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Deutsche Bahn

EU billigt Sanierungsplan: DB Cargo bis 2030 finanziert

von Hasepost Redaktion 28. Februar 2026

Die EU-Kommission hat das Sanierungsgutachten für DB Cargo positiv bewertet und damit den Weg für eine umfassende Neuaufstellung der Güterverkehrssparte der Deutschen Bahn freigemacht. Vorstand und Aufsichtsräte von DB Cargo AG und DB AG haben dem vorgelegten Sanierungsplan ebenfalls zugestimmt, wodurch Finanzierung und Restrukturierung des Unternehmens bis 2030 gesichert sind. Im Kern sieht der Plan ein weitreichendes Sparprogramm mit dem Abbau tausender Stellen vor, um DB Cargo bis Ende 2026 wieder profitabel zu machen.

Sanierungsplan bis 2030 steht

Die EU-Kommission hat ein Sanierungsgutachten für DB Cargo positiv bestätigt. Das berichtet die „Welt am Sonntag“ unter Berufung auf die Deutsche Bahn. Auch der Vorstand und die Aufsichtsräte der DB Cargo AG sowie der DB AG haben dem Sanierungsplan der Gütertochter dem Bericht zufolge bereits zugestimmt.
„Für die DB-Güterverkehrssparte ist somit die Finanzierung und ein von CEO Bernhard Osburg vorgelegter Restrukturierungsplan bis 2030 gesichert“, sagte ein Bahnsprecher der Zeitung „Welt am Sonntag“.

Vorgaben der EU-Kommission

DB Cargo muss laut einer Entscheidung der EU-Kommission bis Ende 2026 wieder eigenständig profitabel arbeiten. Ansonsten droht die Zerschlagung.

Drastisches Sparprogramm und Stellenabbau

Osburg, der seit November Vorstandsvorsitzender der Gütersparte der Deutschen Bahn ist, hatte im Februar einen Sanierungsplan vorgestellt. Kern des Plans ist ein drastisches Sparprogramm. Von derzeit rund 14.000 Vollzeitstellen in Deutschland sollen 6.200 wegfallen. Ziel sei es laut der Deutschen Bahn, langfristig mindestens 8.000 Arbeitsplätze in Deutschland zu sichern.

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US-Dollar (Archiv)

Paramount übernimmt Warner Discovery für 110 Milliarden US-Dollar

von Hasepost Redaktion 28. Februar 2026

Paramount übernimmt im Bieterkampf um den US-Medienkonzern Warner Discovery die Führung: Der Konzern hat sich im Übernahmepoker gegen Netflix durchgesetzt. Beide Unternehmen einigten sich auf eine endgültige Fusionsvereinbarung, die eine Barabfindung von 31,00 US-Dollar je Warner-Aktie vorsieht und den Wert des Unternehmens mit 110 Milliarden US-Dollar beziffert.

Paramount setzt sich nach Rückzug von Netflix durch

Im Übernahmepoker um den US-Medienkonzern Warner Discovery hat sich Paramount durchgesetzt. Die beiden Unternehmen gaben am Freitag bekannt, eine endgültige Fusionsvereinbarung geschlossen zu haben, nachdem zuvor Netflix sein Angebot zurückgezogen hatte.
Paramount wird demnach 31,00 US-Dollar pro Aktie in bar für alle ausstehenden Aktien von Warner zahlen. Das entspricht einer Unternehmensbewertung von 110 Milliarden US-Dollar. Die Transaktion wurde von den Aufsichtsräten beider Unternehmen „einstimmig genehmigt“, wie es am Freitag hieß.

Abschluss der Transaktion für 2026 erwartet

Der Abschluss werde vorbehaltlich behördlicher Genehmigung und der Zustimmung der Warner-Aktionäre im dritten Quartal 2026 erwartet. Sollte die Transaktion bis zum 30. September nicht abgeschlossen sein, erhalten Warner-Aktionäre bis zum Abschluss eine taggenau berechnete Entschädigung von 0,25 US-Dollar pro Aktie und Quartal.

