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Frankfurter Börse

Dax rutscht wegen Iran-Krieg und Ölpreissprung deutlich ab

von Hasepost Redaktion 3. März 2026

Der Dax hat am Dienstagmorgen erneut deutlich nachgegeben. Der Leitindex verlor im frühen Handel mehr als zwei Prozent, während der Krieg im Iran die Stimmung an den Börsen belastet. Gleichzeitig stiegen die Ölpreise kräftig, und auch der Euro zeigte sich schwächer.

Deutliche Verluste im frühen Handel

Der Dax ist am Dienstagmorgen erneut mit kräftigen Kursverlusten in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.085 Punkten berechnet, und damit 2,2 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten FMC, die Deutsche Börse und Qiagen, am Ende Beiersdorf, RWE und Bayer.
Der Krieg im Iran dominiert weiterhin das Geschehen an den Börsen. "Beim Dax war der Handelsumsatz gestern etwa 25 Prozent höher als an einem normalen Handelstag", sagte Thomas Altmann von QC Partners. Auch das unterstreiche die eher moderate Reaktion der Anleger. "Nur vereinzelt haben Investoren ihre Aktien abgestoßen." (Quelle: QC Partners)

Ölpreis als Schlüsselfaktor

Für die Börsen bleibe der Ölpreis die entscheidende Variable in diesem Konflikt, fügte der Experte hinzu. "Ein längere Zeit hoher Ölpreis kann die Weltwirtschaft empfindlich schädigen. Und damit hat der Ölpreis das Potenzial, auch am Aktienmarkt für weit größere Verluste zu sorgen, als wir sie bisher gesehen haben." (Quelle: QC Partners)

Technische Marken im Blick

"Der Dax befindet sich in einer spannenden Situation. Die 25.000 bleibt auch nach dem gestrigen Kursrutsch in Reichweite", so Altmann. Gleichzeitig rücke von unten her die technisch so wichtige 200-Tage-Linie immer näher. Aktuell verläuft diese bei 24.176 Punkten. "Viele Anleger und auch viele technische Modelle orientieren sich bei ihren Entscheidungen an der 200-Tage-Linie. Ein Unterschreiten könnte weitere Verkäufe nach sich ziehen." (Quelle: QC Partners)
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagmorgen schwächer: Ein Euro kostete 1,1636 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8594 Euro zu haben.
Der Ölpreis stieg unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 80,78 US-Dollar; das waren 3,9 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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3. März 2026 0 Kommentare
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Büros (Archiv)

Teilzeitquote in Deutschland erreicht 2025 neuen Rekordstand

von Hasepost Redaktion 3. März 2026

Die Teilzeitquote in Deutschland hat 2025 einen neuen Höchststand erreicht. Nach Berechnungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) arbeiteten 39,9 Prozent der Beschäftigten in Teilzeit, 0,4 Prozentpunkte mehr als 2024. Trotz des Anstiegs zeigt die aktuelle Arbeitszeitrechnung, dass Teilzeitbeschäftigte ihre durchschnittliche Wochenarbeitszeit leicht ausgebaut haben.

Teilzeit erreicht Rekordniveau

Die Teilzeitquote in Deutschland ist 2025 im Vergleich der Jahreswerte auf einen neuen Höchststand gestiegen. Sie legte im Vergleich zu 2024 um 0,4 Prozentpunkte zu und steht jetzt bei 39,9 Prozent, wie aus der am Dienstag veröffentlichten Arbeitszeitrechnung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervorgeht. Die Teilzeitbeschäftigung an sich hat demnach aber keinen negativen Einfluss auf die Arbeitszeit. Denn Teilzeitbeschäftigte arbeiteten mit rund 18,7 Stunden durchschnittlicher Wochenarbeitszeit 0,2 Stunden länger als noch 2024.
Die Zahl der Teilzeitbeschäftigten, die sich aus den regulär Teilzeitbeschäftigten sowie den ausschließlich geringfügig Beschäftigten zusammensetzt, stieg 2025 um 1,0 Prozent verglichen mit dem Vorjahr. Die Zahl der Vollzeitbeschäftigten sank hingegen um 0,6 Prozent.
Der Anstieg der Teilzeitquote liegt laut IAB auch an einem Beschäftigungszuwachs gerade in Branchen mit einem hohen Teilzeitanteil wie dem Gesundheits- und Sozialwesen sowie Erziehung und Unterricht und einem Beschäftigungsrückgang im Verarbeitenden Gewerbe mit einem hohen Vollzeitanteil. Während die Minijobs im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 0,8 Prozent zurückgingen, ist die reguläre Teilzeitbeschäftigung als einzige Beschäftigungsform im Durchschnitt um 1,8 Prozent gewachsen.
„Teilzeit war bisher kein Verlustgeschäft“, sagte Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs „Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen“ (Quelle: IAB). Dennoch gebe es hier noch viel zu gewinnen, vor allem bei einer stärkeren beruflichen Entwicklung von Frauen.

