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Buckelwal erneut in der Ostsee gestrandet

Buckelwal erneut in der Ostsee gestrandet

von Redaktion Hasepost Videonews 1. April 2026


Der verirrte Buckelwal steckt erneut in flachem Wasser fest. Experten prüfen seinen Zustand.

Der Buckelwal, der sich bereits mehrfach in der Ostsee verirrte, ist erneut in flachem Wasser gestrandet. Diesmal wurde das Tier vor der Insel Poel gesichtet, wie der NDR berichtet. Der Wal liegt in der Kirchsee vor Weitendorf-Hof und konnte sich in der Nacht nicht befreien. Die Einsatzkräfte hoffen, dass sich das Tier aus eigener Kraft befreien kann und haben daher auf einen Rettungseinsatz verzichtet. Die Umweltorganisation Greenpeace ist am Morgen mit einem Boot zum Wal gefahren, um seinen Zustand zu überprüfen und über das weitere Vorgehen zu entscheiden.

Buckelwal strandet mehrfach in Ostsee

Der Buckelwal war bereits am 23. März erstmals auf einer Sandbank vor Niendorf in Schleswig-Holstein entdeckt worden. Trotz mehrerer Befreiungsversuche und der Hilfe von Meeresbiologen und Baggern gelang es nicht, den Wal in Richtung Nordsee zu geleiten. Seitdem strandete der Wal mehrfach, zuletzt in der Wismarbucht in Mecklenburg-Vorpommern. Experten vermuten, dass der Wal aufgrund von Sonnenstürmen, die den inneren Magnetkompass der Wale stören, in die Ostsee geraten ist.

Ostsee-Umwelt belastet Buckelwal schwer

Die Bedingungen in der Ostsee sind für Buckelwale nicht ideal, da es dort weniger Nahrung und keine Artgenossen gibt. Der Salzgehalt ist zudem für die Tiere nicht optimal, was zu Hautproblemen und Stoffwechselbelastungen führen kann. Die Wasserschutzpolizei und Greenpeace planen, den Zustand des Wals zu überprüfen und gegebenenfalls weitere Maßnahmen zu ergreifen. Die Experten betonen, dass der Wal zwar aktiv ist und versucht, sich zu befreien, sein Gesamtzustand jedoch nicht gut ist. Die Prognose für das Tier bleibt daher ungünstig.

Riesiger Buckelwal irrt in falscher Heimat umher

Der Wal ist zwischen 12 und 15 Metern lang und wiegt geschätzt rund 15 Tonnen. Buckelwale sind normalerweise im Nordatlantik, Nordpazifik oder Südpolarmeer zu Hause und ernähren sich von Krill und kleinen Fischen. In der Ostsee sind sie nicht heimisch, was die Rettungsbemühungen zusätzlich erschwert.

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1. April 2026 0 Kommentare
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Tankstelle (Archiv)

Spritpreise steigen vor neuer Tankstellen-Regel in Deutschland weiter

von Hasepost Redaktion 1. April 2026

Unmittelbar vor Inkrafttreten einer neuen Regelung für Tankstellen sind die Spritpreise in Deutschland erneut gestiegen. Besonders betroffen sind Diesel- und Super-E10-Fahrer, die bereits in der Vorwoche deutliche Aufschläge hinnehmen mussten.

Spritpreise steigen erneut vor neuer Regelung

Ein ADAC-Sprecher sagte am Mittwoch der dts Nachrichtenagentur, ein Liter Dieselkraftstoff habe am Dienstag im bundesweiten Durchschnitt 2,316 Euro gekostet. Das entspreche einem Anstieg von 2,8 Cent gegenüber der Vorwoche, so der Sprecher laut dts Nachrichtenagentur. Der Preis für Super E10 erhöhte sich nach seinen Angaben um 3,3 Cent auf durchschnittlich 2,107 Euro pro Liter.
Bereits in der vergangenen Woche waren die Preise beider Kraftstoffsorten deutlich gestiegen. Als Hintergrund wurde der Iran-Krieg genannt, wie die dts Nachrichtenagentur berichtete.

„Österreich-Modell“ tritt in Kraft

Ab dem heutigen Mittwoch gilt in Deutschland das sogenannte Österreich-Modell. Danach dürfen die Tankstellen die Preise nur noch einmal am Tag um 12 Uhr erhöhen. Preissenkungen sind aber weiterhin jederzeit möglich.
Wie sich die neue Regel auf die Preise auswirken wird, ist nach Angaben der dts Nachrichtenagentur noch unklar.