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Milch (Archiv)

Milchbauern fordern Minister Rainer zum Stopp des Preisverfalls

von Hasepost Redaktion 28. Februar 2026

Milchbauern fordern von Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) entschlossenes Handeln gegen den Preisverfall bei Milch. Der Deutsche Bauernverband drängt auf die sofortige Einführung einer steuerfreien Risikoausgleichsrücklage und weitere Maßnahmen zur Stabilisierung der Einkommen von Milchviehbetrieben.

Appell an den Bundeslandwirtschaftsminister

Milchbauern rufen Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) zum Kampf gegen den Preisverfall von Milch und für mehr Preisstabilität auf. Nach Darstellung des Deutschen Bauernverbandes (DBV) geraten Milchviehbetriebe durch die aktuellen Preisentwicklungen unter zunehmenden wirtschaftlichen Druck.
Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes und DBV-Milchpräsident Karsten Schmal verwies in der „Bild“ (Samstagausgabe) auf Vereinbarungen im Koalitionsvertrag. „Die im Koalitionsvertrag vereinbarte Risikoausgleichsrücklage müsse sofort eingeführt werden“, sagte er der „Bild“ (Samstagausgabe).

Forderung nach Kriseninstrumenten

Schmal drängt auf rasches Handeln im Bundeslandwirtschaftsministerium. „Der Minister muss jetzt handeln und tragfähige Kriseninstrumente einführen. Für uns Bauern ist nicht akzeptabel, wenn unsere hochwertige Milch zur Ramschware verkommt“, erklärte er gegenüber der „Bild“ (Samstagausgabe).
Er betonte, die Einführung einer steuerfreien Risikoausgleichsrücklage müsse „jetzt unverzüglich“ kommen. „Zudem brauchen wir auch valide Prognosemodelle und Unterstützung bei Preisabsicherungssystemen. Nicht zuletzt ist die gesamte Kette gefordert, durch verantwortungsvolle Preisbildung die heimische Versorgung zu sichern. Unsere Milchviehbetriebe geraten durch die aktuellen Preisentwicklungen unter zunehmenden wirtschaftlichen Druck“, sagte Schmal der „Bild“ (Samstagausgabe).

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Sportwaffen (Archiv)

Zahl der Kleinen Waffenscheine steigt auf Rekordniveau

von Hasepost Redaktion 28. Februar 2026

In Deutschland ist die Zahl der Besitzer eines Kleinen Waffenscheins weiter deutlich gestiegen. Zum Stichtag 31. Dezember 2025 waren im Nationalen Waffenregister 906.141 Kleine Waffenscheine gespeichert. Das geht aus Angaben des Bundesverwaltungsamtes hervor, die der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe) vorliegen.

Rekordstand im Nationalen Waffenregister

Nach Angaben des Bundesverwaltungsamtes waren zum 31. Dezember 2025 insgesamt 906.141 Kleine Waffenscheine im Nationalen Waffenregister erfasst, wie die Behörde der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe) auf Anfrage mitteilte. Dies ist ein neuer Höchstwert. Ende 2021 lag die Zahl der gespeicherten Kleinen Waffenscheine noch bei 740.038 und ist damit in fünf Jahren um gut 22 Prozent gestiegen.
Zuletzt war die Zahl der im Nationalen Waffenregister gespeicherten Kleinen Waffenscheine kontinuierlich angestiegen. Wie eine Sprecherin des Bundesverwaltungsamtes auf Anfrage mitteilte, lag sie Ende 2022 bei 781.186, 2023 bei 833.870 und Ende 2024 bei 871.838 Waffenscheinen.

Rechte und Grenzen für Inhaber

Wer über einen Kleinen Waffenschein verfügt, darf nach den Angaben des Bundesverwaltungsamtes beispielsweise Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffen tragen. Das gilt auch außerhalb der eigenen Wohnung, von Geschäftsräumen und des eigenen Grundstücks. Allerdings darf die Waffe nur verdeckt mitgeführt werden, ein sichtbares Tragen ist nicht erlaubt. Auch bei öffentlichen Veranstaltungen ist das Tragen nicht erlaubt.
Die Hürden für den Kleinen Waffenschein sind relativ niedrig, berechtigt sind Erwachsene ohne Vorstrafen. Kleine Waffenscheine sind nach Angaben des Bundesverwaltungsamtes unbegrenzt gültig.