Stagnierendes Arbeitsvolumen und weniger Überstunden

Das Arbeitsvolumen sank 2025 um 0,2 Prozent auf 61,26 Milliarden Stunden. Die Zahl der Erwerbstätigen blieb 2025 im Vergleich zum Vorjahr nahezu gleich. So sank sie im Vergleich zu 2024 minimal um 5.000 Personen oder 0,01 Prozent auf insgesamt 45,98 Millionen. Im Schnitt arbeiteten Erwerbstätige 2025 rund 1.332 Stunden pro Kopf, das sind 0,2 Prozent beziehungsweise 2,2 Stunden weniger als ein Jahr zuvor. „Das Arbeitsvolumen stagniert seit Jahren – die Zeit der Rekorde ist vorbei“, so Weber (Quelle: IAB).
Rund 4,68 Millionen Beschäftigte in Deutschland und damit rund 85.000 Personen mehr als 2024 hatten einen Nebenjob. Demnach übten 11,1 Prozent aller Beschäftigten neben ihrem Hauptjob noch eine Nebentätigkeit aus. Je Nebenjob wurden durchschnittlich rund 287 Stunden geleistet – im Vergleich zum Vorjahr sind das 1,5 Stunden mehr.
Die Arbeitszeit aller abhängigen Beschäftigten, einschließlich Nebenjobs, lag im Jahr 2025 bei 1.298 Stunden pro Kopf. Gegenüber dem Vorjahr haben beschäftigte Arbeitnehmer 2025 weniger Überstunden geleistet. Im Durchschnitt waren es 11,6 bezahlte und 15,6 unbezahlte Überstunden.

Anstieg der Kurzarbeit vor allem in der Industrie

Die Kurzarbeit ist im Vergleich zum Vorjahr nach vorläufigen Hochrechnungen im Jahresdurchschnitt 2025 um rund 5.000 auf nun 303.000 Personen angestiegen. Hauptursache für die erhöhten Werte ist den Angaben zufolge die Krise in der Industrie. So entfiel der Großteil der Kurzarbeit zuletzt auf Beschäftigte aus dem Verarbeitenden Gewerbe. Der Arbeitsausfall je Beschäftigten ist im Jahr 2025 mit 3,1 Stunden im Vergleich zum Vorjahr mit 2,9 Stunden ebenso leicht gestiegen.

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3. März 2026 0 Kommentare
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Tino Chrupalla

Chrupalla distanziert sich von Frohnmaiers Aussagen zum Nahost-Konflikt

von Hasepost Redaktion 3. März 2026

AfD-Chef Tino Chrupalla hat seinen Parteikollegen Markus Frohnmaier für dessen Äußerungen zu den jüngsten Entwicklungen im Nahost-Konflikt kritisiert. Zwar zeigte er Verständnis für einzelne Punkte, verwahrte sich aber dagegen, Angriffe mit zahlreichen zivilen Opfern zu feiern. Zugleich übte Chrupalla scharfe Kritik an der Rolle von US-Präsident Donald Trump und an der Zielsetzung der USA und Israels.

Chrupalla distanziert sich von Ton Frohnmaiers

AfD-Partei- und Fraktionschef Tino Chrupalla sagte den Sendern RTL und ntv: "Die Sichtweisen, die Markus Frohnmaier da geschildert hat, die kann man nachvollziehen. Wenngleich man nicht feiern sollte, dass es Angriffe gibt und viele Zivilisten getötet werden." Damit nahm Chrupalla Bezug auf Äußerungen des außenpolitischen Sprechers der AfD-Bundestagsfraktion Markus Frohnmaier, der sich zuvor zum US-Militärschlag im Nahen Osten geäußert hatte.

