhungen und Leistungskürzungen. Stattdessen fordert sie ein Ende des aus ihrer Sicht „unangemessenen Griffs in die Gesundheitskassen“ und eine stärkere Begrenzung von Gewinninteressen im Gesundheitswesen.
In der Debatte um die Zukunft der Kranken- und Pflegeversicherung hat sich Yasmin Fahimi, Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), gegen höhere Beiträge und das Streichen von Leistungen positioniert. „Ich erwarte von der Politik, dass sie nicht einfach nur in der Trivialität von Leistungskürzungen diskutiert, sondern gute Leistungen absichert, indem sie den unangemessenen Griff in die Gesundheitskassen stoppt“, sagte Fahimi den Zeitungen der „Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft“ (Mittwochsausgaben).

Kritik an Beitragserhöhungen und Leistungsabbau

Die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung stiegen, „ohne dass wir unmittelbar eine bessere Versorgung haben“, sagte sie den Zeitungen der „Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft“. Eine Verbesserung werde aus ihrer Sicht auch nicht dadurch erreicht, dass Beiträge gekappt oder Leistungen gestrichen würden.
„Vielmehr sollten wir als Erstes dort hinschauen, wo sich einige unangemessen aus dem System bedienen, wie zum Beispiel Private Equitys, die Krankenhäuser und Arztpraxen aufkaufen. Da geht es um Gewinnmaximierung auf Kosten der Beitragszahler“, kritisierte Fahimi in den Zeitungen der „Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft“ die Tätigkeit solcher Kapitalbeteiligungsgesellschaften.

Gewinnorientierung im Gesundheitswesen im Fokus

Aus Sicht von DGB-Chefin Fahimi sollte das Gesundheitssystem Menschen in Deutschland „ordentlich versorgen und nicht der Gewinnoptimierung dienen“, wie sie den Zeitungen der „Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft“ sagte. Man müsse darüber reden, „inwiefern Gewinnabschöpfung im Gesundheitswesen zulässig sein sollte, ob es eine Begrenzung brauche“.
„Auch die Budgetverteilung zwischen den einzelnen Zweigen des Gesundheitswesens, die Bewertung von Leistungen in den Abrechnungen und überdurchschnittliche Facharzthonorare gehören auf den Prüfstand“, forderte Fahimi laut „Neuer Berliner Redaktionsgesellschaft“.

✨ mit KI bearbeitet

18. März 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Reiner Holznagel

Steuerzahlerbund warnt: Höherer Spitzensteuersatz würgt Wirtschaft ab

von Hasepost Redaktion 18. März 2026

Der Präsident des Bundes der Steuerzahler Deutschland, Reiner Holznagel, hat den Vorstoß des Instituts der Deutschen Wirtschaft (DIW) für eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes von 42 auf 49 Prozent deutlich kritisiert. Zwar begrüßt er Überlegungen, den Spitzensteuersatz später greifen zu lassen, warnt jedoch vor einer „Rolle rückwärts“ für Steuerzahler und Wirtschaft.

Kritik an DIW-Vorschlag zur Steuerreform

Bund der Steuerzahler-Präsident Reiner Holznagel sieht Reformbedarf beim Einkommensteuertarif, lehnt den konkreten Vorschlag des DIW jedoch ab. „Eine Reform des Einkommensteuertarifs ist überfällig“, sagte Holznagel den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben).
Positiv bewertet Holznagel, dass der Spitzensteuersatz später einsetzen soll. „Den Spitzensteuersatz erst später greifen zu lassen, also ab 80.000 Euro, wie es die Union will, oder ab 90.000 Euro, wie es das DIW vorschlägt, geht in die richtige Richtung“, erklärte er gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben).

Warnung vor höherem Spitzensteuersatz

Deutliche Kritik äußerte Holznagel an der geplanten Anhebung des Spitzensteuersatzes. „Aber dann gleichzeitig den Spitzensteuersatz von 42 auf 49 Prozent zu erhöhen, wäre natürlich die Rolle rückwärts“, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben).
Das Vorhaben sei aus seiner Sicht untragbar. Das gehe gar nicht und „würde die deutsche Wirtschaft endgültig abwürgen“, so Holznagel gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben). Hier solle sich insbesondere die Union „nicht auf faule Kompromisse“ einlassen.

