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Frankfurter Börse

Dax legt leicht zu, Aufschwunghoffnung trotz dünnem Handel

von Hasepost Redaktion 26. Februar 2026

Der Dax hat sich am Donnerstag nach einem zunächst verhaltenen Handelsstart bis zur Mittagszeit leicht ins Plus bewegt. Um 12:30 Uhr notierte der Leitindex bei rund 25.265 Punkten und lag damit 0,4 Prozent über dem Schlussstand vom Vortag. Gestützt wird der Markt laut Analysten derzeit vor allem durch eine Branchenrotation, während das Handelsvolumen rückläufig ist.
Der Dax wurde gegen 12:30 Uhr mit rund 25.265 Punkten berechnet und lag damit 0,4 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste standen Infineon, BASF und FMC, am Ende rangierten Heidelberg Materials, Scout24 und MTU.

Verhalten optimistische Stimmung am Markt

Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets, beschrieb die Lage an der Frankfurter Börse als leicht zuversichtlich. "Die Stimmung an der Frankfurter Börse bleibt verhalten optimistisch, die Anleger bleiben im Dax und die Hoffnung auf eine Fortsetzung des konjunkturellen Aufschwungs hierzulande bleibt bestehen", sagte er laut CMC Markets. Stützend für den Markt wirke aktuell die Branchenrotation, die schon seit einigen Wochen für eine Festigung des Kursniveaus zwischen 25.000 und 25.200 Punkten sorge.

Rückläufiges Handelsvolumen als Risiko

Zugleich mahnte Lipkow zur Vorsicht. "Vorsicht sollte weiter geboten sein, da sich das Handelsvolumen bereits seit einigen Handelstagen rückläufig entwickelt", fügte er hinzu. Die aktuelle Konsolidierungsphase im Dax stehe dadurch auf sehr tönernen Füßen. "Daraus ergeben sich aber auch Chancen, sollten die Käufer zurückkehren und die Kurse entsprechend unter höherem Handelsvolumen anziehen."

Euro schwächer, Ölpreis deutlich unter Druck

Die europäische Gemeinschaftswährung zeigte sich am Donnerstagmittag etwas schwächer. Ein Euro kostete 1,1803 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8472 Euro zu haben.
Parallel dazu gab der Ölpreis deutlich nach. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 69,94 US-Dollar; das waren 91 Cent oder 1,3 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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26. Februar 2026 0 Kommentare
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Apotheke (Archiv)

Warken verteidigt Apothekenreform: Rezeptfreie Medikamente und Impfungen geplant

von Hasepost Redaktion 26. Februar 2026

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat kurz vor der ersten Bundestagsdebatte zur Apothekenreform die Kritik von Ärzteverbänden zurückgewiesen. Sie verteidigte insbesondere die geplante Regelung, nach der Apotheken bei bestimmten Erkrankungen Medikamente ohne ärztliche Verschreibung ausgeben dürfen, und kündigte erste spürbare Änderungen noch in diesem Jahr an.

Warken weist Kritik der Ärzteschaft zurück

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) betonte gegenüber den Sendern RTL und ntv, dass nicht allein Politik oder Apotheken festlegen würden, bei welchen Erkrankungen Medikamente ohne ärztliche Verschreibung abgegeben werden dürften. „Nicht die Politik oder die Apotheken allein würden entscheiden, bei welchen Erkrankungen sie Medikamente ohne ärztliche Verschreibung ausgeben dürften“, sagte sie RTL und ntv.
Es werde ein gemeinsames Gremium von Ärzten und Apothekern eingerichtet, das entsprechende Richtlinien ausarbeite, so Warken weiter. Wörtlich sagte sie RTL und ntv: „Es werde ein Gremium zwischen Ärzten und Apothekern geben, das Richtlinien festlegt.“ Mit Blick auf die Diskussion zwischen den Berufsgruppen fügte sie hinzu: „Man sollte da auch etwas unaufgeregter diskutieren innerhalb der Berufsgruppen und sich eher als Team verstehen.“

Regelung zu rezeptfreien Medikamenten bleibt im Gesetz

Warken kündigte gegenüber RTL und ntv an, die umstrittene Regelung zu rezeptfreien Medikamenten werde im Gesetz verankert bleiben. „Die Regelung zu rezeptfreien Medikamenten werde im Gesetz bleiben“, versprach die Ministerin. Hintergrund ist die Kritik von Ärzteverbänden, die der Ärzteschaft zufolge befürchten, dass Apotheken fachlich nicht in der Lage seien, Erkrankungen richtig einzustufen und daraufhin Medikamente rezeptfrei auszugeben, wie es das Gesetz vorsieht.

