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Mahnwache gegen

E3-Staaten erhöhen Druck auf Iran wegen Atom- und Raketenprogramm

von Hasepost Redaktion 28. Februar 2026

Frankreich, Deutschland und Großbritannien haben den Iran erneut aufgefordert, sein Nuklearprogramm zu beenden und das ballistische Raketenprogramm einzuschränken. In einer gemeinsamen Erklärung verlangten die Staats- und Regierungschefs der E3 zudem ein Ende „destabilisierender Aktivitäten in der Region“ sowie der Gewalt gegen die eigene Bevölkerung. Die Regierungen der drei Länder bekräftigten zugleich ihr Engagement für „regionale Stabilität“ und den „Schutz von Zivilisten“.

E3 pochen auf Ende des iranischen Nuklear- und Raketenprogramms

Die Staats- und Regierungschefs der E3 – Frankreich, Deutschland und Großbritannien – forderten den Iran am Samstag auf, sein Nuklearprogramm zu beenden und das ballistische Raketenprogramm einzuschränken. Nach ihrer gemeinsamen Erklärung müsse Teheran außerdem von „destabilisierenden Aktivitäten in der Region“ absehen und die Gewalt gegen die eigene Bevölkerung einstellen.

Distanz zu Militärschlägen, enge Abstimmung mit Partnern

Wie die E3-Staaten mitteilten, beteiligten sie sich laut eigener Aussage nicht an den jüngsten Militärschlägen. Zugleich hieß es, man stehe jedoch „in engem Kontakt“ mit internationalen Partnern wie den USA und Israel. In ihrer Erklärung bekräftigten Frankreich, Deutschland und Großbritannien ihr Engagement für die „regionale Stabilität“ und den „Schutz von Zivilisten“.

Scharfe Verurteilung iranischer Angriffe

In ihrer Erklärung verurteilten die E3-Staaten zudem „die iranischen Angriffe auf Länder in der Region“ scharf und forderten Teheran auf, „willkürliche Militärschläge“ zu unterlassen. Die E3-Staats- und Regierungschefs riefen zu einer Wiederaufnahme der Verhandlungen auf und erklärten, dass das iranische Volk seine „eigene Zukunft“ gestalten müsse.

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28. Februar 2026 0 Kommentare
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Georg Harcke nahm die Ehrung mit Stolz entgegen.

Georg Harcke feiert 25-jähriges Jubiläum als Ehrenmitglied der Feuerwehr Bissendorf

von PM 28. Februar 2026

Mit alten Weggefährten und aktiven Kameraden aus den Ortsfeuerwehren feierte Altbürgermeister Georg Harcke kürzlich im Bürgersaal des Rathauses seine 25-jährige Ehrenmitgliedschaft in der Bissendorfer Feuerwehr. Harcke sei „seit Urzeiten der Feuerwehr verbunden“, erklärte Gemeindebrandmeister Torben Preuss. Dabei wirke sein Einsatz „weit über die Zeit hinaus“. So habe Harcke beispielsweise gemeinsam mit dem damaligen Gemeindebrandmeister Karl-Ulrich Voß das Instrument der „Mittelfristigen Finanzplanung“ der Gemeindefeuerwehr eingeführt, das bis heute mit Erfolg eingesetzt werde.

Georg Harcke erhält verdient die Ehrenmitgliedschaft der Gemeindefeuerwehr Bissendorf

Nach dem Ende seiner Dienstzeit wurde Georg Harcke 2001 zum dritten Ehrenmitglied der Gemeindefeuerwehr Bissendorf ernannt. „Weil du es verdient hast“, stellte Karl-Ulrich Voß in seiner Laudatio klar. Er habe Harcke als einen Menschen kennengelernt, der nicht lange brauchte, sich zu entscheiden.

Nachwuchsförderung der Bissendorfer Feuerwehr stets im Fokus

Voß erinnerte sich daran, wie Harcke nicht nur die „normale“ Arbeit der Bissendorfer Feuerwehr mit der politisch seinerzeit umstrittenen Drehleiter unterstützte, sondern sich auch um Besonderheiten wie die Gemeindejugendfeuerwehr kümmerte. 1996 wurden unter ihm auch bei kleineren Ortsfeuerwehren die Einrichtung von Jugendfeuerwehren möglich. „Damit hat er für die Ausbildung des Nachwuchses gesorgt und auch die Zusammenarbeit der Ortsfeuerwehren wurde besser“, so Voß.

