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Gastgewerbe bricht ein: Realer Umsatz im Januar deutlich rückläufig

von Hasepost Redaktion 20. März 2026

Das Gastgewerbe in Deutschland hat im Januar 2026 einen deutlichen realen Umsatzrückgang verzeichnet. Während die preisbereinigten Erlöse im Vergleich zum Vormonat sanken, blieb der nominale Umsatz insgesamt stabil und legte im Jahresvergleich sogar zu. Besonders betroffen waren sowohl Beherbergungsbetriebe als auch die Gastronomie.

Deutlicher Dämpfer zum Jahresauftakt

Kalender- und saisonbereinigt setzte das Gastgewerbe in Deutschland im Januar 2026 real 3,9 Prozent weniger um als im Dezember 2025. Nominal blieb der Umsatz im Monatsvergleich unverändert, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen am Freitag mitteilte. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Januar 2025 sank der Umsatz real um 5,0 Prozent, wohingegen er nominal um 2,0 Prozent stieg (Quelle: Statistisches Bundesamt, Destatis).
Im Dezember 2025 verzeichnete das Gastgewerbe gegenüber November 2025 nach Revision der vorläufigen Ergebnisse einen Rückgang von real 0,6 Prozent, nachdem der vorläufige Wert noch bei -1,2 Prozent gelegen hatte. Nominal blieb der Umsatz gegenüber November 2025 unverändert; zuvor war ein vorläufiger Rückgang von 0,6 Prozent ausgewiesen worden (Quelle: Statistisches Bundesamt, Destatis).

Hotels mit rückläufigen Erlösen

Hotels und sonstige Beherbergungsunternehmen verzeichneten im Januar 2026 gegenüber Dezember 2025 ein Umsatzminus von real 3,2 Prozent und nominal 2,6 Prozent. Gegenüber Januar 2025 sank der Umsatz real um 2,8 Prozent, wohingegen er nominal um 1,4 Prozent anstieg (Quelle: Statistisches Bundesamt, Destatis).

Rückgänge auch in der Gastronomie

In der Gastronomie sank der Umsatz im Januar 2026 gegenüber Dezember 2025 real um 4,3 Prozent und stieg nominal um 0,9 Prozent. Im Vergleich zum Januar 2025 sank der Umsatz real um 5,9 Prozent und stieg nominal um 2,4 Prozent (Quelle: Statistisches Bundesamt, Destatis).

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20. März 2026 0 Kommentare
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Euromünzen (Archiv)

Tarifbindung 2025: Nur 49 Prozent der Beschäftigten erfasst

von Hasepost Redaktion 20. März 2026

Im Jahr 2025 waren 49 Prozent aller Beschäftigten in Deutschland in einem tarifgebundenen Betrieb tätig. Damit blieb die Tarifbindung im Vergleich zu den Vorjahren konstant, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mitteilte.

Große Unterschiede zwischen den Branchen

Die Tarifbindung gibt den Anteil der Beschäftigten in tarifgebundenen Betrieben an allen Beschäftigten an. Auch 2025 bestanden nach Angaben von Statistischem Bundesamt (Destatis) deutliche Unterschiede zwischen den Wirtschaftsabschnitten.
Die höchste Tarifbindung wurde im Wirtschaftsabschnitt „Öffentliche Verwaltung, Verteidigung; Sozialversicherung“ mit 100 Prozent verzeichnet. Es folgten die Abschnitte „Energieversorgung“ mit 84 Prozent, „Erziehung und Unterricht“ mit 79 Prozent sowie „Finanz- und Versicherungsdienstleistungen“ mit 68 Prozent, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte.

Niedrige Tarifbindung in Landwirtschaft und Gastgewerbe

Die Wirtschaftsabschnitte mit der geringsten Tarifbindung im Jahr 2025 waren nach Angaben von Statistischem Bundesamt (Destatis) „Land- und Forstwirtschaft, Fischerei“ mit 10 Prozent, „Kunst, Unterhaltung und Erholung“ mit 21 Prozent sowie „Grundstücks- und Wohnungswesen“ ebenfalls mit 21 Prozent.
Ebenfalls eine geringe Tarifbindung wiesen „Gastgewerbe“ sowie „Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen“ mit jeweils 23 Prozent auf. Im Vergleich zum Vorjahr veränderte sich die Tarifbindung in den Branchen damit kaum, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) berichtete.