Erste Ergebnisse der Reform noch in diesem Jahr

Zugleich stellte Warken in Aussicht, dass die Bürgerinnen und Bürger bereits in diesem Jahr erste Veränderungen durch die Apothekenreform bemerken werden. „Warken versprach, die Bürger würden noch in diesem Jahr erste Ergebnisse der Reform sehen“, berichteten RTL und ntv. Demnach sollen Patientinnen und Patienten bei unkomplizierten akuten Erkrankungen künftig Arzneimittel ohne Rezept in der Apotheke erhalten können.
Außerdem sollen laut Warken zusätzliche Leistungen in den Apotheken möglich werden. So könnten sich Bürgerinnen und Bürger in Apotheken zum Beispiel gegen FSME oder Tetanus impfen lassen, sagte sie den Sendern RTL und ntv.

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26. Februar 2026 0 Kommentare
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Feminismus-Demo

Feministischer Kampftag 2026: Am 8. März wird in Osnabrück wieder demonstriert

von Hasepost 26. Februar 2026

Der Feministische Streik Osnabrück ruft auch in diesem Jahr zur Demonstration anlässlich des Internationalen Feministischen Kampftags am 8. März 2026 um 15:00 Uhr auf. Der Demonstrationszug beginnt am Ledenhof, führt durch die Innenstadt und endet wieder am Ledenhof. 

Einladung zur Einstimmung am Vorabend im Café Mano Negra

Am Vorabend, den 07. März, laden wir alle Interessierten zu unserer feministischen Kneipe ein, um sich mit uns im Café Mano Negra auf die Demo einzustimmen. Dort öffnen wir um 19:00 Uhr die Türen. Auch in diesem Jahr organisiert der Feministische Streik den „Feministischen Frühling“ (12.02. -05.05.26) mit einem vielseitigen Programm, das die feministische Arbeit haupt- und ehrenamtlicher Akteurinnen und Akteure in Osnabrück sichtbar macht. Das vollständige Programm ist online abrufbar.

Bereits seit 2018 stellt der Streik die Vielfalt der feministischen Bewegung in Osnabrück dar

Seit seiner Gründung im Jahr 2018 schafft der Feministische Streik Osnabrück Räume für feministische Kämpfe und Vernetzung. In Kooperation mit zivilgesellschaftlichen Initiativen & Gruppen, dem Gleichstellungsbüro der Stadt Osnabrück sowie Hilfsstrukturen (wie dem autonomen Frauenhaus) setzt sich der feministische Streik für die Überwindung patriarchaler Machtverhältnisse und binärer Geschlechternormen ein. Es repräsentiert die Vielfalt der feministischen Bewegung und zeigt: Auch nach über 100 Jahren feministischer Kämpfe gibt es viel zu tun!

Warum am 08. März auf die Straße?

International werden feministische Kämpfe angegriffen, und versucht, bereits erzielte Fortschritte rückgängig zu machen. Patriarchale Gewalt spitzt sich immer weiter zu: Beinahe täglich wird in Deutschland eine Frau ermordet, weil sie eine Frau ist, Queere und „Migrantisch“ interpretierte Menschen werden beleidigt, ausgegrenzt und angegriffen. FLINTA* -Personen arbeiten mehr und mehr unbezahlt, besitzen dabei aber nur rund ein Zehntel  des weltweiten Privateigentums. Sie sind häufiger von Gewalt betroffen und diese Gewalt wird in den meisten Fällen nicht geahndet. Kinder und speziell Inter-Kinder und queere Jugendliche erfahren dabei Zwangsbeschneidungen und die Verhinderung notwendiger medizinischer Maßnahmen. Deshalb läuft auch dieses Jahr der Protest unter dem Motto „Kämpfe verbinden – Patriarchat überwinden!“ an.

