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Start Motorradsaison: Technischen Überprüfung eines Motorrads / Foto: Polizeidirektion Osnabrück

Erster Sonnenschein bringt erste schwere Unfälle in der Region Osnabrück mit sich

von Polizei Pressestelle 27. Februar 2026

Die Tage werden länger, die Temperaturen steigen – und mit ihnen kehren die Motorräder zurück auf die Straßen, auch im Bereich der Polizeidirektion Osnabrück. Doch noch bevor die Saison richtig begonnen hat, gab es bereits schwere Unfälle: Am 1. Februar 2026 stürzte ein 70-jähriger Motorradfahrer in Melle auf der Haller Straße und verletzte sich schwer. Am 25. Februar 2026 wurde in Emsbüren ein 18-jähriger Motorradfahrer bei einem Unfall in einer Linkskurve so schwer verletzt, dass er in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Die Polizei nimmt die beiden Fälle zum Anlass für einen deutlichen Appell an alle Verkehrsteilnehmende zu Beginn der Motorradsaison 2026.

Häufige Ursachen bei Motorradunfällen

Zum Saisonstart kommen mehrere Faktoren zusammen. Nach Monaten ohne Fahrpraxis fehlt oft die Routine. Geschwindigkeit und Kurvendynamik werden unterschätzt. Gleichzeitig sind Straßen teilweise noch verschmutzt und andere Verkehrsteilnehmende rechnen nicht automatisch mit schnellen Zweirädern. Hinzu kommt: Motorräder werden im Straßenverkehr häufiger übersehen. Sie sind schmal, verschwinden leichter im toten Winkel oder werden durch die A-Säule eines Pkw verdeckt. Besonders beim Abbiegen oder Einfahren in Kreuzungen kann das fatale Folgen haben. Auch die Beschleunigung wird oft unterschätzt – Motorräder erreichen deutlich schneller höhere Geschwindigkeiten als viele Autos. Zudem hält sich hartnäckig der Irrtum, Motorräder hätten grundsätzlich kürzere Bremswege. Tatsächlich ist der Bremsweg bei vielen Maschinen länger als bei modernen Pkw mit aktuellen Assistenzsystemen. Ein weiterer Aspekt: Motorradfahrende verzögern häufig durch Herunterschalten und Motorbremse – ohne dass ein Bremslicht aufleuchtet. Für nachfolgende Verkehrsteilnehmende ist das nicht immer sofort erkennbar. Erschwerend kommt in diesen Wochen die tiefstehende Sonne hinzu, die Sicht und Wahrnehmung zusätzlich beeinträchtigen kann.

In 2024 Rückgang bei verunglückten Motorradfahrenden

Die Zahl der verunglückten Motorradfahrenden ist im Jahr 2024 insgesamt um 3 % gesunken – von 1.022 im Vorjahr auf 911. Besonders deutlich zeigt sich der Rückgang bei den Schwerverletzten: Ihre Zahl verringerte sich um 12,4 Prozent (minus 25 Fälle). Die Anzahl der Leichtverletzten blieb hingegen nahezu konstant und lag mit 500 Fällen nur geringfügig unter dem Vorjahreswert von 502.

Beginn der Saison geprägt von hohen Unfallzahlen

Laura-Christin Brinkmann, Pressesprecherin der Polizeidirektion Osnabrück, sagt: „Unsere Erfahrung zeigt, dass gerade die ersten Wochen der Saison besonders unfallträchtig sind. Nach der Winterpause müssen sich viele erst wieder an Maschine, Geschwindigkeit und Fahrverhalten gewöhnen. Die mangelnde Fahrpraxis wird oft abgetan oder unterschätzt. Und auch die Pkw-Fahrer müssen sich erst wieder an die zahlreichen Motorräder im Straßenbild gewöhnen.“ Generell empfiehlt die Polizei, bewusst defensiv zu fahren, sich nicht zu überschätzen und auch mit Fehlern anderer stets zu rechnen.

