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Angela Merkel

Angela Merkel hält Fastenpredigt in Klosterkirche Maria Laach

von Hasepost Redaktion 27. Februar 2026

Altkanzlerin Angela Merkel (CDU) übernimmt am 4. März eine besondere Aufgabe in der Klosterkirche Maria Laach: Sie gestaltet dort eine Fastenpredigt. Die Benediktinerabtei kündigte an, dass es dabei nicht um Politik, sondern um geistliche Impulse aus der christlichen Tradition gehen soll.

Fastenpredigt in Maria Laach

Altkanzlerin Angela Merkel (CDU) wird am 4. März in der Klosterkirche Maria Laach eine Fastenpredigt halten. Das teilte die Benediktinerabtei am Freitag mit.
"Getragen vom Gebet der Mönche und gerahmt von Orgelmusik" werde Merkel wohl keinen politischen Vortrag halten, stattdessen gehe es um "geistliche Impulse aus der christlichen Tradition", heißt es in der Ankündigung der Benediktinerabtei.
Mit Merkel sei "eine Sprecherin zu Gast, deren öffentliche Rolle über viele Jahre mit Verantwortung verbunden war: Entscheidungen abwägen, dem Gemeinwohl dienen, den Blick für das Machbare behalten – aus einer Haltung heraus, für die Werte Maß sind", so die Benediktinerabtei weiter. Im Horizont der Fastenzeit könne "daraus ein Impuls erwachsen, der an die Übung des Innehaltens erinnert: wahrnehmen, prüfen, ordnen – und daraus den nächsten Schritt gewinnen".

Familiengeschichte und Predigttradition

Merkel weiß aus frühester Kindheit, wie eine Predigt funktioniert, denn mit ihrem Auftritt in Maria Laach tritt sie in hohem Alter noch einmal in die Fußstapfen ihres Vaters. Der war als evangelischer Pfarrer in der DDR tätig.

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Bauarbeiter (Archiv)

Arbeitsmarkt 2026: Weniger Erwerbstätige, deutlich mehr Erwerbslose

von Hasepost Redaktion 27. Februar 2026

In Deutschland ist die Zahl der Erwerbstätigen im Januar 2026 weiter gesunken. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) setzte sich damit der seit August 2025 erkennbare Abwärtstrend auf dem Arbeitsmarkt fort. Zugleich nahm die Erwerbslosigkeit im Vergleich zum Vorjahr deutlich zu.

Rückgang bei Erwerbstätigen setzt sich fort

Im Januar 2026 waren rund 45,5 Millionen Menschen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) ging die Zahl der Erwerbstätigen damit saisonbereinigt erneut gegenüber dem Vormonat zurück (-14.000 Personen). Von Mai bis Dezember 2025 war sie gegenüber dem Vormonat durchschnittlich um 12.000 Personen zurückgegangen.
Nicht saisonbereinigt nahm die Zahl der Erwerbstätigen im Januar 2026 gegenüber Dezember 2025 wie saisonal üblich ab, und zwar um 369.000 Personen (-0,8 Prozent). Dieser Rückgang gegenüber dem Vormonat fiel nach Angaben von Destatis stärker aus als im Januar-Durchschnitt der Jahre 2023 bis 2025 (-332.000 Personen; -0,7 Prozent).

Abwärtstrend im Vorjahresvergleich

Im Vorjahresvergleich gegenüber Januar 2025 sank die Zahl der Erwerbstätigen im Januar 2026 um 88.000 Personen (-0,2 Prozent). In den Monaten Oktober und November 2025 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei -0,1 Prozent gelegen, im Dezember 2025 ebenfalls bei -0,2 Prozent. Damit setzte sich der seit August 2025 auf dem Arbeitsmarkt erkennbare Abwärtstrend im Vorjahresvergleich weiter fort.

Mehr Erwerbslose, Quote steigt

Im Januar 2026 waren nach Ergebnissen der Arbeitskräfteerhebung 1,86 Millionen Personen erwerbslos. Das waren 195.000 Personen oder 11,7 Prozent mehr als im Januar 2025. Die Erwerbslosenquote stieg auf 4,2 Prozent und zeigte damit im Vergleich zum Vorjahresmonat einen Anstieg um 0,5 Prozentpunkte (Januar 2025: 3,7 Prozent).
Bereinigt um saisonale und irreguläre Effekte lag die Erwerbslosenzahl im Januar 2026 mit 1,75 Millionen Personen um 6.000 Personen über dem Vormonat Dezember (0,4 Prozent). Die bereinigte Erwerbslosenquote lag unverändert bei 4,0 Prozent, so das Bundesamt.