Schießen grundsätzlich verboten

Nach Angaben des Bundesverwaltungsamtes ist das Schießen außerhalb von Schießstätten und außerhalb der Wohnung, der Geschäftsräume und eingegrenzter Grundstücke, „außer in Fällen der Notwehr und des Notstandes“, verboten.

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Solarzellen auf

SPD stellt sich gegen Kürzungspläne bei Förderung kleiner Solaranlagen

von Hasepost Redaktion 28. Februar 2026

Die SPD-Bundestagsfraktion stellt sich gegen Pläne von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU), die Förderung kleinerer Solaranlagen zu kürzen. SPD-Fraktionsvize Armand Zorn betont, Photovoltaik auf Hausdächern sei für viele Eigentümer ein zentrales Instrument zur Modernisierung und zur Senkung der Energiekosten und dürfe nicht ausgebremst werden.

Widerstand gegen Kürzungspläne bei Solarförderung

Die SPD-Bundestagsfraktion hat Widerstand gegen die Pläne von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) zur Kürzung der Förderung von kleineren Solaranlagen signalisiert. Photovoltaik auf Dächern spiele in vielen Regionen eine wichtige Rolle, insbesondere für private Hausbesitzer in Süddeutschland.
SPD-Fraktionsvize Armand Zorn unterstrich gegenüber der "Rheinischen Post" (Samstag) die Bedeutung der Technologie für private Eigentümer: "Photovoltaik auf Dächern hat Zukunft – und zwar überall im Land. Gerade in Bayern und Baden-Württemberg ist sie für viele Hausbesitzer ein zentraler Baustein zur Modernisierung ihrer Gebäude und zur Senkung ihrer Energiekosten", sagte Zorn der "Rheinischen Post" (Samstag).

Kritik an Referentenentwurf aus dem Wirtschaftsministerium

Zorn verwies darauf, dass der Referentenentwurf zur Novelle des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) aus Reiches Ministerium ein "geleakter, veralteter interner Zwischenstand" sei. "Entscheidend ist nicht ein altes Arbeitspapier, sondern was wir politisch durchsetzen", sagte Zorn der "Rheinischen Post".

Forderung nach umfassendem Energiepaket

Mit Blick auf die weitere Energiepolitik formulierte Zorn klare Anforderungen der SPD-Bundestagsfraktion. "Für die SPD-Bundestagsfraktion ist klar: Wir brauchen in den kommenden Monaten ein großes Energiepaket, das den Ausbau der erneuerbaren Energien und der Stromnetze massiv beschleunigt, die Versorgungssicherheit stärkt und die Stromkosten für Verbraucherinnen, Verbraucher und Unternehmen spürbar senkt", sagte Zorn der "Rheinischen Post".

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Pro-Palästina-Demo und

SPD-Ministerin: Israels Siedlungspolitik zerstört Zweistaatenlösung im Westjordanland

von Hasepost Redaktion 28. Februar 2026

Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) hat Israel vorgeworfen, mit einem völkerrechtswidrigen Vorgehen im Westjordanland die Grundlage für eine Zweistaatenlösung zu zerstören. Sie kritisierte insbesondere neue Regelungen zum Landkauf durch Siedler und das Siedlungsprojekt E1 sowie massive Einschränkungen für internationale Hilfsorganisationen. Zugleich äußerte sie Zweifel am Fortbestand der palästinensischen Autonomiebehörde und bekräftigte die deutsche Absage an eine Beteiligung am von Donald Trump angestoßenen „Friedensrat“ zum Wiederaufbau in Gaza.