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1. April 2026 0 Kommentare
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Frankfurter Börse

Dax steigt kräftig dank Hoffnungen auf baldiges Kriegsende

von Hasepost Redaktion 1. April 2026

Der Dax ist am Mittwoch mit deutlichen Kursgewinnen in den Handel gestartet. Getrieben wird die Rally laut Marktbeobachtern von der Hoffnung auf ein baldiges Ende des Iran-Krieges und der Auflösung von Absicherungspositionen. Parallel dazu zeigt sich der Euro fester, während der Ölpreis deutlich nachgibt.
Zum Handelsstart gegen 9:30 Uhr wurde der Dax mit rund 23.230 Punkten berechnet, was einem Plus von 2,4 Prozent gegenüber dem Schlussniveau vom Vortag entspricht. An der Spitze der Kursliste standen Siemens Energy, Infineon und Airbus, während BASF, Brenntag und die Deutsche Börse zu den Schlusslichtern zählten.

Hoffnung auf Kriegsende treibt Aktienkäufe

Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank, führte die Entwicklung auf ein Zusammenspiel aus geopolitischen Nachrichten und Markttechnik zurück. „Ein starkes Unterinvestment in Aktien trifft auf Nachrichten, die auf ein baldiges Kriegsende hindeuten – und das befördert den Dax kräftig nach oben“, sagte Stanzl laut Consorsbank. Neben spekulativen Käufen sehe man Teilauflösungen von Absicherungen, gepaart mit Gewinnmitnahmen von Shortsellern.
„Zusammen sorgt das für starken, kurzfristigen Kaufdruck. Das wirkt beeindruckend, begründet aber noch keine Bodenbildung. Die Nachrichtenlage im Iran-Krieg bleibt wechselhaft und treibt die Kurse vor sich her.“ US-Präsident Trump scheine den Konflikt schnell beenden zu wollen, doch es sei unklar, zu welchen Bedingungen sich der Iran darauf einlassen werde, so Stanzl weiter laut Consorsbank.

Unterschiedliche Reaktionen an Aktien- und Energiemärkten

Während die Aktienmärkte die Signale aus der Krisenregion mit Kursgewinnen quittieren, reagieren die Energiemärkte zurückhaltender. „Während die Aktienmärkte weltweit kräftig reagieren, verharren die Preise für Brentöl auf hohem Niveau“, erklärte Stanzl laut Consorsbank. An den Energiemärkten blicke man skeptischer auf die Nachrichtenlage, denn Schäden an der Infrastruktur könnten auch bei einem Kriegsende höhere Preise rechtfertigen. „Allerdings dürften sich die Chancen für die Vermarktung von US-LNG auf dem Weltmarkt verbessert haben. Es ist frei verfügbar und könnte eine Lücke schließen, die durch Schäden an der LNG-Infrastruktur im Mittleren Osten entsteht.“
An den Märkten werde eine Richtungsänderung im Krieg wahrgenommen, sagte Stanzl laut Consorsbank weiter: keine weitere Eskalation, sondern Gesprächsbereitschaft auf beiden Seiten. „Entsprechend handeln Anleger nach dem Motto: erst kaufen, dann Fragen stellen. Ein baldiges Kriegsende könnte bedeuten, dass die Weltwirtschaft noch einmal mit einem blauen Auge davonkommt. In der Vergangenheit neigten Aktienmärkte bei vorübergehenden Ölpreisspitzen dazu, über eine Wachstumsdelle hinwegzusehen. Das könnte diesmal erneut so sein.“

Festere Gemeinschaftswährung, fallender Ölpreis

Die europäische Gemeinschaftswährung zeigte sich am Mittwochmorgen fester. Ein Euro kostete 1,1588 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8630 Euro zu haben.
Der Ölpreis gab im frühen Handel dennoch deutlich nach. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 99,18 US-Dollar; das waren 479 Cent oder 4,6 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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1. April 2026 0 Kommentare
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Tankstelle am

CDU-Politiker fordert weitere Maßnahmen gegen hohe Spritpreise

von Hasepost Redaktion 1. April 2026

Mit dem Inkrafttreten der neuen Tankstellen-Regelung sieht Unionspolitiker Steffen Bilger die politischen Bemühungen zur Entlastung der Verbraucher noch nicht am Ende. Angesichts des anhaltenden Krieges und hoher Energiepreise fordert er weitere Maßnahmen und verweist auf bereits eingeleitete Schritte wie die Freigabe von Ölreserven und erweiterte Befugnisse des Kartellamts.

