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Bundesgerichtshof (Archiv)

BGH kippt Urteil: Warburg-Chef droht Millionen-Einziehung

von Hasepost Redaktion 18. März 2026

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat im Zusammenhang mit dem Cum-Ex-Skandal ein Urteil des Landgerichts Bonn teilweise aufgehoben. Die Einziehung von Tatlohn in Höhe von 40 Millionen Euro gegen den früheren Chef der Warburg Bank, Christian Olearius, muss neu geprüft werden. Das Verfahren selbst war zuvor wegen dauerhafter Verhandlungsunfähigkeit des Angeklagten eingestellt worden, was rechtskräftig bleibt.

BGH kippt Entscheidung des Landgerichts teilweise

Im Zusammenhang mit dem Cum-Ex-Skandal hat der Bundesgerichtshof (BGH) ein Urteil des Bonner Landgerichts teilweise aufgehoben. Die Einziehung von Tatlohn in Höhe von 40 Millionen Euro aus sogenannten Cum-Ex-Geschäften gegen den früheren Chef der Warburg Bank, Christian Olearius, müsse erneut geprüft werden, teilte der BGH am Mittwoch mit.
Der Angeklagte soll für die Veranlagungszeiträume 2007 bis 2011 wissentlich unrichtige Körperschaftsteuererklärungen abgegeben haben, was der Warburg Bank ungerechtfertigte Steuervorteile in Höhe von über 161 Millionen Euro verschafft habe. Das Landgericht hatte das Verfahren gegen den Angeklagten wegen dessen dauerhafter Verhandlungsunfähigkeit eingestellt. Ein Antrag der Staatsanwaltschaft, in ein selbständiges Einziehungsverfahren überzugehen, wurde abgelehnt.

Neue Strafkammer muss Taterträge prüfen

Der Bundesgerichtshof hob dieses Urteil auf und verwies das Verfahren zur erneuten Prüfung an eine andere Strafkammer des Landgerichts zurück. Die neue Strafkammer muss nun prüfen, ob die Einziehung der Taterträge gegen den Angeklagten angeordnet werden kann.

Einstellung des Verfahrens bleibt bestehen

Das Urteil zur Einstellung des Verfahrens wegen Verhandlungsunfähigkeit bleibt jedoch rechtskräftig. Grundlage der Entscheidung ist das Urteil vom 18. März 2026 – 1 StR 97/25.

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18. März 2026 0 Kommentare
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Katastrophenschutz (Archiv)

Neue BBK-Präsidentin: Grit Tüngler stärkt Bevölkerungsschutz in Krisenzeiten

von Hasepost Redaktion 18. März 2026

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat Grit Tüngler zur neuen Präsidentin des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) berufen. Die erfahrene Verwaltungsjuristin soll das Amt ab dem 1. April 2026 führen und den Bevölkerungsschutz in Deutschland an neue Sicherheitslagen anpassen.

Neue Spitze für das Bundesamt für Bevölkerungsschutz

Alexander Dobrindt (CSU) beruft Grit Tüngler zur neuen Präsidentin des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Die Verwaltungsjuristin werde am 1. April 2026 die Führung des BBK übernehmen, teilte das Innenministerium am Mittwoch mit.
„Der Bevölkerungsschutz ist eine zentrale Säule unserer Sicherheitsarchitektur“, sagte Dobrindt laut Innenministerium. Die aktuelle Sicherheitslage verlange, ihn „moderner, schlagkräftiger und krisenfester“ aufzustellen. „Grit Tüngler wird das BBK mit großer Erfahrung führen und die zivile Verteidigungsfähigkeit Deutschlands weiter stärken.“

Herausforderungen durch neue Risiken

Grit Tüngler erklärte, der Bevölkerungsschutz und die Katastrophenhilfe stünden angesichts neuer Risiken und komplexer Krisen vor großen Herausforderungen. Ziel sei es, Deutschland noch resilienter zu machen und die Fähigkeiten zur Vorsorge, Krisenbewältigung und schnellen Hilfe weiter auszubauen.

Lange Erfahrung in der Bundesverwaltung

Tüngler ist seit mehr als zwei Jahrzehnten in verschiedenen Leitungspositionen in der Bundesverwaltung tätig. Unter anderem leitete sie das Referat Luftsicherheit im Bundesministerium für Verkehr. Zuvor war sie im Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie tätig.