Polizei empfiehlt Fahrsicherheitstraining

Neben der technischen Überprüfung des Motorrads sind Fahrsicherheitstraining empfehlenswert. Solche Trainings bieten die Möglichkeit, Bremsmanöver, Ausweichbewegungen und Kurventechniken unter professioneller Anleitung zu üben. „Ein Fahrsicherheitstraining bietet die Chance, Routinen zu festigen und kritische Situationen realitätsnah zu üben“, so Brinkmann weiter. „Wer vorbereitet ist, reagiert im Ernstfall ruhiger – und gewinnt entscheidende Meter beim Bremsen oder Ausweichen.“

27. Februar 2026 0 Kommentare
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Frankfurter Börse

Dax schließt kaum verändert, Aufwärtstrend trotz Unsicherheiten intakt

von Hasepost Redaktion 27. Februar 2026

Der Dax hat zum Wochenausklang leicht nachgegeben und ist nur geringfügig unter seinem Vortagesschluss aus dem Handel gegangen. Trotz zwischenzeitlicher Schwankungen blieb der Leitindex insgesamt auf einem stabilen Niveau, während sich Gas- und Ölpreise unterschiedlich entwickelten.
Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Dax am Freitag mit 25.284 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von wenigen Punkten im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem Vormittag, der überwiegend im Plus verlief, drehte der Index am Nachmittag vorübergehend ins Minus, bevor er wieder auf das Vortagesniveau zurückkehrte.

Ruhiger Handel und vorsichtige Anleger

„Der Handel in Frankfurt verläuft weiter in relativ ruhigen Bahnen“, kommentierte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets (Quelle: CMC Markets). Die grundsätzliche Markttechnik spreche derzeit für eine Fortsetzung des Aufwärtstrends in Richtung 25.500 Zähler. „Allerdings bremsen die Unwägbarkeiten in Form der anstehenden Konjunkturdaten aus den USA und mögliche Eskalationen sowohl bei den US-Strafzöllen als auch der Situation im Nahen Osten die Anleger noch aus. Vor dem anstehenden Wochenende will niemand zu früh ins Wasser springen, um dann herauszufinden, dass es noch zu kalt ist“, so Lipkow (Quelle: CMC Markets).
Bis kurz vor Handelsschluss standen die Papiere von Scout 24 und der Deutschen Telekom an der Spitze der Kursliste in Frankfurt. Das Schlusslicht bildeten die Commerzbank-Aktien.

Gegenläufige Entwicklungen bei Gas und Öl

Unterdessen sank der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im April kostete 32 Euro und damit ein Prozent weniger als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund acht bis zehn Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.
Der Ölpreis stieg hingegen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 72,52 US-Dollar, das waren 2,5 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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27. Februar 2026 0 Kommentare
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SPD-Plakat zur

Opposition wirft SPD in Mecklenburg-Vorpommern Vetternwirtschaft vor

von Hasepost Redaktion 27. Februar 2026

Die Opposition im Schweriner Landtag wirft der SPD in Mecklenburg-Vorpommern angesichts der Beschäftigung von Verwandten durch Parteifreunde Vetternwirtschaft vor. Mehrere personelle Verflechtungen zwischen SPD-Abgeordneten und deren Angehörigen sorgen für Kritik von CDU und FDP, während die Landesregierung Interessenkonflikte zurückweist und ein Arbeitsverbot für Familienangehörige ablehnt.

Opposition spricht von „SPD-Filz“

Der CDU-Landesvorsitzende Daniel Peters zog im Gespräch mit der FAZ (Samstagsausgabe) Parallelen zu aktuellen Diskussionen in einem anderen Bundesland. "Die Vetternwirtschaftsvorwürfe bei der AfD in Sachsen-Anhalt sind gravierend, aber da ist nichts dabei, was wir von der SPD in Mecklenburg-Vorpommern nicht kennen", sagte Peters der FAZ.
Auch der FDP-Landtagsabgeordnete David Wulff kritisierte gegenüber der FAZ die personellen Verflechtungen innerhalb der SPD. "Wie viele familiäre und politische Überschneidungen braucht es noch, bis man von struktureller Selbstbedienung sprechen muss?", fragte Wulff. Für viele Bürger entstehe längst der Eindruck eines SPD-Filzes, bei dem Kontrolle und kritische Distanz auf der Strecke blieben, so Wulff der FAZ.