„Solange der Krieg anhält“ – weitere Maßnahmen in Aussicht

Für den parlamentarischen Geschäftsführer der Unionsfraktion im Bundestag, Steffen Bilger (CDU), ist mit der seit heute geltenden neuen Tankstellen-Regelung die politische Arbeit noch nicht abgeschlossen. „Solange der Krieg anhält, wird auch die Preisentwicklung so anhalten. Dann müssen wir weitere Maßnahmen ergreifen“, sagte Bilger den Sendern RTL und ntv. „Welche das sein werden, wird dann diskutiert. Wir haben gezeigt, dass wir auf so eine Entwicklung schnell reagieren können.“
Bilger verwies gegenüber RTL und ntv darüber hinaus auf bereits angelaufene Schritte. So nannte er die Freigabe der Ölreserven und zusätzliche Möglichkeiten, die das Kartellamt erhalten habe. „Wir sehen schon erste Erfolge dieser Maßnahmen. Aber es wird nicht dazu beitragen, dass die Preise an den Tankstellen so runtergehen, wie wir das in früheren Zeiten gewohnt waren.“

Benzinpreis-Taskforce und mögliche Entlastungen für Pendler

Nach Angaben Bilgers tagt nun auch wieder die Benzinpreis-Taskforce, um über weitere Schritte zu beraten. „Die Benzinpreis-Taskforce treffe sich jetzt wieder und werde dort über weitere Maßnahmen sprechen. ‚Da kommt alles auf den Tisch, was auch in den letzten Wochen schon diskutiert wurde.'“, sagte er RTL und ntv.
Laut Bilger sei in diesen Beratungen auch eine Änderung bei steuerlichen Entlastungen für Berufspendler im Gespräch. „Laut Bilger sei auch eine Erhöhung der Pendlerpauschale denkbar.“ Er verwies zugleich auf die Entwicklungen auf den globalen Energiemärkten: „Der Ölpreis wird hoch bleiben, solange die Situation im Iran so fortbesteht. Wir haben es leider nicht in der Hand, dass sich dort schnell etwas ändert.“ Es seien nun vor allem die Kriegsparteien gefordert. „Wir hoffen alle, dass das Mullah-Regime im Iran so schnell wie möglich verschwindet. Aber es ist nicht absehbar und wir wissen nicht, wie lange der Krieg anhalten wird“, sagte der CDU-Politiker RTL und ntv.

Folgen für Wirtschaftswachstum und Reformbedarf

Bilger machte zudem auf die wirtschaftlichen Folgen der hohen Energiepreise aufmerksam. „Bilger verwies zudem auf die wirtschaftlichen Probleme, die durch die hohen Energiepreise verschärft werden. ‚Wir müssen davon ausgehen, dass unser Wirtschaftswachstum darunter leiden wird.'“ Wie stark die Auswirkungen ausfallen, sei davon abhängig, wie lange der Krieg im Iran andauere.
„Wir werden auf jeden Fall negative Auswirkungen auf unsere Wirtschaft haben. Umso mehr müssen wir jetzt unsere Hausaufgaben machen und an die Reformen ran. Unser Wirtschaftsstandort muss besser werden, wir brauchen bessere Rahmenbedingungen, damit unsere Wirtschaft wieder wachsen kann und wir aus den Problemen unseres Landes rauskommen“, sagte Bilger den Sendern RTL und ntv.

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Royale Eiszeit: William und Kate lehnen Treffen mit Harry ab

Royale Eiszeit: William und Kate lehnen Treffen mit Harry ab

von Redaktion Hasepost Videonews 1. April 2026


Prinz William und Prinzessin Kate wollen Harry und Meghan nicht wiedersehen.

Die Spannungen innerhalb der britischen Königsfamilie scheinen unvermindert anzudauern. Prinz William und Prinzessin Kate haben deutlich gemacht, dass sie keine privaten Treffen mit Prinz Harry und Meghan Markle wünschen. Selbst eine mögliche Einladung von König Charles nach Sandringham würde daran nichts ändern, wie der ‚Mirror‘ berichtet. Die Haltung des Thronfolgerpaares habe sich nicht geändert, heißt es aus ihrem Umfeld. Einzig bei offiziellen öffentlichen Terminen könnte es zu Begegnungen kommen. Diese klare Absage steht im Kontrast zu den Hoffnungen von Prinz Harry, der sich eine Versöhnung mit seiner Familie wünscht.

Harry fordert Polizeischutz für Familienbesuche

Ein Freund des Prinzen erklärte, Harry würde es lieben, wenn der König ihn einladen würde, um Zeit mit der Familie zu verbringen. Allerdings hängt eine mögliche Rückkehr nach Großbritannien auch von Sicherheitsfragen ab. Harry hat wiederholt betont, dass er seine Familie nicht ohne bewaffneten Polizeischutz ins Land bringen würde. Die Entfremdung zwischen den Brüdern William und Harry ist seit längerem bekannt. Bereits vor der Hochzeit mit Meghan Markle soll es Differenzen gegeben haben, wie das Buch ‚Finding Freedom‘ von Carolyn Durand und Omid Scobie nahelegt.

