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Frankfurter Börse

Dax rutscht ab: Zinssorgen und US-Daten verunsichern Anleger

von Hasepost Redaktion 18. März 2026

Der deutsche Aktienmarkt hat am Mittwoch nach einem zunächst freundlichen Start deutlich nachgegeben. Der Dax schloss zum Xetra-Handelsschluss bei 23.502 Punkten und damit 1,0 Prozent niedriger als am Vortag. Auslöser der Nervosität sind vor allem die anstehende Zinsentscheidung der US-Notenbank und steigende US-Erzeugerpreise. Trotz des schwächeren Umfelds setzte sich die Aktie der Commerzbank erneut positiv vom Gesamtmarkt ab.

Dax rutscht ins Minus vor US-Notenbanksitzung

Nach einem freundlichen Start ist der Dax am Mittwoch im Tagesverlauf deutlich ins Minus gedreht. Zum Ende des Xetra-Handels stand der Leitindex bei 23.502 Punkten, was einem Rückgang von 1,0 Prozent im Vergleich zum Vortag entspricht.
Im Fokus der Anleger steht die US-Notenbanksitzung, bei der am Abend deutscher Zeit die aktuelle Zinsentscheidung verkündet werden soll. Zwar wird für diesen Termin keine Zinsänderung erwartet, doch beim Ausblick rechnen Marktteilnehmer mit möglichen belastenden Signalen. Auch an den US-Börsen gaben die Kurse zu Handelsbeginn deutlich nach, was auf ähnliche Befürchtungen der US-Anleger hindeutet.

Sorgen vor steigender Inflation

Für zusätzliche Unsicherheit sorgt die Entwicklung der Preise in den USA. Die US-Erzeugerpreise steigen stärker als zuletzt erwartet. Zusammen mit den steigenden Energiepreisen nähren sie Spekulationen, dass auch die Inflation bald wieder anziehen könnte.
„Die Wirtschaft stagniert und die Preise steigen – ein Szenario, das kaum Spielraum für Zinssenkungen bietet“, sagte Andreas Lipkow von CMC Markets. Nach Einschätzung von Marktteilnehmern schränken solche Rahmenbedingungen den Handlungsspielraum der Geldpolitik ein und verstärken die Zurückhaltung an den Aktienmärkten.

Commerzbank-Aktie trotzt Marktschwäche

Gegen den Trend konnte sich im Dax die Aktie der Commerzbank den gesamten Handelstag über im Plus halten. An Tag zwei nach dem Übernahmeangebot durch die Unicredit scheint für Anleger weniger der geringe Aufschlag auf den aktuellen Kurs entscheidend zu sein als vielmehr eine stringente Weiterverfolgung des Plans der Italiener.
Anleger setzen darauf, dass das Angebot lediglich ein Abtasten der Zustimmung darstellt und es im Anschluss zu einer wesentlich aggressiveren Vorgehensweise der Unicredit kommen könnte. „Die politische Blockadehaltung könnte in diesem Fall einem entsprechenden Paketaufschlag weichen“, kommentierte Lipkow.
Die europäische Gemeinschaftswährung zeigte sich am Mittwochnachmittag schwächer. Ein Euro kostete 1,1511 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8687 Euro zu haben.

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18. März 2026 0 Kommentare
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DriveNow (Archiv)

BMW-Chef Zipse bereut Carsharing-Ausflug, hält Strategie dennoch Kurs

von Hasepost Redaktion 18. März 2026

BMW-Chef Oliver Zipse hat kurz vor seinem Abschied als Konzernchef selbstkritisch den Einstieg in das Carsharing-Geschäft bewertet. Den Ausflug in das gemeinsam mit Mercedes-Benz betriebene Angebot ShareNow hätte man nach seiner Einschätzung „vielleicht anders entscheiden sollen“, sagte er RTL/ntv. Gleichzeitig zeigte sich Zipse trotz Branchenkrise gelassen und sieht BMW strategisch auf Kurs.

Rückzug aus ShareNow wegen hoher Verluste

Kurz vor seinem Ausscheiden als Konzernchef haderte Oliver Zipse noch immer mit dem Einstieg von BMW ins Carsharing. Diesen hätte man „vielleicht anders entscheiden sollen“, sagte er RTL/ntv. Der Rückzug aus dem Carsharing-Joint-Venture ShareNow mit Mercedes-Benz erfolgte 2022 aufgrund hoher Verluste.

Strategie in der Branchenkrise

Trotz der aktuellen Branchenkrise wirkte Zipse gelassen. BMW setze auf technologieoffene Strategie, globale Vernetzung und kundenorientierte Produkte. „Wir bieten alle Antriebsformen an, haben starke Marken. Wir müssen momentan nicht umsteuern – wir halten Kurs“, sagte er RTL/ntv.