Uneinigkeit über Bewertung des US-Militärschlags

Außenpolitischer Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion Markus Frohnmaier hatte laut RTL und ntv die "chirurgische Präzision und klare Zielorientierung" des US-Militärschlags hervorgehoben und damit einen anderen Ton angeschlagen als Chrupalla. Chrupalla erklärte dazu: "Die chirurgische Kriegsführung kann man sicher infrage stellen, wenn man eine iranische Mädchenschule trifft mit 120 Toten." Und weiter: "Ich feiere nicht Raketenangriffe, egal auf welches Land und von wem sie kommen. Das kann man nicht feiern, weil immer Zivilisten getötet werden. Und das kann man nur verurteilen." Gleichzeitig sagte er, auch Frohnmaiers Aussagen nicht als Feiern bezeichnen würde.

Kritik an Israel, USA und Donald Trump

Chrupalla betonte im Gespräch mit RTL und ntv: "Wir stehen zum Völkerrecht und zur UN-Charta. Vor diesen besorgniserregenden Bildern in Nahost haben wir immer gewarnt." Die Beweggründe Israels könne er zwar verstehen, sehe aber nicht klar, welche Ziele das Land und die USA verfolgten. "Einen Regimewechsel wird man in dieser Weise sicherlich nicht schaffen."
Die Rolle von US-Präsident Donald Trump beurteilte Chrupalla kritisch. "Donald Trump ist als Friedenspräsident gestartet", so Chrupalla, der hinzufügte, dass auch Trumps eigene Anhänger die Angriffe kritisch sehen würden. "Am Ende wird Donald Trump als Kriegspräsident enden. Will er das? Das muss er dann auch seinen Wählern erklären. Vor allem, wenn diese Angriffe und auch diese Kriegsführung keinen Erfolg haben."

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3. März 2026 0 Kommentare
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TUI Fly

Tui startet Rückholflüge für deutsche Urlauber aus Nahost

von Hasepost Redaktion 3. März 2026

Angesichts der angespannten Lage im Nahen Osten bereitet der Reisekonzern Tui Rückholaktionen für festsitzende deutsche Urlauber vor. Tui-Chef Sebastian Ebel rechnet damit, möglichst noch am selben Tag mit den Sonderflügen beginnen zu können und kündigt umfassende Anstrengungen unter Berücksichtigung der Sicherheitslage an.

Tui plant Rückholflüge für tausende Urlauber

Tui-Chef Sebastian Ebel erklärte den Sendern RTL und ntv, der Konzern wolle umgehend mit der Rückführung seiner Kunden beginnen. "Wir hoffen, dass wir heute mit der Rückholaktion beginnen können", sagte der Vorstandsvorsitzende des Reisekonzerns Tui den Sendern RTL und ntv.
Rund 30.000 Deutsche befänden sich nach seinen Angaben aktuell als Touristen in der Region, darunter etwa 10.000 Kunden von Tui. Die ersten Rückholflüge seien nach München geplant. Man arbeite dabei mit Partner-Airlines wie Emirates, Qatar Airways und Etihad Airways zusammen. Zudem stünden eigene Maschinen der Tuifly bereit, "sobald wir die Erlaubnis bekommen, dorthin zu fliegen und Kunden möglichst zügig abzuholen".

Kontakt zu Gästen und Dauer der Aktion

Mit nahezu allen betroffenen Gästen stehe man über die hauseigene App in Verbindung. "Natürlich holen wir unsere Kunden nach Hause. Das ist unsere originäre Aufgabe", so Ebel gegenüber RTL und ntv. Man tue "das Menschenmögliche unter Berücksichtigung der Sicherheitslage".
Wie lange die Rückholaktion dauern werde, sei derzeit schwer vorherzusagen. "Bei 10.000 Kunden, die wir dort haben, ist das sicherlich etwas, was einige Tage dauern wird." Voraussetzung sei, dass sichere Luftkorridore zur Verfügung stünden. Ein genauer Zeithorizont lasse sich laut Ebel angesichts der dynamischen militärischen Lage nicht seriös nennen.