Resonanz in der Unionsfraktion

Die Idee des DIW hatte in der Unionsfraktion zum Teil Zuspruch gefunden.

✨ mit KI bearbeitet

18. März 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Guido Westerwelle

Lindner würdigt Westerwelles Vermächtnis zum zehnten Todestag

von Hasepost Redaktion 18. März 2026

Zum zehnten Todestag von Guido Westerwelle hat Ex-FDP-Chef Christian Lindner das politische Vermächtnis des früheren FDP-Vorsitzenden und Außenministers gewürdigt. Westerwelle habe früh auf Risiken für den Wohlstand in Deutschland hingewiesen und sei dafür lange Zeit missverstanden worden, sagte Lindner der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

Lindner würdigt Westerwelles Vermächtnis

Ex-FDP-Chef Christian Lindner hob gegenüber der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ hervor, Westerwelle habe frühzeitig auf Gefahren für die wirtschaftliche Grundlage des Landes aufmerksam gemacht. „Guido Westerwelle hat früher als andere erkannt, dass die Grundlagen unseres Wohlstands auch durch eine falsche Einstellung verspielt werden können“, sagte Lindner der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.
Dafür sei der Liberale nach Lindners Worten lange unterschätzt worden. Westerwelle sei „von vielen verlacht und verkannt“ worden, so der Bundesfinanzminister weiter in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Aus Westerwelles Haltung leite er für sich selbst einen bleibenden Maßstab ab: „Für mich bleibt das eine dauerhaft wirkende Aufforderung“, so Lindner in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

Gedenken in Berlin

Der frühere FDP-Vorsitzende und Außenminister Guido Westerwelle war am 18. März 2016 an den Folgen einer Krebserkrankung gestorben. Zum Jahrestag seines Todes werden in Berlin zahlreiche Weggefährten zu einer Gedenkstunde erwartet.
Unter den Gästen soll auch Alt-Bundeskanzlerin Angela Merkel sein, die sich nach Angaben der Organisatoren den Anwesenden anschließen wird. Die Zusammenkunft in der Hauptstadt ist als Erinnerung an das politische Wirken Westerwelles und sein Engagement für die FDP geplant.

✨ mit KI bearbeitet

18. März 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Zentralrat der

Zentralrat der Juden wirft niedersächsischer Linkspartei antisemitischen Antizionismus vor

von Hasepost Redaktion 18. März 2026

Der Zentralrat der Juden übt scharfe Kritik am Beschluss des niedersächsischen Landesverbandes der Linken gegen „den heute real existierenden Zionismus“. Präsident Josef Schuster wirft der Partei vor, damit Antisemitismus Vorschub zu leisten und Gewalt gegen jüdische Einrichtungen rhetorisch zu legitimieren.

Zentralrat der Juden kritisiert Linkspartei Niedersachsen

Gegenüber der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ sprach Schuster von einer „demonstrative Ablehnung“ des jüdischen Staates, die „ein Angriff auf das Selbstbestimmungsrecht des jüdischen Volkes“ sei. Weiter erklärte er laut NOZ: „Jeder kann sehen: Der linke ‚Antizionismus` ist schlecht kaschierter Antisemitismus“. Der Beschluss vertreibe „jene Stimmen aus der Partei, die noch einen moralischen Kompass besitzen“, kritisierte Schuster und verwies darauf, dass dies der Austritt des brandenburgischen Antisemitismusbeauftragten Andreas Büttner zeige, der „ein stets entschlossener Verteidiger jüdischen Lebens“ sei.