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27. Februar 2026 0 Kommentare
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Büros (Archiv)

Reallöhne in Deutschland steigen 2025 deutlich über Inflation

von Hasepost Redaktion 27. Februar 2026

Die Einkommen in Deutschland sind im Jahr 2025 deutlich gestiegen: Die Nominallöhne legten im Vergleich zum Vorjahr um 4,2 Prozent zu, während die Verbraucherpreise um 2,2 Prozent anzogen. Daraus ergab sich ein Reallohnzuwachs von 1,9 Prozent, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mitteilte.

Reallöhne fast wieder auf Vorkrisenniveau

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mitteilte, nahmen die Reallöhne im Jahr 2025 um 1,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu. Nach den Rückgängen in den Jahren 2020 bis 2023 stiegen die Reallöhne in den Folgejahren wieder an. Im Jahr 2025 erreichte der Reallohnindex mit 100 Punkten damit fast wieder das Reallohnniveau des Jahres 2019 vor Beginn der Corona-Pandemie mit 100,5 Punkten (Basis 2025=100).
Die Nominallöhne in Deutschland waren im Jahr 2025 um 4,2 Prozent höher als im Vorjahr. Die Verbraucherpreise stiegen im selben Zeitraum um 2,2 Prozent.

Stärkste Zuwächse in Finanzdienstleistungen und Bildung

Nach Wirtschaftsabschnitten betrachtet stiegen die Nominallöhne 2025 am stärksten in den Wirtschaftsabschnitten Erbringung von Finanz- und Versicherungsdienstleistungen (+5,7 Prozent), Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen (+5,3 Prozent) und Erziehung und Unterricht (+5,0 Prozent). Demgegenüber verzeichneten die Wirtschaftsabschnitte Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden (+2,8 Prozent), Land- und Forstwirtschaft, Fischerei (+3,3 Prozent) und verarbeitendes Gewerbe (+3,3 Prozent) vergleichsweise geringe Nominallohnanstiege.
Die Verdienste der Vollzeitbeschäftigten insgesamt stiegen 2025 um 4,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Unter den Vollzeitbeschäftigten wiesen Frauen mit einem durchschnittlichen Nominallohnwachstum von 4,8 Prozent stärkere Verdienststeigerungen auf als Männer (+4,1 Prozent).

Geringverdienende und Auszubildende mit überdurchschnittlichen Plus

Insbesondere Geringverdienende verzeichneten 2025 – wie bereits 2023 und 2024 – erneut ein starkes Nominallohnwachstum. Betrachtet man die Vollzeitbeschäftigten nach ihrer Verdienstgrößenklasse, hatte das Fünftel mit den geringsten Verdiensten (1. Quintil) mit einem durchschnittlichen Nominallohnwachstum von 6,0 Prozent die stärkste Verdienststeigerung im Vergleich zum Vorjahr. Für das oberste Fünftel mit den höchsten Verdiensten unter den Vollzeitbeschäftigten (5. Quintil) lag der Nominallohnanstieg mit +3,7 Prozent unter der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung.
Auszubildende wiesen 2025 mit +6,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr ein überdurchschnittliches Nominallohnwachstum auf. Geringfügig Beschäftigte hingegen hatten einen nur geringen Nominallohnanstieg zu verzeichnen (+0,5 Prozent).
Die Reallöhne stiegen auch im 4. Quartal 2025 gegenüber dem Vorjahreszeitraum an: Im Vergleich zum 4. Quartal 2024 ergab sich ein Reallohnwachstum von 1,9 Prozent, das sich aus einem Nominallohnzuwachs von 4,1 Prozent und einem Anstieg der Verbraucherpreise von 2,2 Prozent zusammensetzt. Überdurchschnittliche Verdienststeigerungen waren im 4. Quartal 2025 insbesondere in den Wirtschaftsabschnitten Grundstücks- und Wohnungswesen (+8,1 Prozent), Erziehung und Unterricht (+6,7 Prozent) und Erbringung von Finanz- und Versicherungsdienstleistungen (+6,5 Prozent) zu verzeichnen, so die Statistiker.