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Automatisch gespeicherter Entwurf

Verwaltungsgericht weist Klage zum Radentscheid in Osnabrück ab

von Hasepost 3. März 2026

Ein kommunalpolitisch aufgeladener Streitfall hat vor Gericht ein vorläufiges Ende gefunden: Die 5. Kammer des Verwaltungsgerichts Osnabrück hat die Klage gegen die bislang nicht vollständige Umsetzung des so genannten Radentscheids in Osnabrück abgewiesen. Das Gericht sah die Klage bereits als unzulässig an – nicht wegen des Inhalts, sondern wegen fehlender Klagebefugnis.

Kein Klagerecht für einzelne Bürger beim Radentscheid

Im Verfahren rund um den Radentscheid ging es um die Frage, ob ein Osnabrücker Bürger die Stadt wegen einer aus seiner Sicht unzureichenden Umsetzung eines Ratsbeschlusses verklagen kann. Die Antwort des Gerichts fiel eindeutig aus: nein.

Nach der mündlichen Urteilsbegründung fehlt dem Kläger die notwendige Klagebefugnis. Als Bürger und Radfahrer könne er kein eigenes subjektives öffentliches Recht darauf geltend machen, dass ein Ratsbeschluss in bestimmter Weise umgesetzt werde. Selbst einzelne Ratsmitglieder hätten nach Auffassung der Kammer kein Recht, eine solche Klage eigenständig zu führen.

Die Vorsitzende Richterin machte deutlich, dass die Kontrolle der Verwaltung in dieser Frage nicht den Gerichten auf Initiative einzelner Bürger überlassen sei. Vielmehr liege es in der Verantwortung des Stadtrates selbst, die ordnungsgemäße Umsetzung seiner Beschlüsse durch die Verwaltung sicherzustellen.

Urteil noch nicht endgültig

Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig. Innerhalb eines Monats nach Zustellung des Urteils kann beim Niedersächsischen Oberverwaltungsgericht die Zulassung einer Berufung beantragt werden.

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Mutter mit

Deutschland: Frauen selten Hauptverdiener, Einkommenslücke in Paarhaushalten bleibt

von Hasepost Redaktion 3. März 2026

Frauen sind in Deutschland weiterhin selten die Haupteinkommensbezieherinnen in Paarhaushalten. Nach Daten des Statistischen Bundesamtes (Destatis) steuert in nur jedem zehnten Paarhaushalt die Frau den größeren Teil zum gemeinsamen Nettoeinkommen bei, während in der Mehrheit der Fälle der Mann das höhere Einkommen erzielt.
In lediglich 9,9 Prozent der Paarhaushalte hat die Frau ein höheres Nettoeinkommen als ihr Ehe- oder Lebenspartner, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mitteilte. Bei 55,8 Prozent der Paare, die in einem Haushalt zusammenleben, war es umgekehrt und der Mann der Haupteinkommensbezieher. In gut jedem dritten Paarhaushalt (34,3 Prozent) lagen Frau und Mann beim Einkommen in etwa gleichauf. Als Haupteinkommensperson gilt diejenige Person, deren persönliches Nettoeinkommen einen Anteil von 60 Prozent oder mehr am Gesamteinkommen des Paares hat.

Ungleichgewicht auch ohne Kinder deutlich

Bei Paaren ohne Kinder im Haushalt ist das Ungleichgewicht zwischen Frauen und Männern als Haupteinkommensbezieher zwar weniger stark, aber immer noch deutlich. In 11,4 Prozent der Paarhaushalte ohne Kinder hatte die Frau das höhere Einkommen und in 50,1 Prozent der Mann. Bei 38,5 Prozent der Paare ohne Kinder im Haushalt hatten beide ein in etwa gleich hohes Einkommen.