Feministischer Aktivismus das ganze Jahr über in Osnabrück zugänglich

Der feministische Streik- FLINTA*Osnabrück trifft sich am 2. Dienstag im Monat ab 18:00 im Café Mano Negra. Alle FLINTA* sind herzlich eingeladen, sich mit uns für eine feministische Zukunft zu organisieren.

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Martin Werding

Wirtschaftsweiser Werding kritisiert neues Tariftreuegesetz als wirkungslos

von Hasepost Redaktion 26. Februar 2026

Der Wirtschaftsweise Martin Werding hält das neue Tariftreuegesetz des Bundes für nicht zielführend. Das Gesetz verfehle sein Ziel, die Tarifautonomie zu stärken, und führe stattdessen zu mehr Bürokratie und höheren Kosten, sagte er der „Rheinischen Post“ (Freitagsausgabe).

Kritik am Eingriff in die Tarifautonomie

Martin Werding, Mitglied im Wirtschafts-Sachverständigenrat der Bundesregierung, bezeichnete das Tariftreuegesetz als widersprüchlich. „Tarifautonomie und die Entscheidung von Unternehmen für oder gegen eine Tarifbindung sind wichtige Elemente unserer Arbeitsmarkt- und Wettbewerbsordnung", sagte Werding der "Rheinischen Post" (Freitagsausgabe). „Das Tariftreuegesetz soll die Tarifautonomie stärken, indem es die Entscheidungsfreiheit dazu einengt. Erfahrungsgemäß bringt das aber nichts.“

Keine Anzeichen für höhere Tarifbindung

Werding verwies darauf, dass in fast allen Bundesländern bereits Regelungen zur Tariftreue existieren. „Außer in Bayern und Sachsen gibt es in allen Bundesländern bereits Regelungen zur Tariftreue, unterschiedlich lange und mit verschiedenen Voraussetzungen, etwa für das Volumen öffentlicher Aufträge, bei denen die Bestimmungen greifen." Nach Analysen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln gebe es aber keinerlei Anzeichen, dass dies die Tarifbindung erhöhe oder auch nur ihren kontinuierlichen Rückgang verlangsamt habe, sagte der Sozialexperte der "Rheinischen Post".

Mehr Bürokratie und höhere Kosten

Als Folge der bestehenden und nun erweiterten Tariftreuevorgaben sieht Werding vor allem zusätzliche Belastungen für die Wirtschaft. „Was bleibt, sind zusätzliche Bürokratie für Unternehmen, die sich um öffentliche Aufträge bemühen, und höhere Kosten für Aufträge an Branchen mit geringer Tarifbindung", so das Mitglied im Wirtschafts-Sachverständigenrat der Bundesregierung gegenüber der "Rheinischen Post".

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Henriette Held

Grüne Jugend kritisiert Partei: Zu abgehoben im Osten

von Hasepost Redaktion 26. Februar 2026

Vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern hat die Sprecherin der Grünen Jugend, Henriette Held, deutliche Kritik an der eigenen Partei geäußert. Sie wirft den Grünen insbesondere in Ostdeutschland „moralische Überheblichkeit“ vor und fordert mehr unmittelbare Präsenz vor Ort.

Kritik an Auftreten der Grünen im Osten

Die Sprecherin der Grünen Jugend Henriette Held bemängelte im Gespräch mit dem Nachrichtenportal Watson das Auftreten ihrer Partei in Ostdeutschland. "Gerade im Osten haben die Grünen leider besonders das Problem der moralischen Überheblichkeit", sagte Held dem Nachrichtenportal Watson. Die Politik in Ostdeutschland müsse demnach nicht nur für, sondern auch mit den Menschen vor Ort gestaltet werden.

Vergleich mit AfD und konkrete Forderungen

Die 24-Jährige forderte in diesem Zusammenhang unter anderem die Organisation konkreter Veranstaltungen. "Die AfD macht das leider besser: Die bringen sich vor Ort ein und schaffen selbst Treffpunkte", so Held gegenüber Watson. "Ich denke da an viele Stadtfeste in MV: Die sind von der AfD organisiert und eben nicht von den Grünen. Da gibt es gratis Bratwurst, Hüpfburgen und Musik."