Warnung vor zunehmender Gewalt

Schuster warnte gegenüber der NOZ, dass die Gewalt gegen jüdische Einrichtungen „unter dem Mantel des `Antizionismus`“ weiter zunehme. Der Antrag der Linkspartei trage „zur rhetorischen Rechtfertigung dieser Gewalt“ bei. „Geht sie diesen Weg weiter, stellt sich die Linke an die Seite derjenigen, die eine solche Gewalt billigen oder gar unterstützen“, so der Präsident des Zentralrates der Juden weiter.

Beschluss der Linken in Niedersachsen

Am vergangenen Wochenende hatte der niedersächsische Landesverband der Linken einen Beschluss mit dem Titel „Die Linke Niedersachsen lehnt den heute real existierenden Zionismus ab“ verabschiedet. In dem Beschluss erklären die niedersächsischen Linken unter anderem, dass Israel ein Apartheidstaat sei, der einen Genozid im Gazastreifen begehe.

✨ mit KI bearbeitet

18. März 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Veronika Grimm

Wirtschaftsweise Grimm warnt vor staatlichem Tankrabatt in Krisen

von Hasepost Redaktion 18. März 2026

Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm hat vor staatlichen Maßnahmen zur Senkung der Spritpreise gewarnt. In einem Interview sprach sie sich ausdrücklich gegen einen Tankrabatt aus und betonte, eine Preissenkung sende das falsche Signal. Angesichts einer drohenden Knappheit bei Öl- und Flüssiggaslieferungen plädierte sie dafür, Anreize zur Drosselung des Verbrauchs aufrechtzuerhalten und staatliche Eingriffe in Krisenlagen zu begrenzen.

Warnung vor Tankrabatt und Preissenkungen

Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm hat von staatlichen Maßnahmen für eine Spritpreissenkung abgeraten. „Von einem Tankrabatt sollte man unbedingt die Finger lassen“, sagte Grimm dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.
Die Wirtschaftswissenschaftlerin hält eine Preissenkung für das falsche Signal. „Das ist keine gute Idee, da wir ja aktuell vor einer Knappheitssituation stehen. Das weltweite Angebot wird deutlich sinken, 20 Prozent der globalen Öl- und Flüssiggastransporte gehen durch die Straße von Hormus“, so Grimm: „Daher müssen wir die Anreize hochhalten, um die Nachfrage zu drosseln, sonst verschärfen wir die Krise noch.“

Staatliche Eingriffe in Krisenlagen

Grimm wandte sich auch grundsätzlich gegen staatliche Eingriffe in Krisenlagen. „Eigentlich müsste man den Menschen deutlich kommunizieren, dass der Staat nicht jedes Risiko absichern kann“, sagte sie dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

Belastung der jungen Generation

Zudem warnte Grimm davor, Krisen durch staatliche Eingriffe auf Kosten der jungen Generation zu lösen. Diese sei durch immense Schulden und die Zweckentfremdung der Mittel schon mehr als genug belastet. Spielräume für zusätzliche Schulden seien nicht mehr groß.

✨ mit KI bearbeitet

18. März 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Tankstelle (Archiv)

Ökonom warnt: Neues Gesetz senkt Spritpreise nur begrenzt

von Hasepost Redaktion 18. März 2026

Der Düsseldorfer Wettbewerbsexperte Justus Haucap dämpft die Erwartungen an das geplante Kraftstoffanpassungsgesetz zur Senkung der Spritpreise. Die vorgesehene Begrenzung von Preiserhöhungen an Tankstellen auf einmal täglich könne zwar den Überblick für Autofahrer verbessern, garantiere aber keine dauerhaft niedrigeren Preise.

Warnung vor überzogenen Erwartungen

Der Düsseldorfer Wettbewerbsexperte Justus Haucap warnt vor überzogenen Erwartungen an das neue Kraftstoffanpassungsgesetz zur Senkung der Spritpreise. Die geplante Einmal-am-Tag-Regel für Preiserhöhungen an den Zapfsäulen „kann den Preisvergleich für die Autofahrer erleichtern“, sagte Haucap der „Rheinischen Post“. Ob aber die Preise wirklich nachhaltig dadurch sinken, bleibe abzuwarten. „Die bisherige Evidenz dafür ist eher gemischt.“
Der Wirtschaftswissenschaftler machte deutlich, dass er nicht mit gravierenden Effekten auf das allgemeine Preisniveau rechnet. Er würde „nicht zu viel davon erwarten, zumal die Marktmacht bei den Raffinerien liege und weniger bei den Tankstellen“, so Haucap gegenüber der „Rheinischen Post“.