Bremen mit höchster Tarifbindung im Ländervergleich

Im Vergleich der Bundesländer war die Tarifbindung in Bremen mit 56 Prozent, im Saarland mit 52 Prozent und in Nordrhein-Westfalen mit 51 Prozent am höchsten, wie aus den Daten von Statistischem Bundesamt (Destatis) hervorgeht.
Die geringste Tarifbindung wiesen Sachsen mit 42 Prozent, Berlin mit 45 Prozent und Schleswig-Holstein mit 46 Prozent auf, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) mit.

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20. März 2026 0 Kommentare
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Stahlproduktion (Archiv)

Erzeugerpreise sinken im Februar 2026 deutlich durch Energiepreise

von Hasepost Redaktion 20. März 2026

Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte sind im Februar 2026 im Vergleich zum Vorjahresmonat deutlich gesunken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mitteilte, lagen sie 3,3 Prozent unter dem Niveau von Februar 2025 und fielen gegenüber Januar 2026 um 0,5 Prozent. Hauptgrund für den Rückgang waren niedrigere Energiepreise noch vor dem Kriegsausbruch im Nahen Osten.

Deutlicher Rückgang bei Energie, gemischtes Bild bei Güterarten

Im Februar 2026 waren Energiepreise um 12,5 Prozent niedriger als im Vorjahresmonat, gegenüber Januar gingen sie um 1,8 Prozent zurück. Den höchsten Einfluss auf die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei Energie hatten laut Statistischem Bundesamt (Destatis) die Preisrückgänge bei Erdgas in der Verteilung. Über alle Abnehmergruppen betrachtet, fielen die Erdgaspreise gegenüber Februar 2025 um 14,3 Prozent. Auch elektrischer Strom kostete deutlich weniger als ein Jahr zuvor, hier verzeichnete Destatis ein Minus von 13,4 Prozent. Fernwärme war nur leicht günstiger und lag 0,5 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats.
Ohne Berücksichtigung von Energie stiegen die Erzeugerpreise im Vergleich zum Vorjahresmonat im Februar 2026 um 1,0 Prozent, gegenüber Januar 2026 legten sie um 0,2 Prozent zu. Damit verteuerten sich Investitionsgüter, Gebrauchsgüter sowie Vorleistungsgüter im Jahresvergleich, während Verbrauchsgüter insgesamt günstiger wurden als vor einem Jahr.

Mineralöl, Investitionsgüter und Verbrauchsgüter

Die Preise für Mineralölerzeugnisse fielen gegenüber Februar 2025 um 7,0 Prozent, gegenüber Januar 2026 stiegen sie jedoch um 1,1 Prozent. Leichtes Heizöl kostete 6,4 Prozent weniger als im Februar 2025, aber 1,9 Prozent mehr als im Januar 2026. Kraftstoffe waren 1,6 Prozent teurer als im Februar 2025 und 0,9 Prozent teurer als im Januar 2026.
Die Preise für Investitionsgüter lagen im Februar 2026 um 1,7 Prozent höher als im Vorjahresmonat, gegenüber Januar 2026 betrug der Anstieg 0,2 Prozent. Maschinen kosteten 1,7 Prozent mehr, die Preise für Kraftwagen und Kraftwagenteile stiegen um 1,2 Prozent gegenüber Februar 2025. Gebrauchsgüter waren im Februar 2026 um 2,0 Prozent teurer als ein Jahr zuvor, im Monatsvergleich zu Januar 2026 erhöhten sie sich um 0,1 Prozent.
Die in Deutschland produzierten und verkauften Verbrauchsgüter waren dagegen 0,6 Prozent günstiger als im Vorjahresmonat und 0,3 Prozent günstiger als im Januar 2026. Unter den Verbrauchsgütern sanken die Nahrungsmittelpreise insgesamt um 1,9 Prozent. Besonders deutlich gingen laut Statistischem Bundesamt (Destatis) die Preise für Butter mit minus 42,8 Prozent und für Schweinefleisch mit minus 12,5 Prozent zurück. Teurer als im Februar 2025 waren hingegen Rindfleisch mit plus 19,9 Prozent und Kaffee mit plus 16,1 Prozent.