Williams Warnung vor Harrys Heirat als Bruchpunkt

Prinz William habe seinen Bruder damals vor einer übereilten Heirat gewarnt. Diese Warnungen wurden jedoch ignoriert, was als Wendepunkt in der Beziehung der Brüder gilt. Seit Harry und Meghan Anfang 2020 ihren Rückzug aus dem Königshaus bekanntgaben und in die USA auswanderten, gilt das Verhältnis als zerrüttet. Die aktuelle Haltung von William und Kate zeigt, dass eine Versöhnung in weiter Ferne zu liegen scheint. Die letzten Begegnungen zwischen den Familienmitgliedern liegen bereits einige Zeit zurück. Meghan Markle hat seit der Beerdigung von Queen Elizabeth im September 2022 Großbritannien nicht mehr betreten, und König Charles hat seine Enkelkinder seit vier Jahren nicht mehr gesehen.

Harry hofft auf Versöhnung trotz Familienkonflikt

Die Kinder von Harry und Meghan, Archie und Lilibet, waren zuletzt zum Platin-Jubiläum der verstorbenen Monarchin im Juni 2022 in Großbritannien. Trotz der angespannten Situation bleibt Prinz Harry optimistisch. In einem BBC-Interview äußerte er den Wunsch nach einer Versöhnung mit seiner Familie. Er räumte jedoch ein, dass einige Familienmitglieder ihm möglicherweise nie verzeihen werden, dass er ein Buch geschrieben hat. Die Zukunft wird zeigen, ob sich die Fronten innerhalb der Königsfamilie jemals wieder entspannen werden.

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Busfahrer nimmt Formular entgegen

EU-Richtlinie greift: Fahrgäste in Osnabrück bekommen Bus-Verspätungen bar erstattet

von Hasepost 1. April 2026

Die Europäische Kommission hat zum Monatsbeginn eine Neuregelung für den öffentlichen Nahverkehr erlassen, die das Busfahren selbst bei Verspätungen attraktiver machen soll. Ab sofort gelten EU-weit für Stadt- und Überlandbusse die gleichen Fahrgastrechte wie bei Bahn oder Flugzeug.

[Update am 2. April] Auch wenn es ungerecht erscheint und manch einer sich schon über dauerhaft kostenloses Busfahren gefreut hat – das war leider nur ein Aprilscherz. Wenn er Euch ein Lächeln entlockt hat, hat er seinen Zweck erfüllt. Und weil man über gute Scherze auch am 2. April noch lachen darf, lassen wir den Text online.
Hier weitere Infos den unseren Aprilscherzen 2026 der HASEPOST.

Bus mehr als 10 Minuten verspätet? Voller Fahrpreis zurück!

Bei Verspätungen über 10 Minuten, Ausfall oder verpasstem Anschluss steht den Fahrgästen ab sofort eine Entschädigung zu: Der volle Fahrpreis wird bar zurückgezahlt. Jeder Busfahrer nimmt das entsprechende Fahrgastrechte-Formular entgegen und zahlt den wegen nicht oder nur verspätet erbrachter Leistung zu Unrecht assierten Fahrpreis zurück. Inhaber von Monatskarten oder Deutschland-Tickets werden nach einem besonderen Schlüssel anteilig entschädigt.

Bis die Apps aktualisiert wurden, gibt es ein Ausdruck-Formular

Weil die Umsetzung in Apps und Online-Systemen noch nicht abgeschlossen ist, greift vorerst eine Übergangsregel: Betroffene drucken sich das neue EU-Formular „Fahrgastrechte Nahverkehr“ aus – direkt von den Nahverkehrsanbietern aus. Wir haben das Formular hier ebenfalls zum Download für unsere Leser (unten auf dieser Seite).

Auszufüllen sind:

  • Datum und Uhrzeit des Vorfalls
  • Linienbezeichnung (z. B. M2, 41, 81)
  • Kurze Beschreibung („Bus 7:35 kam erst 7:58“)
  • Name, Adresse und Unterschrift

Formular ausfülllen und direkt beim Fahrer abgeben oder per Fax senden

Das ausgefüllte Formular  wird dem Fahrer übergeben – der erstattet den Betrag direkt aus der Kasse. „Eine pragmatische Lösung“, heißt es aus Brüssel. „Wir wollen, dass die Rechte sofort spürbar werden.“
Alternativ kann das Formular (ganz unten auf dieser Seite zum Download) zusammen mit der Bankverbindung auch an die Nahverkehrsunternehmen vor Ort gesendet werden. Der Verband der Bussunternehmen erklärt auf Nachfrage der HASEPOST, dass die Anbieter des ÖPNV genau für solche Zwecke die im Behörden-Alltag noch als modern geltenden Faxgeräte weiterhin in Betrieb halten.