Appell an die deutsche Wirtschaft und eigene Zukunftspläne

Vor dem Hintergrund der schwächelnden deutschen Wirtschaft forderte Zipse mehr Unternehmergeist statt Jammern. „Es geht darum, wettbewerbsfähig zu sein. Deutschlands Stärke ist die internationale Vernetzung – ein Vorteil, den wir nicht leichtfertig aufgeben sollten“, sagte er RTL/ntv.
Über seine eigene Zukunft sagte Zipse mit Blick auf die Zeit nach dem Ausscheiden an der BMW-Spitze: „Ich freue mich auf weniger Durchtaktung – aber Ruhestand ist das keiner. Lassen Sie sich überraschen“, sagte er RTL/ntv.

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Ulrike Malmendier

Nahost-Krieg bedroht deutsches Wachstum – Ökonomin warnt vor Null

von Hasepost Redaktion 18. März 2026

Die frühere Wirtschaftsweise Ulrike Malmendier warnt, der Nahost-Krieg könne die ohnehin schwachen Wachstumsprognosen der deutschen Wirtschaft vollständig zunichtemachen. Steigende Spritpreise, gestörte Lieferketten und geopolitische Unsicherheiten erhöhten die Risiken für die Konjunktur. Zugleich kritisiert sie Protektionismus in der EU und eine aus ihrer Sicht verfehlte Verwendung des Sondervermögens der Bundesregierung. Dringend erforderlich seien ein stärker integrierter EU-Binnenmarkt und ein koordiniertes Vorgehen bei der Energieversorgung.

Warnung vor Rückfall auf Nullwachstum

Die bisherige Wirtschaftsweise Ulrike Malmendier sieht die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland durch den Nahost-Krieg massiv gefährdet. „Die Prognosen waren eh nicht so die großen Sprünge, immer um ein Prozent herum. Wenn uns davon noch ein bisschen was weggenommen wird, sind wir ganz schnell wieder bei Null“, sagte Malmendier RTL/ntv. Steigende Spritpreise und angespannte Lieferketten verstärkten nach ihren Worten die Risiken.
Ob daraus langfristiger Schaden für die deutsche Wirtschaft entstehe, hänge aus Sicht Malmendiers von der weiteren geopolitischen Entwicklung sowie der Reaktion von Regierung und Wirtschaft ab. Dringend nötig sei eine Stärkung des EU-Binnenmarkts und ein koordiniertes Vorgehen bei der Energieversorgung.

Kritik an Protektionismus in der EU

Malmendier kritisierte den aus ihrer Sicht noch immer vorherrschenden Protektionismus in der EU. Die Wirtschaftsgemeinschaft habe versäumt, einen reibungslosen Markt mit 450 Millionen Konsumenten zu schaffen – ohne Zölle oder Handelsstreitigkeiten. „Das ist leider verschlafen worden“, sagte Malmendier RTL/ntv. Ihre Kritik richtete sie auch an die „Hauptstädte der Mitgliedsländer, die die eigene Industrie beschützen wollen.“
Die neue EU-Unternehmensform, die in 48 Stunden gegründet werden könne, bezeichnete sie als grundsätzlich guten Ansatz, der aber scheitere. „Wunderbar digital ohne Notar, aber nationale Eintragungen und Rechte greifen dann doch. Das ist keine echte EU Inc. mit weniger Regulierungen für Wachstum“, sagte Malmendier RTL/ntv.

Verfehlte Wirkung des Sondervermögens

Malmendier äußerte sich zudem kritisch zur Wirkung des 500-Milliarden-Sondervermögens der Bundesregierung. „Investitionsausgaben liegen kaum höher als vorher. Das Parlament hat zugestimmt, um den Investitionsstau aufzulösen – nicht für Mütterrente oder Pendlerpauschale“, sagte sie RTL/ntv. Dadurch vergebe man sich nach ihrer Einschätzung 50 Prozent des möglichen langfristigen Wachstums.
Zu ihrem Abgang aus dem Sachverständigenrat erklärte Malmendier gegenüber RTL/ntv: „Ich sage, was in den Daten steht – nicht nach Parteien.“ Sie hoffe, der Rat halte die Kritik am Sondervermögen aufrecht.

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Deutsche Grenzkontrolle

Rechtsstreit um Asyl-Zurückweisungen: Bundesregierung gerät zunehmend unter Druck

von Hasepost Redaktion 18. März 2026

Die Bundesregierung steht wegen der anhaltenden Zurückweisungen von Asylsuchenden an den deutschen Grenzen unter wachsendem Rechtfertigungsdruck. Juristen verweisen auf eine zunehmend fragile Rechtsgrundlage, während die Innenminister der Länder teils scharf über Nutzen und Zulässigkeit der Maßnahme streiten. Vor dem Inkrafttreten des neuen Gemeinsamen Europäischen Asylsystems am 12. Juni 2026 wächst die Kritik an der Berufung der Bundesregierung auf eine europarechtliche Notstandsregelung.