Fertigstellung des Feuerwehrhauses Ellerbeck auch Verdienst von Georg Harcke

Die Fertigstellung des neuen Feuerwehrhauses Ellerbeck konnte Harcke nicht mehr im Dienst erleben. Dabei hatte er gemeinsam mit dem ehemaligen Gemeindebrandmeister bereits 1999 mit den Planungen begonnen, wie dieser sich erinnerte. Mit dem von ihm gestifteten „Karl-Schlemmer-Ehrendegen“, den seit 2002 der jeweilige Gemeindebrandmeister trägt, hatte sich Harcke auch innerhalb der Feuerwehr ein Denkmal gesetzt.

Liebe zur Feuerwehr schon von Kindesbeinen an

Den Degen habe er selbst von seinem Großvater in seiner Heimat in Calbe an der Saale erhalten, berichtete Harcke. Sein Großvater – selbst Stadtbrandmeister – sei es auch gewesen, der ihn als Kind zum ersten Mal mit zu einer Feuerwehrübung mitgenommen habe. Dabei habe er seine Liebe zu der „uneigennützigsten Bürgerbewegung“ entdeckt. „Ihr setzt euer Leben ein, um andere zu retten“, lobte er die Kameradinnen und Kameraden.

Enge Verbindung zur Feuerwehr zieht sich durch gesamte Karriere

1955 sei er selbst zur Polizei gegangen und habe dort selbstverständlich immer wieder Kontakt zur Feuerwehr gehabt. Später habe er in der Verwaltung des Landkreises Osnabrück diese Verbindung bewusst aufrechterhalten. Für die Feuerwehren im Landkreis zahlte sich Harckes Engagement aus. So setzte er sich beispielsweise erfolgreich für die Beschaffung von TLF 16-Fahrzeugen für alle Gemeindefeuerwehren ein. In seiner letzten beruflichen Funktion als erster hauptamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Bissendorf konnte sich Harcke dann noch einmal „offen vor Ort“ für die Feuerwehr einsetzen. Und die dankte es ihm. „Feuerwehr ist etwas, wo man Freunde hat“, so Harcke. Auf die Ernennung zum Ehrenmitglied ist er bis heute stolz. „Ich nehme alles wahr, was mit der Feuerwehr ist“, sagte er mit Blick auf die aktuelle Situation in der Gemeinde.

Besonderes Lob auch von jetzigen Bissendorfer Bürgermeister Guido Halfter

Bissendorfs Bürgermeister Guido Halfter lobte die Arbeit seines Amtsvorgängers. „Dein Umgang mit der Feuerwehr hat mich geprägt“, erklärte Halfter. „Du bist der Grund dafür, dass die Feuerwehr dasteht wie sie dasteht. Dafür danke ich dir“, so der Bürgermeister.

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Hannah Neumann

Grünen-Politikerin fordert klare Kriegsziele von USA und Israel

von Hasepost Redaktion 28. Februar 2026

Die Vorsitzende der Iran-Delegation im EU-Parlament, Hannah Neumann (Grüne), fordert von Israel und den USA eine eindeutige Benennung ihrer Kriegsziele im Iran. Ohne Klarheit über die tatsächlichen Ziele der Militärschläge könne Europa keine tragfähige Rolle in dem Konflikt einnehmen, betonte sie gegenüber dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (RND).

Forderung nach klaren Kriegszielen und enger Abstimmung

Die Grünen-Abgeordnete Hannah Neumann kritisierte, dass Israel und die USA unterschiedliche Ziele benennen. „Israel spricht von einem Präventivschlag gegen das Nuklearprogramm, die USA jedoch von einem Regimewechsel“, sagte sie dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Europa braucht jetzt Klarheit von den USA und Israel, welches Ziel sie tatsächlich verfolgen.“ Erst wenn das Ziel der Militärschläge klar sei, könne Europa mit den Golf-Staaten eine Rolle in dem Konflikt finden. „Unser primäres Ziel muss sein, die Menschen in der Region zu schützen“, sagte sie.
Neumann bemängelte zudem, dass die Europäische Union und auch einzelne Mitgliedstaaten bei Planung und Umsetzung der ersten Militärschläge „vollkommen außen vor gelassen“ wurden. „Wichtig ist, dass wir uns jetzt und in den nächsten Tagen eng abstimmen und Handlungsfähigkeit herstellen. Entwicklungen in der Region betreffen auch uns in Europa direkt“, erklärte sie dem RND.