Vorleistungsgüter: Metalle deutlich teurer, chemische Grundstoffe günstiger

Die Preise für Vorleistungsgüter lagen im Februar 2026 um 1,1 Prozent über dem Vorjahresniveau und 0,3 Prozent über dem Wert von Januar 2026. Für den Preisanstieg gegenüber Februar 2025 sorgten nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) vor allem höhere Metallpreise, die um 6,5 Prozent zulegten. Insbesondere Edelmetalle verteuerten sich im Jahresvergleich deutlich um 66,8 Prozent. Auch für Kupfer und Halbzeug daraus mussten Abnehmer 13,8 Prozent mehr bezahlen als im Vorjahr. Günstiger waren hingegen Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen mit einem Minus von 1,9 Prozent, darunter auch Betonstahl, der 1,4 Prozent weniger kostete als im Februar 2025.
Holz sowie Holz- und Korkwaren waren ebenfalls teurer als im Vorjahresmonat und verzeichneten ein Plus von 6,4 Prozent. Darunter stiegen die Preise für Nadelschnittholz um 12,8 Prozent und für Laubschnittholz um 2,6 Prozent. Erhebliche Preisanstiege meldete das Statistische Bundesamt (Destatis) zudem bei Pellets, Briketts und Scheiten mit einem Plus von 34,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat und 4,2 Prozent gegenüber Januar 2026.
Die Preise für Glas und Glaswaren erhöhten sich im Jahresvergleich um 4,3 Prozent. Veredeltes und bearbeitetes Flachglas war 7,1 Prozent teurer als im Februar 2025, wohingegen die Preise für Hohlglas um 1,9 Prozent sanken.
Preisrückgänge gegenüber Februar 2025 gab es auch bei chemischen Grundstoffen, die insgesamt 3,0 Prozent weniger kosteten. Innerhalb dieser Gruppe stiegen allerdings die Preise für Düngemittel um 4,2 Prozent. Papier, Pappe und Waren daraus waren 2,3 Prozent günstiger als im Vorjahr. Futtermittel für Nutztiere verbilligten sich um 8,1 Prozent, Getreidemehl kostete 5,6 Prozent weniger als im Februar 2025.

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Lkw (Archiv)

Dienstleistungen in Deutschland: Erzeugerpreise steigen 2025 moderat an

von Hasepost Redaktion 20. März 2026

Die Erzeugerpreise für Dienstleistungen in Deutschland sind im Jahresdurchschnitt 2025 gegenüber 2024 um 2,2 Prozent gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mitteilte, erhöhten sich die Preise im 4. Quartal 2025 gegenüber dem 4. Quartal 2024 um 2,1 Prozent und gegenüber dem 3. Quartal 2025 um 0,3 Prozent. Während einige Dienstleistungsbereiche deutliche Preisaufschläge verzeichneten, kam es in anderen Segmenten zu spürbaren Rückgängen.