Jurist zweifelt an rechtlicher Basis

Der Konstanzer Asylrechtler Daniel Thym warnt vor den rechtlichen Risiken der aktuellen Praxis. „Das juristische Eis wird immer dünner“, sagte Thym dem Nachrichtenmagazin „Focus“. „Das liegt zum einen daran, dass eine Ausnahmesituation schwerer anzunehmen sein wird.“ Außerdem tritt am 12. Juni 2026 das neue Gemeinsame Europäische Asylsystem in Kraft. „Damit kann sich die Bundesregierung nur noch schwer darauf berufen, dass ihr die Anwendung der regulären EU-Regeln unzumutbar wäre, weil diese nicht funktionieren“, sagte Thym.
Die Zurückweisungen sind europarechtlich hoch umstritten, denn eigentlich sind die Mitgliedstaaten angehalten, Asylanträge zu prüfen. Die Bundesregierung beruft sich allerdings auf einen sogenannten EU-Notstands-Artikel, der es ermöglicht, nationales Recht über europäisches Recht zu stellen, wenn „eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung“ besteht.

Unionsminister pochen auf Grenzkontrollen

Die Innenminister der Union halten an der Maßnahme fest. „Ich unterstütze die Entscheidung des Bundesinnenministers, an den Grenzkontrollen festzuhalten“, sagte Baden-Württembergs Migrations- und Justizministerin Marion Gentges dem „Focus“. „Die Grenzkontrollen haben einen deutlichen Effekt auf die zurückgehenden Migrationszahlen in Deutschland“, so die CDU-Politikerin.
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann sieht die Zurückweisungen als „weltweites Signal für die Migrationswende“. Die Zeit der naiven Migrationspolitik sei vorbei. „Solange die europäischen Außengrenzen nicht konsequent gesichert sind, müssen wir weiter nationale Verantwortung übernehmen.“
Sachsens Innenminister Armin Schuster (CDU) bewertet die Maßnahmen als zentralen Baustein einer Kursänderung in der Asylpolitik. Er sieht durch die Zurückweisungen den ersten Schritt der Asylwende als gelungen an. „Im zweiten Schritt der Asylwende legen wir den Fokus klipp und klar auf die Durchsetzung der Ausreisepflicht.“

SPD-geführte Länder warnen vor rechtlichen Risiken

Niedersachsens Innenministerin Daniela Behrens (SPD) äußert Zweifel an der rechtlichen Tragfähigkeit und Notwendigkeit der Zurückweisungen. „Die Frage der rechtlichen Bewertung ist noch nicht abschließend geklärt“, sagt die SPD-Politikerin. „Eine Notlage kann ich mit Blick auf Niedersachsen angesichts der auch in diesem Jahr noch einmal deutlich gesunkenen Zugangszahlen nicht erkennen“, räumt sie ein. Behrens warnt zudem vor einer Überlastung der Bundespolizei. „Entscheidend ist aus der Länderperspektive, dass die Bundespolizei auch weiterhin in der Lage ist, ihre vielfältigen anderen Aufgaben vollständig zu bewältigen.“ Dazu gehörten beispielsweise die Sicherung von Bahnhöfen und Flughäfen oder die Unterstützung der Länder bei Rückführungen.
Bremens Integrationssenatorin Claudia Schilling (SPD) ist ebenfalls kritisch: „Jeder Mensch hat Anspruch auf ein rechtsstaatliches Asylverfahren“, sagt sie. Dieses müsse gewährleistet sein. „Aus arbeits- und sozialpolitischer Sicht ist mir wichtig, dass wir den Blick auch auf Integration und Teilhabe richten“, sagt Schilling. „Viele der Menschen, die zu uns kommen, sind jung und bringen Potenziale mit, die wir angesichts des Fachkräftemangels auf dem Arbeitsmarkt nicht ungenutzt lassen sollten.“

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Fahne der

Tödlicher Seilbahnunfall in Engelberg: Gondel stürzt ab

von Hasepost Redaktion 18. März 2026

Im Skigebiet von Engelberg in der Schweiz ist am Mittwochvormittag eine Person beim Absturz einer Seilbahngondel ums Leben gekommen. Die Gondel soll sich beim Absturz mehrfach überschlagen haben und kam schließlich im Schnee zum Liegen, andere Gondeln der betroffenen Strecke wurden über mehrere Stunden evakuiert.