Noch seltener sind Frauen Hauptverdienerinnen mit Kindern

In Paarfamilien mit Kindern im Haushalt sind Frauen noch seltener die Haupteinkommensbezieherin. Hier hatte die Frau in nur 7,7 Prozent der Fälle das höhere Einkommen. In knapp zwei von drei Paarhaushalten mit Kindern (64,6 Prozent) war dagegen der Mann der Haupteinkommensbezieher. In 27,7 Prozent der Paarhaushalte mit Kindern hatten Frau und Mann ein ähnlich hohes Einkommen.
Ein Grund für die größeren Einkommensunterschiede zwischen den Geschlechtern bei Paaren mit Kindern: Mütter arbeiten deutlich häufiger in Teilzeit als erwerbstätige Frauen insgesamt. Bei den erwerbstätigen Männern ist es umgekehrt: Hier arbeiten Väter sogar seltener in Teilzeit.

Verteilung verändert sich nur langsam

Insgesamt hat sich die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern beim Blick auf die Einkommensverteilung in den letzten Jahren wenig verändert. Der Anteil der Frauen als Haupteinkommensbezieherinnen ist leicht gesunken – von 10,5 Prozent im Jahr 2021 auf 9,9 Prozent im Jahr 2025. Rückläufig ist auch der Anteil der männlichen Haupteinkommensbezieher: von 58,8 Prozent auf 55,8 Prozent. Erhöht hat sich dadurch der Anteil der Paarhaushalte mit in etwa gleich hohen Einkommen von 30,7 Prozent auf 34,3 Prozent. Diese Entwicklung zeigt sich in ähnlicher Weise bei Paaren mit Kindern sowie bei Paaren ohne Kinder.

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3. März 2026 0 Kommentare
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Lauf gegen Rassismus 2026. / Foto: Lilli Würdemann

Das muss man über den „Lauf gegen Rassismus“ am 21. März in Osnabrück wissen

von Lilli Würdemann 3. März 2026

Am 21. März lädt der Exil-Verein im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus erneut zum „Lauf gegen Rassismus“ in Osnabrück ein. Gemeinsam mit Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Zivilgesellschaft, Sport und Stadtgesellschaft soll dabei ein sichtbares Zeichen für Solidarität und gegen Rassismus gesetzt werden. 

Hintergrund und Zielsetzung des Laufs 

Das Datum des Laufes ist dabei nicht zufällig gewählt: Der 21. März ist durch die Vereinten Nationen als „Internationaler Tag für die Beseitigung rassistischer Diskriminierung“ festgelegt worden und soll dabei an das „Massaker von Sharpeville“ erinnern, bei dem die südafrikanische Polizei am 21. März 1960 im Township Sharpeville 69 friedlich demonstrierende Personen erschoss. Dabei fällt der 21. März bewusst in die durch die Stadt Osnabrück aufgerufenen „Internationalen Wochen gegen Rassismus“, welche zwischen dem 16. und 29. März stattfinden und ein reges Programm innerhalb der antirassistischen Bildungsarbeit in Osnabrück bieten. 

Der „Lauf gegen Rassismus“ möchte im Zuge dessen ein starkes Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung und für eine solidarische Stadtgesellschaft setzen. Exil-Geschäftsführerin Sara Josef wünscht sich dabei vor allem selbst: „Hoffentlich haben wir gutes Wetter und können ganz Osnabrück auf die Beine bekommen!“

Ablauf und Strecke des Solidaritätslaufs 

Start- und Zielpunkt wird das Café Felka im Museumsquartier am Heger-Tor-Wall sein. Auch wie beim letzten Lauf verläuft die Strecke von rund elf Kilometern einmal um den Rubbenbruchsee und wieder zurück. Zudem wird es in diesem Jahr eine zusätzliche Strecke von rund sechs Kilometern geben, welche entlang des Westerbergs verläuft. „Diese Strecke kann dabei auch im Spaziergehen absolviert werden“, betont Josef. Um 14:00 Uhr wird der Solidaritätslauf starten und ungefähr bis 16:00 Uhr andauern.