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Mutter mit

Kindergeld wird ab 2027 automatisch nach Geburt ausgezahlt

von Hasepost Redaktion 18. März 2026

Eltern sollen Kindergeld nach der Geburt eines Kindes künftig automatisch und ohne gesonderten Antrag erhalten. Das Bundeskabinett hat dazu nach Angaben des Bundesfinanzministeriums am Mittwoch einen Gesetzentwurf beschlossen, der zum 1. Januar 2027 in Kraft treten soll.

Kindergeld wird schrittweise antragslos ausgezahlt

Das Gesetz sieht vor, dass die antragslose Auszahlung des Kindergeldes im Laufe des Jahres 2027 in zwei Stufen eingeführt wird. In der ersten Stufe soll ab März 2027 das Kindergeld für weitere Kinder an die Person ausgezahlt werden, die bereits Kindergeld erhält. Ab November 2027 soll dann auch für das erste Kind das Kindergeld antragslos ausgezahlt werden, sofern bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind.

Ziel: Entlastung von Familien und weniger Bürokratie

Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) erklärte, dass das Gesetz Familien entlasten und Bürokratie abbauen solle, wie das Finanzministerium mitteilte. Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) sagte, dass das antragslose Kindergeld ein Schritt sei, um den Sozialstaat „transparenter, effizienter und bürgernäher“ zu gestalten. „Gerade junge Eltern haben oft alle Hände voll zu tun und keine Zeit für bürokratische Verfahren“, so Bas. „Mit dem antragslosen Kindergeld entlasten wir sie.“

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Weißer Sandstrand

Unwetteralarm: Sintflutartige Regenfälle auf Kanaren und Madeira drohen

von Hasepost Redaktion 18. März 2026

Auf die Kanarischen Inseln rollt derzeit ein heftiger Sturm zu, der am Wochenende voraussichtlich für massive Regenfälle sorgen wird. Besonders betroffen könnten der Westen von La Palma sowie der Süden von Teneriffa und Gran Canaria sein, zudem wird auch auf Madeira mit heftigem Regen gerechnet.

Warnung vor außergewöhnlichen Regenmengen

Der renommierte Wetterexperte Jörg Kachelmann warnt davor, dass es womöglich Regenmengen geben werde, „wie sie seit Menschengedenken nicht gefallen sind in kurzer Zeit“ (Quelle: Jörg Kachelmann). Nach seiner Einschätzung sollte man von Freitag bis Sonntag auf allen südwestlichen Inseln der Kanaren an einem sicheren Ort sein.
Neben den Kanarischen Inseln wird wohl auch die ebenfalls bei Urlaubern beliebte portugiesische Insel Madeira betroffen sein. Der Regen wird wahrscheinlich mehrere Tage andauern und erst in der kommenden Woche abklingen.

Gefahr von Erdrutschen und Überschwemmungen

In bergigen Regionen drohen durch die Regenfälle Erdrutsche und Schlammlawinen. Außerdem sind vielerorts Überschwemmungen wahrscheinlich.

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Domhof

Bistum Osnabrück legt Statistik für das Jahr 2025 vor

von PM 18. März 2026

Die Zahl der Kirchenaustritte im Bistum Osnabrück ist laut der am 16. März veröffentlichten Jahresstatistik für 2025 zurückgegangen – sie liegt aber weiter auf hohem Niveau. So verließen insgesamt 6.702 Personen die katholische Kirche – 2024 waren es noch 6.822. Die Zahl der Katholikinnen und Katholiken im Bistum Osnabrück liegt somit bei 486.439 (2024: 497.031).

Erstkommunionen und Firmungen vermerken Plus, Taufen und Trauungen nicht

Ein Plus gab es dagegen bei der Zahl der Erstkommunionen und Firmungen: Empfingen im Jahr 2024 noch 3.982 junge Menschen die Erstkommunion und 2.893 die Firmung waren es 2025 dann 4.155 und 2.941. Ebenfalls traten mehr Menschen zur katholischen Kirche über oder wieder ein, 167 im Jahr 2025 gegenüber 151 im Vorjahr.

Die Zahl der Taufen sank von 3.290 im Jahre 2024 auf 3.010 im Jahr 2025. Auch ließen sich weniger Paare kirchlich trauen. 2025 waren es noch 426 statt 545 im Jahr 2024. Eine kirchliche Bestattung erhielten 4.724 Verstorbene, 2024 waren es 4.968.

Etwas in die Höhe ging der statistische Wert zum Gottesdienstbesuch: Feierten im Jahr 2024 durchschnittlich 6,36 Prozent der Katholiken an einem Sonntag den Gottesdienst mit, waren es 2025 dann 6,41 Prozent.