Verkehr und Lagerei: Moderate Entwicklung mit starken Ausschlägen

Im Wirtschaftsabschnitt Verkehr und Lagerei stiegen die Preise im Jahr 2025 mit +1,5 Prozent insgesamt nur moderat im Vergleich zum Vorjahr (2024 zu 2023: +3,8 Prozent), allerdings mit deutlichen Unterschieden in den einzelnen Bereichen. Mit +4,9 Prozent gegenüber 2024 fiel der Anstieg bei den Sonstigen Post-, Kurier- und Expressdiensten besonders stark aus. Mit +2,3 Prozent gegenüber 2024 stiegen auch die Preise im Straßengüterverkehr relativ stark. Auslöser für die Preissteigerungen dürften unter anderem höhere CO2-Abgaben und Lohnsteigerungen zu Jahresbeginn gewesen sein. Gegenüber den Vorjahren schwächte sich der Preisanstieg jedoch deutlich ab (2024 zu 2023: +6,0 Prozent).
Mit -10,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr gab es in der Güterbeförderung in der See- und Küstenschifffahrt hingegen einen starken Preisrückgang. Insbesondere im 4. Quartal 2025 sanken die Preise im Vergleich zum Vorjahresquartal mit -14,3 Prozent kräftig. Eine geringe Nachfrage bedingt durch die schwache wirtschaftliche Entwicklung in Verbindung mit Überkapazitäten an Schiffen und Containern auf See führten zu geringeren Frachtraten. In direkter Folge sanken auch bei den Seespeditionen die Preise um 12,8 Prozent gegenüber 2024, wodurch es bei den Speditionsleistungen insgesamt einen Preisrückgang um 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr gab. Mit -3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal war diese Entwicklung im 4. Quartal 2025 besonders stark.

Information, Kommunikation und Immobilien: Leichte bis spürbare Anstiege

Im Wirtschaftsabschnitt Information und Kommunikation gab es im Jahr 2025 mit +1,6 Prozent einen leichten Preisanstieg gegenüber 2024. Am stärksten stiegen die Preise in den Bereichen Software und Softwarelizenzen mit +2,3 Prozent sowie für IT-Beratung und Support mit +1,8 Prozent. Preissteigerungen für IT-Dienstleistungen zu Jahresbeginn als Reaktion auf gestiegene Allgemeinkosten sowie höhere Löhne und Gehälter dürften diese Preisanstiege mitverursacht haben. Die Preise für leitungsgebundene Telekommunikation lagen um 1,4 Prozent über denen des Vorjahres, für drahtlose Telekommunikation gab es hingegen mit -0,6 Prozent einen leichten Preisrückgang.
Im Wirtschaftsabschnitt Grundstücks- und Wohnungswesen stiegen die Preise 2025 um 2,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dabei stiegen die Mieten für Wohn- und Gewerbeimmobilien um 1,9 Prozent. Stärker war mit +2,8 Prozent der Anstieg der Preise für die Vermittlung und Verwaltung von Immobilien. Als Gründe wurden von den Unternehmen beispielsweise die allgemein gestiegenen Kosten, aber auch vertraglich vereinbarte Erhöhungen unter anderem durch Kopplung der Vergütung an die Entwicklung spezieller Preisindizes angegeben.

Freie Berufe, Technik und Unterstützungsleistungen

Im Wirtschaftsabschnitt freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen stiegen die Preise im Jahr 2025 um 2,5 Prozent gegenüber 2024. Damit war der Anstieg etwas schwächer als in den Vorjahren (2024 zu 2023: +2,7 Prozent; 2023 zu 2022: +4,1 Prozent). Den stärksten Anstieg gab es für Dienstleistungen des Rechnungswesens (+5,0 Prozent) und bei Rechtsberatungsleistungen (+4,1 Prozent). Eine Ursache dafür waren Mitte des Jahres in Kraft getretene neue Vergütungsordnungen mit höheren Gebühren für Rechts- und Steuerberatungsberufe. Als weitere Ursachen wurden von den Unternehmen zudem allgemeine Preiserhöhungen zu Jahresbeginn als Reaktion auf gestiegene Allgemeinkosten und Löhne genannt. Mit +3,6 Prozent zum Vorjahr stiegen die Preise für technische, physikalische und chemische Untersuchungsleistungen ebenfalls vergleichsweise stark. Dafür waren unter anderem Preiserhöhungen für technische Überwachungsleistungen an Straßenfahrzeugen zu Jahresbeginn verantwortlich.
Mit +3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr gab es unter den Wirtschaftsabschnitten im Dienstleistungsbereich für Verwaltungs- und Unterstützungsleistungen im Jahr 2025 den stärksten Preisanstieg. Die Preise für Reinigungsleistungen stiegen dabei mit +4,9 Prozent besonders stark. Hintergrund dürften die Tariferhöhungen zu Jahresbeginn gewesen sein. Gegenüber dem Vorquartal blieben die Preise hingegen stabil. Überdurchschnittlich stiegen mit +3,5 Prozent auch die Preise für die befristete Überlassung von Arbeitskräften. Als Ursachen hierfür wurden von den Unternehmen gestiegene Betriebskosten sowie die teilweise schwierige Bewerberlage bei Fachkräften genannt.