Tödlicher Gondelabsturz in Engelberg

Im Skigebiet von Engelberg hat sich am Mittwochvormittag ein tödliches Unglück ereignet. Nach Angaben der Kantonspolizei Nidwalden war eine Seilbahngondel abgestürzt, wobei eine Person ums Leben kam.
Wie die Kantonspolizei Nidwalden mitteilte, war die verstorbene Person alleine in der Gondel. Die Gondel soll sich beim Absturz mehrfach überschlagen haben und kam schließlich im Schnee zum Liegen. Zum Unfallhergang oder der Ursache konnte die Polizei zunächst nichts sagen, Ermittler seien im Einsatz, so die Kantonspolizei Nidwalden.

Evakuierung weiterer Gondeln

Andere Gondeln auf der betroffenen, rund zwei Kilometer langen Strecke wurden evakuiert. Dies zog sich offenbar über mehrere Stunden hin.

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18. März 2026 0 Kommentare
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VfL Osnabrück, Bremer Brücke

Osnabrück kauft die Bremer Brücke – wirkliche Kosten und Risiken bleiben geheim

von Heiko Pohlmann 18. März 2026

Der Rat der Stadt Osnabrück hat am Dienstagabend beschlossen, das Stadion an der Bremer Brücke vollständig und sofort zu übernehmen. Doch während der formale Beschluss öffentlich fiel, bleiben zentrale Fragen zu Kosten, Risiken und Gegenleistungen für den VfL im Verborgenen.

Der Beschluss fiel mit deutlicher Mehrheit: Die Mehrheitsgruppe aus Grünen/Volt und SPD sowie die CDU stimmten für den sofortigen Erwerb aller Anteile an der Stadionbetriebsgesellschaft. Gegenstimmen kamen von der FDP/UWG, dem AfD-Vertreter sowie einer Vertreterin der Linken, zwei Ratsmitglieder der Grünen enthielten sich. Eine größere Debatte, die man angesichts leerer Kassen, geschätzter Kosten von 67 Millionen Euro und erheblicher Risiken hätte erwarten können, blieb aus.

Rechnet man die städtischen Bürgschaften für die Kreditaufnahme hinzu, wird die Maßnahme – die nach dem geplanten Abriss von drei der vier Tribünen eher einem Neubau gleicht – den Schuldenstand der Stadt Osnabrück um rund 10 % erhöhen.

Übernahme der Bremer Brücke im Eilverfahren – und ohne öffentliche Diskussion

Im Ratssaal herrschte zu diesem Tagesordnungspunkt weitgehend Schweigen. Mit Ausnahme von Dr. Thomas Thiele (FDP) meldete sich kein Ratsmitglied zu Wort. Die Gründe dürften klar sein: Hinter verschlossenen Türen wurde zwischen den Fraktionen und im nicht-öffentlichen Verwaltungsausschuss längst ausgehandelt, dass es öffentlich nichts mehr zu diskutieren gibt.

Tatsächlich gab es am Dienstagabend – kurioserweise erst nach der Beschlussfassung – offenbar noch einen eigenen Tagesordnungspunkt zu tatsächlichen Kosten und Risiken. Allerdings im nicht-öffentlichen Teil der Sitzung, zu dem die Öffentlichkeit keinen Zugang hat.

Interessen des VfL wiegen schwerer als die der Osnabrücker Bürger

Die FDP/UWG-Gruppe hatte zu Beginn der Sitzung noch versucht, die Tagesordnung so zu ändern, dass die finanziellen und vertraglichen Details vor der Entscheidung öffentlich behandelt werden. Oberbürgermeisterin Katharina Pötter lehnte dies ab – mit Verweis auf schützenswerte Interessen des VfL Osnabrück.
Damit wurden die Interessen eines Vereins mit rund 9.000 Mitgliedern höher gewichtet als die Informationsinteressen von rund 170.000 Bürgerinnen und Bürgern, die dieses Projekt finanzieren.

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Ein scheinbar günstiger Deal – zu welchem Preis?

Formal wirkt die beschlossene Lösung zunächst wie ein Vorteil für die Stadt: Statt des ursprünglichen Fahrplans der Stadion-Übernahme mit einer vorgesehenen Kapitalerhöhung von 490.000 Euro zahlt die Stadt nun lediglich den Nominalwert der Anteile – insgesamt 60.000 Euro zuzüglich rund 45.000 Euro Grunderwerbssteuer. Die Übernahme erfolgt in einem Schritt, wirtschaftlich rückwirkend zum 1. Juli 2026.

Doch dieser vermeintliche Vorteil hat eine Kehrseite.
Im Gegenzug erhält der VfL umfangreiche Nutzungs- und Mitspracherechte am Stadion für die kommenden 15 Jahre. Die Details dazu finden sich in einer Anlage zur Beschlussvorlage – veröffentlicht wurde sie nicht. Ursprünglich war im vergangenen Jahr auch alles anders verhandelt und vom Rat beschlossen.