Veränderung ist weiterhin wichtig

Das Bistum Osnabrück befindet sich in einem Transformationsprozess, der unter dem Leitwort „verändert bleiben“ steht. Generalvikar Ulrich Beckwermert sagt dazu: „Die Zahlen der Bistumsstatistik 2025 beweisen erneut, dass Veränderung dringend nötig ist – auf den unterschiedlichsten Ebenen. Mit unserem Transformationsprozess stellen wir uns bewusst darauf ein, dass Kirche kleiner wird, sich verändert – aber wir wollen gerade dann nah bei den Menschen bleiben.“ Entscheidend sei nicht nur die Größe der Strukturen, sondern dass Kirche mit ihren Angeboten weiterhin verlässlich da ist: für Seelsorge, Bildung, Beratung, Hilfe und Orientierung. „Ich danke allen, die mit ihren Kirchensteuern oder ihren Spenden dies alles finanzieren“, so Beckwermert.

Kirche ist immer noch wichtig im Alltag

„Kirche bleibt für viele Menschen ein wichtiger Partner im Alltag“, so Generalvikar Ulrich Beckwermert. Beispielsweise begleiten die etwa 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ehe-, Familien-, Lebens- und Erziehungsberatung (EFLE) im Jahr 2025 in mehr als 7.100 Fällen Menschen in Notlagen. 242 katholische Kitas betreuen rund 20.500 Kinder. Knapp 19.000 Menschen – überwiegend Kinder und Jugendliche – nahmen an Ferienlagern von Pfarrgemeinden und Verbänden teil. Etwa 13.000 Kinder und Jugendliche gehen auf die 21 Schulen der Schulstiftung des Bistums. Knapp 350 junge Erwachsene haben mit dem Bistum einen Freiwilligendienst im In- und Ausland absolviert. Die Koordinationsstelle zur Prävention von sexualisierter Gewalt hat 2025 in 150 Präventionsschulungen 3.100 Haupt- und Ehrenamtliche aus allen Bereichen des Bistums geschult.

Ulrich Beckwermert verwies auch auf die niederschwelligen Angebote in der Seelsorge, wie den „Segen to go“. Dabei wird ein persönlicher Segen erteilt und Kraft im Alltag zugesprochen. Hier habe das Bistum die Erfahrung gemacht, dass gerade in herausfordernden Zeiten dafür ein Bedürfnis bestehe und viele Menschen dieses Angebot nutzen.

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Dietmar Woidke

Woidke setzt in neuer Brandenburg-Regierung auf gemeinsames Miteinander

von Hasepost Redaktion 18. März 2026

Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat vor der Vereidigung der neuen Minister in Brandenburg den Kurs für die Zusammenarbeit der Regierungskoalition aus SPD und CDU umrissen. Im Mittelpunkt soll nach seinen Worten ein gemeinsames Handeln der Koalitionspartner stehen, um das Vertrauen der Menschen in die Politik zu stärken.

Woidke setzt auf Miteinander in der Koalition

Im RBB-Inforadio betonte Dietmar Woidke am Mittwoch, dass es in der Regierung vor allem um ein partnerschaftliches Vorgehen gehen soll. „Wir gemeinsam wollen es schaffen – das ist der neue Ansatz“, sagte er im RBB-Inforadio. In der Koalition werde es zwar unterschiedliche Meinungen geben, am Ende müsse man aber zeigen, „dass die demokratischen Parteien der Mitte Lösungskompetenz haben und dass die Menschen das im Land auch merken“, so Woidke im RBB-Inforadio.

Vertrauensverlust als Herausforderung

Woidke verwies im RBB-Inforadio darauf, dass in den vergangenen Jahren viel Vertrauen verloren gegangen sei. Das gelte „auf der Bundesebene, aber eben auch auf der Landesebene“, sagte er. Genau darin liege „die große Herausforderung, vor der man stehe“, erläuterte der Ministerpräsident im Gespräch mit dem RBB-Inforadio.