Warnung vor Eskalation und begrenzter Aussicht auf Regimewechsel

Die Grüne warnte vor unvorhersehbaren Folgen der Angriffe. „Wir können nur hoffen, dass die USA und Israel einen wirklich guten Plan haben und nicht auf eine große, lange andauernde Eskalation zusteuern“, sagte die Europaparlamentarierin dem RND. Die frühen und gezielten Gegenschläge auf US-Militärbasen in mehreren Ländern durch den Iran hätten gezeigt, dass das Regime in Teheran sehr gut vorbereitet gewesen sei.
„Schon während des Zwölf-Tage-Krieges hat sich die Hoffnung auf einen Regimewechsel im Iran nicht bewahrheitet“, erklärte die Iran-Expertin weiter. „Zu einem Regimewechsel in Teheran kann es nur kommen, wenn weite Teile des iranischen Sicherheitsapparates überlaufen.“ Dafür gebe es bisher keinerlei Anzeichen.
Währenddessen melden iranische Staatsmedien, dass bei einem Raketenangriff im Süden des Landes über 50 Schülerinnen getötet worden seien. Dutzende weitere Schülerinnen seien verletzt worden.

Einschätzung der Konrad-Adenauer-Stiftung

Nach Einschätzung des Leiters der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) in Israel, Michael Rimmel, ist ein Regimewechsel im Iran nur durch das Engagement der iranischen Bevölkerung zu erreichen. „Wenn das iranische Volk einen Führungswechsel forciert, könnte es klappen“, sagte Rimmel dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Mit Luftangriffen allein ist das sicher nicht zu erreichen. Es hängt entscheidend davon ab, was jetzt im Iran auf den Straßen passiert.“
Die Luftangriffe Israels und der USA kämen aus seiner Sicht zu einem strategisch günstigen Zeitpunkt. Der Iran sei so geschwächt wie lange nicht. „Die militärischen Kapazitäten, um Israel und andere anzugreifen, sind reduziert. Hisbollah und Hamas sind geschwächt. Strategisch gab es für so einen Angriff also lange keine so günstigen Bedingungen mehr“, sagte Rimmel dem RND.
Von der EU erwarte Israel nach seinen Angaben Unterstützung für die Angriffe. Zunächst gehe es für die EU darum, ihre Bürger aus dem Konfliktgebiet zu evakuieren. „Die israelische Regierung erwartet aber schon, dass EU den Angriffskrieg versteht – und sie zumindest moralisch unterstützt“, sagte Rimmel dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

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Demonstration des PETA Street Teams Osnabrück

Warum Samstag-Mittag am Heger-Tor Plakate an der Ampel gezeigt wurden

von Heiko Pohlmann 28. Februar 2026

Mit einer sogenannten „Ampelaktion“ hat das „Street Team Osnabrück“ der Tierrechtsorganisation PETA am Samstagvormittag (28. Februar 2026) am Hegertor in Osnabrück auf Tierrechts-Themen und eine vegane Lebensweise aufmerksam gemacht.

Peta-Aktion während der Rotphasen am Hegertor

Nach Angaben der Organisatoren fand die Aktion zwischen 11:30 und 13:30 Uhr im Bereich des Hegertors statt. Während der Rotphasen der Ampel traten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf die Straße und hielten Plakate hoch. Ziel war es, Passanten und Autofahrer unmittelbar auf das Anliegen der Gruppe aufmerksam zu machen.
Nach Beobachtung unseres Redakteurs wurde der Verkehr durch die Aktion nicht behindert und die Ampel nur während der Rotphasen des Straßenverkehrs für die Aktion genutzt.

Fokus auf Tierausbeutung und vegane Lebensweise

In ihrer Ankündigung erklärte das Street Team, man wolle auf aus ihrer Sicht bestehende Formen der Tierausbeutung aufmerksam machen, die im Alltag häufig nicht sichtbar seien oder gesellschaftlich verdrängt würden. Mit der Aktion sollten diese Themen bewusst in den öffentlichen Raum getragen werden.