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Streifenwagen der Polizei im Einsatz

Erneuter Trickdiebstahl an einer Bushaltestelle

von Polizei Pressestelle 20. März 2026

Mit einem weiteren Trickdiebstahl müssen sich die Ermittler der Osnabrücker Polizei beschäftigen. Der Vorfall ereignete sich am Mittwochmittag an der Bushaltestelle Gartlager Weg an der Bremer Straße.

32-Jährige wird Opfer von Trickdiebstahl

Nach bisherigen Erkenntnissen wartete die 32-Jährige um kurz nach 12:00 Uhr stadteinwärts an der Bushaltestelle, als ein schwarzer Pkw neben ihr stoppte. Eine Frau auf der Rückbank des Fahrzeugs verwickelte die 32-Jährige in ein Gespräch. Dabei drückte die Frau der Geschädigten überraschend eine Kette und einen Armreif in die Hand – und nahm ihr gleichzeitig, zunächst unbemerkt, eine hochwertige Halskette ab. Danach fuhr der Pkw in Richtung Stadt davon. In dem Fahrzeug soll sich noch ein Mann am Steuer befunden haben.

Polizei sucht Zeugen

Die Polizei bittet um Zeugenhinweise zum Vorfall unter der Telefonnummer 0541/327-3203 oder -2115.

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dpa Deutsche

Historischer Streik bei dpa: Verdi legt Nachrichtenagentur lahm

von Hasepost Redaktion 20. März 2026

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat die rund 800 Beschäftigten der Deutschen Presse-Agentur (dpa) am Freitag zu einem ganztägigen Streik aufgerufen. Mit der Arbeitsniederlegung will die Gewerkschaft in der laufenden Tarifauseinandersetzung Druck auf die dpa-Geschäftsführung ausüben. Im Zentrum des Konflikts stehen unterschiedliche Vorstellungen über die künftige Gehaltsentwicklung der Beschäftigten.

Erster ganztägiger Streik in der Geschichte der dpa

Bestreikt werden nach Angaben der Gewerkschaft die Nachrichtenagentur selbst, ihre Landesbüros, der Berliner Newsroom sowie die dortigen Tochtergesellschaften, wie Verdi am Morgen mitteilte. Die Gewerkschaft spricht von einem Warnstreik, mit dem im weiteren Verlauf der Tarifverhandlung Bewegung in die zuletzt ins Stocken geratenen Gespräche gebracht werden solle, die zwischen den Gewerkschaften Verdi zusammen mit dem DJV und der dpa-Geschäftsführung geführt werden.
Verdi-Verhandlungsführer Matthias von Fintel bezeichnete den Tag als besonderen Einschnitt. Er sprach von einem „historischen“ Streiktag. „Es ist die erste ganztägige Arbeitsniederlegung in der Geschichte der dpa-Nachrichtenagentur. Zuvor gab es 2019 erst eine kurzzeitigere Arbeitsniederlegung für zwei Stunden“, so von Fintel laut Verdi.

Unterschiedliche Vorstellungen bei Gehaltserhöhungen

Die Gewerkschaftsforderung sieht nach Verdi-Angaben eine Erhöhung der Gehälter um einen monatlichen Festbetrag von 250 Euro für 2026 vor. Für das Jahr 2027 fordert Verdi eine weitere Erhöhung um 2,5 Prozent bei einer Laufzeit des Tarifvertrags von 18 Monaten.
Das letzte Angebot der dpa-Geschäftsführung aus der zweiten Verhandlungsrunde habe für das Jahr 2026 eine prozentuale Erhöhung um 2,3 Prozent oder alternativ eine Erhöhung der Gehälter einheitlich um 110 Euro (Festbetrag) vorgesehen, so Verdi. Für das Jahr 2027 sei in diesem Angebot eine Erhöhung um 2,5 Prozent geplant gewesen, teilte die Gewerkschaft weiter mit.