Bereits jetzt zeigt sich eine breite Unterstützung für den Lauf

Kooperationspartner des Laufs ist das Büro für Friedenskultur der Stadt Osnabrück, das die Internationalen Wochen gegen Rassismus koordiniert. Katharina Opladen vom Büro für Friedenskultur erklärt dabei auch, dass sich bereits weitere Unterstützende für den Lauf gefunden haben. „Das Büdchen am Westerberg wird während des Laufs öffnen und den Teilnehmenden als Gelegenheit zur Pause bereitstehen.“, so Opladen. Ein weiteres Highlight ist auch die Unterstützung der vierbeinigen Botschafterin des Solidaritätslaufs: Winnie. Der in den sozialen Medien bekannte Hund, der auf Instragram rund 30.000 Follower begeistert, wird unter dem Motto „Pfoten gegen Rassismus“ auch am Lauf teilnehmen, um zusätzlich auf die Botschaft des Laufs aufmerksam zu machen. 

Lauf gegen Rassismus 2026. / Foto: Lilli Würdemann

Aufstellen zum Gruppenfoto für den „Lauf gegen Rassismus“ 2026. / Foto: Lilli Würdemann

„Osnabrück sagt Nein Zu Rassismus“ 

Aber auch der VfL Osnabrück zeigt vor dem „Lauf gegen Rassismus“ seine Unterstützung. Der Verein zeigt durch ein Instagram-Video, welches am 3. März auf dem Instagram-Kanal von Exil veröffentlicht wird, seine Solidarität: Spieler und Verantwortliche des VfL sprechen in ihrer jeweiligen Muttersprache den  Satz „Nein zu Rassismus“ in die Kamera. Dabei werden nun bis zum 15. März weitere Video-Botschaften von Osnabrücker Bürgerinnen und Bürgern gesucht, um in Form eines zusammengeschnittenen Videos ein klares Zeichen gegen Rassismus in Osnabrück zu setzen. „Je mehr Stimmen, Sprachen und Gesichter mitmachen, desto sichtbarer wird das gemeinsame Bekenntnis für Solidarität und eine offene Stadt“, appelliert der Exil-Verein. Die Video-Botschaften können per E-Mail oder Instragram eingesandt werden.

Wie kann ich selbst am Solidaritätslauf teilnehmen? 

Die Anmeldung ist noch bis zum 16. März online geöffnet und kostenlos. Aber auch eine spontane Anmeldung wird noch am Tag des Laufs ab 13:00 Uhr vor Ort möglich sein. Sara Josef betont dabei: „Alle sind Gewinnerinnen und Gewinner beim Lauf gegen Rassismus!“ Damit bekräftigt sie, dass eine Teilnahme auch ohne sportliche Höchstleistungen möglich und überaus erwünscht ist. Gehofft wird auf 400 Teilnehmende, wobei sich bis zum 2. März schon 170 Läuferinnen und Läufer registriert haben. 

Spenden willkommen

Der Exil-Verein verzichtet beim Lauf auf ein Startgeld und hofft somit vielmehr auf die freiwilligen Spenden, die am 21. März oder auch jederzeit online getätigt werden können, um die wichtige Bildungsarbeit gegen Rassismus oder anderweitige Formen von Diskriminierung weiterhin vielfältig umsetzen zu können.

3. März 2026 0 Kommentare
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Donald Trump

Trump bereitet Anhänger auf langen Krieg gegen Iran vor

von Hasepost Redaktion 3. März 2026

US-Präsident Donald Trump hat seine Anhänger auf einen möglicherweise länger dauernden Krieg gegen den Iran eingestimmt. Er verwies auf nach seiner Darstellung umfangreiche und leistungsfähige Munitionsvorräte der USA, mit denen Kriege „unbegrenzte Zeit“ geführt werden könnten. Parallel dazu setzen die USA und Israel ihre Angriffe auf Ziele im Iran fort, während der Iran weiter Raketen auf Israel und andere Länder in der Region abfeuert.

Trump betont Munitionsvorräte der USA

US-Präsident Donald Trump erklärte bei seinem Kurznachrichtendienst Truth Social, die Munitionsvorräte der Vereinigten Staaten seien „in der mittleren und oberen mittleren Qualitätsstufe noch nie so hoch und so gut wie heute gewesen“. Man verfüge über einen „praktisch unbegrenzten Vorrat“ an diesen Waffen. Mit diesen Vorräten könnten Kriege „unbegrenzte Zeit“ und sehr erfolgreich geführt werden, schrieb Trump bei Truth Social.
Im „obersten Qualitätsbereich“ verfüge man ebenfalls über einen guten Vorrat, sei aber noch nicht ganz dort, wo man hinwolle, führte Trump weiter aus. Als Grund nannte er, dass sein Vorgänger Joe Biden zu viele Waffen an die Ukraine abgegeben habe, ohne sie zu ersetzen.