Keine Vertrauensfrage geplant

Auf die Frage, warum er aktuell nicht die Vertrauensfrage stelle, erklärte Woidke im RBB-Inforadio, er sehe dafür „keine Notwendigkeit“. „Diese Koalition steht stabil zu mir und das werden wir sehen bei den schwierigen Debatten, vor denen wir stehen“, sagte er. Sollte dies irgendwann nicht mehr der Fall sein, „dann sei es vermutlich an der Zeit, die Vertrauensfrage zu stellen“, so Woidke weiter im RBB-Inforadio.
Er betonte zugleich seine Entscheidungsbefugnis in dieser Frage: „Aber das entscheide ich.“ Zugleich verwies er im RBB-Inforadio auf die Möglichkeiten der Opposition: „Und bis dahin gibt es ja ein Instrument der Opposition, das können auch die nutzen, die meinen, es sollte ein anderer Ministerpräsident gewählt werden oder es sollte Neuwahlen geben – das ist das Instrument des konstruktiven Misstrauensvotums.“

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Israel und

Israel tötet iranischen Geheimdienstchef – weitere Angriffe angekündigt

von Hasepost Redaktion 18. März 2026

Israel hat in der Nacht zum Mittwoch nach eigenen Angaben weitere Angriffe auf die iranische Führung ausgeführt. Dabei soll der iranische Geheimdienstminister Esmaeil Khatib in Teheran getötet worden sein. Die israelische Regierung kündigte darüber hinaus an, hochrangige iranische Persönlichkeiten ohne zusätzliche Genehmigung angreifen zu lassen.

Angriff auf iranische Führungsriege in Teheran

Wie der israelische Verteidigungsminister Israel Katz mitteilte, soll der iranische Geheimdienstminister Esmaeil Khatib bei einem Luftangriff in Teheran getötet worden. Zudem seien im Laufe des Tages „bedeutende Überraschungen“ zu erwarten, so Katz.

Ermächtigung für Angriffe auf iranische Führung

Der Verteidigungsminister erklärte weiter, er und Premierminister Benjamin Netanjahu hätten die Streitkräfte dazu ermächtigt, jede hochrangige iranische Persönlichkeit zu eliminieren, ohne dass eine zusätzliche Genehmigung erforderlich sei.

Bereits am Vortag Tote bei Luftangriffen

Erst am Vortag waren Irans Sicherheitschef Ali Laridschani und der Kommandeur der einflussreichen paramilitärischen Basij-Truppe, Gholamreza Soleimani, bei israelischen Luftangriffen getötet worden, was mittlerweile auch vonseiten des Iran bestätigt wurde.

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Neue Gasheizung

Hitzige Diskussion in der Osnabrücker Ratssitzung: Lockt Reiches Heizungsgesetz uns in die Kostenfalle?

von Lilli Würdemann 18. März 2026

Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche (CDU) plant das neue Gebäude-Modernisierungsgesetz (GMG) und möchte damit das von der Ampel verabschiedete Gebäude-Energie-Gesetz kippen. Die Diskussion über Konsequenzen und Auswirkungen sind, wie es Dr. Thomas Thiele von der FDP Osnabrück ausdrückt, „kein ferner Berliner Streit“, sondern eine Debatte, die auch hier in Osnabrück geführt werden muss. Entsprechend hitzig war die Ratssitzung am Dienstagabend (17. März).

Die Grünen warnen vor Grünanstrich der Verbrennerheizungen

Im Zuge des Programmpunktes der aktuellen Stunde lieferten sich die Ratsmitglieder in der gestrigen Ratssitzung einen hitzigen Austausch. Der Fraktionsvorsitzende der Grünen, Jens Meier, eröffnete die Diskussion mit einer klaren Erinnerung an die geplante Einhaltung der Klimaschutzziele bis 2035, spätestens 2040. Meier betonte, dass diese Einhaltung der Ziele durch das neue Heizungsgesetz für die Stadt Osnabrück unerreichbar werden würden. „Das neue Heizungsgesetz von Reiche sei lediglich ein grüner Anstrich von Verbrennerheizungen“, so Meier. Dabei spielt der Grünen-Politiker auf den geplanten Mindestverbrauch von Bio-Gas oder Bio-Öl in Höhe von zehn Prozent an, welcher durch Reiches Heizungsgesetz ab 2029 jede Verbrennerheizung umsetzen muss. Die Verbrennerheizungen seien nach dem Grünen-Politiker jedoch ineffizient und nicht zukunftsfähig. Gleichzeitig warnt der Politiker vor der Abhängigkeit Deutschlands gegenüber Russlands, den USA oder auch des Mittleren Ostens durch Öl und Gas. Diese Abhängigkeit würde durch das neue Heizungsgesetz nur steigen. Durch die aktuellen Konflikte sei dies gefährlicher denn je. Zudem dürfe nach Anke Jacobsen (Grüne) die Energiewende nicht auf Lasten der Mieterinnen und Mieter sowie der Ärmeren ausgetragen werden.