Zu Beginn ist womöglich noch nicht jeder Busfahrer informiert

Die örtlichen Betreiber begrüßen die Transparenz, warnen aber: „Bei hoher Nachfrage könnte es zu Wartezeiten kommen – bitte geduldig bleiben“, falls ein Busfahrer das Formular nicht annehmen will faxen!  Und wichtig: Das Formular ist allerdings nur am 1. April gültig, bereits am Folgetag soll die Funktion in den jeweiligen Bus- und ÖPNV-Apps enthalten sein.

Hier das Fahrgastrechte-Formular herunterladen (PDF).

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Klinik für

Psychische Erkrankungen Hauptgrund für Klinikaufenthalte von Jugendlichen 2024

von Hasepost Redaktion 1. April 2026

Psychische Erkrankungen und Verhaltensstörungen waren im Jahr 2024 die häufigste Ursache für stationäre Krankenhausbehandlungen von Kindern und Jugendlichen. In der Altersgruppe der 10- bis 19-Jährigen war nahezu jeder fünfte Klinikaufenthalt auf entsprechende Diagnosen zurückzuführen, während der Anteil in der Gesamtbevölkerung deutlich niedriger lag.

Jeder fünfte Klinikaufenthalt von Jugendlichen wegen psychischer Diagnose

Gut 116.300 der rund 615.300 Krankenhauspatienten im Alter von zehn bis 19 Jahren wurden im Jahr 2024 aufgrund von psychischen Erkrankungen und Verhaltensstörungen stationär behandelt, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch mit. Das entsprach knapp einem Fünftel (18,9 Prozent) aller Krankenhausbehandlungen in dieser Altersgruppe. Unter allen Krankenhauspatienten machte diese Diagnose knapp 1,1 Millionen oder 5,9 Prozent der insgesamt gut 17,9 Millionen Behandlungen aus, wie Destatis weiter berichtete.
Die Zahl der aufgrund von psychischen Erkrankungen und Verhaltensstörungen im Krankenhaus behandelten Kinder und Jugendlichen ist nach Rückgängen in den Jahren 2018 bis 2020 und 2023 zuletzt wieder gestiegen. Während es im Jahr 2023 noch rund 112.500 solcher Fälle unter den 10- bis 19-Jährigen gab, waren es 2024 gut 116.300 – ein Anstieg von 3,4 Prozent, so Destatis. Insgesamt stieg die Zahl der stationären Behandlungen aufgrund von psychischen Erkrankungen und Verhaltensstörungen in diesem Zeitraum leicht um 1,3 Prozent.

Deutlicher Zuwachs bei 10- bis 19-Jährigen im Langzeitvergleich

Im 20-Jahres-Vergleich hat die Zahl der Behandlungen wegen psychischer Erkrankungen in fast allen Altersgruppen zugenommen, am stärksten jedoch bei den 10- bis 19-Jährigen. 2024 waren 36,5 Prozent mehr psychisch erkrankte Kinder und Jugendliche in stationärer Behandlung als noch 2004 mit gut 85.200 Patienten, teilte Destatis mit. In der Altersgruppe 80+ nahmen die Behandlungsfälle in diesem Zeitraum um 18,8 Prozent zu, bei den 60- bis 79-Jährigen waren es 15,7 Prozent mehr. Die 20- bis 39-Jährigen verzeichneten ein leichtes Plus von 2,4 Prozent. Nur bei den 40- bis 59-Jährigen gab es einen Rückgang um 8,6 Prozent. Insgesamt stieg die Zahl der Behandlungsfälle aufgrund der Diagnose von 2004 bis 2024 um 4,0 Prozent.
Die meisten Krankenhausbehandlungen aufgrund von psychischen Erkrankungen und Verhaltensstörungen von 10- bis 19-Jährigen gab es im Jahr 2017 mit gut 125.500 Fällen. Über alle Altersgruppen hinweg wurde der bisherige Höchststand 2014 mit rund 1,2 Millionen Fällen erreicht, wie Destatis mitteilte.