Die Aktivisten riefen zudem dazu auf, sich mit einer veganen Lebensweise auseinanderzusetzen. Die Veranstaltung war als zeitlich begrenzte Kundgebung konzipiert und endete gegen 13:30 Uhr.

Regelmäßige Aktionen in der Osnabrücker Innenstadt durch PETA

Das „Street Team Osnabrück“ ist eine lokale Aktionsgruppe im Umfeld der Tierrechtsorganisation PETA. Nach eigenen Angaben organisiert die Gruppe regelmäßig Informations- und Protestaktionen im Stadtgebiet, um auf Themen rund um Tierrechte und Ernährung aufmerksam zu machen.

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Raffinerie PCK

Bundesregierung stellt deutsche Rosneft-Töchter unter Treuhandverwaltung

von Hasepost Redaktion 28. Februar 2026

Die Bundesregierung hat auf Grundlage einer Neuerung des Außenwirtschaftsgesetzes (AWG) eine Treuhandverwaltung über die deutschen Rosneft-Töchter Rosneft Deutschland GmbH (RDG) und RN Refining & Marketing GmbH (RNRM) angeordnet. Die Bundesnetzagentur wird als Treuhänder eingesetzt und erhält die Kontrolle über Rosneft Deutschland sowie deren Anteile an mehreren Raffinerien. Damit soll die Sicherheit der Energieversorgung gewährleistet und insbesondere die Versorgung Berlins und Brandenburgs mit Mineralölprodukten gesichert werden.

Bundesnetzagentur übernimmt Kontrolle

Wie das Wirtschaftsministerium am Samstag mitteilte, wird die Bundesnetzagentur als Treuhänder eingesetzt und erhält die Kontrolle über Rosneft Deutschland sowie deren Anteile an den Raffinerien PCK Schwedt, MiRO (Karlsruhe) und Bayernoil (Neustadt/Vohburg a.d. Donau). Rosneft Deutschland vereint den Angaben zufolge rund 13 Prozent der deutschen Erdölverarbeitungskapazität und zählt zu den größten erdölverarbeitenden Unternehmen in Deutschland.
Mit der Anordnung der AWG-Treuhandverwaltung soll die Sicherheit der Energieversorgung garantiert werden. Insbesondere die Versorgung der Bundesländer Berlin und Brandenburg mit Mineralölprodukten sowie der Standort Schwedt sollen gesichert werden.

Rechtsgrundlage im Außenwirtschaftsgesetz

Die Anordnung basiert nach Angaben des Wirtschaftsministeriums auf dem im Februar 2026 neu eingeführten § 6a des Außenwirtschaftsgesetzes, der im Zusammenhang mit dem 18. Sanktionspaket der EU gegen Russland steht. Die Treuhandverwaltung schützt die deutschen Rosneft-Töchter davor, nach dem Ende der EnSiG-Treuhandverwaltung selbst unter die EU-Sanktionen gegen Russland zu fallen.
Ohne diese Maßnahme wäre es vielfach verboten, mit RDG und RNRM Geschäfte zu machen, was deren Beitrag zur Versorgungssicherheit in Deutschland gefährden würde, argumentiert die Bundesregierung.

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Containerschiff (Archiv)

CDU-Politiker begrüßt mögliches Ende des iranischen Mullah-Regimes

von Hasepost Redaktion 28. Februar 2026

Nach dem Angriff auf Iran bewertet der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Jürgen Hardt (CDU), ein mögliches Ende des Mullah-Regimes als positiv und fordert eine stabilisierende Rolle Deutschlands und Europas. Zugleich warnt der Verband Deutscher Reeder vor erheblichen Risiken für die internationale Handelsschifffahrt durch die militärische Eskalation im Nahen Osten.