Kritik an israelischer Siedlungspolitik

Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) wirft der israelischen Regierung vor, im Westjordanland Fakten zu schaffen, die eine Zweistaatenlösung unmöglich machten. „Während die Menschen in Gaza leiden, schafft die israelische Regierung im Westjordanland weiter Fakten“, sagte die SPD-Politikerin dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Samstagausgaben).
Sie verwies dabei vor allem auf einen Beschluss, „den Siedlern erstmals den Landkauf in den besetzten Gebieten zu erlauben“. Dieser Schritt bedeute „die faktische Annexion“. „Das ist klar völkerrechtswidrig“, erklärte sie dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Zudem werde das Siedlungsprojekt E1 vorangetrieben, das nach ihren Worten das Westjordanland in zwei Teile spalten würde. „Damit zerstört Israel die territoriale Grundlage für einen unabhängigen Palästinenserstaat im Rahmen einer Zweistaatenlösung“, so die Ministerin gegenüber dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

Zweifel an palästinensischer Autonomiebehörde

Skeptisch äußerte sich Alabali Radovan zur Zukunft der palästinensischen Autonomiebehörde. „Ich weiß nicht, ob die palästinensische Autonomiebehörde überhaupt noch dieses Jahr überleben wird. Sie ist finanziell ausgeblutet und verliert ihr Land“, warnte die SPD-Politikerin im Gespräch mit dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

Einschränkungen für Hilfsorganisationen und Kritik am „Friedensrat“

Die Entwicklungsministerin beklagte zudem, dass Israel die Arbeit internationaler Hilfsorganisationen im Westjordanland unmöglich mache. Auch von Deutschland unterstützte Nichtregierungsorganisationen hätten nach ihren Angaben ihre Zulassung verloren. „Und kürzlich haben Siedlermilizen während des Unterrichts eine mit deutschen Entwicklungsgeldern geförderte Mädchenschule gestürmt und die Schülerinnen vertrieben“, erklärte die Ministerin dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Die Lage wird immer unerträglicher.“
Mit Blick auf den Wiederaufbau im Gazastreifen bekräftigte Alabali Radovan, dass sich Deutschland weiterhin nicht am „Friedensrat“ von US-Präsident Donald Trump beteiligen und kein Geld einzahlen werde. „Bei Trumps sogenanntem Friedensrat ist völlig unklar, unter welchen Bedingungen die Mittel wohin fließen sollen“, sagte sie dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.
Nach wie vor geistere in diesem Gremium die Trump-Idee einer Tourismus-Oase umher. „Hotelanlagen sind nicht das, was die Palästinenser jetzt benötigen“, kritisierte sie laut „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Die Menschen brauchen ein Dach über dem Kopf, die Trümmer müssen beseitigt, die Infrastruktur muss wieder aufgebaut werden“, mahnte Alabali Radovan. Das alles laufe derzeit aber nur sehr schleppend. „Das `Board of Peace` hat dazu bei seinem ersten Treffen keinerlei Antworten geliefert“, kritisierte die SPD-Politikerin gegenüber dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

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Streik bei

CDU-Politiker Ploß kritisiert Verdi-Warnstreiks an Bundesliga-Spieltagen

von Hasepost Redaktion 28. Februar 2026

Der CDU-Verkehrspolitiker Christoph Ploß hat die von Verdi angekündigten Warnstreiks im Nahverkehr an Bundesliga-Spieltagen scharf kritisiert. Er wirft der Gewerkschaft vor, ihre Forderungen auf dem Rücken der Fußballfans auszutragen und die deutsche Volkswirtschaft zusätzlich zu belasten.

Kritik an Streiks an Bundesliga-Wochenenden

Der Verkehrspolitiker Christoph Ploß (CDU) hat die Warnstreiks der Gewerkschaft Verdi im Nahverkehr an Bundesliga-Spieltagen scharf kritisiert. "Ausgerechnet an einem Bundesliga-Spieltag Hunderttausende Fußballfans sitzen zu lassen, geht gar nicht", sagte er der "Rheinischen Post" (Samstagausgabe). "An Bundesliga-Wochenenden sollte es keine Streiks im Bus- und Bahnverkehr geben."

Fußball als verbindendes Element

Fußball bringe Menschen aus unterschiedlichen Bereichen zusammen, so der Bundestagsabgeordnete und Tourismuskoordinator der Bundesregierung. Die Gewerkschaften dürften ihre Forderungen nicht auf dem Rücken der Fußballfans austragen.