CDU und FDP sind sich einig, Vertrauen auf Bürger in den Vordergrund zu stellen

Dem hielt CDU-Politikerin Verena Kämmerling entgegen, dass in der Debatte um die Energiewende nicht ältere Gebäude oder auch Senioren vergessen werden dürften. Das Heizungsgesetz müsse so verändert werden, dass eine klimafreundliche Energiewende vor allem bezahlbar bleibe. „Wir müssen weiterhin auf das Zu- und Vertrauen in die Eigenverantwortung der Bürger setzen“, betonte Kämmerling. Auch CDU-Fraktionsvorsitzender Marius Keite ist der Meinung, dass man die Menschen nicht bevormunden sollte. Dies habe er zuletzt noch einmal an der Diskussion zur Iburger Straße feststellen können, so Keite.

Dr. Thomas Thiele (FDP) setzt auf dieses Vertrauen in die Bürgerinnen und Bürger, eine eigene Entscheidung zur Wärmeversorgung treffen zu können. Gleichzeitig warnte Thiele, dass man sich durch die Entscheidung für eine Gasheizung für 15 bis 20 Jahre an fossile Brennstoffe bindet. Zudem sieht der FDP-Politiker eine klare Gefahr für Mieterinnen und Mieter, die durch steigende Nebenkosten die Entscheidung der Vermieterinnen und Vermieter für eine Verbrennerheizung stemmen müssten.

Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit dürfen nicht vergessen werden

Susanne Hambürger dos Reis von der SPD sieht in Reiches Heizungsgesetz vor allem eine Kostenfalle und einen Rückschlag für die geplante Klimaneutralität Osnabrücks, welche jedoch den Bürgerinnen und Bürgern als Entlastung verkauft werde. Die Energiepreise würden nämlich weiter steigen und keine baldige Entlastung versprechen. „Die Entscheidung für eine neue Heizung bleibt durch die hohen Kosten enorm“, betonte Hambürger dos Reis. Die Wärmewende dürfe dabei nach der SPD-Politikerin vor allem die Frage der sozialen Gerechtigkeit nicht vergessen. SPD-Oberbürgermeisterkandidat Robert Alferink erinnerte, dass 70 Prozent der Osnabrückerinnen und Osnabrücker zur Miete wohnen, diese Menschen dürfen nicht weiter belastet werden. Alferink betont: „Wir müssen die Akzeptanz für eine Energiewende mit der Wahrheit schaffen und dürfen nicht weiter Unsicherheit schüren, dadurch dass sich Bürgerinnen und Bürger nicht mehr sicher sind, für welche Heizung sie sich entscheiden sollen.“

Dr. Henry Gehrs (Linke) beschreibt das neue Heizungsgesetz von Reiche als einen Rückschlag für den Klimaschutz. „Der Klimawandel wird härter werden und die damit verbundene Logistik auch“, mahnte Gehrs in der Ratssitzung. Die Ampel habe dabei mit Habecks Heizungsgesetz das Minimum getan. Dies würde nun durch das neue Gesetz verworfen werden.

18. März 2026 0 Kommentare
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FDP-Logo auf

FDP-Kreisvorstand nominiert Prof. Dr. Thorsten Koch als Landratskandidaten

von PM 18. März 2026

Der Kreisvorstand der FDP im Landkreis Osnabrück hat Prof. Dr. Thorsten Koch als Kandidaten für die kommende Landratswahl einstimmig nominiert. Die endgültige Entscheidung trifft die Kreiswahlversammlung der Partei.

FDP vertritt eigene klare Werte

Die FDP blickt auf eine verantwortungsvolle Zusammenarbeit im Kreistag zurück. In den vergangenen Jahren habe man gemeinsam mit der amtierenden Landrätin und anderen demokratischen Fraktionen wichtige Entscheidungen für den Landkreis getroffen und Verantwortung übernommen. Gleichzeitig habe die FDP stets eigene liberale Grundsätze vertreten – etwa wenn es um solide Finanzen, wirtschaftliche Vernunft und nachhaltige Haushaltsführung geht. Gerade in der aktuellen Haushaltsdebatte setze sich die FDP dafür ein, finanzpolitische Entscheidungen mit Augenmaß zu treffen und kurzfristige Wahlkampfgeschenke zu vermeiden.