Hardt sieht „Zeit der Mullahs“ als abgelaufen

Der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion Jürgen Hardt (CDU) hat nach dem Angriff auf Iran ein mögliches Ende des Mullah-Regimes als positiv bewertet. "Atom- und Raketenprogramm Irans gefährden auch Deutschlands Sicherheit unmittelbar. Was diese Programme zurückwirft, das ist gut für Deutschland", sagte Hardt dem Nachrichtenportal T-Online. "Ein neuer Iran muss einer sein, der seine Nachbarn nicht bedroht und allen Völkern im Iran Mitbestimmung garantiert." (T-Online)
Hardt sagte weiter: "Die Zeit der Mullahs ist abgelaufen." Irans Regime habe jede Chance zum Selbsterhalt verpasst. "Die USA streckte ein letztes Mal die Hand für Verhandlungen aus, was das Regime mit Hinhalten und Lavieren sabotierte." Deutschland und Europa müssten nun wo möglich stabilisierend wirken. "Die Menschen Irans hassen die eigene Regierung, die auf Proteste nur mit Mord reagierte." (T-Online)

Risiken für Seehandelsrouten

Die internationale Handelsschifffahrt befürchtet, durch den aktuellen Militärkonflikt im Nahen Osten in Mitleidenschaft gezogen zu werden. "Die aktuelle Eskalation trifft das Herz globaler Seehandelsrouten – das spüren unsere Reedereien und ihre Besatzungen unmittelbar" sagte Martin Kröger, Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Reeder (VDR), dem "Spiegel". (Spiegel)
Die militärische Auseinandersetzung zwischen den USA, Israel und Iran findet in unmittelbarer Nähe bedeutender internationaler Seehandelswege und Umschlagplätze statt. So verläuft entlang der iranischen Küste insbesondere die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Handelsrouten für fossile Energieträger.
Die jüngste Eskalation erhöht laut VDR das Risiko möglicher Angriffe oder sicherheitsrelevanter Zwischenfälle auf See. Westlich davon verläuft – zwischen Israel, der Arabischen Halbinsel und Nordostafrika – zudem eine der wichtigsten Handelsrouten zwischen Europa und Asien: Der Seeweg durch das Rote Meer und den Suezkanal.

Reeder fordern Schutz der Handelsschifffahrt

Die rund 300 in Deutschland ansässigen Reeder befürchten eine weitere Ausweitung der Konfliktdynamik mit erheblichen Risiken für die Handelsschifffahrt in der gesamten Region. "Unsere Schiffe stehen für offene Märkte und stabile Lieferketten, sie dürfen nicht in militärische Eskalationen hineingezogen werden", verlangte Kröger. (Spiegel)

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Euroscheine (Archiv)

Ex-Cum-Ex-Ermittlerin fordert schlagkräftige Bundesstelle gegen Steuerbetrug

von Hasepost Redaktion 28. Februar 2026

Milliardenschwere Steuerskandale wie Cum-Ex oder Cum-Cum haben in Deutschland nach Ansicht von Expertinnen noch immer zu selten Konsequenzen für Kriminelle aus der Finanzbranche. Ex-Oberstaatsanwältin Anne Brorhilker sieht die Ursache in einem strukturellen Ungleichgewicht zwischen staatlicher Verwaltung und Finanzindustrie. Sie fordert eine grundlegende Reform, um groß angelegten Steuerbetrug wirksamer zu verfolgen.

„Fatales Ungleichgewicht der Kräfte“ zwischen Staat und Finanzbranche

Die frühere Oberstaatsanwältin Anne Brorhilker kritisiert, dass Kriminelle aus der Finanzbranche in Deutschland trotz milliardenschwerer Steuerskandale wie Cum-Ex oder Cum-Cum noch immer häufig ungeschoren davonkämen. Das liege am "fatalen Ungleichgewicht der Kräfte", sagte Brorhilker dem Tagesspiegel. Mit anderen Methoden würden diese illegalen Geschäfte "bis heute laufen" (Tagesspiegel).
Brorhilker war die Top-Staatsanwältin im Cum-Ex-Skandal, bei dem sich Banker, Anwälte und weitere Finanzmarktakteure mit illegalen Aktiendeals auf Staatskosten bereichert hatten. Sie hatten sich mehrfach Kapitalertragsteuern erstatten lassen, obwohl sie die Steuern zuvor gar nicht gezahlt hatten. Der Schaden beläuft sich auf geschätzt zwölf Milliarden Euro. Brorhilker kehrte der Staatsanwaltschaft im Streit den Rücken und ist seit 2024 Vorständin der Finanz-NGO "Finanzwende".