Mehrere familiäre Verbindungen innerhalb der SPD

Auslöser der Kritik sind mehrere Fälle in Mecklenburg-Vorpommern, bei denen Verwandte von SPD-Politikern durch SPD-Parteifreunde beschäftigt werden. So soll ein SPD-Bundestagsabgeordneter die Ehefrau eines SPD-Landtagsabgeordneten in seinem Wahlkreisbüro angestellt haben – in dem Gebäude, in dem auch der Landtagsabgeordnete sein Büro hat.
Außerdem soll laut FAZ-Bericht die Ehefrau eines anderen SPD-Landtagsabgeordneten als Büroleiterin eines SPD-Landrats tätig sein. Die Mutter wiederum eines weiteren SPD-Landtagsabgeordneten soll für einen Fraktionskollegen im Landtag arbeiten. Für Kritik sorgt nach dem FAZ-Bericht seit Längerem auch, dass die SPD große Veranstaltungen auf einem Gutshof abhielt, der dem Ehemann einer wichtigen SPD-Landtagsabgeordneten gehört.

Landesregierung weist Interessenkonflikte zurück

Die Landesregierung verteidigt das Vorgehen. Der Sprecher der Landesregierung sagte der FAZ, es dürfe im Öffentlichen Dienst kein Einstellungs- und Arbeitsverbot für Familienangehörige von Politikern geben. In keinem der genannten Fälle gebe es Interessenkonflikte, so der Regierungssprecher gegenüber der FAZ. In keinem Fall sei eine Person eingestellt worden, weil er oder sie Familienangehöriger eines Politikers sei, betonte der Sprecher der Landesregierung in der FAZ.

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27. Februar 2026 0 Kommentare
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Container (Archiv)

Ökonom fordert neues EU-USA-Zollabkommen für besseren Handelspakt

von Hasepost Redaktion 27. Februar 2026

Der Ökonom und Außenhandelsexperte Gabriel Felbermayr fordert ein neu ausgehandeltes Zollabkommen zwischen den USA und Europa. Das bestehende Abkommen vom Juli 2025 solle nicht ratifiziert werden, weil es Europa einseitig benachteilige, sagte er der „Süddeutschen Zeitung“ (Samstagausgabe). Zugleich sieht Felbermayr Europa in einer verbesserten Verhandlungsposition gegenüber den USA und rechnet mit einem besseren Ergebnis bei neuen Gesprächen.

„Bessere Karten gegenüber Donald Trump und den USA“

Der Ökonom und Außenhandelsexperte Gabriel Felbermayr, Chef des Instituts für Wirtschaftsforschung in Wien, plädiert für eine Neuauflage der Handelsgespräche mit Washington. „Wir haben jetzt bessere Karten gegenüber Donald Trump und den USA“, sagte Felbermayr der „Süddeutschen Zeitung“ (Samstagausgabe). „Die Wahrscheinlichkeit ist jedenfalls hoch, dass Europa einen besseren Deal bekommen wird“, so der Ökonom.
Das frühere Abkommen vom Juli 2025 sollte nach Ansicht Felbermayrs nicht weiterverfolgt werden. „Wenn das EU-Parlament jetzt dieses Abkommen ratifiziert, würde es sich zum Komplizen der Trump`schen Zollpolitik machen. Wir sollten diesem Deal nicht nachweinen. Es muss neu verhandelt werden“, sagte er der „Süddeutschen Zeitung“. Das ursprüngliche Zollabkommen vom vergangenen Sommer sieht vor, dass Europa 15 Prozent Zoll und den USA null Prozent Zoll garantiert werden. Das EU-Parlament hatte die Ratifizierung zuletzt verschoben.

Kritik am bestehenden Abkommen und Lob für Supreme Court

Felbermayr begrüßt die Entscheidung des Supreme Court in den USA, der zuletzt einen Teil der Trump-Zölle für rechtswidrig erklärte. „Das ist erst mal eine Supernachricht für die Welt. Man sieht, dass die rechtsstaatlichen Institutionen der USA stabiler sind, als man gedacht hat. Ich hoffe, dass Ähnliches auch für andere Institutionen gilt, vor allem für die US-Notenbank Fed“, sagte der Ökonom der „Süddeutschen Zeitung“. Er geht von einem steigenden Euro-Kurs aus.

Konjunkturflaute und Rolle der Europäischen Union

Zur Konjunkturflaute in Deutschland sagte Felbermayr der „Süddeutschen Zeitung“, diesmal werde „der Ausweg aus dem Tal der Tränen nicht über den Export gelingen“. Es müsse vielmehr die Europäische Union konsequent gestärkt werden.