Appell zu Realismus und Gelassenheit

Haucap rief dazu auf, mit Blick auf die Entwicklung der Spritpreise realistisch zu bleiben. „Wenn weltweit weniger Öl verfügbar ist und der Ölpreis weltweit verrückt spielt, können die Autofahrer in Deutschland nicht erwarten, dass sie davon nichts mitbekommen. Dass der Benzinpreis auch mal steigen kann, gehört zu den Risiken des Lebens, die man den Bürgern zumuten kann und muss, auch wenn es nicht erfreulich ist“, sagte der Ökonom der „Rheinischen Post“.
Mit Blick auf die aktuelle Lage mahnte er zudem: „Man sollte wegen der hohen Spritpreise nach drei Wochen Iran-Krieg nicht gleich in Panik verfallen, sondern ein wenig mehr Ruhe bewahren“, mahnte er in der „Rheinischen Post“.

Beratung im Bundestag

Über das Kraftstoffanpassungsgesetz wird an diesem Donnerstag im Bundestag in erster Lesung debattiert.

✨ mit KI bearbeitet

18. März 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Gas-Hinweisschild (Archiv)

Bundesnetzagentur warnt: Gaspreise verdoppelt, Speicherfüllung gefährdet

von Hasepost Redaktion 18. März 2026

Die Bundesnetzagentur beobachtet den jüngsten Anstieg der Gaspreise mit wachsender Sorge. Nach Angaben von Präsident Klaus Müller haben sich die Großhandelspreise am kurzfristigen Day-ahead-Markt seit Ausbruch des Krieges etwa verdoppelt. Zugleich sieht die Behörde die Versorgungssicherheit im Kern weiterhin gewährleistet, weist jedoch auf steigende Preise und Herausforderungen bei der Befüllung der Gasspeicher hin.
Die Bundesnetzagentur warnt vor den Folgen des deutlichen Anstiegs der Gaspreise infolge des Krieges. Die Preissprünge am Markt seien erheblich, erklärte Behördenpräsident Klaus Müller der „Rheinischen Post“ (Mittwoch).

Gaspreise haben sich am Großhandelsmarkt verdoppelt

„Die Preissprünge nach Ausbruch des Krieges sind heftig“, sagte Müller der „Rheinischen Post“. Die Großhandelspreise für Gas am Day-ahead-Markt hätten sich demnach „etwa verdoppelt“.
Gleichzeitig betonte Müller, dass die Versorgungssicherheit nach Einschätzung der Bundesnetzagentur weiterhin gegeben sei. „Die weitere Entwicklung hängt von der Dauer des Krieges ab. Unsere Einschätzung der Versorgungssicherheit hat sich im Kern nicht geändert: Es gibt genügend Angebot auf den Märkten, allerdings zu steigenden Preisen“, sagte er der „Rheinischen Post“.

Herausforderung Gasspeicher

Der starke Preisanstieg wirkt sich nach Angaben der Bundesnetzagentur auch auf die Vorbereitung der nächsten Heizperiode aus. „Die Befüllung der Gasspeicher für den nächsten Winter wird herausfordernd“, sagte Müller der „Rheinischen Post“.
Dabei sieht er vor allem die Unternehmen in der Pflicht. „Die Befüllung ist aber keine Aufgabe des Staates, sondern der Gashändler. Diese stehen auch in der Verantwortung gegenüber ihren privaten und industriellen Kunden“, betonte Müller. Nach seinen Angaben liegt der Füllstand der Gasspeicher in Deutschland derzeit bei 22 Prozent.

✨ mit KI bearbeitet

18. März 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
neuere Artikel
ältere Artikel
  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3
Tanken