Depressionen häufigste Ursache – unterschiedliche Muster nach Alter

Psychisch erkrankte Kinder und Jugendliche werden am häufigsten wegen Depressionen im Krankenhaus behandelt. Im Jahr 2024 waren gut 33.900 der 10- bis 19-Jährigen wegen sogenannter depressiver Episoden oder wiederkehrender depressiver Störungen stationär in Behandlung, so Destatis. Das entspricht einem Anteil von 29,1 Prozent an allen aufgrund von psychischen Erkrankungen und Verhaltensstörungen stationär behandelten Kindern und Jugendlichen. Bei rund 11.700 oder 10,1 Prozent standen Reaktionen auf schwere Belastungen und Anpassungsstörungen im Fokus der Behandlung. Alkoholbedingte Erkrankungen wie etwa Abhängigkeits- und Entzugssyndrome waren mit gut 9.900 Behandlungsfällen die dritthäufigste Diagnose für Kinder und Jugendliche (8,5 Prozent). Wegen Essstörungen wurden gut 7.300 Kinder und Jugendliche stationär behandelt (6,3 Prozent).
Über alle Altersgruppen hinweg wurden Patienten mit psychischen Erkrankungen und Verhaltensstörungen ebenfalls am häufigsten wegen Depressionen behandelt. Im Jahr 2024 machten sie mit gut 261.600 Fällen knapp ein Viertel (24,7 Prozent) aus, berichtete Destatis. Auf Alkoholmissbrauch waren weitere 21,7 Prozent oder knapp 229.900 Krankenhausaufenthalte zurückzuführen. Schizophrenie war mit rund 80.500 Behandlungsfällen die dritthäufigste Diagnose (7,6 Prozent).
Innerhalb der verschiedenen Altersgruppen sind Depressionen beziehungsweise alkoholbedingte psychische Erkrankungen laut Destatis durchgängig die beiden häufigsten Diagnosen bei stationären Krankenhausbehandlungen aufgrund von psychischen Erkrankungen und Verhaltensstörungen. Eine Ausnahme bildet die Altersgruppe 80+: Hier dominiert eine altersbedingte psychische Erkrankung – die Diagnose Delir (akuter Verwirrtheitszustand), nicht durch Alkohol oder andere psychotrope Substanzen bedingt. Im Jahr 2024 machte sie mehr als ein Drittel (36,8 Prozent) der stationären Krankenhausaufenthalte aufgrund von psychischen Erkrankungen und Verhaltensstörungen in dieser Altersgruppe aus, gefolgt von Depressionen (19,8 Prozent) und Demenz (16,8 Prozent), wie Destatis mitteilte.

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Rathaus (Archiv)

Kommunen verzeichnen 2025 höchstes Finanzierungsdefizit seit Wiedervereinigung

von Hasepost Redaktion 1. April 2026

Die Gemeinden und Gemeindeverbände in Deutschland haben im Jahr 2025 mit 31,9 Milliarden Euro das höchste Finanzierungsdefizit seit der deutschen Vereinigung verzeichnet. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts (Destatis) übertraf das Minus damit den bisherigen Rekordwert des Jahres 2024 deutlich und musste zunehmend über Kassenkredite abgesichert werden.

Rekorddefizit und steigende Verschuldung

Die Kern- und Extrahaushalte der Gemeinden und Gemeindeverbände wiesen 2025 ein Finanzierungsdefizit von 31,9 Milliarden Euro auf. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch nach vorläufigen Ergebnissen der vierteljährlichen Kassenstatistik mitteilte, war dies das höchste kommunale Finanzierungsdefizit seit der deutschen Vereinigung im Jahr 1990. Das Defizit übertraf den bisherigen Rekordwert des Jahres 2024 (24,8 Milliarden Euro) um weitere 7,1 Milliarden Euro.
Im Jahr 2025 waren damit 7,5 Prozent der Ausgaben nicht durch reguläre Einnahmen gedeckt und mussten zunehmend durch die Aufnahme von Kassenkrediten finanziert werden. Laut vierteljährlicher Schuldenstatistik verzeichnete Destatis zum 30. September 2025 eine um 16,5 Prozent höhere Verschuldung durch kommunale Kassenkredite als ein Jahr zuvor.