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E-Auto-Ladestation (Archiv)

Autohaus-Verband: Neue E-Autoprämie schadet statt nützt

von Hasepost Redaktion 27. Februar 2026

Der Verband der Automobilhändler Deutschlands (VAD) kritisiert die Einführung der neuen E-Autoprämie als schlecht organisiert und geschäftsschädigend. Nach Angaben von VAD-Präsident Burkhard Weller verunsichert das Verfahren die Kunden und führt zu einem spürbaren Rückgang der Aufträge. Der Verband hält die Kaufprämie grundsätzlich für falsch und fordert stattdessen bessere Rahmenbedingungen für die Elektromobilität.

„Es ist eine Katastrophe, wie das organisiert wird“

Der Verband der Automobilhändler Deutschlands (VAD) übt heftige Kritik an der neuen E-Autoprämie. Die holprige Einführung verunsichere die Kunden und bremse das Geschäft, sagte VAD-Präsident Burkhard Weller dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". "Es ist eine Katastrophe, wie das organisiert wird", so Weller.
Wegen vieler offener Fragen zögerten die Kunden, der Auftragseingang im Handel liege um 20 Prozent unter Plan. "Es ist also eindeutig nicht der erhoffte Booster, im Gegenteil: Die Prämie schadet mehr, als sie nützt. Den ganzen Spuk hätte man sich sparen können und die drei Milliarden Euro für die Kaufprämie besser in Kitas und Schulen investiert."

Verzögerte Antragstellung und offene Fragen

Die Bundesregierung hatte im Januar Zuschüsse für den Kauf von Neuwagen mit Elektroantrieb, Plugin-Hybrid und Range Extender angekündigt. Gezahlt wird für Neuzulassungen rückwirkend seit Jahresbeginn, die Internetplattform für die Anträge soll aber erst im Mai bereitstehen.
Das Verfahren sei zu kompliziert, Details seien immer noch nicht klar, kritisiert der VAD. Dabei werde sich das Elektroauto auch ohne Kaufhilfen durchsetzen. "Als Verband der Automobilhändler Deutschlands halten wir die Prämie grundsätzlich für falsch", sagte Weller dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland".

Forderung nach günstigerem Strom und Preistransparenz

Wichtiger für die E-Mobilität seien nach Auffassung des VAD günstigerer Strom und Preistransparenz an den Ladesäulen. Diese Rahmenbedingungen seien aus Sicht des Verbands entscheidend für die Akzeptanz von Elektrofahrzeugen, nicht staatliche Kaufprämien.

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Caritas-Haus in der Johannisstraße

Caritas in Niedersachsen nennt AfD-Ziele unvereinbar mit christlichen Werten

von PM 27. Februar 2026

Die Caritas in Niedersachsen bekräftigt ihre klare Haltung für eine offene, vielfältige und tolerante Gesellschaft und gegen jede Form von Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit. Anlass ist die Einstufung des AfD-Landesverbands Niedersachsen im Februar 2026 durch das Niedersächsische Landesamt für Verfassungsschutz als „gesichert rechtsextremistisch“. Bereits im Mai 2025 hatte das Bundesamt für Verfassungsschutz die Bundespartei als „gesichert rechtsextrem“ eingestuft.

Einschätzung des Verfassungsschutzes Niedersachsen zeigt Gefahr der AfD auf

Die Caritas in Niedersachsen sieht sich durch diese Bewertungen in ihrer Haltung bestätigt. „Die Einschätzung des niedersächsischen Landesamts für Verfassungsschutz zeigt, dass die aktuell größte Gefahr für unsere Gesellschaft vom Rechtsextremismus ausgeht“, erklärt David Schulke, Landesgeschäftsführer der Caritas in Niedersachen. Und mit Blick auf die politische Entwicklung ergänzt er weiter: „Die AfD ist demnach nun eindeutig diesem Spektrum zuzuordnen.“

Programmatik der Partei unvereinbar mit eigenen Werten

Nach Einschätzung der Caritas richtet sich die Programmatik der Partei gegen fundamentale Prinzipien des demokratischen Zusammenlebens. „Die AfD grenzt bestimmte Menschen aus, missachtet die Menschenwürde und hinterfragt offen Regelungen des Grundgesetzes“, betont Dr. Marie Kajewski, Caritasdirektorin im Diözesanverband Hildesheim.

Die Position der Caritas ist dabei eindeutig: „Das Programm und das Auftreten der Politikerinnen und Politiker der AfD widersprechen den christlichen Werten und dem Auftrag der Caritas“, erklärt Dr. Gerhard Tepe, Caritasdirektor im Landes-Caritasverband Oldenburg (Vechta).