Angriffe und Raketenbeschuss dauern an

Die USA und Israel setzten ihre Angriffe auf den Iran derweil fort. Nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums wurden unter anderem Kontrollzentren der Islamischen Revolutionsgarde, iranische Luftabwehrkapazitäten, Raketen- und Drohnenabschussbasen sowie Militärflugplätze zerstört.
Der Iran feuerte derweil weiter Raketen auf Israel und andere Länder in der Region ab. Unter anderem wurde dabei die US-Botschaft in der saudischen Hauptstadt Riad von Drohnen getroffen. Auch die US-Botschaft in Kuwait wurde das Ziel iranischer Drohnen.

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3. März 2026 0 Kommentare
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Angelika Thomas, Stefan Haschke, William Hauf und Michi Wischniowski. / Foto: Joseph Ruben

Neue Schauspielproduktion am Theater Osnabrück zeigt das Leben nebenan

von Dominik Lapp 3. März 2026

Am Theater Osnabrück entsteht mit „Frau Yamamoto ist noch da“ ein Theaterabend, der sich wohltuend gegen die gängige Dramaturgie des Lauten und Spektakulären stellt. Die Inszenierung setzt nicht auf Effekt, sondern auf Atmosphäre – und gewinnt gerade aus dieser Zurückhaltung ihre eigentümliche Intensität.

Starke Regie

Regisseurin Alina Fluck vertraut auf die Kraft des Beiläufigen. Szenen beginnen scheinbar nebensächlich, Gespräche versanden, Figuren treten auf und wieder ab, ohne dramatische Markierungen. Doch gerade diese leisen Verschiebungen entfalten eine nachhaltige Wirkung. Der Abend verlangt Geduld – und belohnt sie mit Momenten stiller Erkenntnis.

Die Vorlage von Dea Loher verweigert bewusst eine klassische Handlung. Statt einer linearen Erzählung entsteht ein Mosaik aus Begegnungen, Zufällen und verpassten Möglichkeiten im urbanen Alltag. Episoden stehen nebeneinander, Übergänge bleiben offen. Bedeutung entsteht weniger auf der Bühne als im Kopf der Zuschauenden. Man fügt die Fragmente selbst zusammen – oder lässt sie bewusst lose.

Das Bühnenbild zeigt mehrere Wohnungen und ein Restaurant. / Foto: Joseph Ruben

Das Bühnenbild, das von mehreren Seiten bespielt wird, zeigt Wohnungen und ein Restaurant. / Foto: Joseph Ruben

Starke Optik

Das Bühnenbild unterstützt diese Erzählweise eindrucksvoll: Ein mehrstöckiges Wohnhaus mit verschiedenen Wohnungen und dem Restaurant „Sole Mio“ wird durch die Drehbühne immer wieder neu sichtbar. Perspektiven wechseln zwischen Nähe und Distanz, zwischen voyeuristischem Beobachten und emotionaler Abgeschiedenheit. Video, Musik und Licht illustrieren nicht, sondern erzeugen Stimmungen. Besonders eindrucksvoll gelingt eine Fischszene (Choreografie: Miyuki Shimizu): wortlose Bewegung erzählt von Anpassung, Fremdheit und dem Wunsch nach Zugehörigkeit – ein poetischer Moment, aber auch durchaus witzig anzusehen.

Starkes Schauspiel

Im Zentrum des Abends steht Frau Yamamoto, gespielt von Angelika Thomas, deren Präsenz gerade aus der Zurücknahme entsteht. Sie beobachtet mehr, als sie handelt, und verändert dennoch subtil die Beziehungen der anderen Figuren. Thomas gelingt das Kunststück, mit minimalen Mitteln eine große emotionale Resonanz zu erzeugen.