Transparenz verweigert: Was kostet der VfL-Vertrag wirklich?

Die zentrale Kritik kommt von der FDP/UWG. Ihr Ratsherr Dr. Thomas Thiele war der einzige Redner – und brachte den Kern des Problems auf den Punkt: „Der VfL erhält als Gegenleistung umfangreiche Nutzung- und Gestaltungsrechte für 15 Jahre. Deren finanzieller Wert steht in einer Vorlage, die wir jetzt nicht diskutieren dürfen. Und genau das ist das Problem.“
Thiele kritisierte, dass diese Gegenleistungen – etwa rabattierte Mieten, kostenlose Nutzungen oder Mitgestaltungsrechte – einen klaren wirtschaftlichen Wert haben, dieser jedoch nicht öffentlich beziffert wird. „Die Bürgerinnen und Bürger haben das Recht zu erfahren, was diese Gegenleistung die Stadt wirklich kostet. Nicht versteckt und in nicht öffentlichen Anlagen, sondern transparent.“

Offene Fragen: Welche Risiken der Steuerzahler tatsächlich trägt

Neben den nicht bezifferten Gegenleistungen sieht die FDP weitere gravierende Unsicherheiten:

  • Die Baukosten von derzeit 67 Millionen Euro sind lediglich eine Schätzung.
  • Ein Generalunternehmer steht noch gar nicht fest.
  • Kostensteigerungen bei Großprojekten sind eher die Regel als die Ausnahme.

Thiele verwies auf eigene Erfahrungen: Aus ursprünglich kalkulierten 50 Millionen Euro seien bei einem Projekt der Ärztekammer letztlich über 100 Millionen geworden. Hinzu kommt ein weiterer ungeklärter Punkt: mögliche Altlasten der Stadiongesellschaft.
Bereits 2016 hatte die Stadt auf Forderungen in Höhe von 9,5 Millionen Euro verzichtet – verbunden mit einem sogenannten Besserungsschein. Ob daraus jemals Rückzahlungen erfolgt sind und welche Verbindlichkeiten aktuell bestehen, bleibt offen.

„Was steht heute in den Büchern der Stadion KG? Hat die Gesellschaft weitere Verbindlichkeiten? Übernimmt die Stadt wirklich diese Werte dann auch? Sehr wahrscheinlich. Davon steht nichts in der Vorlage.“

Stadt übernimmt die Kontrolle – und das volle Risiko

Mit der Übernahme geht auch die vollständige Kontrolle an die Stadt über. Die Geschäftsführung der Stadiongesellschaft wird künftig ausschließlich durch die Stadt beziehungsweise ihre Vertreter ausgeübt. Der bisher gemeinsam mit dem VfL tätige Geschäftsführer wird durch einen städtischen Vertreter ersetzt. Damit ist die Stadt künftig nicht nur Eigentümerin, sondern auch allein verantwortlich für Betrieb, Finanzierung und Risiken.
Und genau hier liegt der Kern der Kritik: Während die Kontrolle öffentlich wird, bleiben die finanziellen Details weitgehend im Verborgenen.

Was das für die Osnabrücker Bürger bedeutet

Die politische Entscheidung ist gefallen – doch wesentliche Informationen dazu bleiben unter Verschluss.
Weder der konkrete wirtschaftliche Wert der dem VfL eingeräumten Rechte noch mögliche Altverbindlichkeiten oder realistische Risikoszenarien wurden öffentlich gemacht. Stattdessen wurden diese Punkte in den nicht-öffentlichen Teil der Sitzung verlagert – und das erst nach der Beschlussfassung.

Für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet das: Sie finanzieren ein Millionenprojekt, ohne dass ihnen alle relevanten Zahlen und Risiken offengelegt wurden.

Oder, wie es Dr. Thomas Thiele formulierte:
„Bei anderen öffentlichen Vereinen wird jeder Cent dreimal umgekehrt. Beim Stadion übernimmt die Stadt das volle Risiko für ein privatwirtschaftliches Unternehmen – ohne vollständige Transparenz.“

18. März 2026 0 Kommentare
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Fastenbrechen mit (von links) Sigrid ten Thoren, Andreas Dreier, Michael Wehrmeyer, Nedim Baş, Musab Akdeniz und Nasu Bellikli. / Foto: Stadt Melle

Gute Nachricht des Tages: Gemeinsames Fastenbrechen in Melle mit 200 Gästen

von PM 18. März 2026

Das traditionelle Fastenbrechen, zu dem DITIB-Mimar-Sinan-Moschee-Gemeinde und der Stadt Melle eingeladen hatten, stand ganz im Zeichen des guten Miteinanders zwischen türkischstämmigen und deutschen Bürgern. Große Freude herrschte bei Gastgebern und Gästen darüber, dass zu den rund 200 Teilnehmenden auch der Konsul der Republik Türkei in Hannover, Musab Akdeniz, Bürgermeisterin Jutta Dettmann, die Bundestagsabgeordnete Filiz Polat, Landtagsabgeordneter Thomas Uhlen sowie Vertreter der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs aus Buer und die ebenfalls in Buer ansässige DITIB Fatih-Camii-Moschee-Gemeinde zählten.