Konkrete Maßnahmen

Die festgestellte Unvereinbarkeit mit den Werten der Caritas haben für das Handeln des Verbandes konkrete Konsequenzen. „Für uns bedeutet das unter anderem, dass wir keine Vertretungen der Partei zu unseren Veranstaltungen einladen, Positionen der Partei kritisch einordnen und öffentlich dazu Stellung beziehen“, erläutert Johannes Buß, Caritasdirektor im Diözesanverband Osnabrück. „Diese Grundhaltung erwarten wir auch von unseren Mitarbeitenden.“

Bereits im März 2024 hatte die Caritas in Niedersachsen mit ihrer Initiative „Kein Platz für Rassismus“ klar Stellung für eine vielfältige, offene und gerechte Gesellschaft bezogen. Die aktuelle Bewertung der Verfassungsschutzbehörden nimmt der Verband nun zum Anlass, diese Position zu bekräftigen und seine Haltung gegenüber der AfD weiter zu schärfen.

Caritas Niedersachsen zeigt sich einig mit Deutscher Bischofskonferenz

Gleichzeitig gelte für die Caritas in Niedersachsen, was die Deutschen Bischofskonferenz in ihrer Erklärung „Völkischer Nationalismus und Christentum sind unvereinbar“ betont hat. „Wir entziehen uns keinem Dialog mit Menschen, die zwar für diese Ideologie empfänglich, aber gesprächswillig sind. Gesellschaftliche Herausforderungen müssen im konstruktiven Diskurs angegangen und gelöst werden. Sobald hier aber menschenfeindliche Lösungsansätze oder Haltungen angewandt werden, melden wir uns mit deutlichem Widerspruch zu Wort“, ordnet Schulke ein.

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Nina Warken

CDU-Gesundheitsministerin drängt auf Freigabe der Eizellenspende

von Hasepost Redaktion 27. Februar 2026

Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) will eine Initiative zur Legalisierung der Eizellenspende anstoßen und strebt dazu eine Gewissensentscheidung im Bundestag an. Sie begründet dies mit dem Hinweis auf Paare mit Kinderwunsch, die derzeit für entsprechende Behandlungen ins Ausland ausweichen müssen, und plädiert für einen „geregelten Rahmen“ bei gleichzeitiger „Beibehaltung klarer Grenzen“.

Initiative für Gewissensentscheidung im Bundestag

Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) plant eine Initiative, damit der Bundestag in einer Gewissensentscheidung die Eizellenspende erlauben kann. "Aktuell gehen viele Paare mit Kinderwunsch ins Ausland", sagte die CDU-Politikerin dem Tagesspiegel. "Ich will, dass wir diesen Paaren mit Kinderwunsch hier bei uns in einem geregelten Rahmen helfen – bei gleichzeitiger Beibehaltung klarer Grenzen."
Nach den Vorstellungen der Ministerin sollen vorhandene Eizellen aus Kinderwunschbehandlungen genutzt werden können. Wenn nach einer Kinderwunschbehandlung ohnehin Eizellen vorhanden seien, "könnten diese für eine Spende freigegeben werden, ohne dass eigens neue entnommen werden", so Warken. Sie betonte zugleich eine zurückhaltende Linie: Es gehe nicht darum, alle Türen weit aufzumachen – sie habe da eher eine restriktive Haltung.

Abstimmung nach ethischen Maßstäben

Warken will sich nun mit Justizministerin Stefanie Hubig (SPD) und Familienministerin Karin Prien (CDU) zu einer möglichen Freigabe der Eizellenspende austauschen. "Dann werden wir mit den Koalitionsfraktionen ins Gespräch gehen und schauen, ob es aus der Mitte des Parlaments dazu einen Vorschlag geben wird, so wie es bei ethischen Fragestellungen üblich ist", erklärte die Ministerin.

Rechtslage und Positionen in der Union

Bei der Eizellenspende wird einer Frau mit unerfülltem Kinderwunsch die Eizelle einer anderen Frau eingepflanzt. Bisher ist das in Deutschland nicht erlaubt, wegen der Risiken für die Spenderinnen und weil das Kind dadurch aus Sicht mancher zwei biologische Mütter hat. Die Frauen-Union, deren Vorsitzende Warken ist, hat sich bereits für die Freigabe der Eizellenspende ausgesprochen. Im Koalitionsvertrag gibt es dazu keine Regelung.