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Omid Nouripour

Ex-Grünenchef Nouripour fordert mehr Freiheit für Parteispitze

von Hasepost Redaktion 27. Februar 2026

Angesichts stagnierender Umfragewerte auf Bundesebene fordert der ehemalige Grünen-Chef Omid Nouripour mehr Freiräume für das Führungspersonal seiner Partei. In einem Interview äußerte er zudem den Wunsch nach größerer Entschlossenheit auf Bundesebene und warb für mehr Geduld nach der letzten Regierungsbeteiligung. Nouripour verwies dabei auf regionale Unterschiede in den Wahlkämpfen und lobte die enge Zusammenarbeit der Parteispitze.

Mehr „Beinfreiheit“ für die Parteispitze

Der ehemalige Grünen-Chef Omid Nouripour fordert angesichts stagnierender Umfragewerte auf Bundesebene mehr „Beinfreiheit“ für das Führungspersonal seiner Partei. „Wir müssen unserem Führungspersonal mehr Beinfreiheit lassen“, sagte Nouripour zu „T-Online“ am Freitag. Nach seiner Einschätzung zeigt die Partei auf Bundesebene bislang nicht genug Profil. „Auf Bundesebene ist die Partei an der ein oder anderen Stelle noch nicht entschieden genug. Da wird noch zu viel innerer Ausgleich gesucht“, erklärte er gegenüber „T-Online“.

Regionale Schwerpunkte in Wahlkämpfen

Wie es aus seiner Sicht besser laufen könne, verdeutlichte Nouripour mit Blick auf die laufenden Wahlkämpfe. Nach seinen Worten setze die Partei in den Ländern unterschiedliche Akzente. „In Baden-Württemberg gebe es andere Schwerpunkte als in Berlin oder in Hessen. Wenn wir uns jeweils auf unsere Stärken konzentrieren, sind wir erfolgreich“, sagte er zu „T-Online“.

Appell zu Geduld und Hinweis auf stabile Führung

Nouripour mahnte zudem zu mehr Geduld im Umgang mit der aktuellen Lage der Partei. „2005 habe ich schon erlebt, wie wir aus der Regierung geflogen sind. So eine Zäsur darf man nicht unterschätzen. Es dauert, bis es sich wieder einpendelt“, sagte er zu „T-Online“. Zugleich betonte er die Rolle der derzeitigen Parteispitze. Es sei nach seinen Worten auch gut, „dass es eine Grundstabilität in der Führung gebe, die Parteivorsitzenden und Fraktionsvorsitzenden arbeiteten eng zusammen“, wie er „T-Online“ sagte.

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Experte: EU größter Profiteur des US-Zollurteils

von Hasepost Redaktion 27. Februar 2026

Der Ökonom Adam Posen sieht die Europäische Union nach dem jüngsten Zoll-Urteil in den USA in einer vorteilhaften Position. Er erwartet, dass die EU durch eine geschickte Strategie gegenüber Washington Zeit gewinnt, um eigene wirtschaftliche Initiativen voranzutreiben. Zudem biete die aktuelle Lage Chancen, Talente und Kapital aus den USA nach Europa zu ziehen.

„Großer Gewinner“ EU und begrenztes Drohpotenzial Trumps

Adam Posen, Präsident des Peterson Institute for International Economics in Washington, sieht die Europäische Union als großen Gewinner des Zoll-Urteils. "Trumps neuer Zoll ist ja nur temporär und gilt maximal 150 Tage, danach braucht er den Kongress", sagte der Ökonom dem "Spiegel". "Schon jetzt aber hat der US-Präsident viel weniger Drohpotenzial, neue Abgaben zu erlassen. Ukraine hin oder her. Und das macht die Lage weit berechenbarer."
Nach Angaben des "Spiegel" hatte am vergangenen Freitag der oberste Gerichtshof der USA einen Großteil jener Zölle abgeräumt, die Donald Trump während seiner zweiten Amtszeit eingeführt hatte. Daraufhin setzte die EU die Ratifizierung ihres Zoll-Deals mit Washington vorerst aus, während Trump einen weltweiten Zoll von 15 Prozent einführte.

Posen empfiehlt „slow walking“ gegenüber den USA

Die EU solle jetzt eine Strategie verfolgen, die Posen "slow walking" nennt. "Seid passiv-aggressiv gegenüber den USA, setzt nichts von dem um, was bislang vereinbart wurde, sondern kämpft auf eine sehr höfliche Weise um viele Kleinigkeiten", so Posen im "Spiegel". "Bleibt hart – und spielt auf Zeit."
Das, so der in Harvard ausgebildete Wirtschaftswissenschaftler laut "Spiegel", kaufe dem Kontinent entscheidende Monate, "um an anderen Stellen konstruktiv nach vorn zu arbeiten". Genannt werden von Posen etwa zusätzliche Handelsabkommen oder eine finale Abstimmung zum Mercosur-Abkommen.