Positives Signal aus der Parteiführung

Gleichzeitig äußerte sich Held anerkennend über einen Vorstoß aus der Parteispitze. Sie lobte die Initiative von Grünen-Vorsitzendem Felix Banaszak, ein zusätzliches Büro in Brandenburg zu eröffnen. "Es ist ein richtiger Ansatz, weil die Grünen und auch wir als Grüne Jugend immer noch ein massives Problem mit Sichtbarkeit vor Ort haben", sagte sie dem Nachrichtenportal Watson. Held ist seit Oktober 2025 zusammen mit Luis Bobga Bundessprecherin der Grünen Jugend.

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Tricia Tuttle

Berlinale: Intendantin Tricia Tuttle bleibt vorerst im Amt

von Hasepost Redaktion 26. Februar 2026

Die Intendantin der Internationalen Filmfestspiele Berlin, Tricia Tuttle, bleibt vorerst im Amt. Nach übereinstimmenden Medienberichten sollen die Gespräche über die künftige Ausrichtung der Berlinale in den kommenden Tagen zwischen der Festivalleitung und dem Aufsichtsratsgremium weitergeführt werden.
Am Donnerstagmorgen fand im Kanzleramt die zuvor angekündigte Aufsichtsratssitzung der KBB GmbH statt. Nach Angaben mehrerer Medien, die sich auf einen Sprecher von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer berufen, bleibt die US-Amerikanerin Tricia Tuttle vorerst Intendantin der Berlinale. Die Gespräche über die Ausrichtung der Berlinale würden demnach in den kommenden Tagen zwischen der Intendantin und dem Aufsichtsratsgremium fortgesetzt.

Aufsichtsratssitzung zur Zukunft der Berlinale

Weimer hatte die Aufsichtsratssitzung der Träger-GmbH einberufen, um die "zukünftige Ausrichtung der Berlinale" zu klären. Mehrere Medien berichteten übereinstimmend unter Berufung auf einen Sprecher des Kulturstaatsministers über den Verlauf der Beratungen im Kanzleramt und die vorläufige Entscheidung, Tuttle im Amt zu belassen.

Berichte über mögliche Abberufung

Am Vortag hatte unter anderem die "Bild" berichtet, dass Weimer Tuttle möglicherweise abberufen will. Hintergrund der Krise des Filmfestivals sind die jüngsten Antisemitismusvorfälle bei der Berlinale. Vor allem eine Rede des syrisch-palästinensischen Regisseurs Abdallah Alkhatib bei der Preisverleihung hatte für Aufregung gesorgt.

Rückhalt für die Intendantin

Nach den Berichten über eine mögliche Abberufung Tuttles hatten sich zahlreiche Filmschaffende sowie Mitarbeitende der Berlinale hinter die Intendantin gestellt.

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Generalkonsul Dong Lin trägt sich im Goldenen Buch ein.

Das bedeutet die Städtefreundschaft zwischen Hefei und Osnabrück

von Laura Hilgert 26. Februar 2026

Am Mittwochnachmittag (25. Februar) wurde der chinesische Generalkonsul Dong Lin von Oberbürgermeisterin Katharina Pötter im Friedenssaal des Osnabrücker Rathauses empfangen.

Frieden als Aufgabe der Stadt

Mit den Worten „Es ist mir eine Freude, Sie hier in unserem Rathaus willkommen zu heißen“ begrüßt Pötter den Generalkonsul herzlich und wünscht direkt Glück und Gesundheit zum chinesischen Neujahr.

Oberbürgermeisterin Katharina Pötter empfängt Generalkonsul Dong Lin mit einer Dolmetscherin an ihrer Seite.

Oberbürgermeisterin Katharina Pötter empfängt Generalkonsul Dong Lin mit einer Dolmetscherin an ihrer Seite. / Foto: Lilli Würdemann

Sie erzählt über den Friedenssaal, in dem der erste Frieden durch Verhandlung unterzeichnet wurde, und betont, dass es sich lohnt, auf eine friedvolle Zukunft zu bauen. „Wir nennen uns Friedensstadt, weil wir es uns zur Aufgabe machen, Frieden zu pflegen“, erklärt Pötter. Das geschehe unter anderem durch den Friedenstag des Westfälischen Friedens, an dem die Kinder der vierten Klassen sich zum ersten Mal mit der Geschichte und Verpflichtung dieser Stadt auseinandersetzten.