Gemeinsames Fastenbrechen als Moment der Dankbarkeit, Besinnung und Gemeinschaft

„Es ist uns eine besondere Ehre, Sie alle heute in unserer Mitte begrüßen zu dürfen. Ihre Anwesenheit ist ein starkes Zeichen der Wertschätzung, des Respekts und des gelebten Miteinanders in unserer Stadt und darüber hinaus“, unterstrich Nasu Bellikli vom Vorstand der gastgebenden Moscheen-Gemeinde in seiner Begrüßungsansprache. Das gemeinsame Fastenbrechen im Monat Ramadan sei weit mehr als ein traditionelles Essen nach Sonnenuntergang – es sei ein Moment der Dankbarkeit, der Besinnung und der Gemeinschaft. Der Ramadan erinnere daran, Hunger und Durst nicht nur körperlich zu erfahren, sondern auch Mitgefühl zu entwickeln für jene, die täglich verzichten müssen. „Er lehrt uns Geduld, Barmherzigkeit und Solidarität“, sagte der Redner weiter. Gerade in einer vielfältigen Gesellschaft gewinne das gemeinsame Fastenbrechen eine besondere Bedeutung. Es bringe Menschen unterschiedlicher Herkunft, Religion und Überzeugung an einen Tisch. Es schaffe Begegnung, baue Vorurteile ab und stärke den Dialog. Und es zeige: Vielfalt sei keine Herausforderung, sondern eine Bereicherung.

Vielfalt im Mittelpunkt

Diese Vielfalt stellte Bürgermeisterin Jutta Dettmann in den Mittelpunkt ihrer Rede. Sie würdigte ausdrücklich die breite und vielfältige Zusammensetzung der Gäste und hob hervor, wie eindrucksvoll sich an diesem Abend das gesellschaftliche Miteinander in Melle widerspiegele. Dass an diesem Fastenbrechen unter anderem auch die Bundestagsabgeordnete Filiz Polat und der Landtagsabgeordnete Thomas Uhlen beiwohnten, würdigte die Rednerin als Zeichen der Wertschätzung über die Meller Stadtpolitik hinaus. Ebenso dankte die Bürgermeisterin den Vertretern der katholischen und der evangelischen Kirchen, der beiden anderen Meller Moschee-Gemeinden, der Stadt Melle, des Landkreises Osnabrück, der Diakonie, der Polizei, der Schulen, der Sportvereine, des Deutsch-Türkischen Arbeitskreises Melle und des Initiativkreises „Interkulturelle Woche Melle“ für ihren Anwesenheit: „Diese große Bandbreite an Gästen zeigt, wie lebendig, vielfältig und zugleich verbunden unsere Gesellschaft ist.“ Unterschiedliche religiöse Zugehörigkeiten, kulturelle Hintergründe und gesellschaftliche Aufgabenfelder kämen hier in wertschätzender Atmosphäre zusammen. Das gemeinsame Fastenbrechen mache deutlich, dass Dialog, Respekt und gegenseitige Unterstützung in Melle nicht nur Worte seien, sondern aktiv gelebt würden.

Wunsch nach Herzenszufriedenheit und Zeichen der Achtsamkeit

In einer kurzen Rückschau erinnerte Jutta Dettmann, dass sie im Rahmen des diesjährigen Ramadans bereits an zwei Fastenbrechen in Osnabrück und Buer teilgenommen habe. Bei einer dieser Begegnungen sei eine Sure zitiert wurden, in dem das Wort „Herzensfrieden“ eine besondere Rolle gespielt habe. „Ich wünsche mir auch für den heutigen Abend Herzensfrieden, und dass wir diesen Herzensfrieden über das Fastenbrechen hinaus in Melle weitergeben.“

Auch die Bundestagsabgeordnete Filiz Polat richtete ein Grußwort an die Gäste. Sie hob hervor, dass der Ramadan und das Fasten eine besondere Perspektive auf die Selbstverständlichkeiten des Alltags eröffneten. Das bewusste Verzichten auf Essen und Trinken führe eindrücklich vor Augen, wie kostbar Nahrung und Wasser seien – Güter, die für viele Menschen auf der Welt keine Selbstverständlichkeit darstellten. „Fasten bedeutet nicht nur Verzicht“, so die Abgeordnete, „sondern auch Achtsamkeit – gegenüber den eigenen Bedürfnissen, gegenüber unseren Mitmenschen und gegenüber den natürlichen Lebensgrundlagen.“ Daraus erwachse auch eine Verantwortung: für einen nachhaltigen Umgang mit Umwelt und Ressourcen sowie für die nachfolgenden Generationen.