Keine neuen Angebote in den letzten Runden

In zwei folgenden Tarifverhandlungsrunden, zuletzt am 17. März, habe die dpa nach Verdi-Darstellung keine weitergehenden Angebote an die Beschäftigten gemacht. Die fünfte Tarifverhandlungsrunde findet am 27. März in Berlin statt.

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Bundeskartellamt (Archiv)

Monopolkommission unterstützt schärfere Eingriffe des Bundeskartellamts

von Hasepost Redaktion 20. März 2026

Die Monopolkommission unterstützt die Pläne der Bundesregierung, dem Bundeskartellamt stärkere Eingriffsmöglichkeiten bei dauerhaften Wettbewerbsstörungen zu geben. Wettbewerbsexperte und Kommissionsmitglied Rupprecht Podszun sieht darin ein langfristig wirkendes Instrument, warnt jedoch zugleich vor praktischen Problemen bei einer verschärften Preiskontrolle und verweist auf den Experimentcharakter der geplanten Eingriffe in den Spritmarkt.

Monopolkommission begrüßt stärkere Rolle des Bundeskartellamts

Die Monopolkommission begrüßt die geplante stärkere Handhabe des Bundeskartellamts beim Vorgehen gegen dauerhafte Wettbewerbsstörungen. Diese Maßnahme „halte ich für sehr hilfreich, sie wirkt aber langfristig“, sagte Rupprecht Podszun, Wettbewerbsexperte und Mitglied der Monopolkommission, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.
Bislang könne das Amt gut gegen Kartelle und Missbräuche vorgehen oder Fusionen prüfen. „Wenn aber eine Branche so verkrustet und hochkonzentriert ist, wie bei den Kraftstoffen, kann der Wettbewerb schon sehr geschädigt sein, ohne dass ein Rechtsverstoß vorliegt“, sagte Podszun den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Da sollte das Kartellamt einfacher vorgehen können.“

Begrenzung von Preiserhöhungen an Tankstellen

Als weitere Maßnahme gegen steigende Spritpreise plant die Bundesregierung, dass Tankstellen ihre Preise nur noch einmal täglich, mittags um 12 Uhr, erhöhen dürfen. „Jetzt kommt eine neue Dynamik in die Preissetzung“, sagte Podszun den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Es ist schon ein Experiment: Was genau passiert, wissen wir nicht.“

Umkehr der Beweislast bei starken Preisanstiegen

Außerdem soll zukünftig die Beweislast zugunsten des Bundeskartellamts umgekehrt werden. Dann müssten Unternehmen bei stark steigenden Preisen künftig selbst nachweisen, dass ihre Preissteigerungen sachlich gerechtfertigt sind. „Die Preiskontrolle wird in der Praxis sehr schwierig werden“, sagte Podszun den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Zudem gilt grundsätzlich, dass Behörden von einer echten Preiskontrolle eigentlich die Finger lassen sollten.“

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Alexander Scheer

Alexander Scheer spricht offen über ADHS-Diagnose und Drogenerfahrung

von Hasepost Redaktion 20. März 2026

Schauspieler und Musiker Alexander Scheer hat in einem Interview offen über seine ADHS-Diagnose und frühere Drogenerfahrungen gesprochen. Er schilderte, wie seine Freundin den Anstoß zur medizinischen Abklärung gab und wie er heute mit der Diagnose lebt. Zugleich beschrieb er einen deutlichen Wandel in seinem Umgang mit Drogen zwischen seinem Berufsalltag als Schauspieler und der Musikszene.