Belastung für Bürger und Volkswirtschaft

Der CDU-Politiker ergänzte, die permanenten Streiks würden nicht nur die Bürger massiv nerven, "sondern sie belasten auch immer stärker die deutsche Volkswirtschaft".

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Franziska Brantner

Grünen-Chefin warnt: Heizreform macht Deutschland von Trump abhängig

von Hasepost Redaktion 28. Februar 2026

Die Grünen-Vorsitzende Franziska Brantner kritisiert die schwarz-rote Koalition für ihre geplante Reform des Heizungsgesetzes und warnt vor einer wachsenden Abhängigkeit Deutschlands von den USA. In einem Interview wirft sie der Bundesregierung zudem vor, wirtschaftsfeindlich zu agieren und notwendige Reformen zu unterlassen.

Warnung vor Abhängigkeit von US-Gas

Grünen-Chefin Franziska Brantner wirft der schwarz-roten Koalition vor, mit der geplanten Reform des Heizungsgesetzes die Abhängigkeit Deutschlands von US-Präsident Donald Trump zu erhöhen. "Donald Trump kann morgen schon auf die Idee kommen, uns kein LNG-Gas mehr zu liefern", sagte Brantner der "Rheinischen Post" (Samstagausgabe). In diesem Zusammenhang kritisierte sie den Kurs der Koalition scharf: "Dass wir uns mit Reiches Heiz-Hammer in eine neue Abhängigkeit von den USA begeben, ist verrückt", sagte Brantner der "Rheinischen Post".

Erneuerbare Energien statt Gas

Nach Ansicht Brantners könne Deutschland die nötige Energie selbst erzeugen. "Die nötige Energie könne Deutschland mit mehr Wind und Sonne, Speichern und optimierten Netzen selbst produzieren", sagte die Grünen-Politikerin der "Rheinischen Post". Sie warf der Koalition vor, die Heizkosten für die Bevölkerung in die Höhe zu treiben: "Vor allem verteuert die Koalition für die Bürger mit ihrem Gasfetisch das Heizen. Biogas ist schon heute teurer, weil kaum verfügbar. Und es wird ja nicht günstiger werden", sagte Brantner der "Rheinischen Post".

Scharfe Kritik an Wirtschaftspolitik der Regierung

Brantner griff zudem die Wirtschaftspolitik der Bundesregierung insgesamt an. "Dass die Regierung unter dem angeblich so wirtschaftsfreundlichen Kanzler Merz so wirtschaftsfeindlich agiert, überrascht mich jeden Tag", sagte Brantner der "Rheinischen Post". Die Grünen-Politikerin kritisierte insbesondere den Umgang mit staatlichen Mitteln: "Diese Regierung hat Geld ohne Ende, ballert es zur Hälfte für Dinge raus, die keine zusätzlichen Investitionen sind, und geht keine Reformen an. Das ist unverantwortlich, das ist Gift für unsere Wirtschaft", sagte Brantner der "Rheinischen Post".

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Heizung (Archiv)

SPD pocht bei Heizungsgesetz-Reform auf strikten Mieterschutz

von Hasepost Redaktion 28. Februar 2026

SPD-Fraktionschef Matthias Miersch stellt den Mieterschutz als zentrale Bedingung für die Reform des Heizungsgesetzes in der schwarz-roten Koalition heraus. Er knüpft seine Zustimmung ausdrücklich daran, dass Mieter nicht über Gebühr an den Kosten der Gebäudemodernisierung beteiligt werden.

Miersch: Kein Gesetz zulasten von Mietern

SPD-Fraktionsvorsitzender Matthias Miersch betont im Zusammenhang mit der geplanten Reform des Heizungsgesetzes den Schutz der Mieter. Mit ihm werde es kein Gesetz geben, das "Mieter auf den Kosten sitzen lässt", sagte Miersch dem "Stern". Der Mieterschutz sei für ihn zentral, bekräftigte der SPD-Politiker. "Wir haben Eckpunkte vorgelegt, jetzt beginnt die Detailarbeit", so Miersch weiter laut "Stern".