Ramadan für Solidarität, Teilen und gegenseitiges Verständnis

Mit Blick auf die aktuelle Weltlage erinnerte Filiz Polat daran, dass Solidarität vielerorts brüchig geworden sei. Kriege, Fluchtbewegungen und gesellschaftliche Spannungen führten vor Augen, wie sehr es an Zusammenhalt und gegenseitigem Verständnis fehle. Gerade deshalb komme dem Ramadan mit seiner Botschaft von Mitgefühl, Teilen und Nächstenliebe eine besondere Bedeutung zu.

„Der Fastenmonat Ramadan ist eine besondere Zeit, in der Solidarität, Teilen und gegenseitiges Verständnis eine noch größere Bedeutung gewinnen“, stellte Konsul Musab Akdeniz fest. Die Iftar-Tische böten dabei eine wichtige Gelegenheit, Menschen unterschiedlicher Kulturen und Glaubensrichtungen zusammenzubringen und die gesellschaftlichen Bindungen zu stärken – so, wie es an diesem Abend in Melle geschehe.

Zeichen der Freundschaft für kulturelle Stärkung und sozialen Zusammenhalt

In diesem Sinne freute sich der Diplomat besonders darüber, an diesem Abend in Melle zu Gast zu sein. Der Redner würdigte in diesem Zusammenhang die Städtepartnerschaft zwischen Melle in Deutschland und dem türkischen Niğde als „ein konkretes und wertvolles Zeichen der Freundschaft zwischen unseren Ländern und Gesellschaften auf lokaler Ebene“. Diese Verbindung gelte als gutes Beispiel für die Stärkung kultureller und sozialer Zusammenarbeit. Die in Deutschland lebende türkische Gemeinschaft, so Musab Akdeniz weiter, leisten seit vielen Jahren bedeutende Beiträge in sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Bereichen. „Wir sind überzeugt, dass diese Beiträge auf der Grundlage gegenseitigen Vertrauens und konstruktiver Zusammenarbeit weiter gestärkt werden können – und wir hoffen, dass das spirituelle Klima des Ramadans Frieden, gegenseitiges Verständnis und gesellschaftliche Solidarität fördert“, schloss der Konsul seine Ansprache.

18. März 2026 0 Kommentare
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Gregor Gysi

Gregor Gysi weist Rassismus-Vorwürfe aus eigener Partei zurück

von Hasepost Redaktion 18. März 2026

Der Linke-Bundestagsabgeordnete Gregor Gysi hat Rassismus-Vorwürfe aus den Reihen seiner eigenen Partei zurückgewiesen. Hintergrund ist Kritik der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Migrantische Linke an Äußerungen Gysis über israelbezogenen Antisemitismus von Linken-Neumitgliedern mit Migrationshintergrund.

Gysi weist Rassismus-Vorwürfe zurück

Der Linke-Bundestagsabgeordnete Gregor Gysi hat Rassismus-Vorwürfe der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Migrantische Linke seiner Partei zurückgewiesen. „Wer ein bisschen mein Leben und mein Wirken kennt, weiß, dass der Vorwurf des Rassismus in Bezug auf mich derart absurd ist, dass ich mehr dazu nicht sagen kann“, sagte er der „Welt“. Er kündigte an, den Verfassern ein Gespräch anzubieten. „Mal sehen, ob sie daran interessiert sind.“

Kritik an Äußerungen in Podcast

Auslöser der Auseinandersetzung war ein Podcast, in dem Gysi Kritik an israelbezogenem Antisemitismus von Linken-Neumitgliedern „mit spezifischem Migrationshintergrund“ geübt hatte. Die BAG Migrantische Linke warf ihm daraufhin in einem Brief vor, „ein rassistisches Bedrohungsszenario“ zu reproduzieren. Gysi wurde in dem Schreiben aufgefordert, „zeitnah“ an einer „antirassistischen Weiterbildung“ teilzunehmen.

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Bundesverfassungsgericht (Archiv)

AfD prüft Verfassungsklage gegen Zweckentfremdung der Infrastrukturmilliarden

von Hasepost Redaktion 18. März 2026

Die AfD-Bundestagsfraktion prüft eine Verfassungsklage gegen die aus ihrer Sicht mögliche Zweckentfremdung von Infrastrukturmilliarden. Der parlamentarische Geschäftsführer Bernd Baumann wirft der Bundesregierung vor, Wahlversprechen zu brechen und die Demokratie zu untergraben.