Belastung durch Kernhaushalte und Sozialausgaben

Das Defizit ist vor allem auf die kommunalen Kernhaushalte zurückzuführen: Mit 29,4 Milliarden Euro war es um 5,1 Milliarden Euro größer als im Vorjahr. Das Defizit der Extrahaushalte verfünffachte sich im Jahr 2025 auf 2,5 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr. Als Extrahaushalte gelten laut Destatis diejenigen Fonds, Einrichtungen und Unternehmen in kommunaler Trägerschaft, deren Finanzierung überwiegend aus Zuschüssen der Kommunen erfolgt. Die wachsenden Defizite bedeuten, dass die Extrahaushalte einen höheren Zuschussbedarf von den kommunalen Kernhaushalten haben.
Das Defizit in den Kern- und Extrahaushalten wuchs, weil die Ausgaben erneut schneller stiegen als die Einnahmen. Die bereinigten Ausgaben der Kern- und Extrahaushalte der Gemeinden und Gemeindeverbände erhöhten sich im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 5,6 Prozent oder 22,4 Milliarden Euro auf 423,3 Milliarden Euro.
Die Personalausgaben stiegen mit +6,8 Prozent auf 113,4 Milliarden Euro überdurchschnittlich. Nach Angaben von Destatis liegen die Gründe dafür in der Tariferhöhung für die Beschäftigten von Bund und Kommunen im April 2025 und dem Ausbau des Personalstands. Die Ausgaben für den laufenden Sachaufwand stiegen weniger stark als in den Vorjahren um nun 3,9 Prozent auf 99,1 Milliarden Euro.
Die kommunalen Kern- und Extrahaushalte gaben 90,0 Milliarden Euro im Jahr 2025 für Sozialleistungen aus (+5,9 Prozent). Die größten Zuwächse waren für jene Sozialleistungen zu verzeichnen, deren Kosten vor allem die Kommunen und weniger der Bund und die Länder tragen. Die Ausgaben für Eingliederungshilfen nach SGB IX wuchsen deutlich um 2,5 Milliarden Euro (+11,2 Prozent) auf nunmehr 25,2 Milliarden Euro. Die Ausgaben zur Kinder- und Jugendhilfe nach SGB VIII stiegen um 1,6 Milliarden Euro (+8,8 Prozent) auf 20,0 Milliarden Euro.
Bei den Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz war hingegen ein deutlicher Rückgang um 10,9 Prozent auf 3,4 Milliarden Euro zu verzeichnen. Die Ausgaben für Sachinvestitionen beliefen sich 2025 auf 53,9 Milliarden Euro und stiegen gegenüber dem Vorjahr um +3,5 Prozent. In den beiden Jahren davor lag das Wachstum laut Destatis bei +12,5 Prozent (2024) und +11,9 Prozent (2023). Die Ausgaben für Baumaßnahmen stiegen 2025 um 4,3 Prozent auf 38,0 Milliarden Euro.

Einnahmen wachsen langsamer als die Ausgaben

Die bereinigten Einnahmen der kommunalen Kern- und Extrahaushalte waren im Jahr 2025 mit 391,4 Milliarden Euro um 4,1 Prozent oder 15,3 Milliarden Euro höher als im Jahr 2024, so das Bundesamt weiter. Die Einnahmen aus Steuern (netto) stiegen im Jahr 2025 wieder etwas stärker um 3,4 Prozent auf 136,5 Milliarden Euro.
Ausschlaggebend war nach Angaben von Destatis das kräftige Plus von 7,5 Prozent beim Gemeindeanteil an der Einkommensteuer. Der Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer stieg um 4,3 Prozent, während die Einnahmen aus Gewerbesteuer (netto) um 1,0 Prozent wuchsen. Im Jahr des Wirksamwerdens der Grundsteuerreform blieb das Aufkommen aus Grundsteuern in der Summe aller Kommunen (ohne Stadtstaaten) unverändert bei 14,5 Milliarden Euro.

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Euroscheine (Archiv)

Medianlohn 2025: Vollzeitbeschäftigte verdienen 54.066 Euro brutto

von Hasepost Redaktion 1. April 2026

Der mittlere Bruttojahresverdienst von Vollzeitbeschäftigten in Deutschland hat 2025 einschließlich Sonderzahlungen bei 54.066 Euro gelegen. Damit verdiente die Hälfte der Beschäftigten mehr oder genau diesen Betrag, während die andere Hälfte weniger erhielt, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch mit. Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich der mittlere Bruttojahresverdienst um 1.907 Euro.

Spanne zwischen unteren und oberen Einkommensgruppen

Die obersten zehn Prozent der Vollzeitbeschäftigten erzielten 2025 einen Bruttojahresverdienst von 100.719 Euro oder mehr. Die zehn Prozent am unteren Ende der aufsteigend sortierten Verteilung verdienten 33.828 Euro brutto oder weniger. Das oberste Prozent der Vollzeitbeschäftigten erzielte 2025 einen Bruttojahresverdienst von 219.110 Euro oder mehr.
Der durchschnittliche Bruttojahresverdienst einschließlich Sonderzahlungen aller Vollzeitbeschäftigten, gemessen am arithmetischen Mittel, betrug 64.441 Euro brutto, im Vorjahr lag er bei 62.235 Euro brutto. Der Unterschied zum Median von 54.066 Euro verdeutlicht nach Angaben von Statistisches Bundesamt (Destatis), dass besonders hohe Verdienste den Durchschnittsverdienst nach oben beeinflussen.