Talente und Kapital aus den USA anziehen

Zudem müsse Europa die Zeit nutzen und "alles tun, um jene Talente anzulocken, die keine Lust auf die USA haben, Professoren, junge Wissenschaftler, KI-Entwickler", sagte Posen dem "Spiegel". "Natürlich auch Kapital, das vor dem schwachen Dollar und der unsicheren Haushaltslage aus Amerika flüchtet". Wenn Trump sich künftig an den Kongress wenden müsse, um seine Pläne durchzubekommen, "dann ist auch das eine Chance für Europa".

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Bad Essen

Hund greift 13-Jährigen auf Schulgelände in Bad Essen an

von Hasepost 27. Februar 2026

Ein Angriff durch einen Hund und ein anschließend aggressiv auftretender Hundehalter in Bad Essen beschäftigen derzeit die Polizei. Ein 13-jähriger Junge wurde am Dienstagabend (24. Februar) auf einem Schulgelände verletzt. Die Polizei sucht nun dringend nach Zeugen.

Angriff am frühen Abend neben der Sporthalle

Der Vorfall ereignete sich am 10. Februar gegen 18:30 Uhr auf dem Gelände des Gymnasiums an der Schulallee. Nach bisherigen Erkenntnissen wartete der 13-Jährige auf einer Rasenfläche neben der Sporthalle auf seinen Cousin, der dort am Training teilnahm.

Zur gleichen Zeit hielt sich ein bislang unbekannter Mann mit zwei Hunden in der Nähe auf. Plötzlich lief einer der Hunde unvermittelt auf den Jungen zu und griff ihn an. Der Jugendliche erlitt dabei Bissverletzungen am rechten Knie sowie am rechten Unterschenkel oberhalb des Innenknöchels. Der Junge setzte sich mit Tritten zur Wehr, um weitere Verletzungen zu verhindern.

Situation eskaliert nach dem Angriff

Nach dem Angriff soll der Hundehalter auf den Jugendlichen zugegangen sein. Nach Angaben der Polizei griff der Mann den Jungen am Hals und bedrohte ihn. Erst als sich ein vorbeifahrender Radfahrer lautstark einmischte, ließ der Unbekannte von dem Jungen ab. Anschließend entfernte sich der Mann gemeinsam mit den beiden Hunden in unbekannte Richtung.

Unbekannter Mann und Hunde nur vage beschrieben

Die Polizei verfügt bislang nur über eine grobe Beschreibung des Mannes. Er soll eine lange Jacke sowie eine Mütze getragen haben. Auch zu den Hunden liegen bislang lediglich allgemeine Angaben vor. Einer der Hunde wird als klein beschrieben, ähnlich einem Jack-Russell-Terrier, mit weißem Fell und orange- beziehungsweise gelblichen Anteilen. Der zweite Hund soll etwas größer gewesen sein und weißes Fell mit schwarzen Anteilen gehabt haben.

Polizei bittet dringend um Hinweise

Die Ermittlungen laufen, doch bislang fehlt jede Spur zu dem Hundehalter. Die Beamten hoffen daher auf Hinweise aus der Bevölkerung. Wer den Vorfall beobachtet hat oder Angaben zu dem Mann oder den Hunden machen kann, wird gebeten, sich bei der Polizei Bohmte unter der Telefonnummer 05471/9710 zu melden.

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Aufgezogene Impfspritzen

EMA empfiehlt ersten Kombi-mRNA-Impfstoff gegen Grippe und Corona

von Hasepost Redaktion 27. Februar 2026

Die Europäische Arzneimittelbehörde hat die Zulassung eines neuartigen Kombinationsimpfstoffs gegen Influenza und Covid-19 für Erwachsene ab 50 Jahren empfohlen. Damit rückt die Freigabe des mRNA-Impfstoffs mCombriax des US-Herstellers Moderna für den EU-Markt näher, wie der „Spiegel“ berichtet. In Europa könnten sich Menschen damit voraussichtlich mit nur einer Injektion zugleich gegen Grippe und Covid-19 schützen.