AfD prüft juristische Schritte gegen Bundesregierung

Der parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, hat die juristische Prüfung einer Verfassungsklage gegen die mögliche Zweckentfremdung der Infrastrukturmilliarden bestätigt. „Wir prüfen, what da möglich ist, rechtlich“, sagte er dem Nachrichtensender „Welt“. Man habe da einige Erfahrungen. „Da sind unsere Experten gerade unterwegs. Was möglich ist, machen wir. Aber wir müssen diese Regierung natürlich auch politisch stellen.“

Vergleich mit Verhältnissen in Türkei und Russland

Baumann verglich die „Skrupellosigkeit“, mit der Milliarden für Wahlversprechen zweckentfremdet würden, mit undemokratischen Verhältnissen, die man sonst nur der Türkei oder Russland unterstelle. „Man muss alles versuchen, diese Regierung zurück auf den legalen Weg zu bringen. Man kann ja nicht solche Versprechungen machen und dann eine halbe Billion erst mal gegen alle Versprechung aufnehmen an Schulden und dann auch noch falsch verwenden, entgegen den eigenen Versprechungen. Dann ist die Demokratie ja nix mehr wert. Dann ist ja völlig egal, was man auf dem Wahlzettel ankreuzt.“
Das sei, so Baumann, nicht anders, als man das bei Erdogan oder Putin unterstelle. Die Demokratie werde untergraben. „Ich muss ja nicht die Wahlurnen fälschen, es reicht ja, das völlige Gegenteil zu machen von dem, was man verspricht. Auch dann ist die Demokratie ad absurdum. Deswegen: Jeder Rechtsweg – alles was möglich ist, diese Regierung wieder zurückzubringen – ist deshalb nötig.“

Baumann zu möglichem Rücktritt von Finanzminister Klingbeil

Einen Rücktritt von Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) würde Baumann zwar begrüßen, rechnet aber nicht damit und fordert ihn auch nicht direkt. „Ja, den kann man ja praktisch jede Woche fordern, aber das werden sie ja nicht machen. Wir müssen die Regierung politisch stellen, klar machen nach draußen – und wir haben ja die Landtagswahlen in diesem Jahr“, sagte Baumann dem Nachrichtensender „Welt“.

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Zapfsäule (Archiv)

Mineralölverband warnt: Staatliche Spritpreis-Regulierung gefährdet Versorgung

von Hasepost Redaktion 18. März 2026

Der Verband der Mineralölbranche warnt die schwarz-rote Koalition vor den geplanten staatlichen Eingriffen in den Kraftstoffmarkt. Die Maßnahmen von Union und SPD zur stärkeren Regulierung der Preise für Benzin und Diesel könnten nach Einschätzung des Wirtschaftsverbands Fuels und Energie zu Versorgungsengpässen führen. Hauptgeschäftsführer Christian Küchen kritisiert insbesondere eine vorgesehene Beweislastumkehr bei Preiserhöhungen und wirft der Regierung vor, auf Vermutungen statt auf Fakten zu setzen.

Warnung vor Engpässen durch Regulierung

Der Verband der Mineralölbranche richtet deutliche Kritik an die schwarz-rote Koalition. Die von Union und SPD geplanten Eingriffe in den Kraftstoffmarkt seien schädlich und könnten die Versorgung beeinträchtigen, sagte Christian Küchen, Hauptgeschäftsführer des Wirtschaftsverbands Fuels und Energie, dem Sender ntv. Solche Eingriffe der Politik könnten „schlimmstenfalls“ zu Engpässen in Deutschland führen, so Küchen laut ntv.
Küchen kritisierte, die von Union und SPD geplanten Maßnahmen, mit denen die Regierung die Preise für Benzin und Diesel künftig stärker regulieren will, seien für den Markt problematisch. Die geplanten Eingriffe griffen aus Sicht des Verbands zu stark in die Preisbildung ein und gefährdeten dadurch die Versorgungssicherheit.

Kritik an Beweislastumkehr bei Preiserhöhungen

Besonders problematisch sei nach den Worten von Küchen die vorgesehene Beweislastumkehr bei Preiserhöhungen. Der Gesetzesvorschlag sei als „Verbot ausgestaltet, ohne klar festzulegen, wann Preise als `angemessene` Preiskalkulation gelten“. Dies führe zu erheblichen Unsicherheiten für die Branche, „die im schlimmsten Fall die Versorgungssicherheit in Deutschland gefährden“, so Küchen gegenüber ntv.
Die Regierung müsse sich bei ihren Plänen nach Darstellung des Hauptgeschäftsführers stärker an nachprüfbaren Grundlagen orientieren. „Die Regierung müsse sich an die Fakten halten. ‚Das gesamte Paket des Bundeskabinetts beruht auf Vermutungen, Verdächtigungen und Emotionen'“, sagte Küchen dem Sender ntv.

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18. März 2026 0 Kommentare
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