Verdienstverteilung und Einkommensschwellen

Werden alle Vollzeitbeschäftigten nach ihrem Bruttojahresverdienst sortiert, können laut Statistisches Bundesamt (Destatis) Aussagen darüber getroffen werden, wie viel Prozent der Vollzeitbeschäftigten einen Verdienst oberhalb eines bestimmten Werts erzielten. 70 Prozent aller Vollzeitbeschäftigten verdienten im Jahr 2025 beispielsweise 44.215 Euro brutto oder mehr. Mit einem Verdienst von rund 44.000 Euro gehörte man also zu den 30 Prozent mit den niedrigsten Verdiensten. Mit einem Verdienst von rund 80.000 Euro gehörte man zu den 20 Prozent mit den höchsten Verdiensten.

Regionale und branchenspezifische Unterschiede

Der mittlere Bruttojahresverdienst von Vollzeitbeschäftigten lag 2025 in den östlichen Bundesländern (ohne Berlin) bei 46.013 Euro und in den westlichen Bundesländern bei 55.435 Euro. Der Abstand zwischen den Medianverdiensten betrug somit 9.422 Euro.
Auch zwischen den Wirtschaftsabschnitten gab es 2025 größere Unterschiede im mittleren Bruttojahresverdienst von Vollzeitbeschäftigten. Den höchsten Medianverdienst verzeichnete 2025 die Energieversorgung mit 77.522 Euro, gefolgt von der Erbringung von Finanz- und Versicherungsdienstleistungen mit 76.594 Euro. Im Gastgewerbe und in der Land- und Forstwirtschaft, Fischerei war der Medianverdienst mit 35.545 beziehungsweise 35.689 Euro brutto im Vergleich der Wirtschaftsabschnitte am geringsten.

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Größtes Windrad der Welt entsteht in Brandenburg

Größtes Windrad der Welt entsteht in Brandenburg

von Redaktion Hasepost Videonews 1. April 2026


In Schipkau entsteht das höchste Windrad der Welt mit 365 Metern Höhe.

In einem kleinen Ort in Brandenburg entsteht derzeit das größte Windrad der Welt. Mit einer Gesamthöhe von 365 Metern soll die Windkraftanlage in Schipkau nicht nur ein technisches Meisterwerk sein, sondern auch ein Symbol für den Wandel in der Energieversorgung. Die Anlage soll zeigen, wie neue Technologien die Windkraft effizienter machen und die Energieversorgung unabhängiger gestalten können, wie Euronews berichtet. Die Bauarbeiten an dem Windrad waren aufgrund von Qualitätsproblemen mit Stahlteilen ins Stocken geraten. Das bauausführende Unternehmen GICON hatte festgestellt, dass ein Subunternehmen Stahlbauteile geliefert hatte, die nicht den erforderlichen Qualitätsstandards entsprachen.

Höhenwindrad nutzt stärkere Winde in großer Höhe

Nach einer umfassenden Qualitätskontrolle und dem Austausch der betroffenen Teile wurden die Bauarbeiten jedoch wieder aufgenommen. GICON nutzte die Wintermonate, um bereits eingebaute Teile zu überprüfen und nahezu alle Ersatzbauteile einzubauen. Der Weiterbau des Windrades wird nun mit den neuen Teilen fortgesetzt. Das Höhenwindrad soll Windenergie in großen Höhen nutzen, wo die Winde stärker und gleichmäßiger wehen. Dadurch soll ein höherer Stromertrag möglich sein.

Stromgestehungskosten unter fünf Cent pro Kilowattstunde

GICON schätzt, dass mit solchen Windrädern pro Jahr zwischen 30 und 33 Gigawattstunden Strom erzeugt werden können. Dies entspricht in etwa dem Jahresbedarf von 7.500 Vier-Personen-Haushalten. Die Stromgestehungskosten sollen bei weniger als fünf Cent pro Kilowattstunde liegen, was die Technologie nicht nur effizient, sondern auch wirtschaftlich attraktiv macht. Die Konstruktion des Windrades ist teleskopartig ausgelegt. Die Turbinengondel wird zunächst auf einer Höhe von 150 Metern montiert und dann auf ihre Endposition in 300 Metern Höhe hochgefahren.

Fachkräfte aus der Türkei montieren Höhenwindrad

Für die Montage in größeren Höhen sind spezielle höhenfeste Montagearbeiter erforderlich, die aus der Türkei anreisen, da es in Deutschland keine solchen Fachkräfte gibt. Der genaue Zeitpunkt der Fertigstellung des Windrades ist noch unklar. Ursprünglich war geplant, den Bau im Sommer 2026 abzuschließen. GICON strebt jedoch an, das Höhenwindrad noch vor Ende 2026 ans Netz zu bringen. Die Bauarbeiten hatten im Juli 2025 begonnen und waren aufgrund der Qualitätsprobleme unterbrochen worden.

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