Empfehlung der EU-Arzneimittelbehörde

An diesem Freitag hat die Europäische Arzneimittelbehörde die Zulassung des Kombinationsimpfstoffs mCombriax des US-Herstellers Moderna gegen Influenza und Covid-19 für Erwachsene ab 50 Jahren empfohlen. Damit wird es sehr wahrscheinlich, dass die Europäische Kommission den Impfstoff auf Basis der mRNA-Technologie demnächst für den EU-Markt freigeben wird, berichtet der „Spiegel“. In Europa können sich Menschen also wohl bald mit einem Stich zugleich gegen Grippe und Covid-19 impfen lassen.
Stéphane Bancel, Moderna-Chef, sagte dem Nachrichtenmagazin „Spiegel“: „Wir erwarten die EU-Zulassung in den nächsten Monaten.“ Wenn es gut laufe, könne man den Impfstoff in Ländern wie Deutschland für ausgewählte Gruppen womöglich schon zur Grippesaison 2026/27 anbieten, die im kommenden Herbst beginnen wird. Eine breite Markteinführung sei für 2027/28 geplant.

Schutz vor zwei Atemwegserkrankungen

Der Impfstoff wäre der erste überhaupt, der Menschen zugleich gegen Grippe und Covid-19 schützt. Die beiden Infektionskrankheiten betreffen vor allem die Atemwege. Allein an Influenza erkranken laut der EU-Arzneimittelbehörde in Europa bis zu 50 Millionen Menschen pro Jahr.
Bei gesunden und jüngeren Patienten verlaufen die Infektionen oft vergleichsweise harmlos; gerade bei älteren und vorerkrankten Patienten können sie aber schwere Verläufe mit Krankenhausaufenthalten verursachen. Jährlich sterben Tausende Menschen an diesen Infektionen. Eine gleichzeitige Ansteckung mit beiden Erregern könne zu einem „schweren Krankheitsverlauf führen“, schreibt die EU-Arzneimittelbehörde. Der Moderna-Impfstoff habe zur Produktion ausreichender Mengen an Antikörpern gegen beide Viren geführt.

Anpassbare mRNA-Technologie und Kombi-Prinzip

Moderna wolle seinen Kombi-Impfstoff gegen drei verschiedene Grippe-Stämme und einen Corona-Stamm anbieten, sagte Bancel. „Wie bei den bestehenden Impfstoffen gegen Grippe und Covid-19 werden wir die Zusammensetzung von mCombriax regelmäßig an die in der Bevölkerung zirkulierenden Virusstämme anpassen.“
Kombinationsimpfungen werden gegen andere Erkrankungen wie etwa Masern, Mumps und Röteln schon seit Jahren eingesetzt. Sie erfordern weniger Arztbesuche und verringern den Impfstress für Patienten.
Anders als viele herkömmliche Impfstoffe müssen mRNA-Impfstoffe nicht in Hühnereiern produziert werden; sie lassen sich daher schneller herstellen und schneller an neue Erregerstämme anpassen. mRNA-Impfstoffe enthalten den Bauplan für bestimmte Bestandteile des jeweiligen Erregers und lösen im Körper eine Reaktion des Immunsystems gegen diesen aus.

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Kathrin Gebel

Linken-Abgeordnete berichtet im Bundestag emotional von Missbrauch

von Hasepost Redaktion 27. Februar 2026

In der Bundestagsdebatte zum Thema "Bekämpfung von sexualisiertem Missbrauch" hat die Linken-Abgeordnete Kathrin Gebel am Freitag mit einem sehr persönlichen Bericht für einen emotionalen Höhepunkt gesorgt. Nach ihrer Rede dankte Vizepräsident Omid Nouripour (Grüne) allen, die eine solche Wortmeldung möglich gemacht hatten.

Emotionale Rede im Bundestag

In der Bundestagsdebatte zum Tagesordnungspunkt "Bekämpfung von sexualisiertem Missbrauch" hat die Linken-Abgeordnete Kathrin Gebel am Freitag heftige Emotionen am Rednerpult gezeigt. Bei ihrem Redebeitrag über die Epstein-Akten sagte Gebel relativ unvermittelt: "Ich war 17, er war 34, er lockte mich unter dem Vorwand, einen Film mit Klassenkameraden zu sehen, in seine Wohnung. Früher arbeitete er an meiner Schule. Es war spät, ich war allein. Ich wusste nicht, wie ich nach Hause komme. Als ich ankam, waren keine Klassenkameraden da".
Dabei stockte Gebel die Stimme, und sie vergoss am Rednerpult Tränen. Anschließend fuhr sie wieder gefasst mit weiteren Ausführungen zum Epstein-Skandal fort.