Kritik an strukturellen Schwächen der Verwaltung

Nach Meinung der Juristin leidet die Verwaltung nach wie vor unter strukturellen Schwächen, die Kriminellen in die Hände spielen. "Auf der einen Seite ist eine schlecht aufgestellte Verwaltung, die unter zahlreichen strukturellen Problemen leidet und sich gerade die dicken Fische selbst nicht zutraut. Auf der anderen Seite steht eine sehr ressourcenstarke Finanzbranche, die nicht nur in den konkreten Verfahren viel Gegenwind entfachen kann, sondern auch im politischen Bereich in der Lage ist, ihre Interessen ziemlich ungebremst durchzusetzen" (Tagesspiegel).
Im Lobbyregister des Bundestags seien über 500 Lobbyisten für Banken und Versicherungen eingetragen, der Finanzausschuss des Bundestags hat 42 Mitglieder: "Auf jedes Mitglied kommen also mehr als zehn Lobbyisten aus der Finanzbranche", kritisierte die Juristin (Tagesspiegel).

Forderung nach zentraler Spezialeinheit des Bundes

Brorhilker fordert eine Reform der Verwaltung, um Steuerbetrug in großem Stil zu verfolgen. "Ich bin für eine spezialisierte zentrale Stelle auf Bundesebene, in der Wissen gebündelt und Prüfungen zentralisiert werden", sagte sie dem Tagesspiegel. Diese "kleine, schlagkräftige, interdisziplinäre" Gruppe solle die Anträge auf eine Erstattung von Kapitalertragsteuern prüfen sowie Fälle von Steuerhinterziehung und Geldwäsche aufklären (Tagesspiegel).

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TV Bissendorf-Holte verlängert Vertrag mit Cheftrainer Timon Döring ligaunabhängig bis 2027. / Foto: Petra auf dem Kampe

TV Bissendorf-Holte verlängert Vertrag mit Cheftrainer Timon Döring

von Hasepost 28. Februar 2026

Der TV Bissendorf-Holte setzt ein klares Zeichen für Kontinuität und langfristige Entwicklung: Cheftrainer Timon Döring hat seinen Vertrag vorzeitig und ligaunabhängig bis 2027 verlängert. Unabhängig vom sportlichen Abschneiden in der laufenden Saison und der noch offenen Frage des Klassenerhalts in der 3. Liga bekennt sich der Verein damit klar zum eingeschlagenen Weg mit dem 29-jährigen Trainer.

Neue Impulse und Perspektiven dank Döring

Seit seiner Übernahme der 1. Herrenmannschaft hat Döring wichtige Impulse gesetzt und sowohl der Mannschaft als auch dem gesamten Umfeld neue Perspektiven gegeben. Mit seiner strukturierten, analytischen Arbeitsweise und seiner klaren Spielphilosophie treibt er die sportliche Entwicklung kontinuierlich voran. Darüber hinaus legt er großen Wert auf die nachhaltige Verzahnung zwischen Leistungs- und Jugendbereich.

„Ich freue mich sehr über die Verlängerung meines Vertrags beim TV Bissendorf-Holte. Das große Vertrauen des sportlichen Leiters und der Mannschaft bedeutet mir viel. Gemeinsam wollen wir den eingeschlagenen Weg und unsere Philosophie mit der Mannschaft konsequent weiterverfolgen. Die Strukturen im Verein bieten dabei viel Potenzial und werden weiterwachsen. Ich möchte meinen Teil dazu beitragen und wir werden auch weiterhin an der engen Verzahnung zum Jugendbereich arbeiten, um den eingeschlagenen Weg nachhaltig fortzuführen“, sagt Timon Döring.

Signal für Stabilität und Vertrauen

Auch der sportliche Leiter Jan Thaler unterstreicht die Bedeutung der Vertragsverlängerung: „Die Entscheidung, den Vertrag mit Timon ligaunabhängig zu verlängern, ist ein bewusstes und klares Signal für Stabilität und Vertrauen. Wir sind von seiner fachlichen Kompetenz, seiner Detailarbeit und seiner Art, eine Mannschaft zu führen und weiterzuentwickeln, absolut überzeugt. Timon steht für eine moderne Trainingsarbeit, klare Strukturen und eine Philosophie, die perfekt zu unserem Verein passt. Gerade in einer Phase, in der sportlich noch nicht alles entschieden ist, ist es uns wichtig, auf Kontinuität zu setzen und gemeinsam langfristig zu planen. Wir sehen mit ihm großes Potenzial – für die erste Mannschaft genauso wie für die nachhaltige Entwicklung unserer Nachwuchsspieler.“

Mit der vorzeitigen Verlängerung bekräftigt der TV Bissendorf-Holte seinen Anspruch, unabhängig von kurzfristigen Ergebnissen eine stabile sportliche Ausrichtung zu verfolgen. Der Verein ist überzeugt, dass Timon Döring auch in den kommenden Jahren maßgeblich dazu beitragen wird, die sportliche und strukturelle Entwicklung weiter voranzutreiben und den eingeschlagenen Weg konsequent fortzuführen.