„Ich habe hochgradig ADHS“

Alexander Scheer berichtete in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ erstmals ausführlich über seine Diagnose: „Ich habe hochgradig ADHS“, sagte Scheer der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Die Diagnose sei durch seine Freundin angestoßen worden, nachdem sie seine Symptome in einer Arztserie wiedererkannt habe: „Damit hat sie mich dann zum Arzt geschickt und der hat festgestellt: Ich habe hochgradig ADHS. Was ich gar nicht so schlimm finde. Mein einziges Problem: In Interviews bilde ich Schachtelsätze, als gäb`s keinen Morgen“, so der 49-Jährige.
Der Musiker und Schauspieler erklärte laut „Neuer Osnabrücker Zeitung“, dass er die Störung produktiv nutze: „Ich komme mit allem gut klar: mit dem Hyperfokus, mit der Parallelität von Ereignissen in meinem Kopf auch. Ich kann mich sehr gut mit sechs Dingen gleichzeitig beschäftigen“, sagte Scheer. Bei der vorbereiteten Lektüre für seinen aktuellen David-Bowie-Abend habe er jedoch auf Medikamente zurückgegriffen: „Dagegen kann man sich wirklich was verschreiben lassen. Ich mache das aber nur selten, wenn ich mich wirklich konzentrieren muss – zum Beispiel als ich diese zwölf Bücher lesen wollte.“ Der Effekt sei für ihn deutlich spürbar: „Lesen fällt mir natürlich schwer. Aber mit so einer Pille habe ich dann teilweise ein Buch pro Tag gelesen.“

Frühere Drogenerfahrungen und biografische Einordnung

Scheer äußerte sich in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ auch offen über Erfahrungen mit anderen Substanzen. Auf die Frage, welche der von David Bowie konsumierten Rauschmittel er selbst ausprobiert habe, antwortete er: „Alles.“ Er ordnete dies biografisch ein: „Ich bin ein Kind der 90er und komme aus Ost-Berlin. Wir hatten einiges nachzuholen. Und Berlin war damals der freieste Ort im ganzen Universum. Natürlich wurde das zelebriert.“
Im heutigen Berufsalltag lehne er Drogen strikt ab, wie er der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ sagte: „Irgendwann habe ich nämlich gemerkt: Entweder Feiern oder Text lernen – beides geht nicht. Schauspiel ist Teamsport. Drogen sind da Doping und das widerspricht der olympischen Idee – die Leistung kommt aus dir!“, sagte der Schauspieler.

Unterschiedliche Maßstäbe für Schauspiel und Musik

In der Musikszene beschrieb Scheer gegenüber der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ eine andere Haltung: „In der Musik kann ich Drogen übrigens tolerieren. Musik hat mit Feuern in der Nacht zu tun. Die kommt vom Schamanentum und der Ekstase. Da stehen Drogen einem nicht im Wege. Legen Sie mal eine Rolling-Stones-Platte auf. Man hört jedes Gramm.“
Als Beispiel einer eigenen Drogenerfahrung nannte Scheer eine Szene aus seiner Jugendzeit: „Ich habe mal auf 100 Meter Entfernung ein Tagpfauenauge an der Hauswand sitzen sehen, mit beinahe mikroskopischer Schärfe. Als ich dort ankam, saß es wirklich da“, sagte Scheer der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. „Ich glaube, da war ich auf psycho-halluzinogenen Pilzen. Oder auf Mikros, der chemischen Variante davon.“

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Blitzer Anhänger in Osnabrück

Blitzer und Radarkontrollen in Osnabrueck am Freitag, 20. März 2026

von Redaktion HASEPOST.de 20. März 2026

Heute, am 20. März 2026, sind wieder einige Blitzer in Osnabrück unterwegs – gemeldet von aufmerksamen Lesern der HASEPOST. An den klassischen Radarfallen wird wieder flott kontrolliert.