Auch das Ensemble überzeugt durch präzise Zeichnung flüchtiger Existenzen. Michi Wischniowski zeigt mit Nino einen rastlosen Suchenden, der Ironie als Schutzschild trägt und doch immer wieder Verletzlichkeit preisgibt. Stefan Haschke verleiht Erik eine nachdenkliche Schwere, die den Raum beinahe körperlich verdichtet. Dass mehrere Darstellerinnen und Darsteller unterschiedliche Rollen übernehmen, macht die Austauschbarkeit urbaner Identitäten sichtbar – als könnten Biografien jederzeit ineinander übergehen. So entsteht am Theater Osnabrück ein Abend, der mehr Atmosphäre als Handlung ist. Stark!

3. März 2026 0 Kommentare
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Deutliche Niederlage: Bissendorf verliert beim Team HandbALL Lippe II / Foto: Petra auf dem Kampe

Deutchliche Niederlage für den TV Bissendorf-Holte beim Team HandbALL Lippe II

von Hasepost 3. März 2026

Beim Gastspiel in der horatec ARENA am vergangenen Wochenende unterlag der TV Bissendorf-Holte dem Team HandbALL Lippe II aufgrund einer schwachen zweiten Hälfte deutlich mit 44:34. In einer hart umkämpften ersten Halbzeit hielt der TVB-H noch lange mit und ging nur knapp mit einem 18:17-Rückstand in die Pause. Bester Werfer für die Bissendorfer war Rückraumspieler Fabian Rußwinkel mit sieben Treffern.

Bis zur Halbzeit lieferte der TVB-H ein enges Duell

Die Partie begann ausgeglichen: In den ersten 30 Minuten entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem beide Mannschaften schnell ihre Stärken zeigten. Der TVB-H kam gut ins Spiel und traf nach fünf Minuten durch Rechtsaußen Robin Schaffert zum 3:3. Auch in den folgenden Minuten war es ein Duell auf Augenhöhe. Der TVB-H verteidigte mit großem Einsatz und behielt in der Offensive die nötige Ruhe. Die Folge war eine 7:9-Führung für die Bissendorfer nach knapp 15 Minuten. Nach und nach fanden die Hausherren aber besser in die Begegnung und konnten wieder ausgleichen. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit hatte der TVB-H zunehmend Probleme mit der Schnelligkeit der Gastgeber, die insbesondere im eins gegen eins immer wieder zu klaren Torchancen kamen. Da aber auch die Bissendorfer im Angriff ein gutes Spiel zeigten, blieb es bis zum Halbzeitpfiff ein enges Duell.

Zweite Halbzeit wurde klar vom Gastgeber dominiert

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich das Spiel zunehmend in Richtung der Hausherren. Das Team HandbALL Lippe II nutzte seine Chancen konsequenter und erspielte sich Stück für Stück einen größeren Vorsprung. In der Offensive fanden die Gastgeber immer wieder gute Lösungen und nutzten die hundertprozentigen Torchancen rigoros aus. Während der TV Bissendorf-Holte im Abschluss in der zweiten Hälfte an diesem Abend zu viele Möglichkeiten ungenutzt ließ. Die Abwehr des TVB-H, die in Halbzeit eins noch stabil stand, konnte dem steigenden Tempo des Gegners in der zweiten Hälfte nicht mehr standhalten. Der TVB-H versuchte zwar alles, der Erfolg blieb jedoch aus. Letztlich gewann das Team HandbALL Lippe II verdient vor heimischen Publikum.

Cheftrainer Timon Döring äußerte sich nach der Partie wie folgt: „Das Spiel in Lemgo war ein gebrauchter Tag. Bis zur Halbzeit machen wir ein solides Spiel. Dann sind wir defensiv völlig abwesend und verlieren nahezu jeden Zweikampf. Am Ende werden wir 34 Tore kriegen aber keinen Zugriff!“

Ausblick auf den kommenden Spieltag

Am kommenden Wochenende steht für den TV Bissendorf-Holte das nächste Heimspiel für den TV Bissendorf-Holte an. Am Sonntag (08. März) gastiert der Tabellenführer aus Emsdetten um 17:00 Uhr in der Handball-Arena an der Werscher Straße. Für das Spiel findet am Dienstag (03. März, 17:00-18:30 Uhr) und am Freitag (06. März, 16:00-17:45 Uhr) ein Vorverkauf in der Handball-Arena an der Werscher Straße statt.

3. März 2026 0 Kommentare
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