Reaktion des Bundestagspräsidiums

Der sitzungsleitende Vizepräsident Omid Nouripour (Grüne) sagte anschließend: "Ich möchte allen danken, die geholfen haben, dass das ermöglicht worden ist, dass eine solche emotionale Rede hier gehalten werden konnte."

Thema der Aktuellen Stunde

Die Aktuelle Stunde war auf Verlangen der Grünen-Fraktion unter der Überschrift "Kein Wegschauen auf Kosten der Betroffenen – Gewalt gegen Frauen, sexuellen Missbrauch und Netzwerke des Machtmissbrauchs aufklären und bekämpfen" auf die Tagesordnung gesetzt worden.

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Protest für

SPD hält AfD-Verbotsverfahren weiterhin für realistische Option

von Hasepost Redaktion 27. Februar 2026

Die SPD hält ein Verbotsverfahren gegen die AfD weiterhin für möglich. Trotz eines Kölner Gerichtsbeschlusses, der dem Verfassungsschutz vorläufig enge Grenzen setzt, verweist die Partei auf rechtliche Optionen vor dem Bundesverfassungsgericht. Die rechtspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Carmen Wegge, betont, dass die Voraussetzungen eines Parteiverbots weiterhin geprüft werden könnten.

SPD schließt Verbotsantrag nicht aus

Die rechtspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Carmen Wegge, unterstrich gegenüber der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", dass ein Parteiverbotsverfahren gegen die AfD aus Sicht der SPD weiter auf der Tagesordnung steht. "Die Prüfung eines Parteienverbots vor dem Bundesverfassungsgericht ist nicht vom Tisch", sagte Wegge der Zeitung am Freitag.
"Hier gibt es andere Voraussetzungen. Geprüft werden kann etwa das Demokratieprinzip, das Rechtsstaatsprinzip und ob durch die AfD der Bestand der Bundesrepublik gefährdet wird", erklärte sie der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

Reaktion auf Entscheidung des Verwaltungsgerichts Köln

Ausgangspunkt der aktuellen Debatte ist eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts Köln in einem Eilverfahren. Das Gericht hatte entschieden, dass der Verfassungsschutz die AfD bis zum Abschluss des Hauptsacheverfahrens vorläufig nicht als gesichert rechtsextremistisch einstufen darf.
Wegge bewertete dies gegenüber der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" kritisch, hob aber auch einen aus ihrer Sicht positiven Aspekt hervor: "Ich hätte mir eine andere Entscheidung erhofft. Aber positiv zu bewerten ist, dass das VG Köln auch festgestellt hat, dass es starke verfassungsfeindliche Tendenzen in der AfD gibt", sagte Wegge. Mit Blick auf das noch ausstehende Hauptsacheverfahren sagte sie weiter: "Im Hauptsacheverfahren wird der Verfassungsschutz noch mehr vorlegen können. Das Gericht kann sich zum Beispiel auch Parlamentsreden anschauen."

Beschluss der SPD und rechtlicher Rahmen

Auf ihrem Parteitag im Sommer vergangenen Jahres hatte die SPD einstimmig beschlossen, ein Verbotsverfahren vorzubereiten. Schon damals war eine Mehrheit im Bundestag für einen Verbotsantrag vor dem Bundesverfassungsgericht nicht in Sicht.
Dennoch zeigte sich Wegge gegenüber der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" zuversichtlich. "Wir sind bei der Frage, ob ein Verbotsverfahren geprüft werden sollte, in engem Austausch mit unserem Koalitionspartner", sagte sie. "Ich sehe da vor allem in den Ländern Bewegung."
Nach Artikel 21 des Grundgesetzes sind Parteien verfassungswidrig, "die nach ihren Zielen oder nach dem Verhalten ihrer Anhänger darauf ausgehen, die freiheitliche demokratische Grundordnung zu beeinträchtigen oder zu beseitigen oder den Bestand der Bundesrepublik Deutschland zu gefährden". Über die Frage der Verfassungswidrigkeit entscheidet das Bundesverfassungsgericht. Das Gericht wird allerdings nicht von selbst tätig, nötig ist ein Prüfauftrag durch den Bundestag, den Bundesrat oder die Bundesregierung.

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27. Februar 2026 0 Kommentare
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