Blitzerstandorte und Geschwindigkeitskontrollen heute in Osnabrück:

  • A33
  • Aktiver mobiler Blitzer, Ansgarstraße
  • Atterstraße
  • Osnabrück, Sutthauser Straße
  • Osnabrück, Wersener Straße
  • Pagenstecherstraße

Die genauen Standorte der Geschwindigkeitskontrollen in Osnabrück sind nicht konstant und wechseln im Tagesverlauf. Straßenabschnitte mit Messungen können sich kurzfristig ändern. Die Angaben erfolgen ohne Gewähr.

Wenn Sie im Stadtgebiet Osnabrück einen mobilen „Blitzer“ entdecken, schicken Sie uns einfach eine kurze Info per Mail an blitzer@hasepost.de.
Am besten mit genauer Ortsangabe (Straße + Richtung) und, wenn möglich, mit Uhrzeit. Ein Foto ist nicht notwendig, aber hilfreich. Wir prüfen jede Einsendung redaktionell, bevor sie online geht oder bei HASERADIO gesendet wird.

Warum wir über Geschwindigkeitskontrollen informieren.

Hier finden Sie die aktuellen Blitzer-Standorte für den Landkreis Osnabrück.

Angaben aktualisiert am 20.03.2026 um 23:30.

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Frau mit

Lehrerverband lehnt WhatsApp-Verbot ab und fordert Medienkompetenz

von Hasepost Redaktion 20. März 2026

Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Stefan Düll, hat sich gegen ein generelles Verbot von Messengerdiensten wie WhatsApp für Kinder und Jugendliche ausgesprochen. Statt pauschaler Einschränkungen plädiert er für mehr Medienkompetenz, Unterstützung der Schulen im Umgang mit digitalen Konflikten und wirksame Schutzmechanismen der Anbieter. Klassenchats seien schwer zu überwachen, belastende Vorfälle würden jedoch an Schulen wahrgenommen.

Verbot von Messengerdiensten laut Düll kaum realistisch

Stefan Düll, Präsident des Deutschen Lehrerverbands, bezeichnete ein „generelles Verbot oder weitreichende Nutzungseinschränkungen“ von Messengerdiensten wie WhatsApp für Kinder und Jugendliche als in der Praxis kaum umsetzbar. Solche Maßnahmen würden „in der Praxis kaum realistisch“ erscheinen, sagte Düll der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben). Dienste wie WhatsApp spielten „heute eine zentrale Rolle in der alltäglichen Kommunikation und Terminabstimmung“, so Düll, etwa „innerhalb von Familien, in Vereinen, in Jugendgruppen, in religiösen Gemeinschaften“.

Begrenzte Einblicke in Klassenchats

Nach Angaben von Düll haben Lehrkräfte in der Regel keinen Einblick in Klassenchats ihrer Schüler. Aus datenschutzrechtlichen Gründen werde der Messengerdienst WhatsApp für die offizielle schulische Kommunikation nicht genutzt. „Lehrkräfte und Schulleitungen bekommen Einblick in solche Chats in der Regel nur dann, wenn etwas vorgefallen ist – etwa Beleidigungen, Drohungen oder andere konflikthafte Inhalte“, hob Düll gegenüber der Funke-Mediengruppe hervor. In solchen Fällen würden mit den Schülern sowie den Eltern „pädagogische oder erzieherische Maßnahmen“ abgestimmt.

Medienkompetenz statt pauschaler Verbote

Wie verbreitet problematische Inhalte in Klassenchats tatsächlich seien, lasse sich laut Düll kaum verlässlich einschätzen. „Eine systematische Beobachtung findet nicht statt“, sagte er den Funke-Medien. Zwar kämen solche Fälle vor und würden an Schulen als belastend erlebt, doch aus Einzelfällen könne man keinen Gesamtüberblick ableiten.
Der Verbandspräsident sprach sich statt eines Verbots für mehr Medienkompetenzangebote, mehr Unterstützung für Schulen im Umgang mit digitalen Konflikten sowie verlässliche Schutzmechanismen durch die Anbieter aus. Präventionskonzepte seien „im Alltag deutlich wirksamer als pauschale Verbote“, sagte Düll den Funke-Medien.

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20. März 2026 0 Kommentare
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