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Polizei vor Synagoge

Deutschland verschärft Schutz jüdischer Einrichtungen nach Iran-Konflikt

von Hasepost Redaktion 28. Februar 2026

Nach dem Angriff Israels und der USA auf den Iran und dem iranischen Gegenschlag verstärken die deutschen Sicherheitsbehörden den Schutz israelischer und jüdischer Einrichtungen. Gleichzeitig werden in mehreren Bundesländern Maßnahmen überprüft und Kundgebungen von Exil-Iranern polizeilich begleitet.

Schutzmaßnahmen in Berlin angepasst

Der Schutz israelischer und jüdischer Einrichtungen in Deutschland ist nach den jüngsten militärischen Entwicklungen im Nahen Osten verstärkt worden. Der Schutz sei "angepasst" worden, sagte ein Sprecher der Berliner Polizei dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (RND). Zudem begleite man Kundgebungen von Exil-Iranern. Eine erste Versammlung ist am Samstag im Stadtteil Kreuzberg angemeldet.

Bremen beobachtet Lage „sehr genau“

Eva Högl (SPD), Bremens Innensenatorin, erklärte dem RND: "Die Bremer Sicherheitsbehörden beobachten die internationale Lage sehr genau. Wir sind jederzeit in der Lage, auf neue Entwicklungen zu reagieren und unsere Maßnahmen entsprechend anzupassen. Zu konkreten Schutzmaßnahmen äußern wir uns aus Sicherheitsgründen grundsätzlich nicht öffentlich."

Nordrhein-Westfalen sieht sich vorbereitet

Der Sprecher des nordrhein-westfälischen Innenministeriums erklärte mit Blick auf die aktuelle Lage dem RND: "Wir sind vorbereitet."

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Autos (Archiv)

Autohändler blicken trotz E-Auto-Prämie pessimistisch auf 2026

von Hasepost Redaktion 28. Februar 2026

Viele deutsche Autohändler blicken mit Skepsis auf das Jahr 2026. Trotz der zum Jahreswechsel gestarteten E-Auto-Prämie der Bundesregierung rechnet ein großer Teil der Betriebe mit rückläufigen Umsätzen. Eine Umfrage des Zentralverbandes Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) zeigt zudem, dass zahlreiche Händler ihre aktuelle Lage schlechter einschätzen als noch im Sommer 2025.

Umfrage: Erwartung sinkender Umsätze

42 Prozent der Betriebe rechnen 2026 mit sinkenden Umsätzen, nur jeder Fünfte erwartet eine Verbesserung. Das zeigt eine Umfrage unter 590 Händlern des Zentralverbandes Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK), über die die "Welt am Sonntag" berichtet. Jeder zweite befragte Betrieb bewertet seine Situation schlechter als bei einer Vorgänger-Umfrage im Sommer 2025.

Verunsicherung wegen später Online-Plattform

Thomas Peckruhn
Ein Knackpunkt sei, dass die Online-Plattform zur Beantragung der Prämie erst im Mai online gehen soll. Das verunsichere potenzielle Käufer, sagte Peckruhn der "Welt am Sonntag": "Die Kunden möchten jetzt sicher sein, dass sie das Geld auch bekommen."

Unklare Perspektive bei Verbrennern

Zusätzliche Verwerfungen brächten nach Angaben von Peckruhn die Ankündigungen von Herstellern, Verbrenner länger anzubieten als ursprünglich geplant. "So bringt man die Leute zum Grübeln – und wer grübelt, kauft nicht", sagte Peckruhn der "Welt am Sonntag".
Der Autohändler forderte in der "Welt am Sonntag", die Plattform zur Beantragung der Prämien möglichst schnell freizuschalten. "Es stehen drei Milliarden Euro bereit und werden nicht abgerufen", sagte er.

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28. Februar 2026 0 Kommentare
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