Kandidat Koch trifft auf Zustimmung in eigenen Reihen

Der Kreisvorsitzende Matthias Seestern-Pauly zeigt sich überzeugt von der Nominierung: „Mit Thorsten Koch haben wir einen Kandidaten mit herausragender fachlicher Kompetenz. Er ist absoluter Experte und kennt das Verwaltungsrecht aus dem Effeff. Gleichzeitig ist er nicht Teil eingespielter Verwaltungsstrukturen. Gerade dieser unabhängige Blick von außen hilft dabei, Abläufe zu hinterfragen und Verwaltung effizienter, moderner und bürgerfreundlicher zu gestalten.“

Wer ist Thorsten Koch überhaupt?

Prof. Dr. Thorsten Koch ist 65 Jahre alt und lebt in Bissendorf. Er ist Professor für Öffentliches Recht mit den Schwerpunkten Kommunalrecht und Gefahrenabwehrrecht und lehrt an der Universität Osnabrück sowie an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin. Durch seine wissenschaftliche Arbeit beschäftigt er sich seit vielen Jahren intensiv mit der Funktionsweise von Staat und Verwaltung. Koch ist Vater zweier erwachsener Kinder.

Koch sieht Potenzial Osnabrücks

„Der Landkreis Osnabrück ist ein Chancenlandkreis“, erklärt Koch. „Unsere Lage, unsere Wirtschaft und die engagierten Menschen bieten beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zukunft. Vieles läuft bereits gut. Gleichzeitig gibt es noch Potenzial – etwa bei der Digitalisierung der Verwaltung, bei schnelleren Genehmigungsverfahren oder bei der Mobilität und Infrastruktur im Landkreis.“

Als Landrat wolle er dazu beitragen, die Kreisverwaltung moderner, schneller und bürgernäher zu machen. „Mir ist wichtig, dass Verwaltung die Menschen unterstützt und Entwicklungen ermöglicht – nicht ausbremst. Der Landkreis Osnabrück hat viele Chancen. Ich möchte daran mitarbeiten, dass wir sie noch konsequenter nutzen.“

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Wolfram Weimer

Weimer verteidigt Moratorium für Erweiterungsbau der Nationalbibliothek Leipzig

von Hasepost Redaktion 18. März 2026

Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hat die vorläufige Aussetzung der Planungen für den fünften Erweiterungsbau der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig gegen Kritik verteidigt. Die Bundesregierung betont, dass es sich um ein Moratorium handelt und das Vorhaben weiterhin in das laufende Haushaltsaufstellungsverfahren eingebracht werden kann.

Moratorium statt Streichung des Neubaus

Eine abschließende Prüfung der kostendefinierenden Planungsunterlagen für einen fünften Erweiterungsbau in Leipzig durch die zuständige Bauverwaltung des Bundes stehe noch aus, teilte die Bundesregierung am Mittwoch mit. Die langfristige Finanzierung sei zudem derzeit noch nicht gesichert. Das daraus resultierende Moratorium bedeute aber nicht, dass das Vorhaben gestrichen sei. Es könne in das laufende Haushaltsaufstellungsverfahren eingebracht werden, sodass hierüber parlamentarisch beraten werden könne.
Wolfram Weimer

Anpassung an die „digitale Zeit“

Weimer verwies zugleich auf die Bedeutung der Digitalisierung für die künftige Arbeit der Einrichtung. „Gleichwohl wollen wir für die Umsetzung ihres umfassenden Sammelauftrags künftig auch die Möglichkeiten der Digitalisierung stärker einsetzen.“ Deshalb gelte es, diesen gesetzlichen Sammelauftrag an die veränderten Gegebenheiten der digitalen Zeit anzupassen – nicht zuletzt auch mit Blick auf die enger werdenden finanziellen Spielräume der kommenden Jahre. „Dabei werden wir gemeinsam auch in Zukunft den Erhalt eingehender physischer Medienwerke sicherstellen.“

Erweiterungsbau mit Kosten von über 100 Millionen Euro

Der geplante fünfte Erweiterungsbau in Leipzig mit zu erwartenden Gesamtkosten von mehr als 100 Millionen Euro soll physische Neuzugänge sowie ältere Bestände aufnehmen, die derzeit nicht unter ausreichenden klimatischen Bedingungen gelagert werden können. Das Bauvorhaben soll im Zeitraum von 2027 bis 2032 realisiert werden. Die Nachricht, dass der Neubau vorerst nicht kommen soll, hatte zuletzt für scharfe Kritik aus der Kulturszene sowie aus Sachsen gesorgt.

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18. März 2026 0 Kommentare
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