Pötter geht dabei auf „zwei Söhne der Stadt“ ein: Erich Maria Remarque und Felix Nussbaum. Sie beide erinnern an die dunklen Zeiten des Ersten und Zweiten Weltkrieges und seien ein Zeichen gegen Rassismus, Verfolgung und Krieg.

Städtepartnerschaft mit Austausch

Es besteht eine Städtefreundschaft zwischen Hefei und Osnabrück.

Es besteht eine Städtefreundschaft zwischen Hefei und Osnabrück. / Foto: Lilli Würdemann

Teil von Osnabrück sind auch die Städtepartnerschaften mit Städten anderer Länder, unter anderem mit Hefei in China. Dazu gehört der Austausch von jungen Menschen und Städtebotschafterinnen und -botschaftern, die zeigen, „wie wir Brücken zwischen Menschen bauen“, so Oberbürgermeisterin Pötter. Inzwischen besteht die Städtefreundschaft zwischen Hefei und Osnabrück seit 20 Jahren.

Auch wirtschaftlicher Kontakt zwischen den Städten

Pötter betont, ihr Besuch in Hefei sei eine der Höhepunkte ihrer Amtszeit gewesen. So hätte sie sehen können, wie die Stadt Tradition und Innovation verbinde. Denn neben einem kulturellen Austausch bietet die Städtepartnerschaft auch wirtschaftliche Kontakte.

„Ich hoffe, dass Sie einen guten Eindruck von uns haben und nach China mitnehmen“, sagt Pötter zum Abschluss, bevor Generalkonsul Dong Lin im Goldenen Buch von Osnabrück unterzeichnet.

„Peace“ und „future“

Daraufhin ergreift Dong Lindas Wort und erzählt auf Englisch, dass es ihm eine große Freude sei, in die historische und schöne Stadt Osnabrück zu kommen. Auch er wolle den Städteaustausch vertiefen und betont, dass die Partnerschaft Frieden und Zukunft zeige.

Internationale Kontakte seien momentan besonders wichtig für Weltfrieden und Stabilität und Technologie und grüne Wirtschaft für unsere Zukunft, denn China produziert weltweit am meisten Solaranlagen und Solarenergie. „Wir wollen eine Annäherung zwischen den Wirtschaften fördern“, erzählt der Generalkonsul dabei, da die Städte voneinander lernen könnten.

„Die Freundschaft und Kooperation zwischen Deutschland und China soll weiter bestehen und sich erweitern“, damit schließt er seine Rede ab und es wird auf die Freundschaft zwischen den zwei Städten angestoßen.

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Selbstgemaltes Verbotsschild

Fußgängerverband fordert höhere Bußgelder für Radler auf Gehwegen

von Hasepost Redaktion 26. Februar 2026

Der Fußgängerverband "Fuss e.V." fordert angesichts des Frühjahrsbooms beim Radfahren deutlich höhere Strafen für das Fahren auf Gehwegen. Vorstand Roland Stimpel kritisiert insbesondere rücksichtsloses Verhalten mancher Radfahrer und mahnt zu mehr Kontrollen und höheren Bußgeldern.

Fußgängerverband warnt vor Radlern auf Gehwegen

Roland Stimpel
Der Verband appelliert nachdrücklich an Radfahrer, Gehwege zu meiden. Das Fahren dort sei meist ohnehin nicht erlaubt. "Viel Autoverkehr und hartes Pflaster auf der Fahrbahn sind keine Ausrede für das Gehwegfahren. Wer das vermeiden will, kann auch ein Stück schieben oder eine andere Route nehmen", so Stimpel weiter gegenüber der "Rheinischen Post".

Forderung nach strengeren Kontrollen und Bußgeldern

Viele Radfahrer verhielten sich nach Einschätzung des Verbandes rücksichtsvoll. "Viele Radler seien zum Glück achtsam", so Stimpel. "Für die Rücksichtslosen und Hektischen braucht es aber mehr Kontrollen und am besten höhere Bußgelder."
Als Vergleich verweist der Experte auf Regelungen im Ausland. In Frankreich gebe es nach seinen Worten deutlich strengere Sanktionen: "Gehwegfahren kostet bei unseren Nachbarn bis zu 135 Euro", sagte der Experte der "Rheinischen Post".