Soziale Lenkung bei Modernisierung und CO2-Preis

Miersch verwies laut "Stern" darauf, dass schon heute gelte, dass Vermieter Förderung abrufen müssen, wenn sie Modernisierungskosten umlegen wollen. Zudem gebe es beim CO2-Preis eine "klare soziale Lenkung", sodass Vermieter steigende Kosten nicht einfach an Mieter durchreichen könnten. "Daran werden wir uns in den parlamentarischen Beratungen zum neuen Gebäudemodernisierungsgesetz orientieren", kündigte der SPD-Fraktionschef an, wie der "Stern" berichtete.
Das schütze Mieter konkret und setze zugleich einen Anreiz für Investitionen in klimafreundliche Technik, so Miersch laut "Stern". "Die Förderung für klimafreundliche Heizungen muss verlässlich bleiben, damit der Austausch zu klimafreundlichen Heizungen weiter angereizt wird."

Lob für Einigung der Koalition

Der SPD-Fraktionschef lobte nach Angaben des "Stern" die Einigung zwischen CDU, CSU und SPD auf Eckpunkte für das Gebäudemodernisierungsgesetz. "Als Koalition ist uns etwas gelungen, was in dieser Zeit enorm wichtig ist: Wir haben einen gesellschaftlichen Spaltpilz beseitigt", sagte er. "Das letzte Heizungsfiasko hat enorm viel Vertrauen gekostet und ich bin froh, dass wir etwas Neues haben – denn das brauchte es auch."
Klimaschutz funktioniere nicht über schrille Schlagzeilen, sondern über Verlässlichkeit, Förderung und klare Leitplanken, sagte Miersch dem "Stern". "Wir verbinden ambitionierte Ziele mit sozialer Sicherheit. Genau das schafft Akzeptanz."

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28. Februar 2026 0 Kommentare
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Alexis Claude-Maurice

FC Augsburg besiegt Köln 2:0 und festigt Heimstärke

von Hasepost Redaktion 27. Februar 2026

Der FC Augsburg hat am 24. Spieltag der Bundesliga einen 2:0-Heimsieg gegen den 1. FC Köln gefeiert. Nach einer lange ausgeglichenen Partie sorgten Rodrigo Ribeiro und Alexis Claude-Maurice nach der Pause für die Entscheidung. Köln vergab mehrere gute Ausgleichschancen und blieb ohne Treffer.

Augsburg und Köln lange ohne Torerfolg

Der FC Augsburg und der 1. FC Köln neutralisierten sich über weite Strecken der Partie. Zwar starteten die Gastgeber engagiert, doch klare Abschlüsse blieben zunächst Mangelware. Die beste Gelegenheit der ersten Hälfte gehörte den Gästen: Eric Martel traf nach einem Eckball per Kopf nur die Latte. Mit dem torlosen Remis zur Pause gingen beide Teams in die Kabinen.

Ribeiro bringt Augsburg in Führung

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Augsburg den Druck und wurde dafür belohnt. In der 55. Minute brachte Rodrigo Ribeiro die Hausherren sehenswert in Führung. Köln drängte anschließend auf den Ausgleich und erspielte sich unter anderem durch einen Kopfball von Kristoffer Lund sowie eine weitere Gelegenheit von Luca Waldschmidt gute Chancen. Entweder war Torhüter Finn Dahmen zur Stelle oder der Abschluss ging knapp am Tor vorbei.

Spätes 2:0 durch Claude-Maurice

In der Schlussphase drängten die Gäste weiter auf den Ausgleich. Die größte Chance vergab Cenk Özkacar in der Nachspielzeit. Stattdessen entschied Augsburg die Begegnung endgültig für sich: In der 6. Minute der Nachspielzeit traf Alexis Claude-Maurice zum 2:0. Damit bestätigten die Augsburger ihre starke Form im eigenen Stadion, während Köln wichtige Punkte verpasste.

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27. Februar 2026 0 Kommentare
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