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Lars Klingbeil,

Politbarometer: Union vorn, breite Zustimmung für Social-Media-Verbot

von Hasepost Redaktion 27. Februar 2026

Das neue ZDF-Politbarometer zeigt stabile Mehrheitsverhältnisse in der politischen Stimmung in Deutschland. Union, AfD und SPD verharren auf dem Niveau der letzten Erhebung, nur Grüne und Linkspartei verzeichnen leichte Verschiebungen. Zugleich spricht sich eine große Mehrheit der Befragten für ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren aus.

Union und AfD weiter vorne, SPD bleibt dahinter

Im neuen ZDF-Politbarometer gibt es laut Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen kaum Veränderung. Wenn an diesem Sonntag Bundestagswahl wäre, käme die Union auf 26 Prozent, die AfD auf 24 Prozent, die SPD auf 15 Prozent – alle unverändert im Vergleich zur letzten Umfrage vor drei Wochen, so die Forschungsgruppe Wahlen.
Eine minimale Verschiebung gibt es bei Grünen und Linken: Die Grünen verlieren einen Punkt auf 12 Prozent, die Linkspartei gewinnt einen Punkt auf 11 Prozent. Alle anderen kleineren Parteien zusammen kommen auf ebenfalls unverändert 12 Prozent.

Breite Zustimmung zu Social-Media-Verbot für Unter-14-Jährige

Weiteres Ergebnis der Umfrage: Eine große Mehrheit, nämlich 81 Prozent, ist für ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren. In der Altersgruppe der 18-bis-34-Jährigen ist die Zustimmung mit 84 Prozent sogar am größten, so die Forschungsgruppe Wahlen.

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Mann mit

Kinderschutzbund lobt Reform, warnt vor Schwächung von Kinderrechten

von Hasepost Redaktion 27. Februar 2026

Der Deutsche Kinderschutzbund hat die vom Bundestag beschlossene Reform zur Anfechtung der rechtlichen Vaterschaft durch leibliche Väter grundsätzlich begrüßt, aber auch deutliche Kritik geäußert. Während die Organisation Fortschritte bei der Berücksichtigung des Kindeswohls und bei einvernehmlichen Lösungen sieht, bemängelt sie eine mögliche Schwächung der Rechtssicherheit für Kinder.

Kinderschutzbund sieht sinnvolle Ansätze

Bundesgeschäftsführer Daniel Grein bewertete die Neuregelung im Gespräch mit dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" als grundsätzlich positiv. "Kinder brauchen bei Fragen der Abstammung vor allem Klarheit, Stabilität und rechtssichere Verhältnisse", sagte Grein dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". Nach seiner Einschätzung entspricht der Gesetzentwurf wesentlichen rechtlichen Vorgaben: "Der Gesetzentwurf greift die Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts auf und enthält an mehreren Stellen sinnvolle Ansätze, etwa durch die stärkere Berücksichtigung des Kindeswohls und durch Erleichterungen bei einvernehmlichen Lösungen."
Die Reform sieht vor, dass leibliche Väter künftig unter bestimmten Voraussetzungen eine bestehende rechtliche Vaterschaft eines nicht leiblichen Vaters anfechten können. Voraussetzung ist, dass der leibliche Vater eine enge Beziehung zu seinem Kind hat oder dass eine frühere Beziehung zum Kind ohne sein Verschulden abgebrochen wurde.

Kritik an „zweiter Chance“ für leibliche Väter

Trotz der grundsätzlichen Zustimmung bleibt der Kinderschutzbund in einigen Punkten skeptisch. Grein betonte gegenüber dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland": "Gleichwohl sehen wir einzelne Regelungen weiterhin kritisch. Das gilt insbesondere für die vorgesehene `zweite Chance` für leibliche Väter. Auch wenn diese Option verfassungsrechtlich begründet ist, bleibt es aus unserer Sicht unbefriedigend, dass das Recht des Kindes auf Rechtssicherheit und verlässliche Eltern-Kind-Zuordnungen hier hinter den Rechten des leiblichen Vaters zurücktreten soll."
Nach der Neuregelung soll zudem ein „Wettlauf“ um die rechtliche Vaterschaft verhindert werden. Hat ein leiblicher Vater bei Gericht bereits ein Verfahren zur Feststellung seiner Vaterschaft eingeleitet, soll bis zur gerichtlichen Entscheidung kein anderer Mann die Vaterschaft anerkennen können.