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Finanzamt (Archiv)

Milliarden-Erbschaften an Minderjährige fast steuerfrei verschont

von Hasepost Redaktion 26. Februar 2026

Ein großer Teil der steuerlich begünstigten Unternehmensvermögen geht an Minderjährige. Das geht aus der Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Kleine Anfrage der Linken-Bundestagsfraktion hervor, über die der "Spiegel" berichtet. Im Jahr 2024 wurden demnach begünstigte Vermögen in Milliardenhöhe übertragen, häufig zu sehr niedrigen Steuersätzen.

Milliardenvermögen an Minderjährige übertragen

Nach der Antwort des Bundesfinanzministeriums wurden im Jahr 2024 begünstigte Vermögen von gut 11,1 Milliarden Euro weitergegeben. Davon entfielen 4,7 Milliarden Euro auf Empfänger im Alter bis einschließlich 17 Jahren, was einem Anteil von 43 Prozent entspricht. Der durchschnittliche Steuersatz lag bei diesen Vorgängen bei 4,7 Prozent. Waren die Begünstigten Stiftungen, betrug der Steuersatz sogar nur 0,1 Prozent.

Kritik an Ungerechtigkeit der Erbschaftsteuer

Christian Görke

Vorwurf an SPD und Finanzminister

Görke verwies zudem auf den Widerspruch zwischen öffentlichen Forderungen der SPD und dem Verhalten des Bundesfinanzministeriums. "Die SPD hat sich zuletzt fast täglich öffentlich für eine gerechtere Erbschaftsteuer stark gemacht", so Görke laut "Spiegel". "Aber wenn man diese Antwort auf meine Anfrage liest, steht der Finanzminister und SPD-Parteivorsitzende offensichtlich nicht hinter seiner Partei."

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26. Februar 2026 0 Kommentare
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Friedrich Merz

Merz lobt China-Reise, mahnt aber Wettbewerbsprobleme an

von Hasepost Redaktion 26. Februar 2026

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat zum Abschluss seiner China-Reise ein positives Fazit gezogen. In der Tech-Metropole Hangzhou betonte er die gute Kooperation mit China, verwies jedoch zugleich auf bestehende Herausforderungen, insbesondere im wirtschaftlichen Wettbewerb.

„Gute Kooperation mit China“

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sagte am Donnerstag in Hangzhou: "Ich fahre mit tiefen Eindrücken aus diesem Land. Wir haben eine gute Kooperation mit China." Zugleich machte er deutlich, dass aus seiner Sicht nicht alle Fragen geklärt seien. Es gebe einige Herausforderungen, die man gemeinsam bestehen müsse – vor allen Dingen beim Wettbewerb.
Merz verwies dabei auf die wirtschaftlichen Kapazitäten chinesischer Unternehmen: "Es gibt hohe Kapazitäten aus China, die zum Teil auch für Europa mittlerweile ein Problem darstellen, weil es Kapazitäten sind, die weit über den Marktbedarf hinausgehen." Darüber werde man nach seinem Besuch noch intensiv zu sprechen haben, kündigte der Kanzler an.

Folgebesuch des Wirtschaftsressorts geplant

Mit Blick auf die weiteren Beziehungen kündigte Merz an, das Thema in der Bundesregierung weiter zu vertiefen. "Ich werde auch die Bundeswirtschaftsministerin bitten, einen Folgebesuch in China zu machen." Aus seiner Sicht gehe es nun darum, die Zusammenarbeit mit China weiter auszubauen, dabei aber mögliche Konfliktfelder nicht zu verschweigen.
"Alles in allem gehe es aus seiner Sicht jetzt darum, dass man eine gute Zusammenarbeit suche, dass man aber auch ganz offen die Themen, die schwierig seien, anspreche", so Merz. Er betonte, dies bereits während seiner Reise umgesetzt zu haben: "Das habe ich in meinen Gesprächen gestern getan", fügte der Kanzler hinzu.

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26. Februar 2026 0 Kommentare
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