Stärkeres Mitspracherecht für Kinder

Die Reform erweitert auch die Beteiligungsrechte der betroffenen Kinder. Ist ein Kind mindestens 14 Jahre alt, kann es künftig verhindern, dass ihm die Mutter anstelle des leiblichen Vaters einen anderen Mann als rechtlichen Vater „aufzwingt“. Damit erhält das Kind bei der rechtlichen Zuordnung von Vaterschaft mehr Einfluss auf die Entscheidung.

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Flüchtlinge auf

EKD warnt vor Asylreform: Angriff auf Menschenwürde

von Hasepost Redaktion 27. Februar 2026

Vor der anstehenden Abstimmung über die Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) hat die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) deutliche Kritik an den Plänen von Union und SPD geäußert. Der Beauftragte der EKD für Flüchtlingsfragen warnt vor tiefgreifenden Eingriffen in das Leben Geflüchteter und verweist auf die Unantastbarkeit der Menschenwürde. Zugleich unterstützt er Vorhaben, Asylsuchenden einen früheren Zugang zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen.

EKD-Beauftragter warnt vor drastischen Verschärfungen

Der Beauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland für Flüchtlingsfragen, Bischof Christian Stäblein, kritisiert die geplante Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) als zu weitgehend. Gegenüber der "Rheinischen Post" sagte er: "Maßstab jeder Entscheidung ist die Würde der Schutzsuchenden. Die biblische Tradition erzählt von einem Gott, der an der Seite derer steht, die aus Not fliehen müssen, und sie in eine neue Zukunft begleitet."
Dementsprechend bewertet die EKD nach seinen Worten die Reformpläne von Union und SPD als zu drastisch. "Die geplanten Regelungen greifen tief in das Leben von Geflüchteten ein", sagte Stäblein der "Rheinischen Post". "Wenn sogar Familien und Kinder in speziellen Einrichtungen mit starken Einschränkungen leben oder gar in Haft genommen werden sollten, widerspricht das unserem christlichen Menschenbild und dem Gebot der Humanität."

Verweis auf Grundgesetz und christliches Menschenbild

In seiner Kritik betonte Stäblein laut "Rheinischer Post" zudem die grundgesetzlichen und theologischen Grundlagen der EKD-Position. Er fuhr fort: "Artikel 1 unseres Grundgesetzes gilt für alle gleich: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Jeder Mensch ist Gottes Ebenbild."

Unterstützung für frühere Arbeitserlaubnis

Zugleich signalisierte Stäblein Unterstützung für Pläne von Innenminister Alexander Dobrindt (CSU), nach denen Asylsuchende künftig bereits nach drei statt wie bisher nach sechs Monaten eine Arbeitserlaubnis erhalten sollen. Stäblein sagte der "Rheinischen Post": "Es ist richtig, dass Asylsuchende künftig früher arbeiten dürfen, ich begrüße die Entscheidung. Nun kommt es darauf an, dass es in der Praxis auch möglich wird."

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CDU-Plakat zur

Umfragen: Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen CDU und Grünen in Baden-Württemberg

von Hasepost Redaktion 27. Februar 2026

Eine neue Umfrage der „Forschungsgruppe Wahlen“ für das ZDF-Politbarometer sieht die CDU in Baden-Württemberg kurz vor der Landtagswahl weiterhin vorn, allerdings mit geschrumpftem Vorsprung. Die Grünen liegen demnach nur noch knapp hinter der CDU. Andere Parteien folgen mit deutlichem Abstand, während ein großer Teil der Wählerschaft noch unentschlossen ist.

CDU knapp vor Grünen

In einer Erhebung der „Forschungsgruppe Wahlen“ für das ZDF-Politbarometer kommt die CDU in Baden-Württemberg auf 27 Prozent und liegt damit an erster Stelle. Die Grünen erreichen 25 Prozent und folgen nur knapp hinter der CDU. Erst mit deutlichem Abstand und einer Zustimmungsrate von 19 Prozent folgt die AfD.

Andere Parteien und unentschlossene Wählerschaft

Weitere Ergebnisse des „Politbarometers“ für Baden-Württemberg, wenn schon an diesem Sonntag gewählt werden würde: SPD 9 Prozent, FDP 6 Prozent, Linke 6 Prozent, Sonstige 8 Prozent. Knapp ein Drittel der Wählerschaft in Baden-Württemberg soll noch keine Wahlentscheidung getroffen haben. Am 8. März findet dort die Landtagswahl statt.

Vergleich mit Infratest-Umfrage

Am Vortag hatte bereits eine Umfrage von Infratest die Grünen plötzlich deutlich stärker gezeigt als in den Wochen zuvor.

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27. Februar 2026 0 Kommentare
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